Zwischenbilanz

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  • Vielleicht einfach mal im Krankenhaus anrufen...oder hinlaufen/radeln?

    Danke, das war der entscheidende Tipp!

    Das habe ich also gemacht und tatsächlich wurde mir vom KH gesagt, dass mein Sohn dort wäre, dass die Mutter mit allen Kindern auch dort ist und dass ich kommen kann um meine Tochter abzuholen.

    Ich also geschwind eine Tasche gepackt, mit Lieblingsbuch, Lieblingsspielsachen, Limo, Kekse, Chips, alles, was ihm gefallen könnte, damit er seinen KH-Aufenthalt besser ertragen kann, und dann, ca. 18.30 Uhr hingeradelt.

    Dort angekommen, mit meiner Kleinen im Gepäck, wurde ich reingelassen und fand meinen total gelangweilten Sohn, die ältere Halbschwester und das Babysittermädchen, das auch gestern Abend schon in der Wohnung der KM gewesen war. Aber meine Tochter und die KM waren nicht da. Die saßen bereits auf der Wartebank der Notaufnahme, denn mittlerweile hatte sich meine Tochter beim Spiel mit dem Babysittermädchen eine Platzwunde zugezogen, weshalb sie also auch behandelt werden musste. Vom Sohn erfuhr ich, klar, nachdem ich mich zuallererst entschuldigt hatte und er ganz cool, "passt schon" rübergelächelt und sich über meine Tasche hergemacht und sich riesig gefreut hatte, dass die KM also nicht morgens sofort, sondern um 15 Uhr losgefahren ist, dass er also erst seit 4 Stunden auf die Behandlung wartet, dass es zwar noch weh tut, dass es aber schon besser ist und ich war sicher, dass er nicht stationär aufgenommen, sondern wohl nur ambulant behandelt werden würde. Wann? Unbekannt. Ich ließ ihm erstmal Knabberzeug und Lesestoff da, wollte nach Hause radeln, meine Frau anrufen, sie bitten, dass sie die Kleine nimmt und dann gleich wiederkommen. Natürlich erst, als ich sicher war, dass das für ihn ok war.

    Zum Rausgehen musste ich einen anderen Weg benutzen und da traf ich so auch auf meine Tochter mit blutverschmiertem Gesicht, die dort mit KM und ihrer jüngsten Halbschwester immer noch auf ihre Behandlung wartete. Sie hatte Riesendurst, und so konnte ich ihr, nachdem ich sie getröstet hatte, die Limo, die ich eigentlich für ihren Bruder mitgebracht hatte , da lassen und dann bin ich los. Die KM hat mir dann noch die diversen Schul-, Übergabe- und Sporttaschen übergeben und so bin ich mit einem vollen Fahrradanänger und meiner Kleinen erstmal nach Hause geradelt. Dort das ganze Gepäck ins Haus, meine Frau erreicht, sie war aber noch mehr als eine Fahrradstunde entfernt, so konnte ich die Kleine nicht zuhause lassen, und bin dann wieder zurück zur Klinik.

    Da mein Sohn und die beiden anderen Kinder dort unbeaufsichtigt saßen war die Krankenschwester ganz froh, als ich fragte, ob ich meinen Sohn mitnehmen kann, zum Trösten meiner Tochter. So bin ich also vom Wartebereich der Kinderambulanz zur eigentlichen Notfallambulanz, mit einem Kind auf dem Arm und Dreien im Gefolge. Meine Tochter saß nicht mehr auf der Bank, war also bereits in der Behandlung, und ich verabredete mit meinem Sohn, dass ich die Tochter, sobald sie verarztet ist, nach Hause bringe und ihn, sobald er dann fertig ist, abholen komme.


    Zurück zu Hause habe ich schnell für uns alle ein Abendessen gekocht, es war mittlerweile kurz vor 8, unsere Kleine liegt um diese Zeit immer schon längst im Bett und schläft, sie war also nur noch auf meinem Arm und trotzdem viel am Quäcken, sie also zwischendurch bettfertig gemacht und hingelegt, dann der Tochter das Essen serviert, meine Frau kam nach Hause, sie ist gleich hoch ins Schlafzimmer, ich mit der Tochter zusammen gegessen und gerade hatte ich mit ihr besprochen, wie sie sich alleine bettfertig macht und ins Bett geht, damit ich zur Klinik fahren, meinen Sohn übernehmen und damit die KM dort ablösen kann, es war kurz vor 9, da kam er schon rein.

    Jetzt hatte sein KH-Aufenthalt also knapp 6 Stunden gedauert. Wir rechneten zusammen aus, wann wir beide gestern Nacht dann also wahrscheinlich aus dem KH entlassen worden wären und kamen auf etwa 2 oder 3 Uhr morgens. Er hat (anders als die Formationen hier) es durchaus verstanden, dass ich davor zurückgeschreckt war, mit einem frisch behandelten Kind mitten in der Nacht einen 20minütigen Fußmarsch machen zu müssen.

    (Wie zuvor erwähnt, ich - und auch keiner der anderen anwesenden Erwachsenen - waren in der angespannten Situation am Abend zuvor auf den Gedanken gekommen, dass, wenn die KM mir kein Geld gibt, ich trotzdem ein Taxi nehmen könnte, weil ich zuhause mein Geld ja holen und dann zahlen könnte).

    So ist der Abend dann noch schön und harmonisch ausgeklungen, ich hatte meine drei Kinder wieder alle - irgendwie gut versorgt - zuhause, konnte mit meiner Frau noch die letzte Episode der Serie schauen, zusammen mit ihr das Tiramisu verspeisen, und in Frieden schlafen.


    Dass ich jetzt wach bin, liegt daran, dass unsere Kleine immer wieder mal kurz weint, und ich dann kurz zu ihr gehe. Aber insgesamt ist die Lage ganz entspannt.

    Gleich später, also heute vormittag haben wir dann wieder eine Stunde bei unserer Eheberatung und da werde ich meinen Wunsch nach einer SPFH vorbringen, und auch hoffentlich näheres erfahren, ob, und wennja, welchen Plan meineFrau nun hat.


    Ich habe für Anfang August auch einen Notarstermin vereinbart, damit wir entweder einen Ehevertrag oder ein Wohnrecht für mich im Haus, oder evtl. mein Nutz- und Nießbrauchrecht für das Haus ins Grundbuch eintragen lassen.

    Meine Frau hat letzte Woche davon gesprochen, dass sie, so wie die KM unabhängig von mir sein möchte, wenn wir uns trennen. Mit einer eigenen Wohnung und finanzieller Unterstützung durch den Staat.

    Ich denke, dass das nicht möglich sein wird. Erstmal wird sie, als Alleineigentümerin unseres Hauses, dieses verkaufen müssen. Das wird sie natürlich nicht wollen. Deshalb denke ich, dass es das beste ist, dass sie mir die o. g. Rechte einräumt, Sozialhilfe beantragt, solange sie kein ausreichendes Einkommen hat, und dass das Amt dann von mir zurückholt, was es ihr vorgeschlagen hat.

    Ich denke, dass uns der Notar einen entsprechenden Vertrag vorschlagen kann, und seine Aufgabe ist ja immer, die Interessen beider Parteien ausgewogen zu berücksichtigen.


    Vor

  • Guten Morgen, Vollbio!

    Möglichst kurz, was mir auffällt und mich irritiert, mindestens an diesem letzten Beitrag:

    Du beschreibst ausführlich(st) und detailreich Abläufe und Handlungen und stellst es so dar, dass du der Held der Story bist - du löst die Probleme und alles ist in Butter.


    Öhöm, und vorher kommst du hier ins Forum, nachdem du einen Bock geschossen hast und holst dir Rat und Tipps für, sorry, elterliche und zwischenmenschliche Selbstverständlichkeiten wie Fehler eingestehen, um Entschuldigung bitten, sich um seine Kinder kümmern und da sein, völlig wurscht, wer gerade offiziell die Aufsichtspflicht hat. Dann kommst du ins Handeln und beschreibst es hier so erzählerisch ausschweifend, als wolltest du Applaus.


    1. Ich finde es toll und richtig und wichtig, dass du hier um Rat und Hilfe fragst, das ist ja der Sinn des Forums und das brauchen wir alle.

    2. Es ist schön, wenn du die Krankenhausgeschichte (für dich) gut lösen konntest und die Kinder wohlbehalten wieder zu Hause sind.

    3. Über deine verschiedenen Stränge hinweg fehlt mir beim Lesen eine Einsicht auf Metaebene, die du von einem aufs andere Problem überträgst. Ist das so oder scheint das nur so? Es scheint als fiele es dir schwer, zwischenmenschliche, emotionale, psychosoziale (whatsoever) Themen in ihren Zusammenhängen zu erfassen, andererseits nimmst du einzelne Momente und Situationen sehr detailliert wahr und beschreibst sie fotografisch. Das ist nicht, wirklich nicht, als Vorwurf gemeint.

    Du wirkst unsicher in deinen Entscheidungen und zugleich scheinst du schnell aktiv zu werden. Das halte ich für die wichtigste Baustelle.

    Nimm nur das an, was dir stimmig erscheint - Forenlesen kann trügerisch sein. 😉

    Jetzt war es doch lang statt kurz...

    Einmal editiert, zuletzt von Urtica () aus folgendem Grund: Tippfähla

  • Das du deinem Sohn nun vorrechnest, wie lange ihr in der Notaufnahme gewesen wäre, wenn ihr am Abend noch dorthin gefahren wäret und dich dadurch dann von jeglicher Schuld befreien lässt, ist unglaublich. Erstens können Wartezeiten in Notaufnahmen stark variieren, zweitens hätte dein Sohn dann schon viele Stunden vorher behandelt und keine oder weniger Schmerzen haben können.

    Wie schön, dass wenigstens die KM irgendwann die Kurve gekriegt und es geschafft hat, gemeinsam mit allen Kindern den Tag in der Notaufnahme zu verbringen.

    Das du nun wieder versuchst als strahlender Held, der mit Verpflegung und Limo um die Ecke kommt, um den Sohn zu retten, ist symptomatisch.

    Dein Sohn kann einem nur Leid tun.

  • Ich bin schon ein Weilchen hier angemeldet. Ich weiß nicht mehr, wann mir Vollbio erstmals aufgefallen ist. Aber seine Geschichten haben mich vom ersten Moment an getriggert. Und bis heute hat sich nichts geändert. Ich kann nicht nachvollziehen, warum andere Forenteilnehmer noch Energie in ihn investieren. Das ist ein Fass ohne Boden. Auch wenn die Kinder einem unendlich leid tun, ihr werdet nichts ausrichten können. Der Mann schreibt wunderbare Geschichten von seinem Heldentum, selbst wenn er beschreibt, wie er ihnen gegenüber gewalttätig ist und ist beleidigt, wenn er dafür keine warmen Worte von euch erhält.


    Es fiel hier schon oft das Wort Narzisst und diese Stimmen haben dann Gegenwind bekommen à la "So eine Diagnose sollte man als Laie online nicht stellen." aber Herrgott noch mal, besser kann man diesen Mann nicht beschreiben.

  • Zu Lila,

    Dein Sohn hat Dein Verhalten verstanden?

    Du hast nicht verstanden, das Kinder genau wissen was Eltern hören wollen. Das gerade belastete Kinder alles geben damit mal Ruhe /Harmonie ist.

    Das angebliche Verstehen deines Sohnes, dazu zu nutzen, den Usern hier mangelndes Verstehen können zu unterstellen, Kopfschütteln




    Hat die Frau ausgedient um den Staat zu bescheissen, mehr Geld in Deine Kasse zu bringen?

    Woher willst Du wissen, ob sie das Haus nicht verkaufen will?


    Es geht immer nur um Dich und Deine Interessen, es geht weder wirklich um die Kinder noch um Deine Frau.

    Du bist ein Wolf im Schafsfell und weit weg von dem armen hilflosen und doch so bemühten Menschen, den Du hier versucht zu verkaufen.



    Du brauchst dringend Hilfe.


    Liebe Grüße


    Ute

  • Ganz ehrlich, Vollbio, jetzt geht mir beim Lesen aber auch der Hut hoch...


    Zuerst schreibst Du völlig zerknirscht - und das aus gutem Grund, so wie Du Dich in der Situation verhalten hast...


    Gestern Abend ging es mir dann total schlecht.

    ...

    Ich fühlte mich meinem Sohn gegenüber total mies. Ich hätte heulen können, aber es nutzte ja nichts. Ich habe ihn wieder mal enttäuscht. Wieder war der Konflikt zur KM in den Vordergrund getreten und hat ihn übertönt. Ja, ich weiß, das war total falsch.


    Und dann, nachdem sich mal wieder Leute Zeit genommen haben und Gedanken gemacht haben; Du aber inzwischen der Held der ganzen Sache bist, schreibst Du


    Jetzt hatte sein KH-Aufenthalt also knapp 6 Stunden gedauert. Wir rechneten zusammen aus, wann wir beide gestern Nacht dann also wahrscheinlich aus dem KH entlassen worden wären und kamen auf etwa 2 oder 3 Uhr morgens. Er hat (anders als die Formationen hier) es durchaus verstanden, dass ich davor zurückgeschreckt war, mit einem frisch behandelten Kind mitten in der Nacht einen 20minütigen Fußmarsch machen zu müssen.


    Du drehst es Dir wieder so, wie es für Dich passt; so dass Du doch nicht allzu schlecht dastehst, im Nachhinein. Sorry, Dein Verhalten an dem Abend war unter aller Kanone; daran kommst Du nicht vorbei; egal wie viele Kekse oder Limonade Du gestern dann verteilt und wie aufopfernd und toll Du es dann mit allen Kindern gehändelt hast.


    Dass es am Abend unter Umständen gar nicht so lange gedauert hätte, in der Notaufnahme und warum der Sohn vielleicht so cool reagiert haben könnte, hat Ute schon gesagt.

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Die sich wiederholenden Fehler, fehlende Selbstreflexion, mangelhafte Empathie gepaart mit Detailverliebtheit und Erinnerungsvermögen an ganz bestimmte Dinge bei fehlender Übertragung auf die Metaebene ergibt bei mir einen deutlichen Verdacht, den zwingend ein Fachmann verifizieren und therapieren müsste.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Und irgendwie immer nur der Sohn. Über den wird in epischer Breite jedes Detail geschrieben.

    Tochters Platzwunde nur ein Satz darüber.

    Befremdlich eins von 3 Kindern so in den Himmel zu heben.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Ich bin ehrlich auch erschüttert über die vielen „Unfälle“ und Verletzungen der Kinder.


    Als meine Jungs klein waren, mussten wir genau einmal ins KH in diese Notambulanz, und das war im Urlaub, weil der Große mit dem Fuß umgeknickt war und nicht mehr laufen konnte.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Naja, das mit den Unfällen ist so eine Sache... wir waren auch schon oft in der Notaufnahme, obwohl bei uns nicht so chaotische Verhältnisse herrschen.


    Ansonsten äußere ich mich nicht weiter, um Vollbio nicht noch mehr Bühne zu bieten. Antworten bringt nichts, machen kann man auf die Entfernung auch nix - die direkt involvierten Parteien wie das Jugendamt müssten endlich mal eingreifen und diese Kinder aus den Fängen der Eltern befreien. Ich finde es nur noch zum Kotzen, was ich hier lese und ich fliege schon nur noch drüber, weil ich es unerträglich finde. Das reicht schon.

  • Ich hab den halben Tag überlegt, ob ich was schreibe udn wenn ja, was. Sorry, es muss raus....

    Ich habe für Anfang August auch einen Notarstermin vereinbart, damit wir entweder einen Ehevertrag oder ein Wohnrecht für mich im Haus, oder evtl. mein Nutz- und Nießbrauchrecht für das Haus ins Grundbuch eintragen lassen.

    Meine Frau hat letzte Woche davon gesprochen, dass sie, so wie die KM unabhängig von mir sein möchte, wenn wir uns trennen. Mit einer eigenen Wohnung und finanzieller Unterstützung durch den Staat.

    Ich denke, dass das nicht möglich sein wird. Erstmal wird sie, als Alleineigentümerin unseres Hauses, dieses verkaufen müssen. Das wird sie natürlich nicht wollen. Deshalb denke ich, dass es das beste ist, dass sie mir die o. g. Rechte einräumt, Sozialhilfe beantragt, solange sie kein ausreichendes Einkommen hat, und dass das Amt dann von mir zurückholt, was es ihr vorgeschlagen hat.

    Ich denke, dass uns der Notar einen entsprechenden Vertrag vorschlagen kann, und seine Aufgabe ist ja immer, die Interessen beider Parteien ausgewogen zu berücksichtigen.

    Ich fürchte ja, dass du das ernst meinst.


    Der Notar macht das, was sein Auftraggeber möchte. Er wird das Anliegen dessen ,der ihn zahlt auch besser berücksichtigen.


    Du besitzt mehrere vermietete Häuser/Wohnungen. Und dein Frau soll allen Ernstes Sozialleistungen beantragen? Die Allgemeinheit soll dafür zahlen, dass du dir eine Frau nach der anderen aus bestimmten Ländern holst und sie, wen nes nicht so klappt, wie du möchstest abservierst. Deine Exfrau bezieht doch auch Sozialleistungen. Warum zahlst du nicht einfach den Unterhalt, der ihnen zusteht, sondern meinst der Staat (und damit wir alle) können erstmal in Vorleistung gehen und können es sich dann ja von dir zurückholen.


    Ich bin gespannt, ob dein Plan so aufgehen wird. Klar, kannst du sie zu so einem Vertrag drängen. Ob das JC das dann so anerkennt steht auf einem anderen Blatt. Die werden da evtl. ein paar andere Argumente haben, als du dir jetzt vorstellen kannst.


    Hast du denn schon die nächste Katalogbraut geordert? Ganz ehrlich, langsam widert mich dein Verhalten an. Und den Kindern wünsche ich wirklich, dass da jemand mal sehr genau nachschaut und gut überlegt, ob alle Kinder nicht in Obhut anderer besser aufgehoben sind.
    Das Frauen für dich wenig zählen, das sagt ja auch den Gebaren um Sohn und Töchter aus. Egal wie verletzt das Mädchen ist, deine Aufmerksamkeit gilt immer und erst den Jungen. Der ist ja schließlich Stammhalter. Ich hoffe ihm wird beigebracht Frauen mit Respekt und auf Augenhöhe zu behandeln und ich hoffe ebenso, dass den Mädchen beigebracht wird, dass sie auf Augenhöhe mit dem Partner stehen und nicht ihm "untergeordnet" funktionieren müssen.


    (ja, meine Wortwahl ist nicht fein. Aber im Moment schaff ich es nicht mich dezenter auszudrücken. Eine Verwarnung und Sperre nehm ich in diesem all mal in Kauf)

  • Ich habe für Anfang August auch einen Notarstermin vereinbart, damit wir entweder einen Ehevertrag oder ein Wohnrecht für mich im Haus, oder evtl. mein Nutz- und Nießbrauchrecht für das Haus ins Grundbuch eintragen lassen.

    Ganz ehrlich: warum sollte sich Deine Noch-Frau jetzt noch auf so etwas wie einen Ehevertrag einlassen? Mir fällt kein Grund dazu ein, gerade wenn es für Euch - und danch sieht es ja nun aus, wie Du ja auch einräumst - keine gemeinsame Zukunft mehr gibt. Was ist, wenn Deine Noch.Frau nicht nur einen eigenen Willen hat, sondern sich auch noch traut, dafür einzutreten?

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Naja, das mit den Unfällen ist so eine Sache... wir waren auch schon oft in der Notaufnahme, obwohl bei uns nicht so chaotische Verhältnisse herrschen.

    Ich glaube die Summe oder Anzahl der „Unfälle“ sagt auch nicht wirklich etwas aus. Gibt ja so Crashkids…


    Ich finde die Erwähnung am Rande einfach wenig sozial kompetent.

    Sich nicht mal im Ansatz darüber Gedanken zu machen, daß User die vielleicht etwas „schwingungsfähiger“ als der TE sind, jetzt zum x-mal ganz beiläufig von blutenden Nasen oder einem blutverschmiertem Gesicht lesen, was dann unkommentiert so im Raum steht, diese berührt, bewegt und beschäftigt…

    Und dann kommt nix mehr.

    Ich nehme so ein Verhalten als emphatielos, asozial und undankbar wahr, gegenüber denen die sich hier engagieren, Anteil nehmen und von Herzen helfen wollen.


    Drei Frauen und zwei Kinder….alle die gehen können tun das auch…..


    vg von overtherainbow

  • overtherainbow Das tut mir leid, an mir geht die Kritik nicht spurlos vorüber, aber was soll ich denn Schreiben?


    Alleine, mein "Das tut mir leid..." wird die nächste Welle der Empörung auslösen.


    Aber ok, ich werde einige Beiträge hier zumindest kommentieren:


    Nicht ich will mich meiner Frau entledigen, sondern es ist sie, die sich mehr und mehr entfernt. Für mich ist diese Tatsache, dass ich mehr und mehr wieder alleine bin, nur jetzt halt eben mit 3 Kindern schmerzhaft. Aber was kann ich tun? Reisende soll man nicht aufhalten.



    Was kann ich zur Verletzung meiner Tochter sagen? Ich weiß, dass sie sehr traurig darüber ist. Nicht nur, aber auch deshalb, weil sie vor Kurzem Schwimmen gelernt hat und seither drängt, dass wir wieder ins Schwimmbad gehen. Wegen der Verletzung gestern bekam sie ein Pflaster aufs Lid geklebt, das jetzt 7 Tage drauf bleiben muss, und wo kein Wasser dran darf. Wir sind mit einer befreundeten Familie, mit Töchtern, die meine Tochter sehr mag, am Samstag zum Schwimmen verabredet. Darüber war sie oberhappy. Aber die 7 Tage sind erst am Sonntag vorbei. Ich habe deshalb heute bei der Kinderärztin gefragt, ob es evtl. möglich wäre, dass wir am Freitag kommen, und sie drauf schaut, und entweder Grünes Licht gibt, oder sie nicht mit kann zum Schwimmen.


    overtherainbow war es so etwas, was ich hätte schreiben sollen, wird da klarer, dass es mir nicht am A vorbei geht, dass meine Tochter diese Verletzung abbekommen hat?



    musicafides du fragst, warum meine Frau sich auf einen Ehevertrag einlassen sollte, der ihr die Rechte an unserem Haus nimmt. Auf jeden Fall findet meine Frau es selbstverständlich, so sagt sie, dass, wenn sie mich verlässt, sie mir das Haus zurückgibt. Sie hat ja nichts dazu beigesteuert. Würde sie mich verlassen, und mich um das Haus zu prellen, wäre das moralisch nicht richtig.



    rainbowfish Nein, die Allgemeinheit soll nicht und wird nicht für meine Frau bezahlen. Das ist doch Unsinn. Wir lassen uns ja nicht scheiden, bis jetzt verstehe ich den Drang meiner Frau, was Eigenes zu haben, sich abgrenzen zu wollen. Ich verstehe sie und trotzdem oder deshalb tut es auch so weh, dass ich sie vielleicht ganz verliere. Ich würde sagen, wir experimentieren beide mit dem guten Maß an Nähe und Distanz.


    Der Begriff "Katalogbraut" - klingt für mich nicht empathisch. Aber jeder wie er mag, es sind deine Vor- und Urteile. Aber meine Frau, ist definitiv ein Mensch und keine Katalogware, wie du sie betitelst.


    "deine Aufmerksamkeit gilt immer und erst den Jungen. Der ist ja schließlich Stammhalter.", also ehrlich, so eine Denke mit Stammhalter ist doch überhaupt nicht mehr zeitgemäß. Naja, ich lass dir deine Weltsicht.



    Ratte du schreibst " Hat die Frau ausgedient um den Staat zu bescheissen, mehr Geld in Deine Kasse zu bringen?"


    Nein, sie hat nicht ausgedient sondern sie hat den Drang entwickelt, mehr und mehr eigenständig zu leben. Und den Staat bescheißen, nein, darum geht es nicht, und wenn überhaupt, dann ginge es nicht um "Mehr Geld in die Kasse", sondern um eine faire Trennung.



    Und deine Frage, "Woher willst Du wissen, ob sie das Haus nicht verkaufen will?" Wenn sie das täte, könnte sie sich in ihrer Familie nie mehr blicken lassen. Das wäre doch Abzocke, vom Feinsten. Sie hat nicht einen Euro zu diesem Haus gegeben, und sollte sich jetzt, weil es das deutsche Recht hergibt, sich das Haus unter den Nagel reißen wollen? So schräg bist du vielleicht drauf, aber das ist nicht ihre Welt.



    CoCo ja, das stimmt, im Nachhinein kam es mir auch schäbig vor, wie ich mich hier aufgespielt habe, dass ich Limo und Chips mitgebracht habe. Ja, ich gebe zu, das war Prahlerei. Blöd. das nehme ich an. Und auch dass Kinder einem nach dem Mund reden, dass sie das sagen, was man hören will. Stimmt, ja. Dass ich dem Sohn vorgerechnet habe, warum es besser war, tagsüber statt nachts in die Notaufnahme zu gehen, mag sein, dass das auch zur Hälfte mein Wunsch war, mich reinzuwaschen. Aber das war es nicht alleine. Ich wollte, dass er für sich erkennt, dass es so wie es gelaufen ist, doch gar nicht so schlecht war.


    Ich war schon oft in der Notaufnahmen tagsüber, morgens, abends und nachts. Meine Erfahrungen sind die, dass es morgens am ruhigsten ist, nachts, und vor allem am Wochenende am vollsten, und dass die Patienten nicht nach der Reihenfolge sondern nach der Dringlichkeit drankommen. Und 5 Stunden bei Ankunft nachmittags, sind eher 7 bis 8 Stunden, bei Ankunft abends.



    Emma21 "hätte dein Sohn dann schon viele Stunden vorher behandelt und keine oder weniger Schmerzen haben können.", ich hatte ja schon mal so einen Allergieanfall bei ihm gehabt. Das war vor ein paar Jahren da war ich mit den Kindern auf einer Nordseeinsel. Dort hatten ihn die Stechmücken gestochen, und anscheinend verträgt er deren Stachelgift überhaupt nicht. Auf jeden Fall, da war er 3 Tage fast blind. Da war ich natürlich sofort zum Arzt, aber außer einem Antiallergetikum konnte da nichts gemacht werden. Die Schmerzen damals im Vergleich zu besagtem Abend waren unvergleichlich größer, sagt er. Jetzt hier hat es weh getan, ja, wie vielleicht auch mal ein Bienenstich wehtut. Als ich ihn am Samstagabend bei der Mutter gesehen habe, war mir klar, dass er keine Höllenschmerzen leidet. Ich hätte keinen Rettungswagen bestellt, und abgewogen ob das Kind die ganze Nacht in der Klinik wachgehalten wird oder am nächsten Morgen (davon war ich schon ausgegangen, dass die KM direkt morgens mit ihm zur Behandlung geht) ausgeschlafen die Sache abklären lässt. Schlußendlich was haben die Ärzte denn gestern Abend gemacht? Sie haben ihm ein Antiallergetikum gegeben. das bekommt er jetzt jeden Tag bis die Schwellung weg ist.


    Ich hatte wirklich gute Absichten, als ich mich nach overtherainbow Kritik bewegt habe, mich drauf einzulassen, und hier Stellung zu nehmen. Aber mir kommt wirklich die Galle hoch. Ich kenne die KM nun schon seit mehr als 8 Jahren. Sie hatte noch nie unsere Kinder irgendwohin zur Klinik begleitet, das hat sie immer mich machen lassen. Am Samstag hatte sie zuerst ihren anderen KV angerufen, dass er kommen soll, den Sohn zur Klinik zu begleiten, und als der nicht konnte oder nicht wollte, hat sie mich angegangen. Sie hat keinen Bock, stundenlang im Krankenhaus zu sitzen und zu warten. Das sollte schon einer der Väter machen. Das Auge, das Ohr, ja, das war sicher auch schmerzhaft, aber das hatte er, schon morgens beim Training um 10 Uhr gehabt



    rainbowfish der Rat bezüglich der Therapeuten ist gut. Ich rufe hier wirklich jede Woche die Vermittlungsstelle an, aber kein Erfolg. Heute kam mir noch die Idee, die Therapeutin anzufragen, bei der ich war, als ich mich von der KM trennte, die auch den Beginn meiner Beziehung zu meiner Frau noch kennt, ich habe ihr heute auf AB gesprochen, mal sehen, ob sie zurückruft, bzw. das wird sie sicher tun, ob sie mich vielleicht wieder nimmt.



    overtherainbow jetzt war ich wieder bei deinem Beitrag "Zu der Nummer mit dem KTW und dem geschwollenem Auge und Ohr fällt mir wenig ein, was der Netiquette entspricht", und ich muss feststellen, ich bin immer noch am verteidigen, das war doch nicht so schlimm,



    Ich sehe es ein, ich liege falsch, man darf ein Kind nicht ohrfeigen, und ja, wenn ein Kind behandlungsbedürftig ist, muss es behandelt, zumindest medizinisch abgeklärt werden. Das habe ich an dem Abend nicht getan, dafür habe ich nicht gesorgt. Das war falsch. JA,


    Hätte meine Frau nicht vorher solch einen Terz gemacht, und wäre unsere Beziehung nicht schon seit Monaten immer mehr angespannt gewesen, und hätte, hätte, ... JA, ich habe mich falsch verhalten.


    Wäre ich völlig frei gewesen, natürlich wäre ich mit ihm in die Klinik gefahren. So wie damals im Urlaub, als er 3 Tage als einäugiger Bandit rumlief.



    Ich lasse es jetzt gut sein. Unsere Eheberatung war übrigens nicht heute, sondern sieist morgen früh.

  • Zum 1. Punkt: Deine Entschuldigungen und Erklärungen lösen hier bei manchen von uns Empörung aus (bei anderen Seufzen oder was weiß ich), weil wir hier ein Muster erkennen und dich darauf hinweisen, dass du genau DARAN arbeiten musst: Du erkennst die Bedürfnisse deiner Kinder und Frau nicht, sondern agierst aktionistisch und rechtfertigst dich, du fragst hier nach, du bekommst Rat, du entschuldigst dich (pro forma?). Dann kommt das nächste Problem und der nächste Konflikt und das Muster läuft ab.

    Hol dir Hilfe für: Bedürfnisse erkennen (eigene und die Anderer), also wirklich ran ans Eingemachte, und für das klare Bekenntnis zur elterlichen Verantwortung. Ich drück euch die Daumen, dass ihr es schafft, irgendwie irgendwann zufriedene Leben zu führen - wie auch immer eure Konstellationen dann sind.

  • Danke Urtica ,

    Jedes Mal, wenn ich den roten Punkt auf meinem Thread sehe, rutscht mir das Herz in die Hose, was kommt jetzt wieder, welcher Schlag in die Magengrube.

    Möglich, dass es euch anderen ähnlich geht, dass ihr, jedesmal wenn ihr seht, dass der Vollbio wieder was gepostet hat, dass es euch dann in die Eingeweide fährt, was hat er jetzt schon wieder losgelassen, womit verletzt er denn heute schon wieder meine Grundwerte.

    Ich weiß das nicht. Ich wollte nur sagen, auch wenn das nicht unter Empathie fällt, eure Kommentare gehen nicht einfach so an mir vorbei. Sie tun weh.

    Warum ich trotzdem poste, einfach immer noch darauf hoffe und daran glaube, dass ich es schaffe, dass wir "irgendwie irgendwann zufriedene Leben führen - wie auch immer unsere Konstellationen dann sind.", wie du sinngemäß schreibst. Daher danke für den ganz praktischen Hinweis:

    "Bedürfnisse erkennen (eigene und die Anderer)"

    Was allen anderen gelingt, mir fällt das schwer. Ich weiß einfach nicht mehr, wo beginnt Gedankenlesen, wo beginnt der Übergriff, "Ich weiß schon, was gut für dich ist", wo stülpe ich dem anderen meine Vorstellungen über.

    Abschließend, danke, dass du mir konstruktive Hilfe gegeben hast.

  • ich muss feststellen, ich bin immer noch am verteidigen

    Das sehe ich auch so. Du schreibst und schreibst und schreibst mit dem Bedürfnis, Dich anderen gegenüber zu verteidigen - nur warum eigentlich? Was bringt Dir das, was bringt anderen das, was bringt das vor allem auch Deinen Kindern und Deiner Familie? Ganz ehrlich: wenn ich gerade in einer Situation wäre, wo mir meine Familie auseinanderfällt, würde ich mich auf ganz andere Dinge konzentrieren, als hier (nach meiner Auffassung: zu viel) zu schreiben.


    Warum nicht einfach das mitnehmen, was Dir nützlich erscheint - und das, was Du nicht hilfreich oder nützlich findest, zur Kenntnis nehmen? Ich verstehe ja (und kenne das von mir selbst), dass man in schwierigen Zeiten das Bedürfnis hat, sich Rat zu holen, aber ein Forum wie dieses kann, will und soll kein Ersatz sein für die dringende Hilfe, die Du selbst benötigst, um Deine unguten Verhaltensmuster zu überwinden, in denen Du geradezu gefangen scheinst und mit denen Du Deinen Kindern, Deiner Frau und Dir selbst schadest.

    A smile a day sweeps the sorrows away