Englische Filme?

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  • Moin Zusammen :winken::winken::winken:


    nachdem wir eben vom Einkaufen wiedergekommen sind, habe ich meinen Terror twins erlaubt nen Film zu schauen.
    Jetzt sitzen sie schon ca 45 minuten fasziniert vor der Glotze und schauen "Triff die Robinsons" und plötzlich beim mitgucken fiel mir auf "MOMENT der Film läuft ja auf Englsich ich hatte vergessen die Tonspur Korrekt einzustellen :wacko::wacko:


    Nu kam mir aber die Idee was wäre wenn ich mit den Kids nur noch Filme schaue auf Englisch? könnte ich so das erlernen der Sprache fördern? so dass sie sozusagen zweisprachig aufwachsen zumal Englisch ja eigentlich Heutzutage ziemlich wichtig ist


    Oder ist die Idee Blödsinn ... Hat da einer Erfahrungen gemacht oä :hilfe


    gruss Patrick

    Wenn die Kinder groß sind erfülle ich mir einen Traum.


    Ungestört aufs Klo gehen!

  • Sie bekämen auf jeden Fall ein Ohr für die Sprache. Aber seine Kinder als AE zweisprachig zu erziehen kann man meiner Meinung nach vergessen. Dazu muss ein Elternteil konsequent Englisch und der andere konsequent Deutsch mit den Kindern sprechen, sonst kommt da ein ganz großes Kauderwelsch bei raus. Eine Bekannte hat das mit ihrer Tochter (Vater ist Amerikaner, aber ohne Kontakt) versucht. Da kamen Sätze raus wie "XX, geh mal out of the way da!" Das arme Mädel hat sich überhaupt nicht mehr ausgekannt.


    Junior hat sich aus der Bücherei ein Buch vom Ritter Rost ausgeliehen, bei dem immer wieder ein paar Wörter Englisch eingestreut sind und hört die CD mit Begeisterung rauf und runter. Ein paar Wörter kann er auch sprechen, aber er versteht wesentlich mehr als er spricht. Da ist mir dann doch wichtiger, dass erstmal die Muttersprache ordentlich sitzt.

  • Mache ich mit meinem Sohn (fast 7) sogar recht häufig und probeweise auch mal mit 3-4 Jährigen in der Kita.


    Mein Sohn versteht mittlerweile auch englisch recht gut (hat aber nicht nur was mit Filme schauen zu tun), die Kleenen in der Kita fanden es lustig.


    Also warum nicht?

  • Gut die beiden sind ja nur 3 jahre alt und nu bei mir ist fernsehen sowieso ein seltenes vergnügen für die 2 ^^....


    Naja der gedanke kam mir halt zumal ich vor einiger zeit einen AE Vater getroffen habe der seinen Sohn (2) zweisprachig erzieht da das Kind ne Amerikanische Mutter hat oder so....laut ihm hat seine Mutter es bei ihm damals auch so gemacht und er hat es ohne probleme gelernt . Er hatte da die Vorschläge gehabt endwerder das kind spricht überall Deutsch aber zuhause nur englisch oder halt in der woche wird deutsch gesprochen und die wochenenden auf englisch so das es kein durcheinander gibt........Ich finde das Thema irgendwie spannend muss ich ja sagen ^^


    Das verstehen ist ,finde ich, sehr wichtig da ich das bei mir immer wieder feststelle das ich zwar schriftlich und sprachlich ganz gut Kommunizieren kann aber das verstehen wiederum dann schwer fällt vorallem wenn mein gegenüber schnell redet

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  • Find ich gut, da Kinder eh gern 100x ihren Lieblingsfilm gucken, kannst du ihn mal auf deutsch und mal auf englisch laufen lassen. Sie werden dann im Lauf der Zeit sicher ziemlich viel verstehen.




    der seinen Sohn (2) zweisprachig erzieht da das Kind ne Amerikanische Mutter hat


    Bei einer konsequenten zweisprachigen Erziehung sollten es meiner Meinung nach native Speaker sein.


    Google mal nach "Martina Hill zweisprachige Erziehung" :D


    Im Alltag ist das zudem auch scheinbar eher schwer umzusetzen. Meine Cousine lebt in Italien und hat drei Kinder. Kind Nr. 1 spricht perfekt mittelfränkisch, Kind Nr. 2 spricht gebrochen deutsch und Kind Nr. 3 gar nicht.

  • wenn die KM mit den Kids nur Englisch spricht, dann ist das konsequente zweisprachige Erziehung ;-)
    (in diesem Fall dann durch die KM)


    weitere Ideen wären ggf. ein internationaler KiGa, oder eine internationale Schule- das festigt :daumen

    Lieber Gruss


    Luchsie


    Dein Denken kann aus der Hölle einen Himmel und aus dem Himmel eine Hölle machen.


    Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. (Epikur)

  • .. oder englische Songs?
    Mein Sohn stöpselt sich oft seine Lieblingsmusik ins Ohr und hört die englischen Texte.
    Im Gegensatz zu uns früher, die wir oft gar nix oder nur einen Teil oder falsch verstanden hatten was da gesungen wurde, holt er sich dann den englischen Songtext aus dem Netz und die deutsche Übersetzung gleich mit dazu.
    Fazit: er hat ein richtig gutes Sprachgefühl und versteht das Englische mittlerweile super...

    _________________________________________________________________________
    keks3


    life is a tale told by an idiot, full of sound and fury, signifying nothing (shakespeare)
    'Does anybody remember laughter?' (R.P.)

  • Sie erlernen die Sprache nicht durch Filme! Sie können dann zwar ganze Passagen nachreden, aber sie sprechen nicht wirklich die Sprache. Das ist ein Irrtum.
    Meine Tochter ist bilingual, es macht ihr nichts aus Filme auf englisch zu sehen, weil sie das seit Baby gewöhnt ist, aber sie spricht deshalb nicht besser englisch.
    Ihr Vater ist Amerikaner und das Sprachgefühl kommt daher, dass er sich geweigert hat ein Wort Deutsch zu reden, aber dennoch ist deutsch eindeutig Muttersprache.


    Mein Sohn kann auch durch songs und Filme sehr gut englisch, aber es ist ein himmelweiter Unterschied! Er hört es ganz anders nicht so nebenbei den Text , so wie ein bilinguales Kind. Das verwechselt dann auch manchmal Präpositionen in den Sprachen, oder Redewendungen.
    Nur durch Filme kann man das nicht erreichen.
    Aber schaden tut es jetzt auch nichts, würde es eher unter überflüssig einsortieren.

  • Überflüssig vielleicht nicht, weil gerade Kinder sehr empfänglich für Feinheiten in Sprachmelodie und Strukturen sind. Das Gefühl für die Fremdsprache wird definitiv gefördert.


    Sprechen lernt man aber nur durch aktiven Umgang mit der Sprache. Und das kann man als Nichtmuttersprachler in einer Fremdsprache kaum leisten.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Die Idee ist nciht schlecht. Ich habe bekannte aus Holland und die haben wenig Filme in ihre Sprache syncronisiert. Sie sprciht super englisch, weil sie es durch die Filme, dann auch mit Untertitel gelernt hat. Also warum nicht?

  • ich hoffe hier denkt nu keiner das ich vorhabe die Pänz von morgens bis abends vor die Glotze zu setztn :lach:lach:lach das war die erziehungsmethode der Mutter :angry


    Bei dem fall mit dem AE Vater gibt es keine Mutter mehr diese ist im Dienst gestorben , war ne Amerikanische Soldatin von daher macht er das alles alleine ....


    Das man rein durch Filme eine Sprache nicht erlernt ist mir Bewusst dazugehört noch einiges mehr zb mit dem Kind sprechen bliblablubb ^^


    Bin von dem Thema grad irgendwie leicht fasziniert *lach ganze zeit am googeln :-D:-D:-D:-D ich denke mal Filme die se da zwischendurch gucken werde ich in zukunft auf englisch lassen zumal mir O-ton eh besser gefällt ^^ und nebenher mit den Kids ein wenig englisch reden dürfte auch nciht schaden.
    Sie müssen es ja nicht perfekt erlernen nur halt nebenbei neben der Muttersprache damit sie es vielleicht später in der Schule etc da leichter haben .... weiss noch was das für mich immer für ein Krampf war mit dem Englisch :S mittlerweile komm ich aber super zurecht was ich auch muss wenn ich mal wieder mit Chinesischen oder Amerikanischen Herstellern oder Händlern verhandel ^^

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  • und nebenher mit den Kids ein wenig englisch reden dürfte auch nciht schaden.
    Sie müssen es ja nicht perfekt erlernen nur halt nebenbei neben der Muttersprache damit sie es vielleicht später in der Schule etc da leichter haben .... weiss noch was das für mich immer für ein Krampf war mit dem Englisch


    Dann schau aber auf, dass du ihnen nicht unwissentlich falsche Präpositionen oder Satzstellungen oder sonstwas beibringst. Das dann nämlich wieder rauszubringen ist wirklich schwer.

  • Da hast du natürlich recht ... ^^ Dank der Chinesen bin ich da mittlerweile recht sicher geworden da diese sonst gar nichts kapieren mit ihrem Chinglisch was übrigens teilweise recht lustig ist ^^


    hab mir mal grade ein paar Bücher zu dem thema bestellt die ich mir dann mal zu gemüte ziehen werde

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  • Ich schaue Filme und Serien nur auf englisch, um damit u.a. meine Sprachkenntnisse (normales Schulenglisch) zu verbessern. Und es funktioniert.


    Mein Sohn handhabt es ähnlich, er schaut einiges mit mir zusammen und auch alleine (Tutorials, Youtube etc.) - alles auf englisch. Er mag die Sprache und hat keine Berührungsängste. Und als netter Nebeneffekt: : Er ist 1er-Kandidat in der Schule in Englisch.


    Natürlich wird man auf diese Art und Weise nicht perfekt. Aber man erlernt Vokabeln, Redewendungen und Aussprache.
    Das Wichtigste ist jedoch imho, dass man die Scheu vor der fremden Sprache verliert und das Lernen derselben als etwas Positives und Bereicherndes ansieht. Und nichts anderes wollte ich ihm damit vermitteln.

  • Ich schaue jeden Sonntag Outlander in Englisch,herrlich wie die Schotten das "R" Rollen.ist mit Untertitel da es noch nicht in Deutsch übersetzt ist,aber ich lese es nicht,ist ein viel besseres Erlebnisse Filme in Englisch zu sehen,verstehe tu ich es sowieso,und der Humor kommt besser rüber.wen es nur diese Möglichkeit gibt,dann ist es einfacher Englisch zu lernen.ich habe eine Kundin diese ist Maori aus Neuseeland,sie weigert sich deutsch zu sprechen,sie spricht auch nur Englisch mit den Kindern,herrlich erfrischend sie zu bedienen.

  • Mein Mann ist zweisprachig aufgewachsen, er fand es schrecklich.
    Mit der Mutter (Muttersprache) Englisch und mit dem Vater deutsch.
    Die haben sich zu hause dann immer in zwei Sprachen gleichzeitig gestritten
    Für meine kleine Tochter würde ich es mir auch wünschen, gerade weil ihre Großeltern mittlerweile in Schottland leben, aber ich kann es nicht erzwingen, er will partout nícht.


    Meine große weigert sich mit meinem Mann Englisch zu sprechen, dass liegt aber eher an den anderen Problemen die sie so mit sich rumschleppt.
    Mit der Oma hat sie im Urlaub ein bisschen gelernt, bekommt aber jetzt ständig einen Rüffel von der Englischlehrerin wegen ihrer Aussprache.
    Also lassen wir es, was ich schade finde und beschränken das Englischreden auf den Urlaub auf der Insel.

  • Also bei mir hat es einwandfrei funktioniert, allein durch Lieder und Filme englisch zu lernen. Bis heute werde ich ständig gefragt, wie lange ich in den Staaten gelebt habe, da es offenbar unmöglich ist, so "amerikanisch" zu sprechen, ohne länger dort gewesen zu sein.


    Oder sagen wir mal so: Grammatik etc wurde natürlich bewusster in der Schule vermittelt, aber ein Sprachgefühl, das sich gewaschen hat und vor allem SPAß an der Sprache habe ich eben anders erlernt.


    Mich ärgert ein wenig, dass hier verteufelt wird, wenn bilingual aufwachsende Kinder die Sprachen mischen. Dieses sog. Code-Switching ist ein völlig normaler Entwicklungsschritt in der Sprachentwicklung, geschieht am Anfang unbewusst, wird aber mit der Zeit von den Kindern immer bewusster gesteuert.


    Ich bin selbst bilingual aufgewachsen (nein, nicht mit englisch) und kann mich gut an die Code-Switching Zeit erinnern. Ja, das hat gedauert. Und dann kam die Zeit, dass ich nur eine Sprache sprechen wollte und die andere bewusst ignoriert habe, sprich immer auf Deutsch geantwortet habe, egal wie ich angesprochen wurde - Stichwort aktiver Wortschatz und passiver Wortschatz. Gefolgt von der Zeit, in der ich auf die zweite Sprache immer mit "Ich versteh dich nicht, sprich Deutsch mit mir" geantwortet habe.
    Und irgendwann konnte ich einen Job annehmen, in welchem auch die zweite Sprache benötigt wurde, ohne damit Probleme zu haben.


    Meinem Sohn (ebenfalls Mehrsprachler)geht es ähnlich: Er kann mir genau sagen, was in einem Buch oder einem Film geschieht, tut dies aber momentan lieber auf Deutsch. So what? Macht er es eben so. Für das wirkliche Erlernen kann die Schule gerne behilflich sein, die Basis, die Liebe zur Sprache bringe ich ihm bei



    Auf diesem Prinzip bauen übrigens auch bilinguale Kitas auf: Die Kinder werden bei der Immersionsmethode in die fremde Sprache "eingetaucht", bis diese für sie passiv verständlich ist um so den Einstieg in den aktiven Wortschatz zu erleichtern

  • Bei meiner Tochter hatte es sich auch positiv bemerkbar gemacht, dass sie Filme im Original geschaut, englische Bücher gelesen und auch selbst Geschichten (Fanfiction) auf englisch geschrieben hat. Ihre Englischlehrerin in der 8./9. Klasse war sehr angetan. Aber das war halt später; nachdem sie die Sprache ja in der Schule schon eine Weile gelernt hatte. Ob das funktioniert, wenn die Kinder schon mit 3 Jahren mit Filmen anfangen, weiß ich nicht. Dann ist es, wie hier schon gesagt wurde, sicher wichtig, dass sie sich nichts falsches einprägen...

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~