Beiträge von Volleybap

    Jep. Nur da wir hier über Lehrer und Schule diskutieren ... Und bei meinem Deutschlehrer ist der "Radikalenerlass" rechtlich einwandfrei laut Gerichtsurteil EuGH (oder wie der damals hieß) angewendet worden. Wie auch bei einem gewissen Herrn W. Kretschmann, der auch Lehrer wurde trotz Mitgliedschaft und Kandidatur im "Marxistisch-leninistischen Studentenbund" oder bei "Spartakus".

    In der Bundesrepublik konnte man damals den Rechtsweg beschreiten. War sicher nicht einfach und vieles im Zusammenhang mit dem Erlass der Ministerpräsidenten und des Bundes ausgesprochen uebel, aber völlig anders als in der DDR.

    Und die Finnen haben vorher in der DDR hospitiert und sich an diesem Schulsystem, natürlich ohne die Ideologie, orientiert. Weil dieses Mint-Fach-fokussiert und praxis- bzw. berufsorientiert war und allen SuS dieselben Möglichkeiten geboten hat. Das konnten die CDU-geführten alten weißen Männer natürlich nur abbügeln und versenken. Wer will schon mit Arbeiterkindern im Hörsaal sitzen?

    Man lernt nie aus. Ich habe immer gedacht, das sei so ein kolportierter DDR-Mythos, aber gut.


    Das finnische Schulsystem habe ich immer als eine gemeinsame Schule für ganz unterschiedlich lernende Schüler verstanden und nicht als Einheitsschule. Und vor allem lässt das finnische Modell dem einzelnen Lehrer, der einzelnen Schule sehr viel Freiheit, während die DDR-Schule ein sog. Top-Down-Modell war: Von oben nach unten wurde Schulablauf - angefangen vom Morgenappell bis zur vorgeschriebenen politischen Gleichschaltung jeglicher Meinungsäußerung - durchgedrückt. Wer eine regimekritische Meinung hatte oder aus der falschen Familie kam, dem wurde der Schulweg verbaut und er wurde in einen Beruf gedrückt. Autonomie der einzelnen Schule und auch des Lehrers kamen darin nicht vor. Das aber sind wesentliche Merkmale der finnischen Schule. - Da mögen sich die Finnen, die als blockfreie Nation sowohl mit der Bundesrepublik und der DDR Kontakt hielten, manches in der DDR angeguckt haben. Aber wo Finnland etwas übernommen hat vom DDR-Schulsystem, das weiß ich nicht.

    Ich glaube schon, dass Wohlfühlen und Schule als Lebensort zu verstehen einen entscheidenden Einfluss auf Lernerfolg hat... Dabei geht es sicherlich nicht nur um Toiletten. Und Geld ist in unserer Gesellschaft tatsächlich auch ein Zeichen von Wertschätzung. Und das diese zu fehlen scheint, springt einen in diesem Thread ja förmlich an.

    Keine Frage, ich gebe dir völlig Recht, dass man mit Geld nicht alles rocken kann... Aber ich halte die anderen Begarrungskräfte tatsächlich schwerer zu überwinden, als den Mangel an finanziellen Ressourcen.


    Ich habe ja Kinder auf zwei verschiedenen Schulen und finde immer wieder krass, wie unterschiedlich Prioritäten und Selbstverständnis sich auf Ausstattung, Lernqualität und auch Output Auswirkungen.

    Die eine Schule ist übrigens deutlich besser im Einwerben von Förderprogrammen und anderen Drittmitteln...

    Absolut. Vor allem, wenn man sieht, dass viele Fördermittel schlicht nicht abgerufen werden, dann ahnt man, dass es da deutliche Unterschiede gibt.

    Wohlfühlen und Schule als Lebensort hat umgekehrt auch einen entscheidenden Einfluss auf Lehrerfolg ...

    Ich setze da noch andere Zahlen an. Der Azubi bezieht ja auch noch Gehalt, spielt aber auch deutlich mehr wieder ein.


    Wird aber nicht besser bei Hochschulabsolventen. Die Einrichtung eines Arbeitsplatzes und deren Aus/Weiterbildung, sodass sie in ihrem neuen Job arbeitsfähig werden, kostet auch Zehntausende Euro. Da wünsch ich mir manches mal ein praxisorientierteres Studium zumindest bis zum Bachelor.

    Aber für Firmen lohnt sich eindeutig das immer häufiger praktizierte "Duale Studium", das in manchen Branchen ja auch bereits bei Ausbildungsberufen greift. Ausbildung im Betrieb, zeitlich zusammengefasste Berufsschule auf einem kompakten, meist branchenfinanzierten Campus. (Abschlussergebnisse bei Prüfung vor dem selben Prüfausschuss wie die Berufsschüler im Schnitt um 1,1 Noten besser als die Berufsschüler. Und Duales Studium zu 93% in der Regelstudienzeit absolviert.)


    Lehramtsstudenten frühzeitig in der Praxis einsetzen: Seit langem Wunsch und Forderung der ausbildenden Universitäten und der Lehramtsstudenten. Flaschenhals sind die Schulen und dort die Lehrkräfte, denen Praktikanten zu viel Arbeit machen und Stundenplanung im Team anscheinend nicht so richtig gefällt. So jedenfalls die Erfahrung von Volleykids und Volleynichten und -neffen.

    Na ja, der Sanierungsstau ist schon beachtlich...

    "Seit am August-Lokus-Gymnasium die Toilettenanlagen renoviert wurden, haben sich die Durchschnittsnoten der Abschlussklassen um 0,2 Prozentpunkte verbessert!"


    So sehr ich mich noch erinnern kann, dass ich in meiner Schulzeit vielleicht ein Dutzend mal überhaupt die Toilettenanlagen der Schulen betreten habe (und davon die Hälfte in der Grundschule, um Jungs oder Mädels beim Pausenfangenspielen da rauszuzerren, Asche auf mein Haupt) und dies eine belastende Sache ist: Ich glaube nicht, dass ein (nicht) saniertes Gebäude das Lernergebnis grundlegend beeinflusst.

    Ich befürchte, die Grundeinstellung, die hinter einem nicht sanierten Gebäude steckt und die dadurch vermittelte Wertschätzung bzw. Nichtwertschätzung ist da bedeutender.

    An erster Stelle steht jedoch nach meiner Erfahrung die Lernmotivation, vermittelt durch (die Eltern und) die Lehrkräfte. Sanierung/Geld ist da (obwohl dringend nötig) nur ein kleiner Motivator.

    Ja haben wir. Dieser interveniert aber so viel, wie ne Ameise sich für schöne Stoffe interessiert und anders kenn ich es auch schon nicht aus meiner Schulzeit.


    Die "Ruhe" rein zubringen versuchen die Klassenlehrerin und der Sozial-Psychlogische-Dienst seit der ersten Klasse (unfassbar).

    Wenn Du mit den schulischen Aktivitäten (von außen betrachtet zu recht) unzufrieden bist: Hier ein Link auf den oben von mir erwähnten Täter-Opfer-Ausgleich: https://www.bmj.de/DE/Themen/O…rOpferAusgleich_node.html

    Auch wenn der Link vor allem auf den TOA für Erwachsene hinweist: Du findest viel, wie der für Jugendliche - wo er eigentlich herkommt - gedacht ist. Wichtig auch der Hinweis, dass Du in den meisten Gebieten in D den TOA auch ohne Anzeige bei der Polizei direkt "in Bewegung" setzen kannst. Mit ein bisschen Stichwortklicken im Netz (Jugendhilfe, TOA/Täter-Opferausgleich/(Kreis)Stadt) müsstest Du an der richtigen Stelle landen und kannst da mal auf der Homepage gucken oder auch einfach einmal durchtelefonieren.

    Unbestritten ist auch, dass zu wenig Geld ins Bildungssystem fließt.

    Das sollte zumindest einmal näher betrachtet werden. Schaut man in andere Länder, scheint zumindest in manchen mit deutlich weniger finanziellem Einsatz ein teilweise besseres Ergebnis erzielt zu werden. Geld bewirkt nicht zwingend Bildung bzw. Geld ohne gute Ideen, die Bildung zu verbessern, bringt vielleicht nicht so viel wie erhofft.


    Vorne in unserem Bildungssystem ist/weltweit Beachtung findet derzeit vor allem (noch) die betriebliche Ausbildung, sowohl die klassische dreijährige Ausbildung als auch die Ausbildung/Zusatzqualifikation/Weiterbildung im Betrieb. Und die braucht vergleichsweise wenig finanzielle Mittel.

    Eine weltweit (nur in Deutschland nicht so richtig anerkannte) Leistungsbeurteilung von Schule heißt seit 2020 PISA. PISA ist ja nicht nur eine Einschätzung des Schülerwissens, sondern zuende gedacht auch, wie gut Wissen vermittelt wird. Darum sind ja auch eine Zeit lang unzählige Lehrerkommissionen nach Finnland gereist, um vom dortigen Schulsystem zu lernen.


    PISA war es übrigens auch, wie ich jetzt gefunden habe, wo sich herausstellte, dass Lerngruppengröße und Lernergebnis nicht zwingend voneinander abhängen. Darauf scheinen sich die Kultusministerien jetzt zu berufen - und gegebenenfalls auch jener erwähnte Elternteil seine Idee zu speisen, der mehr vorlesungsartige Schule fordert.


    Ansonsten haben die Gymnasiallehrer relativ schnell auf die Bekanntgabe reagiert, dass Grundschullehrkräfte bereits oder demnächst mit einer A13 ( 4592,- € - 5904,- €) einsteigen sollen und fordern für sich den Einstieg mit A14 (4722 Euro bis 6421,- Euro), weil sie deutlich höher qualifiziert seien und wesentlich mehr leisten müssten.

    Damit liegt die Lehrkraft deutlich über dem bundesdeutschen mittleren Einkommen für angestellte Vollzeitbeschäftigte - 4100,- Euro (in 2022. Draufgesattelt werden müsste bei den Beamtengehältern die vom Staat übernommenen Pensionszahlungen, die beim Angestellten rund 20% vom Gehalt ausmachen sowie ca. die halbe Krankenversicherung, die beim Angestellten ca. 8% ausmachen würde sowie die Arbeitslosenversicherung.) Pi mal Daumen ist das Einstiegsgehalt vergleichbar mit Angestelltengehältern dann bei 6000 Euro. Und das ist eine Summe, bei der man schon auf einen Teil der Vollzeitbeschäftigung verzichten kann, ohne sogleich in finanzielle Bedrückung zu kommen. So gesehen ist das Lehramt bei der Dotierung schon ganz gut unterstützend, wenn man zum Beispiel AE ist. Der Durchschnittsarbeitnehmer kann dies nicht zwingend, weil er dann in finanzielle Nöte kommt.


    Ob der Lehrerberuf belastender ist als andere Berufe, darüber kann man sicherlich streiten. Ich mutmaße, er ist nicht so schrecklich wie oft beklagt und nicht so gut, wie gern gewünscht.


    Warum wir einen Lehrermangel haben (und auch woanders Fachkräftemangel) ist eigentlich seit langen Jahren offensichtlich: Es gibt die Fachkräfte nicht und die Arbeit ist nicht so organisiert, dass man mit weniger Fachkräften das gleiche Ergebnis erzielt. Man kann nicht immer mehr Schüler durch die Oberstufe schicken und hat die Lehrkräfte nicht (oder Kita von 0-6 Jahren anbieten, ohne die Erzieher zu haben oder die IT überall auszubauen, ohne die ITler zu haben). Da muss man sich dann andere Formen der Arbeit überlegen und nicht einfach sagen: Wir brauchen mehr Personal. (Die tatsächliche Zahl der Lehrer, der Erzieher, der ITler, der Ärzte ist m.W. deutlich höher als noch vor Jahren.)

    Wenn "wir" nicht mehr Menschen auf die Welt setzen, muss halt die Arbeit umstrukturiert werden. Da sind Firmen und Industrie, die nicht von Dritten finanziert werden, bereits seit Jahren auf ihrer Spielwiese dran, weil es sie sonst längst nicht mehr geben würde (und wer die Kurve nicht bekommen hat, ist weg. Geht halt bei öffentlichen Einrichtungen nicht, was auch gut ist. )

    Eigentlich ist das weniger ein Schulproblem als vielmehr eins für die (Jugend)Polizei. Die sind in so Dingen deutlich besser geschult als Schule und das in vielen Bundesländern und vor allem Städten existierende System des Taeter-Opfer-Ausgleichs ist erstaunlich zielführend.


    Schule hat leider oft nur das Ziel, Ruhe herzustellen und wenig Wellen zu schlagen.

    Deine 18jaehrige Tochter entscheidet (am besten einvernehmlich) mit den Eltern, wie sie ihren Unterhalt beziehen will. Bei Streit gibt es nur die oben beschriebene Lösung.

    In dem Rahmen kannst du für die anderen Kids entscheiden, musst aber zu niedrige Unterhaltsforderungen ggfls. später erklären.

    Die Beistandsmitteilung "Sie entscheiden" ist ein kleines bisschen vergiftet. Zumal es sein kann, dass der Vater andere Unterhaltsbetraege leisten müsste.

    Beamtete hohe Teilzeit mit all den Vorteilen ist den restlichen Bürgern sicherlich schwer zu vermitteln. Angestellte Teilzeit sicherlich eine Frage von Angebot und Nachfrage. Ob eine Lehrkraft sich für den Deutschunterricht für eine Klasse verdingt oder für fünf, können Direktorin und Lehrkraft sicherlich unter sich ausmachen.

    Ebenso, dass Lehrbefähigte immer noch anscheinend unfreiwillig Zeitverträge annehmen (Zeitvertrag ist übrigens etwas anders als entlassen werden). Wer das nicht will, kann, darf und sollte sich woanders /in einem anderen Bundesland oder bei Privatschulen bewerben. Der Lehrerberuf ist in der Regel Mangelberuf, die Lehrkraft gesucht, vergleichsweise überdurchschnittlich hoch bezahlt und weder mehr noch weniger belastet wie in anderen Berufen, so sie entsprechend qualifiziert ist.


    Leben und darauf einstellen werden wir uns aber darauf, dass bei unserem derzeitigen System nicht nur kurzfristig, sondern auch mittelfristig zuwenig Lehrkräfte zur Verfügung stehen. Man muss also Ideen entwickeln, wie qualitätsmäßig gleich gute Ausbildung mit weniger Personal bei gleicher Personalbelastung erfolgen kann. Denn mehr Personal werden wir objektiv nicht haben in der Zukunft (oder holen es aus anderen "Mangelberufen" heraus, was gesellschaftspolitisch auch keine Lösung ist).

    Vielleicht solltest Du die Beistandschaft bitten, das alles Dir einmal anhand von konkreten Zahlen zu zeigen.

    (Fünf Stufen mehr sind - ohne Altersberücksichtigung - ungefähr 100 bis 130 Euro - also 20 Prozent mehr im Monat pro Kopf. Und die Tabellen sind grob gesagt auf zwei Kinder ausgerichtet. Da würde für das dritte Kind, je nachdem, wie es in die Berechnung einfließt, eine Stufe, also 5% von allen Zahlbeträgen abgezogen werden.)


    Klar machen musst du Dir auch: Das (zusätzliche) Geld steht den Kindern zu. Du bist nur die Vermittlerin und Verwalterin. Aber eigentlich ist Deine Aufgabe, eine gute finanzielle Versorgung der Kinder sicher zu stellen. Und da der vater leistungsfähig ist, gibt es keinen sich mir jetzt erschließenden Grund, dort auf die Zahlung zu verzichten, damit er sich einen großen Zusatzurlaub erlauben kann, oder, oder ...

    Es sei denn, bei Dir wächst das Geld im Garten ...

    Naja. Unberechtigte Rechnung. Bist weder Auftraggeber noch Leistungsempfänger. Ich würde keinen Cent zahlen und die Rechnung wg. falschem Empfaenger an den Absender zurück schicken.


    Einzig der Staat kann verlangen und durchsetzen, dass seine Rechnungen/Gebühren trotz Widerspruch gezahlt werden müssen.

    Die Kumiko, die Kultusministerkonferenz hat gerade getagt. Thema: Der eklatante Fachkräftemangel macht sich auch an den Schulen bemerkbar. 12.000 Lehrkräfte in Vollzeit fehlen bundesweit, wird jetzt höchst offiziell bestätigt. Nachdem einzelne Bundesländer den Abwerbekampf aufgenommen haben mit (erneuter) Verbeamtung, Gehaltserhöhung etc., wurden jetzt weitere Ideen bekannt, die einiges verändern könnten - wohin auch immer ...


    (Angehende) Ruheständler sollen weiter beschäftigt werden.

    Teilzeitarbeit bei Lehrkräften soll eingeschränkt bzw. nicht mehr zugelassen werden.

    Größere Klassen sollen zugelassen werden (da laut einem - für mich nicht greifbaren - Gutachten keine Auswirkungen auf die Schülerleistungen feststellbar wären).

    Rechtlich wichtig ist vor allen Dingen, dass in der Heizperiode die Heizung tagsüber laufen muss und du sie nach deinem Gusto (und Geldbeutel) anstellen kannst. Zweiter Schritt: Welche Temperatur muss erreicht werden. Hier war aber die Heizung aus, Da sind wir noch gar nicht bei der mindesttemperatur. Und du hast das Recht zu vermuten: Defekt bei der Heizung.


    Auch Dein Link nennt jetzt weder Gesetz noch Verordnung und ich vermute weiterhin, da gibt es nix, sondern nur die Gerichtsurteile, auf die sich auch dein link bezieht (und wie ich es vorher geschrieben habe). Aber es ist, wie gesagt, nicht meine Spielwiese.

    Die Firma steht auf dem "Notdienst-Zettel" der Genossenschaft, der mit dem Mietvertrag ausgehändigt wird und war mir daher auch schon bekannt.

    Die Genossenschaft meint ja jetzt, der Notdienst sei unberechtigt in Anspruch genommen worden.


    Weißt Du denn, wie es sich mit der aktuellen Mindesttemperatur verhält, die Vermieter gewährleisten müssen?

    Mietrecht ist jetzt nicht meine rechtliche Spielwiese. Aber m.W. gibt es weder eine alte, geschweige denn neue Verordnung über eine Mindesttemperatur in Mieträumen. (Soweit ich weiß, hat das Wirtschaftsministerium mit dem Gedanken gespielt, durch die Medien getragen - und dann festgestellt, dass keine "alte" Verordnung besteht und eine neue gar nicht einfach ist zu formulieren und umzusetzen ...) Es gibt nur eine Vorschrift über die Leistungsfähigkeit der Heizungen. Allerdings gibt es aber Gerichtsurteile dazu. 20 Grad tagsüber sollten Wohnräume haben in der Heizzeit ab 1. Oktober. (Die bekannte Urteile sind alle vor "Ukraine").


    Das muss die Heizung leisten können. Hattest Du weniger Temperatur in der Wohnung und konntest die Heizung nicht anwerfen, weil die über Temperaturmesser "irgendwo" gesteuert wird, ist das das Problem des Vermieters. Für deinen Rechtsanspruch gilt die Temperatur in deinen gemieteten Räumen, nicht ein Außentemperaturmesser, ist üblich bei Gerichtsentscheidungen.

    Bleibt in der Heizperiode die Heizung kalt durch technische Regelung des Vermieters, liegt das Problem bei ihm. Der Notdienst sollte in der Lage sein, das Problem zu beseitigen bzw. du darfst vermuten, dass die Heizung nicht arbeitet, weil sie defekt ist (und nicht, weil sie fehlgesteuert wurde).