Beiträge von Jannne

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    Puhhh... schwierig.


    Dienst nach Vorschrift?


    Deinem Chef ist das Spannungsfeld bewusst? Sicher? Inwieweit ist er bereit, sich dort "hineinzubegeben"? Keine Frage, es gibt Vorgesetzte, die ihre Mitarbeiter quasi einen nach dem anderen "verheizen".


    Ich bin kein "Personaler"... aber wenn ich schwierige Mitarbeitergespräche führen muss, analysiere ich als erstes und vorab die Situation aller Beteiligten.


    Was ist mein "Hintergrund", worauf reagiere ich wie, was will ich erreichen. Parallel hierzu sammele ich "Fakten", was ist konkret passiert, wie sollte es von meiner Seite aus zukünftig laufen, wie bekomme ich die Leute so dahin, dass sie meinen, es sei ihre eigene Idee, ihr eigenes Ziel, das sie verfolgen möchten. Inklusive Zieltransparenz (was wollen wir, was ist möglich), Zeitrahmen (in welchem Zeiträumen), welche Hilfen sind eventuell nötig und möglich.


    Wie sieht das bei den Mitarbeitern / Vorgesetzten aus? Wie sind sie "drauf", wo liegt ihre Motivation, sich so zu verhalten, wie sie es aktuell tun. Welche Ziele verfolgen sie - und damit meine ich nicht nur die vordergründig sichtbare, sondern auch, was "dahinter steckt".


    Ich muss mir bei solchen Gesprächen im Vorfeld "klar" sein, was ich will / mir wünsche, welche Grenzen dem gesetzt sind und wie ich mir vorstelle, dorthin zu kommen. Das sind natürlich nur "Allgemeinplätze", aber genauer kann man nur werden, wenn man die ganz konkrete Situation kennt.


    In deinem Fall (so wie ich es herauslese): Die aktuelle Situation schlaucht dich, sie macht dich auf die Dauer krank. Es gibt im Bereich der Kommunikation (wo, wie, welche Bereiche) Verbesserungsmöglichkeiten, die Kommunikation soll sachlich bleiben und nicht persönlich werden, du brauchst mehr Informationen. Es gibt für dich zwei Alternativen: du bleibst (vorerst) oder du gehst.


    Allerdings gibt es Menschen, die recht "beratungsresistent" sind. Da hilft dann in der Tat nur die "Flucht", notfalls auch zu einem anderen AG - du schreibst ja, dass Bewerbungen aktuell laufen. Dann ist die Frage, wie du / ihr die verbleibende Zeit so gestaltet, dass sie erträglich ist.


    Das ist jetzt mal so ins Unreine gedacht...

    Nimm den Druck raus.


    Nach meinem ersten KS sollte ich bei meinem Sohn spontan entbinden und das war auch bis zum 7. Monat mein erklärtes Ziel.


    Interessanterweise klappte das Stillen bei meiner Tochter hervorragend! Sie war der klassische Haifisch-Barracuda:love:, Mündchen auf, andocken, trinken und gut. Da mein Mann damals arbeitslos und daheim war, bin ich 10 Wochen nach ihrer Geburt wieder arbeiten gegangen (Vollzeit, abzüglich der damals noch "vorhandenen" Still-Stunden). Die Milch lief wie sonstwas.


    Aber ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie ich in der Pause im Klassenraum gesessen habe und versucht habe, Milch abzupumpen. In dem Moment habe ich mich echt wie eine "Milchkuh" gefühlt! Boah, tat das weh und die Milch kam einfach nicht 8|:rolleyes:. Das war nix. Und das war auch eine einmalige Geschichte, am nächsten Tag haben wir auf Zwiemilch umgestellt. Sprich: sobald ich daheim war, durfte Tochterkind trinken, so lange ich unterwegs war, gab es ein Fläschchen Hypoallergen (von Beba, auch das weiß ich noch sehr genau :D). Die Brüste haben sich da sehr schnell drauf umgestellt. Hach ja, war das schön!!! :love:


    Mein Sohn gegenüber ... mochte einfach nicht. Ich habe es 4 Wochen lang versucht, es klappt nicht. Das Ergebnis waren zwei Brustentzündungen mit über 40° Fieber und ein grenzwertig unterernährtes Kind. Ich habe mir zu viel Druck gemacht, Milch war durchaus reichlich vorhanden, aber es klappte einfach nicht. Mein Sohn liebte die Flasche, die aber bitte auch bereits im zarten Alter von 6-8 Wochen mit Breisauger. Erst als wir ihn komplett auf Flasche und Hypo umgestellt hatten, war er zufrieden und gedieh.


    Du, manchmal hat man es einfach nicht im Griff. Et kütt wie et kütt. Was ist wirklich wichtig? Für mich war es immer wichtig, dass meine Kindern sich gut entwickeln. Wenn dein Kind mit 4 Wochen das erste Mal im Kinderkrankenhaus liegt und durchgecheckt wird, und wenn es dann mit 8 Wochen erneut 10 Tage im KH ist, weil es blau angelaufen im Bettchen lag, du nicht auf den RTW warten wolltest, sondern mit Vollgas dein Kind ins KH bringst... seitdem sehe ich das eine oder andere etwas "anders".

    Ufff... das liest sich nicht gut. Eine Geburt kann durchaus heftig sein. Ich kann deine Gedankengänge ein Stück weit nachvollziehen, gerade in einer Zeit, in der eine Spontangeburt (und diese auch bestenfalls "natürlich" in einem Geburtshaus oder daheim) das "non-plus-ultra" ist. Nun gut, manchmal klappt das aber nicht. Und Kommentare a la "Man muss den Geburtsschmerz erlebt haben, um sein Kind "richtig" lieben zu können", die auch ich mir anhören durfte, helfen da nicht weiter. Abgesehen davon, dass das - sorry - völliger Schwachsinn ist.


    Meine Tochter kam nach plusminus 30 Stunden Wehen ebenfalls durch einen Kaiserschnitt zur Welt. Und ich auch habe mir das damals, vor über 20 Jahren, lange vorgeworfen, mich quasi "unfähig" gefühlt, ein Kind spontan zu gebähren. Das ist so, das muss man auch nicht beschönigen. Dazu kommt die Hormonumstellung nach einer Geburt, die "nicht ohne" ist.


    Aber irgendwann war es dann auch gut. Als ich mit meinem Sohn schwanger war, wollte ich keinesfalls eine zweite Sectio. Aber ich hatte durchaus Schiss, dass unter der Geburt die alte KS-Narbe reißt. Meinen inneren Frieden habe ich mit dem Thema gemacht, als ich mich dann bewusst für einen zweiten KS entschieden und diesen auch durchgesetzt habe. Und der lief wunderbar. Ich bin heute noch dankbar, dass ich eine höchst verständnisvolle Frauenärztin hatte, die mich und meine Ängste ernstgenommen und mich gut beraten hat.


    Ein KS ist nicht das Ende der Welt. Man ist deswegen keine "schlechtere Mutter". Und mal rein sachlich-rational betrachtet, ist es verdammt gut, dass es die Möglichkeit gibt, ein Baby per Kaiserschnitt zu holen. Unter der Geburt merkt man nichts, aber anschließend ist man ein paar Tage bzw. Wochen durchaus "eingeschränkt" und die Narbe tut zumindest die ersten Tage sauweh. Ich hatte die ersten Jahre in Bereich der inneren Narbe kein "Gefühl", wenn mich meine damals noch kleine Tochter umarmt hat, fühlte sich das höchst seltsam, komisch an. Trotzdem sage ich auch heute noch: es war besser so und es gibt definitiv keinen Grund, sich selbst zu schämen oder seinen Körper dafür zu verurteilen, dass man die "Sponti" nicht geschafft hat.


    Wenn du deswegen heute wachliegst, suche dir jemanden, mit dem du das "aufarbeiten" kannst. Mit dem du über deine Wut, deine Hilflosigkeit, über die ganzen Erlebnisse und das, was damit zusammenhängt, reden kannst. Jemand, der dir hilft, eine andere Sichtweise zu entwickeln. Du kannst die Vergangenheit nicht ändern, sie ist gelaufen. Aber du kannst lernen, sie anzunehmen, zu akzeptieren, dass es so war, wie es war. Dieser Weg kann über einen Arzt / eine Ärztin deines Vertrauens führen, der / die dich dann weiter überweist und dir hilft. Denn das, was du schreibst, liest sich ehrlich nicht gut. Das wäre von dem her, was ich so lese, mein Rat.

    Noch was zum Thema Schilddrüse - sie "reagiert" auf die gestellten Anforderungen, so zumindest mein Eindruck. In der Zeit, als ich unter Volllast stand (Mitte 2019 bis Anfang 2020) lag ich bei 200. Und trotzdem waren meine Werte nicht in Ordnung.


    Mittlerweile bin ich wieder bei den 150ern - und komme gut klar. Wenn ich jedoch niedriger gehe, geht mein TSH durch die Decke, mit den bekannten Folgesymptomen.

    Das ist ein ganz großes Thema!:D Aber du hast Recht, es gehört hier nicht rein.


    Klar war die Zeit damals außerordentlich hart, es ging oft ums nackte Sattwerden und Überleben. Unsere Zeit ist aber eine andere und auch sie hat auch ihre Tücken.


    Den Satz "für die Kinder zurecht kommen" finde ich nicht schlimm, der passt schon. Dahinter steckt aber das "Stell dich nicht so an!" und das ist meines Erachtens das Problem. Man soll ganz selbstverständlich die eiermilchlegende Wollmilchsau sein - meiner Meinung bzw. Erfahrung nach. Die eigenen Ressourcen sind aber dummerweise endlich. Womit wir wieder beim Thema sind.

    Wechseln.


    Beispiel: ich habe eine massive Schulddrüsenunterfunktion, nehme seit Jahren hochdosiertes L-Thyroxin. Ohne oder wenn der TSH zu hoch ist, komme ich zwar morgens aus den Federn, hänge aber ab mittags so sehr in den Seilen, dass ich mich kaum noch rühre. Da kommt man nicht mit TCM, chinesischen Heilkräutern, Psychotherapie und was weiß ich gegen an. Es gibt aber Ärzte, die das nicht auf dem Schirm haben.


    Zweites Beispiel: Jahrelange heftigste Migräneattacken. Mein Highlight waren 5 Attacken mit vollem Programm (und das geht bei mir bis hin zum Krampfen während der Aura) in 7 Tagen. Da sind die Schmerzen, die man hat, eher nebensächlich. Ein Schmerztherapeut, den ich im späten Frühjahr 2019 aufsuchte, versorgte mich mit Akkupunktur (die bei mir durchaus hilft, aber in keinster Weise ausreicht!) und empfahl mir progressive Muskelentspannung:rolleyes:. Im Herbst 2020 bekam ich den Tipp, mich an eine Neurologin zu wenden. Sie verschrieb mir eine Migräneprophylaxe, die tatsächlich die Attacken fast auf Null herunterfährt. Es ist ein völlig neues Leben - ohne Kopfschmerzen!


    Drittes Beispiel: wenn ich heute wegen einer Mittelohrentzündung zum HNO gehe - WENN - dann brauche ich auch SOFORT ein Antibiotikum! Sonst ist das Trommelfell innerhalb von Stunden durch.


    Es ist nicht alles mit "alternativen Heilmethoden" heilbar, es gibt jedoch Ärzte, die da ZU zögernd sind.


    So, wie es dir offensichtlich aktuell geht, ist meines Erachtens jede Diskussion überflüssig. Wobei Ferndiagnosen immer schwierig sind. Aber ich würde wechseln, egal wie gut die Hausärztin bisher war.

    Nein, das liest sich nicht verrückt, keine Sorge ;).


    Hast du mal den Begriff "Hochsensibilität" gehört?


    Keine Ahnung, ich bin kein Fachmensch, aber es gibt Menschen, die vieles "intensiver" wahrnehmen, die sozusagen "Antennen" haben. Das soll jetzt keine Küchentischpsychologie sein bzw. werden, aber beim Lesen deines Posts kam mir spontan der Gedanke.


    und @ die anderen: ich finde es großartig, wie offen ihr hier schreibt. Ehrlich! Das ist unglaublich viel wert.

    @ Urtica: So ein Schritt ist mutig (im positiven Sinne und ganz sicher NICHT zynisch gemeint!). Man braucht eine Menge Mut, sich selbst einzugestehen, dass man nicht mehr kann. Insofern: Respekt. Und es ist auf jeden Fall auch besser, zeitig für eine gewisse Zeit lang auszusteigen - bevor der Kopf abschaltet oder der Körper komplett "zu macht". Auch wenn man ein sauschlechtes Gewissen hat und meint, dass es ja eigentlich noch "geht". Tut es aber manchmal nicht und dann unterlaufen einem die Fehler, die es deutlich schwieriger machen, aus dem Loch wieder herauszukommen.


    Insofern: Halt die Ohren steif! Und ich wünsche dir das Allerbeste.

    Da hast du recht. Da Konservative bezieht sich eher auf die Rollenverteilung. Er meint meine Tochter müsse ja nicht unbedingt studieren. Eine Ausbildung täte es auch. Er ist es nicht gewohnt im Haushalt zu helfen und findet es normal und richtig, dass seine Oma alles für ihn und seinen Opa erledigt. Die Schwester ist nicht so stark behindert dass sie körperlich gepflegt werden müsste. Aber du hast recht. Ein sehr konservativer Mensch würde dafür wohl eher seine Frau vorsehen. Ich bin da auch einfach empfindlich , weil es mir extrem wichtig ist meine Töchter zu selbstständigen unabhängigen Menschen zu erziehen.


    Bei der Abhängigkeit denke ich erst mal nur an das Wohnen. Ich denke, dass es schon schwierig genug ist zum Studienbeginn ein Zimmer zu finden. Sollte sie direkt bei ihm einziehen und dann doch weg wollen, würde das vermutlich schwierig werden. Außerdem schränkt sie der Plan mit oder bei ihm zu wohnen sehr in der Wahl der Uni ein.

    Okay......???!!! Ich gebe zu, dass auch ich da hellhörig werde...8|

    Ach ja, falls ich einen neuen Partner hätte, wofür ich zur Zeit sowieso keine Zeit hätte, würden wir uns auch wohl nur an den Wochenenden sehen können. Da ist aber der große unterschied, dass ich mobil bin und ihn auch besuchen fahren könnte, da meine Kinder alt genug sind, um mal eine Nacht alleine zu bleiben zumal meine Eltern noch mit im Haus wohnen.

    Ganz genau! Wobei: wenn überhaupt (wie gesagt, steht aktuell mit Umzügen, Job etc. eh nicht zur Debatte!!!) sähe das bei mir ähnlich aus. Ich weiß gar nicht, ob ich überhaupt mehr wollen würde (gebranntes Kind). Aber dahin zu kommen, war harte Arbeit an mir selbst :D;).

    Und das Schöne ist: manchmal funktioniert das auch! In meinem engeren Freundeskreis ist das überwiegend so, dass sich die Paare mit 16, 17 oder 20 kennengelernt haben und auch heute noch zusammen sind.


    Und interessanterweise war das genau das, was ich mir immer gewünscht habe. Gemeinsam auf ein Leben zurückblicken zu können. Der Traum ist jedoch ausgeträumt, Punkt.

    Also, wenn ich wieder einen Partner hätte, wäre er hier ähnlich willkommen, wie die Freundin meines Sohnes oder die Freunde und Freundinnen meiner Tochter. Vielleicht ist das aber auch eine Typfrage. Mich hat es nie wirklich gestört, wenn die Hütte voll war - im Gegenteil. Ich habe es genossen.


    Beide Kinder wären allerdings vermutlich erst mal höchst misstrauisch. Vor allem mein Sohn ist der Auffassung, ich hätte einen "äußerst miesen Männergeschmack" :D:D:D. Meine Tochter sieht das etwas differenzierter, sie findet einfach, ich bin "zu lieb". Wobei das aktuell eh definitiv nicht zur Debatte steht. Weder habe ich die Zeit, noch sehe ich irgendwie die Veranlassung, momentan was "Neues" anzufangen. Keinen Nerv... Mir gehts aktuell besser "ohne". Dass ich das jedoch tatsächlich mal so sehe, hätte ich nie gedacht.

    Ich kenne ihn nicht, ich kenne euch nicht... aber von dem her, was du schreibst, könnte ich mir vorstellen, dass er das Familienleben bei euch genießt und gerne ein Teil davon wäre. Immerhin: er fährt jedes Wochenende, setzt sich mit an den Tisch und spielt mit euch - was er von seinem eigenen Elternhaus nicht kennt. Ich würde ihn deswegen nicht ablehnen oder gar verurteilen.


    Er kann nichts für sein "schlechtes" Elternhaus! Ihn trifft da keine "Schuld"! Er arbeitet im großväterlichen Betrieb, zeigt offensichtlich Einsatz. Wie viele Jugendliche in dem Alter haben keine, null, Peilung, wo es lang geht? Wie viele hängen irgendwie in den Seilen, saufen sich am Wochenende die Hucke voll und - sorry - vöxxx wild durch die Gegend - trotz "gutem" Elternhaus?


    Konservative Ansichten fände ich so gesehen jetzt nicht schlimm. Vielleicht muss man ihm einfach konsequent und zugewandt noch ein wenig "Benimm" beibringen, ihm "zuhören"? Vielleicht taut er dann auch weiter auf? Offensichtlich liegt ihm ja einiges an deiner Tochter. Aber wie gesagt: aus der Ferne ist das schwer einzuschätzen.


    Das Problem sehe ich und kann es im Ansatz auch verstehen. Es ist sicherlich "komisch", wenn da jedes Wochenende der Freund der Tochter auftaucht. Das ist neu und ungewohnt.


    Ich schreibe so, weil....


    .... ich in dem Alter keine Ahnung hatte, wie man sich "benimmt", wie "Familie" funktioniert. Abgesehen von meiner Zeit in den USA kannte ich kein Familienleben. Ich musste mir das quasi "erarbeiten" und bin auch heute noch in manchen Situationen "unsicher", wie ich mich in "familiären Kreisen" verhalten soll (allerdings nur noch sehr selten!). Ich verhalte mich dann sehr zurückhaltend, ziehe mich zurück - was als Arroganz, Überheblichkeit und Ignoranz ausgelegt werden kann - dahinter steckt aber auch bei mir eine gewisse Unsicherheit. Eben, weil ich das als Kind und vor allem Jugendliche nicht kennenlernen durfte. Edit: Meine Eltern waren damals durchaus "präsent", sie waren nach dem finanziellen "Crash" durchaus auch "da", aber sie waren halt auch "anders" als "normal". Sie waren in vielen Hinsichten "zu offen", ich denke, so kann man das sagen. ich hatte sensationelle Freiheiten, konnte stets im Prinzip tun und lassen was ich wollte. Viele haben mich darum beneidet. Die Kehrseite ist: ich war vom Elternhaus her "alleine". Schwieriges Thema.


    Egal. Auch mir ist es passiert, dass ich von Elternteilen abgelehnt wurde, weil ich die eine oder andere "familiäre Verhaltensweise" nicht kannte. In der Situation und wenn man das mitbekommt, ist das nicht schön und speziell bei dem Mann, mit dem ich vor über 25 Jahren in Braunschweig zusammen war und auch zusammen gewohnt habe (ich habe ihn hier mal als meine "große Liebe" bezeichnet und das war er irgendwie auch), hat es echt weh getan, dass ich der Mutter "nicht gut genug" war. Trotz Abi und Bestnoten im Studium. Sie ist dazwischen gegangen.