Beiträge von overtherainbow

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    Also das „Unternehmen“ beseht hier vor Ort nur aus mir und der Dame.

    Eine weitere Anfahrt zum nächsten Standort, bekomme ich nicht hin, weder finanziell noch zeitlich.


    Bewerbungen laufen schon parallel.

    Ich könnte mir sogar vorstellen den gleichen Job woanders zu machen, wenn auch nicht gerne, aber wir sind ja nicht im Lummerland.

    Die Dame hat da die letzten Jahre alleine gearbeitet und es ist gefühlt ihr Standort, mein Chef hätte seinen Standort gerne wieder.

    In diesem Spannungsfeld kann ich mich zur Not noch bewegen, auch wenn es an Kommunikation fehlt und letztlich die gleiche Dame mich einarbeiten muss.


    Leider tillt sie immer wieder aus unter Last.

    Brüllt rum, wird persönlich...


    Also ein Verbleib ist ausgeschlossen.

    Sperre, sollte ich nich zeitnah etwas neues finden wird finanziell knapp und eigentlich sehe ich auch nicht ein, warum ich die fehlenden Kompetenzen Dritter bezahlen soll.

    Arbeitsvermittler hat mich auch nicht weiter gebracht, außer dass ich mich quasi krank schreiben lassen muss, am besten vom Facharzt.


    Sehr sehr ärgerlich...

    Meinen Chef, der mich letztlich eingestellt hat, weil ich mitbringe was dort fehlt, kann ich nicht wirklich einschätzen.

    Der hätte halt gerne Emails ohne Rechtschreibfehler oder Annoncen ohne Ruhrpott Touch.



    vg von overtherainbow

    Hallo zusammen,


    jetzt benötige ich mal Schwarmwissen und/oder vielleicht auch Personaler unter Euch.


    Der Job passt einfach nicht, ich würde sogar sagen es macht mich krank.

    Bisher gab es keine AU und keinen Ausfall, aber lange dauert das nicht mehr.

    Hintergrund ist weniger die Aufgabe, als die Büroleitung, die sowohl Vorgesetzte und auch einzige Mittarbeiterin ist.


    Montag folgt das zweite Gespräch mit mir, mit Ihrem und meinem Chef, der überwiegend (95%) der Zeit an einem anderen Standort ist. Dieser ist sich des Spannungsfeldes in dem ich mich da bewege durchaus bewusst.

    Auch sind ihm die nicht vorhandenen Führungskompetenzen wohl bekannt.

    Da die Dame auch für meine Einarbeitung zuständig ist, bin ich auf Kooperation und Dialog angewiesen.


    Was darf ich auf keinen Fall sagen?

    Wo könnte ich über den Tisch gezogen werden?

    Angestrebt ist eine Kündigung durch den Arbeitgeber.



    vg von overtherainbow

    Ich denke egal ob total Introvertiert oder aus welchen Gründen auch immer ich für mich entscheide, dass ich keinen Kontakt zu anderen Menschen möchte, wenn ich mir für mein Kind etwas anderes wünsche, muss das dann entweder ein dritter Beteiligter übernehmen oder ich meine Bedürfnisse eben hinten anstellen.


    Gleichzeitig würde ich für mich aber auch mal hinterfragen wollen, wie es kommt das ich jeden Kontakt und jede Bemerkung, als so negativ wahrnehme, das ich Dritte benötige, damit mein Kind nicht in Isolation aufwächst.

    Klar ist ein bisschen dramatisiert, aber bei mir kommt nicht wirklich an, dass es Dir als Mutter gut geht.


    vg von overtherainbow

    Man muß mich ja nicht mögen.

    Hallo Hopefull,


    wer ist denn „man“?


    Ich denke niemand muß Dich mögen.

    Aber es wäre doch schön und erstrebenswert, wenn Du Dich magst.

    Aber es wäre doch schön und erstrebenswert, wenn Dein Kind Dich mag und mögen darf.

    Gerne auch lieben, statt mögen, oder?


    Warum ist es schlecht gemocht zu werden oder sich selber zu mögen?



    vg von overtherainbow

    Hallo Urtica,


    hier hat mir immer wieder mal geholfen:

    a) In einer ruhigen Stunde oder mit einem Zettel in Griffnähe, mal auf zu schreiben, was wirklich jeden Tag und jede Woche sein muss. Mit Zeitangaben und wirklich die Basics, also auch Blumen gießen oder die Spülmaschine ausräumen.

    b) Abends auf zu schreiben, was ich den ganzen lieben langen Tag gemacht habe. In Stichworten reicht vollkommen aus. Dauert 6 Minuten


    a) führt zu einem besseren Überblick, wie sehr die eigene Erwartungshaltung an die zu erledigenden Dinge, von dem realistischen Zeitaufwand auch beim besten Zeitmanagement abweicht.

    b) bringt Dir eine andere Perspektive zu dem was Du täglich leistest. So unter Volllast verliert man leicht den Überblick, über das was man geschafft hat und sieht doch nur zu oft nur das, was man meint auch noch hätte tun zu müssen.


    Grundsätzlich, wenn Du schon auf der Schwelle zum BurnOut stehst, oder eben auch ursächlich „fehlende Gelassenheit“ auch wirklich eine Lösung ist und nicht nur eine Abkürzung die dich innerlich beruhigt, aber die Belastung nicht mildert, landest Du am Ende immer wieder bei dem gleichen Schlüsselwort.


    Achtsamkeit.


    Egal für welches Tempo oder welche Richtung Du Dich entscheidest, wünsche ich Dir, daß Du diese Entscheidung bewusst triffst, bevor Körper oder Seele Dir diese Möglichkeit nehmen. Es fühlt sich einfach, meine ich aus persönlicher Erfahrung, besser an, auch wenn das Ergebnis gleich ist.


    vg von overtherainbow

    Volleybap : Ganz klares Jein.


    Es wird Arbeitgeber geben, bei denen die zusätzlichen Kinderkranktage kein Problem darstellen und es wird die AG geben, bei denen AE sein, krankes Kind, Planbarkeit, spontane Reisebereitschaft, die Möglichkeit länger zu bleiben, Kitastreik usw. usw., von Karriereknick über berufliches Entwicklungsende bis hin zu „sollen wir uns nicht besser trennen, das wird ja nicht besser mit einem Kindergartenkind“ alles auf dem Zettel haben.


    Mein subjektive Wahrnehmung ist, daß die Verhältnismäßigkeit direkt mit dem Bildungsgrad und der Qualifizierung ab, oder eben zu nimmt.


    Es reicht ja schon der Anteil der Menschen die über Zeitarbeit und/oder in befristeten Arbeitsverhältnissen sind, die imho anders oder eben oft auch gar nicht von ihren ihnen zustehenden „Rechten“ gebrauch machen...


    Sollte nicht so sein und ist sicherlich auch kein Argument gegen Kinderkrankentage.


    vg von overtherainbow

    Das ist halt auch ein bisschen Fragen der Team- und Unternehmerskultur. Die Möglichkeit Arbeit neu zu verteilen und zu vergüten ggf. eine Vertretung einzustellen gibt das Gesetz ja prinzipiell schon her...

    Man muss halt in einem lösungsorientieren Klima arbeiten, dann könnte man Bedarfe ja schon mal ohne schlechtes Gewissen äußern.

    Ein Verantwortungsgefühl gegenüber dem AG ist ja nur die eine Seite der Medaille, der AG hat ja auf der anderen Seite auch eine Fürsorgepflicht gegenüber dem AG...

    Das wird es auch so geben.

    Aber eben auch Personaler, die einfach weniger Menschen mit Kind einstellen.


    vg von overtherainbow

    Ganz einfach: Würfeln. :D

    Das wäre ja dann wie vor Corona 8)

    Duckundnichtswieweg....


    Nein Spass.

    Ich denke das nicht „nur“ auf den Bereich Schule bezogen, aber der Versuch alles systemisch so lassen zu wollen wie es ist, erscheint mir nach der langen Zeit schon surreal .

    Klar keine Lösung für die LuL oder SuS, egal wie ich das finde und ich möchte in dem System in dieser Zeit auch kein Lehrer oder Schüler sein.


    vg von overtherainbow


    Ich bin kein Arbeitsrechtler, rottendem hätte ich Fragen.

    Was wäre denn die übliche regelmäßige Vollzeit in deinem Job?

    Wird die Mehrarbeit als solche vergütet, also mit Zuschlägen?

    Wie lange geht das schon so?

    Der AG ist eigentlich eher verpflichtet eine ständige Mehrarbeit bei Teilzeitbeschäftigten zu unterbinden, dachte ich.

    Ich würde sagen, wenn es eurer beide Wille und Verabredung entspricht, dann ist das stillschweigende konkludente Änderung des Arbeitsvertrages und Du bist Vollzeit beschäftigt, woraus dann siehe Volleybabs Post entsprechende Nachteile nicht entstehen dürften...

    Wenn Du Zuschläge bekommst und die das finanziell ausgleichen, wäre ich überfragt ob das besser, richtig oder zulässig ist.


    vg von overtherainbow

    Hallo NC2006,


    ich glaube völlig unabhängig von dem vielleicht und könnte sein, ist das wie und unter welchen Umständen Du mit dem Vater sprichst, nebensächlich, wenn die Einstellung und Nachricht sich nicht ändert.

    Meine persönliche Meinung: Jede Entfernung die ein Grundschüler in der 1. Klasse nicht alleine bewältigen kann, verlangt die Kooperation der Eltern.

    Ist das erreichbar für Dich und den Vater?


    vg von overtherainbow

    Aus leidlichem, aber schon besserem Distanzunterricht ist über den Wechselunterricht im Ergebnis gar kein Unterricht für eine Woche.

    Es gibt Aufgaben und Fragestunden in denen Lehrer für die jeweiligen Fächer zur Verfügung stehen.

    Eigentlich könnten die SuS direkt zur Uni oder sich pauschal selber beschulen...


    vg von overtherainbow

    musicafides : Die an den individuellen Einzelfall angepasste Erwartungshaltung an den anderen ET, kann ich nur durch die Aufzählung von Beispielen nicht verallgemeinernd finden.


    Aber vielleicht reden wir hier auch nur aneinander vorbei...

    Von Vorurteilen war sicherlich nicht die Rede!

    Ob der z.B.von Dir gegebene Ratschlag nach Schema F an die TE individueller ist, mag ich nicht beurteilen.

    Hauptsache es hilft der TE.



    vg von overtherainbow

    Ja sicher mag es solche Fälle geben, aber das kann man nicht pauschalisieren, das sollte m. E. eine Einzelfallbetrachtung sein. Wir wissen ja außerdem gar nicht, ob der KV gerade in einer solchen Phase ist oder nicht. Ich mag solche unzulässigen Verallgemeinerungen nicht. Manche nennen das auch Vorurteile. Davon lasse ich mich ungern leiten.

    Ich habe weder pauschalisiert, noch Vorurteile forciert, noch be- oder verurteilt.

    Genau genommen ist mir der KV schnurz. Kenn ich nicht, schreibt hier nicht.


    Es ging doch mehr um das Spannungsfeld in dem die TE und ihr Sohn sich befinden.

    Hierzu habe ich auf eigene Erfahrung verwiesen.


    Was möchtest Du uns also mitteilen? Mir ist weder der Zusammenhang zum Themenstrang, noch Deine Nachricht klar.

    Vielleicht magst Du das aufklären.


    vg von overtherainbow

    Und was möchtest Du uns damit sagen? Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Zum Jugendamt, zum Umgang mit dem Sohn, wohin auch immer.

    Hallo musicafides,


    genau das, was da steht.

    Sowohl Erwartungshaltung, als auch die Möglichkeiten, sind letztlich an die gegeben Realitäten gebunden.

    Es mag verschiedene Gründe geben, warum man das gerne vergisst oder vergessen möchte , aber man sollte es aus meiner Sicht halt im Blick behalten.

    Ein Elternteil in einer depressiven oder schizophrenen oder dissoziierenden Phase, wird auch keinen Weg finden, wenn es Umgang will.

    So wie ein ET im Rollstuhl, auch nicht jeden Haltepunkt der DB nutzen kann.


    vg von overtherainbow

    Mädels und Jungens, das ist doch auch total Schnurz.


    Das Kind von Hopefull ist keine zwei Jahre alt. Ob der Vater jetzt 5 Minuten oder 2 Wochen vorher ankündigt, wann er sein Kind sehen möchte...


    Bei den aktuellen Abständen zwischen den Umgängen, ist für das Kind jedes mal das erste mal.


    vg von overtherainbow

    Hier haben einzelne Lehrer*innen den Schülern vermittelt, daß sie und die Schüler „Kanonenfutter“ und „Versuchskaninchen“ sind.


    Leider haben sie ihre SuS nicht nach Hause geschickt, vom Unterricht befreit oder selber Fehlstunden provoziert... alle sind morgen wieder da !?!

    Ich kann nicht sagen oder beurteilen, wie ich mich in der Situation als Lehrer verhalten würde oder ob es Gründe gibt.

    Ich kann nur mit Sicherheit sagen, daß mein Kind jetzt noch mehr Angst hat....


    vg von overtherainbow

    Das weiß ich so genau nicht. Rente und Pflegegeld oder wie das heißt reicht jedenfalls nicht aus.

    :/ Wenn bei der Überlegung 2. Kind oder nicht, die Möglichkeiten Dich später zu betreuen, zu pflegen oder finanziell für Dich aufkommen zu müssen eine Rolle spielen, wäre das wohl gut genau zu wissen...


    Stand jetzt ist wohl, daß die Allgemeinheit aufkommt, es sei denn die Familie kann es sich eh leisten.

    Mit welcher Qualität und Quantität sei dann mal noch dahin gestellt...


    vg von overtherainbow