Beiträge von Vollbio

Die Registrierung ist wieder eröffnet! Wir begrüßen euch recht herzlich bei uns im Forum!

    CoCo das Haus gehört zu 3/4 der Bank. Wenn Sie sich tatsächlich quer stellen würde, und ich mir eine andere Bleibe suchen müsste, würde ich die Raten definitiv nicht mehr zahlen können. Also dann geht's in die Versteigerung und es bleiben nur Verlierer hier. Ich wäre um 120 Teur ärmer, uns um eine interessante Erfahrung reicher. Unsere gemeinsame Tochter wäre meiner Meinung nach diejenige, die am meisten verliert. Bis jetzt ist sie noch immer das glückliche, offene Kind.

    Kaj gibt es tatsächlich C2? Das muss dann doch schon Muttersprachler Niveau sein. Die Ärzte in meinem Bekanntenkreis mussten für die Anerkennung ihrer Approbation in Deutschland immer "nur C1" (;-) nachweisen.

    Sei es wie es sei !

    Tatsache ist, dass B2 schon ein ganz elaboriertes Sprachniveau darstellt und diese Hürde hat sie mit Bravour bestanden.

    Ich habe ihr selbstverständlich dafür das ganze halbe Jahr den Rücken freigehalten. Und klar, ich würde Sie auch weiterhin unterstützen, mit C1, dann mit den Schulabschluss bis hin zur HS-Reife, aber unter der Voraussetzung einer ganz eigenen Wohnung für sich und im WM unsere Tochter, da bin ich nicht bereit, und ich weiß nicht, ob ich dazu verdonnert werden kann.


    Wer stellt denn fest, dass ich sie weiter aushalten und, seit Corona ist das leider so, weiter meine Rücklagen aufbrauchen muss? Es ist richtig, ich baue monatlich Eigenkapital dadurch auf, dass ich jeden Monatsersten meine Kredite bediene.

    Ich weiß zwar, dass unsere Familiengerichte eher zugunsten der Frauen entscheiden, aber weshalb muss nur ich für unseren Lebensunterhalt sorgen, während sie sich eine wirklich schöne Zeit macht, ohne mich und unsere Tochter meist.

    Gestern früh kam meine Frau total müde nach Hause, nachdem sie am Freitag früh wieder zu ihrem Wochenendtrip aufgebrochen ist.

    Beim Frühstück hat sie mir klar gemacht, dass sie sich mittlerweile gut im deutschen Recht auskennt und weiß, was die Ehemänner ihren Frauen zahlen müssen, wenn diese (die Ehefrauen) sie (die Ehemänner) verlassen.

    Das hat mich doch ein wenig geschockt. Ich hatte sie eigentlich bis jetzt anders eingeschätzt.

    Ich muss dazu sagen, wir leben seit diesem Jahr mehr und mehr von meinen Ersparnissen. Das Gespräch ergab sich, weil ich sie fragte, ob sie jetzt, da sie ihren B2 Deutschkurs mit gutem Ergebnis abgeschlossen hat, nicht mal eine Arbeit suchen möchte. Nein, wollte sie nicht, da sie im September mit ihrem C1 Kurs beginnen wird, und sie möchte eine eigene Wohnung für sich haben, nicht 2 Zimmer in einer meiner WGs.

    Danke Urtica ,

    Jedes Mal, wenn ich den roten Punkt auf meinem Thread sehe, rutscht mir das Herz in die Hose, was kommt jetzt wieder, welcher Schlag in die Magengrube.

    Möglich, dass es euch anderen ähnlich geht, dass ihr, jedesmal wenn ihr seht, dass der Vollbio wieder was gepostet hat, dass es euch dann in die Eingeweide fährt, was hat er jetzt schon wieder losgelassen, womit verletzt er denn heute schon wieder meine Grundwerte.

    Ich weiß das nicht. Ich wollte nur sagen, auch wenn das nicht unter Empathie fällt, eure Kommentare gehen nicht einfach so an mir vorbei. Sie tun weh.

    Warum ich trotzdem poste, einfach immer noch darauf hoffe und daran glaube, dass ich es schaffe, dass wir "irgendwie irgendwann zufriedene Leben führen - wie auch immer unsere Konstellationen dann sind.", wie du sinngemäß schreibst. Daher danke für den ganz praktischen Hinweis:

    "Bedürfnisse erkennen (eigene und die Anderer)"

    Was allen anderen gelingt, mir fällt das schwer. Ich weiß einfach nicht mehr, wo beginnt Gedankenlesen, wo beginnt der Übergriff, "Ich weiß schon, was gut für dich ist", wo stülpe ich dem anderen meine Vorstellungen über.

    Abschließend, danke, dass du mir konstruktive Hilfe gegeben hast.

    overtherainbow Das tut mir leid, an mir geht die Kritik nicht spurlos vorüber, aber was soll ich denn Schreiben?


    Alleine, mein "Das tut mir leid..." wird die nächste Welle der Empörung auslösen.


    Aber ok, ich werde einige Beiträge hier zumindest kommentieren:


    Nicht ich will mich meiner Frau entledigen, sondern es ist sie, die sich mehr und mehr entfernt. Für mich ist diese Tatsache, dass ich mehr und mehr wieder alleine bin, nur jetzt halt eben mit 3 Kindern schmerzhaft. Aber was kann ich tun? Reisende soll man nicht aufhalten.



    Was kann ich zur Verletzung meiner Tochter sagen? Ich weiß, dass sie sehr traurig darüber ist. Nicht nur, aber auch deshalb, weil sie vor Kurzem Schwimmen gelernt hat und seither drängt, dass wir wieder ins Schwimmbad gehen. Wegen der Verletzung gestern bekam sie ein Pflaster aufs Lid geklebt, das jetzt 7 Tage drauf bleiben muss, und wo kein Wasser dran darf. Wir sind mit einer befreundeten Familie, mit Töchtern, die meine Tochter sehr mag, am Samstag zum Schwimmen verabredet. Darüber war sie oberhappy. Aber die 7 Tage sind erst am Sonntag vorbei. Ich habe deshalb heute bei der Kinderärztin gefragt, ob es evtl. möglich wäre, dass wir am Freitag kommen, und sie drauf schaut, und entweder Grünes Licht gibt, oder sie nicht mit kann zum Schwimmen.


    overtherainbow war es so etwas, was ich hätte schreiben sollen, wird da klarer, dass es mir nicht am A vorbei geht, dass meine Tochter diese Verletzung abbekommen hat?



    musicafides du fragst, warum meine Frau sich auf einen Ehevertrag einlassen sollte, der ihr die Rechte an unserem Haus nimmt. Auf jeden Fall findet meine Frau es selbstverständlich, so sagt sie, dass, wenn sie mich verlässt, sie mir das Haus zurückgibt. Sie hat ja nichts dazu beigesteuert. Würde sie mich verlassen, und mich um das Haus zu prellen, wäre das moralisch nicht richtig.



    rainbowfish Nein, die Allgemeinheit soll nicht und wird nicht für meine Frau bezahlen. Das ist doch Unsinn. Wir lassen uns ja nicht scheiden, bis jetzt verstehe ich den Drang meiner Frau, was Eigenes zu haben, sich abgrenzen zu wollen. Ich verstehe sie und trotzdem oder deshalb tut es auch so weh, dass ich sie vielleicht ganz verliere. Ich würde sagen, wir experimentieren beide mit dem guten Maß an Nähe und Distanz.


    Der Begriff "Katalogbraut" - klingt für mich nicht empathisch. Aber jeder wie er mag, es sind deine Vor- und Urteile. Aber meine Frau, ist definitiv ein Mensch und keine Katalogware, wie du sie betitelst.


    "deine Aufmerksamkeit gilt immer und erst den Jungen. Der ist ja schließlich Stammhalter.", also ehrlich, so eine Denke mit Stammhalter ist doch überhaupt nicht mehr zeitgemäß. Naja, ich lass dir deine Weltsicht.



    Ratte du schreibst " Hat die Frau ausgedient um den Staat zu bescheissen, mehr Geld in Deine Kasse zu bringen?"


    Nein, sie hat nicht ausgedient sondern sie hat den Drang entwickelt, mehr und mehr eigenständig zu leben. Und den Staat bescheißen, nein, darum geht es nicht, und wenn überhaupt, dann ginge es nicht um "Mehr Geld in die Kasse", sondern um eine faire Trennung.



    Und deine Frage, "Woher willst Du wissen, ob sie das Haus nicht verkaufen will?" Wenn sie das täte, könnte sie sich in ihrer Familie nie mehr blicken lassen. Das wäre doch Abzocke, vom Feinsten. Sie hat nicht einen Euro zu diesem Haus gegeben, und sollte sich jetzt, weil es das deutsche Recht hergibt, sich das Haus unter den Nagel reißen wollen? So schräg bist du vielleicht drauf, aber das ist nicht ihre Welt.



    CoCo ja, das stimmt, im Nachhinein kam es mir auch schäbig vor, wie ich mich hier aufgespielt habe, dass ich Limo und Chips mitgebracht habe. Ja, ich gebe zu, das war Prahlerei. Blöd. das nehme ich an. Und auch dass Kinder einem nach dem Mund reden, dass sie das sagen, was man hören will. Stimmt, ja. Dass ich dem Sohn vorgerechnet habe, warum es besser war, tagsüber statt nachts in die Notaufnahme zu gehen, mag sein, dass das auch zur Hälfte mein Wunsch war, mich reinzuwaschen. Aber das war es nicht alleine. Ich wollte, dass er für sich erkennt, dass es so wie es gelaufen ist, doch gar nicht so schlecht war.


    Ich war schon oft in der Notaufnahmen tagsüber, morgens, abends und nachts. Meine Erfahrungen sind die, dass es morgens am ruhigsten ist, nachts, und vor allem am Wochenende am vollsten, und dass die Patienten nicht nach der Reihenfolge sondern nach der Dringlichkeit drankommen. Und 5 Stunden bei Ankunft nachmittags, sind eher 7 bis 8 Stunden, bei Ankunft abends.



    Emma21 "hätte dein Sohn dann schon viele Stunden vorher behandelt und keine oder weniger Schmerzen haben können.", ich hatte ja schon mal so einen Allergieanfall bei ihm gehabt. Das war vor ein paar Jahren da war ich mit den Kindern auf einer Nordseeinsel. Dort hatten ihn die Stechmücken gestochen, und anscheinend verträgt er deren Stachelgift überhaupt nicht. Auf jeden Fall, da war er 3 Tage fast blind. Da war ich natürlich sofort zum Arzt, aber außer einem Antiallergetikum konnte da nichts gemacht werden. Die Schmerzen damals im Vergleich zu besagtem Abend waren unvergleichlich größer, sagt er. Jetzt hier hat es weh getan, ja, wie vielleicht auch mal ein Bienenstich wehtut. Als ich ihn am Samstagabend bei der Mutter gesehen habe, war mir klar, dass er keine Höllenschmerzen leidet. Ich hätte keinen Rettungswagen bestellt, und abgewogen ob das Kind die ganze Nacht in der Klinik wachgehalten wird oder am nächsten Morgen (davon war ich schon ausgegangen, dass die KM direkt morgens mit ihm zur Behandlung geht) ausgeschlafen die Sache abklären lässt. Schlußendlich was haben die Ärzte denn gestern Abend gemacht? Sie haben ihm ein Antiallergetikum gegeben. das bekommt er jetzt jeden Tag bis die Schwellung weg ist.


    Ich hatte wirklich gute Absichten, als ich mich nach overtherainbow Kritik bewegt habe, mich drauf einzulassen, und hier Stellung zu nehmen. Aber mir kommt wirklich die Galle hoch. Ich kenne die KM nun schon seit mehr als 8 Jahren. Sie hatte noch nie unsere Kinder irgendwohin zur Klinik begleitet, das hat sie immer mich machen lassen. Am Samstag hatte sie zuerst ihren anderen KV angerufen, dass er kommen soll, den Sohn zur Klinik zu begleiten, und als der nicht konnte oder nicht wollte, hat sie mich angegangen. Sie hat keinen Bock, stundenlang im Krankenhaus zu sitzen und zu warten. Das sollte schon einer der Väter machen. Das Auge, das Ohr, ja, das war sicher auch schmerzhaft, aber das hatte er, schon morgens beim Training um 10 Uhr gehabt



    rainbowfish der Rat bezüglich der Therapeuten ist gut. Ich rufe hier wirklich jede Woche die Vermittlungsstelle an, aber kein Erfolg. Heute kam mir noch die Idee, die Therapeutin anzufragen, bei der ich war, als ich mich von der KM trennte, die auch den Beginn meiner Beziehung zu meiner Frau noch kennt, ich habe ihr heute auf AB gesprochen, mal sehen, ob sie zurückruft, bzw. das wird sie sicher tun, ob sie mich vielleicht wieder nimmt.



    overtherainbow jetzt war ich wieder bei deinem Beitrag "Zu der Nummer mit dem KTW und dem geschwollenem Auge und Ohr fällt mir wenig ein, was der Netiquette entspricht", und ich muss feststellen, ich bin immer noch am verteidigen, das war doch nicht so schlimm,



    Ich sehe es ein, ich liege falsch, man darf ein Kind nicht ohrfeigen, und ja, wenn ein Kind behandlungsbedürftig ist, muss es behandelt, zumindest medizinisch abgeklärt werden. Das habe ich an dem Abend nicht getan, dafür habe ich nicht gesorgt. Das war falsch. JA,


    Hätte meine Frau nicht vorher solch einen Terz gemacht, und wäre unsere Beziehung nicht schon seit Monaten immer mehr angespannt gewesen, und hätte, hätte, ... JA, ich habe mich falsch verhalten.


    Wäre ich völlig frei gewesen, natürlich wäre ich mit ihm in die Klinik gefahren. So wie damals im Urlaub, als er 3 Tage als einäugiger Bandit rumlief.



    Ich lasse es jetzt gut sein. Unsere Eheberatung war übrigens nicht heute, sondern sieist morgen früh.

    Vielleicht einfach mal im Krankenhaus anrufen...oder hinlaufen/radeln?

    Danke, das war der entscheidende Tipp!

    Das habe ich also gemacht und tatsächlich wurde mir vom KH gesagt, dass mein Sohn dort wäre, dass die Mutter mit allen Kindern auch dort ist und dass ich kommen kann um meine Tochter abzuholen.

    Ich also geschwind eine Tasche gepackt, mit Lieblingsbuch, Lieblingsspielsachen, Limo, Kekse, Chips, alles, was ihm gefallen könnte, damit er seinen KH-Aufenthalt besser ertragen kann, und dann, ca. 18.30 Uhr hingeradelt.

    Dort angekommen, mit meiner Kleinen im Gepäck, wurde ich reingelassen und fand meinen total gelangweilten Sohn, die ältere Halbschwester und das Babysittermädchen, das auch gestern Abend schon in der Wohnung der KM gewesen war. Aber meine Tochter und die KM waren nicht da. Die saßen bereits auf der Wartebank der Notaufnahme, denn mittlerweile hatte sich meine Tochter beim Spiel mit dem Babysittermädchen eine Platzwunde zugezogen, weshalb sie also auch behandelt werden musste. Vom Sohn erfuhr ich, klar, nachdem ich mich zuallererst entschuldigt hatte und er ganz cool, "passt schon" rübergelächelt und sich über meine Tasche hergemacht und sich riesig gefreut hatte, dass die KM also nicht morgens sofort, sondern um 15 Uhr losgefahren ist, dass er also erst seit 4 Stunden auf die Behandlung wartet, dass es zwar noch weh tut, dass es aber schon besser ist und ich war sicher, dass er nicht stationär aufgenommen, sondern wohl nur ambulant behandelt werden würde. Wann? Unbekannt. Ich ließ ihm erstmal Knabberzeug und Lesestoff da, wollte nach Hause radeln, meine Frau anrufen, sie bitten, dass sie die Kleine nimmt und dann gleich wiederkommen. Natürlich erst, als ich sicher war, dass das für ihn ok war.

    Zum Rausgehen musste ich einen anderen Weg benutzen und da traf ich so auch auf meine Tochter mit blutverschmiertem Gesicht, die dort mit KM und ihrer jüngsten Halbschwester immer noch auf ihre Behandlung wartete. Sie hatte Riesendurst, und so konnte ich ihr, nachdem ich sie getröstet hatte, die Limo, die ich eigentlich für ihren Bruder mitgebracht hatte , da lassen und dann bin ich los. Die KM hat mir dann noch die diversen Schul-, Übergabe- und Sporttaschen übergeben und so bin ich mit einem vollen Fahrradanänger und meiner Kleinen erstmal nach Hause geradelt. Dort das ganze Gepäck ins Haus, meine Frau erreicht, sie war aber noch mehr als eine Fahrradstunde entfernt, so konnte ich die Kleine nicht zuhause lassen, und bin dann wieder zurück zur Klinik.

    Da mein Sohn und die beiden anderen Kinder dort unbeaufsichtigt saßen war die Krankenschwester ganz froh, als ich fragte, ob ich meinen Sohn mitnehmen kann, zum Trösten meiner Tochter. So bin ich also vom Wartebereich der Kinderambulanz zur eigentlichen Notfallambulanz, mit einem Kind auf dem Arm und Dreien im Gefolge. Meine Tochter saß nicht mehr auf der Bank, war also bereits in der Behandlung, und ich verabredete mit meinem Sohn, dass ich die Tochter, sobald sie verarztet ist, nach Hause bringe und ihn, sobald er dann fertig ist, abholen komme.


    Zurück zu Hause habe ich schnell für uns alle ein Abendessen gekocht, es war mittlerweile kurz vor 8, unsere Kleine liegt um diese Zeit immer schon längst im Bett und schläft, sie war also nur noch auf meinem Arm und trotzdem viel am Quäcken, sie also zwischendurch bettfertig gemacht und hingelegt, dann der Tochter das Essen serviert, meine Frau kam nach Hause, sie ist gleich hoch ins Schlafzimmer, ich mit der Tochter zusammen gegessen und gerade hatte ich mit ihr besprochen, wie sie sich alleine bettfertig macht und ins Bett geht, damit ich zur Klinik fahren, meinen Sohn übernehmen und damit die KM dort ablösen kann, es war kurz vor 9, da kam er schon rein.

    Jetzt hatte sein KH-Aufenthalt also knapp 6 Stunden gedauert. Wir rechneten zusammen aus, wann wir beide gestern Nacht dann also wahrscheinlich aus dem KH entlassen worden wären und kamen auf etwa 2 oder 3 Uhr morgens. Er hat (anders als die Formationen hier) es durchaus verstanden, dass ich davor zurückgeschreckt war, mit einem frisch behandelten Kind mitten in der Nacht einen 20minütigen Fußmarsch machen zu müssen.

    (Wie zuvor erwähnt, ich - und auch keiner der anderen anwesenden Erwachsenen - waren in der angespannten Situation am Abend zuvor auf den Gedanken gekommen, dass, wenn die KM mir kein Geld gibt, ich trotzdem ein Taxi nehmen könnte, weil ich zuhause mein Geld ja holen und dann zahlen könnte).

    So ist der Abend dann noch schön und harmonisch ausgeklungen, ich hatte meine drei Kinder wieder alle - irgendwie gut versorgt - zuhause, konnte mit meiner Frau noch die letzte Episode der Serie schauen, zusammen mit ihr das Tiramisu verspeisen, und in Frieden schlafen.


    Dass ich jetzt wach bin, liegt daran, dass unsere Kleine immer wieder mal kurz weint, und ich dann kurz zu ihr gehe. Aber insgesamt ist die Lage ganz entspannt.

    Gleich später, also heute vormittag haben wir dann wieder eine Stunde bei unserer Eheberatung und da werde ich meinen Wunsch nach einer SPFH vorbringen, und auch hoffentlich näheres erfahren, ob, und wennja, welchen Plan meineFrau nun hat.


    Ich habe für Anfang August auch einen Notarstermin vereinbart, damit wir entweder einen Ehevertrag oder ein Wohnrecht für mich im Haus, oder evtl. mein Nutz- und Nießbrauchrecht für das Haus ins Grundbuch eintragen lassen.

    Meine Frau hat letzte Woche davon gesprochen, dass sie, so wie die KM unabhängig von mir sein möchte, wenn wir uns trennen. Mit einer eigenen Wohnung und finanzieller Unterstützung durch den Staat.

    Ich denke, dass das nicht möglich sein wird. Erstmal wird sie, als Alleineigentümerin unseres Hauses, dieses verkaufen müssen. Das wird sie natürlich nicht wollen. Deshalb denke ich, dass es das beste ist, dass sie mir die o. g. Rechte einräumt, Sozialhilfe beantragt, solange sie kein ausreichendes Einkommen hat, und dass das Amt dann von mir zurückholt, was es ihr vorgeschlagen hat.

    Ich denke, dass uns der Notar einen entsprechenden Vertrag vorschlagen kann, und seine Aufgabe ist ja immer, die Interessen beider Parteien ausgewogen zu berücksichtigen.


    Vor

    musicafides "der gewünschte Gesprächspartner ist vorübergehend nicht zu erreichen", was jetzt?

    Zur Polizei fahren,

    Schwierig. Ich müsste meine Kleine mitnehmen und wenn die KM in der Zwischenzeit herkäme mit den Kindern, stünden sie vor verschlossener Tür.

    Es also einfach so belassen, sie wird ja sicher schon irgendwann kommen, wahrscheinlich ist sie draußen irgendwo im Park beim Grillen mit ihren Freunden, also, cool bleiben,


    Ironie an: und das gestern war ja echt nicht sooooo schlimm?, dass man sich danach Sorgen machen müsste.

    KTW?

    Verspätungen der KM bei der Übergabe sind ja nun nicht neu.

    Sicher, Verspätungen sind nichts Neues, aber nachdem der Rettungswagen vor der Tür stand und die Aussage der KM, dass sie den Jungen heute selbst zum Krankenhaus begleitet, sind das andere Rahmenbedingungen.

    Und ich heute bereits mehrfach angerufen habe und auch per SMS um Auskunft gebeten habe, alles unbeantwortet.

    Meine Frau hat jetzt das Haus verlassen, ihr geht es nicht gut und sie will nicht ihre schlechte Laune den Kindern zeigen/ausleben. Sie kommt später zurück, wenn alle Kinder im Bett sind.

    Soweit, so gut.

    Was mache ich nun, wenn es in einer Viertelstunde nicht klingelt?

    Egal was ich mache, wird es hier im Forum auf jeden Fall welche geben, die mir das negativ auslegen.

    Entweder ich lasse es geschehen, wie es ist, die KM bringt die Kinder irgendwann oder nicht, ich verhalte mich abwartend, dann findet sich ganz sicher jemand, der hier Bequemlichkeit, Desinteresse oder was anderes, negatives drin erkennt.

    Setze ich alle Hebel in Bewegung, fahre zum Haus der KM, klingle, und wenn keiner öffnet, klingle Sturm, dann zur Polizei, Vermisstenmeldung, auch ganz klar, negativ, meinerseits.

    rainbowfish danke dir, das war mir nämlich nicht klar, ob ich es überhauptnochmal ansprechen und ganz klar, das war meine schwierigste Frage, soll ich mich explizit bei ihm entschuldigen, so habe ich jetzt diese erste Orientierung. Ja! Ok, soweit gut. Jetzt aber, wie schaffe ich es, wenn er nachfragt. Wie kriege ich das hin, das Fehlverhalten einzig bei mir zu benennen. Ohne Begründung abzugeben.

    Ich bin ja gekommen, um ihn zu begleiten, wollte aber nicht womöglich nachts mit ihm zu Fuß 20 Minuten bis zu uns marschieren müssen, um ihn dann hier ins Auto zu setzen und zur KM zu fahren. Jetzt fällt mir ein, das kam mir gestern aber nicht in den Sinn. Ich hätte natürlich mit ihm von der Klinik zu uns nach Hause ein Taxi nehmen können, und dann hier mein Geld zuhause holen und ihn bezahlen können. Ja, jetzt in Ruhe, sieht das einfach aus. In dem Streß gestern kam ich nicht auf diese Idee.

    Also, wie schaffe ich es, das auszudrücken, ohne KM zu erwähnen?

    Das ist nicht direkt ne Frage, eher ein Appell an mich für nachher.

    Ja elefantendame ich gebe dir im Prinzip recht. Soweit zur Bewertung des Vergangenen. Nun meine Frage, wie würdest du heute um 17 Uhr damit umgehen, wenn du, was dir sicher niemals nicht passieren würde, dich so ähnlich unterirdisch deinem Kind gegenüber verhalten hättest, und es in anderthalb Stunden zurück erwartest. Was, wenn es nicht erscheint, was wenn keine Nachricht kommt, wo es ist?

    Wie würdest du deinem Kind gegenüber auftreten, nach solch einem unterirdischen Auftritt?

    Deine Bewertung in Ehren, mir geht's im Moment mehr darum, wie geht's weiter.

    Also, unser Freitagabend verlief dann doch noch recht schön: Ich habe in der Kücje ein Tiramisu gezaubert, das ist etwas, was sie sehr mag, und dann sind wir recht bald ins Bett und haben 2 Folgen der Serie "Nur eine Ohrfeige" in der ARTE Mediathek geguckt, dazwischen eine der beiden Tiramisus verdrückt, es war wirklich ganz schön. (Gefühlt etwas zu schön, zu herzlich von ihr? Sie ist immerhin Asiatin, dort lernen die Menschen zu lächeln und lieb zu sein, von Kindesbeinen an...). Am Samstag Morgen habe ich wieder Frühstück für uns 3 gemacht, und musste dann auch bald los, um in meinem Mietshaus etwas zu arbeiten. Ich war pünktlich kurz vor 11 Uhr zurück, denn sie wollte um 11 Uhr das Haus verlassen, um zu ihrer ersten Arbeitstelle zu fahren. Sie hatte einen Job gefunden und statt der anderen 15 Absagen hier eine Zusage, zumindest dass sie am Samstag mal von 12 bis 20 Uhr Probearbeiten durfte. In einem Schuhladen für Frauen. "Was habt ihr ausgemacht, was du dafür bekommst?" meine Frage empfand sie als Frechheit, natürlich nichts, denn sie kann ja froh sein, dass sie überhaupt eine Chance hat...

    Ich also einen schönen Tag mit unserer Tochter verbracht, sie lag um kurz vor 19 Uhr im Bett, und da rief mich meine Frau an, dass sie fertig sei, ob ich was gekocht hätte. Ich war perplex, antwortete wahrheitsgemäß, NEIN, und noch bevor ich fortsetzen konnte, dass sie doch gesagt hatte dass sie bis 20 Uhr arbeitet und erst gegen 21 Uhr zuhause sein würde, ich natürlich etwas geplant hatte, aber bis eben gerade mit unserer Kleinen zugange war udn jetzt eigentlich anfangen wollte, ... Zu all dem kam ich nicht mehr, "Ja, ist gut, du brauchst nichts zu kochen." ich darauf "Warte, ich wollte schon noch was kochen..." "Nein, brauchst nicht, ehrlich, alles gut, ..." ALso gut, dann eben Nicht!

    Ich muss dazu sagen, dass meine Frau Fastfood liebt, und sie kauft häufig solche KFC, McDonalds oder Burgerking Tüten oder auch aus den Asia-Imbiss. Die bringt sie dann mit nach Hause und zelebriert dann IHR Essen.

    In meinem Kopf lief dann der Film: Achso, die Chefin war wohl sehr zufrieden mit ihr, hat ihr einen Arbeitsvertrag angeboten und anscheinend hat sie jetzt gerade ihren ersten, völlig unerwareten eigenen Lohn hier in D erhalten, denn die Chefin hat ihr wohl doch etwas für einen Tag Mitarbeit im Laden gegeben - was durchaus korrekt gewesen wäre. Also, ich habe dann nicht weiter nachgebohrt, habe sie gelassen und hier im Haus etwas aufgeräumt und für mich selbst Abendbrot gemacht.

    Doch sie kam also doch schon gegen 20 Uhr, hatte keine Fastfoodtüte dabei - und konnte zeitlich eigentlich auch nichts gegessen haben, ich habe mich auf jeden Fall gefreut und gerade wollte ich beginnen uns doch noch was zu Essen zu machen, da kam der Telefonanruf vom Kindsvater der beiden Halbeschwister meiner Beiden. Meine KM hatte ihn, wie er sagte, verzweifelt angerufen. Er selbst sein nicht dort, können auch nicht zu ihr kommen, aber meinem Sohn gehts es ganz schlecht. Sein Auge sei geschwollen, schon den ganzen Tag, jetzt zum Abend hin sei es schlimmer geworden und sie ist verzweifelt, er muss drngend ins Krankenhaus...

    Ich war natürlich sofort bereit meinen Sohn zu begleiten, denn meine KM KONNTE das nicht, sie hatte ja die 3 anderen Kinder und konnte sich deshalb nicht um die medizinische Versorgung unseres Sohns kümmern. Ich wollte also los - da wurde mir sichtbar klar, dass meine Frau das überaupt nicht akzeptiert. Ich sollte das bleiben lassen. Die "tollste Mama der Welt" sollte sich selbst drum kümmern. Puh! Ich irgendwie dazwischen und insgeheim empfand ich das gleiche wie meine Frau. Ich kenne ja meine KM. Aber andererseits, ich konnte meinen Sohn ja auch nicht leiden lassen, mich auf "Ihre/Meine Betreuungszeit" berufen. Und meine Frau wurde immer wütender. Ok, ich kann fahren, aber um 21 Uhr möchte sie in ihr Zimmer fahren. Dann muss ich zurück sein.

    Ich fuhr also hin zur KM, schnell auf dem Rad, denn die Klinik ist hier gerade mal um die Ecke, nur 20 Minuten zu Fuß, genauso weit, wie zur KM. Als ich bei der KM ankam, stand der Rettungswagen schon vor der Tür. Offensichtlich hatten die auf mich gewartet, oder Zufall, egal, wir kamen also beide zeitgleich dort an. Lebensbedrohlich sah es also nicht aus, schmerzhaft sei es aber schon, sagte der Sohn.

    Jetzt kommen mein erster Fehler: "Das hat heute früh begonnen, warum hast du dann den ganzen Tag nichts unternommen, warum?" Dann ging es weiter: Der Rettungsdienst bestand darauf, dass ein Erwachsener IM Rettungswagen mitfährt. Ich war extra mit dem rad rübergekommen, damit ich dann später nachts weiter mobil wäre, und ich war nicht bereit, mein Rad bei der KM stehen zu lassen, und ohne Geld und sonstwas einstecken, im Rettungswagen in die Klinik zu fahren. Ja, ich weiß, die wäre doch nur 20 Minuten entfernt gewesen für mich, und wenn ich dann mein Schlafzeug hole, dann wäre das nicht mal ein einstündiger Fußweg geworden hin und zurück.

    Nein, ich war nicht bereit dazu, zumal plötzlich aus dem Bad ein weiteres fremdes Kind herauskam, das anscheinend bei der KM zum Übernachten ebgegeben worden war. Ich weiß, die KM ist bestens vernetzt, und sie helfen sich in der Kinderbetreuung gegenseitig, das ist ok, da habe ich kein Problem mit, aber dass ich wieder derjenige sein sollte, der das Ausbaden sollte, habe ich nicht eingesehen. Zumindest verlangte ich von der KM das Geld fürs Taxi, wenn ich später nachts dann von der Klinik weg wollte, um mein Rad und meine Schlafsachen zu holen/ oder den Sohn zu ihr nach Hause zu begleiten.

    Sie war nicht bereit, mir das Taxigeld zu geben, ich hatte in der Eile überhaupt nichts eingesteckt gehabt, und so kam es wieder mal zum Eklat und schließlich entschied dir KM dass das geschwollene Auge auch noch bis zum nächsten Morgen Zeit hätte, und dass sie ihn hier bei sich zuhause lassen würde. Der Rettungsdienst fand das überhaupt nicht schlimm, auch sie sahen, dass offensichtlich keine Lebensgefahr bestand und der Junge weinte ja auch nicht vor Schmerzen. Er hatte ein geschwollenes rechtes Auge und ein stark abstehendes linkes Ohr. Sah komisch aus, hat sicher auch weh getan, aber die Sanitäter fragten, ob es pulsiert, ob es bei Berührung weh tut usw. und nachdem wie gesagt, auch die Sanis einverstanden waren, ihn zuhause zu lassen, bin ich nach Hause geradelt.


    Heut habe ich schon 2 mal versucht die KM anzurufen, und mich nach dem Befinden unseres Sohns erkundigt, dringend um Info gebeten, ob und wenn ja, in welchem Krankenhaus er ist und natürlich, keine Antwort erhalten.

    Ich habe abschließend geschrieben, dass spätestens um 17 Uhr, dem gerichtlich fetsgesetzten Übergabezeitpunkt, ich entweder Auskunft haben will, wo er ist, und wenn er nirgends in Behandlung, sondern bei ihr ist, ich heute auf der Rückübergabe der Kinder um 17 Uhr bestehe. Ohne "ANdernfalls werde ich ..." zu drohen.


    Gestern Abend ging es mir dann total schlecht.

    Nicht nur, weil meine Frau dann komplett dicht gemacht hatte, keinb Wort mehr mit mir redete, und sich maximal dazu herabließ, mit mir weiter die nächste Folge der Serie "Nur eine Ohrfeige" zu gucken, aber ohne ein Wort, ohne ein Lächeln, nichts. Aber das war nicht, was mich so fertigmachte.

    Ich fühlte mich meinem Sohn gegenüber total mies. Ich hätte heulen können, aber es nutzte ja nichts. Ich habe ihn wieder mal enttäuscht. Wieder war der Konflikt zur KM in den Vordergrund getreten und hat ihn übertönt. Ja, ich weiß, das war total falsch.

    Es soll nicht als Entschuldigung dienen, nur um meinen eigenen Konflikt aufzuzeigen: Ich habe unsere beiden Kinder, den Sohn, 6 oder 7 Mal und die Tochter 1 oder 2 Mal ins Krankenhaus begleitet. Immer mit Übernachtung. Die KM hat das noch nie getan. Gestern war - aus meiner Einschätzung - keine akute Gefahr und auch kein schlimmer Schmerz, sondern, so ist meine Fantasie, so kenne ich die KM, ihr Kalkül, dass die Sache mit dem Auge abgeklärt gehöre, und da sie weder Lust noch Interesse daran hatte, sich selbst drum zu kümmern, ließ sie mich antanzen.


    Es ist jetzt 14:30 Uhr, in 2 1/2 Stunden ist Übergabezeitpunkt.

    Ich teile das hier, einmal um mich selbst zu vergewissern und zu dokumebtieren, was war, aber auch, wenn es jemand bis hierhin geschafft hat, mitzulesen, und mir einen Rat geben mag, was ich in Bezug auf unseren Sohn heute um 17Uhr ff tun solle, und was auf keinen Fall.

    Und in Bezug auf meine Frau, ja, da stehe ich total auf dem Schlauch:

    Nach dem Film schliefen wir gegen 11 Uhr berührungs- und wortlos ein. Um 2 Uhr war ich wieder wach, konnte nicht mehr schlafen, bin aufgestanden und habe nachgedacht, gefuttert, gegrübelt und bin gegen 6 Uhr wieder zurück ins Bett.

    Sie lag da, mit Smartphone neben sich, wurde leicht wach, war jetzt wieder freundlich, fragte, was war, was mit mir sei, denn ich war kaputt, mir schossen die Tränen in die Augen, ich konnte nichts sagen. Ich fühlte, dass wir ganz weit auseinander waren.

    Ich schlief erschöpft ein, wurde gegen 9 Uhr wach, vom Geschrei unserer Tochter; meine Frau war mit ihr zusammen, so konnte ich ins BAd und musste mich heute mal nicht zuallererst um unsere Tochter kümmern. Dort, alles schmutzig, ich machte dann den ganzen Vormittag Großputz: Badezimmer und die 3 Zimmer der Kinder. Und jtzt bin ich fertig, und ich warte drauf, wann sich unsere Kleine vom Mittagsschlaf zurückmeldet, und ob meine Frau sich dann wahrscheinlich auch aus dem Bett erhebt.


    rainbowfish das mit der professionellen Hilfe versuche ich schon seit Wochen. Es ist einfach kein freier Platz zu bekommen. Ich werde aber nächste Woche beim JA um eine SPFH bitten. Obwohl und nicht weil meine Frau das nicht will. Aber ich schaffe das einfach nicht mehr alleine.

    Die vielen Toten, Entwurzelten, Hinterbliebenen, über Nacht um alles Hab und Gut gebracht wordenen, Obdachlosen, Vermissten, Noch Verschütteten, die Behinderten, die in ihrem Heim ertrunken sind, alle

    aktuelles Beispiel, völlig unerwartet kam sie vorhin hierher nach Hause. Ganz fröhlich, aufgedreht, gleich recht eindeutige Andeutungen für uns beide heute Nacht gemacht und vor allem sehr laut fröhlich.

    Naja, ich habe mir schon erlaubt zu fragen ob ihre Verabredung nicht so geklappt hat, warum sie heute schon hier ist.

    Naja, sie tat meine Frage ab, es wäre nicht so wichtig gewesen. Ach genau, ich fragte, was denn gestern sooooo wichtig war, dass sie die Musikstunde mit unserer Tochter hat ausfallen lassen, halt überhaupt nicht dran gedacht hat, sonst hätte sie es mir ja sagen können, dass ich die Stunde übernehme.

    Auf jeden Fall, am Ende kam Klartext, wütend, ich will dir nicht sagen wo ich war, das geht dich nichts an.

    Das wäre vielleicht sogar ein typisches Beispiel. Sie macht was, zündet Nebelkerzen, und ich frage nach, bohre nach, ja, sicher auch nicht toll, wenn der Partner genau wissen will, wo seine Partnerin die Nacht verbracht hat, aber ist das allen anderen hier denn wirklich so völlig fremd?

    Ist eigentlich egal, kann ja sein für euch andere, mir ist es nicht egal, wenn ich irgendwie hingehalten werde.

    Was anderes wäre es sicher, wenn wir seit Wochen und Monaten nur auf Wolke 7 schweben, wir uns einfach durch und durch vertraut sind, klar, wenn dann einer mal ein Geheimnis hat in der Beziehung, dann fühlt sich das für mich nicht bedrohlich an. Aber wenn täglich mindestens einmal die Trennung ausgesprochen wird, dann erscheint jedes Geheimnis des anderen sofort als bedrohlich.

    musicafides

    " kann es sein, dass Dir ein Danke, ein Ausdruck der Wertschätzung manchmal schwer über die Lippen kommt?"

    Das ist eine gute Frage. Mein Selbstbild sagt mir "Nein", ich glaube, dass ich mich sogar deutlich mehr als normalerweise angemessen bedanke, wenn es Gelegenheit dazu gibt.


    Das Problem ist eher, dass hier im Haus mittlerweile oft dicke Luft herrscht. Und wenn ein Streit entbrennt, rufen meine beiden, vor allem mein Sohn, "Aufhören" runter, aber sie hört einfach nicht auf, wenn sie mal angefangen hat loszuwettern.

    Ich denke, dass meine beiden Kinder in höchster Anspannung sind, dass hier mit uns nicht das Gleiche passiert, wie zwischen der KM und mir.


    Sie hat schon öfter von unsrer Trennung gesprochen, wie sie dann alleine lebt, auch mal, dass sie unsere Kleine für ein oder mehrere Jahre mit auf die Philippinen nimmt, hat das dann aber immer wieder nachdem ihre Wut verraucht war, zurückgenommen. Letzte Woche war wieder mal die Trennung ausgesprochen, aber diesmal ohne das explizite Zurücknehmen, da fuhr sie wieder in ihr Zimmer in der Stadt und blieb 2 Tage weg.

    Naja, und dass sie also sich völlig entkoppeln möchte, also auch nicht mehr ein oder zwei Zimmer in einer meiner WGs anstrebt, sondern ihre ganz eigene Wohnung, das ist vom Äußeren her gesehen neu. Und schafft bei mir deutlich größere Unsicherheit, bzw. eigentlich müsste ich sagen, es gibt mir mehr Klarheit, dass sie nun langsam damit rausrückt, was sie wirklich will.


    Ich behaupte nicht, dass sie mich von Anfang an nur und ausschließlich benutzen wollte, und wir wissen es alle, ich habe natürlich meinen Beitrag dazu geleistet, dass sie in sich zu diesem Entschluss kommen konnte. Aber ich denke, es wäre ihr auch möglich gewesen, konstruktiver mit unserer Beziehung umzugehenm in dem Sinne, dass eine Trennung überhaupt keine Option darstellt, sondern die mühevolle Kleinarbeit angesagt ist. Immer wieder offen zu sagen, was sie wirklich denkt, wünscht, erhofft und sich nicht blind darauf verlässt, dass ich doch ganz sicher perfekt im Gedankenlesen bin.


    Ich hatte im Sommer 2019, also noch während der Schwangerschaft hier in der Ehe- und Familien-Beratungsstelle um Hilfe angefragt. Ok, dann kamen der Umzug und die Entbindung, da hatten wir dann nur noch ganz seltene Treffen dort, und die waren auch alle harmonisch. Coronabedingt ging erstmal gar nichts mehr, dann hatten wir telefonische Meetings im Auto, nur mit der Kleinen dabei, und in diesen Treffen thematisierten wir deutlich die Ursachen unserer Probleme miteinander als in der KM und ihren Angriffen begründet. Aber jetzt hat sich die KM anscheinend doch mit der Entscheidung des FG abgefunden und es kommen keine Angriffe mehr von ihr auf meine Frau. Aber unsere Beziehung ist eher angespannter als vertrauter geworden.


    Im Mai hatte sie ihre B2 Prüfung, bis dahin täglich vormittags Online Unterricht, nachmittags Hausaufgaben und Lernen. Ich habe ihr während diesen 6 Monaten den Rücken vollkommen freigehalten, und sie konnte tun und lassen, hier bleiben oder in ihr Zimmer fahren, gerade wie es ihr guttat. Und trotzdem bzw. deshalb waren wir alle wirklich erfreut dass nun endlich diese stressvolle Zeit vorbei wäre.

    über ein Lob hätte sie sich von dir bestimmt total gefreut. ;)

    Ja, da hast du Recht. Hätte ich laut und deutlich gesagt, dass ich es toll finde, dass sie...


    Aber egal was ich jetzt schreibe, egal wie ich es ausspreche, egal wie sehr ich mich bemühe, es einfach nur eine lobende Anerkennung sein zu lassen, sobald ich den Mund aufmache, hört sich alles zynisch und ironisch an. Da lass ich es besser unkommentiert stehen.

    faith

    Es ist das, was meine Frau (Ich finde das "meine", bei der Bezeichnung des Partners falsch, und auch dass im "meine Frau/mein Mann" werden die Menschen stark reduziert, als ob es das allein ausschlaggebende wäre. Ups, vielleicht ist es das ja 🤔, egal, nur so am Rande, weil mir heute früh es doch ziemlich lächerlich vorkommt von "MEINER Frau" zu schreiben) von sich aus sagt. Dass sie unsere Tochter nicht zerreißen will. Und wenn du unsere Tochter kennen würdest, wüsstest du, was für ein fröhlicher, offener, umsichtiger und rundum glücklicher Mensch sie ist. Also bei ihr ist nichts verkehrt, sie zeigt überhaupt an keiner Stelle, dass sie hier, zusammen mit ihren beiden Geschwistern unglücklich wäre oder dass hier nicht gut für sie gesorgt wäre. Sie braucht definitiv keinen Bruch.

    Ich glaube, dass ich jetzt langsam den Titel in Schlussbilanz umändern muss.

    Ich liege seit 2 Uhr wach. Meine Frau hatte schon vor Tagen angekündigt , dass Sie gestern, Donnerstag keine Zeit hat, dass sie bei Bekannten ist. Eigentlich war sie in letzter Zeit öfter übers Wochenende weg, und hat sich mit ihren Freundinnen getroffen. Aber diesmal fühle ich mich anders.

    Wir hatten am Abend zuvor darüber gesprochen, wie es weitergehen soll mit uns, sie fühlt sich unfrei mit mir, sagt sie. Ich habe ihr angeboten, dass sie in einer meiner WGs 2 Zimmer haben kann. Da könnte sie mit einer Frau zusammenwohnen, hätte ein Zimmer für sich und eins für unsere Tochter, wenn sie mit ihr alleine sein will. Also nicht mit Tochter und mir zusammen hier im Haus.

    Aber das will sie alles nicht. Sie möchte dann lieber eine 1-Zimmer-Wohnung, aber sie möchte Küche und Bad alles selbst einrichten können. Damit auch ihre Freundinnen sie besuchen können.

    Warum der Besuch hier bei uns im Haus nicht geht? Verstehe ich auch nicht. Aber es ist einfach so, dass sie sich von mir/uns irgendwie abgekoppelt hat.

    Andererseits hat sie die letzten beiden Tagen allen drei Kindern ein warmes Frühstück gemacht. Normalerweise habe ich immer Frühstück für uns alle gemacht. Jeden Morgen Frischkornbrei, Kaffee für mich, Tee für Sie, und für die Kinder was sie sich eben wünschten. In letzter Zeit war das meist Melone. Und für unsere Kleine ein Bananen-Zwieback-Milchbrei oder ein Vollkornbrot in Häppchen geschnitten.

    Jetzt ist sie 2 mal vor mir aufgestanden, hat Reis gekocht, Bacon, Gemüse und allen 3 Kindern ihre Teller hübsch dekoriert aufgelegt und serviert.

    Meine beiden haben schon davon gegessen etwa die Hälfte, und dann saßen sie irgendwie da am Tisch, nichts ging vorwärts, und nach einer ganzen Weile habe ich sie gefragt, ob sie satt seien, und wenn ja, dann können sie doch aufstehen, Zähneputzen und sich fertig machen.

    Nach etwas längerem Zögern sind sie dann los.


    Mich hatte dieses Frühstückmachen meiner Frau an die KM erinnert. Dort bekommen die Kinder ihr Essen ja auch aufgelegt und sie müssen ihre Teller leer essen. Jetzt hatten sie hier vielleicht das Gefühl, sie müssten aufessen und wenn nicht, dass meine Frau sich vielleicht abgelehnt fühlen könnte? Ich weiß es nicht.

    Ich habe ihr später, als wir allein waren gesagt, dass ich das Gefühl hatte, dass das Frühstück die Kinder irgendwie eingeengt haben könnte, da bekamen wir sofort wieder Streit.

    Ich glaube, dass es nicht mehr weitergeht mit uns beiden.


    Solche Dinge, wie jetzt die Sommerferien planen, das kann alles ich alleine machen, und ich weiß nicht für wieviele ich planen soll/kann. Fährt sie mit, bleibt sie hier, habe ich unsere Tochter dann die ganze Zeit, oder nicht?

    Eigentlich könnte sie jetzt aktuell arbeiten, sie hat das Angebot hier am Nürbärland zu arbeiten, und das würde zeitlich perfekt passen. Bis 22. August und ab 20. sind meine beiden von der KM zurück, dass wie dann alle zusammen losfahren könnten.

    Aber sie sucht jetzt lieber eine feste Dauerstelle, will angeblich den C1 Kurs anfangen und will mehr Zeit mit unserer Tochter haben. Dann will sie nächstes Jahr einen zweiten Anlauf mit dem Telekolleg machen, und, und, und. Gestern wäre eigentlich der Musikalische Kurs "Rasselbande" mit ihr und unserer Tochter gewesen, aber da hatte sie ja ihre Verabredung, die anscheinend noch wichtiger als ihre Tochter war.

    Ach Leute, ich weiß nicht, ob unsere Beziehung noch Zukunft hat. Am Montag haben wir unser nächstes Treffen mit dem Familienberater. Er sagt mir immer, dass die Brille der Angst, ganz schlecht ist. Dass ich meine Frau verstehen soll, dass sie jung ist, sich hier orientieren muss, usw.


    Mittlerweile ist morgen, aufstehen, die Kleine fertig machen, weiter leben und machen.

    Weißt du, wo er einsitzt?

    Ich würde den Sachverhalt so wie du ihn hier beschrieben hast, der Gefängnisleitung schreiben, und im Namen seines Kindes um Kontakt zu dem damaligen Richter bitten.

    Oder um das Geschäftszeichen seines Falls und damit in der Geschäftsstelle des betreffenden Gerichts nachfragen.

    Oder ihn besuchen er müsste ja besuch empfangen dürfen 1 oder 2 mal im Monat.