Patchworkfamilien - eine gescheiterte Familienform

Die Registrierung ist wieder eröffnet! Wir begrüßen euch recht herzlich bei uns im Forum!
Das AE-Team wünscht euch ein schönes neues fröhliches Jahr 2021 und viel Gesundheit :)
  • Das könnte man auch umgekehrt titeln: "Traditionelle Familie hilfe- und beratungsresistent." :brille

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Hi Sonny-Boy,


    ich finde es super, wenn Menschen grade dann zusammen halten, wenn es im Leben mal nicht so läuft! Es ist für alle Elternteile eine wichtige Erleichterung und Stütze, wenn auch an schweren Tagen jemand da ist, auf den man sich verlassen kann. :Flowers


    Klar ist das Leben einfacher, solange viel Geld und ein großes Haus da ist als, wenn alle nach Midlife-Crisis, Scheidungskrieg und Halbtags-Putzstelle etwas zusammen rücken müssen. Klar brauchen Menschen grade dann Hilfe. Und es ist super, wenn zwei Allein-Erziehende wieder zusammen an einem Strang ziehen. :daumen


    LG


    Flo

    Mein Traum: automatische Fabriken die alles produzieren was wir brauchen. Niemand muss arbeiten und alle haben Zeit für Kinder, Eltern und Freunde.
    Mein Alb-Traum: diese Fabriken gehören den Reichen und wir Menschen leben abhängig in Knechtschaft.

  • *G* hast du aber zahlentechnisch schön aufpoliert .....


    5000% list sich halt brutaler als jeder 15te.


    Zumal du ja auch den lieblingsfehler der Menschen bei statisken machst .... nur weil es einen Signifakten zusammenhang zwischen getrennte Eltern und erhöhter hilfe bedarf machst heist das ja nicht das das eine immer ursache des anderen ist.

    *Alles Häschen und so *

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  • *G* hast du aber zahlentechnisch schön aufpoliert .....


    5000% list sich halt brutaler als jeder 15te.


    Ich hab da zahlentechnisch überhaupt nix aufpoliert. Das 50-fache sind nun einmal 5000%, auch wenn´s einem ggf. nicht schmeckt.



    Zumal du ja auch den lieblingsfehler der Menschen bei statisken machst .... nur weil es einen Signifakten zusammenhang zwischen getrennte Eltern und erhöhter hilfe bedarf machst heist das ja nicht das das eine immer ursache des anderen ist.



    Der Zusammenhang zwischen Hilfen zur Erziehung und der Familienform ist signifikant, das wird Dir jede Beratungsstelle bestätigen.

  • Der Zusammenhang zwischen Hilfen zur Erziehung und der Familienform ist signifikant, das wird Dir jede Beratungsstelle bestätigen.


    Einen Zusammenhang leugnet ja niemand... die Frage ist eben was Ursache und was Wirkung ist ;)

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • aber die gründe zur trennung können auch die gründe sein warum hilfe benötigt wird.
    der status der heilen familie wird halt länger aufrecht erhalten wenn beide Eltern noch zusammen sind.
    Getrennte Eltern haben vieleicht schon kontakt zum jugendamt um die halt solche sachen wie umgang zu besprechen , da wird schon mal erste hemmungen abgebaut.
    umgekehrt wird dem jugendamt das kind evtl auch deswegen eher bekannt ,
    bei Probleme der Kinder geht man vieleicht eher zum jugendamt um die Probleme anzusprechen , wenn man der meinung ist der andere ET ist dafür ursächlich ....

  • sonny-boy


    Welche Erkenntnis ziehst Du denn aus den Zahlen?


    Deine Überschrift klingt zumindest so, als siehst du die Familienform Patchwork bzw. AE als gescheitert an, nur weil sie häufiger um Hilfe bitten.


    Vielleicht gäbe es aber auch weniger Patchwork bzw. AE, wenn die "heilen Familien" mal öfter um Hilfe bitten würden.^^ :daumen



    Es gibt übriges auch einen Zusammenhang zwischen Sex und Krebs.
    99% aller Menschen die an Krebs erkrankten hatten zuvor Sex. :D

  • Ich bin wohl eine der 37sten Personen die "Hilfe zur Erziehung" wahrnehmen... ich gehe alle 4 Monate mit meinem Ex zur Mediation bei der Erziehungsberatungsstelle und unterschreibe jedes mal einen Wisch mit den Daten meines Kindes, und willige ein, dass diese statitisch erfasst werden. Wäre die Trennung nicht gewesen, wäre ich diesen Weg nicht gegangen. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass es meinen Kindern nicht schlechter geht als vor der Trennung ;) .

    LG Campusmami



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    Einmal editiert, zuletzt von campusmami ()

  • sonny-boy was willst Du uns denn nun sagen?


    Menschen bleibt lebenslang AE und werdet erst glücklich wenn die Kiddies aus dem Haus sind?


    Menschen bleibt lebenslang in totunglücklichen Ehen, nur damit die Kinder in der richtigen Familie groß werden?


    User, da ihr hier alle getrennt seit - ihr seit verkackte Existenzen, könnt euren Kinder nichts mit auf den Weg geben, da ihr es verkacken werdet?


    (Wird bloss wieder so ein Krawallfred. :rolleyes2: )

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

    Einmal editiert, zuletzt von Elin ()

  • Also du meinst Patchwork-Familien sind eine gescheiterte Familienform, weil Leute in dieser Konstellation mehr Unterstützung brauchen?


    Das kann doch nicht dein Ernst sein?


    Überlege doch mal warum.


    Also woraus bestehen Patchwork-Familien? Normalerweise aus zwei "gescheiterten traditionellen Familien"...


    man könnte quasi auch folgern, dass Leute, die einmal in der traditionellen Familie gescheitert sind sich eher Unterstützung holen, dass dies nicht noch mal passiert ...


    dann wäre die Folge dass "traditionelle Familie" gescheitert ist - was genauso kurzsichtig/unzulässig wäre.


    Denn das Menschen und Familien viel zu komplex für vollständig einfache Schlussfolgerungen sind müsste hinreichend bekannt sein.

  • "cum hoc ergo propter hoc" sag ich da nur. was unser statistik-prof uns über soviele semester einbläute, erweist sich immer wieder als verdammt wichtig: korrelation meint nicht kausalität.

    wer einem alles geben kann, kann einem auch alles nehmen.
    kettcar, "in deinen armen"

  • Kann nur sagen, dass wir als sog."heile" Familie nix beantragt haben, weil mein Mann das nicht wollte und dann seine Eltern uns massiv unterstützt haben.... mittlerweile bin ich mit 2 Kindern allein und mir wurde beim Amt gesagt, dass ich mit meiner Halbtagsstelle zuviel verdiene.... bekomme keinen Kindesunterhalt und die Kosten für Kita und Hort werden NICHT angerechnet.... denke mal, viele Familien wissen einfach nicht, dass sie auch Hilfe bekommen würden, auch wenn 2 Leute verdienen. Patchworkfam. kennen die Hilfen aber schon und beantragen dann auch, wenn sie zusammenleben. Ich glaube nicht, dass "echte" Familien weniger Bedarf haben, sie kennen die Unterstützungsmöglichkeiten nicht.... ich wußte z.B. nicht, dass man einen Zuschuß für den Kita-Beitrag beantragen kann.... bis ich mich nach der Trennung schlau gemacht habe.

    Einmal editiert, zuletzt von Singlemama061xx ()

  • Ja, natürlich.


    ok ich akzeptiere mal aus SPass deine Prämisse hilfe annehmen gleich gescheitert....


    kannst du mir erklären warum wenn zu 94% keine hilfe benötigt wird ...etwas als gescheitert anzusehen ist ?