Beiträge von musicafides

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    Ich habe heute versucht mit ihr zu reden. Fakt für sie, max. 50% die Kids bei mir. Alles andere will sie nicht.

    das zeigt ja schon, dass sie eigentlich das Wechselmodell nicht will, sondern die Kinder hauptsächlich bei sich haben möchte und Dich als Spaßpapa alle 14 Tage. Umso wichtiger ist es, jetzt ein überzeugendes Konzept zu erarbeiten für Dich und die Kinder - und das auch dann überzeugend vor Gericht zu vertreten.


    Das liest sich so, als verstehe sie das Wechselmodell oder 50% minus X als Zugeständnis an Dich. Du kannst hier punkten, indem Du das Wohl der Kinder in den Fokus stellst - und zwar unabhängig von dem, was sie vorhat. Das muss ein eigenständiger Entwurf sein, der nicht von dem abhängt, was sie ggf. vorhat.


    Ich habe so das Gefühl, dass Ihr ohne Antrag beim Familiengericht keine einvernehmliche Lösung werdet finden können.

    - Die Mutter legt Ihren Schichtplan vor und die Tage bei ihr werden festgelegt, ich trage diese in einen Kalender ein.
    ersichtlich auf für die Kinder.

    Damit bist Du bzw. sind die Kinder vollständig abhängig von ihrer Mutter bzw. was sie als Schichtplan angibt. Wenn sie sich z. B. eines Tages dafür entscheidet, gar nicht mehr zu arbeiten, wären dann die Kinder ganz bei ihr? Möchtest Du das für Deine Kinder?

    Wenn nicht, dann musst du jetzt endlich ran und ein völlig eigenständiges Konzept entwickeln.

    Das sollte hinreichend konkret sein und fokussiert sein auf die Kinder. Wenn Dein Konzept als Nebeneffekt zur Folge hat, dass die Kinder ihre Mutter regelmäßig sehen können (wie regelmäßig soll das sein?), dann umso besser. Eckpunkte dafür sind z. B,. Verlässlichkeit, Kontinuität oder Entwicklungspotenziale.


    Was Du schreibst bzgl. Qualitätszeit mit der Mutter, ist zwar schön und ehrenwert, aber es ist sehr vage. Nachher bestimmt die KM, was Qualitätszeit mit den Kindern ist und Du bist schon wieder fremdbestimmt.


    Du solltest auf Basis Deines Konzepts darlegen können, welches die Vorteile für die Kinder sind. Was die Mutter wünscht, ist zweitrangig, und vielleicht verändert sich das ja auch mit der Zeit.

    Hallo und willkommen im Forum, Mareike!


    ist es diagnostiziert, dass Du unter Depressionen leidest? Hattest Du schon vorher in Deinem Leben Depresssionen? Hast Du dafür professionelle Unterstützung? Das wäre, glaube ich, in Deiner Situation wichtig.


    Hat Dein Sohn im Kindergarten zu anderen Kindern guten Kontakt? Hast Du schon einmal mit den Erziehern dort gesprochen darüber, wie es ihm dort geht?


    Vielleicht kannst Du über andere Eltern aus dem Kindergarten Dein soziales Netz etwas erweitern. Denn Kontakte vor Ort sind durch nichts zu ersetzen, auch wenn ein Forum wie dieses sicherlich für punktuelle Unterstützung auch nicht schlecht ist.


    Alles Gute Dir!

    musicafides

    Und was ist Einsamkeit für dich?

    Für mich ist Einsamkeit, mich von meiner Umwelt abgeschnitten - isoliert - zu fühlen und darunter leide, niemanden zu haben, dem ich mich anvertrauen kann.


    ... in mir den Zugang zu anderen und zu mir selber verloren habe (...) Das Gefühl ist in deinem Herzen, deinem Kopf, deiner Seele.

    Das finde ich eine sehr treffende Beschreibung, weil es existenziell ist und Dich im Kern verändert, wenn Du Dich ausgegrenzt fühlst und keinen Ausweg aus Deiner Situation findest.

    Es ist ein Gefühl wohingegen allein sein ein Zustand ist.

    Wenn man dieses Gefühl kennt, dann kann man sich vielleicht auch die Frage beantworten, wer oder was denn dazu beiträgt, sich einsam zu fühlen - und was man selbst tun und an seinem Leben verändern kann, um sich eben nicht (mehr) einsam zu fühlen. Vielleicht hängt es ja auch davon ab, wie sehr ich mich und mein Herz anderen öffnen kann oder möchte - wieviel Vertrauen ich anderen zu schenken bereit bin.

    Mittlerweile geht es mir der Familie super und ich habe zumindestens eine gute Freundin.

    Das freut mich zu lesen! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es zumindest mir gut getan hat, ein funktionierendes soziales Netzwerk im echten Leben zu haben, und das wünsche ich Dir ebenso. Denn es hat dazu beigetragen, dass ich mich nie einsam gefühlt habe, weil ich immer Halt hatte im Leben.


    Eine andere Baustelle ist vermutlich, mit den Enttäuschungen im Leben zurechtzukommen. Mir hat dabei geholfen, wenn ich eine gute Lebensperspektive hatte, die mir geholfen hat, nach vorne schauen zu können und wenn die Menschen, die mich enttäuscht haben / hatten, nicht mehr so präsent in meinem Leben waren. Vielleicht hilft Dir ja, mit den Menschen, die Dir wichtig sind, gute Erfahrungen zu machen, was Verlässlichkeit "u. ä." angeht. Dann kann es Dir auch leichter fallen, anderen Menschen wieder einen Vertrauensvorschuss geben zu können.


    Zum Schluss denke ich, ist nicht so sehr die Frage, ob und wie man verletzt wird, sondern wie man mit den Verletzungen konstruktiv umgehen kann. Auch da wünsche ich Dir einen guten Weg!

    Ich finde den Begriff "Lehrgeld" etwas to much.

    Ich nicht, nach den Erfahrungen und Herausforderungen, über die viele von uns (mich eingeschlossen) hier berichtet haben - Rosenkriege, Gerichtsverfahren, sonstige Streitigkeiten auf Kosten der Kinder. Und ich denke, daraus haben viele von uns auch sicher etwas gelernt. Was soll daran too much sein? Wenn es Dir besser gefällt, Erfahrungen gewonnen zu haben, wunderbar, aber vielleicht ist es ja auch hilfreich, mal die Perspektive von anderen einzunehmen und dann vielleicht diesen Begriff mit ganz anderen Augen sehen zu können.

    Wobei es mittlerweile auch tatsächlich auch so aussieht, dass wir zwar getrennt sind, uns aber nicht scheiden lassen.

    Wenn das Euer Weg ist, prima. Aber was hindert Euch daran, Euch scheiden zu lassen, wenn Ihr ja sowieso getrennte Wege geht?

    Die (teuren) Endgeräte ist ja nur ein Teil, dazu kommen die Kosten für Telekommunikationsinfrastruktur, IT-Ausstattung der Schulen bzw. Ressourcen wie Cloud-Speicher, Betrieb bzw. Nutzung einer Lernplattform und nicht zuletzt kreative Ideen, wie man verschiedene Medien ergänzend im Unterricht einsetzt.


    Der Schulserver, auf den meine Kinder Zugriff haben, wird von den meisten Lehrern, wenn überhaupt, nur als Ablage für Arbeitsblätter genutzt, da besteht sicher noch mehr Potenzial.


    Ich sehe vor allem Mehraufwand für Schulen und Lehrer bei fragwürdigem Nutzen für Schüler. Am meisten haben in diesem Fall vermutlich die Firmen, von denen man die Tablets kaufen muss.

    Gerade bin ich mir nicht sicher, ob Du einfach nicht weißt, warum "Jedem das Seine" nicht gern genommen wird.

    Doch, das weiß ich schon. Das stand über dem Eingangstor der Konzentrationslagers Buchenwald. Aber die Nationalsozialisten hatten sich diesen Spruch ja nicht selbst überlegt, er ist viel älter und geht, wie Du sicherlich weißt, auf Platon zurück.

    Ich war mir sicher, keine Kompromisse in einer Partnerschaft mehr eingehen zu wollen. Wozu auch? Dann wäre ich lieber alleine geblieben.

    Glücklicherweise habe ich jemanden, der sich nicht nach Kompromiss für mich anfühlt.

    Für mich zwei verschiedene Dinge. Über ersteres habe ich ja schon geschrieben - das ganze Leben besteht aus Kompromissen. Jemand, bei dem Du zu jedem Zeitpunkt das tun kannst, was Du möchtest, der stellt seine Wünsche und Ansprüche Dir zuliebe zurück - und das kann auf Dauer nicht gutgehen. (Ich spreche hier nicht von Deinem Partner, weil ich den nicht kenne. Aber ich denke auch dort, dass Du irgendwann mal wieder mit Kompromissen zu tun haben wirst.). Das zweite: natürlich würde ich keine Partnerin wollen, die sich für mich wie ein Kompromiss anfühlt. Aber eine Partnerin, die - genau wie ich auch - weiß, dass jeder Mensch seine Ecken und Kanten, seine Eigenheiten und Bedürfnisse und sonstigen Eigenschaften hat, die ihn zu einem besonderen Menschen machen. Und mit einer solchen Gesinnung fühlen sich Kompromisse dann auch anders an, nämlich als ein Aufeinander zugehen. Weil es beide tun aus Liebe zum Partner.

    Seine eigene Bedürfnisse und die des anderen sind ja nicht immer gleich.

    Egal ob im Beruflichen oder im Privaten, es geht überall dort, wo ich mit anderen Menschen aufeinandertreffe, um Kompromisse. Vielleicht nicht so, dass sie für mich im Vordergrund stehen, sondern dass meine eigene Lebenshaltung die Bereitschaft zu Kompromissen einschließt. Denn andere Menschen (und gerade solche, die ich schätze), sind für mich und mein Leben immer eine Bereicherung, weil sie mir Mut machen, meine eigene Komfortzone zu verlassen und ab und zu auch Dinge zu tun, die ich alleine nicht unternommen hätte.


    Gute Kompromisse erweitern die eigene Perspektive - die Summe ist mehr als die beiden Anteile.

    Ohne gleich "abzuchecken", ob der was ist für mich und gleichzeitig auch "abgecheckt" zu werden.

    Kann mir nicht vorstellen, dass es jemand gibt, der gerne abgecheckt werden möchte. (Für mich ein wesentlicher Grund, seit Jahren Singlebörsen gemieden zu haben). Wenn man eine gemeinsame Aktivität (im Sinne eines Hobbies) hat, dann ist das schon einmal etwas, was verbindet, und man kann ja einfach so - aus Interesse an seinen Mitmenschen - ins Gespräch kommen. Ich finde solche Gespräche oft bereichernd, wenn man den Eindruck hat, dass gegenseitiges Interesse vorhanden ist. Das trägt für mich zu einer guten Lebensqualität bei.