OK. Dann habe ich bisher wohl was übersehen und nicht das ausgeschöpft, was möglich wäre.
Beiträge von Emma21
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Mit der Pflegestufe 2 stehen dir Zuschüsse von gut 350 Euro zu im Monat bzw. bezahlte Fremdleistungen von gut 750 Euro.
Woher hast du diese Zahlen?
Meinst du das Pflegegeld und die Verhinderungspflege?
So viel ist das mit der Verhinderungspflege gar nicht. Wenn man jemanden von Caritas, AWO und Co. zur Unterstützung anstellt, ist man locker bei einem Stundensatz von 30€. Da ist die Verhinderungspflege ganz schnell aufgebraucht.
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Welche Vorteile hätte es für dich, wenn du das alleinige Sorgerecht hättest?
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und wenn überhaupt einer sich mal ums Kind gekümmert hat, war es der Vater, Mutter hatte Karriere im Kopf.
Grundsätzlich ist das ja nicht schlimm, wenn die Mutter Karriere macht und der Vater dann die Carearbeit übernimmt.
Teilweise ist es auch nicht immer so ohne weiteres möglich sich frei zu nehmen, wenn das Kind krank ist.
Hier sieht's auch oft aus wie bei Hempels unterm Sofa. Ich hab oft schlicht und ergreifend weder die Zeit noch die Kraft um aufzuräumen. Aber nur damit zuhause mehr Ordnung ist, würde ich jetzt auch nicht weniger arbeiten.
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Lass dich am besten von einem Anwalt beraten.
Der KV hat ja nicht aus Betreuungsgründen keinen Job.
Du möchtest arbeiten um eure Familie ernähren zu können und hast dabei auch die Betreuung der Kinder sichergestellt, das ist ja nichts Verwerfliches, sondern positiv.
Ich denke nicht, dass pauschal immer dem nicht arbeitenden ET das Kind zugesprochen wird, nur um eine Fremdbetreuung zu vermeiden. Fremdbetreuung ist ja nicht grundsätzlich was Schlechtes.
Ich weiß nicht, ob der KV dich wirklich damit "erpressen" kann. Arbeitslosigkeit ist in meinen Augen kein Argument, dass die Kinder einem zugesprochen werden, vor allem dann nicht, wenn der KV ja schon vorher arbeitslos war und nicht für die Kinderbetreuung seine Arbeit aufgibt.
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Mit welcher Begründung lehnt dein Ex es ab, dass das Kind in die Kita geht?
Ggf. kannst du seine Unterschrift für die Kita vom Gericht ersetzen lassen, wenn es keine vernünftigen Gründe des Ex gegen die Kita gibt. Die Kita ist für dich ja wahrscheinlich Grundvoraussetzung, damit du arbeiten gehen und dadurch deine Familie ernähren kannst. Da braucht es sicherlich sehr gute Gründe dir das zu verwehren.
Du musst deinem Ex keinen Trennungsunterhalt zahlen, wenn du wieder arbeiten gehst. Die Kinder leben ja bei dir. Kindesunterhalt geht vor Trennungsunterhalt. Da du ja auch Kosten für die Kinder hast, ist es eher unwahrscheinlich, dass da noch Geld übrig bleibt, um dem Ex auch noch Unterhalt zu zahlen.
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Ist er nicht bereits im März verstorben?
Stimmt. Ich hatte es wohl vergessen und als es mir heute bei FB angezeigt wurde, habe ich nicht auf das Datum geachtet.
Danke für den Hinweis.
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Ruhe bewahren ist immer gut.
Wichtig ist aber auch, einen Plan zu haben und sich nicht darauf zu verlassen was andere machen könnten/müssten/sollten, um nicht in die passive Rolle zu rutschen, wo man reagieren muss, statt vorher agieren zu können.
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Ergänzung zu Volleybaps Auflistung:
-Bea organisiert einen Termin bei einer Mediatorin, um gemeinsam mit dem KV eine Lösung zu finden
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Nach langem Hin und her und viel Theater hat das große Pubertier nun sein Zimmer endlich weitestgehend aufgeräumt.
Gerade hilft sie beim umräumen der Zimmer der angehenden Pubertiere, putzt freiwillig Böden und Möbel und singt dabei zufrieden vor sich hin. -Ich genieße es.
Spätestens wenn die Schule wieder losgeht und alle Kinder wieder zuhause sind, ist der Frieden wieder vorbei...
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Leider nur ein Fahrer pro FZ. Die anderen sind alle noch in der Fahrschule.
Dann müssen die eine oder ggf. auch zwei Übernachtungen für den Weg einplanen und ausreichend Pausen machen.
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Das ist sehr ärgerlich. Wenn dein Mann aber eine Mediation ablehnt und das Gericht als Kampfansage ansieht, was soll die Lösung sein? Alles was er will ist ok, alles was er nicht will, da wird gar nicht erst drüber nachgedacht? Wie soll es dann weitergehen?
Möchtest du an seinen neuen Wohnort ziehen? Kannst du dort beruflich Fuß fassen, lässt sich die Kinderbetreuung dort (gut) lösen? Hast du dort Aussicht auf eine bezahlbare Wohnung?
Mach einen Termin beim Anwalt und lass dich dort beraten. Der Termin beim Anwalt bedeutet ja nicht automatisch den Gang vors Gericht.
Dein Mann ist aktuell derjenige, der alles aussitzt und keine Mediation möchte. Du musst nun für dich klar haben, ob du dich seinen Wünschen fügen möchtest und kannst, oder ob du das nicht willst. Wenn du das nicht willst, musst du aktiv werden. Aussitzen hilft dir nicht weiter. Dann sind die Kindergartenplätze weg. Was dann?
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Mobilität vor Ort finde ich bei Urlaub in einem Ferienhaus oder Mobilheim schon wichtig, vor allem wenn man nicht mitten in einer Stadt ist.
Was wäre mit einem Leihwagen vor Ort oder von Zuhause aus?
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Leider wird es durch meinen Partner nun dargestellt, dass ich ihm die Möglichkeit nehmen möchte, Vater zu sein, indem ich mich weigere, an seinen Wohnort zu ziehen, und somit die Familie zerreiße und ihm die Kinder wegnehmen möchte.
Lass dich nicht unter Druck setzen. Diese Behauptungen entsprechen ja nicht der Wahrheit und lassen sich ja widerlegen. Er hat ja keinen Grund, nicht in eure Nähe zu ziehen.
Ich würde sicherheitshalber schonmal einen Termin beim Anwalt machen, falls die Beratung nichts bringt. Wenn die Zeit wegen der Kindergartenplätze drängt, brauchst du ja eine schnelle Lösung.
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Eine Kerze für Rahma aus Hannover.
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Eine Kerze für Julian McMahon.
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Für die Verhinderungspflege muss man die Eingliederungshilfe nicht bemühen. Das kann man privat abrechnen und dann bei der Krankenkasse einreichen, oder über einen Träger, wie bspw. die Caritas, machen. Je nachdem, was für Unterstützung man braucht.
Allerdings ist das Geld schnell weg, wenn man es über einen Träger macht -aber das ist immer noch besser als nichts.
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