Beiträge von rainbowfish

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    Boah, Bennie,


    lies dir erstmal die gesamte Geschichte durch, bevor du dir ein Urteil bildest.


    Dem KV wurden hier so ziemlich alle Brücken gebaut, um den Umgang wahrzunehmen. Siri musste teilweise Urlaub nehmen, weil dem Vater und dem Betreuer des Vaters es nicht zuzumuten war Umgänge zu Arbeitnehmerfreundlichen Zeiten wahrzunehmen.


    Siri ist aber auch finanziell alleine für dieses Kind verantwortlich. Der Vater kann aufgrund seiner Erkankung nicht arbeiten und sich so nicht finanziell beteiligen. Siri musste im Prinzip für den Umgang ihre Arbeitsstelle riskieren, weil der KV eben auch darauf bestanden hat, dass bei den Umgängen auch sie anwesend ist, nicht nur das Kind.


    Und bitte versuche dich mal auch nur Ansatzweise in das Kind zu versetzen.

    Mal ein kleiner Einblick gefällig? Der Vater meiner Töchter hat den Kontakt abgebrochen, als die größere 3 1/2 und ihre kleine Schwester 6 Monate alt war. Auslöser war, dass sie damals ein wenig fremdelte (völlig normal) und die ersten Meter in seinem Auto geweint hat. Er hat sie mir dann mitsamt Kindesitz (sie darin angeschnallt) einfach vor die Tür gestellt und gesagt "mit so einem Kind fahr ich nicht weg".

    Ich hatte trotzdem immer mal wieder nach Umgang gefragt. Ich wollte einen gemeinsamen Beratungstermin beim JA, um eine Lösung zu finden. Der fand nicht statt, weil das JA keine Lust auf die Post seines Anwalts hatte.

    Trotzdem wollte er Jahre später doch plötzlich Umgang. Damals waren die beiden 7 und 9. Kurz vor den Treffen rief er an, dass er leider doch nicht kann, weil er ein wichtiges Telefonat führen muss. Die Enttäuschung musste ich auffangen, auch die Wut und die Frage, was an ihnen falsch ist, dass der Vater ein Telefonat dem Treffen vorzieht. Es hat so einiges in den kleinen Kinderseelen ausgelöst und das würdest du keinem Kind wünschen (stell dir einfach mal vor, es wären deine und die Mutter bricht mal den Kontakt ab und taucht nach Jahren wieder auf und taucht dann vielleicht wieder ab)
    Und genau solche Dinge sind es eben auch vor denen Kinder dann auch mal geschützt werden müssen, weil es ihrer Seele weh tut und das in bestimmten Kosntellationen einfach mer, als der Nichtkontakt mit einem Elternteil.


    Ja du hast Recht. Umgangsausschluß kann nur ein Gericht beschließen. Aber auch die fragen vorher beim JA nach und verlangen dort eine Vermittlung. Und ich denke in Siris Fall dürfte das Gericht kaum Zweifel haben, wenn der JA-MA die letzten Jahre schildert. Es geht nicht darum, dass der Vater erstmal was beweisen muss, sondern darum, ob es für das Kind gut ist, wenn der Vater den x-ten Versuch startet und ihn dann wieder aufgibt, weil zu anstrengend, das Kind ihm nicht sofort um den Hals fällt, der Betreuer oder Siri bei den Umgängen nicht dabei sein kann, die Neue Freundin Ex ist u.s.w.

    Und genau um das auszuloten, ob der KV eine Verlässlichkeit für das Kind herstellen kann, ist der Vorschlag des JA, dass es mit Karten probiert wird.

    Und natürlich wird das Kind nicht alleine entscheiden, ob es den Vater sehen will oder nicht. Aber es darf entscheiden in welchem Tempo. Es spricht nichts dagegen, wenn es bei der ersten Karte nicht möchte, und dann bei der zweiten oder dritten einfach mal zurückschreibt oder anruft und so langsam ein Kontakt aufgebaut wird.


    Würdest du das Kind von jetzt auf gleich zu einer Person geben, die es eben aufgrund des Alters und der langen Umgangspause nicht wirklich kennt?

    Ach das mit der Postkarte ist doch eh Schwachsinn. Wer kam denn auf so eine Idee? Wie kann man durch Postkarten schreiben Vertrauen aufbauen?

    Ne, ich denke das ist kein Schachsinn.

    Die JA-MA kennt ja die Geschichte seit Jahren.

    Eine Postkarte zur ersten Kontaktaufnahme ist ein Anfang.

    Es ist eine kleinere Hürde, als ein Anruf, ein kurzes Treffen oder richtiger Umgang.

    Schafft der Vater es nicht eine nette Karte zu schreiben, die ja nun erstmal kein Gegenüber erfodert, das evtl. sofort Fragen stellt, Ablehnung signalisiert o.ä., dann wird er es auch nicht schaffen sich der realen Auseinandersetzung mit dem Kind zu stellen.


    Ein Karte ist ein Angebot, das zu einer Reaktion führen kann, aber nicht muss. Das Kind kann entscheiden, wie es reagieren möchte ohne direkt auf den Vater zu treffen. Das finde ich einen guten Schutz für das Kind.

    Und auch durch Briefe und Postkarten kann man erstmal ein Interesse zeigen, das dann in Anrufe oder Treffen überführt werden kann. Aber es verlangt auch erstmal ein gewisses Engagement und auch "Kontinuität" des Vaters

    Naja, so lange du das ASR hast, bestimmst du auch den Nachnamen.


    Allerdings finde ich das Argument "der KV bekommt das GSR, wenn er auch entsprechend brav ist und sich beweist" unter aller Kanone. Dir wird das SR ja auch nicht erst gegeben, wenn du dich als fähige Mutter erweist. Das er da angefressen ist, ist denke ich durchaus verständlich.


    Du "gibst" ihm auch keiner Vaterschaft. Er ist schlicht und einfach Vater. Ihr könnt das entweder gemeinsam beim JA angeben oder er geht alleine hin erkennt seine Vaterschaft an und du wirst dann vom JA dazu aufgefordert diese per Unterschrift zu bestätigen. Das kannst du natürlich eine Weile hinauszögern und auch verweigern, dann wird aber evtl. ein Gericht darüber entscheiden müssen. Und solange wirst du keinen Unterhalt von ihm bekommen und wahrscheinlich auch keine staatlichen Leistungen, da du ja die Forderung an den Vater verhinderst.


    Ich würde die Vaterschaft anerkennen, aber das ASR erstmal so behalten, bis das Kind geboren ist und deinen Nachnamen trägt und ihm dann das GSR einräumen (er kann es auch einklagen, was aber euer Verhältnis sicher nicht bessern wird)

    Wie war denn der Termin überhaupt?


    Konntest du deine ragen loswerden? Und verhält die JA-MA sich einigermassen neutral oder sollst du wieder in eine Richtung gedrängt werden?


    Grundsätzlich ist es ja schonmal gut, dass er schreiben soll und Junior entscheiden darf (hoffentlich akzepziert der Vater dann ,wenn er nicht will)

    Ehrlichgesagt hab ich ganz schlimme Gedanken. Ich schäme mich für den Wunsch nach Erlösung aus dieser Situation.

    Lass die Gedanken zu. Das ist ok. Und du brauchst auch kein schlechtes Gewissen zu haben. Du, deine Seele und dein Körper versuchen sich selbst zu schützen und es ist auch gut, das es so ist.


    Und ich denke, jeder möchte in so einer Situation einfach nur noch ,dass sie vorbei ist. In welcher Art und Weise auch immer.

    Fühl dich mal ganz fest gedrückt

    Schwierige Situation.


    Also dein großer Sohn mag die Tochter deiner Freundin nicht.

    Er und sein Bruder ist an den Wochenenden bei dir und sicher auch mal in den Ferien.


    Sicher könntet ihr für eine Weile alles so gestalten, dass ihr deine Kinder-WE getrennt verbringt. Funktioniert solange wie ihr nicht zusammenlebt bzw. solange die Beziehung nicht viele Jahre anhält.


    Bei einem "Spiel auf Zeit" kann man die Hoffnung haben, dass sie sich dann doch irgendwann soweit verstehen, dass ihr zusammen etwas unternehmen könnt. Klappt das nicht, ist es halt absolut blöd, wenn man nach Jahren immer noch nicht weiter ist.


    Der andere Punkt ist, dass er vielleicht wirklich Angst hat deine Freundin "zu sehr zu mögen" und dann sit sie doch wieder nicht mehr da und er deshalb auch nicht nachfragt oder sich nicht interessiert. Daran kann man sicher auch arbeiten und das wird sich sicher mit der Zeit bessern, wenn er sie ansonsten "ganz ok" findet.


    Ich würde wahrscheinlich erstmal gucken, dass man die WE getrennt verbringt, ab und zu mal was tolles gemeinsam macht (Zoo, Spaßbad...) und auch immer wieder darüber spricht. Der Große kommt ja durchaus in ein Alter, bei dem man ihm auch erklären kann, dass man diese Freundin eben sehr mag und mit ihr zusammen sein will und das man sich da nicht immer reinreden lassen will. Auch kann man erklären, dass man nicht immer alle Menschen mögen muss, aber durchaus höflich mit ihnen umgehen kann, wenn man sich begegnet. Vielleicht habt ihr ja auch eine Tante, Onkel o.ä. die man da als Beispiel nehmen kann (meist gibt es ja in jeder Familie einen Verwandten, den man am liebsten von hinten sieht und trotzdem bei Feierlichkeiten höflich begrüßt).


    Es kommt eben drauf an, ob ihr beide als Paar einen langen Atem habt und wie wichtig es dir diese Beziehung ist und ob es "Heile-Welt-Patchwork" sein muss oder ob man eben andere Wege gehen kann

    Das muss was damit zu tun haben,das pubertiere hilfsbereit etc nur bei anderen sind....Nur nicht bei den leiblichen Eltern.8o

    Ja, bei dir daheim fühlt er sich sicher. Er kann sich ausprobieren, den Zwergenaufstand proben, sich an dir reiben und hat trotzdem dass Vertrauen, dass du ihn bei solchen Aktionen nicht "wegstößt". Erstmal für Eltern im eigenen Haushalt frustierend, bei genauerer Betrachtung aber das größte Komplement, dass uns die kleinen Kaktusse machen können.
    Sie haben die Grundregeln des Zusammenlebens gelernt und können sie auch anwenden (eben nur nicht bei uns :D)

    Die Klasse meines Sohnes ist in 2 Gruppen geteilt.

    1 Gruppe hat Unterricht mit dem Dozenten vor Ort. Die andere Gruppe sitzt in einem anderen Raum und bekommt das Ganze per Videostream. Sie können keine Rückfragen stellen, die Qualität von Bild und Ton ist so grottenschlecht, dass sie kaum folgen können und nach 8 Stunden brummt der Schädel.

    Abwechseln dürfen sie nicht, Masken sind auch auf dem Sitzplatz Pflicht. Trotzdem fällt ja weiterhin die Hälfte der Unterrichtsstunden aus. Bin mal gespannt, wie sie dann die Pflichtstunden für die Prüfungen werten.

    Funfact: Wir haben in der Praxis einen neuen Praktikanten. Als ich gestern erzählt hab, wie es meinem Sohn derzeit geht, kam von ihm: "ist ja genauso wie an meiner Schule"
    Sein Gesicht war göttlich, als ich nur trocken meinte: Selbe Schule, nur Ergo und nicht Physio :P

    Zumindest weiss ich nun, dass er nicht übertreibt.

    Bei meiner Tochter steht nun fest, dass von 14 Berufsschulwochen definitiv nur 6 1/2 stattfinden

    Ein kleines Mädchen, dass im Kindergarten umgekommen ist. Gestern wurde eine Erzieherin festgenommen ,der man vorwirft das Kind vorsätzlich getötet zu haben

    Ich finde an dem Sprichwort "Wer will findet Wege..." nichts Zynisches ganz ehrlich.

    Im allgemeinen ist es auch nicht zynisch.


    Nur gibt es eben Fälle, wo es dann doch zynisch rüberkommt.

    Wenn jemand jahrelang Wege sucht, ebnet, sich verbiegt, sich auch fast jeden Unsinn einlässt, nur damit das Kind Umgang haben kann.

    Und dann die Erfahrung gemacht wird, dass der KV eben nur zuguckt und das Kind "bewundert" anstatt eine Bindung aufzubauen und das dann noch die absurden Ansprüche kommen, dass sie gefälligst IHRE Arbeitszeiten (die nunmal Wohnung und Brot für dieses Kind uns sie sicherstellen) nach den Bedürfnissen des KV und dessen Betreuer zu richten hat, und plötzlich, als sie eben nicht mehr die Marionette sein möchte, sondern fordert, dass der KV sich eben auch Gedanken macht und auch seinen Anteil an den Umgängen zu erbringen hat, genau dieser KV ohne weitere Worte in der Versenkung verschwindet, der darf auch diesmal sagen: "nö, der KV soll sich Gedanken machen, etwas vorschlagen und gehbare Wege finden.


    Ich denke es ist immer schwierig etwas zu raten, wenn man nicht alle relevanten Infos hat und man ja, zumindest ist es bei mir so, ja auch aus der eigenen Geschichte heraus Ratschläge gibt.

    Naja. Solange damals im Raum stand, dass der Umgang so zu legen ist ,dass der KV und seine Betreuung Zeit haben ohne Rücksicht auf die Arbeitzeiten von Siri und auf ihrer Anwesenheit während des Umgangs bestanden wurde; solange geht es sie sehr viel an.


    Ich würde den Ball auch zurückspielen. In der Art von:


    "schön von dir zu hören und das du nun, nach langer Zeit, wieder Intersse an unserem Sohn zeigst und den Umgang nun verlässlich wahrnehmen willst.

    Sicher verstehst du, dass nach dieser Zeit eine Annäherung von euch beiden von Vorteil ist. Mach dir darüber bitte Gedanken und teile mir mit, wie du dir eine Stufenweise Aufnahme des Umgangs vorstellen kannst. Dann sollten wir uns beim JA zusammensetzen und gemeinsam darüber reden, wie das umgesetzt werden kann"

    Lustig fand ich übrigens, dass sich der Hochschulverband sich dafür ausspricht einen "Coronabonus" einzuführen, wenn sich zeigt, dass sie Abinoten um 0,4-0,5 Punkte im Schnitt schlechter ausfallen, als in den Vorjahren.

    Soweit so gut. Irgendeine Kultustusse meinte dann, das wäre nicht gut. Besser wäre es, wenn man eben die Abiturprüfungen auf die Situation anpassen würde und eben die Aufgabestellung erleichtert.


    Ich hab mich da nur gefragt, ob die noch nicht mitbekommen hat, das das eine oder andere Bundesland längst durch die schriftlichen Prüfungen durch ist und dann diese Abiturienten einen echten Nachteil hätten

    Tochter hat Anfang Juni Berufsschulblock. Mal sehen wie es wird.


    Statt 3 Wochen (wie geplant) nur 2 Wochen und die auch mit Feiertagen. Effektiv 7 Schultage. (es sind 2 Ausbildungsklassen, die eben nicht gleichzeitig zur Schule kommen dürfen). Es müssen 7 Klausuren geschrieben werden. Wie da der Stoff nachgeholt werden soll ich mir völlig schleierhaft. Tatsache ist, dass sie 10 Berufsschulwochen in 3 Blöcken haben. Den ersten mit 4 Wochen haben sie ja noch geschafft. Vom 2. war es gerade mal 1 Woche und vom 3. nun bei allen zugedrückten Augen 2. Also fehlen insgesamt 3 Wochen Unterricht und Stoff. Naja, sie haben ja noch 2 weitere Lehrjahre Zeit dafür ;-)

    Dafür bekamen sie die Info, dass sie von der Schule ein "Hygienestarterpaket" bekommen. Es besteht aus einem Turnbeutel, einer Maske, einer kleinen Handtuch, einer Seife und einem Plastikbeutel für die Seife.
    Sie nimmt einfach genug selbstgenähte Masken und kleine Handtücher mit. Fast alle Schüler sind die Woche unter in Pensionen untergebracht und können Masken nicht mal so in nen Backofen stecken oder ein Handtuch waschen.


    Sohnemann ist zunehmend gefrustet. Schule hat noch keine Ahnung, wann seine Klasse zurück darf. Die Lehrer werden immer unmotivierter. In Ilias werden Wochenaufgaben eingestellt. Kopierte Seiten so, dass sie kaum lesbar sind oder erstmal "gedreht" werden müssen ,damit sie lesbar sind. Arbeitsaufträge diese Woche u.a. Aus einer alten Flasche etwas nettes basteln, sich ein anderen Upcycling-Projekt ausdenken und umsetzen. Nochmal Masken nähen uns zeigen und eine Liste mit einigen Gesellschaftspielen und deren "Zweck" zusammenzustellen und sich eines raussuchen, dessen Regeln er dann so umschreiben soll, dass es keinen Gewinner gibt, sondern alle gemeinsam gewinnen.
    Auf emails und Fragen wird so gut wie gar nicht geantwortet oder erst nach einer Woche, was witzlos ist, wenn es eine Frage zur Wochenaufgabe gibt.

    In 2 1/2 Wochen soll dann auch wieder bei meinem Sohn die Schule starten.


    Eine Hausaufgabe diese Woche u.a. 2 Masken nähen und per Foto zeigen ;-)


    Die Klasse wurde in 2 Hälften zu je 9 Schülern geteilt und startet 30 Minuten versetzt in den Unterricht. Laut Mail allerdigns im gleichen Klassenraum???? Mal sehen, was er dann berichtet. Ich denke fast, dass sie nach 30 Minuten jeweils wechseln.


    Ansonsten wie gehabt. Die Aufgaben kommen per Intranet, auch mit Videos. Auch die ersten Prüfungsfragen für die erste Klausur, die sie irgendwann schreiben. Es kommen immer auch wieder Arbeitsaufträge, wo sie raus sollen und was fotografieren sollen.

    Aber immer noch die Unsicherheit, ob und wie diese Zeit für den Abschluß später gewertet wird. Da muss wohl sicher an den Ausbildungsstunden noch nachgebessert werden.