Beiträge von musicafides

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    Hallo Desperate23,


    aus gutem Grund gibt es in gerichtlichen Verfahren immer einen Verfahrensbeistand. Der macht sich ein Bild, wie es dem Kind geht, wieviel Kontakt er zum Kind hat - und welche Beziehung das Kind zu jeweils beiden Elternteilen hat. Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Anwalt des KV sich genau auf solche Kleinigkeiten wie Anruflisten oder SMS konzentriert, garniert mit ein paar Behauptungen, manchmal kommen da schon erstaunliche Geschichten heraus, ich spreche da aus Erfahrung.


    Wenn es in einem Gerichtsverfahren im Schreiben des gegnerischen Anwalts solche Unwahrheiten gibt, würde ich diese möglichst unaufgeregt schriftlich widerlegen (erst einmal für Deinen Anwalt), damit er Dich so gut wie möglich vor Gericht vertreten kann, damit ein vollständiges Bild entsteht. Ich würde aber nicht jede Kleinigkeit in epischer Breite aufgreifen, sondern mich bemühen, dass ein stimmiges Gesamtbild entsteht.


    Ein Gericht schaut sich immer beide Seiten an. Welche Schlüsse daraus gezogen werden, weiß man freilich nie. Nicht ganz zu Unrecht heißt es ja deshalb auch: vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.


    Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen!


    Viele Grüße,

    musicafides

    ich sage meinen Kindern immer: meine Aufgabe ist es, Euch rechtzeitig zu wecken, Eure Aufgabe ist es, rechtzeitig aufzustehen. Bei mir gibt es keine Weckwiederholung, bin noch rein mechanisch und analog ;-)

    RA meinte, dass das ABR auch weiterhin geteilt bei uns bleiben kann, wenn Richterin das möchte. Ich dachte es müsse jetzt tatsächlich über das ABR entschieden werden…

    Kann passieren, wenn die Richterin einen Vergleich vorschlägt, der besagt, dass der nicht betreuende Elternteil sich damit einverstanden erklärt, dass die Kinder ihren bisheringen Wohnort beibehalten können. Bei einem Vergleich gibt es keine Möglichkeit, die nächsthöhere gerichtliche Instanz zu bemühen - ich drücke jedenfalls die Daumen!

    Aber wie ist es, wenn sie eine schulische Ausbildung macht? Weiß jemand, wenn sie die 3jährige Ausbildung macht, ob oder wie sie das gefördert bekommen kann?

    Ich finde es gut, dass wir in einem Sozialstaat leben, aber ich sehe persönlich nicht ein, warum die Allgemeinheit jede Aus- und Weiterbildung fördern muss. Ich würde mir aber erhoffen, dass so etwas fallbezogen entschieden wird. Je mehr Du Dich um solche Dinge gedanklich kümmerst, desto enger wirst Du mit ihr und ihrem Leben verbunden sein und bleiben. Die eine Frage ist, ob Du das so möchtest, die andere Frage ist, ob es so erstrebenswert ist, als Quälgeist empfunden zu werden, weil man sich in anderer Leute Dinge einmischt, die einen nichts angehen.

    Wenn sie von ihr aus geht, dann würde ich mir denken, dass sie sich verbittet, dass du als Ex, sich in ihr weiteres Leben einmischt und ihr jegliche Chance nimmst, dass sie ihren Kram selber regeln kann. Wenn sie deine Hilfe will, dann wird sie schon kommen, aber ungefragt über ihren Kopf hinweg zu bestimmen und zu entscheiden

    Die Mutter meiner Kinder hat noch nie gearbeitet und wird das wohl auch bis zum Ende ihres Lebens nicht mehr tun (die Gründe dafür spielen hier und auch für mich keine Rolle). Warum erwähne ich das hier? Weil ich persönlich die Erfahrung gemacht habe, dass es sich entspannend auf den Kontakt zwischen uns als Eltern (und auch auf den Kontakt zwischen den Kindern und ihrer Mutter) auswirkt, wenn ich mich da überhaupt nicht einmische (und nie eingemischt habe). Die einzige Aufgabe, die mir diesbezüglich bleibt, ist meinen Kindern vernünftige Antworten zu geben, wenn sie mich deshalb fragen. Sie sehen ja, dass die Mehrzahl der erwachsenen Menschen in ihrem Umfeld, welche noch nicht im Ruhestand sind, einer täglichen Arbeit nachgehen. Aber das kriege ich schon hin. Und selbst wenn die KM mich darum bitten würde, würde ich es bei allgemeinen HInweisen belassen und nicht weiter aktiv werden.


    Vollbio: warum hängst Du Dich da immer so rein? Ihr seid getrennt, also kümmert sich am besten jeder von Euch um die eigenen Angelegenheiten. Nennt sich auch Alltagssorge (bezieht sich im juristischen Sinn auf die Kinder, kann man aber auch ganz allgemein verstehen, so man denn möchte).


    Oder anders formuliert: Jede(r) ist seines Glückes Schmied ...

    Letztes Jahr habe ich mich erstmals gegen Grippe impfen lassen und werde es Anfang Dezember wieder so handhaben. Ich sehe das als Teil meiner Verantwortung, um meiner Kinder willen so gesund wie möglich zu bleiben (natürlich habe ich selbst auch etwas davon, ist ja klar).

    Etwaige Rechtsverstöße jeglicher Art werden mit den Usern geklärt.

    Danke. Ich hatte zweimal Beiträge mit eingebetteten Videos gemeldet, hier wäre eine kurze Rückmeldung hilfreich gewesen, dass man sich der Angelegenheit angenommen hat (unabängig davon, wie die Klärung nun tatsächlich abläuft, weil das für mich als Meldender wohl eher nicht relevant ist). Ich hoffe, dass es verständlich ist, wenn ansonsten der Eindruck entsteht, dass die Meldungen im Nirvana landen oder evtl. sogar ignoriert werden. Warum solche Meldungen als Beschäftigungtherapie gewertet werden, erschließt sich mir persönlich nicht.

    Ich erinnere mich, dass vor einigen Jahren die Einbindung oder Verlinkung auf YouTube-Videos in diesem Forum unzulässig war. Begründet wurde das mit möglichen Abmahnungen der Inhalteanbieter wegen Haftung der Forenbetreiber. Anlass meines Beitrags ist das wiederholte Einbetten (Framing) solcher Videos in einem Thread. Da die Forenregeln bzw. die Netiquette wohl nicht mehr verfügbar sind, kann ich nur einen zusammenfassenden Beitrag dazu aus dem Jahr 2012 zitieren.

    Youtubelinks sind hier verboten, weil ein Rechtsverstoß auf den Foreneigner zurückfallen würde. Denn für den ist erkennbar, dass das Hinterlegte nicht dem Nutzungsrecht des Linkeinstellers unterliegt. Und YouTube ist breit bekannt als Plattform, die eklatante Urheberrechtsverletzungen durchführt und gegen die gewaltige Prozesse anhängig sind. Also kann sich niemand mit Nichtwissen rausreden.


    Die Einbettung von YouTube-Videos stellt grundsätzlich keinen Rechteverstoß dar (z. B. Urteil des EuGH vom 9. März 2021), es sei denn, man umgeht Schutzmaßnahmen gegen Framing des Rechteinhabers bei urheberrechtlich geschützten Inhalten. In einem solchen Fall würde es sich dann um eine öffentliche Wiedergabe handeln, was dann wiederum zu einer möglichen Abmahung führen könnte. (siehe auch dort bei netzpolitik.org)


    Ergänzend dazu ein Beitrag aus dem Jahr 2017, welcher die rechtssichere Einbettung von YouTube-Videos beschreibt. Zusammengefasst ist dafür zu sorgen, dass YouTube keine Cookies setzt, welche das Surfverhalten des Nutzers erfassen.


    Auf der sicheren Seite ist man als Forenbetreiber, wenn die Einbettung fremder Inhalte grundsätzlich nicht zulässig ist. Wie sehen das die Betreiber dieses Forums? Bei der Gelegenheit wäre es gerade für neue Nutzer äußerst hilfreich, wenn die Forenregeln / die Netiquette an passender Stelle (in ggf. überarbeiteter Form, falls notwendig) zur Verfügung gestellt würden.

    Das, was die Software hergibt, ist das eine, ich meine, dass es hier weniger darum geht, was man für deplatziert und unnötig hält, sondern eher um rechtliche Aspekte.

    Zu Software und Youtube kann Susa ggf. etwas sagen. Ich weiß auch nur: früher war es verboten und heute halte ich es zumindest in dieser Menge für absolut deplatziert und unnötig.

    Volleybap hatte das mal in einem anderen Thread ganz schön zusammengefasst, so etwa vor neun Jahren. Ich glaube, rechtlich hat sich die Situation da wohl kaum geändert:

    In kurzer Form: Youtubelinks sind hier verboten, weil ein Rechtsverstoß auf den Foreneigner zurückfallen würde. Denn für den ist erkennbar, dass das Hinterlegte nicht dem Nutzungsrecht des Linkeinstellers unterliegt. Und YouTube ist breit bekannt als Plattform, die eklatante Urheberrechtsverletzungen durchführt und gegen die gewaltige Prozesse anhängig sind. Also kann sich niemand mit Nichtwissen rausreden.

    Es ist auch nicht das erste Mal, dass der TS YT-Videos hier geteilt hat. Ich kann mich an ähnliche Situationen erinnern, wo aber wesentlich schneller gehandelt wurde, schon allein, um sich als Forenbetreiber zu schützen.

    Du sollst doch nichts entscheiden, das werde ich letztendlich selbst tun. Mir ging es eigentlich nur darum, bevor ich etwas ausführe, vorher nachzuhören, ob ich etwas übersehen habe.

    Mein unmaßgeblicher Eindruck, egal um welches Thema es geht: Du suchst Bestätigung für Deine Vorhaben, und wenn man Dich kritisiert oder anregt, mal die Perspektive zu wechseln, um - wie hier - kritisch zu überprüfen, ob ein Opernbesuch am Abend für Deine Kinder nicht doch etwas unpassend sein könnte, gehst Du darauf eigentlich nicht ein. Ich könnte gut verstehen, wenn manch einer, der Dir helfen will, eine für Deine Kinder gute Option zu wählen, sich irgendwie verschaukelt vorkommt. Ich finde es immer wieder aufs Neue bemerkenswert, wie wir, die wir nun ganz von außen auf Deine Situation schauen und Deine Kinder noch nicht einmal kennen, ganz oft die Konsequenzen Deines Handelns voraussehen können - Du selbst aber tendenziell eher nicht.


    Denk doch bitte mal darüber nach, ohne Dich gleich wieder für Deine Meinung oder Dein Handeln zu rechtfertigen. Danke dafür.

    Carmen musst du definitiv einführen und inhaltlich vorbereiten, sonst haben deine Kinder gar nichts davon.

    ich bezweifle, dass die Handlung für ein Grundschulkind sonderlich interessant ist ... Militär, Stierkampf - wissen die Kinder überhaupt, was sie bei einer Oper erwartet? Ist es überhaupt eine kindgerechte Aufführung?


    Für ein Kind finde ich (wenn es um Musiktheater geht) ein Musical geeigneter.

    Ich vermute mittlerweile fast, dass er aus seiner Sicht gar nicht lügt sondern seine Wahrnehmung tatsächlich so ist

    Dagegen kannst Du nichts machen (ich kenne das ebenso - manche Menschen haben leider eine Wahrnehmung, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat). Dann kann man nur hoffen, dass sich die anderen Prozessbeteiligten einer solchen verschobenen Wahrnehmung nicht anschließen werden. Relevant ist ja nun eben zum Glück nicht, ob jemand wissentlich Falschaussagen tätigt, um anderen zu schaden (also lügt) oder nicht, sondern was dem Kindeswohl am ehesten entspricht (bzw. was der Richter dafür hält). Viel Erfolg und lass Dich nicht nervös machen!


    Ich befürchte schon wie es wieder ablaufen wird: Er sitzt emotional im Gericht und ich stoisch auf der anderen Seite.

    Ich denke, es ist besser, nüchtern und sachlich zu bleiben, als sich emotional nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Oder wie meinst Du das?

    Doch sie wird replizieren aber nicht im Detail

    auf alle Vorwürfe bzw. Unwahrheiten eingehen wollen. Sie wird es voll umfänglich abweisen aber will es kurz und knapp halten.


    Ich bin mir nur im

    Nachhinein nicht sicher ob das eine gute Strategie ist.

    Ich denke schon, dass das sinnvoll ist, um sich nicht in Details zu verfangen. Es ist ja ein Unterschied, ob man sich in die Rechtfertigungsposition begibt (angesichts von - wie Du schreibst - offensichtlichen Unwahrheiten), oder ob man bei allem Ärger souverän bleibt. Wenn Du Deiner Anwältin vermittelt hast, dass das Schreiben des KV lauter Unwahrheiten enthält, kannst Du vielleicht ergänzend mal den VB fragen, was er vom Schreiben des KV hält, denn das ist ihm ja auch als Beteiligter des Verfahrens zugegangen, und wie das für ihn in das Gesamtbild passt.

    es gibt den Verfahrensbeistand und die Einwände deiner Anwälte und die Anhörung der Kinder

    Der jeweilige Anwalt eines Elternteils vertritt dessen Interessen und nicht das der Kinder (von außen her und objektiv betrachtet). Genau deshalb gibt es ja in Familiensachen üblicherweise einen Verfahrensbeistand, damit nicht Aussage gegen Aussage steht. Anders gesagt: auf beiden Seiten gibt es Einwände des elterlichen Anwalts, das hilft nicht viel. Auch wenn noch so viele, mich eingeschlossen, der TS glauben mögen, dass sie das Wohl der Kinder im Blick hat, hilft das nicht weiter.


    Was aber (hoffentlich) weiterhilft, ist ein kompetenter Verfahrensbeistand, welcher in der Lage ist, zu erspüren, was nun originärer Kindeswille ist und was evtl. von einem Elternteil den Kindern vermittelt wurde und von diesen "nur" wiedergegeben wird. Wenn es da hinreichende Kongruenz gibt zwischen dem, was die Kinder dem VB gegenüber äußern und dem, was die TS vermittelt, dann kann sich das positiv auswirken.


    Ich habe selbst leider schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass trotz eindeutiger Aussagen und Äußerungen des VB an das zuständigen Familiengericht (dazu kam noch ein Gutachten) das Gericht trotzdem anders entschieden hat. (Die Schreiben der KM in meinem Fall waren für diejenigen, welche Kinder und mich kennen, ein gutes Beispiel einer Ansammlung von Falschaussagen, die aber wegen ihrer inneren Schlüssigkeit einem Externen gar nicht aufgefallen sind. Soll man das einem Richter gegenüber, welcher keine Zeit hat, haarklein schriftlich widerlegen oder verzettelt man sich da? Oder kommt dann beim Richter an, dass man sowieso nur schmutzige Wäsche waschen möchte? Schwierig, da einen allgemeinen Rat zu geben außer den, den eigenen Anwalt um Rat zu fragen), Insofern verstehe ich Dich, Rosie, sehr gut, dass Du eine unruhige Nacht hattest. Wenn das Schreiben des KV auf den Richter ebenso schlüssig wirkt wie auf den Juristen, der dieses gelesen hat, dann wäre ich auch unruhig. Das war ich damals auch, aber man darf sich auch nicht verrückt machen lassen. Da hilft nur Vertrauen auf ein gutes Ergebnis und darauf, dass man alles gesagt und gegeben hat, was möglich war.


    Richter schlagen gerne Vergleiche vor. Darauf würde ich mich eher nicht einlassen, es sei denn, dass der Vergleich genau dem entspricht, was für meine Kinder das Beste ist.


    Mir haben in diesen Situationen immer wieder Menschen geholfen, die einfach nur mein Schicksal (und das meiner Kinder) mitgetragen haben, die da waren für mich, wenn es erforderlich war. Das hilft am meisten, um die eigene Mitte wiederzufinden, und das wünsche ich Dir, Rosie, ebenfalls.

    Mein persönliches Fazit: im Großen und Ganzen war das verschwendete Zeit, es gibt eine Menge ziemlich "seltsamer" Leute im Netz.

    Mag sein, ich kann und will das nicht beurteilen. Aber es ist tatsächlich die Frage, ob es für mich wertvolle Lebenszeit ist, im Netz nach potenziellen Partnern zu suchen. Für mich habe ich diese Frage eindeutig beantwortet. Ich habe eindeutig mehr davon, vor Ort in meinem Umfeld mit Menschen zusammenzusein, die mir etwas bedeuten und umgekehrt hoffentlich genauso. Dass da kein möglicher Partner darunter ist, ist für mich okay und macht vieles einfacher.

    Also daher finde ich an der Fragestellung als erstes nichts Abwegiges, im Gegenteil. Es geht beim Dating ja für viele um das Grundbedürfnis nach Liebe, Geborgenheit und Zugehörigkeit.

    Die Fragestellung an sich wurde nach meinem Verständnis auch nicht als abwegig aufgefasst. Nun kann ich natürlich auch dieses Grundbedürfnis auf anderem Wege erfüllt sehen - durch soziales Engagement mit anderen, gleichgesinnten Mitmenschen - und mich bei diesen Menschen geborgen fühlen. Nur bin ich mir selbst (und ich kann nur für mich sprechen) ziemlich sicher, dass ich mir ein Bild meines Gegenübers machen würde, welches dann der Realität (und das ist eben Alltag) nur schwer standhalten könnte. Zweisamkeit erleben geht für mich eben am besten vor Ort, und dann schaue ich mich (wenn überhaupt) dort um, wo mein Lebensmittelpunkt ist. Dann besteht auch eher die Chance auf gemeinsame, umsetzbare Ziele.