Was noch alles? Was muss ich noch tun? Ich bin verzweifelt....

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  • Hallo ich bin neu hier. Einmal kurz zu mein Eckdaten fünfunddreißig.. seit ende Februar von meinem exLebensgefährten getrennt und wir haben eine fast 2 jährige Tochter. Der Grund der Trennung waren unstimmigkeiten in Bezug auf seine 2 söhne aus 1. ehe und übermäsiger Alkoholkonsum. Den Alkoholkonsum hat er angeblich bei der Caritas In Gesprächen in den Griff bekommen indem er weniger trinkt. Er hatte uns im Vorfeld schon mehrfach seit über einem Jahr gebeten auszuziehen. Die Entscheidung auszuziehen war nicht sehr leicht da die kleine sehr an ihm hängt. Jedoch muss ich sagen seit unserem Auszug ist die Situation so, dass er uns mehrfach versetzt hat wenn es um den umgang mit der kleinen maus ging und festgesetzte treffen ignoriert oder vergessenwurden oder andere Ausreden gefunden wurden. ihr Kinderzimmer ist noch nicht aufgebaut obwohl er drei monate Zeit hatte weil ein umbau im Wohnzimmer vorrang hatte. Seine Söhne haben immer vorrang. Und denen wird jeglicher Freiraum ermöglicht. Jegliche treffen die stattgefunden haben zwischen der kleinenund ihm habe ich geplant strukturiert besprochen usw.... und trotzdem wird mir oft vorgeworfen ich hätte mich mehr melden müssen.

    Und jetzt zum Hauptteil was muss ich noch alles Tun?

    Wir waren beim Jugendamt und haben einen festen Plan gemacht wann er die kleine sehen kann oder möchte. Nur dass jetzt die auflagen so sind dass ich bei allem zurückstecken muss. An den Jungen Freien Wochenenden hat er die kleine ....an den Jungen Wochenenden muss ich mit der kleinen hin und unter der Woche hat er sie auch ...wobei bisher nicht ein treffen war, wo er mit meiner Tochter alleine unterwegs war oder er sich die Zeit für Sie genommen hat. Sämtliche gespräche sind momentan nicht möglich da er in seiner Ehre gekränkt ist und nicht reden möchte. Es war bisher immer so dass ich Zeit nehmen musste wenn er Zeit hatte und dank dem Jugendamt ist es noch festgesetzt. Er verlangt wenn er Zeit mit der kleinen Maus verbringt,dass ich ihm jegliche Sachen mit gebe wie: kinderwagen Kindersitz Spielzeug Wechselkleidung ...ist das normal??? Er zahlt nur einen Mindestsatz vom Unterhalt und er hat ja auch die hälfte vom Kindergeld abgerechnet bekommen. Muss ich denn jedes Wochenende mit ihm verbringen alles planen ihm alles geben? er verdient mehr als ich und behält alles für sich und ich soll bezahlen für jegliche Aktivität mit ihm und der kleinen? Ist das das Recht was ich habe?

    Wie soll ich mit ihm kommunizieren wenn er nicht will? das amt sagt hinterher wie er auch dass ich hätte handeln müssen.

    Jetzt ist wieder ein Wochenende mit seinen Söhne... morgen ist wohl ein Fußballturnier vom ältesten... und zeitgleich ein kindergeburtstag vom jüngeren... ich weiß nicht was er macht.... muss ich wieder fragen damit seine söhne ... die unsere Tochter oft einfach aus dem Wohnzimmer verbannt haben um mit Baby Spielzeug zu spielen... oder weil sie nervt ... oder einfach nur weil sie doof ist .... zeit mit ihr verbringen können? Beim Amt hat er gemeint sie würden sich ja wunderbar verstehen... jedoch die Realität war das der jüngere sie die Treppe runter Schupsen wollte weil sie einfach da war und gespielt hat .... und ihn gestört hat ...

    Ich war Gott sei dank zeitig da und konnte sie auffangen... das wird nicht erwähnt.. zeugen gibt es leider keine .... und e4 hat es als nicht so schlimm angesehen... regeln gibt es für die jungs nicht...


    Muss ich das alles hinnehmen? Was darf ich noch machen? Worüber muss ich ihn alles in Kenntnis setzen? Auseinandersetzungen gab es sogar das die kleine auf dem Rasen spielt und ich sie nicht jeden Abend auf Zecken absuche... ausser bei seinem Garten. Der ist zeckenfrei.... :rolleyes:


    ich bin ratlos und weiß einfach nicht weiter ... ich komme bei ihm mit Gesprächen nicht weiter und das Jugendamt war leider auch keine hilfe ....


    hatte von euch auch jemand ähnliche Probleme?


    Vielleicht weis einer einen rat ...

    Bisher hatte ich keinerlei Unterstützung oder Erfolge mit ihm in der getrennten Zeit....


    ?(?(

  • Hallo und herzlich willkommen hier.


    Bei einem zweijährigen Kind finde ich es nicht unbedingt notwendig, dass du als Mutter dabei bleiben musst. Was spricht dagegen, einfach zu gehen, nachdem du ihm das Kind gegeben hast?


    Du schreibst, dass das Kinderzimmer deiner Tochter noch nicht aufgebaut ist, weil ihr Vater keine Zeit dafür hatte. Das ist auch nicht seine Aufgabe. Ihr seid getrennt. Es ist nett, wenn er es aufbaut, aber bei so einer schwierigen Konstellation, wie sie zwischen euch besteht, würde ich den Vater nicht um Hilfe bitten, sondern es selbst machen, oder mir andere Hilfe holen, wenn ich es selbst nicht aufbauen könnte.


    Welche Termine seine Söhne haben, darüber brauchst du dir keine Gedanken mehr machen, denn ihr seid nicht mehr zusammen. Er muss das jetzt alleine lösen.


    Vielleicht wäre es hilfreich, wenn du dir Beratung beim Jugendamt, der Caritas, o.ä. holst.

    Wichtig ist, dass du für dich klar hast, was du willst und nicht immer danach "springst", was dein Ex sich vorstellt. Ihr müsst als Eltern eine gemeinsame Basis finden, die für euch beide und vor allem für euer gemeinsames Kind gute Lösungen bereithält.

  • Hallo Emma.

    Ich habe mich wohl etwas doof ausgedrückt :|

    Das Kinderzimmer bei mir ist lange fertig das war der erste raum in unserer Wohnung ..welcher renoviert wurde....

    in seinem haus hat er das zimmer für sie nicht hergerichtet möchte jedoch immer das sie bei ihm schläft. Ich habe oft gefragt ann er es aufbaut das sie bei ihm übernachten könnte. Aber ich wurde nur mit den worten bald... oder das ist eine sache von 10 min... oder ich habe keine zeit oder ähnliches vertröstet. Er verlangt trotzdem sie dort zu haben ohne jegliche Vorbereitung für sie. ;( Und das fällt mir schwer wenn ich weiß das sie nicht mal ein Bett oder sonstiges dort hat.

  • Und das fällt mir schwer wenn ich weiß das sie nicht mal ein Bett oder sonstiges dort hat.

    Genau aus diesem Grund gibst du Kinderwagen, Kindersitz usw. mit, weil du dann sicher bist das deine Tochter beim Papa zumindest diese notwendigen Dinge hat. So musst du dir ein bischen weniger Sorgen machen. ;)


    Bis zu deinem Auszug habt ihr doch im Haus von KV gelebt.....warum hat deine Tochter dort nun kein Kinderzimmer mehr? Müsste es nicht noch vorhanden sein :/

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Wie genau sieht die Umgangsvereinbarung aus? Das hört sich total unüblich an...

    Wir waren beim sozialen Dienst vom Jugendamt...

    Es sieht so aus...

    Er hat seine Jungs alle 2 Wochenenden...

    An diesen Wochenenden soll ich mit der kleinen Zeit bei bzw mit ihm verbringen damit die jungs auch was von der kleinen haben.

    An dem anderen Wochenende steht ihm jetzt ein ganzer Tag zu den er sich aussuchen kann...

    Von mo bis do soll er sich die kleine einen Nachmittag holen.


    Ziemlich viel nach seinen Wünschen.... :(


    Vor allem da er sich bisher seid wir ausgezogen sind nicht einmal gemeldet hat das er ein treffen mit der kleinen wollte ... das war immer nur wenn ich es angesprochen habe bzw etwas geplant hatte

  • Hallo Sarah ja, zuerst einmal ein herzliches Willkommen!

    Wenn Eltern sich trennen, heißt das nicht, dass die Eltern anders werden. Ich befürchte, ihr "funktioniert" auf die gleiche Weise wie in der Beziehung.

    So hört es sich jedenfalls an, wenn du über die Vereinbarungen beim Jugendamt sprichst: Ex macht einen Vorschlag, ihr habt Zeit, darüber zu sprechen. Am Ende gibst du dein Einverständnis (das Jugendamt moderiert nur, die dürfen nichts entscheiden und auch keine Vorgaben machen, allerhöchstens Ratschläge geben). Hinterher bist du dann unzufrieden mit den praktischen Auswirkungen der Vereinbarung.


    Ex wirst du nicht mehr ändern können. Aber deine Verhaltensweisen. Vielleicht musst du mehr eigene Vorschläge machen und dann auch durchsetzen. Dir Zeit nehmen, um seine Vorschläge bis zum Ende durchdenken zu können, worauf die hinaus laufen. In der jetzigen Form der Absprachen und Kommunikation wirst du immer unglücklich bleiben. Also versuche andere Wege, die dich stark machen.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Er hat seine Jungs alle 2 Wochenenden...

    An diesen Wochenenden soll ich mit der kleinen Zeit bei bzw mit ihm verbringen damit die jungs auch was von der kleinen haben.

    An dem anderen Wochenende steht ihm jetzt ein ganzer Tag zu den er sich aussuchen kann...

    Von mo bis do soll er sich die kleine einen Nachmittag holen.

    Wer hat festgelegt, dass du dabei bleiben musst, wenn deine Tochter an den WE bei ihm ist? Was spricht dagegen, die Kleine dort abzugeben und zu gehen?


    Warum hat er auch am 2. WE einen ganzen Tag zugesprochen bekommen?


    Wenn er die Kleine von Mo bis Do an einem Nachmittag holen soll, dann ist er in der Pflicht, sich zu melden. Meldet er sich nicht, dann kann er die Kleine auch nicht abholen. Wenn das für dich zu unbeständig ist, weil er sich nicht meldet, dann lege fest, bis wann er sich gemeldet haben muss, oder macht gemeinsam eine Liste fürs nächste halbe Jahr, wann er die Kleine abholen soll.

  • Hat er die Vaterschaft anerkannt ?

    Ich würde ihm einfach nicht mehr hinterher telefonieren.

    Kind gibt es nur mit vorheriger Absprache - am besten immer schrifltich WhatsApp/ Email machen. Wenn er nicht reden will, sein Pech !


    Nicht, dass er meint, er wäre da gewesen und er hätte seine Tochter nicht gesehen, weil du nicht da gewesen bist - weil vorher nichts besprochen war.


    Du bist doch nicht in seiner Abrufbereitschaft, wenns ihm passt, dann sollst du springen, geht's noch ?


    Du bist doch nicht der Diener, der ihm das Kind hinterher tragen muss.

    Lass dich auf dem Jugendamt von ihm nicht ins Bockshorn jagen.


    Dass du dein Kind nicht bei ihm lassen willst, weil das mit der Treppe passiert ist, verstehe ich.


    Du schreibst, er sei in seiner "Ehre " gekränkt....warum? Er wollte doch, dass du ausziehst .

  • Uff, so eine Vereinbarung würde mich auch extrem stressen.

    Geht ihr noch zur Beratung? Dann würde ich beim nächsten Termin darum bitten, dass alle Termine festgelegt werden, also entweder für den nächsten Monate mit Daten, oder grundsätzlich feste Tage (zum Beispiel immer mittwochs und sonntags).


    Kinderwagen, Autositz und Wechselwäsche würde ich solange mitgeben, wie alles auch wieder nach Hause kommt.


    Du sagst, die Kleine hängt an ihm, kennt ihn gut und er hat ja auch schon zwei ältere Kinder, also würde ich davon ausgehen, dass er in der Lage ist, auf euer Kind aufzupassen und würde nicht mehr mitgehen.

    Warum gehst du überhaupt mit? Ich würde das nur tun, wenn die beiden noch in der Kennenlernphase sind, was ja eigentlich nur bei Eltern vorkommt, die nie zusammengelebt haben.

    Oder du begrenze es: bis zu ihrem zweiten Geburtstag oder was auch immer du gut findest, gehst du noch mit, dann nicht mehr. Also mit Ankündigung.

    Liebe Grüße
    Die Elefantendame


    Umwege erweitern die Ortskenntnis

  • Also die Vaterschaft hat er anerkannt und auch sorgerecht hat er...


    Er fühlt sich hat er mir privat einmal erzählt überfordert mit der kleinen .... er gibt es halt nur nicht mehr zu und beweise habe ich nicht....


    er war so sauer aus der Beratung das ich nicht glaube das er nochmal gehen würde. Er ist nicht leicht zu händeln was Gespräche angeht ... er blockt oder redet gar nicht mehr ... oder was er momentan m besten kann ... er dichtet mir irgendwelche Verhältnisse im Dorf und auf der arbeit an... welches geglaubt wird 🙈 er versucht auch dann immer wieder zu äußern ich würde die kleine ihm entziehen... jedoch oft gefragt hast du zeit und die antwort kam... vllt nächste woche .....


    Und was mich halt auch sehr persönlich stört ist wie gesagt das Problem mit dem Alkohol.... Caritas hin oder her .... er hat massiv getrunken mind. Alle 2 Tage war eine neue Kiste Bier im Haus.... Ch kann nur sagen prost ... wenn man jetzt weiß wann der Pegel voll ist .... und was wenn die kleine dort schläft? Die großen wissen das und leben damit

  • Hallo Sarah,

    das klingt ganz nach dem Schauspiel, welches ich hier hatte. Und sorry, aber ich finde das Du Dich unter Wert verkaufst wenn Du nur auf SEINE Wünsche eingehst. Es geht um die Kleine, nicht um Dich oder ihn. Zu Beginn meiner Trennung sowie Neuausrichtung meines Lebens wurde mir als erste der Begriff Kontinuität um die Ohren gehauen. Meint ein festes Gerüst, an dem sich alle Beteiligten bewegen müssen, nicht nur Du&die Kleine.

    Ich habe die Faxen mit meiner Exfrau auch durch.

    Dadurch, das ich alles machen sollte um den Kindern den Kontakt mit der Mutter zu ermöglichen, bin ich auch auf alles eingegangen was sie wollte. Da kamen dann so Eskapaden wie Montag Abends um halb 7 abholen, damit sie morgens von ihr aus in die Schule fährt. Vorerst fand ich die Idee auch gut, aber dann wurde es mal halb 8, oder ich bekam um halb 7 nen Anruf das es nicht klappt (und ich hatte natürlich nichts gekocht ) etc.pp...

    Obwohl die Vereinbarung zusammen mit dem Jugendamt getroffen wurde (Ich hätte es jederzeit ablehnen können), hat sie sich nicht daran gehalten. Mein großer Vorteil in der Sache war der, das ich von Anfang an eine Familienhilfe hier hatte die sämtliche Eskapaden mitbekommen und dokumentiert hat. Sie hat mir nie Vorgaben gemacht sondern nur Tipps und Impulse gegeben den Umgang in geregelte Bahnen zu lenken. Ein Sprechen war mit ihr ebenfalls unmöglich also bin ich komplett auf WhatsApp umgestiegen um zur Not auch meiner Ex zeigen zu können das eine Absprache sehr wohl stattgefunden hat.

    Da dieses ewigen hin&her auch bei den beiden Mädels Spuren hinterlassen hatte (Sie haben sich selber beschwert wenn Mama mal wieder nicht kam) habe ich mich erneut mit dem Jugendamt in Verbindung gesetzt um ein neues Programm zu erstellen. Diesmal aber ausschließlich nach meinen Wünschen da hier der Mittelpunkt der Kinder ist und wir es nich mögen wenn uns da reingefunkt wird.

    Ich habe es sachlich und emotionslos erklärt, das ich hier ein geregeltes Programm jede Woche haben muss. (Ich ging nebenbei noch 8 Std/Tag arbeiten)

    Ich verwies auf die Kontinuität im Leben der Kinder und habe verlangt, das zusammen ein fixer (!) Plan aufgestellt wird wer wann die Kinder wie hat damit alle 4 planen können. Das stiess auf offene Ohren beim JA und wir haben uns geeinigt, nunja sie hat nachgegeben. Nun habe ich es schriftlich das die Kinder Freitags bis 18:30 abgeholt werden müssen und Sonntags ab 15 Uhr zurück zu mir müssen. Das im 14tg Rhythmus. Absprachen ausser der Reihe werden nicht (mehr) über die Kinder geregelt sondern schriftlich mit mir. Anfangs bin ich Punkt 18:30 mit den Kids essen gefahren sofern die Mutter nicht hier war ohne mich über den Grund zu informieren.

    Ist 2 mal passiert, dann hatte die Mutter es gelernt und war pünktlich. Kam sie auf die Idee mir die Kids ohne Vorwarnung Sonntags morgens zu bringen (wo sie wusste das ich nicht zu Hause war) stand sie vor geschlossener Tür. Ist einmal passiert, danach wurde ich im Vorfeld informiert und konnte entscheiden ob ich zu Hause bin oder nicht. (Meistens war ich das ja).

    Es hat lange gedauert bis ich das alles auf Papier hatte und die Kindesmutter sich endlich an die Regeln gehalten hatte, irgendwann hat sie (glaub ich) kapiert das es besser für alle ist, wenn wir beide friedlich im Sinne der Kinder zusammenarbeiten. Das funktioniert nun nach gut 1,5 Jahren und hat das Stresslevel zwischen den Eltern der Kinder (und somit auch der Kinder) maßgeblich reduziert.


    Du bist der Lebensmittelpunkt der Kleinen, Du machst die Regeln! Natürlich immer im Sinne des Kindes, nicht um Dir oder ihm einen Gefallen zu tun, oder dafür zu Sorgen das sich einer von Euch Erwachsenen besser fühlt.

    Hätte meine Exfrau darauf bestanden das ich sie samt Kinder das Wochenende begleite hätte ich ihr einen Vogel gezeigt. Entweder sie bekommt es vollumfänglich hin...oder sie lässt es! Ich bin doch nicht ihre Haushaltshilfe weil sie nix auf die Reihe bekommt...(So denke ich über solch Absprachen, irgendwie glaube ich, das er noch nicht so ganz über Dich hinweg ist und Dich entweder sehen...oder ärgern will)

    Es geht immer um die Kleine.

    Wenn er nun ein schlechtes Vorbild (Alkohol o.ä.) ist, solltest Du abwägen wann es beginnt schädlich für die Kleine wird. Immerhin ist sie mitten im Prägealter. Hast Du das Gefühl, das es ihr bei ihm schlecht geht? Wie geht es seinen Jungs, werden sie iwie vernachlässigt? Denke nicht emotional über diese Frage nach, rein sachlich, denn so musst Du es ggf zu Papier bringen wenn Du gravierende Änderungen erreichen willst.

  • schlecht geht es den jungs nicht. Sie akzeptieren es... haben aber auch oft nachgefragt warum noch 1 Bier und noch eins. Es sind dann immer andere Gründe eingefallen und so wie Kinder sind ...Spielen und aus dem Sinn....

    Er war die letzten Monate meistens von seinen eltern umgeben die ihm den Umbau vom Wohnzimmer bezahlt haben. Er war nie komplett ein Wochenende mit den Kindern alleine. Meist hat seine Mutter das Frühstück mitgebracht Mittagessen gekocht und abendbrot vorbereitet und seine Wäsche gemacht plus die von den jungs und das haus sauber gemacht und geputzt....


    Jenachdem wieviel er trinkt schläft er tief und fest .... momentan schläft meine kleine noch nicht bei ihm... aber wenn mache ich mir da schon gedanken ob er wach werden würde ... vor allem wie lange er braucht bis er wach wird ....


    Meine kleine hat jetzt endlich wieder einen Rhythmus gefunden zu schlafen ... und ich bin so froh das sie das so gut meistert... und ich freue mich wenn sie abends auf ihr Zimmer in unserer Wohnung zeigt und sagt das sie müde ist .... und auch in ihr Bett will ....

    Es war lange Zeit das sie gar nicht in ihrem Bett mehr schlafen wollte da es ja nunmal sehr viele Veränderungen gab... ich kann es ihr nicht verdenken das sie jemanden bei sich haben wollte der ihr Schutz und Nähe geben musste und ich habe es mit Stolz und einem weinenden Auge getan... weinenden Auge weil ich das beste für sie will... und hoffe es ihr noch immer zu ermöglichen

  • Kinder merken das ganz genau mit dem Alkohol. Auch wenn sie es sich nicht anmerken lassen. Das ist Selbstschutz oder sowas, was sollen sie auch machen? Jeder außer der trinkende ist da machtlos. Und Kinder erst recht. Nur der Kranke allein kann seinen Konsum beenden und sich Hilfe holen. Kinder egal welchen Alters merken ganz genau das was nicht stimmt.


    Ich würde mein Kind dort nicht hinterher tragen. Nicht den Umgang behindern. Aber er soll sich kümmern. Und übernachten… das geht nur wenn er sich vollumfänglich um ein kleines Kind kümmern kann. Auch nachts. Alkohol bis zum Rausch geht dann nicht. Gar nicht.

  • Du hast doch selbst bedenken wegen der Übernachtung, warum bist du dann nicht froh, dass er nicht in Gang kommt die Übernachtung möglich zu machen ? Vielleicht ist ihm selbst bewusst, dass ihn das zur Zeit überfordern würde bzw. Er der Kleinen nicht gerecht werden würde. Warum weißt du wie die Umgänge ablaufen ( Oma hilft usw.) ? Warum scheint dich das zu stören? Auch da wäre ich froh, dass er sich anscheinend Hilfe holt oder Oma sich aufdrängt und er es zulässt. So sind die Kinder besser versorgt.
    Ich schließe mich den anderen an. Du bist bei der Vereinbarung dabei gewesen. Dann kannst du dich jetzt auch nicht über das Resultat beschweren. Laufe ihm nicht hinterher. Lass ihn die Initiative bzgl. Der Umgänge übernehmen.