Beiträge von CoCo

    Was müßte denn bei Contra rein im Bezug auf gewaltfreie Konfliktlösung?

    Das ist eine gute Frage... 🤷‍♀️ Was mir so einfällt - wobei das nicht wirklich das Etikett "Nachteil" verdient, sondern vielleicht eher "Schwierigkeiten bei der Umsetzung" oder so - dass es eine ähnliche Ebene der Verständigung braucht. Also - dass man die gleiche Sprache spricht - im Wortsinne, aber auch im übertragenen Sinne...

    Vielleicht ist das auch eine Frage der Definition von Eifersucht. Übertriebene, krankhafte, ständige Eifersucht braucht natürlich kein Mensch. Aber ich fände es schon ganz nett, wenn mein Männe (so ich denn einen hätte) zum Beispiel einen Spruch bringt, wenn ein anderer an mir rumbaggert, während Männe ein paar Meter entfernt steht. Ich glaube, das fände ich irgendwie schöner, als wenn es so aussieht, als ob ihm das völlig egal wäre. Ich finde, das hat mit grundsätzlichem Vertrauen nichts zu tun. Ist verständlich, wie ich das meine?

    Ach Mensch, was ein Mist. Zum Glück ist er noch mit der Sprache herausgerückt. Ich finde es auch richtig, dass Du sofort die Schule informiert hast. Jetzt heißt es, am Ball bleiben, denn so etwas geht ja gar nicht und das muss geklärt werden, so dass Dein Sohn wieder ohne Angst in die Schule gehen kann. Ich drücke die Daumen.

    Danke Dir.

    Naja. Unberechtigte Rechnung. Bist weder Auftraggeber noch Leistungsempfänger. Ich würde keinen Cent zahlen und die Rechnung wg. falschem Empfaenger an den Absender zurück schicken.


    Die Rechnung der Heizungsfirma ging ja zunächst, wie immer, an die Genossenschaft, die diese wohl auch schon beglichen hat, wie ich anhand eines Stempels sehe. Und die Genossenschaft möchte jetzt das Geld von mir zurück haben und schrieb am Ende ihres Antwortbriefes auf meinen ersten Widerspruch, "sie fordern mich auf", das bis zum 3.2. zu überweisen... Das geht mir gerade mehr an die Nieren, als mir lieb ist.


    Wenn es so


    Einzig der Staat kann verlangen und durchsetzen, dass seine Rechnungen/Gebühren trotz Widerspruch gezahlt werden müssen.


    ist, bin ich ja erst mal auf der sicheren Seite, mit dem zweiten Widerspruch.

    Setzt mein erneuter Widerspruch die Zahlungsfrist außer Kraft?


    Volleybap Darf ich hier noch mal nachhaken, falls Du da so grundsätzlich Bescheid weißt? Ich würde das ungern bezahlen, bevor das abschließend geklärt ist. In einer erneuten Mail habe ich um ein Gespräch mit der Geschäftsführung gebeten und weiß nicht, wann sich da etwas tut. Zahlungsfrist ist bis 3. Februar. Ich möchte auch vermeiden, denen noch mehr "Futter" zu geben und Anlass für Mahngebühren, oder so etwas.

    Wer den Auftrag erteilt, der zahlt.


    Ganz so leicht ist es nicht - den Auftrag hat ja quasi die Genossenschaft im Nachhinein erteilt. So sollte es jedenfalls sein - deshalb hatte ich auch eine Mail an sie geschrieben, dass ich wegen der nicht funktionierenden Heizung, die Heizungsfirma angerufen hatte - worum diese mich gebeten hat.

    Mir fällt das Datum ins Auge - am 30.9. hast den Notdienst gerufen, richtig? Das ist noch außerhalb der Heizperiode die im Oktober anfängt

    Ja - es folgte aber der 1.,2. und 3. 10. - Samstag, Sonntag und Montag (Feiertag) - da war Heizperiode - und ich ging ja von einem Defekt aus, der sich über diesen Zeitraum erstreckt hätte...

    Volleybap Setzt mein erneuter Widerspruch die Zahlungsfrist außer Kraft?


    Ich habe nochmal nachgeschaut - auf dem Notdienstzettel steht:


    "Eine unnötige oder willkürliche Inanspruchnahme des Notdienstes lässt Kosten entstehen, welche vom Verursacher getragen werden müssen."


    War in meinen Augen nicht unnötig/willkürlich...

    Coco, ist dieser "Notdienst/die Heizungsfirma" vom Vermieter benannt oder hast du da quasi im Branchenbuch wen ausgesucht?

    Die Firma steht auf dem "Notdienst-Zettel" der Genossenschaft, der mit dem Mietvertrag ausgehändigt wird und war mir daher auch schon bekannt.

    Die Genossenschaft meint ja jetzt, der Notdienst sei unberechtigt in Anspruch genommen worden.


    Weißt Du denn, wie es sich mit der aktuellen Mindesttemperatur verhält, die Vermieter gewährleisten müssen?

    ... dass VERmieter sich ...

    Nein. Mieter.



    Fakultative Temperaturabsenkung durch Mieter
    (1) Die Geltung einer Vereinbarung in einem Mietvertrag über Wohnraum, nach
    der der Mieter durch eigene Handlungen eine Mindesttemperatur zu gewährleisten hat,
    ist für die Geltungsdauer der Verordnung ausgesetzt. Eine Pflicht des Mieters, die nicht
    auf einer nach Satz 1 ausgesetzten vertraglichen Vereinbarung beruht, bleibt von dieser Regelung unberührt. Dazu zählt insbesondere die Pflicht des Mieters, durch angemessenes Heiz- und Lüftungsverhalten Schäden an der Mietsache vorzubeugen.


    https://www.bmwk.de/Redaktion/…_blob=publicationFile&v=4

    Klauseln in Wohnungsmietverträgen, die Mieter zum Heizen auf eine bestimmte Mindesttemperatur verpflichten, werden vorübergehend ausgesetzt. Hiervon unberührt bleibt die Pflicht von Mietern, durch angemessenes Heiz- und Lüftungsverhalten Schäden von der Wohnung abzuwenden.

    Hallo und willkommen. Möchtest Du wirklich Eure Klarnamen, die ja auch nicht sooo häufig sein dürften, erst recht nicht in der Kombination, sowohl im Nicknamen als auch in Deinem Text stehen lassen?

    Mal wieder "Heizungsärger". Jetzt soll ich eine Notdienstfahrt des für die Wohnungsbaugenossenschaft tätigen Heizungsunternehmens aus eigener Tasche zahlen, weil kein Defekt festgestellt wurde.

    Vielleicht zum Verständnis - Ende 2021, kurz nachdem ich hier eingezogen war, wurde ein Defekt an der Heizanlage festgestellt. Nachdem nach der Reparatur alles irgendwann mal endlich richtig eingestellt war, funktionierten Heizung und Warmwasser - unabhängig von der Außentemperatur.


    Letztes Jahr am 30.9. wurde die Heizung über viele Stunden nicht warm, in der Wohnung war es 18°C, auch im Bad. Am Nachmittag bekam ich Angst, dass das die nächsten Tage so bliebe; zumal Montags Feiertag war. Bei der Wohnungsbaugenossenschaft war schon Feierabend; den Heizungsmann habe ich noch während seiner Geschäftszeit erreicht - als der Monteur kam, war aber dort eigentlich auch schon Feierabend; deshalb wohl "Notdienstfahrt".

    Als er hier war und ich im Keller dazustieß, meinte er, dass die Heizung bei ca. 13°C Außentemperatur nicht anspringt, läge daran, dass die Genossenschaft die Einstellungen habe ändern lassen; aufgrund der Energiesparmaßnahmen. Das habe ich zu dem Zeitpunkt nicht gewusst. Ein diesbezügliches Schreiben der Genossenschaft kam erst später.


    Abgesehen davon, dass mir das Geld weh tun würde, fühle ich mich total ungerecht behandelt und bin verunsichert, wann man denn den Notdienst anrufen "darf" und wann nicht. Ich habe also Widerspruch eingelegt, worauf eben Post kam, ich müsse aber zahlen, "weil es auf die milden Außentemperaturen zurückführen gewesen sei, dass die Heizung nicht ansprang. Die Einstellungen wegen der Energiesparmaßnahmen seien erst später vorgenommen worden". War aber ja im Frühjahr nicht so, trotz milder Außentemperaturen..


    In der Rechnung des Heizungsmenschen steht auch, er hätte den Heizkörper im 1. OG überprüft. Das stimmt nicht; er war nicht hier in der Wohnung...


    Falls jemandem der ganze Text zu lang ist - für mich jetzt wichtig: Weiß jemand definitiv und hat bestenfalls einen Link, ob die Verpflichtung für Vermieter, dass in Wohnräumen eine Mindesttemperatur von 20° C zwischen 6.oo und 23.oo Uhr zu gewährleisten ist, außer Kraft gesetzt wurde, aus Energiespargründen, oder nicht? Das wäre wichtig für meine Argumentation bei dem erneuten Widerspruch. Ich finde da nur, dass es im Gespräch war, sich aber eine Ministerin dagegen ausgesprochen hat - aber nicht, wie es nun wirklich ist. Und dass Mieter sich derzeit nicht an eventuelle Klauseln, die eine Mindesttemperatur beim Heizen beinhalten, halten müssen.


    Und wer muss sich ggf. wegen einer falschen Rechnung mit dem Heizungsmenschen auseinandersetzen - ich nehme doch an, die Genossenschaft, weil sie ja eigentlich der Auftraggeber ist?