Beiträge von Volleybap

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Liebe Forenmitglieder,

das allein-erziehend.net Team wünscht Ihnen / Euch ruhige, besinnliche Feiertage,
ein ruhiges schönes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben (Family & Friends).

Für das neue Jahr wünschen wir allen viel Kraft und Durchhaltevermögen unter der nicht gerade einfachen Zeit für alle.
Seid füreinander da, gebt auf Euch acht, aber allen voran bleibt gesund!

Herzlichst Euer AE-Team

    Die Schule hat nicht nur eine Fürsorgepflicht für die negativ getesteten Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die positiv getesteten.


    Und natürlich darf deine Tochter beim hoffentlich nicht kommenden nächsten Mal nach Hause laufen. Es sei denn, die Schule nimmt ihre Fuersorge- und Aufsichtspflicht wahr. Heute hat sie das nicht getan.


    Losgelöst von der möglichen Erkältung: So ein "draußen vor die Türe setzen" macht auch was mit einem. Viel deutlicher kann einem Kind kaum gesagt werden: Dich wollen wir hier nicht (mehr).

    "Pädagogische Einrichtung" geht anders ...

    Off topic: Wenn du zitiert, dann klicke mit dem Cursor in das weissen Feld unter dem grau unterlegten Zitat.


    Zum simulieren: Ich befürchte, so lange du ihm keine klare Ansage machst über seine rechtliche (Nicht)Position, erweckt du bei ihm den Eindruck, ihr wärt ein getrennt lebendes, aber ansonsten "normales" Elternpaar. Das seid ihr mit eurem seltsamen Konstrukt aber nun wirklich nicht. Irgendwann wird dieses auf Illusionen gegründete Gedankengebäude zusammenbrechen. Spätestens, wenn das Kind in die Pubertät kommt.


    Die Lösung der offensichtlichen Probleme schiebst du derzeit nach hinten. Ob das ein guter Ansatz ist, wage ich zu bezweifeln.

    Auskunftspflicht über das Kind (nicht über dich) besteht einzig dem anderen rechtlichen Elternteil gegenüber.

    Ein zweites rechtliches Elternteil gibt es aber nicht. Darum auch keine Auskunftspflicht.


    Gleiches gilt bei einer etwaigen Mitnahme des Kindes. Macht das ein gesetzliches Elternteil, wäre es ein (juristisch) Kindesentzug. Nur ist der Ex aber juristisch nicht der Vater und will es auch nicht sein. Nimmt er in dieser Konstellation das Kind mit, dann handelt es sich um eine Entführung. Heisst: Dann wird er das Kind nicht mehr aufwachsen sehen...


    Wenn du jedoch weiterhin ihm gegenüber Vaterschaft und, und, und simulieren willst, damit er nicht auf den Gedanken kommt, sich um Sorgerecht und Unterhalt und regelmäßigen Umgang zu kuemmern, dann liegt es an dir, was du erzählen willst. Ein trickreiches Illusionsgebäude ist es eh, was ihr als Eltern da aufbaut und dem Kind zumutet. Da ist es eigentlich egal, was du ihm erzählst und was nicht.

    Meiner Ex hätte ich mutmaßlich so geantwortet:


    "Liebe Ex,


    herzlichen Dank für den Hinweis, dass die Einschulung von Prachtkind auf Dein Umgangswochenende fallen würde. Nun ist es ja üblicherweise so, dass besondere Feiertage wie Weihnachten, Ostern, Geburtstag, Familienfeste und eben auch Einschulung die normale Umgangsregelung brechen. Da ist es gut, frühzeitig die Dinge zu klären. Danke für Deinen Anstoß dazu. Deinem Vorschlag entnehme ich, dass Du gern trotz Einschulung nach den Feierlichkeiten ein normales Umgangswochenende fortführen willst. ((Alternativ würde natürlich auch ein "Ersatzwochenende" infrage kommen?)).


    Prachtkind freut sich ja bereits mit Spannung auf die Einschulung und es ist schön, wenn Prachtkind den Tag im Kreise der Eltern und Großeltern (und ...) begehen kann. Meine Grobplanung war bisher: * Restaurantbesuch nach der Schulfeier * Ich würde mich freuen, wenn Du und .... daran auch teilnehmen würdet. Anschließend könnte dann, so Du das willst, das normale Umgangswochenende beginnen. Gern höre ich von Dir."

    Da hat Ex ziemlich provokant eine missliche Situation geschaffen. Zumal man heute überhaupt noch nicht sagen kann, was am Einschulungstermin überhaupt "geht". Ob es eine öffentliche Veranstaltung gibt und ob dabei "der ganze Anhang" wird teilnehmen können - wer will das denn heute sagen?

    Aber er will schon einmal ganz "Platzhirsch" die Macht über den Einschulungstermin übernehmen.


    Der öffentliche Einschulungstermin wird von Dir und ihm besucht werden können. Für das Kind wäre es natürlich ein sehr positives Signal, wenn da Vater und Mutter "wie all die anderen Eltern" gemeinsam teilnehmen würden - ohne Streit im Vorfeld und am Tag. (Aus eigener, bitterer Erfahrung weiß ich, wie so ein unterschwelliger, vom Kind aber empfundener Streit die ganze Lust und Vorfreude auf die Schule negativ beeinflussen kann.)


    Gute Lösungen gibt es hier keine - außer das elterliche Gespräch mit dem beidseitigem Ziel, dem Kind einen guten und schönen Start in die Schule zu ermöglichen. Aber das müssen beide Elternteile wollen und einsehen ...

    Nein. Dafür gibt keine gesetzliche Regelung. Die gesetzliche Regelung ist nämlich, dass dies im Ermessen der Eltern liegt. Die können und sollen das festlegen.


    Wenn das nicht möglich ist - die Eltern also nicht in der Lage sind, ihr Sorgerecht gemeinsam auszuüben oder die Umgangszeiten zu klären - dann kann darauf geklagt werden, für diese Einzelsituation alleine entscheiden zu dürfen.

    Entlastungsbeitrag ergänzt.

    Und ja, ich hätte die Umfrage sauberer formulieren sollen.

    Wobei es mir tendenziell tatsächlich mehr darum geht, wie die Veränderungen gefühlt ankommen. (Die jährliche Änderung in der Düsseldorfer Tabelle oder beim Kindergeld im 1-Euro-Bereich ist objektiv eine Verbesserung bzw. Halten des Ist-Standes. Wird aber oft sogar als negativ empfunden...)

    In der Diskussion ist deutlich geworden, dass bei den Neuerungen für Alleinerziehende die Möglichkeiten ganz unterschiedlich bewertet werden. Darum eine kleine Umfrage zur Meinungsbildung, was in den letzten Jahren für Verbesserungen gesorgt hat und was nicht. Mehrfachantworten sind möglich.

    Ich bin mir nicht sicher, ob sich hier beharkt wird oder ob nicht der Hinweis auf den eigenen Erfahrungsfall oder die Berufung auf diverse wissenschaftliche Zugänge das Gesamtbild stärker beleuchtet und zu einer breiteren Einschätzung beiträgt. Ich habe jedenfalls aus der noch recht kurzen Diskussion eine Menge für die eigene Einschätzung und Bewertung rausziehen können.

    Die Stiko hat soeben die Boosterimpfung für Jugendliche von 12 bis 17 Jahren empfohlen. Einige Bundesländer wie Sachsen und NRW hatten eine Impfempfehlung (und damit die Verantwortung für etwaige Impfschäden) bereits vor Tagen ausgesprochen. Nun gilt es bundesweit.

    Ich kenne tatsächlich die berühmte Chefarztgattin, die immer eine Haushaltshilfe hatte und jetzt auch nach der Trennung eine Haushaltshilfe beschäftigt.


    Ich kenne die Erzieherin, die Teilzeit arbeitete, um ihre drei Kinder außerhalb von Kita und Schule persönlich begleiten zu können, die am Umgangswochenende vier Putzstellen hatte. Schwarz, weil der Arbeitgeber keine Nebentätigkeit genehmigt hätte.


    Ich erinnere mich gut an jene Familienrichterin, die bei einer Sorgerechtsverhandlung mir ins Stammbuch schrieb, der Plan einer stundenweise Beschäftigung einer Haushaltshilfe als AE oder eines AuPair sei ein deutlicher Hinweis auf eine Überlastung als AE, eine alleinerziehende Mutter würde Arbeit, Kinderbegleitung und Haushalt geregelt bekommen, während ich schon nach zwei Jahren als AE wohl Überlastungserscheinungen zeigen würde.


    Doch das sind die klassischen Einzelfälle. Frage ist halt: Bringt dieses neue Angebot an AEs einem Teil der Alleinerziehenden eine Verbesserung? - Ich denke, ja. Unglücklich finde ich jedoch, wenn dieses neue Modell unter besondere Berufung auf AEs eingeführt wird. Das wirft in meinen Augen ein falsches Licht auf die AE-Situation.

    Aber die zweite Frage ist: Geht die Regierung auch die anderen Ursachen für die Probleme von AEs an?

    In (statistischer) Armut leben in Deutschland 43% aller Ein-Eltern-Familien, haben also ein Einkommen um 60 % des Durchschnittseinkommens in Deutschland oder weniger. 88 Prozent der AE-Familien sind Mutter-Kind(er), (nur) ca. 12 % der AE sind Väter. (Darum kann man statistisch wohl von weiblichen AE sprechen.)

    Zum Vergleich: Bei den Paarfamilien leben bei bis zwei Kindern bis 11 % der Familien in (statistischer) Armut. Ab drei Kindern erhöht sich das dann auf 31%.

    Ich kann das jetzt drehen wie ich will: Entweder hat bei vielen AE-Familien das Elternteil keine/kaum Chancen auf eine mehrstündige Arbeit. Oder das Stundeneinkommen ist sehr niedrig. Ob ich in diesem Segment nun viele künftige Arbeitgeber rekrutieren kann, ist für mich schon eine Frage. Oder andersherum gesagt: Ich finde es schon verletzend, wenn einer besonderen Bevölkerungsgruppe ein Angebot gemacht wird, das zumindest wie in diesem Fall die 43% an der Armutsgrenze Lebenden nie werden wahrnehmen zu können. Aber gleichzeitig wird gesagt: Guck mal, wir tun etwas für Euch.


    Investition in die immer noch fehlenden Kiga-Plätze und dort dann längere Öffnungszeiten würden viele AE sicherlich als hilfreicher empfinden, um überhaupt eine Chance zu haben, mehr arbeiten zu können. Aber dafür gibt es halt das Personal nicht.

    Na ja, aber an den Gebühren hat sich ziemlich viel zum Guten verändert, so dass jetzt vielleicht eine Haushaltshilfe drin wäre. Das ist regional zwar sehr unterschiedlich, aber hier ist der beispielsweise der Kindergarten (bis 8 Std. täglich gebührenfrei) das wäre bei mir locker die Haushaltshilfe gewesen *lach*.

    Dass eine Öffnungszeit nach 16 Uhr noch viel netter wäre, sei mal dahingestellt. Wenn man den Haushalt externalisiert, fällt das "Rabenmutter" oder "warum hast dann überhaupt Kinder bekommen Argument weg" insofern ist die Idee, Zeit für Arbeit oder die eigenen Kinder über eine Haushaltshilfe zu generieren, gar nicht so schlecht.

    Keine Frage. Im Vergleich zu vor zwanzig Jahren - meiner "Kampfzeit" - hat sich immens viel getan. Ich habe vor einiger Zeit mal ausgerechnet, dass durch die Übernahme der Kita-Gebühren, Kindergeld/steuerlicher Erleichterung und vor allem Veränderung des UV-Gesetzes ich bei gleicher Problemstellung zu bestimmten Zeiten knapp 2000 Euro mehr monatlich im Säckel gehabt hätte.

    Womit wir wieder beim Eingangspost wären ...: Die Idee ist anscheinend entstanden, um den "schwarzen Arbeitsmarkt" zumindest teilweise zu legalisieren und die Arbeitnehmer in den gesetzlichen Versicherungsschutz zu bringen.


    Ob aber AEs bisher die großen Arbeitgeber für Schwarzarbeiter waren und jetzt umdenken - da wird sich wahrscheinlich das Arbeitsministerium die entsprechenden Gedanken gemacht haben. Ich bin mir da nicht so sicher ... Und das liegt nicht daran, dass ich nicht glaube, dass AEs nicht umdenken würden ...


    Jedenfalls ließen sich bei diesem Konstrukt bis zu rund 300 Jahresarbeitsstunden finanzieren unter Einsatz von 10,- € /Std., wie Aquintus ja schon ausgerechnet hat. Das wären Kosten von bis zu 3000,- Euro im Jahr bzw. 250,- Euro monatlich für ca. 25 Arbeitsstunden im Monat.


    250,- Euro zusätzlich wären bei mir nicht drin gewesen als die Kids noch klein waren und Kiga- und Hortkosten von weit über 1000,- Euro anfielen, damit ich meiner Vollzeitarbeit nachgehen konnte. Da hätten dann so Entscheidungen wie Putzfee versus neue Fußballschuhe angestanden, weil wieder die Füße vom Nachwuchs gewachsen waren.