Beiträge von stern0372

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    Die Klassenfahrt von Juniors Klasse wurde komplett abgesagt, aber das Geld einbehalten. Es wäre so kompliziert, das jetzt an alle wieder auszuzahlen. Man plane Ausflüge am Ende des Schuljahres, dafür könnte man das Geld verwenden, 180 Euro je Nase. Finde ich eigentlich unmöglich. Ich will eigentlich auch keine 180 Euro für Ausflüge verbraten, die Kinder sollten dann lieber bis Schuljahresende wirklich was lernen und aufholen. Meistens wird ja vor den Sommerferien schon 3 Wochen früher quasi nichts mehr gemacht.

    Es gibt viele Hygienemaßnahmen, Abstand, Maske überall außer in den Klassenräumen, in der Schulbetreuung muss Maske getragen werden, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann.

    Die Kinder sollen bei ersten Erkältungsanzeichen Zuhause bleiben. Tja, da gibt es noch keine Kind- Krankmeldung vom Arzt. Nicht jeder kann einfach Zuhause bleiben und Home-Office machen - so wie sich die Lehrerschaft das vorstellt.

    Du lebst doch auch in Hessen. Es gibt ein Schaubild vom Kultusministerium, wie bei Krankheitssymptomen beim Kind zu verfahren ist. Und da steht, dass beispielsweise ein Schnupfen kein Grund ist, zuhause zu bleiben - genau genommen ist Fieber ab 38 erst so wirklich ein Grund, und da lasse ich persönlich mein Kind eh nicht in die Schule.

    Das Schaubild wurde hier über die Elternbeiräte verteilt, die in den letzten Monaten ein super Job gemacht haben.

    Erkundige Dich doch mal danach.

    Im Übrigen bekomme ich vom Kinderarzt das Kindfrei-Formular, wenn ich sage, dass das Kind nicht in die Schule kann - das ist dem doch sowas von egal, ob es nur einen Schnupfen hat.

    Das Glas ist halbvoll...

    Corona hat auch sein Gutes... das unsägliche Förderkonzept, dem Junior im letzten Schuljahr ausgesetzt war, ist komplett gestrichen und durch die regelmäßigen Besuche einer Förderlehrerin in der Klasse ersetzt worden. Das ist für den Junior perfekt, er braucht immer mal einen Anstupser, aber nicht dieses Exklusionskonzept.

    Ihm geht es viel besser jetzt, man merkt es deutlich. Und mir auch...

    Klar, es sieht besser aus. Bei uns haben sie es verboten, weil es erstens zu viel Zeit in Anspruch nimmt, manchmal sind die Kinder mehr mit Wegradieren beschäftigt als mit Schreiben; zweitens macht man nach einiger Zeit weniger Fehler, wenn man sie nicht eliminiert. Weil man sie eben sieht und so auch visuell merkt. Radiert man es weg, macht man viel öfter den gleichen Fehler bis man ihn sich merkt.

    Zumindest würde es uns so erklärt.

    Es ist auch erst seit der 4. Klasse erlaubt, da finde ich es okay. Vorher haben sie auch noch viel mit Bleistift geschrieben, durften allerdings da auch schon radieren.

    Tja, bei uns stehen sie (leider) ausdrücklich auf der "Einkaufsliste" für's nächste Schuljahr mit drauf. Anscheinend tickt der Norden in der Beziehung anders als der Süden

    Bei uns auch und ich finde den Tintenkiller gut. Ich habe Junior beigebracht, wie man damit umgeht ohne das Papier zu ruinieren und die Texte sehen besser aus als mit diesem ewigen Durchstreichen oder Drüberschreiben.

    Im Nachbarort ist jetzt eine Klasse in Quarantäne, ein Kind war im Urlaub in Kroatien und ist erkrankt.

    Ich denke mal, das wird jetzt die Normalität, dass immer wieder mal eine Klasse in Quarantäne ist.

    In Juniors Klasse war ein Kind am ersten Schultag krank, am zweiten dann da und ließ sich aber dann früher abholen, weil es sich schlecht fühlte. Ist jetzt die Frage, ob das psychologisch ist oder was. Gab natürlich auch gleich wieder die Ermahnung seitens der Schule, die Kinder zuhause zu lassen, wenn sie sich krank fühlen. Wenn sie es denn morgens sagen...

    Zum Thema Umzug in die USA: So einen Quark habe ich echt noch nicht gehört. Wenn man ein Kind hat, sollte das Thema hoffentlich schon "Leben" und nicht "nur Arbeiten" sein.

    Und in den USA gibt es bessere Fördermöglichkeiten als hier? Hm. Gut, wenn sie viel Kohle haben, können sie Privatunterricht zahlen und keine Behörde kontrolliert, ob das Kind tatsächlich was lernt.

    Never ever würde ich so handeln und ich habe auch ein Kind, das nicht so richtig ins Regelschulsystem passt, habe ein paar Jahre regelmäßig in den USA gearbeitet und bin auch noch IT-Spezialistin....

    Whatever, alles was ich hier von Nemesislady lese, auch im Covid-Thread finde ich ziemlich schräg - eine andere Welt.

    Die ziehen wegen des Bildungssystems in die USA?

    Ich kann nicht glauben, dass jemand das macht... in das Land, in dem Trump gewählt wurde... aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass sehr viele Amerikaner erschreckend wenig Bildung besitzen...

    Dem Kind hätte mit Sicherheit auch in Deutschland geholfen werden können und ich bin tatsächlich ja auch Kritikerin der hierzulande gelebten Inklusion. Aber deswegen ausgerechnet in die USA?

    Der Kleine tut mir leid. So ein Druck in dem Alter.

    Meiner Meinung nach ist das schädlich für ihn und Du solltest versuchen, ihm klarzumachen, dass er sehr wohl auch andere Sachen gut kann. Mir fehlt der Glaube, dass ein ADHS-Kind durch so einen Drill Energie abbaut. Wenn er dann noch signalisiert bekommt, dass er nicht gut genug ist, sind die Wutanfälle doch klar.

    Ich nehme mal an, dass man das auch ohne professionelle Hilfe nicht mehr hinbekommt.

    Ich hab den Junior von der Betreuung abgemeldet, war sowieso nie so begeistert davon, aber ich musste ja ins Büro.

    Jetzt kann ich dauerhaft im Homeoffice arbeiten und ihm mittags selbst betreuen.

    Bei uns gibt es in der Betreuung auch keine festen Gruppen, spätestens da mischt es sich dann. Von daher ist es mir lieber, er ist da nicht.