Beiträge von Jannne

Die Registrierung ist wieder eröffnet! Wir begrüßen euch recht herzlich bei uns im Forum!

    Oder auch vorausschauend, denn wenn sie ihn nicht mehr mit in die Schule nehmen kann und er nicht so lang allein bleiben kann, was dann?

    Aber generell bin ich kein Freund von der Idee eines Schulhundes.

    Nee, das ist nicht vorausschauend, das ist einfach gedankenlos, egoistisch und vollkommen rücksichtslos dem Tier gegenüber!


    Hunde sind in aller Regel auf ihre Menschen bezogen. Man kann bzw sollte einen Hund nicht einfach weiterleiten oder zurückgeben, wie eine Ware, die einem möglicherweise nicht gefällt. Bei solchen Leuten werde ich dann echt sauer.


    Dass ein Hund nicht so lange allein bleiben kann, weiß JEDER vorher. Und entweder überlegt man sich vorher Alternativen oder man lässt es ganz. Sorry, meine Meinung.

    Wie viele Schüler*innen sind an der Schule? Mit jedem Kind einzeln zu sprechen ist durchaus ambitioniert. Unsere hätten da gar nicht die Zeit zu. Sie stellen sich in den Klassen vor und bieten Hilfe an.


    Die von dir beschriebene Vorgehensweise und die Fragen würde auch ich als Mutter definitiv als übergriffig empfinden und ein Gespräch (das geht ja auch telefonisch oder online) suchen. Mein erster Gedanke ging sogar noch weiter in Richtung Schulleitung. Ich denke jetzt jedoch, ein Hespräch mit der Schulsozialarbeit ist der bessere Weg.


    Meine Erfahrungen mit Schulsozialarbeitern sind sehr unterschiedlich. Ich kenne richtig richtig gute aber auch totale Pfeifen, die gar nix machen oder denen man schlimmstenfalls besser aus dem Weg geht.

    Ich mag das so nicht stehen lassen, sorry.

    Mein Vater hat in den 80er / 90ern mal gesagt, dass er die "heutige" Jugend (damals in den 80er / 90ern) nicht beneidet. Er sei in der Generation "Aufbruch" aufgewachsen: alles konnte, nichts muss. Er und seine Generation hatte alle Möglichkeiten, er hatte noch Träume, die er sich durch Arbeit und Leistung verwirklichen konnte.


    Die Kehrseite ist: seine Generation war die Generation der Kriegskinder - mit allen auch weniger guten Konsequenzen und Folgen. Es ist durchaus spannend, sich mit der Thematik mal auseinanderzusetzen.


    Aber mal ernsthaft: wovon träumen wir heute? Wir haben so verflixt viel - und wissen es nicht zu schätzen. Das ist der Punkt, der mich stört. Das hat nichts mit "nach unten treten" zu tun.


    Und nein, ich bin kein Mathefan. Ich weiß aber auch, wie lange eine Ausbildung zur Sekretärin und demgegenüber zum Professor dauert und wie viel man in die unterschiedlichen Ausbildungen investieren muss / kann / darf.


    Niemand hat gesagt, dass hier alles super ist. Aber diese schon seit geraumer Zeit allgegenwärtige "das ist nicht mehr mein Deutschland"; "hier war es mal schön" usw,, geht mir langsam auch gepflegt auf den Sack. Wer hier alles nur noch schlecht findet; sich überhaupt nicht mehr wohl fühlt und "anderswo ist alles viel toller", sollte sich vielleicht wirklich ernsthaft damit befassen, dahin zu ziehen, wo alles so klasse ist...


    Und nein, man muss nicht immer nur dahin schielen, wo es schlechter ist. Aber hin und wieder mal anerkennen, was gut ist, schadet auch nicht. Wenn man gerade auf einen Facharzttermin wartet, mag man sicher nicht in ein Loblied einstimmen - aber ich erinnere mich, dass sich Deutschland auf dem zweiten Platz befindet, was die besten Gesundheitssysteme betrifft. Ich würde mal vorsichtig vermuten, dass Ungarn und die USA da nicht mithalten können. Nicht unbedingt, was die Fähigkeit der Ärzte betrifft und die theoretischen Möglichkeiten; zumindest in den USA, bei Ungarn weiß ich es nicht - aber was nutzt die theoretische Klasse, wenn man finanziell keinen Zugang dazu hat...

    Liebe Coco (und an die anderen, die dieses Post geliked haben): Da du mich über die Zitatfunktion direkt ansprichst, antworte ich dir auch direkt.


    1. Habe ich mich lange umgeschaut (und das hier kund getan bzw. laut überlegt). Es liegt an meinem Abschluss, dass das nicht geht. Ich würde nun mal wirklich gerne in meinem Beruf bleiben, bei dem, was ich seit Jahren mache und - sofern ich fit bin - auch gut kann.


    2. Vielleicht spreche ich einfach auch nur das aus, was mittlerweile viele denken, sich aber nicht trauen zu sagen.

    Steuerhinterziehung/-vermeidung 2021: 160 Milliarden Euro

    Sozialhilfeausgaben 2021. : 15,6 Milliarden Euro

    Schaden durch Schwarzarbeit 2021. : knapp 790 Millionen Euro

    Wo hast du die Zahlen her?


    Die Welt ist halt nicht nur schwarz und weiß. Und nicht jeder, der sich ausgepresst fühlt, will dieses "nach unten drücken". Das greift zu kurz. Die Welt ist bunt.

    Ihr habt den Teil vergessen, die Harz4 beziehen und dann schwarz arbeiten. Das ist der einzige Teil der Empfänger, die sich tatsächlich in der sozialen Hängematte ausruhen. Denn die, die tatsächlich NUR von den Leistungen leben, die haben es sicher nicht bequem in ihrer so genannten Hängematte. Die Schwarzarbeiter schon. Wie hoch dieser Prozentsatz ist, keine Ahnung, aber persönlich kenne ich einige, die nicht einmal ein Geheimnis daraus machen.

    Schön, dass es mal jemand schreibt, danke, dass du es ansprichst!


    Oh Wunder, das gibt es wirklich! 🥳


    Manchmal überlegt man tatsächlich...

    Wie hieß es doch so schön von unserem Bundeswirtschaftsminister?


    "Dann sind die nicht insolvent automatisch, aber sie hören vielleicht auf zu verkaufen."


    Das ist dann der Unterschied zwischen Insolvenz und Betriebsaufgabe.


    👍

    Jannne so einfach ist das nicht mit den Rassismus oder auch mit anderen Zuschreibungen.


    Ich habe auch schon viel "positiven Rassismus" im Alltag erlebt. Vielleicht ist die beste Prüfung, ob ein Frage oder Handlung rassistisch ist, sich vorzustellen das gegenüber wäre ein weißer Mann... Wenn man dann ohne Bedenken die gleiche Frage stellen würde, geht die Frage sehr wahrscheinlich in Ordnung, ansonsten sollte man vielleicht noch Mal drüber nachdenken.


    Edith: damit prüft man auch gleich, ob die Frage oder Handlung sexistisch sein könnte :)8).

    Ich gehöre zu der Fraktion, ich frage, aber eben weil ich "wertschätzend frage, bekomme ich auch ernst gemeinte, "gute" Antworten und entsprechende Rückmeldungen - im "real life".


    Mir ist das, was hier in Deutschland läuft, zunehmend zu hoch. Ich habe die Sorge, dass der Sozialstaat irgendwann nicht nicht mehr zu finanzieren ist. Ich habe mich tatsächlich gefragt, ob es nicht mehr Sinn macht, irgendwo hinzugehen, wo Leistung tatsächlich auch gewertschätzt wird. Diese Frage habe ich für mich allerdings mit dem Kauf des Hauses vorerst beantwortet. Mir bereitet mein Beruf nach wie vor sehr viel Freude. Aber im Gegensatz zu 2014, als ich der festen Überzeugung war, dass ich nicht noch mal umziehe, schließe ich das heute nicht mehr aus. Vielleicht packt es mich wirklich irgendwann noch mal. Hier in Deutschland läuft mittlerweile derartig viel in eine Richtung, die ich nicht mehr lange mitgehen möchte. Und ich gebe zu: dieses andere Abwerten, dieses ewige Gemecker, dieses Schauen, wo es noch schlechter läuft, anstatt sich an den Orten und Ländern zu orientieren, die gute Lösungen finden, ist nicht meins. Man lasse sich alleine diesen Thread hier mal genüsslich auf der Zunge zergehen... autsch.


    Sorry, dass ich da nicht "eurer" Meinung bin, dass hier alles super ist 🤷‍♀️.


    Deutschland WAR mal richtig klasse... aber die gegenwärtige Entwicklung macht mir Angst. Und damit meine ich nicht nur z.B. die Tatsache, dass Sachsen-Anhalt mittlerweile Headhunter eingesetzt hat, um Lehrer zu finden.

    ... und da denke ich dann an ein Gespräch aus dem Jahr 2018 zurück...


    "We're all Immigrants - so what?" Gemeint war, dass fast alle US-Einwohner ihre "Wurzeln" über den ganzen Erdball verstreut haben. Sie fühlen sich aber als Amerikaner. Insofern war auch die Frage "Wo kommst du her?" vollkommen normal.


    Verniedliche ich damit auch?! 😅😉


    Am "Allerschönsten" finde ich es, wenn Menschen, die noch nie einen Fuß auf dieses Land gesetzt haben, erzählen, wie es dort ist. 😉


    Edit: unter Alltagsrassismuss verstehe ich z.b. die Tatsache, dass man mit einem nicht deutsch klingenden Namen automatisch Nachteile hat.

    Wie gesagt, ich kenne das Land nicht und war auch noch nie dort.


    Und es geht mir auch nicht darum, eine Wertigkeit oder Rangfolge zu erstellen, wer was wie wo mehr oder weniger diskriminiert wird. Ich glaube, da verwechselst mich gerade. Ich sage nur: das gibt es auch hier in Deutschland, immer noch.

    Ich werde bald 50. Also nächstes Jahr. Und ja, Gartenarbeit ist einfach nur schön und entspannend! Dann haben wir ja auch die USA gemeinsam, wenn ich Dich richtig verstanden habe?

    Im Garten komme ich "runter", genauso wie wenn ich mit dem Hund unterwegs bin. 🥰


    Ich liebe den Nordwesten der USA, die Menschen, die ich dort kenne / kennengelernt habe. Die Natur. Das Gefühl der Freiheit. Hier in Deutschland war mir schon immer alles zu eng. Ich würde sofort, wenn ich könnte... *seufz*. Ich brauche 2-3 Tage, dann rede, denke, träume ich in Englisch. Ich hab mir die Schulen dort auch von innen ansehen können... und wollte auch 2018 nicht wieder zurück. Ist halt so... wenn ich könnte...

    Es gibt viele gute Beispiele, die allerdings örtlich bedingt sind. Spontan fallen mir die Wasserkraft in Norwegen und die Energieversorgung in Island, durch die Vulkane bedingt.


    Das Ei des Kolumbus gibt es aber nicht. Meines Erachtens können wir mit unserem "höher, schneller, weiter" so wie jetzt nicht weitermachen. Es ist jedoch schwer, sich einzuschränken, wenn man einen gewissen "Standart" gewohnt ist. Dann wird man schnell unzufrieden, wenn man lieb gewonnene Dinge aufgeben muss - selbst wenn der "Standart", den wir hier haben, auf Kosten der Menschen in der 3. Welt geht. Das beste Beispiel sind für mich die E-Autos. Wo kommen die Komponenten der Batterien denn her, unter welchen Bedingungen werden sie gewonnen?! Ich finde es derartig borniert, wie wir hier mit unserem "grünen Gewissen in weißen Westen" rumfahren - WIR sind (angeblich) ja ach so umweltfreundlich. 🙄🙄🙄


    Das für mich Schlimmste ist: wir wissen den Luxus, den wir nun mal haben, oft in keinster Weise zu schätzen.


    Neulich habe ich mit jemandem, der längere Zeit in einem dritte Welt Land gelebt und gearbeitet hat, gesprochen. Er kam mit einem der Müllsammler ins Gespräch. Dieser fragte ihn, woher er kommt. Aus Deutschland. Der Mensch, der Müll sammelte, fragte, ob das das Land sei, in dem man für Nichtstun Geld bekommt. 🤷‍♀️

    Wir müssen beide gleich alt sein.


    Wir haben das Gemüse aus dem Garten gegessen und dann für den Winter eingeweckt und wenn es mal zu kalt war, dann gab es eine Decke extra.

    Weiß nicht? Ich gehe auf die Mitte 50 zu 😳, gefühlt bin ich aber mindestens 10 Jahre jünger 😊😇. Wie alt bist du?


    Kannst du dir vorstellen, WIE SEHR ich mich auf meinen Garten freue?! Auch das... ist übrigens ein Relikt meiner Zeit in den USA. 😉


    Wenn ich es mir aussuchen könnte... wäre ich weg. Leider ist mein Abschluss nicht ausreichend 🤷‍♀️. Aber ich blicke sehnsüchtig über den großen Teich (oder über die drei großen Teiche). Vllt irgendwann... wenn ich in Pension bin. Ich glaube nicht an die Weltuntergangsszenarien, sollten sie aber tatsächlich eintreffen, bin ich die Erste, die zum Kölner Dom fährt.

    Na ist doch super wenn man keiner Minderheit angehört die Unterdrückt wird. Dann kann man sich bestimmt gut mit solchen Präsidenten arrangieren.🏳️‍🌈🏳️‍⚧️ .

    Mal weg von Ungarn (ich kenne das Land nicht und mein Interesse hält sich auch in Grenzen 🤷‍♀️), aber Ausgrenzung, mangelnde Chancengleichheit, Benachteiligung anders Denkender oder Menschen mit abweichendem "Standardaussehen" haben wir hier doch auch. Stichwort "Alltagsrassismus" - womit wir wieder beim Thema wären 😉. Man nenne mir das Land, in dem es das nicht gibt.


    Manchmal denke ich, dass den Deutschen eine Monarchie ähnlich wie in Großbritannien, Dänemark, Schweden, Norwegen oder Holland gut tun würde 🤷‍♀️. Identifikationsfiguren sozusagen.


    Es gibt so eine schöne Story aus dem Leben... Herr Noch, seines Zeichens nun echt nicht "dumm", war - überspitzt formuliert - der Auffassung, sämtliche US-Bürger seien tumbe Trumpwähler. Das war das Bild, das zu der Zeit in den Medien gezeichnet und vermittelt wurde. Als wir dann drüben waren, revidierte er seine Meinung.

    Es ist ja jetzt schon bunt... Stichwort Handwerkermangel.


    Was ich nicht verstehe: alle reden von Dämmung, Solar, Photovoltaik etcpp. Die Förderung hierfür wurde jedoch nahezu ersatzlos gestrichen. War wohl zu teuer 🤷‍♀️.