Beiträge von Aywa

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    darüber kann man diskutieren, natürlich "sollte" er das auch können...aber es bietet halt nur die Grundlage für eine moralische Diskussion und um die geht es hier ja nicht. Du hast hier eine rechtliche "Beratung " losgetreten und die ist halt auf der moralischen Sichtweise begründet und wird zu großen Problemen führen.


    Ich verstehe immer ein bisschen das Hin und her nicht. Entweder der Vater kümmert sich nicht um Umgang, hat kein Interesse und ist unbrauchbar oder er möchte Umgang über das "normale" Mass hinaus und der ist dann auch nicht korrekt. So oder so, verlieren die Väter doch irgendwie immer...je nachdem, wie es gerade passt...

    du, mir geht es ähnlich wie dir...aber das ist halt leider nicht die rechtliche Grundlage über die wir hier sprechen. Das sind ethische und moralische Gründe. Die kann man aber nur erhoffen, nicht erwarten.

    Ich habe ausser beruflicher Begegnungen, Kita und Einkaufen auch keine sozialen Kontakte. Trotzdem ist das was du hier rätst gefährlich für die TE. Das muss man differenzieren.


    Ein offenes Gespräch über Sorgen und Ängste wäre hier angebracht. Kommunikation unter Erwachsenen. Das ist schwer, wenn einer nicht mitzieht,keine Frage.

    Naja, wenn du wirklich konsequent wärest, dann dürftest du den jungen Bengel auch nicht sehen. Um genau zu sein, gar niemanden mehr, denn da steckt man sich ja bekanntlich an. Da ich davon ausgehe, dass du nicht seit Wochen alleine Zuhause bist, finde ich deine Argumentationskette sehr sehr dünn...

    Naja, die Aussage des KVs...ich habe keine Lust mit dem Kind 2 Wochen Zuhause zu sein...spricht doch Bände...so wichtig scheint ihm das Kind dann doch nicht zu sein, oder?

    Das ist so ein klassisches Beispiel für Eltern, die es gerne sehen würden, wenn der andere Elternteil immer mehr aus der Präsenz des Kindes verschwindet. Da werden Gründe gesucht, damit das Kind ja nicht zu oft beim anderen ET ist...mit welchem Recht? Ist man echt zu 100% der "bessere" Elternteil? Macht man wirklich immer alles richtig oder legt man sich die Situation nicht auch gerne ein bisschen zurecht, damit es ins eigene Weltbild passt?

    Aywa, Befindet sich das Kind bei einem Elternteil und tritt vorübergehend ein Umstand ein, der dem Wechsel des Kindes zum anderen Elternteil entgegensteht, so kann es im Einzelfall an einer schuldhaften Verletzung der Umgangsregelung fehlen. Ein Ordnungsgeld wegen Umgangsverweigerung kann dann nicht verhängt werden. Der Elternteil, der von der Umgangsregelung abweicht, muss aber in einem Ordnungsgeldverfahren darlegen, dass er die Zuwiderhandlung gegen die Vereinbarung nicht zu vertreten hat. https://www.bmjv.de/DE/Themen/…na_Umgangsrecht_node.html


    Und hier kann das BET sehr wohl darlegen, dass das UET die Regeln nicht bereit ist, einzuhalten...hier das "herum reisen"

    Für mich würde der Vater sehr wohl die Regeln, welche zur Zeit eingehalten worden sollten, brechen und das sogar mit Ansage. Somit wäre für mich eine Aussetzung des Umgangs ok

    Herumreisen, so wie du es nennst, ist nicht verboten. Man DARF seine Familie besuchen. Sie würde gnadenlos verlieren, wenn es hart auf hart kommt.

    Liebe TE,


    ein Aussetzen des Umgangs, auch unter Coronabedingungen, bedeutet, dass du nachweisen musst, dass der Vater ein schädigendes Verhalten oder Umstände an den Tag legt.

    Wie ich deinem Startpost entnehme, habt ihr letztes Jahr diesen Umgang vereinbart und deine Infos, sich mit Freunden treffen zu wollen, sind lediglich eine Vermutung. Basierend auf einem Gespräch von vor Corona? Im Moment schreibst du nur, dass er seine Eltern besuchen will, der Grund ist tatsächlich irrelevant. DU nimmst an, aufgrund der Umstände, dass er eventuell Freunde und Bekannte treffen will. Ist damit aber immer noch keine Tatsache oder eine illegale Handlung. Es ist nur eine in der Zukunft liegende Vermutung. Das wird zu Glatteis für dich. Selbst Krankheit des Kindes rechtfertigt nicht zwingend ein Aussetzen des Umgangs. Dort muss auch ein Attest her.


    Wenn also nicht bekanntermaßen der Vater oder jemand im Haushalt seiner Eltern nachweislich an Corona erkrankt ist, dann gibt es bisher keinen triftigen Grund den Umgang zu verweigern.

    Das Risiko zu erkranken ist auf deiner wie auf seiner Seite gleich hoch. Nämlich 50/50.


    Du wirst vermutlich nicht seit 2 Wochen das Haus nicht verlassen haben, sondern ebenfalls Kontakte im öffentlichen Leben gehabt haben. Gleiches Recht für alle. Er darf, rein rechtlich seine Eltern besuchen und somit euer Kind seine Grosseltern.


    Die Geschütze, die Clara dir hier anbietet, die kannst du annehmen, du musst dann aber auch damit klarkommen, dass dir ein brechen des Vergleiches, ohne triftige Gründe, unterstellt wird. Ich würde mir das tatsächlich gut überlegen.

    Cassiopeia, hast du die Aussage schriftlich vom Vater? Ich würde den Umgang ganz dezent ausfallen lassen, soll der KV halt alleine durch die Gegend reisen. Ich denke, wenn du sein Vorhaben schriftlich hast, wird auch kein Gericht eine Strafe aussprechen

    Liebe Clara, du hältst damit aktiv jemanden an, gegen Vereinbarungen aus einem Vergleich zu verstoßen und den Umgang "ausfallen" zu lassen...das kann die TE echt in Schwierigkeiten bringen.


    Was der UET in der Umgangszeit macht, geht den BET eigentlich ÜBERHAUPT nix an, oder legt ihr als BET regelmäßig Rechenschaft darüber ab, was ihr wann und wo mit den gemeinsamen Kindern macht?


    Wenn er seine FAMILIE besuchen will, dann ist das während Corona zwar bisschen blöde, aber beileibe nichts, was man als Kindeswohlgefährdung auslegen könnte. Ich bitte darum, dass solche "Tipps" unterlassen werden.


    Liebe TE,

    Ich sage es mal simpel...derzeit kann man sich auch beim einkaufen, in Kita und Co und eigentlich überall anstecken...ich verstehe,dass es dir Sorgen macht, aber es ist ehrlich gesagt bisher kein Grund den Umgang ausfallen zu lassen.

    Der Vater hat sich gekümmert? Die einfachste Lösung hat er genommen, der Vater schafft es nicht, beim Spaziergang einen Draht zum Jungen aufzubauen, aber in der Whg des Vaters soll es besser sein? Hier wird dem Vater der Poppes gepudert - Hauptsache er bekommt sein Recht, wie der Junge sich fühlt, ist egal?

    Mag sein, dass das nicht das ist, was uns so unter kümmern einfällt...aber Siri hat ganz klar geäußert, dass ihm was einfallen muss bzgl. des Umgangs. Dann hat sie aufgezählt, weshalb ein Umgang gerade echt schwierig ist. Rein von den örtlichen Gegebenheiten.


    Rein faktisch ist er auf die einzige Lösung gekommen, die derzeit möglich ist. Seine eigene Wohnung. Ich sehe da ehrlich kein Problem. Alles andere mag erstmal doof sein, aber ich finde auch, dass man nicht vorwerfen darf, dass er in der Pflicht ist eine Lösung zu finden und dann die Lösung, die er findet nicht passend genug ist. Was soll er denn sonst anbieten? Mir fällt da auch herzlich wenig als Alternative ein...


    Ich bin übrigens auch nicht der Spaziergangtyp;)


    Ich kenne die Vorgeschichte und ich weiss, dass es viel verlangt ist von Siri, sich in seine Wohnung zu begeben...aber im Moment ist es wirklich sinnvoll....ich finde die Chance sollte man dem ganzen geben...

    Wie schon gesagt, das Ziel ist ja eigentlich die Bindung irgendwie herzustellen...in vielen Beiträgen vorher ist deutlich geworden, dass es draussen zu wetterabhängig ist, derzeit nix auf hat wegen Corona und die eigene Wohnung nachvollziehbarerweise keine Option ist.


    Jetzt macht der Vater grundsätzlich erstmal vieles richtig, er hat sich gekümmert, dass der Umgang stattfinden kann. Es wird trocken und hoffentlich warm sein, Sohni kann sehen, wo der Vater lebt und so auch vielleicht Ängste abbauen. Auch wenn ich Siri hier wirklich verstehen kann, empfinde ich das nicht als die schlechteste Lösung...

    mein Kollege...noch keine 40, hat innerhalb von wenigen Wochen gegen Krebs verloren. Das ging alles viel zu schnell...gerade hat er noch neben uns gestanden und gealbert und jetzt ist er weg...

    bei uns werden die Kinder auch sehr offensichtlich manipuliert...und weisst du, was wir da bisher gemacht haben? Nix. Offensichtliche Lügen haben wir einfach mit dem Satz, "woher will sie das denn wissen, sie war doch noch nie bei uns", beiseite gewischt und ansonsten die Contenance bewahrt. Und auch wenn das hart ist, die Kinder mitunter den Umgang verweigert haben...im Endeffekt durchschauen sie irgendwann alle Lügen und machen sich ihr eigenes Bild. Wir versuchen authentisch zu bleiben und geben dort, wo die Kinder manipuliert werden nicht noch zusätzlich Öl ins Feuer...

    so kenne ich das auch...letztlich fühlt es sich dann immer wie eine Erpressung an für den UET, frei nach dem Motto: "Wenn du dein Kind wirklich liebst, dann sollte es dir das schon wert sein!" und sehr oft, wird der UET vorher weder ins Boot geholt, noch um seine Meinung gebeten.


    Und wer mag das schon?

    Hier sammelt sich auch Geschirr im Zimmer, trotz Essverbot. Ich mag die ganzen Ausreden auch nicht mehr hören. Bei Dosen frage ich spätestens dann nach, wenn ich keine mehr finden kann und Geschirr reicht bisher tatsächlich aus, aber auch nur, weil es nur ein Pubi ist, der sammelt. Wären es mehr, würde es auch übel enden.


    Allerdings wird das Geschirr auch immer so aus dem Zimmer geschafft, dass ich das ja nicht merke :D ich könnte ja was sagen...