Note "mangelhaft" (5) im Fach Sport Mittelstufe 7. Klasse

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  • Hallo zusammen,


    habt ihr im Lauf eures (Lehrer?)Lebens schon einmal von einer 5 in Sport gehört bzw. erteilt? Wenn ja, wann und unter welchen Umständen gibt man einem Kind / einem Jugendlichen eine 5 im Fach Sport??? Wenn er / sie komplett verweigert?


    Ich wäre wirklich dankbar für Rückmeldungen...


    Lg, Maumau

  • Ich hatte von der 7. bis zur 10. Klasse durchgehend eine 4 im Zeugnis, weil ich eben nicht so sportlich war (nicht so gute Leistungen gebracht habe z.B. immer nur eine Teilnehmerurkunde hatte). Ich habe aber fast nie im Sportunterricht gefehlt und immer mitgemacht, so gut ich eben konnte.


    In der 13. Klasse hatte ich dann sogar eine 5 in Sport, obwohl ich kein einziges Mal gefehlt habe und immer mitgemacht habe. Es war Badminton und die Noten wurden nach der Rangliste verteilt. Jeder musste im Laufe des Halbjahres gegen jeden spielen und wer dann oben auf der Rangliste war bekam eine 1 und wer unten war eine 5. Die Plätze dazwischen entsprechend die Noten 2-4. Sowas von unpädagogisch also, obwohl es ein ganz junger Lehrer war und es ist jetzt auch "erst" 12 Jahre her.


    Der Schulsport hat im Endeffekt auch dafür gesagt, dass ich mich privat nie für Sport begeistern konnte, bis heute nicht.

  • Bei Tochterkind war es im 4. Schuljahr nicht ganz so schlimm, aber sie hatte sich angeblich von einer 1 auf eine 3 verschlechtert. Ich habe dann genau nachgehakt, auch bei der Lehrerin. Es war tatsächlich so, dass die Lehrerin dachte, Tochterkind hätte sich verweigert, sie war aber nur verletzt :schiel und wollte in dem Moment nicht antworten. Das ist natürlich schlecht, X( aber manche Kinder reagieren dann so. Ich habe mich dann mit der Lehrerin getroffen und wir haben darüber gesprochen. Das nächste Halbjahr darauf hatte sie wieder eine "1".


    Mein Tipp: immer das Gespräch mit dem Lehrer(in) suchen, Vieles kann man/frau auch aufklären 8-)

    Alles, was Ihr also von anderen erwartet, dass tut auch Ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten Mt 7,12

  • Eine 5 finde ich auch schon sehr heftig.
    Natürlich soll ein Fach nach Leistung bewertet werden. Aber wenn ein Schüler wirklich unsportlich ist, aber bemüht, wäre das schon eine sehr unfaire Behandlung, finde ich zumindest.
    Klar, bei Verweigerung, oder ständigem Fehlen, oder unfairem Spiel u. ä. , da ist keine gute oder durchschnittliche Note angebracht.
    Aber sonst... :kopf

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt,

    muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.

    (Johann Wolfgang von Goethe)

  • Ich war in der Mittelstufe über ein Jahr überhaupt nicht beim Sportunterricht unendschuldigt.
    Fiel aber nicht weiter auf, im ersten Zeugnis nach kompletten Nichterscheinen bekam ich eine drei.
    Im zweiten dann tatsächlich eine fünf.
    Nachgefragt hat nie jemand.
    In der Oberstufe hab ich das dann ein Halbjahr auch nochmal praktiziert und bekam gleich eine fünf, war aber auch ein anderer Lehrer.
    Gerechtfertigt fand ich das nicht - eine sechs wäre konsequent gewesen.


    Bis heute hin bin ich eine Gegnerin des Schulsports, die Szenen, die ich da erlebt habe fand ich oft einfach nur erniedrigend und menschenunwürdig.
    Dabei betraf es mich persönlich selten, ich war immer recht gut in Sport.


    Fazit: Ich tippe auf Nichterscheinen bei einer fünf.


    LG morgan

    Ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.

  • Meine Tochter hat jetzt auf dem Zeugnis in Sport eine drei bekommen, obwohl sie sich dieses Schuljahr fast komplett verweigert hat.
    Sie hatte das ganze Jahr schwimmen.
    Einige Eintragungen von den Lehrern gab es, dass es so nicht gehen würde und auch ein Telefonat mit dem Sportlehrer.
    Aber die überwiegende Anzahl der Stunden hat sie nicht mitgemacht.

  • Ich liebe Küchengespräche :D . Meine 18jährige Tochter und ich haben vorhin über Sohns Sportnote gesprochen, wir finden sie beide vollkommen indiskutabel und wenn ich mal ganz böse bin: diskriminierend. Es gibt nun einmal Kinder und Jugendliche, die keine Vorraussetzungen für Hochleistungssport haben.


    O-Ton Tochter: "Man sagt immer, es hängt so viel vom Lehrer ab - und Mama: das stimmt wirklich auch!" Ich sehe das ähnlich. Sport ist für mich (fast) ausschließlich eine reine Motivationsgeschichte. Mein Sohn ist zumindest NACH der Schule motiviert, bis zum Herbst war er zweimal in der Woche beim Fußball, mittlerweile spielt er zweimal in der Woche Tischtennis im Verein. Aber: seine Leistungen sind unterdurchschnittlich, keine Frage.


    Konkrete Utopie: Ich würde mir einen Sportunterricht ohne Noten, dafür aber mit einer schriftlichen Beurteilung wünschen, aus der dann auch hervorgeht, wie sich die Beurteilung zusammen setzt. Sport ist ohnehin kein Korrekturfach, da wäre es auch machbar, wenn die Lehrer dann ein- bis zweimal im Jahr ein paar Sätze aufschreiben. In der Grundschule funktioniert das ja auch problemlos.


    Nein, ich werde wegen dieser Fünf kein Fass mehr aufmachen. Aber ich finde diese Notengebung unmöglich.

  • Nein, ich werde wegen dieser Fünf kein Fass mehr aufmachen. Aber ich finde diese Notengebung unmöglich.


    Ich würde trotzdem mit der zuständigen Lehrkraft das Gespräch suchen, um zu erfahren, wie es denn zu dieser Note gekommen ist. Damit ich mein Kind zumindest so unterstützen kann, dass es die für es bestmögliche Leistung erbringen kann. Denn eine solche Note ist ja schon Frust genug für den Sohn, nehme ich an. Und das muss ja nun wirklich nicht sein.

  • Mit diesen Lehrern an dieser Schule werde ich ganz sicher kein Gespräch mehr führen.


    Zum einen, weil ich dort an dieser Schule speziell mit der Klassenlehrerin kein Gespräch mehr ohne Zeugen führen würde. Zeugen darf ich aber nicht mitbringen, auch nicht meinen Mann (Stiefvater vom Sohn), da die Lehrer ausschließlich mit Erziehungsberechtigten sprechen. Das alleine ist zwar ganz streng genommen okay. Beim letzten Mal musste mein Mann den Raum verlassen (es war vorher angemeldet, dass ich ihn mitbringe, er hatte sich für dieses Gespräch auch frei genommen - plötzlich fiel der Klassenlehrerin dann ein, er müsse raus). Es liegt zwar mittlerweile eine Vollmacht meines Ex-Mannes vor, es war jedoch bis jetzt nicht klar, ob eine Email ausreicht oder mein Ex sie beglaubigt an die Schule schicken musste.


    Zum anderen habe ich zum ersten Mal in meinem Leben als Mutter das Vertrauen in die Lehrer verloren. Seit Anfang Juni habe ich gelernt, dass Vertrauen zu Lehrern an seiner Schule gut, Schweigen aber besser ist. Was in diesen letzten Wochen geschehen ist, entbehrt jeglicher Grundlage. Im Endeffekt hat es dazu geführt, dass ich meinen Sohn von dieser Schule genommen und an einer anderen angemeldet habe. Gespräche bringen da wirklich nichts mehr.


    Und wie in einem anderen Thread bereits geschrieben: mein Sohn hat mit meinem Notendurchschnitt von 3,6, er ist versetzt, keine 5 außer in Sport, den Wechsel zur Hauptschule empfohlen bekommen. Er ist innerhalb eines Jahres nach einem Lehrer- und Klassenwechsel abgesackt - das war Wahnsinn. Aber er sollte ja - überspitzt formuliert (?) - eh von Lehrerseite aus von der Schule runter. Die Empfehlung kam für uns mehr als überraschend, zumal sie bei dem Elterngespräch am Tag zuvor mit keinem Ton angedeutet wurde.


    Dass ich jetzt kein Interesse mehr an irgendwelchen Gesprächen mit diesen Lehrern habe, liest sich jetzt sicherlich knallhart, aber irgendwo gibt es auch Grenzen. Wir schauen jetzt nach vorne.


    Nur mit der Fünf in Sport - da wollte ich noch mal nachfragen. Ich habe nämlich noch nie von einer 5 in Sport gehört...

  • Atme.... Atme...
    das war mein Mantra als mein jüngster in der 9!!! mit einer 5 in Sport ankam.



    Unsportlich? - Der Kerl hatte 3 mal die Woche Handballtraining plus Spie am Wochenend.....


    Also Telefon gegriffen und und nachgefragt,
    Ja also Frau hamster, Ihr Fell bündel das ist so eine Sache, der hat ja nie Sprotzeug bei, jedenfalls nie vollständig,
    und meistens sagt er dann die Sachen lägen noch in der Handballtasche vom Vorabendtraining.



    :crazy:crazy
    Ich dachte ich falle aus dem Laufrad



    Sohni fand es amüsant

    Wenn ich in die Hölle komme, verlässt der Teufel seinen Thron und flüstert:


    "Willkommen zurück Meisterin!"

  • Hallo Nele,


    Natürlich soll ein Fach nach Leistung bewertet werden. Aber wenn ein Schüler wirklich unsportlich ist, aber bemüht, wäre das schon eine sehr unfaire Behandlung, finde ich zumindest.


    Mein Bauch sagt das Gleiche...aber, ich verändere mal Dein Zitat:


    Natürlich soll ein Fach nach Leistung bewertet werden. Aber wenn ein Schüler wirklich mathematisch, sprachlich etc. unbegabt ist, aber bemüht, wäre das schon eine sehr unfaire Behandlung, finde ich zumindest.


    Bei anderen Fächern ist es selbstverständlich, dass die Note schlechter ausfällt, trotz aller Bemühungen. Warum sollte es im Fach Sport anders sein.


    Allerdings sehe ich auch das Fach als Pflichtfach (mit Einfluss auf die Gesamtnote) kritisch. Richtig ist, dass viele Kinder zu wenig Bewegung haben, richtig ist, dass die Bewegung und Sport gefördert werden müssen. Diese Förderung aber in das Zwangskorsett als Schulsport zu schnüren halte ich für kontraproduktiv.
    Ich denke, dass es in den Grundschulen sinnvoll ist, den Kindern verschiedene Sport- und Bewegungsarten vorzustellen. Das Ganze aber ohne Zwang und Benotung. In den oberen Klassen ist der Zug abgefahren. Kinder/Jugendliche, die kein Interesse an Sport haben, werden durch die Zwangsveranstaltung in der Schule sicher nicht zu leidenschaftlichen Sportlern. Sport und Bewegung ist in meinen Augen Erziehungsaufgabe der Eltern und nicht Bildungsaufgabe der Schulen.


    Eine 5 im Fach Sport wegen permanent unvollständiger Sportbekleidung ist absoluter Schwachfug...auch in dem Fach gibt es Maßstäbe, anhand dessen benotet wird. Sicher kann es Punktabzug geben, eine gewisse Sorgfalt kann man hier auch erwarten, ähnlich wie mangelnde Sorgfalt in anderen Fächern. Die Bewertung nur auf diesen Punkt zu stützen ist reine Willkür (ich setzte hier eine normale Beteiligung am Unterricht und entsprechende Leistungen voraus).


    Wenn aber wirklich ein Mangel an Sportbekleidung vorhanden war, frage ich mich, warum der Sohn nichts gesagt hat, bzw. die Eltern nicht gemerkt haben, dass die Sportkleidung nicht reicht.
    Mein Sohn spielt 5*/Woche Basketball, für den Schulsport war/ist immer entsprechende Kleidung vorhanden.


    LG Lotta (immer ne 3 oder 4 in Sport, auch im Abi)

    edit: Rechtschreibfehler gefunden und korrigiert


    Nur wer einen Schatten hat, steht auf der Sonnenseite des Lebens!

  • Auch für den Schulsport gibt es - in jedem Bundesland leicht verschieden - ein Bewertungssystem für die Note. Die setzt sich meist aus den Komponenten "erbrachte Leistung" und "Beteiligung" zusammen. Letztlich wie bei jedem anderen Schulfach auch. Über die Sinnhaftigkeit von Sportunterricht kann man sicherlich streiten. Aber da müsste man mit gleicher Argumentation an andere Fächer wie Powi, Bio, Chemie gehen ...
    Sport ist halt auch ein Bereich der Allgemeinbildung ...

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • wir hatten im ersten halbjahr (6. klasse) eine zwei im zeugnis stehen. im zweiten halbjahr hgab es anstatt sportunterricht den schwimmunterricht. da meine tochter panische angst vorm tauchen hat, hat sie sich auch verweigert und bekam prompt ne 6. die allerdings nicht im zeugnis, da war es dann ne knappe 3.
    der lehrer meinte zu meiner tochter, sie müsse tauchen. ich habe meiner tochter dann gesagt sie solle nur das machen was sie sich traue und wenn der lehrer irgenwelche probleme damit habe kann er mich gerne anrufen und ich würde ihm dann erklären was eine tochter muß und was eben nicht.


    sicher hängt nicht alles am lehrer, ich denke jedoch, das das schon eine große rolle spielt....


    herzliche grüße

  • Jups, hatte ich. Hatte ich mir selbst zuzuschreiben - entweder hab ich geschwänzt oder nur Mist gebaut.

    wer einem alles geben kann, kann einem auch alles nehmen.
    kettcar, "in deinen armen"

  • Auch für den Schulsport gibt es - in jedem Bundesland leicht verschieden - ein Bewertungssystem für die Note. Die setzt sich meist aus den Komponenten "erbrachte Leistung" und "Beteiligung" zusammen. Letztlich wie bei jedem anderen Schulfach auch.


    In kaum einem anderen Fach liegen Theorie und Praxis bei der Berücksichtigung beider Komponenten so weit auseinander wie bei Sport, ähnlich dürfte es höchstens bei Kunst sein.


    Ich habe einmal (sonst war ich immer Durchschnitt, ich bin also nicht durch den Schulsport "traumatisiert") eine 5 in Sport bekommen, da ich den praktischen Teil einfach nicht konnte. Ich war immer anwesend, hatte immer Sportsachen dabei und habe mir Mühe gegeben. Wir haben sogar eine Klausur geschrieben, in der ich eine glatte 2 hatte. Rein rechnerisch war es unmöglich, eine 5 zu bekommen, aber das war dem Lehrer egal. Ähnliche Willkürgeschichten in diesem Fach bekomme ich jetzt durch meinen Sohn bzw. seine Klassenkameraden ebenfalls mit.


    Meiner Erfahrung nach gibt es kein Fach, in welchem die fachlichen Mängel, also hier Sportlichkeit, so wenig durch gute Mitarbeit, Beteiligung usw. ausgeglichen werden können wie in Sport, von der Vorverurteilung dickerer Kinder mal ganz abgesehen. Ohne verallgemeinern oder Lehrer-Bashing betreiben zu wollen, sind Sportlehrer oftmals auch mehr Sportler als Pädagogen. Leider führt das dazu, dass Sportunterricht, welcher nun eigentlich vom Inhalt her beste Voraussetzungn eines Lieblingsfachs hat, für viele Kinder zum Alptraum wird anstelle Freude an der Bewegung, die Fähigkeiten des eigenen Körpers und dem sportlichen Team- und Kampfgeist zu entdecken bzw. zu wecken.

  • Lehrer-Willkür gibt es leider in allen Fächern. Besonders die mündliche Benotung der fachlichen Mitarbeit in den Altbundesländern (aus den neuen Ländern kenne ich das Verfahren nicht) öffnet dafür Tür und Tor.


    Mein Vorgehen wäre:
    1. Bitte um Elterngespräch mit Aufklärung über das Zustandenkommen der Note. Als Eltern darf man sich jeden Menschen als Zeugen mitnehmen, den man will, kein Lehrer ist berechtigt, diesen vom Gespräch auszuschließen!
    2. Bei unzureichender bzw. fehlender Aufklärung Dienstaufsichtsbeschwerde an die zuständige Schulbehörde.


    Eine 5 in Sport kenne ich nur bei ständiger Abwesenheit, dauerhaft fehlendem Sportzeug oder - extrem selten - Verweigerung (z.B. muslimische Mädchen verweigern auf Anordnung von zu Hause den Schwimmunterricht, der geht ein halbes Jahr).
    Selbst mein Großer, der nun wirklich absoluter Bewegungslegastheniker ist, hat niemals auch nur eine 4 in Sport bekommen. Er hat sich angestrengt und trainiert und bewertet wurde immer die Steigerung seiner eigenen Leistung, niemals im Vergleich mit anderen.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Kaj, so wie du es beschreibst kenne ich es auch und das wäre normalerweise auch meine Vorgehensweise gewesen.


    Gibt es in den neuen Bundesländern keine mündlichen Noten? Wie ist das da geregelt?


    Ich hatte den Sportlehrer bereits vor Monaten um ein Gespräch gebeten. Anlass war die Halbjahresbeurteilung, eine 4-. Bis dahin wäre ich niemals auf den Gedanken gekommen, das Lehrer im Fach Sport eine 4- oder 5 geben könnten. Nennt mich von mir aus meinetwegen naiv, aber für mich sah es immer so aus, dass es für eine glatte 4 reicht, wenn das Sportzeug da ist und sich der Schüler Mühe gibt. Leider kam von dem betreffenden Sportlehrer keine Antwort.


    Ich hätte auch im Leben nicht damit gerechnet, dass die Klassenlehrerin meinen Mann aus dem Raum schickt, OBWOHL er vorher quasi angemeldet war. Ich war derartig perplex... heute würde ich mit aufstehen und das Gespräch müsste verschoben werden bis dass eine schriftliche, beglaubigte Vollmacht im Original meines Ex-Mannes vorliegt. Das Gespräch hatte was von einem "Tribunal": 2 Hauptfachlehrer, der Schulsozialarbeiter und ich als Mutter. Genauso... es wurde mit keinem Wort erwähnt, dass am selben Nachmittag in der Zeugniskonferenz die Empfehlung zum Wechsel an die Hauptschule ausgesprochen werden würde. Diese Mitteilung bekam ich dann am folgenden Nachmittag via Email.


    Ich merke, dass ich immer noch innerlich die Wände hochgehe... :motz::motz::motz::cursing::cursing::cursing::angry:angry:angry


    Aber es ist vorbei, er wechselt die Schule und gut. Von 21 Kindern gehen laut Sohn's Aussage mit ihm 4 Kinder aus der Klasse raus.

  • Nochmal deutlich: Weder du noch deine Begleitung benötigen irgendeine Vollmacht. Dein Mann hat ja schließlich auch Rechte in der Alltagssorge. Das schließt Schule mit ein. Niemand darf ihn rausschicken!


    In Sachsen z.B. wird Mitarbeit als Kopfnote bewertet. In den Altbundesländern könnte das im Arbeitsverhalten einfließen und deutlich abgegrenzt werden, aber das ist nicht gewollt.

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