Kosten kieferorthopädische Behandlung

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  • Hi,


    jetzt wird es ernst, ich habe den Brief vom Kieferorthopäden bekommen, wie die vorläufige Diagnose aussieht.

    Wir können uns auf eine "Lose Zahnspange" freuen.


    Laut Krankenkasse muss ich 20% der Behandlungskosten vorerst selbst zahlen.

    Die genaue Besprechung des des Behandlungsplanes ist zwar erst in 14 Tagen, aber mich interessiert eure Erfahrung.

    Bekommt man dann monatliche, Quartals oder Jahresrechnungen?

    Auf welche Rechnungsbeträge kann ich mich einstellen?


    Gruß


    Siri

  • Quartalsabrechnung- bei lose ca 30 Euro.

    Ggfls Zweitmeinung einholen.

    Danke, Zweitmeinung nunja, die Probleme sieht sogar ein "Blinder mit Krückstock".

    Ober- und Unterkiefer sind zu klein und Kind hat riesige Zähne, der letzte ausgefallene Zahn kommt in zweiter Reihe raus. Die Zähne stehen schief, wegen dem wenigen Platz, inklusive Überbiss.

    Da ergeben sich mittlerweile vorallem beim Essen Probleme- er kann nur mit den seitlichen Zähnen abbeißen und er hat wieder eine schlechtere Aussprache.

    Wir sind ja von unserem Zahnarzt zu dem Kieferorthopäden geschickt worden. In der Praxis wurde Kind schon seit einem Jahr dahingehend mit Sorge beobachtet.

  • Huhu, wir bekommen einmal im Quartal eine Rechnung. Bei uns ist es ne feste Spange oben und unten. Wir haben innerhalb von knapp 2 Jahren jetzt keine 300 Euro an Eigenanteil leisten müssen, ich finde das kriegt man auch hin wenn man es nicht so dicke hat. Die erste Rg war etwas höher, weil ja alles erst angefertigt werden musste, das waren so 70 Euro. Aber sonst liegen alle immer zwischen 15 und 25 Euro.


    Ich führe ne Exceltabelle. Habe mit Junior abgemacht, wenn er gut mitarbeitet, bekommt er am Ende vom erstatteten Gesamtbetrag 10 % ab. Wenn es RICHTIG super läuft, auch mehr, wenn es aber nicht gut läuft, dann wirds auch weniger.

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt,

    muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.

    (Johann Wolfgang von Goethe)

  • Unser KiFo hat direkt Ratenzahlung angeboten, oder Quartalsrechnung. Ich habe jeden Monat brav einen Betrag X bezahlt. Ich wusste vorher was finanziell auf mich zukommt und habe den Betrag auf zwei Jahre (voraussichtliche Behandlungsdauer) verteilt. Es war alles transparent und vorhersehbar. Keinerlei versteckte Kosten. Ich weiß aber, dass es da auch andere KiFos gibt.

  • Hier auch Abrechnung nach dem Quartal. Gab es eine neue Spange etwas teurer, wenn nur Kontrolle dann weniger.
    Der Betrag wird ja erstattet nach erfolgreicher Behandlung. Als Anreiz hab ich immer gesagt, dass die Kids das Geld dann bekommen. Bei mir war es ja sowieso weg. Beim Großen waren es jetzt etwas über 300€ in fast 4 Jahren.

  • Bei einer festen Spange kann man aber auch einiges an Geld loswerden, was man nicht mehr zurück bekommt. Es gibt verschiedene Brickets, einen Thermodraht usw.... von der Kasse wird nur das Grundmodell übernommen.

    Aber hier wirst sicherlich noch rechtzeitig informiert.

  • In Sachen Kieferorthopädie sollte man immer kritisch bleiben. Da wird auch viel Geld verdient.


    Der Kiefer eines Kindes wächst ja auch noch. Lose Spangen sind kostengünstiger, können (meist) selbst verstellt werden und die Zahnpflege ist definitiv einfacher. Die Behandlung dauert ggf. aber länger.


    Die 20%-Eigenbeteiligung soll sicherstellen, dass die Behandlung ernst genommen wird und die Eltern zu Hause hinterher sind.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    You can include me out. (Samuel Goldwyn)

  • Ist es wirklich nötig, mit 7 Jahren anzufangen? Ich hab das bei meinem verweigert, interessant war, dass die Zahnärztin mal so, mal so davon gesprochen hat. Beim ersten Mal wollte sie mir eine Studienkollegin empfehlen. Beim nächsten Mal meinte sie, es wäre noch zu früh. Die Zähne haben sich jetzt schon ganz gut gestellt, vorerst mache ich da nix.

    Ich hab als Kind 7 Jahre lang eine lose Spange gehabt, auch regelmäßig getragen. Danach waren die Zähne gerade, aber überall Lücken. Mit 17 habe ich dann nochmal für ein halbes Jahr eine feste Spange gehabt, danach waren die Lücken zu. Meiner Meinung nach, bringt eine lose Spange nicht viel, schon gar nicht bei so einem kleinen Kind.

    Nach der Erfahrung werde ich weiterhin sehr, sehr kritisch sein bei dem Thema.

    Da ist viel Geldmacherei dabei, glaube ich.

  • Also uns steht das auch noch bevor. Kind ist 10 Jahre alt...hat aber noch sehr viele Milchzähne. Die Zahnärztin wartet bis mehr Zähne rausgefallen sind. Bin gespannt ob es eine lose oder feste Zahnspange wird. Letztens wurde er geröngt weil er seit einem Jahr eine Zahnlücke hat und der neue Zahn nicht wächst. Da haben wir uns vergewissert ob alle bleibenden Zähne angelegt sind und auch gleich gesehen wann die nächsten Milchzähne fallen werden. Hat mir die Zahnärztin auch echt gut erklärt.

  • Junior hat einen Überbiss Grad 3, dann passen die zweiten Zähne nicht in die Lücken der Milchzähne und kommen hinter den anderen Zähnen in zweiter Reihe raus. Die unteren Schneide- und Eckzähne stehen verwinkelt zueinander. Junior beisst ja nicht mit den vorderen Zähnen ab, sondern mit den seitlichen Zähnen oder halt gar nicht. Anders klappt es nicht.

    Meine Freundin ist zwar keine Zahnärztin, aber ZFA mit KFO Assistenz, und hatte mich auch schon darauf angesprochen, da Junior auch mit den Zähnen nachts knirscht.


    Da er ja nicht richtig abbeißen kann, hält er sich meist an weiche Dinge und die sind meistens nicht gerade gesund. Er teilweise schon Probleme mit der Brotrinde.

  • Die weichen Nahrungsmittel machen das Problem aber schlimmer. Muskulatur und Knochen wachsen nur bzw. bleiben stabil, wenn sie benutzt werden. Ab und zu etwas Hartes kauen ist also wichtig und gesund.

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  • Mein Zweiter hatte einen Kreuzbiss, ich hab auch erst mit einer Spange angefangen nach den Milchzähnen. Vorher ist meiner Meinung nach reine Geldmacherei.


    Er hat die feste Spange mit 13 bekommen und mit 15 war er sie los und hat ein akkurates Gebiss.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Mein älterer Sohn hat auch anfangs recht früh eine lose Zahnspange erhalten, damit die Lücken der ausgefallenen Milchzähne nicht wieder zugeschoben werden. Sonst hätte er ein ähnliches Problem wie dein Sohn bekommen. der Kieferothopäde damals meinte, dass er mit der losen Zahnspange einfach die Zeit überbrückt bis durch das Körperwachstum auch der Kiefer größer wird. War genau richtig so.

    Unterm Strich hat die KK alle Kosten übernommen.

  • Unsere KFO rät von losen Spangen ab. Wir waren immer zur Beratung, haben Nichtanlagen und überflüssige Zähne besprochen und nach und nachdem behoben plus Logopädie für Muskulatur und Zunge. Feste Spange kommt jetzt mit 13 und da die Fehlbildungen auch stark sind, zahlt das meiste die Kasse - ist ja nicht nice to have