Beiträge von lenchen
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Wann und wo geht der nächste Urlaub hin? Magst du uns von deinen Plänen erzählen?
Hallo Oma, im September fliege ich mit meiner Freundin nach Albanien und Kosovo. Sie stammt aus Kosovo und wird mir ihre Heimat zeigen. Freue mich sehr drauf, ihre Familie kennenzulernen und mit einem Einheimischen ein Land zu erkunden. Das ist schon besonders.
Sonst mache ich noch im September mit meinem Spezialkind eine Woche Tschechienurlaub, wandern in einer Felsenstadt ( Aderspach) sehr schön. Mein Sonnenschein mag Wandern und wenig Leute und hat leider Flugangst…
Was hast du diesjahr für Reisepläne? -
Guten Morgen,
ich war noch die in den USA und deswegen dachte ich in Juni an ca 1 Woche New York….bin aber nicht sicher..es ist jetzt nicht mein Herzenswunsch, eher um zu schauen wie NY bzw USA ist.
Hast du Empfehlungen für mich?
Was wahrscheinlicher ist, ich werde wieder nach Japan fliegen… auch wenn es dann nur ca 9 Tage sein werden und Juni nicht die top Reisezeit ist, werde ich diesmal wahrscheinlich Nordjapan bereisen, Hokkaido.Wenn ich dran denke, hab ich schon ein Lächeln auf den Lippen und Glücksgefühle.
Bei Amerika denke ich, es wäre eine Erfahrung wert.
Was denkt ihr darüber? -
Den letzten Tag habe ich in der größten Einkaufsmall verbracht … Wahnsinn, wenn du von der obersten siebten Etage herunterschaust… imposant. Witzigerweise waren ganz oben die günstigsten Geschäft, eher ramschmässig… und auch ganz viele Nagelstudios, Massagecentren. In den unteren Etagen waren dann schönere Geschäfte, sodass ich noch ein paar Mitbringsel gefunden hatte. Boah 4 Stunden dort verbracht, am Ende noch im Untergeschoss leckeres malaysisches Gebäck gegessen und Eiskaffee genossen. In einer Drogerie gab es 50% Sale also habe ich noch sehr viel japanische und koreanische Skincareprodukte geshoppt. Am Nachmittag holte ich mir bloß mein Koffer in Hotel ab und machte mich auf den Weg zum Flughafen… von anfänglichen 9 Kg habe ich jetzt ca 20 Kg im Koffer🤪. Geht gerade so zu. Einen kleinen Handgepäckrucksack und in einer Tasche meine Winterklamotten, die ich teilweise anziehe… Zwiebelprinzip.
Auf dem Flughafen bestaune ich alles und habe erst ca 21 Uhr mein Abflug. Bin voll müde und schlafe recht schnell in Economy ein … das Essen ist gar nicht gut und ich hab später Sodbrennen davon. Mitten in der Nacht Umstieg in Doha, zwei Stunden Zeit und nochmal ca 6 Stunden nach Prag. Also der Flug zieht sich, das Flugzeug hat schon bessere Zeiten erlebt aber neben mir in der Mitte ist ein Platz frei… also kann mich da etwas mehr ausstrecken. Wegen meinem Sodbrennen kann ich nicht schlafen, habe aber Kindle auf dem Handy und lese fast ein ganzes Buch durch. Endlich Prag, raus, Gepäck holen, warme Leggins unters Kleid anziehen und raus… leider denke ich nicht so schnell und das Erste was mir passiert, es legt mich gepflegt hin… immer noch glatt… Mein Gott, aber alles heile 🤪Muss nur über mich lachen.Jetzt geht es nur noch ein paar Stunden nach Hause… juhu, tatsächlich freue ich mich…
… aber ich denke schon über den nächsten Urlaub nach 🥳 -
KL
wieder zurück in Kuala Lumpur, zum Einreisen muss man ein elektronisches Einreiseformular 24 Stunden vorher ausfüllen und dann geht es tatsächlich recht fix. Mit EU Pässen u.a. geht man durch vollautomatische Abfertigung mit mit scannen und Fingerabdruck durch. Ebenso in SGP, vorbei dort es noch luxuriöser und effizienter abläuft, dort wird man sogar mit Facescann am Gate beim Boarding erkannt und dein Name erscheint an der Tafel, welcome Mrs…XY.
So nun wieder in KL, bestelle ich Grab vom Flughafen ( alles über eine App) am Eingang sieht man elektronische Tafeln, wo der Kennzeichen des von dir bestellten Fahrzeugs erscheint, alles sehr gut übersichtlich gemacht, in zwei Sektionen farblich unterteilt. In der App siehst auch den Namen, Kennzeichen und Typ des Fahrzeugs und wie lange es dauert. Preise auch, die hängen von der Nachfrage ab, gestern war es relativ teuer, umgerechnet 20 Euro, man könnte auch mit der Bahn fahren, bloß ich war zu faul, der Weg im Auto dauert schon ca 1 Stunde.
In KL angekommen, bin ich in einem Appartment House mit einzelnen Wohnungen, eine Miniwohnung auf der 30 Etage für 40 Euro mit Frühstück. Alles top, Klima, Bad, Küche. Im Gebäude ist ein Café, sehr schön gemacht in einem offenem Raum, wieder voll bepflanzt, dass man sich wie im Jungle fühlt. Auf dem Dach ist ein Garten, wo man selber Barbecue machen kann und ein Stockwerk tiefer eine coole Rooftop Bar mit infinity Pool. Mega Aussicht auf die Petrona Towers, und auch auf das derzeit höchste Gebäude von KL ich glaub Merdeka Tower.
So hab ich den Abend ausklingen lassen mit Schwimmen, Skyline beobachten und später ein Coctail. Am nächsten Tag hatte ich einen Touriausflug nach Malaka gebucht.
Es startete schon um 8, ich wurde vom Hotel abgeholt mit einem Bus mit Sehr breiten bequemen Sessel, wo man sich hinlegen konnte und einem Reiseführer namens Maleh. Maleh war sehr witzig und hatte ein gut verständliches Englisch. Ich tue mich etwas schwer das malaysische Englisch zu verstehen ( also wenn Inder englisch mit starkem Akzent reden, bei Singapurenglisch verstehe ich gut)
Also Zack erstmal 2 Stunden Richtung Malaka, erstmal die älteste Kirche St. Peters Church zu sehen. Weiter auf dem Weg hielten wir an der Melaka Straits Moschee…und haben wir die Melaka Seestrasse gewürdigt. Eine der ältesten Seehandelswege. In Melaka ist alles sehr bunt, viel rot aus der Holländerkolonialzeit…Dutch Square, Stadthyus, Christ Church, auf dem St. Paulshügel eine Ruine der St. Pauls Church, von den Portugiesen 1521 erbaut und später von den Holländern als Friedhof genutzt. Generell haben die gemütlichen Holländer die ganzen frühen portugiesischen Bauten umgebaut, so dass vorrangig die Bauten aus der holländischen und britischen Kolonialzeit übrig blieben. Es war sehr heiß aber irgendwann war es genug mit Besichtigen und es gab 3 Stunden frei bevor es zurück ging, also kehrte ich in ein Baba nyonya Restaurant ( typische Bezeichnung für chinesische- malaiische Familien) und verputzte einen snapperfish in Curry… mega. Dann gönnte ich mir eine schöne Fussmassage. Die Zeit war um und ich konnte 2 Stunden im Bus 😴 pennen, wurde bis vor Hotel gefahren und das alles für 25 Euro ( ich gab noch 20 Ringit Trinkgeld, weil es gut war)
So… das wars… Heute nur noch Pool und Rooftopbar .
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Singapur
🇸🇬
Singapur habe ich als einen Schmelztiegel der Kulturen erlebt, eine präzise Maschine, die auf Leistung läuft.
Singapur trennte sich 1965 von Malaysia wegen politischen Unstimmigkeiten. Es war damals eine sehr arme Gegend ohne richtige Strom und Wasserversorgung. Der damalige Präsident setzte knallhart seine Pläne um, Investitionen, Ausbau von Infrastruktur, Englisch als eine der Amtsprachen, Verbesserung der Hygienebedingung, harte Verbote was Abfall und Benehmen betrifft, gezielte Immigration.
41 Jahre später ist Singapur einer der Leader der Weltwirtschaft, es ist eine tolle saubere und vor allem sichere Stadt.
Man sagt auch, eine der teuersten.
Als Tourist kann ich es im Vergleich mit den Preisen in Deutschland nicht bestätigen.
Ich war hier in einem 4 Sterne Hotel Hyatt mit 3 Nächten bei ca 390 Euro/ mit Frühstück. Was ein absolutes Luxus war… eine grandiose Auswahl an allen möglichen Gerichten. Weiterhin standen Gym, 2 Pools zur Auswahl und vieles mehr.
Ich denke nur mit Grauen daran, als ich eine Nacht in der Nähe von Würzburg in einer Pension nächtigte, grottige Bude aus den 70ern mit noch schlechterem unfreundlichen sogar unverschämten Benehmen der Betreiberin für 99 Euro.
Wenn man gezielt sucht und nicht in den meisten touristischen Hotspots essen muss, sind die Preise etwa so wie in D bzw. günstiger. Es gibt im Chinatown die sogenannten Garküchen ( wurden reformiert und alle müssen Prüfungen in Hygiene ablegen.. Bewertungssystem von A bis D ) wenn schlechter werden sie geschlossen) dort habe ich für 7 Euro gegessen, sehr lecker Beef mit Reis im Hotstonepott. Im touristischen Hotspott habe ich bei etwas wie McD gegessen, ein Wrap und Greentee ca 11 Euro. Es gibt wahnsinnig tolle Sehenswürdigkeiten, die nichts kosten. Singapur River Walk, Merlion Statue, viele Parks, Chinatown, Little India, Museen die teilweise gratis sind… in der Früh richtig geschlemmt, spazieren im Chinatown, mittags ein Besuch in der Garküche, Getränke in Seven Eleven ( japanfeeling - ich liebe es) in der größten Hitze am Pool abhängen oder in unzähligen Malls shoppen gehen. Es gibt Luxus Malls … von Chanel über Luis V etc, nicht meine Preisklasse oder Outlets mit Adidas, heimische Marken ähnlich HM mit tollen Sales, so dass ich mir wenn mir was gefällt hole, Top für 30 Sing. Dollar ( umgerechnet 6 Euro) es gibt viele Angebote, wenn man zwei bzw. drei Sachen nicht. Bzw. Kurze Hose ca 40 Euro/ wenn du zwei nimmst, zahlst insgesamt 50. Es gibt noch Chinamarkt. Bald steht das chinesische Neue Jahr an, deswegen gibt es in China Town ganz viel Dekozeug alles in Rot und wirklich süß als Mitbringsel.., Glückslämpchen, Anhänger..beginnend mit 1 Dollar. Ich habe natürlich japanische Läden gefunden, wie Daiso und Muji und habe auch dort süße Sachen geschoppt.
Weiterhin war ich in den Marina Sand Bay Garden. Es gibt cloud Garden und Flowergarden. Cloud Garden ist ein riesiges Glashaus, unbeschreiblich, der wie ein Jungelberg mit vielen Etagen.., du bist mitten im Jungle.. wo auch noch bewegte Dinosfiguren aus Jur. Park stehen. Wirklich der Wahnsinn. Flower Garden ist ähnlich mit einer unbeschreiblichen Menge an Blumen.., tatsächlich ein Blumenmeer… wunderschön, illuminierte Figuren, Pavillion… einfach toll. Der Eintritt kostet je nach dem was man besucht ca 30 Euro, aber es lohnt sich. Man kann da Stunden verbringen, angenehme Temperaturen. Wenn es dunkel wird startet neben den Gebäuden eine wunderschöne Lichtshow. Es stehen dort duzende sehr Hohe Nachbildungen von Palmen, die grün bewachsen sind und illuminiert, im Hintergrund hat man tolle Sicht auf Marina Bay Hotel, drei riesige Hoteltürme, die quer über die letzten Stockwerke ein Nachbildung von einem Schiff haben,darauf befindet sich ein infinity Pool. Da ist es irre teuer, zum Pool kommt man nur als Hotelgast. Aber in die Roofbar kann man hin, wenn man sagt, dass man dort ein Cocktail trinken will. Ich war nicht da.
Ich saß unter den Bäumen und habe eine gratis Lichtsshow genossen. Diesmal war es mit Thema Walzer. Das Amfangstück war glaub ich der Gefangenechor aus Nabucco.., da kamen mir die Tränen…, die Lichter dazu, Musik.., pure Freude. Danach gab es musikalische Mischung aus Walzer.. war etwas komisch in Singapur den Wienerwalzer und Radetzkymarsch zu hören. Aber es war einmalig.
Nach der Show bin ich Richtung Marina Bay gelaufen.. auch dort war ein See mit riesigen Libellenfiguren. Die ganze Stadt ist beleuchtet, es ist so schön, sicher.
Ich kann es euch nur empfehlen.
In China Town kann man sogar eine Stempel Ralley machen, das war was für mich.
Weitere Lichtershow gibt es um 8pm und 9pm auf der anderen Seite des Marina Bay Hotels… auch wunderschön. Die Show kann man auch von der gegenüberliegenden Seite sehen, wo die Merlionsstatue steht. Das Wahrzeichen von Singapur. Beieindruckend. Es gibt so so viel zu sehen. Ich bin echt überwältigt. Alto Singapur ist nun meine zweite Lieblingsstadt.
Und da hab ich noch nicht den Flughafen ausgiebig durchforscht, das tat ich erst an dem Abflugtag, bin extra 5 Stunden früher zum Flughafen gefahren. Habe im Terminal 1 - Jewel den wunderschönen Wasserfall gesehen, bin hin und her mit dem Skytrain gefahren, geschlendert und gestaunt. Wollte eigentlich noch den Butterflygarden und den Koiteich sehen, leider waren die in den anderen Terminals nach der Immigrationkontrolle, sodass man nur die Sachen sehen kann, die in T1 oder in dem Terminal, aus dem man abfliegt. Aber auch in der T4 ( wo die billig Airlines fliegen) konnte man noch einiges sehen, illuminierte Minigärten, Skulpturen, Wandgemälde…
Dafür war es luxuriös… kein Vergleich mit keinem deutschen Flughafen. Penibel sauber und wunderschön. Ich flog mit einem weinenden Auge zurück nach KL, wo ich noch paar Tage verbringe.
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Hallo ihr Lieben,
im Moment befinde ich mich im Singapur und geniesse das warme Wetter hier.
Leider habe ich meinen Urlaub für euch nicht detailliert dokumentiert. Irgendwie reichte die Zeit nie. Vielleicht in Kürze…Am 30.12.25 bin ich von Prag mit Quatar Airways nach Doha geflogen. Ich war extrem überrascht, dass es mir dort gefallen hat.
Bis dahin, hab ich gedacht, diese hypermoderne Städte auf Sand gebaut, gefielen mir nicht. Ich wurde des Besseren belehrt. Die Stadt ist für einen kurzen Aufenthalt super, Shopping Mals mit tollen Angeboten/ bis 80% Sale, mit nachgebauten Gondelkanälen, wie in Venedig, Eiskunsthalle drin, Rummel… sehr viel für Familien mit Kids.
Die Stadt ist extrem sauber und sicher. Man nutzt ein Ubersystem, was auch sehr einfach ist. Natürlich war ich auf der Corniche Promenade spazieren, Souq Wakif besucht, Cultural Village gesehen… auch noch einiges mehr. Das Schönste war die New Years Feier auf dem Lusil Boulevard… wahnsinnig tolle Stimmung, mit Musik, viele Menschen, Lichtershow… wirklich toll. Ohne Böller, ohne Angst, ohne jegliche Ausschreitungen, ohne Alkohol… wirklich schön, trotzdem waren alle Menschen sehr glücklich und es herrschte eine ausgelassene Atmosphäre . Habe mich mit einigen unterhalten. Fahrer, Verkäuferinnen etc. sie sind glücklich, dass sie hier gutes Geld verdienen und es in die Heimatländer schicken können. Ich fühlte mich hier sehr sicher und als Tourist sehr wohl, besonders mit den Temperaturen von über 30 Grad. Nachts fällt die Temperatur ziemlich… Aber der Sale hat mich mit einem Jäckchen gerettet.
Also Doha als Gabelflug - sehr empfehlenswert.Weiter ging es nach Kuala Lumpur. Diese Stadt ist ein Moloch, es hat mich tatsächlich erschlagen… vor allem der Dreck ( im Vergleich mit Doha oder Japan) ich war sonst noch nie z.B. in Vietnam oder Thailand, da hätte ich gesagt, dass KL relativ sauber ist. Aber es stinkt nach Abwasser. Nicht umsonst hat Kuala Lumpur den Namen nach einer schlammigen Bucht.
Es gibt die modernsten Mals, riesige Wohnkomplexe, quasi Gebäude im Gebäuden… das ist der Wahnsinn. Wohnte in einem Apartment im 47.Stock mit Balkon - 3 Tage für 180,- Euro also recht günstig. Im Gebäude gab es am 35.Stock ein infinitypool und eine Mega Skyline. Sonst auch noch Sauna, Whirpools, Gym… alles konntest du nutzen. Ich hab mich viel in der Stadt getrieben, mit Grab gefahren ( wie Uber, sehr günstig) wahnsinnig viele Sachen gesehen.., Batu Caves… googelt mal… einfach überwältigend, viel Tempel, Moscheen, Kirchen… China Town, Little India… alles da.
Das Beste ist, dass hier alle Kulturen friedlich leben. ( war auch nicht immer so) Malaysier sind sehr stolz drauf, zurecht. Es fahren hier sehr viele moderne Autos … Marken die ich nicht kenne. Z.B. Proton. Habe viele verschiedene Gerichte und Desserts probiert, den riesigen Vogel Park in KL besucht, viele freche Äffchen gesehen und dann ging es weiter. Innerflug auf die Insel Langkawi …. Ein Traum … ein paar Tage in einer sehr exklusiven Bucht / privat/ kaum Leute … also wirklich 12 von 10 🤩. Danach etwas normalere Unterkünfte, ca 40 Euro/ Nacht mit Pool und Frühstück … also top. Diesmal musste ein Mietauto her … eine einfache Variante vom Proton ( 150 Ringit am Tag/ 30 Euro) die ganze Insel erkundet, Strände, Baden, Mangroven, Cable Car, Märkte, Magic Forest und ich habe es getan, ich Heldin, ich habe Durian gegessen…😂😂😂. Kuah und den Adler gesehen… und viel viel mehr.
Langkawi ist ein Traum. Eine Woche wie im Flug vergangen. Nächste Station Penang , George Town, wunderbare Stadt mit Kolonialbauten ( die Holländer waren auch mal hier 😉) viel Street Art, Märke, Foodmärkte…. Viel Kultur, viel Kulturen … wunderbare Tempelanlage Kek lok Tempel… jede Ecke kann man nur bestaunen. Ich bin begeistert. Malaysia ist ein tolles Land❤️.
Da ich hier bin, kam mir der irrwitzige Gedanke nach Singapur zu fliegen… und ja, die Idee war toll. Für ca 50 Euro geht es nach Singapur….Später mehr dazu
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Alles Liebe zum Geburtstag 🎈 und viel Gesundheit.
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Ihr Lieben, es tut mir leid, dass mein Reisebericht so abrupt endete.
Leider ging mein Handy in Toronto kaputt und ab da, war es etwas stressig.Aber Ende gut, alles gut.
Die letzten Tage war ich, wie schon gesagt in Toronto, wo ich auch den Derek abgegeben habe. Der hat mir sogar in D gefehlt… irgendwie fand ich mein Auto zu klein und innen auch sehr laut… inzwischen finde ich es wieder gut, vor allem beim Parken.In Toronto hab ich mir noch den CN Tower angeschaut, Chinatown, Univiertel, bin viel rumgelaufen, geshoppt. Stundenlang in einem Büchercafe ( Flying Books) gesessen, einen Kaffee getrunken und mit einer netten Verkäuferin über Bücher geredet. Das war sehr schön. Tja… und irgendwann am Abend hab ich gemerkt, dass mein Handy done ist..gar nicht mehr lädt… neuen Ladekabel geholt.. das hat nicht gereicht… also musste ein neues Handy her…
So am Ende hab ich alles geschafft und konnte auch pünktlich abfliegen.., diesmal mit Zwischenlandung in München. Klar gab es Weißwurst zum Frühstück 🤣🤣🤣.
Abschließend als Resume, Canada is great…
wirklich riesig riesig .. hat die Entfernung und die Größe des Landes voll unterschätzt und für weniger als 3 Wochen zu fliegen, ist nicht ratsam. Ich fand das Frankokanadische sehr interessant, war aber nicht so geplättet. Quebec war wirklich toll aber am besten hat mir Ottawa gefallen. Nicht so viele kiffende Alternative Menschen😉.
zu Hause hatte ich echt noch zwei Tage mit Jet Lag zu kämpfen.Nun schreibe ich wieder von einem Kurztrip und zwar aus Polen, aus einer touristischen Gegend im Riesengebirge. Bin mit meinem besonderen Kind da und genießen ein paar Tage in einem schönen Hotel. Gestern haben wir eine große Wanderung auf die Schneekoppe gemacht. Unterwegs sahen wir uns die Kirche Vang in Karpacz ( wunderschön)
Und sind weiter durch wunderschöne satte grüne Wälder bis nach oben… ein strahlend blauer Himmel ohne eine einzige Wolke mit einer grandiosen Aussicht. Wir hatten Glück, es waren noch nicht so extrem viele Leute da. An Feiertagen ist hier wohl Kopf an Kopf. Oben standen wir quasi mit einem Bein in Tschechien und mit einem anderen in Polen.
Polen sind sehr freundlich aber rasante Fahrer und Drängler. Das Essen ist deftig aber sehr beliebt ist hier japanisches und italienisches Essen, was auch hier lecker schmeckt. Sind in einem neuen Hotelkomplex( 5Sterne) wirklich toll, Frühstück so grandios… Massen an Obst und Gemüse… in wähne mich in Paradies.
Außen sowohl Innenpool… Sauna,Whirlpools. Es ist natürlich ein Skiparadies im Winter.Also liebe Grüße 🌞
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Heute bin ich wieder aus Ottawa losgefahren, bin ziemlich zeitig los, obwohl ich länger hätte bleiben wollen. Ja Ottawa gefällt mir sehr.
Das Wetter war leicht bedeckt aber ganz ok zum Weiterfahren. Ich fahre zu den Niagara Fällen, juhu. Ich fahre auf der Highway 407 und so wie ich gelesen habe, mit 100 km/ h Höchstgeschwindigkeit. Ja… bloß alle sind irgendwie schneller und fahren ziemlich rasant. Laste überholen mich aber ich hab keine Lust auf Strafzettel. Echt nervig, jetzt hat man über 300 PS und kriecht so langsam. Irgendwann komme ich an, die Stadt ist nicht sehr hübsch, ich wohne in einem der ältesten Häuser am Stadtrand ( gebaut 1811) das von einem älteren Pärchen betrieben wird. Es ist toll, ein altes Holzhexenhäuschen. Wow, hier wohnen echte Sammler, fast zu viele Sachen aber es hat ein Charme. Man ist richtig in der Zeit versetzt. Überall alte Bilder, Poster, Fotos, alte Aktik Möbel, altes Parket, Mitbringsel aus aller Welt, drumherum ein schöner Garten mit viele Eycatcher, Sitzmöglichkeiten..,
Ich habe ein Parkplatz inklusive, also lasse das Auto stehen und laufe lieber ca 20 Minuten zu den Wasserfällen. Je näher zu den Wasserfällen, um so hässlicher ist die Umgebung ( jemand sagte, es würde wie Las Vegas aussehen… kenne ich persönlich nicht) so von meinem Gefühl her schaut es sehr amerikanisch aus. Leuchtende Werbung, Hochhäuser, Hotels, riesige Parkplätze. Endlich bin ich an der Promenade und direkt vor mir die Wassermassen. Rechts wie ein halber Wasserkessel die Kanadischen Fälle links die kleineren amerikanischen Wasserfälle.
Es regnet und wahrscheinlich ist nicht so viel los… Aber es ist überlaufen, ganz ganz viele Inder.Mit bunten Turbans ( ich glaub inzwischen tragen sie das nicht nur als Kastenzuordnung…sonder als Mode.)Ich schlendere herum, mache Fotos und entschließe mich eine Bootstour zu machen.
Ich entscheide mich für die einfachere Version und bekomme ein rotes Regenponcho. Geh mit mindestens 100 Indern an Bord und hab total viel Spaß, alle lachen und schreien als wir ganz nah an die Wassermassen kommen und wir trotz Regenschutz bis auf die Knochen nass sind.
Ich genieße es😉🤣.,Das war ein Spaß, danach marschiere ich wieder zum Hexenhäuschen, ziehe mich um und laufe zum chinesischen Restaurant, unter dem Angebot hier, doch das Beste. Esse Hot Pot und e erwärmt mich schön. Hatte leider nur ein Kleid und Ballerinas zum Wechseln da.
Turnschuhe und meine Jeans ist klatschnass. Nach einer kleinen Erholung fahre ich doch noch mit Derek los und fahre am Niagara Blvd nochmals entlang und genieße erneut die Sicht und weiter zur Erie, Richtung Old Ford Erie, vorbei an Peace Bridge und winke mal nach Buffalo ( USA) Hier unten sieht man eher die reichen Viertel, das sind manchmal Challets. Prächtig. Bin dann so müde, möchte am Hexenhäuschen draußen auf der Terasse sitzen aber halte es genau fünf Minuten aus… zu viele Mücken. Egal, das Himmelbett wartet😉
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Joliette war nichts besonderes, habe die Übernachtung sogar ohne Frühstück genommen, da mich dieses eintönige Frühstück ohne Obst und Gemüse ziemlich nervt. Auf der Tankstelle habe ich mir ein kleines Schälchen Minimöhren und geschnittene Sellerie mit Quarkdip für 4,99 Dollar geholt. Ich hab ja noch Äpfel und ein paar Sneckgurken. Nach ca 250 km komme ich in Ottawa an. Oh je, diesmal habe ich ein Hotel im Zentrum, ganz schön viel Verkehr aber vor allem ein Parkplatz ( hinterm Hotel umgeben von Hochhäusern) GsD bin ich schon geübt und mit allerei Piepsern und Kameras kriege meinen Derek eingeparkt. So auch diese Herausforderung ist geschafft. Der Parkplatz kostet 25 Dollar pro Nacht. Auch hier sind nette Leute im Hotel und vor allem, sie reden Englisch. Sehr schön für mich. Das Wetter macht mit und ich habe angenehme ca 21Grad. Ich checke ein und nach kurzer Pause gehe ich los, bin ca 10 Minuten vom Parlament entfernt. 🤩 wow es begeistert mich sehr, die wunderschönen Gebäude des Parliament Hill, ich erlaufe erstmal alles, es sind drei Hauptgebäude oben auf einem Hügel mit einem Blick auf Ontario River. Diese Gebäude wurden erst Mitte des 19. Jahrhunderts im neugotischen Stil gebaut.
Damals haben alle großen Städte Ost Kanadas um den Titel der Hauptstadt gebuhlt. Die Königin Victoria hat sich ganz salomonisch für das Holzfällerdorf Ottawa entschieden, dies sollte der neue Regierungssitz der britischen Kolonie werden. Innerhalb ein paar Jahren entstand das Parliament Hill , ein Westminster in Wildnis. Auch ca 10 Jahre später als Kanada ein eigener Staat wurde, blieb Ottawa Sitz der Regierung.
Die Stadt wurde aber vernachlässigt, erst Mitte des 20.Jahrhunderts wurde eine NCC gegründet ( National Capitol Commission) und sie legte sich richtig ins Zeug und Ottawa erblühte, es ist jetzt eine moderne, liebevoll gepflegte, pulsierende Stadt. Ich bin begeistert, eine tolle Stadt, sauber, viele Parks ( ein Greenbelt um die Stadt) ganz viele Museen, Oper, Theater…
The Canal / Rideau Kanal ist sehenswert. Im Winter, wenn man drauf Eislaufen kann muss es wundervoll sein.
Ich setze mich in einen roten Hop on Bus und lasse mich durch die Stadt fahren.., die haben ein Speed drauf. Bis weit aus der Stadt raus zum alten Freibad, am Wohnsitz des Premiers, bis zum Museum der Aviatic am Flughafen und wieder zurück, über eine der vielen Brücken und schon sind wir im Bezirk von Quebec, nicht mehr Ontario,eine kleine Runde und wieder zurück nach Ottawa. So soll der Verkehr auch Nacht fließen, dahin wo man als jüngerer Mensch Alkohol trinken kann und wo die Bars länger offen haben. Der Ontario River, die alten Gebäude entlang des Flusses..einfach überwältigend.
Die Fahrt ist toll, ich habe so viel gesehen und würde hier mehrere Tage bleiben wollen. Es geht leider nicht, die Zeit ist kurz. Aber ja…das ist meine Stadt. Hierher komme ich noch mal. Später besuche ich noch den Byward Markt, auch super schön, direkt daneben an der Kreuzung Georg St and William St pulsiert die Nacht, es ist super hier, ich esse ein César Salad in der Pizzeria Grand ( sehr empfehlenswert) und bin happy, quatsche mit Menschen, beobachte das Geschehen auf der Straße und genieße den Trubel. Die Menschen sind sehr freundlich, entspannt und kiffen nicht so viel. Trotzdem einfach witzig und originell. An einer Ecke rockt ein Gitarrist, an der nächsten gibt es eine Schlagzeugperformance. Einfach cool.
Ich fühle mich wohl und sicher. Irgendwann komme ich ins Hotel und falle ins Bett, langsam schlafe ich auch durch( also ist der Jetlag vorbei)
Bis bald
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Guten Morgen Canada,
da mein Urlaub ein Road Trip ist, geht es zeitig weiter und zwar Richtung Tadousack.
Langsam verändert sich auch die Landschaft und es sieht mehr nach Canada aus, wie ich mir das vorgestellt habe. Weite Highways, wenig Verkehr auf der Straße, im Hintergrund Berge. Ich kopiere quasi den Verlauf des Sankt Lorenz Strom. Es ist Wahnsinn wie breit der Fluss ist. Halte an einem wunderschönen Aussichtspunkt aus, wo sich Seguena Fjord und St. Lorenz estuary treffen. Wunderschöne Aussicht, Weite, etwas diesig im Hintergrund aber sonnig und warm. Ich habe mir ein Säckchen Äpfel und und eine Packung Snackgurken gekauft. Dann knuspere ich meine Rohkost und genieße die Sicht. Musste mich erst belesen, was eine estuary ist. Es geht weiter zur Fähre, Tadousac Baie Ste Catherine. Sie ist sogar gratis. Es geht recht schnell rüber.
Tadousac ist eine wundervolle kleine Stadt, was mich nervt sind die Arret Schilder, die überall sind. Schwierig wird es mit dem Parken… Aber ich habe Glück, bei Walmuseum gibt es ein riesiges bezahltes Parkplatz( 12 Dollar für 3 Stunden)
Warum eigentlich nach Tadoussac. Im Point d‘Islet siedelten die Menschen, seitdem es
menschliche Population gab. Es war ein Ort wo man Fischen und Wale fangen konnte. Im 16. Jahrhundert haben hier die französischen Fischer mit den Indianern Handel betrieben, es wurde zum ersten französischen Handelsposten in damaligen Neufrankreich. Von dieser Bucht aus ist man damals zum Walfang ausgebrochen.Heute steht da ein Museum, wo man sich über den Walfang informieren kann. Seit ca 1860 entwickelte sich hier auch Tourismus, Dampfschiffe liefen hier ein und es wurde zum Erholungsort. Das Hotel Tadoussac sieht sehr schön aus, von ihm aus sieht man direkt die Bucht, wo man auch baden darf.
Leider fanden die Gäste den Gestank störend und die Ursprungspopulation ( Indianer) wurde zum Umzug gezwungen und ihr Wohnstätten wurden zerstört.
Hier kann man bis heute Wale beobachten, speziell auch mit Schiffen losfahren oder auch mit dem Kanu.
Ich bin vom Museumsparkplatz Richtung Bucht gewandert und um dann nach rechts über Holztreppen und Holzwege entlang der Landeszunge zu laufen. Sentier de la Pointe d’ Isle Trail ist wunderschön. Ich lag bisschen in der Sonne, spazierte ging wieder Richtung Hafen, da kehrte ich noch kurz ein, füllte meine Wasserflasche auf und machte mich auf den Rückweg erst Richtung Quebec und dann weiter nach Ottawa. In einem Örtchen namens Joliet, hab ich spontan wieder ein Motel genommen. Ich war dermaßen fertig, dass ich nicht mehr weiter fahren wollte. Also die Weite des Landes erschlägt mich sozusagen.
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5/6 Juni
So… wieder den Bus 747 besteigen und zum Flughafen gefahren. Dort habe ich beim Alamo mein Auto geholt. Alles schon in D über Booking abgewickelt ( das beste Preisleistungverhältnis) ein krasses Unterschied zum Suzuki auf Okinawa.
Natürlich ein Pickup Ford F150… ein Riese . Das ist wie ein Laster fahren. Habe einen sehr netten älteren Berater ( Derek) bei Alamo, der mir alles zeigt. Vom Flughafen starte ich Richtung Quebeck. Die ersten km bin ich ein bisschen angespannt. Es ist ein Kollos auf Rädern und die Frankokanadier fahren zwar entspannter als in D aber trotzdem zügig. Die Straßenführung ist mit den Ampeln und Stoppschildern (Arret) ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Bin froh aus der Stadt raus zu fahren und jetzt geht’s ewig weit. Gemächlich mit Max Geschwindigkeit von 100km/h. Es gibt coole Laster ( die mich überholen) und die krassen Wohnwagen, die an Pickups angebracht sind. Extrem gross, wie ein Schulbus. Ich trinke viel Kaffee, halte oft bei Tim Hortons an und merke, dass mir das süße Kohlenhydratenlastige Essen nicht gut tut. Nach ca 300 km komme ich in der Nähe von Quebec an. Richtig typisch, nehme ich ein Motel an der Highway mit grossem Parkplatz. Am Abend fahr ich noch mal los und schaue mir die Montmorence Wasserfälle an ( sehr schön, kein Eintritt und keine Parkplatzgebühren. Da es kurz vor 18 Uhr war, war keiner mehr da.
Das ganze Gebiet ist sehr schön gemacht, man kann über eine Hängebrücke laufen und die tosenden Wasserfälle darunter beobachten. Auf beiden Seiten gibt es Holztreppen, die zu verschiedenen Aussichtsplattformen führen, man kann die Wasserfälle aus allen Seiten betrachten. Auf einem Plateau kann man sogar Zippline fahren, das muss bestimmt toll sein. Leider ist schon geschlossen. Es gibt auch eine Tour mit einem Quiz für Kinder, Spielplätze, Rastplätze…Ich besteige wieder mein Ungetüm Derek und lasse den Motor brüllen 🤣nicht so doll und fahre nach Quebec rein. Ich hab mir schon vorsichtshalber ein Parkplatz am Stadtrand ausgesucht, weil ich doch nicht so geübt bin, irgendwo in der Altstadt in engeren Gassen zu fahren. Ich muss etwas laufen aber nach der langen Fahrt, ist es angenehm. Ich finde die Altstadt von Quebec wunderschön 🤩, ich bin begeistert. Château Frontenac und die Dufferin Promenade… einfach atemberaubend, kein Wunder, das der Old District von Quebeck ein Weltkulturerbe ist.
Der Lord Dufferin muss auch eine besondere Persönlichkeit gewesen sein. Author, treveller, linquist and professionell diplomat . Ein Gouverneur von Quebec zwischen 1872 -1878. Ich schlendere begeistert durch die Altstadt, alles gepflegt, schön liebevoll gemacht, die alten Häuser mit Holzfensterläden, Blumenkästen vor den Fenstern mit vielen Blumen. Das gefällt mir sehr. In ein Restaurant kehre ich auch ein. Es heißt Cafe Paris und es fühlt sich sehr französisch an. Alt, verspielt.Die Einrichtung ist fast scho n kitschig aber ich mag es, ein Chef kommt mir entgegen , alter grauhaariger Typ, lärmend, lachend. Eine schöne Atmosphäre ist es hier. Ich probiere etwas typisches für Quebec, schmeckt und sieht wie Pie mit Fleisch, Pilzsoße und gegrilltem Gemüse. Schmeckt sehr deftig. Nach dem Essen spaziere ich weiterhin durch die Altstadt. Bin aber ganz schön platt und deswegen geht’s wieder in mein BB. Das Bett ist riesig und ich hab eine tolle Sicht auf die Straße 🤣bis bald
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3.6/4.6
Am Dienstag ging die Reise in der Früh los. Kaum abgehoben, kam ich schon in Zürich an. Dort konnte ich kurz entspannen, in der Lounge etwas essen und gleichzeitig den Flugzeugen beim Starten zuzusehen.
Im Hintergrund konnte ich die schönen Schweizer Berge sehen. ( Zürich ich komme noch) Ich bin mit Swiss Air nach Montreal geflogen. Ganz normal Economy class und ich war super zufrieden. Super nette aufmerksame Stewardess, genug Beinfreiheit und sehr leckeres Essen. Hähnchen mit Polenta, Käse und jede Menge Getränke nach Wunsch. Und kleine rote Swissschokoli. Da sind die knapp 8 Stunden Flug, wie im Flug vergangen. Habe mich noch mit genügend Lesestoff aus der Lounge eingedeckt und Einiges über KI und Österreich erfahren.
Bei der Einreise wurde ich explizit kontrolliert, so die üblichen Fragen, wie lange man bleibt, wohin man fährt etc. Und jaaa bestanden … Ich durfte rein. ( eTA hatte ich schon online gemacht) Um in die Stadt zu kommen, muss man
den Bus 747 nehmen. Ein 24 Stunden Ticket kostet ungefähr 6,60Euro, also top. Mein Hotel ist im Stadtzentrum. Alles sehr einfach zu finden. Der Bus ist schon bisschen in die Tage gekommen, überall rieche ich Kanabis, was ich hasse..
Alle Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Montreal ist wahrscheinlich die most international City, wo ich je war. Ich glaub man trifft hier jede Nationalität. Es ist eine sehr junge, lebhafte Stadt. Eine sehr freie und offene Stadt. Der erste Nachmittag bin ich etwas über den Dreck und Müll und diesen Kiffgestank erschrocken gewesen. Aber allmählich sehe ich auch die Vorteile, es ist einfach anders. Die Leute leben hier, feiern, tanzen auf der Straße und kiffen. Sehr frankophil - vive la vie là-bas. Es ist friedlich und ich merke keine stressige Anspannung. Wenn ich jemanden anschaue, lächeln die Leute zurück.
Es gibt tolle Ecken, ranzige Ecken, Trendyecken, Touristenecken… und ich mittendrin. Eine spannende Mischung so wie beim Frühstück … der leckerste Croissant und Orangenmarmelade. Ich sehe Gebäude, die in England stehen könnten( die kleinen Reihenhäuser, die dicht nebeneinander in London stehen) leider sind die Vorgärten überhaupt nicht gepflegt und es liegt sehr viel Müll auf der Straße. Interessant ist es, dass sich verschiedene Nationalitäten an unterschiedlichen Teilen der Stadt konzentrieren. Es gibt z.B. Little Italy, haitisches Viertel und typisch China Town.
Im Vieux-Montréal/Old Montreal ist es wesentlich sauberer. Die Basilique Notre Dame ist wunderschön, man denk es ist alles in ein blaues Licht eingetaucht. Sie ist sehr jung ( logisch) und im neugotischen Still erbaut. Dicht daneben wurde schon 1672 eine Kirche gebaut, ( römisch katholischer Orden der Sulpizianer) die beständig vergrößert wurde, bis sie zu klein für die wachsende Gemeinde wurde. 1824 wurde daneben eine neue Kirche ( diese schöne Basilika) erbaut, die 1829 eingeweiht wurde.Die alte Kirche ließ man 1830 abreißen. Witzigerweise baute sie ein Protestant aus Irland, O’ Donell, der erst kurz vor seinem Tod zum Katolizismus übertrat. Erst nach 1840 wurden die beiden Kirchentürme fertiggestellt.Es ist faszinierend drinnen und diese leichte bläuliche Färbung vermittelt mir Frieden, wie tief im Ozean.
Ich gehe weiter zum Fluss. Wow..Vieux Port wo man Bootsfahrten unternehmen kann, kleine Geschäfte, Riesenrad, Kletterpark für alt und Jung über eine alte Fregatte. Ich schlendre weiter auf der Promenade zum Turm… es sieht bisschen wie der Big Ben aus. Clock Tower/ Quai de l‘ Horloge Es ist ein Denkmal für Denkmal für Seemänner die im Krieg zwischen 1914 und 1918 umgekommen sind. Gleich daneben befindet sich ein Strand mit weißem Sand, künstlich angelegt mit Holzliegen und blauen Sonnenschirmen, man kann dort im Hafen nicht schwimmen aber es gibt Sprenger und Duschen. Es war sowieso noch geschlossen, als ich da war. Ich schaute nur von Pier herunter. Dahinter sah man eine tolle Skyline.
Was ich faszinierend finde, sind kleine Steinkirchen, die mitten in der Stadt dicht an den Wolkenkratzern stehen.
Wie z. B. bei CHUM Centre hospitaliere de l‘Universitaet de Montreal. Standpunkt A.
Inzwischen schreibe ich seit zwei Tagen an meinem Bericht, weil es so viel zu sehen ist und ich ständig unterwegs bin.
Ich treibe mich in der Unigegend herum, viele bunte Vögel, viel Hasch, interessant und witzig. ( Junge Männer bauchfrei)
Ganz viele Second Hand Läden, absolut verrückt innen, aufblasbare Sexpuppe neben einem alten Klavier… Ich fand ein witziges TShirt von einer Wrestling Competition. Das musste einfach mit. Ich kehre in eine Buchhandlung ein, sonst immer mein Lieblingsladen, leider gibt es alles nur auf Französisch. Bevor ich flog, hab ich etwas Französisch gelernt. Hier wird einfach spontan alles gemischt. Ich starte mit Französisch und meist wechseln die Verkäufer ins Englische.
Ich war natürlich in Tom Horton Cafe, sah richtig typisch kanadisch aus. Sehr zweckmäßige Einrichtung aber super leckere Donuts. Ein Muss in Canada.
Auf dem Jean Talon Markt habe ich frische Früchte, Gemüse und Blumen bewundert. Da bot sich die Gelegenheit Putine zu probieren. Pommes mit Stückchen Käse und Bratensoße… klingt und sieht gewöhnunsbedürftig aber es schmeckt sehr gut. Sehr deftig.
Was mir noch besser geschmeckt hat, war ein Bagel mit Frischkäse, Lachs und Kapern. Vor allem der Laden war super. Man konnte zuschauen wie die Bagels von Hand gerollt werden und dann erst in kochendes Wasser mit etwas Honig reingetan werden und erst danach ging es in einen Steinofen rein.
Nächste Leckerei, die ich gegessen habe, war ein smoked meat vom Schwartz. Das wird sehr gehypt, war auch lecker. Erinnerte mich an geräuchertes Fleisch, das mein Vater früher zubereitet hat. Der Laden ( schaut wie eine abgeranzte Imbisbude in Deutschland) ist sehr unscheinbar, sehr zweckmäßig eingerichtet, an den Wänden sind Zeitungsberichte und Wandboards wo Hunderte von Nachrichten hängen.
Danksagungen und begeisterte Nachrichten aus aller Welt, aus Dubai, Portugal oder einfach aus Amerika, oft mit der Entschuldigung , sorry for Trump, We didn‘t vote for him. Oder von einem ehemaligen Vegetarier… der bis dahin, in einer Lüge zu leben glaubte( das Fleisch wäre eklig).
Am Abend saß ich im Jardin Gamelin und schaute zu, wie auf einer Bühne ein Mädel mit rasierten Kopf , BH, Jeansshorts und Cowboystiefeln zur Musik Tanzschritte vorführte… Unter der Bühne machten viele Leute mit. Ich schaute lieber nur zu.
Sorry, es ist sehr durcheinander aber so empfinde ich Montreal.
Später mehr… dann geht es mit einem Auto nach Quebec.
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Alles Liebe zum Geburtstag 🎂🎈🎁 gute Nerven für die Arbeit🌞
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Da lieb ich doch Singapur Airlines - auch als Holzklasse Gast kann man über die App 6-8 Gerichte wählen.
oh ja, die sollen super sein.