Beiträge von CoCo

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    Wobei mich die Website ein bisschen abschreckt weil alles so „bewusst“ erscheint (vegan, konsumkritisch, umweltbewusst…)…

    Hey - das klingt ja, als sei es etwas für mich... ^^


    Ich hatte ähnliche Gedanken wie Campusmami - aber mein "Radar" schlägt da auch seeehr schnell an; um nicht zu sagen, ich bin da vielleicht manchmal etwas paranoid... ;)

    Meine Tochter hatte ihren ersten Frauenarzttermin auch wegen der heftigen Menstruationsbeschwerden. Trotz diverser Hausmittelchen und pflanzlicher Geschichten, fehlte sie meist am ersten Tag der Periode in der Schule. Wir waren bei meiner damaligen Frauenärztin. Ich bin kurz mit rein, um nochmal auf das Epilepsiemedikament hinzuweisen; weil ich sichergehen wollte, dass das nicht vor lauter Aufregung untergeht. Dann bin ich raus gegangen.


    Meine Tochter kam mit einer Schachtel der Pille aus dem Behandlungszimmer. Sie meinte, sie hätte das Gefühl gehabt, die Ärztin habe ihr diese nur gegeben, weil sie die gerade in der Schublade liegen hatte. Zu Hause habe ich den Beipackzettel gelesen - durch das Medikament meiner Tochter wurde die verhütende Wirkung der Pille gemindert oder sogar außer Kraft gesetzt.

    Die Pille war zwar nicht zu diesem Zweck gedacht - aber meine Tochter war frische 16 Jahre jung - da war es ja nicht sooo unwahrscheinlich, dass das bald ein Thema hätte werden können.

    Und nachdem ich sogar nochmal darauf hingewiesen hatte, fand ich es ziemlich unterirdisch, dass sie dann eine Pille bekommen hat, die als Verhütungsmittel in ihrem Fall absolut wertlos gewesen wäre.


    Meine Tochter hatte sich eh gegen die Einnahme entschieden und ist dann halt, wenn es besonders schlimm war, weiterhin einen Tag zu Hause geblieben...

    JayCee, ich verstehe Dich. Und anitadr hat auch nicht Unrecht mit


    Aber ich würde alles daran setzten, dass mein Kind sich nicht so behandeln lässt. Weder jetzt von dem Vater noch später vom Partner, Ehemann. Er weiss jetzt, dass er damit durchkommt und ähnliches wird aicher wieder passieren.


    Du kannst ihr bestimmt vermitteln, dass sie so nicht mit sich umspringen lassen muss, ohne ihr "die Hölle heiß zu machen"...?

    Wir sagen uns schon gegenseitig, dass wir uns lieben. Manchmal auch nur zur Verabschiedung, ja, mag sein, dass sich das dann wie eine Phrase anhört, aber ich lieb mein Kind immer von Herzen.


    Dito. Wir sagen das auch, oder gerade, wenn wir gezankt haben. Es ist schlimm, wenn die letzten Worte waren "Ich leg´ jetzt auf; Du kackst mich nur an." Natürlich wussten wir auch in dem Fall beide, dass wir uns liebhaben. Trotzdem kaut man darauf lange herum...


    Echt jetzt? Dich stößt Stillen ab und Kinderwagen schieben??


    Das habe ich auch so verstanden, dass es um Handy bedienen parallel zu beiden Verrichtungen ging.

    Wenn es Dir unangenehm ist, Vollbio, dann kannst Du das doch der Kleinen kindgerecht erklären. Jeder - ob groß oder klein hat das Recht zu jeder Zeit über seinen Körper selbst zu bestimmen und zu sagen, ob und in welcher Form er Küsschen und sonstige Berührungen (noch) möchte, oder eben nicht.

    Was sie mit ihrer Mutter macht, geht Dich nichts an, so lange auch diese aufhört sobald die Tochter das nicht mehr möchte. Das hat ja momentan eher nicht den Anschein.


    Hier liegt diese Zeit schon so lange zurück. Ich selbst habe Küsschen auf den Mund bei den Kindern nie initiiert; immer Wange, Stirn oder so. Mag aber sein, dass ab und an mal ein feuchter Schmatzer von den Kindern auf meinem Mund gelandet ist; die Regel war das nicht; das hätte ich auch nicht sooo gern gemocht. Das Bauchnabelpusten und Bäuchlein knutschen beim Wickeln gab es hier auch. ;)


    Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass es früher hieß (keine Ahnung, ob es da inzwischen die drölfzigste anderslautende Studie gibt; ist ja ewig her), dass Eltern aufpassen sollten, weil sie ihre Kariesbakterien auf die Kinder übertragen könnten, z.B. wenn sie den Nucki ablutschen, weil er auf den Boden gefallen ist, oder so etwas und dass das den gerade wachsenden Zähnchen schaden könne.

    Bei einem kurzen Küsschen auf den Mund, dürfte aber auch diese "Gefahr" eher gering sein, schätze ich.

    Timanfaya, das tut mir sehr leid. Wie schon geschrieben wurde, nutzt das theoretische Wissen darüber, dass man nicht schuld hat, oft wenig gegen das Gefühl, das trotzdem da ist.

    Auch ich würde Dir vorschlagen, Dich mit ebenfalls Betroffenen auszutauschen. Das kann sehr hilfreich und tröstlich sein.

    Sorry Vollbio - jetzt hast Du Dich der einen "Kritiksalve" noch gar nicht gestellt und schon geht es hier weiter. Inhaltlich unterschreibe ich bei Clara, wenn ich auch versuche, mich im "Tonfall" etwas zu mäßigen; was mir zugegebenermaßen langsam auch immer schwerer fällt. Dazu muss ich mir immer wieder ganz doll ins Gedächtnis rufen, dass Du halt so schnell nicht aus Deinen Mustern und Deiner Haut raus kannst; wie wahrscheinlich die meisten Menschen.


    Aber das bringt mich wieder zu der Frage, ob Du inzwischen mal weitergekommen bist, mit der Suche nach einem Therapeuten oder etwas in der Art, nur für Dich...? Ich fürchte, wenn Du da nicht ganz bald etwas unternimmst, geht das mit Deinen Kindern spätestens, wenn sie wirklich in der Pubertät sind, komplett in die Hose.


    Der arme kleine achtjährige Junge, der meint sich dafür entschuldigen zu müssen und "Kooperationsbereitschaft" zeigen zu müssen; dass Du nicht in der Lage bist, Kinder zu akzeptieren, die sich einfach wie Kinder verhalten. Und nicht wie Erwachsene im Kleinformat, die dafür zu sorgen haben, dass Vollbios Tagesablauf stets harmonisch und ohne jede Störung verläuft.


    Mir ging es also nicht darum den Sohn, den Sohn zu verstehen, sondern darum, ihn mit der Norm zu vergleichen.


    Mich gruselt es... Welche "Norm"? Wer legt die fest? Es gibt keine Norm; jedes Kind ist anders... Was sie eint, ist vermutlich, dass sie schon ganz gerne einfach Kind sein dürfen wollen und das Gefühl haben möchten, sich immer auf ihre Eltern verlassen zu können.

    Mein Gott... Wie oft wurde Dir hier jetzt schon ans Herz gelegt, Du möchtest bitte dieses Nachbohren, Deinen Sohn betreffend, mal sein lassen. Aufhören, ihm Fragen zu stellen, die er in einer solchen Situation gar nicht beantworten kann...


    Es tut mir in der Seele weh, zu lesen, dass ein Achtjähriger, der gerade den Wechsel zwischen den absolut unterschiedlichen Eltern absolviert hat; der eh genug auf dem Teller hat, mit eben diesen und jetzt auch noch mit der nächsten Ex, da so in die Enge getrieben wird. Mann, er hat den Tisch abgewischt - muss man da absolute Perfektion erwarten?

    Dass er da mit "Ich denke nach" antwortet, statt Dir den Lappen in den Rachen zu stopfen, rechne ich ihm echt hoch an...


    Und - nein - das gibt Deiner Noch-Frau nicht Recht, mit dem, was sie sagt, nur weil nach dem Tisch abwischen noch ein paar Krümel übrig waren...

    Drüber weggehen, mich auf den Tag, die ganz praktische Lebenswirklichkeit zu fokussieren, die Aufmerksamkeit hierhin zu lenken, oder, wenn die Erinnerung getriggert wird, z. B. beim Kofferpacken, wenn dieser Schmerz, der Verlust der Gegenwart eines geliebten Menschen hoch kommt, Raum in mir greift, den Schmerz zulassen, Weinen, Loslassen?

    Das eine muss das andere nicht ausschließen... Man kann Kartons, bzw. Koffer packen, während die Tränen laufen... Und wenn es ganz arg wird, macht man halt ein Päuschen, heult so richtig und macht dann weiter.


    Ich finde auch, dass Kinder ruhig sehen dürfen, dass man(n) traurig ist und auch Tränen zulassen kann. Wir wünschen uns so oft, dass es allgemein anerkannt wird, dass Weinen kein Zeichen von Schwäche ist. Vorbilder sind da sicherlich hilfreich.

    Was natürlich im Umkehrschluss nicht heißt, dass die Kinder Dich nur noch heulend in der Ecke liegend erleben sollen... Ihr könnt diese Tage bei der Oma und Urlaub genießen, auch mit der Trauer um Deine Ehe...

    Sie will nun doch nicht meine WG-Wohnung in der Stadt, sondern hier in der Nähe eine 3-ZKB-Wohnung anmieten.

    Für die Du dann aufkommst - weil ihre zukünftige Wohnung ja der Ausgleich für das Haus sein soll, was Dir jetzt wieder zurück überschrieben wird?

    Gibt es da etwas schriftliches? Oder springst Du jetzt jedes mal, wenn sie sich etwas anders überlegt?

    Nicht böse sein; wegen der "Wöchel" musste ich gerade herzhaft lachen. :saint:


    Ich war nicht in Deiner Situation, kann mir aber gut vorstellen, dass Du mit solch ambivalenten Gefühlen nicht alleine bist; dass es anderen Müttern in vergleichbarer Lage genau so oder ähnlich geht. Alles andere würde mich schon auch ein bisschen wundern...