Beiträge von MadameFaber

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    Spätestens bei finanziellen Engpässen wird das schwierig. Der Mann kann sich nicht nur die Rosinen rauspicken, was ja scheinbar gerade passiert. Du lässt dich von ihm rumkommandieren, obwohl er keinerlei Rechte an seinem Kind hat und es verweigert, seine Pflichten zu übernehmen. So wie du als Mutter bist, wird sich dein Kind später verhalten und möchtest du nicht, dass es für sich selbst einstehen kann? Ich an deiner Stelle würde zu erst den rechtlichen Kram in Sack und Tüten bekommen, bevor er Ansprüche stellt. Denn nur, weil das Kind ab und zu mal seinen Papa sieht, heißt es nicht, dass dadurch zukünftige Belange geklärt sind.


    Und wenn du dich vor dem Stress fürchtest, den er dir bereiten könnte... du wendest dich jetzt schon an dieses Forum, weil du ratlos bist. Heißt für mich, dass er dich bereits genügend stresst.

    Mal im Ernst... er bemüht sich nicht ums Kind, aber ums Gericht? Auch da muss er Eigeninitiative vorweisen und Vorschläge für den Umgang machen. Nach dem, was du bisher berichtet hast, brauchst du dich davor nicht zu fürchten.


    Ich hab es irgendwann mal gesagt und sag es nochmal: Er hat sich zu bemühen, du hast ihm das Kind nicht zu bringen oder hinterherzutragen. Du musst auch in Betracht ziehen, welches Vorbild du deinem Kind bist. Bist du die, die immer springt und ja und Amen sagt, oder die, die Verantwortung und Eigeninitiative einfordert?

    mal meine unpopuläre Meinung... Forder ihn auf, eine Umgangspflegschaft oder ähnliches zu beantragen. Dann bist du raus. Letztendlich wirkst du auf das Kind während des Umgangs ein und das wirkt sich negativ aus. Lass eine Dritte Partei das übernehmen, die die Anbahnung vornimmt und auf beide positiv Einfluss nehmen kann. Da hat sich allerdings der Vater drum zu bemühen. Das musst du ihm auch nicht noch hinterhertragen. Und versuch nicht für ihn nach Entschuldigungen zu suchen, warum dies oder jenes nicht geht. Er will Umgang, also hat er sein möglichstes zu tun.


    Seit wann kommt der Knochen zum Hund?!

    moin...


    Ohne auf die anderen Beiträge eingehen zu wollen, muss ich jetzt auch mal meinen Senf abgeben.


    Du bist unwahrscheinlich präsent in diesem Forum. Du bekommst viel Reaktion auf deine Beiträge. Aber es scheint nichts bei dir anzukommen.


    Du nennst diesen Thread "wenn der andere ET offensichtlich die Kinder manipuliert" nur um dann zu beschreiben, wie du selbst die Kinder manipulierst. Das ist unwahrscheinlich verstörend.


    Die Kindern tun mir leid. Bitte, bitte hör auf im Garten deiner Ex zu graben und fang endlich bei dir an. Deine Worte in all deinen Texten erwecken auf den ersten Blick immer einen gewissen Grad an Reflexion und Einsicht. Aber im nächsten Beitrag wird ersichtlich, dass nichts bei dir durchgedrungen ist.


    Wenn du nicht aufhörst mit diesem Verhalten, was dir hier genügend Leute schon vorgehalten haben, gehen deine Kinder entgültig kaputt.

    Als ich damals Unterhaltsvorschuss beantragt habe, wurde ich zeitgleich aufgefordert, eine Beistandschaft zu beantragen. Hab ich gemacht und eine Bestätigung über die Einrichtung bekommen. Seitdem werde ich alle zwei Jahre informiert, dass der Vater sein Einkommen offenlegen soll. Die Beistandschaft fragt mich immer, ob ich das möchte (eine Neuberechnung kann ja auch finanziell nachteilig sein). Sie hat sich auch um den Titel gekümmert. Da es auf Mindestunterhalt hinauslief und eine Gerichtsverfahren zu teuer für ihn war, hat er freiwillig unterschrieben.


    Wenn der Vater mal nicht zahlt, sag ich der Beistandschaft Bescheid. Bei unserem KV reicht zum Glück ein Schreiben, damit er die Zahlung wieder aufnimmt.


    Weiterhin hab ich durch die Nichtzahlung erst erfahren, dass es ohne Beistandschaft nicht möglich ist, Unterhaltsvorschuss rückwirkend zu beantragen. Ich weiß nicht, warum das so ist, aber es hat mir einmal mehr bewusst gemacht, dass das Thema ein riesen Feld ist, von dem einen durch Jugendamt immer nur ein kleiner Teil gegeben wird. Das kann mitunter frustrierend sein, ist aber immer noch besser, als einen Anwalt bezahlen zu müssen und sich somit selbst mit KV rumschlagen zu müssen.

    Moin


    Wenn du Unterhaltsvorschuss beziehst, dann sind die Zahlungen zwischen Vater und Jugendamt tatsächlich nicht dein Bier. Nur wenn du eine Beistandschaft hast, darfst du Einsicht verlangen.


    Solange du UHV beziehst, erhältst du staatliche Leistungen und das Jugendamt versucht sie sich vom eigentlichen UHpflichtigen zurück zu holen, ob und wie es das tut, liegt aber im Verantwortungsbereich des Jugendamtes. Sollte der Vater Geld an das Jugendamt zahlen, ist es kein laufender Unterhalt, sondern die Rückzahlung der Schulden, die er verursacht hat, weil du UHV beziehen musst.

    Verstehe ich das richtig, dass das Geld nicht ausgezahlt wird, solange die Unterlagen nicht da sind, weil einer auszieht? Bei was für nem Amt seid ihr denn? Bevor irgendwelche Zahlungen auf 0 gestellt werden, muss der Bescheid die Bedarfsgemeinschaft zurückgenommen werden, das ist nichts, was einfach mit einem Anruf passiert. Das ist ein Verwaltungsakt. Es müssen Nachweise erbracht werden, dass einer ausgezogen ist. Gab es echt nur das Telefonat zwischen ihr und dem Amt?

    Das ist schön, dass er sich so um das Kind bemüht, aber wie soll das zukünftig gehen? Spätestens im Schulalter kommen andere Themen und neue Freunde. Wenn Papa da jeden Tag anruft, kann das für die Vater Kind Beziehung schnell nach hinten gehen.


    Hast du schon mal über einen Kompromiss nachgedacht, wie einen Tag extra in der Woche außerhalb der Ferien?


    Bei einer guten Bindung zwischen Vater und Kind sind 3 Wochen Urlaub doch kein Problem. Wir haben hier 3 Wochen Betriebsferien in der Kita und trotzdem freut sich mein Kind auf die Kita und es ist nicht zu erkennen, dass der Urlaub sich negativ auf die Bindung zur Erzieherin auswirkt. Und wir reden hier "nur" von der Erzieherin.


    Eltern fällt es manchmal schwer loszulassen. Dein KV scheint da ein Musterbeispiel zu sein.

    Ist es notwendig, dass man so einer Person hier Raum bietet? Als TE ist es mir auch schon passiert, dass mein Fred (ich glaube es war Jimmy...) so gestört wurde und ich kaum noch über die eigentliche Problematik reden konnte. Dieses Trollen ist extrem nervend, wenn man einfach nur Hilfe sucht.

    Danke für eure Antworten.


    Wir haben jetzt 3 Wochen Urlaub, das heißt noch mal ganz viel Zeit für einander.


    Das mit einer männlichen Bezugsperson wäre natürlich schön. Wir unternehmen oft was, mit einem kinderlosen Freund von mir, der sich gerne kümmert, weil er weiß, dass er das Kind danach wieder abgeben kann 😉 aber in unserem Alltag fehlt das.


    Ich bin Erzieherin und denke mir oft, dass ich das alles doch besser können sollte. Und dann muss ich mir jedes Mal ins Gedächtnis rufen, dass Umgangsproblematiken und ähnliches überhaupt nicht Teil der Ausbildung waren.


    Wie dem auch sei, danke dass ich das alles hier loswerden kann :)

    Hallo an alle!


    Falls jemand sich noch erinnern kann... der Vater meines Kindes hat den Umgang vor Gericht beantragt, einmal im Monat Kind treffen für 3 Stunden. Minifaber hat es gut getan und sich immer auf die Umhänge gefreut. Das ganze ging ein halbes Jahr und Anfang des Jahres ist er nicht mehr aufgetaucht.


    Jetzt stehen wir hier vor dem Problem, dass es das Kind belastet. Es sieht jeden Tag wie andere Kinder von ihren Vätern aus der Kita abgeholt werden. Oft kommen so Aussagen wie "Mein Papa holt mich auch ab." oder "Mein Papa geht mit mir Eis essen und dann fährt er mit mir Auto." Kind ist drei und erzählt alles, was KV mit ihm während der Umgänge gemacht hat. Der letzte fand im Dezember statt.


    Im Gespräch mit der Erzieherin kam das Thema Kinderpsychologe auf, weil Minifaber nach dem Umgangsabbruch auch im Kitaalltag auffällig war, physisch grob bis gewalttätig gegenüber anderen Kindern und den Erziehern. Dank Corona konnten wir das gut angehen, da ich viel mehr Zeit und somit Aufmerksamkeit geben konnte.


    Aber ich bin am Ende mit meinem Wissen über den Rest. Oft sage ich, dass dies oder das nicht geht, weil KV weit weg wohnt. Ich antworte neutral, aber ich habe das Gefühl, dass Minifaber beginnt, sich den Vater schön zu träumen. Es wird geschwärmt was das Zeug hält. Einerseits finde ich gut, dass das Kind mittlerweile wieder eine positive Grundhaltung eingenommen hat (Die Aggressionen haben mit oft an meine Grenzen gebracht), aber auf Dauer müssen wir das verarbeiten. Auch wenn KV wieder aus dem nichts kommt und Umgang einfordert - und ihn dann wieder abbricht - brauchen wir/ich Handlungs- und Verarbeitungsoptionen.


    Habt ihr Tipps? Ich habe demnächst vor, mich an eine Elternberatungsstelle zu wenden, in der Hoffnung, dass wir dort Hilfe kriegen. Ein Kinderpsychologe steht für mich vorerst hinten an, da ich erst einmal niederschwellige Hilfen suche.


    Lieben Dank an euch


    LG

    moin


    Mir geht es ähnlich wie dir. Wir wohnen hier seit 7 Jahren auf zwei Zimmern, seit 3 Jahren sogar zu dritt. Ich zahle 550 Euro in einem Studentenviertel, aus dem ich auch nicht weg ziehen möchte. Aber hier eine erschwingliche 3 Raumwohnung zu finden, als Alleinerziehende mit 2 Kindern und engen Finanzen, ist fast unmöglich. Ich habe jetzt trotzdem den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Bei allen Wohnungsgenossenschaften in unserer Stadt habe ich Wohnungsanträge gestellt. Alle Freunde informiert, dass sie Augen und Ohren offen halten sollen. Ich hab auch zu meinem Vermieter Kontakt aufgenommen und meine Lage erklärt. Und siehe da! Ich brauchte nicht so weit gucken, mein Vermieter hat eine demnächst freie Wohnung für uns um die Ecke und wir sind völlig aus dem Häuschen.


    Was ich damit sagen möchte... Nimm die Wohnungssuche aktiv in die Hand, klopf an viele Türen, manche öffnen sich schneller als du denkst. Der Wohnungsmarkt ist derzeit so sehr umkämpft, dass man um die Ecke denken muss.


    LG

    Wegatmen passt sehr gut. Ich versuche immer neutral zu reagieren. Aber als Erwachsener ist es schwer, weil ich weiß, das das Bild von Vater wichtig und prägend ist. Man will Antworten, und die kann ich nicht geben, außer das Papa weit weg wohnt, seine anderen Beweggründe kenne ich nicht.


    Und zur Beiständin... die war schon immer tüddelich, omimäßig. Das wirkte sich aber positiv auf die Umgänge aus, wie ich fand. Sowas wird er wohl beim nächsten Mal nicht geben.


    Bis dahin bleiben wir aber erstmal in unserem kleinen Mikrokosmos und schauen, dass wir uns darin zurecht finden.

    In dieser ewigen Coronazeit lass ich mal wieder ein Update hier :)


    Nachdem ich immer verworrene Nachrichten von der Verfahrensbeiständin erhalten habe und sie mittlerweile nicht mehr erreichbar ist, gehe ich davon aus, dass sie altersbedingt (78 Jahre) sich aus dem Berufsleben zurückgezogen hat.


    Weder vom Gericht noch vom KV ist irgendwas gekommen. Dafür hat sich der KV überlegt, im Geburtstagsmonat von Minifaber die Unterhaltszahlung einzustellen und kein Geburtstagsgeschenk zu schicken. Das war vor Corona und auch nur für diesen einen Monat. Ich hoffe, die Beistandschaft schafft es das, dass Geld noch einzutreiben.


    Und sonst? Minifaber ist etwas kaputt gegangen. Wunschdenken und Realität werden altersgemäß vermischt. Ich kriege dann oft zu hören "Mein Papa kommt heute" oder "Ich fahr heute mit Papa Auto". Es passiert genau das, was mich frustriert und was ich erahnt habe. Papa kommt in Minifabers Leben und weil er das, was er auch immer erreichen wollte, mit Umgang nicht erreicht, lässt er es wieder sein. Und ich bleibe mit diesem kleinen, verletzten Menschen zurück, für den das alles noch zu viel ist, um es erfassen zu können.


    Hier gibt es gerade den Thread von Siri2012. Da sehe ich mich in ein paar Jahren wieder. Gerade finde ich es gut, dass andere diese Erfahrungen machen und ich mich mit den Informationen emotional auf diese Zeit vorbereiten kann. Es tut gut, dass es so ein Forum gibt.


    Danke an euch :)

    Ist er erste Klasse? Wenn ja, dann hat er das super gemacht! Absolut nichts auszusetzen. Bei uns sieht es nicht anders aus. Die Arbeitsblätter, die die Kinder von der Schule erhalten, sind auf ihre Fähigkeiten zugeschnitten. Da werden wenig Fehler gemacht. Aber so viel zu schreiben, ist was anderes als nur Sachen auf einem AB. Da hat er sich Lob verdient.

    Bisheriges Ergebnis: Vater findet es nicht zumutbar, dass er nicht an den Umgang erinnert wird. Außerdem ist ihm aufgefallen, dass es für ihn anstrengend ist, einmal im Monat hier her zu kommen. Er lehnt jetzt den Umgang ab.


    Aber er will Minifaber im zum Geburtstag und an Weihnachten ein Paket zukommen lassen...


    Schön ist, dass ich Minifaber jetzt ehrlich sagen kann, dass Papa zu weit weg wohnt, um zu kommen. Das macht es leichter, als immer nur "Ich weiß nicht, wann er kommt." zu hören.


    Beschissen ist, und das kennen wahrscheinlich einige... Er kann dieses Spiel jederzeit spielen. Kind einfordern, Kind freut sich, Kind fallen lassen, Kind ist traurig. Wobei meine Hoffnung ist, dass ich im Stande sein werde, mein Kind soweit im Leben zu stärken, dass es solche Rückschläge verkraften kann und dieses Verhalten nicht auf seine eigene Person bezieht.

    hehehe, ich würde einen Stapel Briefe mit exakt dem gleichen Text fertig machen, in dem du bestätigst, dass alle Termine stattfinden und dann die Dinger eine gute Woche jeden Tag per Unterschrift/Einschreiben an Herrn Vollhonk schicken. Mal schauen wie toll er das findet...

    Tatsächlich wäre das ja genau das, was er will. Das sind aber zusätzliche Kosten, die ich mir nicht aufhalsen werde. Er wollte den Beschluss, da hat er schriftlich, wann die Termine stattfinden. Der Horst gibt 1000 Euro für das Schriftstück aus und habe VKH bekommen. Die einzigen Kosten, die ich bereit bin zu tragen, sind die emotionalen. Minifaber aufzufangen, weil Papa nicht zum Abholen gekommen ist, ist Aufwand genug für mich.


    Die Rahmenbedingungen für den Umgang sind geschaffen. Ich sehe es nicht ein, ständig weitere Hürden zu kreieren, die immer neue Konflikte in den Raum stellen. Seine einzige Aufgabe ist es, zum Umgang zu erscheinen. 3 Stunden, einmal im Monat... Aber wie gesagt, warum einfach, wenn man auch immer weiter stänkern kann X/

    Vollhonk find ich auch schön :thumbup::P

    Das wäre sicherlich eine Möglichkeit, bei Menschen, die gewaltfrei kommunizieren können. Das ist hier aber nicht der Fall.


    Nachtrag: dass er auch bei der Verfahrensbeiständin nicht ans Telefon gegangen ist, hatte ich erwähnt?