Beiträge von Volleybap

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    "Zudem obliege die Ausstattung mit Lernmitteln dem Schulträger, der für Grundsicherungsempfänger bei der Einrichtung von iPad-Klassen kostenfreie Leihmöglichkeiten schaffen müsse. Denn Bedarfe, die der Durchführung des Unterrichts selbst dienten, lägen in der Verantwortung der Schule und dürften weder auf die Eltern noch auf das Jobcenter abgewälzt werden. Dadurch, dass einzelne Schulen eine solche Ausstattung verlangen würden, werde ein iPad noch nicht zum soziokulturellen Existenzminimum eines Schülers. Ferner habe die Schule durch die Bevorzugung der Fa. Apple gegen ihre Neutralitätspflicht verstoßen. Ein solcher Rechtsbruch könne nicht durch den Einsatz öffentlicher Mittel unterstützt werden."


    Das Budget ist für die Ukrainer aufgebraucht, es ist nichts mehr da.

    Die Schule schreibt Apple vor und auch erst ab einer bestimmten Generation.

    Ansonsten darf das Kind mit Zetteln arbeiten (das ist der Alternativvorschlag der Schule)

    Ja, genau. Da steht alles, wie von mir geschrieben. Zahlungspflicht hat die Schule. Nicht der Grundsicherungsträger. Und ja, die Schule wird für ihr rechtlich nicht einwandfreies Vorgehen abgewascht vom Gericht. Aber es bleibt dabei. Die Schule bestellt, die Schule muss zahlen.

    Das Urteil ist übrigens von Oktober 2020, veröffentlicht im November 2020. Die Antrags- und Ablehnungssache wird auch noch eine gewisse Zeit gedauert haben. Den Ukrainekrieg hatten wir da m.W. noch nicht. Ich kann nur hoffen, der betroffene Schüler hat das Urteil seiner Schule ans Tor genagelt und die ist mittlerweile ihrer rechtlichen Verpflichtuing nachgekommen.


    Was da an eurer Schule, Wattwanderin, passiert, erschließt sich mir nicht. Wenn der Haushalt trotz Unterstützungsanträge nicht reicht, um alle Schüler auszustatten, dann kann das entsprechende technische Gerät halt nicht Unterrichtsgrundlage sein. Punkt.

    Hier ist das Problem nicht "die Urkrainer" versus ""die deutschen Kinder", sondern anscheinend die Schulleitung.

    wessen Fehler ist dies den jetzt gewesen?

    Ich wünsche mir ja immer, dass Behörden so kommunizieren, dass der Bürger weiß, was er machen muss. Also auch, wenn wie hier ein Antrag durch den Grundsicherungsträger abgelehnt worden ist. Da wäre es schön gewesen, wenn der Behördenmitarbeitende geschrieben hätte, dass so ein Antrag an die Schule zu richten sei. Und wenn denn die Schule die Geräte zur Pflicht ausgerufen hat (im Urteil hatte der Senat anscheinend gewisse Zweifel), dann muss das Gerät auch zur Verfügung gestellt werden.

    Wattwanderin, das von Dir zitierte Urteil ist ja eindeutig: Der Schulträger ist verpflichtet, (Leih)Geräte zur Verfügung zu stellen.

    Abgewiesen wurde die Klage, weil die gegen den Grundsicherungsträger gerichtet war.


    Daraus die Argumentation abzuleiten, den "deutschen" Familien würden die Geräte verweigert, während die Flüchtlings- und Asylfamilien damit ausgestattet würden, ist zumindest ein deutlicher Verständnisfehler beim Lesen des Urteils.

    Treten die Probleme an der Schule Deiner Kinder auf, ist der Schule zu empfehlen, die Fördergelder abzurufen. Zuletzt habe ich gehört, dass in keinem Bundesland bisher die vom Bund zur Verfügung gestellten Fördergelder bereits vollständig abgerufen worden sind.

    Alle im Bundestag vertretenen Parteien können Gesetze einbringen und darüber abstimmen lassen.

    Alle im Bundestag vertretenen Parteien können Kandidaten für die Wahl an leitende Position in Bundestagsgremien aufstellen.


    Jede Partei muss für ihre Vorschläge Mehrheiten gewinnen. Wir haben keine Partei im Bundestag, die über die absolute Mehrheit der Stimmen verfügt.

    Entsprechend muss jede Partei andere überzeugen und Mehrheiten zustande bringen.


    Wenn das einer Partei nicht gelingt, dann wird nicht zwingend undemokratisch mit dieser Partei umgegangen. Umgekehrt scheint es vielmehr so zu sein, als ob diese Partei mit den Kandidatenvorschlägen und den Gesetzesinitiativen und etwaiger mangelnder Kompromissfähigkeit die notwendigen Mehrheiten in der Demokratie nicht überzeugen kann.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ca. 300 Milliarden Euro, die jetzt eingesetzt werden, der beschriebene "kleine Puff" sind.

    Ich weiss aber auch nicht, wo noch mehr Geld herkommen soll, wenn dann auch noch gefordert wird, mehr Firmen zu verstaatlichen und gleichzeitig auf alle Steuern zu verzichten.

    Das "funktioniert" dann genauso gut wie die Senkung der MwSt für Kraftstoff. Die Konzerne müssten es weiter reichen...


    Rein rechnerisch ist man wohl der Meinung, dass der anscheinend deutlich niedrigere Preisanstieg beim Heizöl durch die 300 Euro Kopfpauschale genug ausgeglichen wird. Und der Eigenheimbesitzer laut Statistik sich längst für die Wintermonate bevorratet hat.

    Was wären denn die anscheinend offensichtlichen Gegenvorschläge zu:

    Das haben sich eben Leute ausgedacht, die in der Stadt leben und keinen Bezug zur Lebensrealität der Menschen haben, die außerhalb der Ballungsräume wohnen und noch dazu nicht im Homeoffice arbeiten können.

    Das Bundeskabinett hat am Nachmittag beschlossen, dass es wie beim Strom auch eine Gaspreisdeckelung geben soll. Eine noch festzulegende Menge an Gas pro Verbraucher - eine Grundversorgung - soll gedeckelt werden. Gleichzeitig bleibt die Senkung der Mehrwertsteuer auf Gas bestehen, während die ja zum 1. Oktober per Gesetz eingeführte Gasumlage - eine Erhöhung des Gaspreises für den Verbraucher - gekippt wird.


    Von der Gaspreisdeckelung sollen auch Bezieher von Fernwärme profitieren.


    Parallel dazu kam jedoch die Meldung der Bundesnetzagentur, dass der Gasverbrauch derzeit höher liegt als im Vergleich zum letzten Jahr. (Entweder war es Ende September 2021 deutlich wärmer als jetzt - erinnert sich da wer? -, oder alle Aufrufe zum Sparen sind verhallt. Oder die Industrie schiebt Überstunden und verbraucht noch schnell "billiges Gas" vor dem 1. Oktober.)

    Ebenso wurde die neue Preissteigerungsrate bekannt gegeben. Nach vorläufigen Zahlen liegt die Preissteigerungsrate im September 2022 zu September 2021 bei gut 10 Prozent.

    Hast Du einen konstruktiven Vorschlag, wie man das verhindern kann? Ich sehe es ehrlich gesagt für den Ex und mich irgendwann so kommen. Und es ist mir heute schon im Voraus peinlich.

    Nach einer schlimmen Erfahrung habe ich Ex immer gefragt, ob sie aufschlagen will - dann würde ich verzichten. Und gleichzeitig habe ich gut befreundete Eltern oder die Lehrerin gefragt, ob sie mir die wesentlichen Dinge /Beschlüsse/Infos weitergeben könnten nach der Veranstaltung via E-Mail. Denn Infos kamen von der Ex "natürlich" nicht ...

    "Wahlfähig" sind mutmaßlich in den meisten Bundesländern etwaige Bonuseltern nicht. Stimmberechtigt, also ob der leibliche Elternteil seine Stimme übertragen kann, ist da vielleicht eher möglich und wird vom "Wahlleiter" sicher nicht zwingend abgefragt, wenn es keinen Anlass gibt, geschweige denn bei den anderen Abstimmungen.


    Spannend - am eigenen Leibe erlebt, aber auch bei anderen: Wenn bei getrennt lebenden Eltern beide auftauchen und ihren Rosenkrieg im Klassenzimmer austragen: Wer ist von den beiden nun stimmberechtigt und darf die eine Stimme pro Kind abgeben ... - Super Situation für die Lehrkraft ... Und hoher Unterhaltungswert für die anderen Eltern.

    AE-Eltern sind einerseits oft von einem schlechten Gewissen geprägt, zu wenig für ihr Kind zutun.

    Andererseits ist da oft auch der so empfundene Druck da: AE-Eltern kümmern sich nicht richtig. Und schon hüpft man auf den Job als Elternsprecher ...

    Endlich mal ein Vorteil für Patchworkfamilien. Zum Elternabend geht das Bonuselternteil und kann alle notwendigen Infos abgreifen. Kommt es aber zur in der Regel hochnotpeinlichen Elternvertreterwahl und alle gucken völlig unbeteiligt an die Decke und überlegen, wem man denn nun diesmal den Job geschickt aufdrängen könnte - da kann das Bonuselternteil freundlich lächelnd sagen: "Ich würds ja machen. Aber leider, leider bin ich nicht wählbar."



    Ansonsten lass mich raten, Lena: Einspruch eingelegt und auf die Sache aufmerksam gemacht hat der leibliche Vater ...:/

    Die Siebziger waren das erste Jahrzehnt, das ich bewusst erlebt und durchlebt habe, wo ich aktiv (vermeintlich Dinge ändernd) unterwegs war.


    Ein tiefer Schreck das Attentat vom "Schwarzen September" während der Olympiade in München. Die weiteren Terroranschläge, Morde und Entführungen der RAF. "Deutschland im Herbst" hautnah - eines der Attentate habe ich eng miterlebt und anschließend sah mein Leben etwas anders aus.

    .

    Die wilde und gewalttätige Auseinandersetzung um die Atomkraft.


    Der kalte Krieg in seiner kältesten Zeit, 1979 mit dem Natodoppelbeschluss - und wir sind nur Sekunden am Atomkrieg vorbeigeschliddert, wie man heute weiß und wir damals befürchtet haben.


    Das Wissen um und das Kämpfen gegen die Zerstörung der Umwelt. "Die Grenzen des Wachstums" waren uns allen vom Club of Rome 1972 aufgezeigt worden.


    Die teils an den Schulen gewalttätigen Auseinandersetzungen um die Bildung (für alle).


    Die Ölkrise 1973, vergleichbar mit der "Gaskrise" heute.


    Die galoppierende Inflation mit einer Inflationsrate von 13 Prozent 1974.


    Die steigende und steigende Arbeitslosigkeit.


    Die elenden Hungersnöte in Afrika und Asien, wo Hunderttausende, wohl Millionen grausam verreckt sind.


    Es war für mich eine schlimme Zeit mit lauter heftigen Bedrängungen, Bedrohungen und schier unlösbaren Problemen. Aber schön, weil es meine Jugendzeit war. Rückblickend möchte ich diese Bedrohungslage mit so vielen unauflösenbaren Problemen nicht nochmals erleben. Aber gern den Optimismus haben, mit dem ich damals durch die Welt gezogen bin ... (im Rückblick ist alles gut ...)

    Aber damals ist immerhin viel Grundlage gelegt worden, dass es der Welt heute wesentlich besser geht. Auch wenn die Krisen uns deutlich durchrütteln. Es sind Lösungsmöglichkeiten da. Das hat es damals nicht gegeben. Und das war schlimm.

    Leider bildet schon Deine Fragestellung die Realität nicht richtig ab. Nämlich, als ob Du Großartiges tun könntest. Doch das kannst du nicht: Wie sich der Kontakt zwischen Kind und Vater entwickelt, hängt zu 99,9 Prozent daran, wie der Vater den Kontakt pflegt, wie er sein Kind begeistert, Telefongespräche zum Höhepunkt der Woche macht, Besuche ebenfalls und, und, und ...


    Du selbst kannst da nur wenig tun außer den Selbstverständlichkeiten: Die Termine ermöglichen, gut oder wertfrei über den Vater sprechen, Kind unterstützen vor, nach, vielleicht während der Gespräche. Begegnungen ermöglichen. Aber "gewinnen" muss der Vater sein Kind selbst.


    Irgendwann wird dein (dann mutmaßlich erwachsenes oder pubertierendes) Kind fragen, was du getan hast oder was nicht. Da sollte man seine Antwort und auch das Warum zur Hand haben. Aber Wunder kann man nicht bewirken (nur verhindern ...). Damit müssen alle leben.

    Eingesaute Toiletten sind nicht nur abwertend den Reinigungskräften gegenüber, sondern auch den anderen Nutzern. Das machen Leute, die allen gegenüber sich übel verhalten. Beziehe das also nicht zu sehr auf dich persönlich.


    Volleybap, der sich übrigens jeden Mittwoch auf die 15 Minuten Teepause mit der Reinigungskraft freut. Sie stürmt durch mein Büro, ich setze uns den Tee auf. Und dann sprechen wir über Gott und die Welt und es ist einfach nur gut. Da bin ich immer dankbar, dass sie mir die Zeit schenkt.