Beiträge von Kaj

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    Für den 9. Jg. ist mir keine Minutenangabe bekannt. In dem Alter sollen die Teenies ja zunehmend selbständig entscheiden inkl. Fehlentscheidungen und Konsequenzen.


    Alternative Lernformen z.B. für Vokabeln ausprobieren. Mir haben post-its mit den Vokabeln verteilt im Haus geholfen. Man wird nie vergessen, welche Vokabel an der Klodeckelinnenseite pappte. Das Gehirn verknüpft den Ort mit dem Wort, ein Trick, den Gedächtnisweltmeister immer anwenden.

    64 Wochenstunden? Du sprichst sicher von 34...:hae:


    Die Frage ist: Was will das Kind im Leben? Wo will es hin? Was will es machen?

    Muss es wirklich Abi sein?


    Letzten Endes muss Kind selbst wollen, die Konsequenzen müssen ihm klar sein (Wiederholen, Wechsel zur Realschule). Mein Junior ist erst in der Oberstufe erwacht, bis dahin war es nervtötend für mich.

    Die Schule darf ihr Konzept gar nicht ohne Zustimmung der Schulelternvertreter ändern. Und genau die sollten ganz schnell mobilisiert werden.


    Des Weiteren ist die Schule verpflichtet (!!!), regelmäßig über den Leistungsstand des Kindes zu informieren und vor allem bei schlechten Noten zeitnah zu reagieren.

    Das mitgehörte Gespräch würde ich nicht überbewerten. Man weiß nicht, was da vielleicht für die Sozialarbeiterin Belastendes vorgefallen ist und sie sich Luft machen musste. Das ist keine Frage von (fehlender) Professionalität.


    Letzten Endes wird sich hier im Forum alle Nase lang über Lehrer, Sozialpädagogen, Sachbearbeiter bei diversen Behörden etc. pp. Luft gemacht. Jeder hat das nötig und jeder tut es auf die ein oder andere Art und Weise.

    Nein, alle Angebote der Schulsozialarbeit sind Angebote und keine Pflichtveranstaltungen.

    Weder Schüler noch Lehrer oder Eltern können gezwungen werden.


    Ihr habt bereits guten Willen gezeigt und euch das Angebot der Schulsozialarbeiterin angeschaut. Du solltest einschreiten und unterbinden, dass dein Sohn dahin muss, ggf. über‘s Schulamt bzw. den Arbeitgeber der Schulsozialpädagogin (Stadt, Kreis oder Schulbehörde).

    Vielleicht solltest du mit ihr anhand eines detaillierten Wochenplanes, in den du jeden Termin einträgst, erklären, was sie schon alles macht und dass man auch Ruhezeiten braucht. Sie ist doch gern kreativ. Das geht aber nur, wenn man Zeit dafür hat, auch Zeit, sich mal treiben zu lassen, sich zu langweilen. Damit kannst du dein Nein auch ziemlich gut begründen.

    Kinder, gerade die, die an allem interessiert sind, können ihre Termine nicht abschätzen. Sie wollen ja auch noch alles ausprobieren und so langfristig ihre wahren Interessen und Neigungen finden. Da muss man lenkend eingreifen.

    Bleibt mal ganz entspannt. Viele Fünftklässler schreiben falsch, wenn sie sich auf Inhalte konzentrieren müssen. Das gibt sich.


    Du kannst es spielerisch fördern, indem du sie z.B. Tagebuch oder Briefe (z.B. an die Oma oder auch an dich) schreiben lässt. Wichtig: Sie muss mit der Hand schreiben, nicht auf einem Computer tippen. Vielleicht mag sie auch kleine Geschichten schreiben. Oder ihr legt einen Schreibtag ein, an dem ihr nicht sprecht, sondern alle Nachrichten an den anderen schreibt. Das kann sehr lustig werden.

    So, wie du deine Tochter beschreibst, hat sie ja nicht grundsätzlich ein Konzentrationsproblem, ihre Rechtschreibung ist halt noch nicht automatisiert. Das kommt, gib ihr Zeit.


    Nachhilfe fände ich total überzogen, da würden auch nur sinnlos die Regeln gebimst ohne den Zusammenhang zum Inhalt. Das ist totaler Quatsch.

    Die Widerspruchslösung hätte jeden zu Lebzeiten gezwungen, eine Entscheidung zu treffen, vor allem, wenn man nicht spenden will. Man hätte sich auseinandersetzen müssen. Für Minderjährige hätte eine gesonderte Regelung getroffen werden müssen.


    Die alte neue Regelung zwingt oft Angehörige in ihrer schlimmsten Stunde zu einer Entscheidung, wenn der mögliche Spender keine Erklärung abgegeben hat. Man kann die Verantwortung für eine Entscheidung also weiterhin von sich schieben. Wer das nicht möchte und sich dessen bewusst ist - und ich behaupte, nur wenige machen sich darüber Gedanken -, spricht mit seinen Angehörigen, hat eine Patientenverfügung und ein Testament.

    Elternsprechtage (= Nachmittage) von 15.00 bis 18.00 bzw. 16.00 bis 19.00.


    Fällt bei euch dann dafür Unterricht aus oder wird vertreten? Bei dem Zeitfenster scheint mir das nicht anders möglich. Und: Solche Zeitfenster bringen alle Lehrer mal wieder in Verruf, faul zu sein und nur bis Mittag zu arbeiten.


    stern0372

    Es tut mir echt leid, dass die Schule offensichtlich wenig gewillt ist, die Förderung deines Kindes und der anderen Kinder ernst zu nehmen und sinnvoll umzusetzen. Hast du mal mit anderen Eltern gesprochen, was die dazu sagen? Ihr solltet als Gruppe agieren, um eure Kinder zu schützen.

    Kaj im Prinzip hast du recht, aber wenn ich das richtig verstanden habe, dann macht Muttern wohl demnächst mal einen Termin bei der Bank... der frühe Vogel fängt den Wurm oder so....

    Ich bekomme echt Schnappatmung und Existenzängste, wenn ich über diese Pläne von Mutter und Tochter nachdenke...

    Lass sie doch! Sie ist volljährig, soll sie doch den Kredit aufnehmen. Du bist für die Tochter finanziell gar nicht zuständig, da würde ich bei solchen Fantastereien mit dem Vater absprechen, dass ihr sicherheitshalber sauber getrennte Kassen führt. Schütze dich und deinen Sohn.

    Ich finde, du solltest dir nicht so viele Gedanken und Stress wegen ungelegter Eier machen. Sie hat ja noch nichtmal Abi und es ist nicht sicher, dass sie es schafft.

    Ich würde mich entspannt zurücklehnen und das Studium überhaupt noch nicht diskutieren.

    Mit Konzepten können sich sämtliche Bildungseinrichtungen aber auch mittlerweile gegenseitig bewerfen.

    Wir haben ein Methodenkonzept, ein Mobilitätskonzept, ein Medienkonzept, ein Inklusionskonzept, für jedes Fach und jeden Jahrgang ein Curriculum, jetzt kommt noch ein Digitalisierungskonzept auf Wunsch des Schulträgers hinzu.

    Ja ne, is klar...:radab


    Lasst uns doch einfach mal 10 Jahre in Ruhe arbeiten!

    :welcome und Grüße aus einem (fast) Nachbarkreis.


    Meine Jungs sind allerdings schon erwachsen.

    "Nadelarbeit" war mein persönlicher Alptraum. Zum Glück hat Muttern immer mal eine Reihe gehäkelt oder gestrickt.

    Wir haben sogar eine Schürze für den Werkunterricht genäht.

    Werken und später PA waren viel cooler. In PA haben wir Toaster und Rasenmäher im Akkord gebaut inkl. Qualitätssicherung. Das Zeug ging im Ostblock in den Handel.

    Als Unterricht getarnte Kinderarbeit. :wow


    Aber ich profitiere heute noch davon.

    In Thüringen durfte Kind mal sechs Wochen die Grundschule besuchen und ich fand es klasse, dass dort ganz viel praktisch gemacht wurde. Gartenarbeit, Werken, in Mathe (!) haben sie eigenständig Marmelade eingekocht. Da ging es um das Wiegen und ähnliches. Großartig. Nur ein Beispiel von vielen, die ich dort richtig gelungen fand. Leben be-greifen. Aus erster Hand. Etwas, das mir bei meiner Arbeit auch sehr wichtig ist.

    Die Ossis haben‘s halt drauf...8o


    Leider hat man ja mit der Einverleibung der DDR auch das dortige Schulsystem abgeschafft. Dabei hatten wir viele richtig gute Fächer, eben die, die du aufzählst.

    Ich habe in Werken Grundlagen für den Umgang mit diversen Baustoffen wie Holz, Aluminium, Stahl gelernt, dazu die Werkzeuge und den Arbeitsschutz.

    Grundlagen im Umgang mit Elektrizität, Stromkreise, Schaltkreise mit und ohne Widerständen usw.usf. - das war Standard. Lampe anklemmen? Schnurschalter einbauen? Kein Problem.

    Schulgarten fand ich zwar damals kacke, aber heute fehlen diese praktischen Fächer.