Beiträge von lenchen

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    Overtherainbow,


    wir führen viele Gespräche (oder versuchen es) denn das was passiert, verändert die ganze Beziehung. Mein Partner wünscht sich natürlich die alte Lena. Durch diesen Freiraum, den ich brauchte, haben wir uns jetzt schon irgendwie entfremdet. Klar, woher soll ich geben, wenn in mir nix ist.

    Das wirft für mich ganz viele Fragen… essenzielle… liebt er nur die tolle Frau Lena, die Strahlelena?Das Strahlen ist weg… ein Ungleichgewicht ist da. Eine Erkrankung nimmt ganz viel von der Attraktivität weg.

    Ist es wirklich so oder bilde ich es mir ein, weil ich selbst damit nicht klar komme…

    Verständnis meines Partners…

    Es ist sehr schwer für ihn, denn wir hatten eine sehr innige Beziehung und vor ein paar Monaten fing ich an mich zu ändern ( diese Veränderungen bemerkte ich nicht oder schob sie auf Coronazeiten, Stress, etc. etc.)

    Ich habe antrainierte Strategien solche Phasen zu übergehen und nehme nicht wahr, dass es mir nicht mehr gut ging… immer Stückchen mehr.
    Das liebevolle, zugewandte Ich…war immer weniger. Es ist schwer das zu formulieren, erklären wen man selbst nicht weißt, was los ist, den Partner nicht zurückzuweisen. Das konnte er nicht verstehen, es gab viele Gespräche vor dem Supergau und auch während dessen. Aber in der Zeit davor, wusste selber nicht, was und warum gerade etwas passiert. Hab mich gezwungen zu funktionieren, dann in der dunklen Phase bin ich gar nicht imstande zu denken… da kann ich ihm kaum was erklären ( außer wie ich fühle, bzw nix fühle)

    Er hat einige Gespräche mit meinen Freunden ( die entweder selbst Depression hatten oder eben einen depr. Partner hatten) geführt.

    Danach hat er wohl verstanden, dass er sich abgrenzen muss und mir die Ruhe geben muss. Dass diese Phase anders wird und er mich auf ihn zugehen lassen soll.

    Diese Phase ist tatsächlich da, aber er ist damit gerade überfordert… so in etwa:“jetzt hab ich mich gerade dran gewöhnt für mich zu sein.. und jetzt will sie wieder was anderes…“

    Seine Kumpels sehen es natürlich anders ( lass sie zicken, Spielchen)

    Für mich ist es extrem anstrengend ihm erklären zu müssen, ich bin krank, ich schnipse nicht und erwarte nicht, dass er springen soll. Ich habe ein Bedürfnisses geäußert, ich brauche ihn.

    Solche zermürbende Diskussionen lassen mich ans Handtuch werfen denken.

    Also mein Partner hat sich mit dem Thema beschäftigt, signalisiert Verständnis aber fühlt sich ungerecht behandelt. Im Gespräch fiel „Persilschein“ ( erwarte es für mein Benehmen? ) das hat mich sehr getroffen.

    Schwer…

    ich glaub richtig Verständnis kann nur jemand haben, der in diesen Schuhen gelaufen ist.

    Eine Depression kann alles zerstören…

    Im Moment fühl ich mehr und im Moment brauchte ich meinen Freund mehr… aber er grenzte sich ( ganz richtig und auf meine Bitten) ab … nun konnte er sich nicht auf die neue Situation einstellen… nachdem mir alles zu viel war… brauch ich die Nähe. Die konnte er mir nicht geben… es ist schwer in diesem Strudel der Gedanken diese Abgrenzung zu akzeptieren. Wir schaffen es zu reden aber ich bin zu müde dafür…

    Gefühlt drehen wir uns im Kreis. Wenn er vom Eisblock ( ich gerade) keine Liebe empfängt, kann er keine zurück geben… also muss ich ihn mit meiner Liebe speisen…

    Durch die Depri ist eine Schieflage in der Beziehung entstanden…

    Ich weiß nicht, was zu tun… es wäre einfach das Handtuch zu werfen.

    Sind wir Menschen imstande durch unsere Empathie und Gefühle uns auf andere Menschen einzustellen?
    ( von Abstand auf Nähe) kann/ darf man so was erwarten.

    Der Gesunde wird belastet und fühlt sich, als ob der Andere schnippt und er springen muss…

    Ich drehe mich im Kreis

    Guten Morgen,


    ich bin traurig heute… was zwar gut ist, aber ich habe Angst… wie geht es weiter? Klinische Ergebnisse ( Schilddrüse etc. ) sind in Ordnung. Ich hab Angst, wie ich meine Arbeit bewältigen soll, wenn ich gerade so mein Alltag schaffe… habe wieder einen Arzttermin .

    Im Kopf drehen sich die Gedanken und ich will irgendwie irgendwo den Ausgang finden und wieder ICH selbst sein. Nach der Zeit, wo mir alles und jeder zuviel war, bin ich Liebe- und Nähebedürftiger denn jeh. Mein armer Partner. Erst soll er mich in Ruhe lassen und jetzt brauch ich ihn ganz nah.
    Ich kann mich selber nicht leiden.
    kann mich nur glücklich schätzen, dass er mich liebt und das mitmacht. Ich verletze ihn, wenn ich frage, ob er sich das mit der Hochzeit nicht noch mal überlegen möchte.

    Denn ich würde mich am liebsten von mir selbst trennen. Trotzdem tue ich es.

    Ich will wieder gesund, glücklich und dankbar sein. Ich will nicht mehr im Dunklen sein.. Aber mein Wille reicht nicht…


    Ich hoffe, es sind kleine Schritte zur Besserung, die gerade passieren

    Es ist eine Möglichkeit, ich hoffe sehr, dass es mir hilft. Es werden natürliche Hormone sein. Bei synthetischen hab ich auch Angst wegen den Folgen. Falls es nicht funktioniert, werde ich Antidepressiva nehmen müssen…hatte ich schon vor 2,5 Jahren für ein Jahr… danach war ich stabil und glücklich. Aber die Nebenwirkungen waren nicht schön

    Liebe Foris,


    vor 4 Wochen bin ich voll in eine Depression gerutscht… anscheinend ohne ersichtlichen Grund… das bisschen Stress und Unzufriedenheit in der Arbeit? Ich bin in einer schönen Beziehung, Patchwork läuft gut, habe viele Freude, erlebe viele schöne Sachen… ich müsste dankbar und glücklich sein.
    Es kam schleichend und ich habe es nicht registriert… immer weniger belastbar, erst mein Japanischlernen eingestellt, dann Sport eingestellt… hatte das Gefühl… Balast abwerfen zu müssen um zu funktionieren.

    Trotzdem war mir alles zu viel. Hab mich zurückgezogen. Die Leute, die mich lieben, fühlten sich zurückgestoßen.
    ich habe nicht mehr funktioniert.. lag im Dunklen und habe geschlafen geschlafen tws 18 h oder war wie taub.
    Konnte mich nicht mehr zusammen reißen.

    Ich bin voll Schuldgefühle, dass ich nicht funktioniere.
    Mein Freund respektiert dass ich Abstand brauche, es ist schwer für ihn zu akzeptieren, dass er nix tun kann.

    Inzwischen geht es mir ein Müh besser, ich kann weinen und will nicht mehr nur schlafen und nicht mehr sein.

    Es sind so viele Gedanken und Schuldgefühle in mir, ich bin mir selbst der ärgste Feind.

    Bald werde ich eine Hormonenersatztherapie anfangen.., ich hoffe sehr, dass es mir hilft.

    Bist du ihm so dankbar, dass er als Erzeuger da war, dass du sonst nichts verlangen willst? Wenn es euer Deal warst, nimm halt nur die Brotkrummen, die er dir gnädig hinwirft... Deine Kleine wird zu ihm keine Bindung aufbauen können und du bleibst sein Spielball. Daher habe ich keine andere Ratschläge, als du schon machst.

    So... drei Stunden Langlaufen... mir tut alles weh, bin aber stolz auf mich.

    Hab die Woche Urlaub, kann also die Zeit mit viel Schnee genießen.

    Wenn ich mich morgen bewegen kann, gehts wieder auf die ⛷❄️