Beiträge von rainbowfish

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    Vor allem hab ich in der Tat Angst, dass er irgendein Problem hat. Bin kein Hobbypsychologe, aber das beschäftigt mich.

    Und an diesem Punkt musst du arbeiten.


    Du schilderst deine Geschichte mittlerweile in verschiedenen Foren. Egal wo, überall ist der Tenor der Antworten, dass du erstmal für dich klar sehen musst, was DU willst und dann danach handelst. Notfalls eben auch mit einem Anwalt.


    IHN, sein Verhalten, seine Gedanken oder Wünsche wirst DU NICHT ändern können.

    Das einzige was DU verändern kannst ist DEIN Verhalten.


    Solange du aber wie eine Maus vor der Schlange vor Angst erstarrt dasitzt und daher immer wieder in ein und dasselbe Muster verfällst, wird sich nichts ändern. Er weiss welche Knöpfe er drücken muss, um dich in Panik zu veretzen.


    Du möchtest ihn ignorieren, keinen Kontak u.s.w.. Aber anstatt das dann auch durchzuziehen, gibtst du ihm immer wieder Raum, weil DU Angst hast, dass er gerichtlich alles möglich durchsetzt. Mach dich davon endlich mal frei. Suche dir professionelle Hilfe. Das schaffst du nicht mehr alleine. Ein Psychologe kann dir helfen stark zu werden und zu lernen dich abzugrenzen, von seinen "Launen" unabhängig zu machen.


    Schreibe ihm ein letztes mal, dass du keinen Kontakt zu ihm willst und blockier ihn dann. Sollte er vor der Tür stehen und randalieren, dann ruf die Polizei. Lass es für dich regeln.


    Dann überlege, wie es weitergehen soll. Möchtest du Unterhalt von ihm, dann übergebe das dem JA. Die sollen sich um die Vaterschaftsanerkennung und den Unterhalt kümmern. Umgang ist erstmal zurückgestellt. Das kann man dann dort besprechen. Ohne Bindung und wenig Kontakt wird das erstmal eher begleitet (aber eben nicht durch dich) stattfinden. Wenn es ihm aber vornehmlich um dich geht, wird ihm das sicher bald zu doof.


    Wenn du kein Geld von ihm willst, dann musst du nichts tun und kannt erstmal abwarten, ob er wirklich vor Gericht geht, oder eher erstmal zum JA. Denn ohne Vaterschaftsanerkennung gibt es auch keinerlei Recht auf Umgang oder Sorgerecht. Tut er das, dann bist du wieder im obigen Absatz. Tut er es nicht, dann hast du sicher deine Ruhe.

    Aber mal ganz allgemein gefragt, gibt es da eine übliche Regelung, die normalerweise von den FGs angewandt wird, oder kann es passieren dass die Geschwister am Ende getrennt ihre Ferien verbringen müssen und ich dann nie kinderfreie Zeit habe?

    Nein, es gibt keine allg. gültige Regel.
    Ja, es kann sein, dass du keine kinderfreie Zeit hast und die Halbgeschwister keine gemeinsamen Ferien haben.
    Das ist sogar häufig üblich, wenn die Kinder z.B. in unterschiedlichen Bundesländern leben. Im ungünstigsten Fall gibt es da in den Sommerferien gar keine Überschbeidung dieser.

    Du bist nunmal AE. Da ist es eben so, dass man evtl. gar keine oder nur sehr begrenzte kinderfreien Zeiten hat

    Nur: Vielen Firmen ist das vielleicht nicht bewusst. Aber trägt so ein Praktikant Corona in die Firma, dann steppt der Bär ...

    Ich glaub da gibt es einen Unterschied, um welche Firmen oder Einrichtungen es sich handelt und ob Pflichtpraktikum wärehn d Studium oder Ausbildung.

    Wir durften in der Physio schon sehr früh wieder Praktikanten nehmen, die ihr notwendiges Pflichtpraktikum während der Ausbildung machen und seit etlichen Monaten auch wieder Schülerpraktikanten. Beides natürlich unter den Bedingungen, die von BG- und Schutzverordnung vorgegeben wurden.

    Welchen zeitlichen Ausgleich hast du ihr denn für deinen unabgesprochenen Eingriff in ihre Umgangszeiten angeboten? Darüber solltest du her nachdenken ,als dich darüber aufzuregen ,dass sie ihn nicht fahren will.
    Und ab wann muss dein Sohn dann jeden Sonntag zur Kirche, um den Umgang weiter zu reduzieren?

    Und wie sind deine Pläne für die Tochter. Welchen Freizeitwunsch wirst du ihr nun erfüllen, damit auch bei ihr mehr Mamazeit verplant werden kann?


    Kannst du nicht einmal vorher nachdenken?

    Muss jedem Kind jeder Wunsch sofort erfüllt werden? Wie soll ein Kind denn da lernen, das man auch mal warten muss, vielleicht ein anderes Hobby aufgeben muss, damit man ein weiteres zeitlich erweitern oder anfangen kann?


    Bist du dir bewusst, dass die so große zeitliche Verplanung mit Fortschreiten der Schule zum Problem werden kann? Wenn Hausaufgaben und Lernen nicht mehr auf 60 Minuten/Tag begrenzt sind?

    Wie alt ist denn Enya? Nach deiner Schilderung dürte sie ja schon gegen Volljährigkeit gehen.

    Kann nicht das Familiengericht das Einverständnis der Eltern ersetzen? Und wie wurde das bisher geregelt? Wie wurde sie an Schulen angemeldet, beim Arzt vorgestellt und wer hat denn ihren Unterhalt finanziert bzw. hat jemand für sie Kindergeld bekommen? Das hört sich echt nach einer sehr schrägen Geschichte an.

    Er gibt das für sich bei eurer gemeinsamen Steuererklärung an.


    Wenn ihr etwa gleich verdient ist 4/4 mit Faktor glaub ich am besten. Im Grunde geht es bei der Verteilung der Steuerklassen innerhalb der Ehe ja eh nur darum wie hoch die Vorauszahlungen sind und wie sie sich auf euch verteilen


    Ihr könnt mit euren Daten mal rumspielen und sie in einen Onlinerechner eingeben. Dann shet ihr die Unterschiede und welche Stuerklasse für euch am besten ist.


    Ja, man bekommt die Steuer auch gut alleine hin (auch da gibt es eine Reihe guter Programme). Hilfreich ist beim ersten mal sicher auch ein Steuerhilfeverein oder tatsächlich ein Steuerberater, der euch eben dann auch sagt, worauf ihr achten sollt. Je nach Einkommen kann sich diese Investition auch lohnen. Man muss ja nicht jedes Jahr der Steuerberater bemühen. Vielleicht reicht es ha, wenn ma ndas einmal von ihm machen lässt.

    Mein neuer Partner möchte auf lange Sicht gern zu mir ziehen. Voraussetzung hierfür, makabererweise, ist, dass meine Oma verstirbt, sodass eine Wohnung in unserem Haus frei wird.

    Gibt es denn in eurer Gegend keine Wohnungen, die ihr gemeinsam anmieten könntet? Das ihr nur diese Wohnung wollt ist kein Argument für einen Umzug.

    Er liebt seine Oma, mir geht aber meine eigene Autorität langsam flöten und ich sehe mich, sobald meine Mutter daheim ist in meiner eigenen Mutterrolle verdrängt - das enge Zusammenleben usw, aber kein böser Wille meiner Mutter.

    Ja, das würde sich durch einen Umzug nach Bayern ändern. Aber wenn du in Omas alte Wohnung ziehst, dann lebt du wieder mit Mutter unter einem Dach und hast wieder ein ähnliches Problem.

    Wobei mein Vorschlag, sofern es mein Exmann regeln kann, wäre, Montags an seinen Sohn-Wochenenden freizunehmen, und ihn so stundenmäßig im Monat länger zu sehen.

    Sehr großzügig, dass er dafür in regelmäßigen Abständen Urlaub nehmen soll. Biete statt dessen an, dass er 1-2 x/Woche mit eurem Kind skypen kann und biete ihm die verlängerten Wocheenden und verlängerte Ferienumgänge an. Ebenso sollte es dann selbstverständlich sein, dass du euer Kind zu den Umgängen bringst und evtl. auch wieder abholst.


    Wieviele km würde denn durch den Umgang nach Bayern zwischen euch liegen? (aus eigener Erfahrung, jedes 2. WE eine einfache Distanz von 300-400 km zu überwinden macht auf Dauer nicht viel Spaß)


    Was ist der Plan B, wenn Oma nicht innerhalb der nächsten 3 1/2 Jahre verstirbt?


    Was, wenn es dir gut gefällt, euer Kind dort Freunde findet und lieber in Bayern dann auch zur Schule will, damit es mti den KiGa-Freunden dorthin kann?


    Wäre es für dich vorstellbar, dass ihr euch die Betreuung teilt? Du ziehst nach Bayern und das Kind ist eine Woche bei dir in Bayern und 1 Woche bei seinem Vater. Mit Schulbeginn bist du entweder wieder dort in der Nähe oder ihr müsst neu entscheiden.


    Grundsätzlich brauchst du die Zustimmung des Vaters. Einige hier werden dir raten, dass du einfach Tatsachen schaffen solltest. Das kann gelingen, aber manchmal wird der Preis ziemlich hoch.


    Und ganz ehrlicch- Trennung im Oktober - neuer Partner im Dezember - nun Zusammenzug geplant. Mit scheint das sehr schnell zu gehen. Hattest du überhaupt Zeit die alte Beziehung aufzuarbeiten? Wenn nicht kann es durchaus sein, dass du auch in der neuen Beziehung in alte Muster verfällst und scheiterst.


    Auch euer Kind sollte Zeit haben dürfen sich an die neuen Situationen zu gewöhnen

    Hast du für dein Abspreevorhaben auch die Feuerwehr befragt, was die dazu sagt?

    Im Brandfall ist der Fluchtweg blockiert und die Feuerwehr ist meist nicht begeistert, wenn sie mit Atemschutz im verrauchten Flur plötzlich auf Huíndernisse stossen

    die Ex hat ihren Mitbewohnern noch nichts erzählt - obwohl sie das schon längst hätte tun sollen.

    NAja ihre direkten Mitbewohner sind ja gar nicht da.

    Und eine Verpflichtung das im gesamten Haus zu erzählen gibt es ja nicht. (Oder würdest du deinem ganzen Haus oder der Straße die Quarantäne verkünden? (ich stell mir as gerade in nem Hochhaus mit 100 Wohngen vor ;-) )

    Und wie machst du es, wenn im 1. Stock mal ein positiver ist?

    Dir ist schon klar, dass Quarantäne bedeutet, dass ich sie im Hausflur nix zu suchen hat.


    Ach ja. Frag mal bei der Feuerwehr nach, ob das wegen der freien Fluchtwege überhaupt geht

    Und irgendwann Bio stehst du vor dem Problem, dass deine Kinder für jeden Handschlag im Haushalt die Hand aufhalten und klingende Münzen drin landen sollen und dass ein Kind, dass sich mit dem lernen schwer tut sich vielleicht gar nicht mehr anstrengt, weil es ja eh keine Belohnung bekommt.

    Und "erziehen" durch Geld gegen sozialadäquates Verhalten bzw. Entschuldigung beim Geschwisterkind.. mal ehrlich, das geht gar nicht. Egal wie alt oder jung. Wenn man den anderen verletzt hat, soll man sich nur dann entschuldigen, wenn man es ehrlich meint, nicht dann, wenn man dafür bezahlt wird. Was lernen denn deine Kinder daraus?


    Nach der Auflistung, die du über die Belohnung/Bestrafung deiner Eltern in Bezug auf Noten geschrieben hat, kann ich das eine oder andere bei dir besser verstehen. Du bist einfach mit dem System Leistung wird belohnt, Minderleistung bestraft groß geworden und lebst das eben weiter.


    "Notengeld" gab es bei mir und auch bei meinem Kindern immer von den Großeltern. Und da war nicht auf einzelne Zeugnisnoten abgestellt, sondern auf das Gesamtzeugnis.


    Taschengeld gab es hier immer bedingungslos und ans Alter gebunden (sie sollen ja den Umgang mit Geld lernen).
    Wenn sie was besonderes wollten, dann konnten sie sich das mit Zusatzdiensten verdienen. Also nicht das übliche helfen im Haushalt, sondern eben Dinge darüber hinaus.

    Entweder das Mantra "Es ist nur eine Phase, Hase"


    oder ab und an mal brüllen, ignorieren oder was auch immer.


    Ich hab mich auch schon schulterzuckend ugedreht und laut vir mich hingemurmelt "ist dein Leben, du musst damit zurechtkommen, nicht ich.