Beiträge von Volleybap

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    Volleybap ich hoffe, du bekochst heute die Frau deines Lebens. 8)

    Lässt sich seit zehn Minuten drüber reden. Die für den Nachmittag angesetzte open-end-Sitzung ist gerade verschoben worden. Da könnte ich tatsächlich noch den Grizzly jagen gehen und einen Wal fangen und dem Biobauern durchs Feld pflügen und mal gucken, was man so durchs Autofenster abgreifen kann. Zur Not ziehe ich mir eine Maske über, springe ins benachbarte Restaurant, halte eine Tüte auf und brülle: Auffüllen!

    Aber verrats nicht ...


    Ansonsten bin ich eigentlich Spezialist dafür, Frau Volleybap ans Kochen zu bringen.

    Liebe Pritzi Volleybap


    auf diesem Weg schön eingepackt und mit Schleifchen: Ein Stück Erinnerung an spannende und bewegende Zeiten und sicherlich genauso jung gebliebene Weggefährtinnen und -gefährten. Und ich freue mich sehr über die vielen gemeinsamen Geburtstagsfeiern, die wir hatten und hoffentlich noch haben werden.

    aber als Kindesmutter kannst du nicht einfach eigenmächtig Bedingungen an den Umgang knüpfen oder die Entscheidung treffen, dass es "reicht".

    So ist nun mal die Rechtslage.

    Absolut richtig. In der Position der Kindesmutter geht das nicht.

    Das "geht nur" ubnd ist die Pflicht von Siri als (allein) Sorgeberechtigte. In der Position hat sie absolut dafür zu sorgen, dass das kind keinen belastenden Situationen ausgesetzt ist. Diese Sorge nimmt sie war, indem sie nach dieser langen Zeit des Nichtkontakts das väterliche Konzept abfragt, wie er den Umgang kindgemäß gestalten will. Dabei muss der Umgang nicht, ganz wie es das Gesetz vorschreibt, positive Auswirkungen auf das Kind haben. Es reicht, wenn es nicht zu einer Verschlechterung der Kindessituation kommt.

    Zu einer Verschlechterung ist es aber durch den Vater gekommen durch die On-off-Beziehung, die er zum Kind gepflegt hat. Es liegt an ihm, den Nachweis zu führen, dass er durch seine Kontakte nicht zu einer weiteren Verschlechterung der Kindessituation kommt (wie bisher). Diese Situation hat der Kindsvater schuldhaft herbeigeführt.

    Das hat Siri als Sorgeberechtigte intensiv zu prüfen. Sie ist deutlich offen dafür, nimmt das JA mit ins Boot. Aber sie nimmt ihre Verantwortung als Sorgeberechtigte gewissenhaft wahr.


    Als Kindesmutter hat sie (erst) dann positiv fördernd zu unterstützen, wenn das Ergebnis auf einen Umgang hinausläuft. Das kommt aber erst, wenn vorher der Vater "liefert".


    - Wenn wir hier schon detailliert über die Rechtslage diskutieren ...

    Bennie, bist du dir sicher, dass du die Historie von Siri vollstaendig gelesen hast?


    Und die These, die vielen Mitdiskutanten wuerde alle einhellig nur eine Position vertreten, ist auch nicht nachzuvollziehen.


    Da du auf diese nichthaltbaren Scheinfakten ein Grossteil deiner Argumentation aufbaust, kann man da im Grunde nicht inhaltlich drauf eingehen. Die Basis traegt schon nicht ...

    Jep. In solchen Fällen weist man das Einkommen der letzten zwölf Monate nach und belegt die Nettoeinkommensaenderung ab 1.1. 2020. Genaugenommen muss man ja auch den Unterhalt (Kinder und Trennung)von Trennung bis 31.12. berechnen und von 1.1. an...

    Du kannst die letzten 12 Monate zugrunde legen oder den Steuerbescheid 2019.


    Seit August 2019 sind Kindesunterhalt und Trennungsunterhalt so anhängig, dass noch nicht einmal das Einkommen offengelegt wurde?

    Erst einmal Welcome hier im Forum, Temi1.


    Es ist ja oft so: Ein Kind zu bekommen, Mutter zu werden, Vater zu werden ist eine höchst emotionale Angelegenheit. Und wo Emotionalen mitspielen, kommt es schnell einmal zu überschäumenden Reaktionen.


    Es ist letztlich so: Wenn er der Vater ist, hat er die Wahl: entweder die Vaterschaft freiwillig anzuerkennen. Oder aber im schlimmsten Fall vom Gericht nach Vaterschaftstest zum Vater erklärt zu werden.

    Du bist als Mutter verpflichtet, den möglichen Vater zu benennen. Gibst du "unbekannt" an, dann ist das ein Straftatbestand, also im üblen Falle auch strafbewehrt. Abgesehen davon, dass es fürs Kind eine mehr als schwierige Situation an verschiedensten Stellen im Leben sein wird.


    So lange ihr nicht verheiratet seid, könnte das Kind nur dann den Namen des Vaters bekommen, wenn er von Dir das Sorgerecht zugestanden bekommenn hat. Diese Sorgerechtserklärung muss im ersten Monat der geburt erfolgen von deiner seite und vom vater angenommen werden. Dann könnte fürs Kind der Vatername festgelegt werden beim Standesamt. Allein die Vaterschaftserklärung ermöglicht dem Vater noch nicht, den eigenen Nachnamen dem Kind zu geben. Ohne Sorgerechtserklärung wird automatisch Dein Nachname eingetragen.


    Du sagst, ihr wollt als Eltern nicht zusammenziehen, also keine übliche Familienform begründen. Das deutet darauf hin, dass hier zumindest für Dich eine Möglichkeit für eine Heirat mit einem anderen Partner im Raum steht. Dort könnte das Kind auf den Stiefelternteil einbenannt werden, wenn es nicht zur übernahme deines Familiennamens kommt. Hat Kind den väterlichen Namen, geht das nur mit Einwilligung des leiblichen Vaters.

    Und es gibt noch mehr komplizierte Konstellationen.


    In der Sache ist es so: Kommt Ihr als Eltern nicht auf einen grünen Zweig, dann kannst Du derzeiut alles entscheiden. Das deutsche Familienrecht ist schon so angelegt, dass in Eurer Konstellation du erst einmal "die Macht" hast. Ob man sich da - gerade jetzt in der Schwangerschaft - streiten muss, ist die große Frage. Es liegt am Vater, ein Klima zu schaffen, dass Dir Gespräche und Klärungen einfach macht. Schafft er das nicht, ist der Weg - die Namensgebung - automatisiert ...

    Hallo ich brauche dringend Rat.

    Der Herr um den es geht hat 4 Kinder von 2 Frauen, nun ist der KV wegen schwerer Körperverletzung an einem seiner Kinder verurteilt worden. Würdet ihr irgendwie Kontakt zur anderen KM aufnehmen und bescheid sagen? Bitte nett bleiben

    Bei schwerer Körperverletzung ist der Mann ja jetzt erst einmal für mindestens 1 Jahr aus dem Verkehr gezogen. Da besteht also mutmaßlich kein ganz so dringender Handlungsbedarf. Die Sache wäre im Vorfeld mindestens ebenso interessant gewesen: Wo eine Körperverletzung an Kindern im Raum steht, sollte eigentlich auch geguckt werden, ob nicht noch weitere Kinder betroffen sind. Das sollte das Jugendamt standardmäßig prüfen und dabei eigentlich auch "die andere Mutter" ansprechen - so denn überhaupt Kontakt besteht zwischen vater und den Kindern.

    Mit der Verurteilung und dem gesetzlichen Mindeststrafmaß steht natürlich jetzt auch der Unterhalt im Raum. Den wird der Vater aus dem Knast raus nicht leisten können, mutmaße ich. Da wird auch ein Kontakt von anderer Seite laufen müssen - wenn nicht eh Unterhaltsvorschuss läuft.

    Es kann also gut sein, dass längst oder jetzt kurzfristig die Information zur anderen Mutter von dritter Seite läuft.


    Ansonsten ist gerade in so einer Situation der Austausch nicht schlecht. Das ist auch ein Stück Beziehungsaufarbeitung.


    Ob man als Dritter - wie immer Du in der Sache "drinhängst" - der Informant und Bote sein soll und muss, kommt ganz stark auf die Umstände an.


    Also lautet die Antwort von mir: Ein deutliches Jein ...

    Den Kinderpsychologen oder - therapeuten solltest du ruhig noch hinten an stellen. Um sinnatiftend arbeiten zu können, ist ein Kiga-Kind eigentlich noch zu jung. Das geht nur im Notfall. Und Notfall ist das hier nicht.


    Was du machst - neutral sein, Zeit einsetzen -, ist der gute Weg. In dem Alter sind Kids auf einer Stufe der Selbstfindung und des Einordnens in ihr Umfeld. Da werden die Mutter, der Vater, Großeltern, Geschwister, Verwandte als "Resonanzboden" gebraucht. Hast du Chancen, dass andere - Opas, Onkel, andere Männer - ein bisschen mehr Präsenz zeigen? Oft reicht das schon.

    Die Gewaltausbrüche würde ich nicht zwin gend am fehlenden Vater festmachen. So eine Phase machen viele Kids irgendwann mal durch.

    Für Mietverträge, auch zeitlich befristete Mietverträge gibt es Standardvorlagen. Da ist man - ein bisschen auf die Seriosität des Anbieters achten - save.

    Was Ex plant, scheint jedoch eine Untervermietung zu sein. Die muss klassischerweise der "Vermieter" (Ex und Du) "nur" genehmigen, der eigentliche Vertrag läuft zwischen "Mieter" - hier dein Ex - und dem Untervermieter.


    Genaues kann man aber bei der schwierigen Konstellation nur bedingt sagen. Da hängt viel von den Feinheiten - auch bisherigen Absprachen - ab.


    Von außen betrachtet stellt sich die Frage, ob es nicht günstig/möglich für Dich wäre, dass Ex (wenn er nicht die ETW gesamt übernimmt), zu einem bestimmten Termin die auf Dich eingetragene ETW räumt. Dann wird die offene Verbindung zurückgebaut (wie immer die aussehen mag) und jeder Eigentümer macht mit seiner Wohnung, was er will. (Gemeinsamer Verkauf von Immobilien bei Ex-Partnern birgt ungeheuer viel Konfliktpotential in sich ...)

    Im Allgemeinen sind kleinere ETW aufgrund höherer Nachfrage besser zu verkaufen (mehr Interessenten, dadurch bessere Verhandlungsposition) als größere. (Schau Dir dazu mal die Statistiken für Deinen Wohnort im Internet an, ob das auch für Deine ETW-Größe stimmt und halt Deine Region.) Da könnte die Beseitigung von Konfliktpotential gleichzeitig auch ein finanzieller Gewinn sein ...

    Volleybaps sind ja eine Patchwork-Familie. Meine Ex hat ihren Familiennamen angenommen, aus dem Doppelnamen "Volleybap" gestrichen. Wollte mit meinem Einverständnis ihren Namen auch den Kindern geben. Fand ich blöd, weil die bei mir lebten. Hat das versucht, wegen besonderer Härte einzuklagen. Das war für die Kinder Banane, weil sie da in die Auseinandersetzung mit reingezogen wurden.


    Bei der Patchwork-Heirat haben wir überlegt, ob Frau Volleybap den Namen ihrer Kinder behält. Was nach dem Namensrecht möglich gewesen wäre. Dito der Doppelname. Also Frau Basketbap -Volleybap. Oder umgekehrt: Herr Volleybap-Basketbap.

    Frau Volleybap hat sich für den Namen Volleybap entschieden. Die Kinder hieißen weiter Basketbap. Bis heute ist das dem einen Kind ziemlich schnuppe. Es hat sich lange am Telefon mit Volleybap gemeldet. Da musste es nix erklären. Und der leibliche Vater rief eh nie an ...

    Für das andere Kind ist es ungeheuer wichtig bis heute, den Namen Basketbap zu tragen. Wird es mit Volleybap - was passieren kann - angeredt, reagiert es nicht. Oder nur sehr genervt.

    Und es war klar, dass auf unserem Türschild Basketbap und Volleybap steht. Was immer mal wieder dazu führt, dass ich als Herr Basketbap angeredet werde, weil der Besucher Frau Volleybap kennt und dann kann - man ist ja bauernschlau - unter Berücksichtigung des Türschildes der zugehörige Mann dann nur der Herr Basketbap sein.

    Je nach Phase ist das dann für die Kinder aber auch schwierig gewesen und nicht immer lustig.

    In der Schule, bei Behörden, beim Arzt oder sonstwo ist es aber hier in der Stadt völlig wumpe, dass hier in der Patchworkfamilie (bis zu) drei unterschiedliche Nachnamen auftauchen. Da stört sich niemand dran. Und gibt man einen kleinen Hinweis, funktioniert das anschließend sofort. Die Leute sind das gewohnt. Und trotz der unterschiedlichen Namen bekomme ich häufiger zu hören: "Ach, das ist ein Bonuskind und nicht das leibliche?", als die Nachfrage: "Sind Sie der leibliche Vater?"


    Zusammenfassend: Die Kids sind also bisher mit dieser Namensregelung gut und ziemlich unbelastet gefahren.

    Das musst du dem Gesetzgeber und den Waehlern sagen.

    Und ja: Beim Einsatz von Pflegeeltern wird standardmäßig geprüft, ob Eltern und nahe Verwandte in der finanziellen Verantwortung stehen.

    Da wird er wohl keine Chance haben.

    in gewissen Konstellationen kann der eigentlich zuständige Verwandte (Partner, dann erster Grad, dann ...) die Kostenübernahme verweigern. Nämlich dann, wenn es aus irgendwelchen Gründen "unzumutbar" ist. "Nie wirklicher Kontakt" reicht aber nicht zur Unzumutbarkeit. Da müsste mehr sein.

    Aber da der Sohn hier bereits das Beerdigungsinstitut beauftragt hat, kann er sich nicht darauf berufen, dass hier keine emotionale Verbindung bestanden hätte. Da ist der Beerdigungsauftrag schon Beleg genug, befürchte ich. Abgesehen von der Tatsache, dass der zahlt, der die Musik bestellt hat, ist ja zumindest im ersten Moment der Wille zur Organisation und Bezahlung der Beerdigung vorhanden gewesen. Die Idee, sich da rauszudrehen, ist wohl erst später gekommen. (Oder er ist vom Beerdigungsinstitut "unnter Druck" gesetzt worden. Das müsste aber nachgewiesen werden und ist sicherlich nicht einfach.)


    Gibt es übrigens keinen "nahen Verwandten" und keine einspringenden Freunde, steht die politische Gemeinde im Senkel. Ich weiß aber nicht, ob diejenige des Wohnortes oder die (falls anders) des Todesortes.