Beiträge von Kaj

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    Ich finde es ja ehrlich nicht in Ordnung, mal wieder alles auf die Klassenlehrer abzuwälzen. Das mag in einer Grundschule mit den paar Fächern grad noch gehen, ich hätte in einer 8. am Gymmi echt zu tun, für alle Fächer den Kram einzustellen. Dazu müsste ich ja meine eigenen Lerngruppen auch noch beliefern.


    In dieser absoluten Ausnahmesituation bemühen sich die meisten Lehrer um sinnvolle Beschulung der Kinder. Aber alle Probleme können sie nunmal nicht lösen. Erst recht nicht fehlende Infrastruktur.

    Was soll der Lehrer machen? In nicht mal allen weiterführenden Schulen gibt es ein schulinternes Onlineportal wie ISERV. Und einerseits sollen Grundschüler möglichst wenig online unterwegs sein, andererseits wird das jetzt gewünscht? Es gibt Kinder mit mehreren Geschwistern, wenn da nur ein PC (wenn überhaupt) vorhanden ist, kann man nicht täglichen Unterricht per Skype erwarten.


    Einfach mal weiter denken als nur von der Tapete bis zur Wand...

    Das Lehrerkollegium. Die sollen festlegen, ob einmal am Tag oder jede Woche das Arbeitspensum verschickt wird, ob die Lehrer sich täglich Aufgaben für die Schüler überlegen oder wie auch immer. Das ist mir als Elternteil egal. Aber so, wie die Lehrer sich ja auch im normalen Alltag organisieren, gehe ich davon aus, dass sie das auch in dieser neuen Situation zu tun in der Lage sind. Und viele Lehrer sind ja auch entsprechend kreativ.

    Wer soll das festlegen? Das Kollegium in einer demokratischen Abstimmung in einer Dienstberatung? Wir sind über 100 Kollegen und hier herrscht Versammlungsverbot.


    Zum Glück gibt es ja noch Eltern, die in so einer Ausnahmesituation selbst eine Entscheidung treffen und dann auch dazu stehen.


    Im übrigen halte ich Lehrer, die ohne Rücksicht auf Verluste Deadlines setzen und nachteilig bewerten für asoziale bornierte A*löcher.

    Wer soll das koordinieren? Für die Lehrer ist die Situation genauso neu wie für alle anderen!


    Es bleibt doch dir überlassen, die Aufgaben einmal am Tag zu einer festen Zeit abzurufen und ggf. für die Kinder auszudrucken o.ä. (sofern möglich). Das kann man den Lehrern auch mitteilen.

    Wenn es dir finanziell möglich ist, biete dem KV doch an, in eurer Gegend Urlaub zu machen und übernimm einen Teil der Kosten für ein Zimmer. Dann können er und Sohn sich wenigstens so sehen und trotzdem fällt das Üben nicht weg. Wenn dem KV das wichtig ist, lässt er sich zumindest für 2 Wochen drauf ein.


    Langfristig muss natürlich eine andere Lösung gefunden werden. Vielleicht kann der KV sich an seinem Wohnort nach einer Übemöglichkeit erkundigen (z.B. in der Kirchgemeinde). Dein Sohn wird mit zunehmendem Alter auch selbständiger, was das Üben angeht. In der Gemeinde kann man sicherlich auch den Kantor ansprechen, das Üben für kleines Geld 1-2x pro Woche zu betreuen, an den restlichen Tagen übt Sohn allein.

    Nö, darum kann er sich doch selber kümmern. Mit den Geburtsurkunden bzw. der Vaterschaftsanerkennung hat er doch einen Nachweis, damit man auf seiner Lohnsteuerkarte die 1,0 einträgt.

    Ich schüttle hier weiter den Kopp, was manche jetzt an Geld ausgeben, statt der Schule mitzuteilen, was technisch bei einem nicht geht.


    Als Junior noch in der Kita war, wollten die mal mit Holzkästchen von Camembert basteln. Da hab ich nur gesagt, dass ich solchen Käse nicht kaufe, weil der mir schlicht zu teuer ist. Auch mit bestimmten Joghurtbechern konnte ich nie dienen. Ehrlich, es gibt Grenzen. Ich würde mir niemals WhatsApp aufzwingen lassen.

    Ich würde da gar nicht so viel dran rumdenken. Bei dir läuft es so, bei deiner Ex anders. Sie mag den Erklärbären geben, du halt nicht. Kinder können das gut unterscheiden und haben gewöhnlich kein Problem damit.


    Durchsetzen musst du dich jetzt schon. Mit einer Dreijährigen würde ich grundsätzliche Dinge niemals diskutieren. Regeln und Grenzen geben Halt. Viele Kinder fordern das regelrecht ein, indem sie Grenzen austesten und infrage stellen. Sie wollen mehrfach erfahren, wo die Grenze und damit ihre Sicherheitszone ist.

    Also keine Angst, dein Kind trägt keinen Schaden von klaren Regeln und Grenzen ohne viele Erklärungen.

    Egal, ob die Kinder das gut finden oder nicht. Da die Ausstattung nicht durch die Schule sichergestellt werden kann, dürfen die Referate nicht bewertet werden. Und habe ich das richtig gelesen, die Lehrerin hat noch nichtmal die Paare gebildet und die Themen zugeordnet und das sollen die Eltern leisten? Das kann und darf sie nicht verlangen.

    Ihr solltet euch dringend informieren, ob diese Online-Beschulung in die Benotung einfließen darf. Es gibt entsprechende Erlasse, ansonsten hilft eine Anfrage beim zuständigen Kultusministerium.


    In NDS ist jedenfalls klar geregelt, dass Aufgaben gestellt werden können, aber auf Basis dieser Beschulung darf ein Kind nicht bewertet werden. Nicht jeder hat die Möglichkeit, z.B. diese Arbeitsblätter auszudrucken.


    Ich würde mich von den Lehrern jedenfalls nicht unter Druck setzen lassen. Und ein Foto würde ich auch nicht schicken, was soll der Quatsch? Das kann man ganz leicht stellen!

    Kay, ich verstehe es, wenn Du die Lehrerschaft verteidigst, aber dieser Notfallplan kam schon am Donnerstag und der Lehrer war dann auf Tauchstation. In der Parallelklasse bzw. den jüngeren Klassen ist das Bemühen ein anderes. Dieser Lehrer ist leider nicht sehr engagiert- das ist schon ohne Corona ein Problem.

    Du wirst ihn nicht ändern. Was hilft es dir zu zetern? Nichts!


    Kinder lernen immer irgendetwas.

    Es ist gerade mal ein Tag, dass die Schulen zu sind. Die Situation ist auch für Lehrer neu, die müssen sich auch mal einen Tag sortieren können. In vielen Schulen wurde heute überhaupt erstmal geklärt, ob und wie viel Betreuung nötig ist und wer wann eingesetzt wird.


    Die Kinder verdummen nicht innerhalb der nächsten Tage, weil sie mal nicht bespaßt werden. Im Gegenteil, ich halte Langeweile für richtig und wichtig. Langeweile macht kreativ.

    Die Auszeit gibt dem Gehirn auch die Chance, bereits Gelerntes richtig einzulagern.


    Wer keine Aufgaben bekommt, kann auch ganz leicht schon Besprochenes wiederholen und vertiefen oder sich selbst in ein für ihn interessantes Thema einarbeiten. Man kann versuchen, mal alles in Reimen zu sagen oder auf Englisch.


    Man kann natürlich auch ausrechnen lassen, wie lange eine Person mit einer Rollen Klopapier hinkommt, wenn sie pro großer Sitzung 6 Blatt benötigt und pro kleiner Sitzung 4. Dann hat man eine Grundlage für den nächsten Einkauf.

    Für den 9. Jg. ist mir keine Minutenangabe bekannt. In dem Alter sollen die Teenies ja zunehmend selbständig entscheiden inkl. Fehlentscheidungen und Konsequenzen.


    Alternative Lernformen z.B. für Vokabeln ausprobieren. Mir haben post-its mit den Vokabeln verteilt im Haus geholfen. Man wird nie vergessen, welche Vokabel an der Klodeckelinnenseite pappte. Das Gehirn verknüpft den Ort mit dem Wort, ein Trick, den Gedächtnisweltmeister immer anwenden.

    64 Wochenstunden? Du sprichst sicher von 34...:hae:


    Die Frage ist: Was will das Kind im Leben? Wo will es hin? Was will es machen?

    Muss es wirklich Abi sein?


    Letzten Endes muss Kind selbst wollen, die Konsequenzen müssen ihm klar sein (Wiederholen, Wechsel zur Realschule). Mein Junior ist erst in der Oberstufe erwacht, bis dahin war es nervtötend für mich.