Beiträge von Emma21

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    Es ist ihr Wunsch die Woche sturmfrei zu haben. Sie ist bereits 16. Das will ich ihr auch nicht nehmen, wenn es nicht sein muss.

    Daher ist dann alles gut 👌

    Mit 16 finde ich es auch völlig ok. Ist doch eine gute Übung. Wenn es nicht klappt, bist du ja da.

    Manchmal kann es hilfreich sein, sich ein Meinungsbild zu holen. Aber meiner Meinung nach wäre es hier sinnvoller zunächst einmal mit den beiden KMs zu sprechen und zu schauen, ob es nicht vielleicht eine ganz einfache Lösung gibt. Gefühlt machst du grad wieder ein Fass auf, ohne das überhaupt mit den betroffenen Personen gesprochen wurde.

    Vielleicht versuchst du mal, etwas weniger zu denken und theoretische Konstrukte zu entwerfen, was alles passieren könnte und statt dessen erst einmal zu sprechen und zu kommunizieren.

    Er überweist zb das Geld mit dem Verwendungszweck "wir gehören zusammen" oder "ich arbeite hart an mir".

    Auch damit stellt er sich besser, weil er seine plötzlichen Bemühungen zeigt?


    Ich bin mir langsam sicher, dass er sich bereits anwaltliche beraten lassen hat und man zu ihm sagte, er solle sehen, dass er mir sehr freundlich zugewandt scheint?

    Scheine es mir leider nicht einzubilden und frage mich, was er im Schilde führt und was ich tun kann

    Durch Botschaften im Verwendungszweck einer Überweisung zeigt man sicherlich keine Bemühungen um Verbesserung einer Beziehung. Das wird auch sicherlich kein anwaltlicher Rat gewesen sein.

    Als UHV- empfänger ist man grundsätzlich immer der Gelackmeierte, man macht ja gegenüber dem "normalen Mindestunterhaltsempfänger" jeden Monat ca. 109€ "Miese", die aus den eigenen finanziellen Mitteln gestemmt werden müssen.

    Unterhaltsvorschuss ist eigentlich auch ein Stück weit Augenwischerei. Denn man kann mit den paar Hullern und niedrigen Sozialleistungssätzen vermeiden, dass mehr Personen in den Genuss von diversen Vergünstigungen/ Sozialleistungen kommen.

    Das stimmt. Natürlich ist es besser, als gar keinen Unterhalt zu bekommen, aber andererseits ist es auch erschreckend, wie leicht es nicht zahlungswilligen UETs gemacht wird.

    Ich finde, dass es aber auch finanziell einen Unterschied macht, wenn es einen UET gibt, der sich regelmäßig kümmert und die Kinder betreut, oder ob der UET von der Bildfläche verschwunden ist. Auch hier müsste der Gesetzgeber nachbessern und den Unterhalt entsprechend anpassen.

    Ob Wechselmodelle gefördert werden sollten, bin ich mir nicht so sicher. Ich persönlich hätte keine Lust, jede Woche, oder alle paar Tage woanders zu wohnen, daher würde ich das auch nicht von meinen Kindern verlangen. Da müssen andere, kindorientierte Lösungen, wie bspw. das Nestmodell her.

    Aus Sicht einer AE, die für ihre Kinder UVG bekommt, da der KV sich von seiner Anwältin hat arm rechnen lassen, kann ich sagen, dass ich, neben der Zeit, die ich für die Kinder (Schule, Hobbies, Therapien, Haushalt, gemdinsame Aktivitäten) investiere, als AE deutlich weniger Möglichkeiten zum Arbeiten habe und aktuell maximal 50% schaffe. Das schlägt sich, logischerweise, in meinem Gehalt nieder, hat aber auch Auswirkungen auf meine Möglichkeiten Karriere zu machen und wird sich zu guter Letzt auch bei meiner Rente bemerkbar machen. Als UET hat man diese Probleme nicht, zumindest in geringerem Ausmaß. Natürlich ist es blöd, wenn man einen großen Teil seines Gehalts an Unterhalt zahlen muss, dafür hat man als UET aber auch die Möglichkeit, voll zu arbeiten, an seiner Karriere zu arbeiten und was für seine Rente zu tun. AEs haben es da deutlich schwieriger, vor allem so lange die Kinder noch klein sind, oder irgendwelche "Baustellen" mit sich bringen

    Das ist und bleibt ein empfindliches Thema. Ich gehöre zu denen, wo der KV sich um Unterhaltszahlungen drückt und auch sonst keinen Umgang/ Kontakt zu den Kindern haben möchte. Das macht das Leben nicht unbedingt leichter. Ich beneide getrennte Elternpaare, bei denen die Erziehung und Betreuung der Kinder fair aufgeteilt ist und es friedliche Einigungen gibt.


    Grundsätzlich finde ich es richtig und sinnvoll, dass es Unterhaltszahlungen gibt. Aber die Ausführung muss dringend nachgebessert werden. Wenn ein UET sich viel um die Kinder kümmert, ist es nicht fair, dass er genauso viel Unterhalt zahlen muss, wie ein UET, der sich nur wenig oder gar nicht kümmert.

    Danke für die Info und die Zusammenfassung!


    Ich finde es erschreckend, dass nach wie vor das Armutsrisiko für AEs so hoch ist. Die Zahlen zeigen doch sehr deutlich, dass hier großer Handlungsbedarf ist. Aber ich befürchte, dass das von der Politik anders gesehen wird.

    Woher will er denn wissen, dass das Geschenk nicht abgefangen wurde?


    Es tut mir für dich und vor allem für deine Tochter leid, dass der KV sich so blöd verhält.

    Mir sagte die Beistandschaft, dass es an mir liegt, den Auftrag dazu zu erteilen und das auch die Kosten, die für solch ein gerichtliches Verfahren anfallen, ggf. von mir mitgetragen werden müssen, wenn mein Gehalt hoch genug ist.

    b) eine Beistandschaft einrichten mit dem Auftrag, sich das Einkommen vorlegen zu lassen. Du hast alle zwei Jahre ein Auskunftsrecht, Ex muss zwingend sein Einkommen offen legen. Wenn Du mal in die neue DüTa schaust: Dort sind einige Einkommensstufen "obendrauf" in 2022 hinzugekommen und auch eine Vorgabe, wie hohe Einkommen zu behandeln sind. (Das aber nur nebenbei ...)

    Laut meiner Beistandschaft muss Ex überhaupt nichts zwingend vorlegen. Er bekommt lediglich Post mit der Bitte alles offen zu legen, wenn er das aber nicht macht, sind denen auch die Hände gebunden und ich muss den gerichtlichen Weg gehen, um alles offen legen zu lassen.

    Müssen sich UET an den Kosten für Freizeit/Hobby beteiligen? Mein Kenntnisstand war immer der, dass nur Unterhalt eine verpflichtende Leistung ist und alle weiteren Kosten auf freiwilliger Basis sind.

    Wenn es zu einem Gerichtsprozess wegen fehlender Unterhaltszahlungen kommt, dann kommen, wenn Dein Gehalt "zu hoch" ist, auch auf Dich Gerichtskosten zu. Da musst Du dann schauen, ob es sich rechnet, den fehlenden Unterhalt einzuklagen, oder die fehlenden Beträge zu ignorieren. Plus natürlich auch die Frage, ob sich das Geld was man bekommen würde, so lohnt, dass man den Stress eines Gerichtsverfahrens in Kauf nimmt.


    Zum Thema Fitnesstudio: das muss doch bei Minderjährigen wahrscheinlich von den Eltern angemeldet werden. Wenn du die Kosten dafür nicht tragen möchtest, musst du ihn ja nicht dort anmelden. Wenn der Vater es für sinnvoll hält, kann er ja die Anmeldung machen und die Kosten übernehmen.

    Da das Kind ja schon recht viele sportliche Hobbies hat ist ja auch die Frage, ob es da zusätzlich noch ins Fitnessstudio muss.

    Guten Morgen,

    Wie meist trifft CoCo ziemlich genau meine eigene gefühlsmäßige Haltung. So, auch wie auch unisono ihr anderen geraten hattet, habe ich es meinem Sohn gestern Nachmittag vorgeschlagen. "Aber ich wünsche mir doch nur eine Feier mit euch beiden am Tisch ..." war seine Antwort.

    Später, als ich die Kinder zur KM1 fuhr stellte er klar, dass er seine Meinung geändert hatte. Erst hätte er tatsächlich 2 der besagten Kinder bei seiner Feier dabei haben wollen, aber mittlerweile will er es nicht mehr.

    Das zeigt ja eigentlich schon sehr deutlich, wie zerrissen dein Sohn ist und wie wichtig es ist, dass ihr die Kinder endlich außen vor lasst, wenn ihr Konflikte habt.

    Ob, oder warum dein Sohn die Kinder der Freundin der KM dabei haben wollte, wird sich nicht mehr auflösen lassen. Und es ist auch völlig egal. Es ist auch egal, ob die KM hier gelogen hat, oder nicht, denn auch das lässt sich nicht klären und das kann auch dein Sohn nicht klären, indem du ihn da einbeziehst.

    Das dein Sohn eine Feier mit beiden Eltern haben möchte, ist verständlich. Aber das ist in absehbarer Zeit keine Option. Deine Aufgabe ist es, deinen Sohn in seiner Trauer zu begleiten und ihm deutlich zu machen, dass das Streitereien zwischen euch Eltern sind, die ihr löst und mit denen die Kinder nichts zu tun haben, statt ihn in Konflikte einzubeziehen.


    Ich finde es schön, dass du dir einen schönen Ausflug als Alternative zur Kommunionfeier überlegt hast. Ob es gleich ein Wochenendausflug sein muss, sei dahin gestellt. Die Ortswahl finde ich sehr ungünstig und ich hoffe, dass dies nicht zu einem Nachteil für die Kinder wird, weil du mit deinen Gefühlen beschäftigt bist und dich nicht voll auf die Kinder und vor allem auf deinen Sohn konzentrieren kannst.