Beiträge von Volleybap

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    Bis jetzt heißt es von meiner Anwältin, daß sie keinen Trennungsunterhalt zahlen muß.

    Jetzt kann sie wohl Kredite aufnehmen, und ich soll diese während der Trennungszeit anteilig bezahlen???


    LG

    Nein. Du musst nicht anteilig Kredite abzahlen, die du nicht aufgenommen hast. Aber es kann sein, dass von deiner Ex (frühzeitig genug) aufgenommene Kredite bei der Berechnung des Trennungsunterhalts mit einfließen und das Nettoeinkommen so senken, dass sie keine Zahlung leisten muss.


    Du zahlst dann die Kredite indirekt ab, weil der eigentlich an dich zu leistende Trennungsunterhalt in die Bedienung der Kredite geht.

    Es gibt eine elendlange Liste der Abzugsmöglichkeiten vor der Feststellung des für die Berechnung zugrunde liegenden Nettoeinkommens. Und es gibt nicht wie beim Kindesunterhalt so etwas wie die Düsseldorfer Tabelle.


    Faustregel ist, dass alle in der gemeinsamen Ehezeit aufgenommenen Kredite in Abzug gebracht werden können. Grenzwertig ist es immer, wenn Kredite in der Trennungsphase aufgenommen wurden. Dann kann und wird darüber oft kräftig gestritten.


    Bei dir ist es ja so, wenn ich mich recht erinnere, dass bereits kein Kindesunterhalt geleistet wird beim Wechselmodell, obwohl die Mutter deutlich besser verdient. Ebenso ist das Kind bei der Mutter gemeldet, was ihr Kinderzuschlag bringt, während du gleichzeitig deinen Anteil des Kindergeldes zur Mutter schiebst. (Ab 1.1. 21 bist du dann in Steuerklasse 1 ohne die Kinderfreibeträge - kein unbedingt großer, aber doch gewisser steuerlicher Verlust.

    Wenn nun noch die Mutter durch (neue) Kredite keinen Trennungsunterhalt leisten muss, dann bist du auch an dieser Stelle in eine ziemlich schlechte Position geschoben worden.

    Desparate: Sag mir bitte nicht, ich soll in meinem Forum nichts schreiben.


    Ansonsten hast du hier vielfach und deutlich gesagt bekommen: Selbst wenn die Vaterschaft anerkannt sein sollte, besteht kein Sorgerecht.


    Und auch: Umgangsrecht heißt nicht, der Vater darf das Kind mitnehmen. Es wäre nett, wenn du mit den hier postenden Usern ein bisschen achtsamer umgehen würdest und nicht bewusst - anders kann es nach der Vielzahl der Postings mit derartigen Hinweisen eigentlich nicht sein - Meinungen nicht hören willst und dann die Leute von der Seite angehst.


    Also bitte: leg dir eine etwas andere Diskussionskultur zu.

    Allein der Denkansatz ist schon wieder schräg.

    Falls die Behörden und jetzt die Beratungsstellen die gleichen Informationen haben, die hier ins Forum gestellt wurden, ist es weiterhin unglaubhaft, dass alle Stellen (eigentlich überhaupt eine) derartige rechtverletzende und unpassende Empfehlungen aussprechen. Das passt vorne und hinten nicht.

    Für den normalen Arbeitnehmer sind sowohl Lohnsteuerverein als auch Steuerberater das Auslaufmodell. Mit den praktischen Möglichkeiten einer Steuer-CD haben beide eigentlich keine (faire) Chance mehr. Das ist Videokassette oder Kohleherd ... Es gibt billigere und bessere Alternativen.

    Die sog. Güteverhandlung ist Pflicht im Familienrecht. Und da (dokumentiert?) der Hauptwohnsitz allein aus finanziellen Gründen zur Mutter gelegt wurde und ansonsten absolut Augenhöhe durch das Wechselmodell besteht: Da haben die Eltern die Chance, eine gute Sache draus zu machen. Wenn die Mutter "die ganz große Entsorgung" planen würde oder geplant hätte, dann hätte sie von Anfang an wohl ein bisschen anderes agiert. Jetzt beim Wechselmodell wird sich zeigen, wer wie agiert. Teilt man sich Arztbesuche? Wer kümmert sich um die Alltagssachen wie Schulheftkauf, usw. Wer hält alles im Blick? - Wird das sich natürlich regeln oder gibt es den Zweikampf oder bleibt das eh alles an einem hängen? Das wird eher eine Frage der Persönlichkeitsstruktur und der eingefahrenen "Beziehungsschienen" der Eltern sein.


    Drückt aber einer seine Sachen durch, dann ist das sofort ein Bruch des Vergleichs und damit beklagefähig.

    Tochter nochmal fragen und dann Einspruch erheben

    Wenn ich Wolfi richtig verstanden habe, ist ein Vergleich geschlossen worden. Da steht, wenn der Vergleich bereits im Gerichtssaal von allen Beteiligten anerkannt wurde, kein Rechtsweg mehr offen. Ein "Einspruch" kann also nicht eingelegt werden. Wolfi müsste schlicht eine eigene Klage einreichen.


    Das ist halt alles irgendwie nicht ganz so glatt und rund gelaufen. Auf der anderen Seite hat niemand "verloren" oder "gewonnen". Die Mutter hat ihr Klageziel - ABR - auch nicht erreicht.

    Bei WM wird das Kindergeld nicht geteilt?

    Kindergeld kann nur an einen ausgezahlt werden. Wenn Hauptwohnsitz bei der mutter ist und ansonsten Wechselmodell, ist das schon eine logische Lösung. Vor allem aber ja eine freiwillige Vereinbarung, da Vergleich.

    Wenn ich es richtig im Hinterkopf habe, war das Einkommen der Mutter höher. Jetzt fließt auch noch das KiGeld vollständig zur Mutter. Das ist keine Augenhöhe. KiGeld weg und das Einkommen wird nicht angeglichen für den Kindesunterhalt.


    Jetzt war es aber auch mit dem Hauptwohnsitz ein Vergleich. Wenn hier der Vater den Eindruck hatte und das Wissen, Tochter will eigentlich zum Vater und der Beistand hat "drübergebügelt", fragt man sich, warum das in der Verhandlung nicht von Wolfi diskutiert wurde.

    Kann daran hängen, dass Wolfi die Auskunft erst später vom Tochterkind bekommen hat. Aber sicherlich auch daran, dass die Mutter "erfahrener" ist in Trennungsgeschichten. Es braucht viel Power, um in so Verhandlungen das eigene Anliegen deutlich zu machen und durchzusetzen. Zumal, wenn die sache "so eng" ist und es nur um Nuancen geht.


    Wolfi, hast du dem Vergleich denn schon rechtsverbindlich zugestimmt? Und vor allem: Wie geht es deiner Tochter damit? Ist das okay für sie oder bricht gerade die Welt zusammen?

    Bei dem Ergebnis solltest du aber auch einmal die andere Möglichkeit durchdenken: Tochterkind traut(e) sich nicht zu sagen, dass es seinen Lebensmittelpunkt eher bei der Mutter sieht.


    Der Richter hat ja das Gespräch mit Tochterkind fürs Protokoll zusammen gefasst. Da sollte er eigentlich eine Tendenz benannt haben. Im Vergleichsvorschlag ist ja mutmaßlich angeklungen, weshalb der Hauptwohnsitz zur Mutter wechselt.

    Der Sitznachbar meines Großen ist positiv getestet, die Schule bitte mich mein Kind zu Hause zu lassen, bis das Gesundheitsamt grünes Licht gibt. Das Gesundheitsamt kann den positiven Befund noch nicht zuordnen... Meint aber bei konsequentem Masketragen wäre Kind so oder so nur Kontaktperson 2. Grades:/. Was nun? Schule sagt Kind soll fort bleiben, Gesundheitsamt spricht keine Quarantäne aus. Mit welcher Grundlage bleibt er zu Hause, krank ist er auch nicht... Die machen mich echt fertig, vielleicht erreiche ich morgen ja auch wieder jemanden :/. Das schlimmste... Wir sind bei 50,2 pro 100.000 also kein Gebiet wo das Gesundheitsamt überfordert sein sollte. Vielleicht war es einfach die falsche Uhrzeit.

    Ach menno, das braucht keiner. Der Schule und den Mitschülern zuliebe lass ihn Zuhause. Denn natürlich ist ein Tischnachbar, mit dem man täglich Stunden zusammen verbracht hat, eine Kontaktperson 1. Grades. Sie werden getrunken und gegessen haben - und nicht gesichert alles eingehalten haben. Der Platznachbar hat sich entweder infiziert, obwohl er topp vorsichtig war. Dann kann er es trotz Vorsicht auch weiter gereicht haben.

    Oder er hat sich infiziert, weil er nicht ganz so vorsichtig war. Dann war er vielleicht auch später nicht ganz so vorsichtig ...

    Wie man es also dreht - besser Zuhause bleiben.

    Und sollte er sich tatsächlich was gefangen haben, ist es gut, wenn er Zuhause ist und beim ersten Anzeichen ruhiger fahren kann ...

    Für alle Abweichungen von der Quarantänenorm müsste das zuständige Gesundheitsamt am Wohnsitz dann aber eine gesonderte Verfügung erlassen. Das dauert oder passiert gar nicht.

    Kontrolle, ob eine Quarantäneanordnung befolgt wird, passiert zur Zeit wohl eher selten.

    Quarantänehinweise, die hier im Thread anscheinend von Schule oder Kita ausgesprochen werden, sind richtig und vernünftig, aber mutmaßlich nur bedingt rechtsgültig, wenn es zur Nagelprobe kommt... Man ist halt häufig auf die Vernunft der Leute angewiesen.