Angemessene Wohnungsgröße bei Umgang

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  • Ich kann mal wieder nicht schlafen.


    Der KV hat mir heute berichtet, dass er eine 2Zimmerwohnung besichtigen wird. Er will dort jedes zweite Wochenende mit unseren drei Kindern verbringen. Ich erwarte mindestens, dass jedes Kind ein Bett hat. Sie sind noch klein, ich denke Matratzenlager ist erst später cool. Der größte braucht einen Ort um Hausaufgaben zu machen und zu lernen. Die Kleinen werden in der Zeit ja nicht schweigen. Im Prinzip braucht es ein Kinderzimmer, finde ich. Ob die Hausaufgaben am Küchentisch gemacht werden, ist mir egal. Aber Struktur braucht es schon in der 1. Klasse.


    Er kann sich aber keine große Wohnung leisten, weil es in der Nähe der Arbeit teuer ist (Großstadt). Würde er ländlich ziehen oder gar in der Nähe hier bleiben, ginge das. Für dieses Argument ist er nicht offen.




    Sehe ich das zu eng mit der Wohnungsgröße? Es handelt sich um knapp 60qm auf zwei Räumen. Aktuell leben wir in einem Einfamilienhaus, allein Wohnzimmer, Küche und Bad sind über 60qm groß. Mir fehlt die Fantasie, wie das gehen soll. Aber vielleicht liege ich ja auch falsch.



    bin für Meinungen offen.

  • Es muss dir schlicht egal sein. Das ist geradem Anfang nicht einfach, aber das wird mit der Zeit. Du musst lernen, dass du keinen Einfluss darauf hast (warum auch?) wie dein ex lebt, was und wie er seine Zeit mit den Kids verbringt.


    Meine hat eine ca 40qm Wohnung mit zwei, manchmal drei Kindern. Noch scheint es funktionieren.


    Und je nachdem wieviel er verdient bleibt ihm bei drei mal KU (und evtl BU) los Mehrbedarf auch nicht viel Geld für Miete übrig.


    Wie willst du finanziell das Haus stemmen?

  • wie er den umgang gestaltet, geht dich nichts an. wo er den umgang stattfinden lässt, geht dich nichts an. solange die kinder essen, trinken und einen schlafplatz bekommen ist es völlig egal wo der ist. 60qm reichen völlig aus - viele 4-köpfige familien haben nicht mehr platz. die kids brauchen kein eigenes kinderzimmer und lernen für einen erstklässler? - das sind nicht mehr als 10 min am tag. ich vermute an vatis wochenenden wird da nicht viel passieren.


    wenn er ein kurzdiktat schreibt und seine 10 übungen mathe macht, gehen die anderen kids spielen oder fernseh gucken.

  • Natürlich ist es für die Kinder grundsätzlich schöner, wenn sie beim UET ein eigenes Zimmer haben. Aber ich denke, das sind die wenigsten, weil es einfach nicht finanzierbar ist (zumindest für viele).


    Bei uns (gut, war nur ein Kind) lief das dann so, dass Tochter im Bett geschlafen hat und Papa auf der Couch im Wohnzimmer.
    Im Schlafzimmer war auch noch eine kleine Spielecke mit einem Schränkchen mit Spielsachen.


    Man kann alles organisieren, wenn man möchte.


    Und zum Thema Hausaufgaben..... da kann ich mich nur anschließen. Ich würde mich da nicht drauf verlassen, dass die zwingend an solchen Wochenenden gemacht sind (zumindest nicht ordentlich, ausreichend, vollständig).
    Daher war es mir immer wichtig, dass Tochter am Sonntag nicht zu spät nach Hause kommt, denn wir hatten da immer noch was für die Schule zu erledigen.

  • Hallo,


    ich denke auch, dass er sich wohl eine größere Wohnung nicht leisten kann.
    Da kann man als EX auch keine Ansprüche stellen. Wo und wie er wohnt, geht dich nichts an.
    Gelernt wird da auch eher wenig bis gar nicht, würd ich als UET, der sein Kind nur alle 14 Tage sieht, auch nicht machen. Da bin ich ganz ehrlich.
    Da macht man dann doch lieber die schönen Dinge des Lebens mit seinen Kindern.


    Vielleicht ist er nicht offen ländlich zu wohnen, weil der Fahrweg zur Arbeit auch was kostet und er sich dann diesen nicht leisten kann.

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

  • Dazu kann ich mal etwas schreiben.


    Sei froh, dass dein Ex wenigstens eine eigene Wohnung hat. Der KV meiner Tochter wohnt seit 2,5 Jahren im Schlafzimmer seiner Mutter. Er hatte seine Wohnung durch eine Zwangsräumung verloren und bekommt seinen Popo seitdem nicht mehr hoch. In der alten Wohnung ihres Vaters hatte sie sogar ein eigenes Kinderzimmer. Unsere Tochter ist jeden Dienstag und einen Tag + Übernachtung jedes Wocheende bei ihm. Sie wird bald 7 und muss seit 2,5 Jahren jedes Wochenende bei ihrem Papa mit im Bett schlafen, weil in dem relativ kleinen Schlafzimmer kein Platz für ein eigenes Bett wäre. Der Umgang findet quasi auf 15qm statt, außer sie halten sich in der Küche oder im Wohnzimmer/dem Schlafbereich der Oma auf.


    Ich hatte sogar versucht meinem Ex eime Wohnung zu besorgen, aber er ist nicht zu den Besichtigungen gegangen und würde wohl auch Probleme mit dem Amt bekommen, weil er immer noch in der Wohnung gemeldet ist, wo er vor 2,5 Jahren rausgeflogen ist. Aber Tochter geht immer gerne hin, also muss ich wohl damit leben. Keine Ahnung,wie er das dann in der Pubertät machen will...

  • Überlege mal ob es dir un die Wohnungsgrösse, die ja ausreichend ist, geht oder darum, dass der kv in die Großstadt ziehen will. Und du so das Gefühl hast, das er euere gewählte Lebensweise, am Land mit Haus, ablehnt. Auch dein anderer Beitrag klingt so. Es kann ja auch verletzend sein, wenn man denkt einrn gemeinsam en Traum zu haben und dann merkt man träumt alleine.

  • Hey, aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass eine 2-Raum Wohnung bei 14-tätigen Umgang absolut ausreicht. Wir hatten auch drei Kinder alle 14 Tage bei uns und es gab keine Probleme, die nicht zu lösen waren. Wir haben in der Zeit unser Schlafzimmer geräumt ( war eine Kinderzimmer-Schlafzimmer Kombination, Also grosses Doppelbett plus ein Schlafsofa) und in der Zeit im Wohnzimmer gelebt. Sicher nicht das Nonplusultra, aber Geld für eine grosse Wohnung in die Hand nehmen, wo dann am Ende zwei Zimmer fast den ganzen Monat leer stehen, das kann sich nicht jeder leisten.


    Sicher, ab und zu haben die Kinder gemeckert, dass sie nicht zusammen in einem Zimmer schlafen wollen...Aber jetzt, wo sie ihr eigenes Zimmer haben, schlafen sie trotzdem zusammen in einem. Also wie man es macht, irgendwas ist immer.
    Hausaufgaben können in der Küche gemacht werden, im Wohnzimmer wo auch immer...der Rest hält sich dann einfach in einem anderen Zimmer auf...freu dich, dass er nicht eine 1-Raum Wohnung gewählt hat um Geld zu sparen und wünsche den Kindern eine schöne Zeit bei ihm;)

  • Ich habe 2 Jahre Umgang mit 5 Kindern auf 50 Quadratmetern und "auf der Straße" gehabt. Natürlich hatte ich da auch keine 6 Betten. Wo hätten die noch stehen sollen? Das Jugendamt hatte nichts dagegen. War ja "nur" "Umgang" und kein Dauerzustand. Erst 2,5 Jahre nach der Trennung war ich überhaupt erst in der Lage, eine grössere Wohnung zu bekommen. Die weiteren Zimmer sind dann auch nicht das Problem. Aber das müssen ja auch Möbel rein und die fallen nicht vom Himmel.

  • Hi,
    lößere
    was hälst du von dieser Lösung?


    Du verzichtest auf den Unterhalt für eure Kinder und er nimmt sich dafür eine 3-4 Zimmerwohnung. Dann haben eure Kinder auch bei ihm 2 Zimmer zur Verfügung und bei dir ist ja sowieso genug Platz.


    Das geht nicht? Warum? Dir würde der Unterhalt für die Finanzierung eures Hauses fehlen? Klar, ist verständlich.


    Trennung bedeutet immer für alle Einschränkungen. Wo bisher eine komplette Familie vom Familieneinkommen gelebt hat müssen es nun 2 "halbe" Familien können. Das erhöht die Kosten. Entweder schränken sich dann beide ein, oder einer von beiden kann eben nicht mehr so viel "bieten".


    Es ist noch keine 50 Jahre her, da war es nicht üblich das jedes Kind ein eigenes Zimmer hatte. Hausaufgaben am Küchentisch waren eher die Regel, da dann Mama die Übersicht hatte und helfen konnte ohne von Zimmer zu Zimmer zu hetzen.


    Es ist eigentlich deine Wahl, du kannst ihn finanziell entlasten, damit er sich ne größere Wohnung nehmen kann, oder es bleiben lassen. Aber eigentlich geht es dich nichts an, wie sie die wenigen Tage bei Papa verbringen.


    btw. Zumindest in der Grundschule werden über s WE keine Hausaufgaben aufgegeben und vom lernen kann man alle 2 Wochen dann auch mal Pause machen, wenn bei Papa die Ruhe fehlt ;-)

  • Es ist eigentlich deine Wahl, du kannst ihn finanziell entlasten, damit er sich ne größere Wohnung nehmen kann, oder es bleiben lassen. Aber eigentlich geht es dich nichts an, wie sie die wenigen Tage bei Papa verbringen.


    Ich denke, es ist seine Verantwortung, wie er mit dem ihm verfügbaren Geld umgeht. Ich verstehe allerdings nicht, warum die KM auf den Unterhalt für die Kinder verzichten und den KV entlasten sollte. Kinder können sich auch auf beschränkte Verhältnisse einlassen, mir scheint für die Kinder viel wichtiger zu sein, wie sie die Zeit mit dem KV erleben - aber wie er seine Umgangszeit gestaltet, ist ganz allein in seiner Verantwortung, da würde ich mich komplett raushalten.


    Wäre ich die TS, ich würde auch erst einmal die komplette Verantwortung für den Alltag bei mir selbst sehen (incl. Hausaufgaben) und da nichts, aber auch gar nichts vom KV erwarten. Das nimmt schon einmal viel Druck aus der Situation heraus, und das spüren dann auch die Kinder.

  • Hi Musica,,
    ich stimme dir voll zu.


    Der KV muss für 3 Kinder Unterhalt zahlen und da kommt schon ein guter Betrag zusammen. Diesen hat er nicht zur Verfügung.


    Wenn er von dem Rest eben nur eine 2 Zimmerwohnung finanzieren kann, dann ist das so und zu akzeptieren.


    Die KM hier ist noch sehr verletzt und muss verarbeiten, dass ihr Mann eine andere Vorstellung von seinem Leben entwickelt hat. In den anderen Threads klingt das an.


    Er hat sich entschieden ,dass er lieber eine kleiner Wohnung und weniger Fahrtkosten haben will, anstatt täglich 120 km zu fahren. Ob er mit den Fahrtkosten im ländlichen tatsächlich eine größere Wohnung finanzieren könnte ist ja auch nicht sicher.


    Sie möchte eigentlich weder die Trennung, noch das er wegzieht, noch das die Kinder in einer 2-Zimmerwohnung alle 2 Wochen übernachten "müssen". Sie hat aber auf alle 3 Dinge einfach keinen Einfluß mehr. Und das muss sie verstehen und akzeptieren. Von daher mein VorschlAg, wenn sie das eine nicht will, dann kann sie finanzielle Zugeständnisse machen, um wenigstens einen Part positiv zu beeinflussen. Natürlich ist das keine realistische Option. Aber vielleicht hilft es die Blickrichtung zu ändern

  • Danke für die antworten!




    ja, ich bin verletzt und nicht einverstanden mit der Trennung, aber ich werde sie akzeptieren und für die Kinder zurückstecken.


    Ich bin in der Lage das Haus allein zu finanzieren, ich verzichte auf seine Unterstützung. Dafür werde ich den vollen Unterhalt bekommen. So "spart" er sich einen mittleren dreistelligen Betrag pro Monat.


    Er wäre am A***, wenn ich durchsetzen würde, was mir zusteht (über hälftige Betreuungskosten oder Trennungsunterhalt oder sowas reden wir mal gar nicht).


    Das will ich nicht, für unsere Kinder.


    Er zahlt seinen Arbeitsweg nicht, er hat einen Firmenwagen.



    Er will auch die Kinder nicht, weil er weiß, dass das bedeuten würde, weniger arbeiten zu können. Er liebt seine Arbeit mehr als alles andere und sie ist auch ein Hauptgrund für unsere Trennung.


    Ich werde auf jeden Fall von ihm fordern sich in die schulischen Angelegenheiten einzumischen. Er betont immer, er wolle kein Spaßwochenendpapa werden, dann wird er es auch nicht. In der 1. Klasse gibt es immer Hausaufgaben, und wir schulen in den nächsten drei Jahren jeweils ein Kind ein. Es wird ja nicht weniger und ich werde nicht am Sonntag Abend mit drei Kindern Hausaufgaben machen und lernen. Ich bin selbst in der Branche und kenne das Problem, dass Kinder immer wieder vor mir stehen und sagen, sie konnten dieses und jenes nicht machen oder haben es nicht dabei, weil sie beim Vater/der Mutter waren.
    Es ist seine Entscheidung die räumliche Entfernung aufzubauen, also muss er mit den Konsequenzen leben.


    ja, ich bin verletzt und voller Groll darauf, dass ER sich aus dem Staub macht, wenn es darum geht, den Traum, den wir gemeinsam verwirklicht haben, zu leben.


    Ich bin bereit meinen Beitrag zu leisten, dass er Vater bleiben kann.


    Ich akzeptiere eine Zweizimmerwohnung. Sie werden dort Spaß haben.


    Ich werde mich irgendwann beruhigen und auch wieder glücklich werden. Aktuell muss mein Leben weiterlaufen, ich muss arbeiten gehen, für die Kinder da sein und ertragen, dass er jeden Abend nach Hause kommt als sei nichts.


    Ich denke, dieses Forum ist im Moment nicht der richtige Ansprechpartner für mich, weil ich emotional bin und lieber schweigend lesen sollte als meine Fragen stellen. Vielleicht werde ich mich irgendwann mal melden und verkünden: Ich habe es geschafft, eine Ex zu werden, die verzeihen kann. Vielleicht aber auch nicht.

  • Märzbuben, was für Antworten hätten dir geholfen?


    Mach ihn fertig, ja er muss sich ne 4Raumwohnung Minimum nehmen?


    Ja du bist verletzt und ja hier sind die Meisten schon nen Schritt weiter als du.


    Im Moment liest du dich mehr als jemand der ihn bestrafen will mit Forderungen die eben utopisch sind.


    Sieh zu das ihr zu ner räumlichen Trennung kommt, erst dann kannst du anfangen zu heilen. Davor wird das nix, weil ihr euch eben jeden Tag seht.


    Und eins noch, du wirst ihn auch zu nichts zwingen können was er nicht freiwillig machen will, also wenn er nur ein Spaßpapa ist, dann kriegst du ihn nicht dazu mit den Kindern zu lernen usw. Kein Gericht der Welt wird ihn wegen sowas verdonnern.


    Ich wünsch dir Freunde, Familie, die jetzt für dich da sind.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Ich bin bereit meinen Beitrag zu leisten, dass er Vater bleiben kann.


    Du musst dazu nicht mehr tun, als die Umgänge zu ermöglichen. Seine Aufgabe wird es sein, die Kinder zu vereinbarten Zeiten zu holen und wiederzubringen. Was dazwischen passiert, ist ganz allein sein Ding und braucht Dich nicht zu kümmern.


    Mach Dich von ihm unabhängig, indem Du überhaupt keine Wünsche oder Erwartungen an ihn stellst. Dann bleibt zwar alles an Dir hängen, aber dafür kannst Du auch alles Wesentliche selbst entscheiden im Rahmen der sog. Alltagssorge.


    Such Dir geeignete Hilfe, damit Deine Verletzungen heilen können. Wenn Du soweit bist, dann hast Du wirklich mit ihm abgeschlossen. Das geht aber nicht von heute auf morgen.

  • Mein Bekannter hat auch 3 Jungs und hat ein großes Bett plus ein Etagenbett im Schlafzimmer, Hausaufgaben gibt es in der Grundschule selten am Wochenende und werden danach auch selten am Schreibtisch gemacht. Ich find das ok. Unser anderer ET hatte jetzt auch jahrelang eine 2 Zi.-Wohnung.

  • Egal was kv getan hat oder auch nicht, es spielt keine Rolle ob du mit seiner Wohnung einverstanden bist oder nicht.
    Hab ne 2. klässlerin die wirklich seit der ersten Klasse freitags Hausaufgaben aufbekommt, und wo meinst du macht sie die!? Richtig im Wohnzimmer nicht in ihrem Zimmer.


    Du klingst für mich verbittert, er der schlechte und du die gute - die ihm jetzt nicht das letzte Hemd auszieht...


    Er wird immer der kV sein egal ob spasspapa oder einer der auch mal - wenn er die Kids hat mit ihnen lernt. Und in der ersten Klasse, gibt es ja nicht wirklich viel und oft zu üben, da geht es mehr um Hausaufgaben machen.


    Mach nen cut, leb dein Leben und lass ihn seines! Dann sieht mit der Zeit manches leichter aus.

  • Ich weiß zwar nicht wie alt deine Kids sind. Unsere sind 4 und 5. Wenn sie alle 14 Tage beim Papa sind, finden sie es toll gemeinsam in einem großen Bett zu schlafen.


    Früher hatte er eine 3 Raum. Ein Zimmer wurde nicht aktiv genutzt. Kinder sagten immer, sie schliefen mit im Ehebett.
    Und sie fanden es toll. Warum auch nicht?


    Wenn eine Wohnung in der Größe nicht unbedingt gebraucht wird, kann er sich das Geld sparen und mehr mit den Kids machen.

  • So mancher hier hat sich kurz nach der Trennung angemeldet und war ähnlich "unterwegs" wie Du jetzt. Dass Du jetzt Antworten bekommst, die Dir gerade nicht gefallen, hat aber einen Grund: Diejenigen, die schon länger getrennt sind, kennen die rechtliche Lage besser und richten sich in ihren Antworten nach dieser. Wenn Du meine ersten Beiträge lesen würdest, würdest Du dort auch eine andere Meinung lesen als ich jetzt habe. Inzwischen bin ich 10 Jahre weiter und kann meinen Ex im selben Zimmer ertragen, ohne in Gedanken den Baseballschläger zu zücken.


    Wenn Du die Raten für das Haus allein abbezahlst, solltet ihr einen Vertrag darüber abschließen, so dass Dein Eigentumsanteil sich entsprechend erhöht. Auf zu viel in punkto Unterhalt solltest Du nicht verzichten. Das soll nicht heißen, dass Du ihm den letzten Cent nehmen sollst, sondern einfach, dass er sich weiterhin an den Kosten der Kinder entsprechend beteiligt. Er sollte zumindest darüber informiert sein, auf welche Beträge Du verzichtest.

    Im Forum gängige Abkürzungen:
    ABR: Aufenthaltsbestimmungsrecht (kann sich auf das alleinige ABR beziehen) / ASR: Alleiniges Sorgerecht / GSR: Gemeinsames Sorgerecht / SR: Sorgerecht
    BU: Begleiteter Umgang oder Betreuungsunterhalt / KU: Kindesunterhalt / UHV: Unterhaltsvorschuss / WM: Wechselmodell / BET: Betreuungselternteil / UET: Umgangselternteil
    TE bzw. TS: Threadersteller bzw. Themenstarter / JA: Jugendamt
    KV: Kindsvater / KM: Kindsmutter / ET: Elternteil / GE: Großeltern