Beiträge von CoCo

    Was hier allerdings dagegen wirklich teuer ist, ist die Verpflegung : 105 Euro nur für Mittagessen im Monat.

    Wenn ich das mal grob überschlage, sind das ca. 4,80 € pro Mittagessen. Das ist ja nicht so viel, wenn man möchte, dass in den kleinen Körper gutes Essen kommt, wenn dort jeden Tag gegessen wird. Natürlich ist es trotzdem viel Geld, das von den Eltern aufgebracht werden muss, keine Frage.

    Kaj lässt sich ja nicht in die Flucht schlagen,

    Da hatte ich Otterson jetzt anders verstanden. Dass sie meinte, wenn sich der Mann durch Kajs Reaktion so schnell in die Flucht schlagen lässt. Weil Kaj schrieb "Wer unternimmt dann schon einen zweiten Versuch?"...

    Entlastung kann doch auch sein, ganz klar zu sagen, dass sie mit allem, was sie diesbezüglich belastet, immer zur Mutter kommen können, ohne Angst haben zu müssen, dass es postwendend an den Vater geht oder gegen ihn verwendet wird, wenn sie das nicht wollen. Bei Kindern in dem Alter, wie diese zu sein scheinen, muss man doch nicht mehr zwingend "durch die Blume" arbeiten. Hängt natürlich auch von den jeweiligen Persönlichkeiten der Kinder ab. Hier klang es ja schon so, als ob die Kinder ein Redebedürfnis haben.

    Ein Kerzchen zünde ich an, für den 55-jährigen Mann, der in Uelzen die Bahnhofstreppe hinunter getreten oder gestoßen wurde und noch an Ort und Stelle seinen Verletzungen erlegen ist. 🕯️

    Betriebskostenabrechnung der Wohnungsbaugenossenschaft. Habe ich letztes Jahr noch eine Erstattung erhalten, muss ich dieses Mal nachzahlen, obwohl die Nebenkostenpauschale, trotz Guthaben, beim letzten Mal bereits hochgesetzt wurde. Die Summe, die insgesamt bezahlt werden muss, für Heizung und warmes Wasser ist, obwohl weniger Verbrauch insgesamt (es sind drei Häuser à vier Parteien), dreimal so hoch. Auch ich alleine habe weniger verbraucht, als im letzten Jahr.


    Von der CO2-Abgabe haben sie 20% übernommen. Da war ich mir relativ sicher, dass das mehr sein müsste, aufgrund des energetischen Zustandes der Häuser. Es nervt...

    Auch ich finde nicht, dass Du den Junior zu irgendetwas antreiben musst. Nur für ihn da sein, ihn unterstützen, in dem was er will oder auch nicht will; so dass er das Gefühl hat, Du stehst hinter ihm, egal, wofür er sich entscheidet. An den Kühlschrank oder sonst wohin als "beständige Mahnung" würde ich den Brief auch nicht pappen.

    Dass es in manchen Bereichen derzeit nur mit hohem finanziellen Aufwand funktioniert und damit letztlich und in der Praxis nur einer weit über dem Durchschnitt verdienenden Elterngruppe derzeit möglich ist,


    Und auch im Grunde nur dann, wenn die Eltern sich noch grün sind; nicht zu weit voneinander entfernt wohnen...


    Wenn das alles zutrifft, frage ich mich, wie die zahlreichen Studien zustande kommen, die das Etablieren unterstützen. Ob da auch die Kinder befragt wurden, wie sie es finden, jede Woche "umzuziehen"?

    In vielem bin ich bei Jannne. Meine "Erfahrung" ist zwar aus "zweiter Hand"; meine Schwester, die Kinder aus der ersten Ehe ihres Mannes und die Situation, als dann ein gemeinsames Kind da war, betreffend. Damals hat sich bei meiner Schwester auch gezeigt, dass es sehr wohl ein Unterschied war; ihre Gefühle für ihr eigenes Kind gegenüber den Gefühlen zu den Bonuskindern. Sie hat die Bonuskinder auch irgendwie liebgehabt - es war aber etwas ganz anderes, als die Liebe zu ihrem eigenen Kind. Was sich erst nach der Geburt so richtig gezeigt hat. Sie fand das selbst nicht so schön - es waren aber nun mal die Gefühle und die darf man einer frisch gebackenen Mutter auch nicht absprechen. Es ist eine überwältigende Erfahrung; vor allem beim ersten Kind und Hormone spielen da auch keine kleine Rolle.


    Sie hat auch irgendwie um die Möglichkeit getrauert, das alles mit ihrem Mann gemeinsam zu allerersten Mal zu erleben - er kannte das ja alles schon. Ihr fehlte die erste "Einigel-Zeit" nur mit ihrem Mann und dem gemeinsamen ersten Kind. Das hört sich alles unfair gegenüber den Bonuskindern an, die ja gar nichts dafür können. Und vielleicht auch unfair dem Vater gegenüber, der ja die beiden ersten Kinder genau so liebt, wie das dritte. Aber doch auch irgendwie verständlich aus ihrer Sicht...


    Nötig wäre wohl ein Gespräch zwischen Euch beiden; in dem die Gefühle "ungestraft" sein dürfen; Du nicht mit einer Liste ankommst, wie es aber doch zu sein hat und vielleicht auch erst mal nicht das Geld im Vordergrund steht.

    Ich werde jetzt eine gesetzliche Betreuung anregen.


    Hoffentlich ist das


    Dass ein Vormund /Betreuer nur unter Anhörung der Ehefrau bestellt werden kann und nur unter deren Einbeziehung arbeiten kann, wurde ja ganz zu Anfang des Threads von mehreren Seiten dargestellt.


    tatsächlich der Fall; vor allem der Teil mit der Einbeziehung. Es mag bestimmt gute gesetzliche Betreuer geben - die, mit denen ich dienstlich gelegentlich zu tun habe, fallen wohl eher nicht in diese Kategorie.

    Früher haben die Leute aber doch auch wieder einen Partner gefunden, wenn aus diversen Gründen der erste verloren ging.


    Neben dem, was bereits über Abhängigkeiten (je nach dem, wann "früher" war) geschrieben wurde, wäre das


    Genau das meinte ich. Und wenn du die Kirsche auf dem Sahnehäubchen suchst, sind die Auswahlkriterien natürlich ganz andere als „Puls und halbwegs erträglich“


    auch meine Antwort gewesen. Die "Ansprüche" sind mit den gemachten Erfahrungen andere. Wenn man sich seiner Dinge bewusst ist; wann man warum wie reagiert, wenn man weiß, in welcher Situation "das innere Kind" die Oberhand hat und das vielleicht sogar immer öfter noch stoppen kann; mindestens aber sehr zeitnah darüber reden und deshalb keine langen "Sendepausen-Streits" entstehen müssen - wird es mit jemandem, der sich dieser Dinge vollkommen unbewusst ist, vermutlich schwierig. Um mal ein Beispiel zu nennen.


    Das


    Ich bin froh, dass meine Biene flügge wird. Ich brauche das alles nicht nochmal. Ehrt mich vielleicht nicht, ist aber die Wahrheit.


    ist auch meine Wahrheit. Ich glaube auch eher nicht, dass ich das noch mal bräuchte. Vielleicht würde das in den Hintergrund geraten, wenn ich jemanden träfe, bei dem sonst ganz viel passt - käme wohl auch auf die jeweiligen Kinder an. Für irgendwelche "Kämpfe" mit Kindern, die in mir eine Konkurrenz oder so etwas sehen, würde mir ziemlich sicher die Kraft fehlen.


    Auf der anderen Seite habe ich das Gefühl, dass ich für einige Menschen einfach zu unkompliziert bin.


    Das ist bei mir eher andersherum. Ich vermute "unkompliziert" ist jetzt nicht das erste Wort, was vielen zu mir einfallen würde. Ich bin wirklich dankbar für die mir nahen Menschen, die mich so nehmen können, wie es nun mal ist; mit allen "Befindlichkeiten" (ich hätte hier gerne ein schöneres Wort, das mir gerade nicht einfällt), die vor allem meine Trauer, aber auch Alter, körperliche Dinge und Erfahrungen so mit sich bringen.

    Die Mutter plant, einen Anwalt die sorgeberechtigten Eltern - damit auch sich selbst - anschreiben zu lassen, um darauf hinzuweisen, dass die Oma ein Umgangsrecht hat?

    Nee. Meine Bekannte ist die Oma. Deren Schwiegersohn den Umgang mit dem Enkel vereitelt. Aber wenn sie dem den Anwalt auf den Hals hetzt; würde der dann nicht die Tochter meiner Bekannten in die Pflicht nehmen, auf ihren Mann einzuwirken? Eben weil, wie Du schon sagst, die Eltern doch miteinander sprechen müssten... Was sich halt schwierig gestaltet; vor allem wenn (was nicht selten der Fall ist) Alkohol auf Seiten des Schwiegersohns im Spiel ist.


    Meine Frage war, ob ich damit richtig liege, dass man als Oma, wenn überhaupt, nur beide Eltern auf Umgang verklagen kann, solange die noch zusammenleben?