Beiträge von musicafides

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    Nicht zu vergessen die Großmütter, Patentanten und alle anderen, welche für unsere Kinder wichtig sind, weil sie für diese "einfach" da sind. Danke Euch allen!

    Ich kann ja nur für mich sprechen, ohne zu wissen, ob man die Situationen vergleichen kann oder sollte. Vielleicht aber einfach mal als Denkanstoß:


    Beide Kinder hier haben einen ausgeprägten eigenen Willen und machen vieles von dem, was ich mir von ihnen wünsche oder von ihnen erwarte, nicht. Tag für Tag. Aber da die Alltagssorge bei mir liegt, ist es auch in meiner Verantwortung, mich um die Kinder zu kümmern und sie zu erziehen. Was während der Zeit, die die Kinder bei ihrer Mutter sind oder mit ihr telefonieren, geschieht, ist nicht meine Angelegenheit und ich halte mich da komplett raus. Klar frage ich die Kinder manchmal, weil ich Anteil nehmen möchte auch an ihrem Leben bei und mit ihrer Mutter, aber das mache ich ja auch sonst.


    Ich bin überzeugt, dass das hier wesentlich dazu beigetragen hat, dass sich die Wogen geglättet haben und einigermaßen Ruhe eingekehrt ist. Würde ich regelmäßig gucken, was möglicherweise bei der KM anders läuft, als ich das für gut heiße, dann wären die Kinder bis heute gefangen in einem Gewissenskonflikt. Es liegt an mir und meinem Verhalten, diesen so weit wie möglich aufzulösen und die Kinder zu entlasten von Spannungen zwischen uns Eltern.


    Vielleicht magst Du, Vollbio, mal darüber nachdenken?

    Die Aussage, ich will die Trennung nicht oder die Kids sollen nicht wegziehen, reicht nicht.

    Ich denke, die meisten von uns kennen das und haben das auch verstanden. Einmal etwas zu schreiben reicht wohl für die meisten von uns völlig aus. Natürlich muss der KV ein Betreuungskonzept haben und vorlegen können ... also einen konstruktiven Vorschlag machen können. Nur defensiv zu reagieren - da gebe ich Dir recht - reicht definitiv nicht.


    Und sicher, lieber Volleybap, muss ich Dir nicht erklären, dass es zwischen der Theorie (also dem genannten Paragraph) und der Praxis durchaus Unterschiede geben kann. Will heißen: der eine Angestellte dokumentiert eben den Ist-Zustand (auch wenn der erst für einen halben Tag gilt), der andere Angestellte fragt nach und verweigert die Ummeldung. Ob und wie man dann juristisch dagegen vorgehen kann und sollte mit Verweis auf ebenjenen Paragraphen, ist eine andere Frage, die ich an dieser Stelle weder erörtern kann noch möchte.


    Wenn der KV also um die Kinder kämpft und sich da auch juristisch klug beraten lässt, dann kann es in der Tat eng werden. Es hängt eben oft davon ab, an welchen Anwalt und welchen Verfahrensbeistand man gerät - natürlich auch vom Gutachter, wenn es denn soweit kommt. Für mich ist das keine graue Theorie, sondern ich habe das zweimal selbst erlebt, im Positiven wie im Negativen.

    Beim Umzug ist die Gretchenfrage: Ist der andere Elternteil Willens und in der Lage, die Kinder zu betreuen? Wenn er das nicht erklärt, würde ich mich sogar strafbar machen, wenn ich die Kids alleine zurück lasse...

    Wer will das denn beurteilen? Die KM? Der KV? Wie realistisch ist es (bezogen auf diesen Fall), dass der KV von sich aus erklärt, nicht in der Lage zu sein, die Kinder zu betreuen? Es mag Einzelfälle geben, wo die Kinder verwahrlosen würden, wenn sie einem Elternteil überlassen würden ... aber ich halte das doch für sehr an den Haaren herbeigezogen.


    Und warum ist wohl das Verhältnis AE Väter zu AE Mütter so, wie es ist (ein Verweis auf eine Quelle wäre auch ganz interessant, sonst bleibt es für den Leser eine nicht verifizierbare Behauptung, aber das nur am Rand)? Was soll uns diese Zahl sagen?


    Ich halte im übrigen das, was vorher geschrieben worden war, nicht für ein Drohszenario, sondern im Gegenteil für sehr hilfreich in diesem Fall, um dem Eindruck entgegenzuwirken, der einseitig beschlossene und geplante Wegzug mit den Kindern sei ganz natürlich und kein Problem. Das ist für mich eindeutig zu kurz gedacht und lässt vermuten, dass eben nur am Rande an das Wohl der Kinder (auch mittelfristig) gedacht wurde.

    In meinem Heimatort habe ich einfach die Unterstützung, die ich hier gar nicht habe.

    Dazu kann man fragen: wie kommt es, dass Du diese Unterstützung an Deinem Wohnort nicht hast? Das kann man nämlich ändern.


    Bis jetzt fahren wir mehrmals im Monat die 90km und verbringen im Sommer zumindest 3 Wochen dort.

    Der Alltag der Kinder findet aber woanders statt, wenn ich das richtig verstanden habe. Nämlich am derzeitigen Wohnort der Kinder. Besser ist es in jedem Fall, sich außergerichtlich zu einigen. Denn auch Gutachter können nur abwägen, was die verschiedenen Beteiligten (Anwalt KV, Anwalt KM, Verfahrensbeistand) so mit der Zeit zusammentragen.


    Ein Anwalt ist ja immer nur dem Auftrag seines Mandanten verpflichtet. Will heißen: Papier ist geduldig, und ein wenig Kreativität und stringente Argumentation kann manchmal viel bewirken. Die Wünsche der Kinder nicht zu vergessen (aus welchen Gründen auch immer).


    Der Gerichtsweg ist immer der schlechteste. Dann entscheiden nämlich andere über das Wohl der Kinder. Möchtest Du das wirklich?

    Der Papa ist ja jetzt sowieso nur ein "Spaß-Papa" und das wäre er ja dann weiterhin...nur eben nur am Wochenende und ohne dass die Mama kommt und wieder "schimpft".

    Das mag ja so sein, aber je mehr Du ein Gespräch mit ihm (und da spielt nicht nur der "sachliche" Aspekt eine Rolle) hinauszögerst, desto verfahrener wird die Situation. Es ist ein Unterschied, ob Du alles nur mit Dir ausmachst und ihm dann Deinen Plan "vorstellst", oder ob Du ihn miteinbeziehst. Es ist wichtig, dass er weiß, warum Du Dich trennen möchtest. Ob er das dann ernst nimmt oder nicht, ist eine andere Frage, aber das kannst Du schon auch beeinflussen, indem Du da ehrlich zu ihm bist.

    Ich brauche jetzt Hilfe dabei, wie ich meinem Noch-Lebensgefährten das alles mitteile und auch wann.

    Es ist immer schlecht, wenn man den Noch-Lebensgefährten vor vollendete Tatsachen stellt. Ich verstehe zwar, dass es extrem schwierig und unangenehm ist, aber wenn Ihr nicht miteinander reden könnt, holt Euch professionelle Hilfe, die auch tatsächlich unparteiisch ist (so etwas wie eine Mediation). Sonst wirkt es auf ihn evtl. so, als würdest Du Dir Schützenhilfe holen, um Dein Ding mit den Kindern durchziehen zu können. Du wirst dann nicht auf Verständnis oder Kooperationsbereitschaft hoffen können.



    Die beiden großen, besonders Kind1, sind schon sehr von ihm manipuliert

    Es ist immer schlecht, wenn man im Ex schon den Schuldigen ausgemacht hat. Kannst Du für Dich unterscheiden zwischen Deinem Bedürfnis, die Partnerschaft zu beenden (verständlich) und dem, was in dieser Situation für die Kinder das Beste ist?


    Vielleicht liege ich ja komplett falsch, aber ich habe so den Eindruck, Du ersetzt die fehlende Kommunikation durch Deine Vermutungen und leitest daraus Deinen Plan ab.


    Zu einer Trennung gehören ja immer zwei. Welches ist Dein Anteil daran?

    Irgendwie habe ich ein ungutes Gefühl. Vom Jugendamt und Ex habe ich nichts mehr gehört/ gelesen.

    Am Ende wurde Ex empfohlen Klage einzureichen, weil man selbst dort wahrscheinlich keine Ahnung hat, wie man Ex sein Problem lösen könnte.

    Ob man das eine Empfehlung nennen kann ... glaube ich nicht wirklich. Aber vermutlich ist das der einzige Weg für ihn, um Klarheit zu bekommen. Ich würde da einfach abwarten, ob eine Klageschrift kommt oder nicht. Wer zahlt eigentlch seinen Anwalt, wenn er diesen Schritt geht?

    Es ging doch mehr um das Spannungsfeld in dem die TE und ihr Sohn sich befinden.

    Hierzu habe ich auf eigene Erfahrung verwiesen.

    ... und dann (unzulässig) verallgemeinert. "Ein Elternteil ... wird auch ...". Und diese Aussage hat auch wenig mit dem Thread zu tun, wie ich meine. Ein Forum ist gewiss dazu da, auch eigene Erfahrungen einzubringen, aber wenn diese einfach nicht passen, dann ist auch niemandem geholfen.


    Siri2012: natürlich kann man bis zu einem gewissen Grad auf die Befindlichkeiten des Ex achten, aber eigentlich bist Du ja nur dazu da, die Umgänge zu ermöglichen. Du musst wirklich nicht Taxi spielen. Wenn Ex das nicht schafft, muss er sich passende Unterstützung holen. Das ist ja auch schon weiter oben geschrieben worden. Soll er ruhig zum JA gehen, um sich dort beraten zu lassen. Wenn das JA den Umgangsort festlegt, dann soll es sich auch darum kümmern, dass das Kind dorthin gebracht wird.

    Ein Elternteil in einer depressiven oder schizophrenen oder dissoziierenden Phase, wird auch keinen Weg finden, wenn es Umgang will.

    Ja sicher mag es solche Fälle geben, aber das kann man nicht pauschalisieren, das sollte m. E. eine Einzelfallbetrachtung sein. Wir wissen ja außerdem gar nicht, ob der KV gerade in einer solchen Phase ist oder nicht. Ich mag solche unzulässigen Verallgemeinerungen nicht. Manche nennen das auch Vorurteile. Davon lasse ich mich ungern leiten.

    Ich hatte nur 1 Versöhnungsangebot von Netto erhalten und ich wusste und weiß nur von 1 Tochter, wo sie wohnt. Rein praktisch konnte ich nur dieser einen Tochter diese Versöhnungsanfrage schicken.

    Vielleicht findest Du ja heraus, wo die anderen beiden Töchter wohnen, dann brauchst Du kein Versöhnungsangebot von Netto, sondern kannst dieses Angebot von Dir aus machen. Wenn die Zeit reif ist.

    Wie er die Zeit mit dem Kind verbringt, ist seine Sache. Ihr verabredet eine Zeit und je nachdem, ob Du das Kind holst und / oder bringst, einen Treffpunkt, und um alles andere muss er sich selber kümmern. Zumindest würde ich das so machen. Wie lange möchtest Du das eigentlich noch mitmachen, und - was, denkst Du - wird dem Kind durch Dein Verhalten vermittelt?

    Ich persönlich mag hier auch nicht rumplaudern, warum das gewünscht war.

    Da ich ja ursprünglich gefragt hatte: eine selbst gewünschte Sperrung hatte ich bisher nicht auf dem Schirm, aber man lernt ja täglich hinzu, also warum nicht. Ich persönlich hätte die Begründung "auf eigenen Wunsch" akzeptiert, auch die sonst lesbaren Begründungen können ja alles Mögliche bedeuten. Verstoß gegen die Netiquette kann alles Mögliche sein. Und da kenne ich niemanden, der da gezielt nachgefragt hätte, außer ggf. die davon Betroffenen.

    Der Gedanke ist: Du machst das für das Kind, damit es seinen Vater kennenlernt.

    Ich finde diesen Perspektivenwechsel hilfreich - statt sich über die Verhaltensweisen des anderen Elternteils zu ärgern, konzentriert man sich auf das, was wirklich wichtig ist: eine gute Beziehung des Nachwuchses zum anderen Elternteil und Qualitätszeit - sozusagen wie ein Reservoir an guten Erlebnissen, von denen das Kind zehren kann (und man selbst ja auch).

    Und ich habe eingesehen, für eine Tagebuchfunktion ist ein öffentliches Forum nicht geeignet.

    Es hat ja zwei Seiten. Das eine ist, dass man nicht weiß, wer alles mitliest - würdest Du Dich auf den Marktplatz stellen und öffentlich private Dinge über Dich herumerzählen? Ich nicht. Das andere - mir ist aufgefallen, dass es hier im Forum (um das mal sozialverträglich zu sagen) durchaus unterschiedliche Reaktionen auf Deine Beiträge gab, je nach persönlichem Empfinden. Da gibt es durchaus (auf beiden Seiten) ein unterschiedliches Verständnis von Respekt, Distanz und Anstand (so ganz alte Tugenden, erinnert sich noch jemand daran?). Und aus der eigenen Erfahrung kann ich Dir noch sagen, dass ich irgendwann nach gewissen vorhersagbaren und wiederkehrenden Reaktionen aufgehört habe, hier über Persönliches zu schreiben. Vielleicht findest Du da ja einen guten Mittelweg.