Beiträge von Kaj

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    „Bei sich ankommen“ bzw. „angekommen sein“ definiert doch jeder anders.


    Manche, so scheint es, verstehen darunter einen Endzustand der absoluten Zufriedenheit, den ich persönlich ablehne, weil es dann keine Entwicklung mehr gibt. Ich will mich aber weiter entwickeln, neue Dinge ausprobieren, Neues sehen.


    Wenn eine innere Ruhe, eine Souveränität gemeint ist, gehe ich mit. Das stelle ich mir unter „bei mir angekommen sein“ vor.

    Ich finde ja, dass man eben nicht immer an sich arbeiten muss (was auch immer das sein soll), sondern es irgendwann auch mal gut ist. Man ist, wie man eben ist.

    Die Vergangenheit aufzuarbeiten...was soll das bringen? Es ändert nichts! Man kann versuchen zu verstehen.


    Ich habe für mich entschieden, nicht mehr mit Fehlentscheidungen zu hadern. Dass es Fehlentscheidungen waren, hat sich immer erst hinterher herausgestellt. Zum Entscheidungszeitpunkt hat es sich richtig angefühlt. Das ist wichtig und für mich annehmbar: Damals hat es sich richtig angefühlt und damit war die Entscheidung in Ordnung.

    Und heute ist es eben anders. Deswegen weiter rumzuheulen kostet nur sinnlos Kraft, die mir für meine Zukunftsgestaltung fehlt.

    Im Moment frage ich mich, warum nicht die Kultusminister einfach mal sechs Monate den ganzen Schulladen dicht machen. Die Lehrer Zeit haben, ein auf sie und ihre Schüler persoenlich zugeschnittenes digitales Unterrichten vorzubereiten - und dann wird im Juli neu gestartet.

    Klar: Die Kids haben dann ein halbes Jahr verloren. Von hoffentlich 85 ...

    Ging doch auch bei dem Hin und Her mit G8 und G9. Und mancher wird sich noch erinnern können, dass es mal so Sachen wie 24 Monate Wehr- oder Zivildienst gab. Da wird ein halbes Jahr strukturierte Pause und dann aber richtig auch nichts kaputt machen. Wenn die lange versprochene Hard- und Software dann anschließend endlich da ist, verteilt und läuft.

    Der Aufschrei der Eltern (denen der Arbeitgeber im Nacken sitzt) dürfte gewaltig sein.


    Mir fehlt ja auch die Gelassenheit und das Vertrauen, dass Kinder intrinsisch motiviert sowieso selber lernen, was sie lernen wollen. Dann lernen sie halt andere Dinge, sägen, gärtnern, Tapeten kleben...das brauchen sie garantiert im Leben. Stattdessen klammert man sich an völlig überfrachtete Lehrpläne, damit Junior garantiert eines Tages die richtigen Lottozahlen ausrechnen kann.

    Man darf das Urheberrecht nicht vergessen. Mal eben alle möglichen Materialien online stellen, ist nicht drin. Der Aufwand, ein solches Material zu erstellen, ist groß und kostet, deshalb sind Materialien von Schulbuchverlagen nicht gerade billig.


    Außerdem darf jeder Lehrer im Rahmen des Curriculums die Reihenfolge der Themen selbst festlegen. Da spielen viele Aspekte rein, ob man in Deutsch z.B. mit Rechtschreibung oder Erzählen beginnt usw.


    Und nicht zuletzt: Die Fülle an Materialien würde viele Schüler (und Eltern) überfordern.

    Von 7-17 Uhr hätte sogar mein Großer nach einigen Tagen nicht mehr gut gefunden. Und der war und ist ein absoluter Eigenbrötler und war sehr früh selbständig.


    Ich würde zuerst beim AG anfragen, falls der sich dagegen ausspricht, sollte sie in die Notbetreuung gehen. Ihre Aufgaben kann sie dort auch machen.

    Probier mal 2 Wochen Schweinefleisch weglassen

    ...und Kohlenhydrate reduzieren bzw. auf „gute“ KH (Vollkorn) umsteigen. Schokolade mit hohem Kakaoanteil (ab 60%, besser mehr) hilft, Süßkram wegzulassen.

    Ich finde es witzig, dass offensichtlich das Bedürfnis bestand, es explizit zu erwähnen ;).

    Du glaubst nicht, was man in weiterführenden Schulen alles erlebt.

    Ich hatte im Frühjahr die Telefontermine (Klassenlehrer mussten wöchentlich telefonisch Kontakt zu ihren SuS aufnehmen) drei Tage vorher kommuniziert und trotzdem lag 10.30 Uhr ein Schüler noch schlafend im Bett und ich hatte die Mutter an der Strippe.

    Es geht ja auch um die Aufrechterhaltung der Tagesstruktur.

    Öffnen ohne Präsenzpflicht...hat sich mal jemand das Chaos klargemacht? Da kann nichts gescheit gehändelt werden. Besser halbe Klassen in A und B und Anwesenheitspflicht in der jeweiligen Gruppe. Sonst wird das Unterrichten organisatorisch unmöglich, wenn jeder kommen und zu Hause bleiben kann, wie er will.

    Außerdem muss man annehmen, dass viele Eltern ihre Kids nach 3 Wochen Ferien schicken, was zwangsläufig zu vollen Klassen führen wird.

    Nunja, Entlastung ist es nicht, eher Belastung. Der hat mir Zuhause die Hölle heiß gemacht, ich hätte mitspielen sollen, er wolle nicht alleine sein und niemals nie bei ihm bleiben (über Nacht).

    Interessant, wie dein Sohn schon im Grundschulalter mit dir umgeht. Dem würde ich an deiner Stelle mal die häusliche Hierarchie klarmachen und einen anderen Ton verlangen.


    Man kann mal einen schlechten Tag haben, aber bei deinem Sohn habe ich das Gefühl, dass ihm klare Grenzen fehlen. Es ist ja nicht gerade selten, dass du hier von seiner schlechten Laune und viel Gemaule schreibst. Mach mal deinen Rücken gerade!

    Hat irgendwer, der heute hier ist, vor der Zeugung darüber nachgedacht, dass es mit dem aktuellen Partner auseinander gehen könnte? Oder hat es damals einfach nur gepasst?


    Was später kommt, muss man später händeln. Es gibt keinen todsicheren Plan für‘s Leben.

    Man möchte ja auch Zeit mitbden Stinkern verbringen und 9h Kindergarten und dann Dir bei der Hausarbeit zusehen ist nicht unbedingt Qualitätszeit..


    :/