Beiträge von Vollbio

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    Hier hat es nicht geklappt. Meine Frau sagt, "Stiefmutter ist nichts für mich", und sie ist nicht bereit, unserer Beziehung als Paar noch eine Chance zu geben.

    Allerdings hatte unsere Patchworkfamilie ungleich schlechtere Voraussetzungen als eure. Und ich habe es nicht mit dem Herzen mitbekommen, als vielleicht noch etwas zu retten gewesen wäre, wie meine Frau unter den Angriffen der Ex gelitten hat.

    Wir hatten letzte Woche noch einmal ein gemeinsames Gespräch bei der Eheberatung, da fing es mir ganz leise an zu dämmern, wie tragisch das Schicksal bei uns seinen Lauf genommen hatte, ohne dass ich die Gefahr eines Scheiterns jemals für möglich gehalten hatte.

    Meine Frau hatte mir öfter gesagt, mich gewarnt, lange bevor sie Schluss gemacht hatte, dass sie, wenn es so weitergeht, bald weg ist, und auch hier viele member haben mich laut und deutlich davor gewarnt, es quasi mir zugerufen, dass es gleich krachen würde. Ich habe es einfach nicht geglaubt.

    Dass unsere Patchworkfamilie gescheitert ist, lag, wie mir leider jetzt erst klar wird daran, dass ich nicht beziehungsfähig bereit war.

    Meine Hoffnung ist jetzt, aus diesem Scheitern zumindest den Nutzen zu ziehen, dass ich grundlegend anders in Beziehung trete. Offener, und hierzu an meiner Bereitschaft, wahrhaftig in Beziehung zu gehen, arbeite.

    Sorry, das ist jetzt OT geworden. Ich wünsche dir, dass du nicht irgendwann vor dem Scherbenhaufen eures Patchwork stehen wirst.

    Wohl eher um schleichwerbung. ... hat jetzt sicher ein paar Klicks mehr.

    Ich muss zugeben, einer der neuen Klicks, allerdings, auf einer anderen Seite, den Namen habe ich allerdings schon wieder vergessen, irgendwas mit J glaube ich, aber bringt nichts. Brachte mir nichts, also wieder weggemacht.

    Aber auf die Idee muss man ja auch erst mal kommen.

    Ich kam jedenfalls nicht von alleine drauf .

    Bei mir war die Motivation mich hier anzumelden nicht nur und auch nicht vor allem, aber auch um evtl. jemanden kennenzulernen, mit der es mehr werden könnte, oder Wege kennenzulernen, wo und wie ich diese jemand kennenlernen könnte. Also daher finde ich an der Fragestellung als erstes nichts Abwegiges, im Gegenteil. Es geht beim Dating ja für viele um das Grundbedürfnis nach Liebe, Geborgenheit und Zugehörigkeit.

    Bist du dir sicher das du mit 600 € bei KU & TU richtig liegst - bei allen Einkommensquellen ?

    Nein ich dachte, dass ich nur vom Unterhalt her gesehen zu viel bezahle. Aber ich möchte nicht obdachlos werden. Ich hatte Panik, dass ich einer Maschinerie ausgeliefert sein könnte. SGB2 Antrag > Enteignung.

    Heißt das Regelbedarf Mutter und Kind sind 729 €. + KU sind mind. 283,50 € = etwas mehr als 1000 eur?

    Aber das mietfrei wohnen, all inklusive (Strom, Heizung, Internet, GEZ, ...) muss ich doch als geldwerten Vorteil ansetzen dürfen. Also habe ich mit ca. 300 Eur angesetzt. Und die Krippengebühr müssen wir die uns nicht auch hälftig anrechnen lassen?

    Meine Frau hat mir ja Mitte August das Haus vollständig übertragen, ohne irgendeinen Vorbehalt, Nutzungs- oder Wohnrecht. Für mich ist außer meinem Alleineigentum ebenfalls kein weiteres Recht eingetragen.

    Meine Frau ist jetzt damit beschäftigt, ihren SGB2 Antrag zu stellen. Sie wohnt mietfrei in einer meiner WGs und ich zahle ihr monatlich 600+ Eur Trennungs- und Kindsunterhalt. Die Krippengebühr von knapp 500 Euro zahle ich weiter alleine. Sie arbeitet teilzeit als Pflege-/ Haushaltshilfe im Haushalt einer Freundin, ich nehme an unangemeldet, und nimmt am Vollzeit C1-Deutschkurs teil.

    Wie läuft eine, vom JC möglicherweise geforderte Rückübertragung des Hauses?

    Geht das, wie ein Uhrwerk zwangsläufig, ohne Möglichkeit die Enteignung zu stoppen?

    Oder, nachdem das Amt aufgrund seiner Berechnung einen Bescheid erstellt hat, habe ich trotzdem noch die Möglichkeit, wenn ihr Anspruch auf Sozialhilfe höher sein sollte, als meine bereits geleistete Zahlung, diese aufzustocken und damit den Verlust des Hauses abzuwenden?

    Hallo, grüße dich!

    Ich habe mit einer Frau aus Ghana 2 Kinder, die sind jetzt knapp 7 und 8. Unsere Trennung war weit vor der Geburt Jüngeren. Genau das gleiche wie du schreibst, lautstarke Streitereien vor dem Baby. Später auch in der Öffentlichkeit. Ganz schrecklich.

    Mittlerweile hatten wir schon 6 Verfahren vor dem FG, vor einem Jahr wurde als Letztes unser WM angeändert in ein RM.

    Bis vor Kurzem haben beide Kinder noch regelmäßig eingenässt, Diesen Sommer sind sie beide so ganz nebenher trocken geworden.

    Ich glaube, dass der Krieg zwischen uns Eltern jetzt zu Ende ist, aber der hat uns allen viel gekostet. Vor allem unseren Kindern.

    Ich kann dir nichts raten oder einen Tip geben. Ich weiß nur, dass es schwierig ist und ich glaube, dass ich dich ganz gut verstehe.

    ... ja natürlich da war ne halbe Stunde dazwischen.

    Ich hatte hier 3 Kinder, von denen eines nur noch am Schreien war. Die Kleine noch im Schlafsack und der 3klässler musste auf den Weg zur Schule eingenordet werden. Ich hatte total die Panik, dass evtl. ein Blinddarmdurchbruch o. ä. Es sein könnte, deshalb, ich wusste nicht was ich machen sollte.


    Als ich dann langsam meine Gedanken wieder in den Griff bekam und wieder realistisch nachdenken konnte, war mir klar, lieber die max. insgesamt 1 Stunde Fahrt zur Kinderärztin zu machen war sinnvoller, als erstmal 3 Stunden in der Notaufnahme zu sitzen.


    Ja, die 112 ist kein Taxi. In dem Moment war ich einfach nicht in der Lage zu denken, konnte nur handeln. Nach 5, 6 mal klingeln war bei mir auch der Notstromgenerator für das gesamte Hirn angesprungen, ich habe aufgelegt und dann etwas überlegter die nächsten Schritte gegangen.


    Ja, die sind kein Taxi, weiß ich. Die sind auch keine Seelsorge, aber in dem Moment einer kurzzeitigen Überforderung wenn man glaubt, dass es um Leben und Tod ginge dort anzurufen, was ist da schlecht dran?

    Der Tag fing schon prima an!

    Mein Schulkind mag erst gar nicht recht aufstehen, dann auch kaum was essen, dann Klagen über Bauchschmerzen, Massage hilft nichts, Toilette ja, half ein bisschen, dann ging es weiter, Aufschrei wegen der Schmerzen, erst gebe ich eine halbe Ibu490, aber es wird immer schlimmer, sie schreit nur noch.

    Also KM angerufen, die Haare können wir nicht machen, ich fahre mit ihr zur Klinik oder Kinderärztin, denn 112 Krankenwagen meldet sich niemand.

    Also die Kleine, die auch nur Mini aß, fertig gemacht blitzschnell zur Krippe, zurück im Auto,

    "Du Papa, ich muss dir was sagen, ..." ihre Bauchschmerzen wie weggeblasen.

    Auch gut. Also die KM1 wieder angerufen, sie kann doch kommen zum Haare machen. Ab da alles prima. KM redet zwar weiterhin nur das Nötigste, aber wir reden.

    Dann während der Begeüßungsfeier der Schule, ruft meine Noch-Frau an, lässt sich nicht wegdrücken. Also lese ich dass unsere Tochter aus der Krippe abgeholt werden muss. Sie selbst kann das nicht, weil sie von der Impfung her noch zu geschwächt ist.

    Also alle Pläne erstmal umgeworfen, KM1 holt unser Schulkind von der Schule ab und nimmt sie mit zu sich. Dann wird sie vom Partner der KM um 16 Uhr, zusammen mit den Schwestern gebracht. Die KM kommt um 17 Uhr mit dem Abendessen.

    Jetzt noch die Gäste verständigt, Party beginnt später, naja, so isses halt.

    Ich habe zwischenzeitlich unsere Kleine abgeholt, ihr schnell ein Mittagessen gekocht und sie hingelegt. Natürlich nachdem ich die Windel gewechselt hatte, kacka war das nicht. Das war nur flüssig.

    Jetzt darf sie erstmal zuhause bleiben, und ab Symptomfrei plus 48 Stunden wieder zur Krippe, mit aktuellem Test.

    Nun ist die Schwester dran, morgen ist ihr großer Tag. Leider haben die Gäste, auf die ich gehofft hatte abgesagt und so werden wir ein kleiner Kreis nur sein. Aber das Schönste, und man sagt ja, "Kein Schaden ohne Nutzen ", nachdem meine Frau hier ausgezogen ist, brauche ich keine Rücksicht auf ihre Befindlichkeit mehr nehmen. Ich habe die KM1 eingeladen, sie musste erst überlegen, aber jetzt hat sie zugesagt. Und ihr Partner und ihre kleineren Kinder. Ich freue mich sehr für meine Tochter. Und nochmal, kein Schaden ohne Nutzen:

    Ich hatte meine Frau gebeten unsere Tochter heute ausnahmsweise zu nehmen, damit ich leichter das Fest vorbereiten kann. Sie hatte zugesagt, rief dann aber mittags schon an, sie hatte heute früh ihre erste Corona Impfung bekommen und ihr ging es schlecht. Also habe ich die Kleine doch gehabt, kein Problem, aber so brauchte ich nichts erklären/entschuldigen,... Es gibt einen massiven Unsicherheitsfaktot weniger morgen, und das ist gut so.

    Wir sind jetzt Seite 10 dieses Threads. Ich habe ihn nochmal von Anfang an gelesen, die ganze Seite 1. Ich frage mich, wenn du die Zeit zurückdrehen könntest, ob du dich weiterhin an seiner Präsenz in eurer Wohnung jedes Wochenende stören und dich genau so wieder verhalten würdest oder, die jetzt eingetretene Entwicklung befürchtend/vorausahnend, ob du etwas anders machen würdest.

    Falls du, angesichts der jetzt eingetretenen Konsequenzen, Spielraum sehen solltest, was du vor 4 Monaten radikal anders machen würdest, weil du eben weißt, wohin das Ganze sich hin entwickeln wird, wie wäre es, sich diesen Spielraum näher anzuschauen, ihn für dich auszuprobieren?


    Du kannst die Zeit nicht zurückdrehen, aber du kannst dich und deine Haltung verändern.

    Echt jetzt? Dich stößt Stillen ab und Kinderwagen schieben??

    Nein, das hast du offensichtlich völlig falsch verstanden, und ich habe das durch meine missverständliche Formulierung ausgelöst. Bitte entschuldige.

    Also ganz eindeutig, nein, Stillen stößt mich nicht ab, und die Kinder im Kinderwagen zu schieben im Prinzip auch nicht.

    Hier in Vollbios Fall wäre ich aber sehr vorsichtig, meine Vorstellungen der KM aufzudrücken. Sie wird sich schnell gegängelt fühlen und man kann nur hoffen, dass er nicht wieder in so eine Rolle des Besserwissers rutscht.

    Wobei meine Hoffnungen sich da in Grenzen hält, da der Lerneffekt in den letzten Jahren gen null war.


    Ich würde, solange ich nicht das Gefühl hätte, dass es sich um eine kindswohlgefährdende Aktion handelt meine Ansichten gegenüber der KM zurückhalten und mein Kind stark machen und aufzeigen, dass es anders geht und sie ihn oder andere nicht küssen muss, um zu gefallen.

    Liebe friday in diesem Fall liegst du daneben , denn ich habe hier lediglich deshalb gepostet, um für mich Sicherheit im Verhalten meinerseits meiner Tochter gegenüber zu finden.

    Mich stoßen die Mundküssereien Erwachsener auf Kinder immer ab. Ganz egal, ob es MEINE KM oder sonst ein Erwachsener ist. Im übrigen genauso, wenn ET einen Kinderwagen schieben, ein Baby stillen, am Spielplatz stumm neben den Mitmenschen dort, egal welchen Alters nur mit dem Smartphone in der Hand kommunizieren.

    Und ich verschonte bisher alle meine Mitmenschen von dieser, meiner inneren Ablehnung, also auch meine KM2.

    Ansonsten bin ich dankbar für deine Äußerungen der Sorge.

    Kurzes Feedback zur nicht ganz so überraschenden Ankündigung, dass KM2 nun nicht mehr hier wohnt. "Papa, musst du jetzt weinen :D grins"? Nein, passt schon. "Gut, dann sprechen wir jetzt wieder über ... und nicht mehr von KM2" und damit war das Thema durch. Ganz locker, und klar, sie ist und bleibt eingeladen und willkommen. Ich war gestern Abend nur sehr erschöpft, als ich schrieb, ob sie nicht besser fort bliebe.

    Das nächste Fass!

    Am Sonntag feiern wir hier Geburtstag meines Sohns. 9 Kinder kommen plus 3 Elternpaare und 2 AE-Papas. Beide Papad und eines der Elternpaare wissen von unserer Trennung, das zweite kennt noch den Status "wahrscheinlich wird es zu einer Trennung kommen " und das dritte Elternpaar weiß nichts davon.

    Und meine beiden Kinder WISSEN offiziell zwar noch nichts von unserer Trennung, aber vor einer Woche haben sie schon den 5. Stuhl vom Esstisch weggeräumt und neue feste Plätze festgelegt, also körpersprachlich ausgedrückt, dass sie sehr wohl verstanden haben, der Zug ist abgefahren. Trotzdem bin ich mir fast sicher dass mein Sohn die KM2 fragen wird, wann sie wieder hierher kommt, er vermisst sie, glaube ich.

    Meine Frage: Ich würde meinen Kindern gerne vor der Feier reinen Wein einschenken (ich erinnere mich an unsere Trauung, damals haben sie am Morgen der Eheschließung davon erfahren, dass ich heirate.).

    Nicht morgen früh sondern nach der Kita, so dass sie Zeit haben, dass es sich etwas setzen kann, und dass sie, wenn sie KM2 am Sonntag sehen, sich keine falschen Hoffnungen machen.


    Rein theoretisch und auch ganz real könnte aber passieren, dass er sie dann gar nicht bei seinem Geburtstag dabei haben will.

    Dann müsste ich sie ausladen, was mir, wenn ich alles bedenke, am besten gefallen würde.

    Ich könnte den Kindern ja morgen auch von unserer Trennung berichten, und dann meinen Sohn fragen, ob er sie trotzdem dabei haben möchte.

    Oder ich könnte ihn fragen, ob es ok für ihn wäre, wenn ich sie wieder auslade, weil mir ihre Gegenwart zusammen mit den anderen Gästen, schmerzhaft wäre.

    ... Tage nach dieser Äußerung haben wir unsere Trennungsvereinbarung beide unterschrieben. Ich denke, dass damit ihr zuvor geäußerter Wunsch keine Bedeutung mehr hat. Denn wenn dieser Tage danach noch immer gültig gewesen wäre, hätte sie die Vereinbarung so nicht unterschreiben dürfen. Oder?

    Ich habe geteilt, dass sie diesen Wunsch geäußert hat. Ich bin darauf nicht weiter eingegangen. Mitte September sitzen wir (hoffentlich immer noch zu Zweien) wieder bei unserer Ehe- und Familienberatung. Möglicherweise wird das dort auch Thema.

    Ich habe nochmal nachgelesen.

    Während der Schulferien und an Feiertagen finden die Wechsel synchron mit dem Wechsel meiner beiden Kinder statt. Ansonsten ist sie immer Mo/Di bei mir, Mi/Do bei KM2 und die Wochenenden abwechselnd, synchron mit meinen beiden Großen.