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  • Ich finde auch, wenn man die Kids noch im Boot hat, sollte Mann / Frau wählerischer sein, schließlich kann da nicht noch unendlich viel Kraft und Zeit für irgendein suboptimal passendes Individuum verballert werden,


    Ich möchte auch keine Kraft und Zeit für ein "suboptimal passendes Individuum" verballern und das ist völlig unabhängig davon, ob noch Kinder mit im Boot sind. ;)

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Liegt es an mir, an meinen Erwartungen oder gibt es einfach keine Männer, die wissen was sie wollen und selbstständig sind?

    An den Erwartungen vielleicht. Wir sind ja alles gebrannte Kinder und wissen genau was wir nicht mehr wollen.

    Mir geht es mit den Frauen ganz genau so und teilweise noch schlimmer.

    Entweder sie haben selbst Kinder , dann wollen Sie keinen Mann der selbst noch ein Kind mitbringt ( eventuell ab nächstes Jahr sogar 2 )

    Oder sie haben und wollen auch keine Kinder .


    Hab nun für mich entschieden das es mir egal ist was wer will und es nur zählt das mein Kind sich wohl fühlt, ein gutes Zuhause hat ob nun mit Partner oder nur mit mir alleine und ich irgendwann mal sagen kann " alles richtig gemacht im Sinne meines Kindes"


    euch allen noch nen schönen Abend

    Alles, was wir sind, ist ein Resultat dessen, was wir gedacht haben.

  • Eventuell 2?


    Nächstes Jahr?


    Erzähl...:S

    Die Zwillingstochter (10) ist seit diesem Schuljahr auf eigenen Wunsch bei mir und der Bruder vielleicht ab nächstes Schuljahr wenn sich meine Ex weiter so verhält und nichts an ihrem Leben ändert. Dann wird wohl das JA härtere Schritte einleiten

    Alles, was wir sind, ist ein Resultat dessen, was wir gedacht haben.

  • Also ich bin ja der Meinung, dass man zuallererst sich selbst lieben können sollte, ehe man in eine neue Beziehung reingeht etc. Ich habe festgestellt, wenn man keine Erwartungen an den anderen hat, dann wird man nicht enttäuscht, da man sich keine Erwartung zu etwas aufbaut. Denn jeder Mensch von uns hat seine Macken, ist nicht perfekt usw.

    "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Bei mir hängt es nicht am Selbstwert, dem Selbstvertrauen oder der Selbstliebe. Das war und ist (wie ich mittlerweile rausbekommen habe) alles in einem wohl recht gesundem Maß vorhanden. Bei mir geht es um ganz andere Dinge (die aber selbst ich nicht an die sprichwörtliche Pinwand im nächsten Discounter hängen würde ;)).


    Und zu den Erwartungen... ist es nicht "normal", dass man gewisse "Erwartungen" an einen anderen hat? Wenn ich mich auf jemanden einlasse, möchte ich vergleichweise sicher davor sein, dass dieser Jemand nicht zeitgleich auch durch andere Betten turnt. Oder dass er seine Finanzen in Ordnung hält. Oder dass man sich auf einer gewissermaßen ausgeglichenen "Augenhöhe" begegnet. Ich bin genausowenig bereit, jemanden zu "finanzieren", wie ich "finanziert" werden möchte und das gilt nicht nur für den finanziellen Bereich :D;). Geben und nehmen. Das ist zumindest mein Ziel, mein "Anspruch", meine "Erwartung". Wenn das "zu viel" ist - bitte, dann ist das eben so.

    Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts.:strahlen

    (frei nach Sören Kieerkegard)

    Einmal editiert, zuletzt von Jannne ()

  • So in etwa sehe ich das auch! Ich brauche keinen schillernden Märchenprinzen mit Streitross, der mich retten kommt. Wenn überhaupt, würd ich den eingebildeten Kerl aus dem Sattel schubsen und mit dem Gaul abhauen :D Da hab ich in meiner Jugend wirklich genug Dorfprinzen erlebt <X Aber ich will umgekehrt auch nicht dauernd der starke Part in der Beziehung sein. Das hatte ich mal, war anstrengend und ist nicht gut geendet, auch da mochte ich mich dann irgendwann selbst nicht mehr.


    Ich würde mir auch eine Beziehung auf Augenhöhe wünschen, nur so kann man sich auch gegenseitig langfristig respektieren und lieben, denke ich. Aber ich sehe das genau wie ihr: Erst mal muss man da die eigenen Baustellen beseitigen, sonst gerät man unweigerlich an irgendwen, der oder die dann bewusst oder unbewusst als Bauarbeiter eingesetzt wird und das ist kein guter Start für eine langfristige Beziehung, glaube ich.

    "No one can make you feel inferior without your consent" Eleanor Roosevelt

  • Aber liegt nicht genau da der Hase im Pfeffer? Was wird gesucht? Die eiermilchlegende Wollmilchsau?

    Die auf das Zitat folgenden Texte habe ich nur grob überflogen; lese später noch genau. Aber wenn ich es richtig mitbekommen habe, hast Du diese Frage ja in Teilen schon beantwortet. Auch ich möchte nicht mehr einen Partner beim "kleinen Einmaleins" begleiten, wenn jemand seine Vergangenheit noch nicht mal ansatzweise angeguckt hat und sämtliche Dämonen aus derselben ans Tageslicht kommen, eben dadurch, dass er mit mir eine Beziehung eingeht.

    Natürlich wird in jedem immer wieder mal "das innere Kind" oder sonst was getriggert, werden einem Dinge durch den Partner gespiegelt - da wünsche ich mir, dass man gemeinsam daran und aneinander wächst. Aber ich mache nicht mehr den "Therapeuten".


    Davon abgesehen, wäre in meinem Fall ein "unpassendes Individuum" ;) jemand, der mit Veganismus nichts anfangen kann; der jeden Tag auf sein Billigfleisch vom Discounter besteht, leidenschaftlicher Jäger und/oder Angler ist; und/oder dem Tiere und ihr Wohl so allgemein am Pöppes vorbei gehen.

    Auch jemand der Corona-Demos besucht, Corona leugnet, AfD wählt, die "Asylanten" für alles Schlechte hier in Deutschland verantwortlich macht, seinen Müll gerne mal im Wald entsorgt, um noch ein paar Dinge zu nennen, darf mir gerne vom Leib bleiben; würde mit mir nicht glücklich und andersherum schon gar nicht.

    Solche Dinge; Werte, die einem total wichtig sind, sollten einfach übereinstimmen. Sonst wird das langfristig nichts.


    Und dann noch die Dinge wie z.B. treu und ehrlich sein - was man ja eigentlich als selbstverständlich voraussetzt; aber eben längst nicht für jeden so ist. Also - was man so unter "Treue" versteht, kann ja durchaus sehr differieren. Die gleichen Vorstellungen, wie eine Partnerschaft gelebt wird, sollten beide haben...

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Ich zeig' das nicht nach außen, sondern lächele, manchmal auch etwas zerknirscht, bedanke mich für den guten Rat - und denke mir meinen Teil.

    Warum zeigst Du das denn nicht nach außen? Es mag Situationen geben, in denen man denkt "Ok - lohnt jetzt einfach nicht, die ehrliche Meinung dazu zu sagen; ich sehe diesen Menschen nie wieder; die Mühe spare ich mir jetzt." Ich kenne das, auf Umgang mit Trauer bezogen. Aber inzwischen mache ich mir die Mühe. Auch wenn ich diesen Menschen nie wieder sehe. Ich halte dagegen, wenn "Die Zeit heilt alle Wunden"-Floskeln kommen oder Sätze, die mit "Sie müssen..." Beginnen. "Loslassen" oder etwas ähnlich gruseliges...


    Das schlucke ich nicht mehr und denke mir meinen Teil. Sondern sage deutlich, dass das jetzt bestimmt nett gemeint ist, aber trotzdem nicht gut. Und wenn das nur bei einem bewirkt, dass er in der nächsten vergleichbaren Situation nicht wieder in bester Absicht einem trauernden Menschen dämliche Floskeln um die Ohren schlägt, sondern vielleicht, wie Du es oben auch mal geschrieben hattest, ein einfaches "Das tut mir sehr leid; ich kann mir ansatzweise vorstellen, wie das ist.", hat es sich schon gelohnt. Mal davon abgesehen, dass es mir auch besser geht, wenn ich das nicht runterschlucke...

    LG
    CoCo



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  • Das klingt doch schon mal ganz positiv, was du da zum Schluss hin geschrieben hast. Es freut mich sehr für dich, dass es da einen Menschen gibt, der dir die Zeit gibt, die du brauchst und der auch deine Grenzen in Form von einem „Stop“ etc. akzeptiert ohne Wenn und Aber. Freu dich daran, dass du Telefonate alle paar Tage total schön sind, auch wenn es vielleicht erstmal noch ungewohnt wirkt. Weil es zu schön ist um wahr zu sein.

    "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Maumau, ich finde du sollst für dich selbst eingestehen, für dich selbst kämpfen, du dir selbst wichtig sein.

    Klar magst die o.g. Sätze nicht hören... komme bei dir selbst an, kann man aber auch so deuten, dass du dich nicht auf Andere fukussierst und fremde Probleme löst. Das ist doch die Spirale, in der dich dein Ex hatte ...?
    Eine Beziehung/ einen neuen Partner kann man sich nicht herbeiwünschen. Je stärker man will, um so weniger (oder mit weniger Passenden ) klappt es.( meine Erfahrung)

    Beräume die Baustellen.., danach siehst du weiter.

    Lieben Gruß und Drücker.

    Nicht auf das Leben kommt es an, sondern auf den Schwung, mit dem wir es anpacken. H. Walpole

  • Ich finde ja, dass man eben nicht immer an sich arbeiten muss (was auch immer das sein soll), sondern es irgendwann auch mal gut ist. Man ist, wie man eben ist.

    Die Vergangenheit aufzuarbeiten...was soll das bringen? Es ändert nichts! Man kann versuchen zu verstehen.


    Ich habe für mich entschieden, nicht mehr mit Fehlentscheidungen zu hadern. Dass es Fehlentscheidungen waren, hat sich immer erst hinterher herausgestellt. Zum Entscheidungszeitpunkt hat es sich richtig angefühlt. Das ist wichtig und für mich annehmbar: Damals hat es sich richtig angefühlt und damit war die Entscheidung in Ordnung.

    Und heute ist es eben anders. Deswegen weiter rumzuheulen kostet nur sinnlos Kraft, die mir für meine Zukunftsgestaltung fehlt.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Hach Mamau, endlich mal jemand, der genau so tickt wie ich... Klar kann ich allein sein, alles allein wuppen, allein wohnen. Aber will ich das? Nö. Genausowenig will ich die schrullige alte Jungfer mit 14 Katzen in ner 2-Zi-Wohnung werden. Das heißt aber ebenfalls trotzdem nicht, dass ich auf Biegen und Brechen einen Mann brauche.


    Und was „bei mir ankommen“ heißt, hab ich auch noch nicht kapiert....

  • Ich trau mich mal....


    Bei Dir selbst angekommen bist Du vielleicht, wenn Du Dir all diese verkopften Fragen nicht mehr stellen musst.

    Wenn Du bist und nicht werden willst.


    Einen Partner zu wollen, aber nicht zu brauchen?

    Ich denke, wenn man denn bei sich angekommen ist, ist dann auch das ok. Es geht vielleicht weniger um das Ergebnis, das Ziel Deines Weges, sondern um die Akzeptanz, dass es eben Dein Weg ist.

    Sich zu verbiegen ist doch gar nicht verkehrt, wenn man denn nicht daran zerbricht.

    Das aushalten zu können und um seine Grenzen zu Wissen, hat schon so manchem Baum das Leben gerettet. :)

    Und trotzdem kann es Sturmlagen geben, die ihn umwerfen.

    Und auch das ist dann seine neue Aufgabe. Zu verrotten und anderen als Lebensgrundlage zu dienen.


    Und so ganz nebenbei, was macht denn dann, wenn man bei sich angekommen ist?

    Tief durchatmen, den Moment genießen und letztlich doch weiter gehen.

    Vielleicht mit einem anderen Gefühl von „zu Hause“ was man in sich trägt...

    Du kannst nicht zweimal in demselben Fluß stehen.


    vg von overtherainbow

    im „hätte“, „wenn“ und „könnte“ land, ist das leben unbekannt!

    im „hier“ und „jetzt“ und „atemzug“, ist uns das leben nicht genug

    im „gestern“, „bald“ und „übermorgen“, rinnt uns das leben aus der hand

    im „lächeln“, „danke“, „gern“ wittern wir betrug


    und dann, im „weg“, im „los“ und im „belassen“

    da können wir das glück nicht fester fassen