Beiträge von Tahila

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    Wie alt ist denn dein Sohn? Mit fällt beim Querlesen auf, dass es für mich nicht zusammenpasst mit einem Kind diese analysierenden Gespräche zu führen, dem ich aber noch beim Zähne putzen helfen muss. Überforderst du dein Kind da nicht. Ich denke dein Verhalten dem Kind gegenüber ist nicht altersgerecht.


    Und ja, in der Pubertät wirst du mit deinem Verhalten nicht weit kommen und daran schier verzweifeln in allem einen Grund und Schuldigen zu suchen.

    Aha, meine Erziehungsmethoden scheinen zu wirken. Nachdem er jetzt mehrfach weder eine Begrüßung noch eine Verabschiedung zu Stande gebracht hatte. Und ich ihn dann jedes Mal laut was hinterher gerufen habe, ist er gerade auf dem Weg nach unten, als ich schon tief Luft holte, noch mit einem „tschüss dann „ herausgerückt. Geht doch 😉

    ihr geht’s damit nicht gut. In einem Gespräch hat diese Freundin ja dann noch viele andere Dinge an den Kopf geschmissen die meiner Tochter erklären sollten warum sie nie eine gute Freundin gewesen ist, Obwohl sie wirklich sehr sehr enge Freunde gewesen sind. Auf diese Freundin ist sie einfach nur sauer und weiß, dass sie im Recht ist und daher verkraftet sie es wohl ganz gut. Was sie mehr mitnimmt Ist, dass sie sie jetzt auf dem Schulhof disst. Meine Tochter mag sich mit gemeinsamen Freunden nicht mehr verabreden, weil sie weiß dass diese auch bei ihrer ex besten Freundin ein und ausgehen. Ich habe das im Blick. Es könnte in Mobbing übergehen. Das ist die erste schwierige Erfahrung unter Freunden für sie.

    Ich werde sie bestimmt nicht von mir wegstoßen, in dem ich ihn schlecht mache. Sie hat mich gefragt wie ich ihn finde. Ich war ehrlich:“ ok, aber nicht extrem sympathisch“. Das ist für sie ok.


    Mir gehts jetzt erst mal drum zu entscheiden , ob ich die beiden einschränke, indem ich die Besuche nicht jedes Wochenende möglich mache.

    Wie ich schrieb. Die Entscheidungen bzgl. Studium, Ausland und WG Leben. Ihren Führerschein wollte sie zb. Als Block in den Herbstferien machen. Jetzt meint er sie könne ihn doch gleich machen und sie meldet sich an. Das ist jetzt nicht schlimm aber ein Beispiel.

    Nur Kondome. Mir wäre es lieber die würde auch die Pille nehmen. Das möchte sie aber nicht.


    Sie hat eigentlich immer ihren eigenen Kopf aber allem , was er vorschlägt, stimmt sie zu.


    Wenn er mit ihr alleine ist, hilft er auch mal beim Tisch abräumen. Ich fordere aber auch beide dazu auf und geh dann aus der Küche ( die ist sehr klein). Sonst würden beide ins Zimmer verschwinden.

    Alles was ich will ist das sie glücklich ist. Versteht das bitte nicht falsch. Wir haben eine sehr enge Bindung und ich kenne fast all ihre Wünsche und Ideen. Das sie die jetzt zum Teil über den Haufen wirft und quasi seinen Wünschen unterordnet lässt mich hellhörig werden. Ihr habt recht, in den nächsten zwei Jahren wird die Brille klarer werden.
    Sie möchte Mediendesign studieren. Wenn wir das richtig recherchiert haben muss sie sich da tatsächlich in spätestens einem Jahr um einen Platz kümmern.

    Da hast du recht. Da Konservative bezieht sich eher auf die Rollenverteilung. Er meint meine Tochter müsse ja nicht unbedingt studieren. Eine Ausbildung täte es auch. Er ist es nicht gewohnt im Haushalt zu helfen und findet es normal und richtig, dass seine Oma alles für ihn und seinen Opa erledigt. Die Schwester ist nicht so stark behindert dass sie körperlich gepflegt werden müsste. Aber du hast recht. Ein sehr konservativer Mensch würde dafür wohl eher seine Frau vorsehen. Ich bin da auch einfach empfindlich , weil es mir extrem wichtig ist meine Töchter zu selbstständigen unabhängigen Menschen zu erziehen.


    Bei der Abhängigkeit denke ich erst mal nur an das Wohnen. Ich denke, dass es schon schwierig genug ist zum Studienbeginn ein Zimmer zu finden. Sollte sie direkt bei ihm einziehen und dann doch weg wollen, würde das vermutlich schwierig werden. Außerdem schränkt sie der Plan mit oder bei ihm zu wohnen sehr in der Wahl der Uni ein.

    Meine Tochter wird in zwei Jahren zum Studium ausziehen. Ich hoffe so sehr , dass sie sich, sollten sie noch zusammen sein , zu einem eigenen Zimmer überreden lässt. Sie muss ja nicht ständig dort sein aber ich wünsche ihr, dass sie sich nicht von ihm und seiner Familie abhängig macht.

    tanimami73 klar ist jedes Familienleben anders definiert. Es ist ja nicht so, dass er gar nicht mit mir redet beziehungsweise meine Tochter mir von ihm erzählt. Und ich kann ja erst mal nur das beurteilen, was er so sagt. Sie leben wohl auf einem Hof oder ähnlich wie ein Hof aufgebaut. Im Obergeschoss wohnt seine Mutter mit seiner Schwester. Von seiner Mutter sagt er ganz klar, dass sie sich nie großartig um ihn gekümmert hat. Zum Beispiel haben früher noch nicht einmal Kinder Geburtstage stattgefunden. Seine Schwester ist geistig behindert. Er hat schon jetzt für sich definiert, dass er sich um seine Schwester kümmern möchte, wenn seine Mutter es einmal nicht mehr tut oder kann. Von seiner Oma erzählt er immer eher schlecht. Dort wird nicht zusammen gegessen beziehungsweise nur mittags , wenn er und der Opa von der Arbeit kommen, essen Sie schnell etwas und fahren wieder los. Die Oma sitzt dann nicht bei Ihnen. Das hat meine Tochter, als sie jetzt Ostern eine Woche dort war, Auch so erlebt. Er ist stark untergewichtig und hat kein normales Essverhalten.

    Ach ja, falls ich einen neuen Partner hätte, wofür ich zur Zeit sowieso keine Zeit hätte, würden wir uns auch wohl nur an den Wochenenden sehen können. Da ist aber der große unterschied, dass ich mobil bin und ihn auch besuchen fahren könnte, da meine Kinder alt genug sind, um mal eine Nacht alleine zu bleiben zumal meine Eltern noch mit im Haus wohnen.

    Danke janne, dass du mir seine Seite eventuell noch mal näher gebracht hast. Wie gesagt ich will ihn gar nicht davon abhalten der Freund meiner Tochter zu sein. Immerhin weiß ich mittlerweile selbst gar nicht mehr, warum ich meinen Exmann mal toll fand (offensichtlich fand ihn mal toll, sonst hätte ich keine zwei Kinder mit ihm).
    Die Zugverbindung ist tatsächlich auch mit dem abholen vom Bahnhof eine fast unendliche Geschichte. Alleine um von uns aus nach Hannover zu kommen kostet schon mindestens 1 Stunde Fahrzeit. Ich glaube auch, dass er im Sommer nicht mehr so oft kommen wird, denn gerade wenn das Reisen wieder erlaubt sein wird, ist es doch auf der Autobahn extrem voll. Wenn ihn das dann nicht irgendwann nervt, scheint meine Tochter doch sehr zu lieben . Er hat wohl auch gar keine Freunde. Für ihn hat sich in der Pandemie auch nichts geändert. Er hat keine Hobbys, außer dass er online Spiele spielt. Meine Tochter hat relativ viele Hobbys und ist an den Wochenenden oft unterwegs gewesen. Ich denke das wird eh noch kollidieren.
    was mich auch sehr erschreckt hat ist, dass die beiden schon ihre Zukunft bis ins Detail planen. Sie soll zu ihm ziehen und bei ihm wohnen und sich dann einen Studienplatz in seiner Nähe suchen. Das weicht total von dem ab, was sie immer wollte. Sie wollte in einer Wohngemeinschaft wohnen, sie wollte neue Leute kennen lernen und auch mal ins Ausland gehen. Da lässt sie sich zu mindestens zur Zeit noch von ihm beeinflussen. Die rosarote Brille ist fest drauf.

    Klar. Sie ist ein Pubertier. Sie ist nicht mit viel Empathie gesegnet und wenig sozial eingestellt ( das sind einfach Fakten). Ich empfinde beide Teenager im hohen Maße als egoistisch und hoffe, dass das eine Phase ist. Sieht das bei euren Tennies anders aus?

    Danke für eure Antworten. Ich verlange gar nicht, dass er mit uns was spielt. Ich wollte damit nur sagen, dass er Familien Leben wie zum Beispiel zusammen Spiele spielen oder etwas unternehmen nicht kennt. Wir spielen sehr viel Spiele zusammen. Auch meine 17-jährige Tochter macht das immer noch gern. Es ist auch nicht so, dass er sich da verweigert.
    Leider kann ich sie nicht zur „Oma“ schicken, denn das ist mit den Öffis leider ein Ding der Unmöglichkeit.Ich wollte ihr nämlich schon mal zu Weihnachten ein Ticket schenken und habe dann beim beim Überprüfen der Strecke festgestellt, dass es auch mit dem ICE mindestens 12 Stunden braucht, um von uns bei Ihnen anzukommen. Das mit dem Strom finde ich auch okay, außer dass er es halt selbstverständlich fand. Ich hätte schon erwartet, dass er fragt wie wir das Händeln wollen und nicht einfach fragt, in welche Steckdose er das Kabel stecken soll. Außerdem hat er das Problem mit der Kälte auf dem Flur einfach nicht verstanden oder verstehen wollen. Es gab noch mal einen Vorfall, bei dem etwas kaputtgegangen ist. Dazu hat er einfach geschwiegen. ich denke er kennt einfach unseren Umgang miteinander noch nicht, daher habe ich mit ihm gesprochen wie wir in unserer Familie mit Fehlern umgehen. Es handelte sich dabei um das Kabel meines Vaters. Ich musste da mit ihm allerdings in kleinen Schritt darauf hin arbeiten, dass er meinem Vater ein neues Kabel mitbringen sollte.
    du wirst schon Recht haben, dass da auch sehr viel Unsicherheit mit dem Spiel ist. Ich bin mir einfach unschlüssig. Einerseits ist mir mein Frieden am Wochenende wichtig und er ist halt auch kein böser Mensch. Ich weiß aber auch, dass meine Tochter sehr andauernd ist, wenn es um Sturheit geht. Und wenn ich ihr jetzt sage, dass er nur noch jedes zweite Wochenende kommen soll sie dann extrem reagieren wird uns der Frieden dann auch dahin ist.

    Hallo ihr Lieben.
    Meine Tochter hat seit einem halben Jahr ihren ersten Freund. Sie ist mittlerweile 17 Jahre alt und hat ihn auf Instagram kennen gelernt. Er kommt aus Bayern (mein Schwabe). Jetzt ist er fast jedes Wochenende hier bei uns gewesen, wofür ich ihm schon den Hut ziehen muss , denn das sind 7 Stunden Fahrt. Er ist 19 Jahre alt, hat kein gutes Verhältnis zu seinen Eigenen Eltern und ist bei seinen Großeltern aufgewachsen. Dort arbeitet er in GroßVäterlichen Betrieb und macht seine Ausbildung. Seine Ansichten sind eher konservativ. Familien Leben findet bei ihm wohl nicht so viel Statt , er kennt auch nicht, dass man zusammen Spiele spielt oder Zb. Kindergeburtstag feiert. Er ist nicht unhöflich, aber auch nicht besonders sympathisch. Er begrüßt uns meistens noch nicht einmal, wenn er am Freitagabend hier erscheint und redet auch bei den Mahlzeiten kaum. Wenn er was sagt, dann ist es besserwisserisch und überheblich. Er sagt weder bitte noch danke und ist extrem wählerisch beim Essen. Meine Tochter hatte immer ganz andere Vorstellung von ihrem ersten Freund. Aber wohin die Liebe fällt…

    Jetzt zu meinem Problem beziehungsweise Frage: wie sehr lasst ihr den Freund/Freundin eurer Kinder an eurem Leben beziehungsweise Alltag teilhaben? Ich merke in letzter Zeit, dass es mich immer mehr nervt, wenn er jedes Wochenende hier ist. Zum Beispiel fühle ich mich eingeschränkt, da ich ständig abschließen muss, wenn ich ins Bad gehe oder aufpasse, dass ich nur angezogen durch die Wohnung laufe. Die Pandemie macht es nicht besser. Die beiden sind wirklich das ganze Wochenende hier bei uns in der Wohnung., Denn mit ihren Freundinnen kann sie sich mit ihm zusammen ja nicht treffen. Mit ihrer besten Freundin ist es auch schon wegen ihm aus, allerdings trägt er daran keine Schuld, denn ihre Freundin hatte meine Tochter vor die Wahl gestellt entweder er oder sie, denn sie mag ihn nicht.
    Ich weiß allerdings ganz genau, dass wenn ich meine Tochter nur noch jedes zweite Wochenende erlaube ihm hier zu haben, sie dann extrem zickig werden wird und das auch nicht schön ist. Also wie handhabt ihr das? Und wie macht ihr das mit Einkäufen, wobei das für mich kein sehr großes Thema ist, denn da er sehr wenig isst fällt das nicht so sehr ins Gewicht. Er fährt ein Elektroauto. Und hat auch von Anfang an erwartet, dass er ihn hier mit meinem Haus Strom laden kann. Er hat zwar dafür bezahlt, aber da ich weder vorne am Haus noch unten an der Tür eine Steckdose habe, musste das Kabel über den Flur durch das Dachfenster verlegt werden. Folglich schloss das Fenster nicht mehr richtig und es war im Winter sehr kalt. Da sah er gar kein Problem. Da wir jetzt ja aber eine Baustelle hatten und es dann auch ohne Laden ging, ist das zum Glück jetzt eingeschlafen und er kann sich anscheinend doch anders organisieren.

    Von der Direktorin unserer Schule:

    auch heute haben wir leider keine weiteren Testkits erhalten. Ihre Kinder müssen daher in den folgenden Tagen ungetestet in die Schule kommen, um dort in der jeweiligen Gruppe den Präsenzunterricht wahrzunehmen. Da aber weiterhin alle Hygieneregeln wie bisher gelten, geht das Kultusministerium davon aus, dass eine Ansteckungsgefahr in der Schule eher gering ist.


    Jetzt verstehen wir alle noch besser warum wir die Schüler testen ...😉