Beiträge von campusmami

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    Das Problem bei Gewalt ist ja immer, dass es nur 3 Optionen gibt :

    - Sinneswandel der Person, die Gewalt einsetzt (darauf hat man wenig Einfluß)

    - Kontaktabbruch ggf. Gewaltschutz

    - weggucken und tolerieren


    Weniger Umgang wäre letzteres der genannten Optionen löst aber das Problem nicht.

    ... so lange es nur Plattformen und keine vorgegeben Konzepte zur Umsetzung gibt, machen wir lieber nix und warten bis es Anordnungen gibt und dann überlegen wir auch welche Technik und gucken ob noch etwas im Fördertopf ist und überhaput Technik verfügbar....

    Oh shit, da habt ihr noch einen langen Weg vor euch....

    Hier ist es so schrecklich, weil die Infrastruktur ja da ist. In der damals "Modell-Tablet-Klasse" meines Großen hat jedes Kind ein fucking iPad, das wir teuer bezahlt haben und das die Kinder schon lange nutzen. In der Klasse hängt ein Smartboard und die Lehrkraft ist mit einem Rechner ausgestattet.

    Die Infrastruktur ist also flächendeckende vorhanden und die Kinder können sie benutzen. Es erklärt sich mir deshalb noch viel weniger, warum das nicht genutzt wird. Das ging während der Schulschließung doch auch.

    Der einzige Unterricht, der noch online läuft, ist die zweite Fremdsprache. Das paradoxe ist aber, dass dieser während der Präsenzzeit stattfindet. Und weil die Gruppen nach Alphabet und nicht nach der zweiten Fremdsprache geteilt wurden sitzen also 8 Kinder in der Klasse, davon schauen 3 den Französisch Unterricht, 4 den Spanisch Unterricht und ein Kind den Latein Unterricht, vorne sitzt ein Lehrer, der die Aufsicht führt. Man beschäftigt also für 8 Kinder 4 Lehrerkräfte, ohne dabei zu einer optimalen Lernsituation zu kommen. Ich habe echt gedacht, mein Kind will mich vera***, als er mir davon berichtete.

    Da hilft echt nur die Devise, nicht ärgern, nur wundern...

    Hier ist es so, dass das eine Kind jeden 2. das andere Kind jeden 3. Tag zur Schule geht. Was ich nicht verstehe ist, dass das Homeschooling mit diesem "Präsenzunterricht" sofort eingestellt wurde... In Summe beschäftigen sich die Kids (zumindest meine) weniger mit schulischen Dingen, als zum Lockdown. Für mich ist das eine Entlastung, weil ich mich neben dem Homeoffice nicht mit der Glazialen Serie, dem Will-Futur, Elektormotoren oder auch dem Klang einer Oboe auseinandersetzten muss. Ich verstehe aber nicht, warum man nicht an das Digitale anknüpft und den Präsenzunterricht, der ja auch an den anderen Tagen für andere Kinder der Klasse, stattfindet einfach screent...

    Ich würde Muttermilch auch bei 7 Stunden nicht durch milchersatznahrung ersetzen.

    Lieber die abgepumpte Milch, Gemüsebrei, ein bisschen Wasser. In 7 Stunden verhungert das Kind nicht.

    Ansonsten ist es tatsächlich am praktischesten der Mutter das Kind zum Stillen zu bringen. Das ist gesetzlich auch so vorgesehen. Du musst also nicht 7 Stunden in der Nähe sein, aber eine Stillpause von mindestens 30 Minuten sollte der Mutter gewährt werden und ist vielleicht auch irgendwie in euren Tag integrierbar?

    Ich habe mir mein Kind damals auch bringen lassen... Das hat sehr gut funktioniert und war für alle Beteiligten am einfachsten.

    Also an einem "Wir", dass aus einem Gespräch mit einem gemeinsamen Konsens entstanden ist, kann ich absolut keine geschlechtliche Identität oder ein Beziehungsgefüge ableiten.

    Um das reinzuinterpretieren braucht es schon irgendeinen Trigger.

    Ich nutze oft "wir" auch ganz außerhalb meiner Elternteil-Kind Beziehung um verkürzt darzustellen, dass das nicht nur meine Entscheidung/Idee oder whatever ist.

    Das mit den Universitäten wird auch nochmal ne andere Herausforderung... Ich sehe uns noch nicht mit 800+ in den Eingangsvorlesungen sitzen... Auch nicht im Wintersemester.

    Es sei denn es werden noch kurzfristig Flugzeugklimaanlagen in unser 70-Jahre-Schick-Höhrsaalgebäude eingebaut :/.

    Tatsächlich bin ich 10 Jahre älter, plus gefühlte 10 Jahre in den letzten 3 Monaten...

    Aber genug von mir, ich hoffe dir geht es gut!? Meist ist der Anlass der Rückkehr ja kein so erfreulicher...

    Ich habe keine Lösung, ich kenne keine App, die das schafft.

    Du könntest die Lehrer*innen bitten PDF - Formulare zu schicken... Sind die PDFs Scans oder erstelle PDFs? Bei zweiterm könntest du fragen, ob sie dir die Quelldatei zur Verfügung stellen.

    Wenn es scans sind, hättest du auf nem Rechner die Möglichkeit mit Adobepro oder Adobe Exchange Textfelder... Beide sind als PC-Software nicht kostenlos, keine Ahnung ob Apps sowas auch können und ob die dann kostenlos sind? Xodo PDF hat Google als erste ausgespuckt. Vielleicht magst du das mal probieren?

    Wir haben zwar einen Drucker irgendwo im Keller, aber ich habe keine Lust den wieder auszumotten. Ich hatte den ja wegen des Tonerstaubs aus der Wohnung entfernt.

    Ich habe den Kids einfach gezeigt, wie man aus allen unmöglichen Dateien beschreibbare PDFs erstellt. Und ein paar Lehrer sind inzwischen dazu übergegangen digital verwertbare Aufgaben zu erstellen oder tatsächlich mal die zahlreichen Workbooks zu nutzen. Diesen wir "drucken und helfen Wahnsinn" und gleichzeitig die nahezu unbenutzten Arbeitshefte, habe ich noch nie verstanden 8o.

    Die Kinder werden ja nicht nur gefragt, wohin sie lieber möchten, sondern auch nach den Gründen dafür.

    Sowas ist also kein spontanes Bauchgefühl aus dem luftleeren Raum.

    Meine Erfahrung ist ziemlich deckungsgleich mit Volleybabs. Der Vater und ich hatten kein Wechselmodell, aber die Kids waren schon sehr häufig bei ihm, also nicht nur jedes zweite Wochenende sondern auch 2 Nachmittage die Woche. Während der Vater immer wieder auf ein paritatisches Wechselmodell gedrängt hat, hatten die Kinder immer weniger Lust sich überhaupt dem hin und her zu ergeben.

    Sie sind jetzt 12 und 14 und Ende vom Lied: viel zerschlagenes Porzellan und gar kein Umgang mehr.

    Ich denke in der Pubertät sind für die Kids 1000 Dinge wichtiger als die Gleichbahandlung der Eltern. Und wenn die Hormone schon durchdrehen, braucht es vor allem einen ruhigen Hafen und Rückzugsort. Hut ab vor Kindern und Eltern, die diesen Zirkus bis zur Volljährigkeit mitmachen.

    Mir wurde beim Jugendamt gesagt im Falle eines Gerichtsverfahrens würde beide Kinder gehört und deren Wunsch wäre auch ausschlaggebend. Sprich das Kind dürfte auch bevor es 14 ist ein Vetorecht bezüglich des Wechselnmodells haben.

    Als die Verlierer der Nation würde ich alleinerziehende nicht bezeichnen. Alleinerziehend zu sein ist eins unter vielen Merkmalen, die dazu führen, dass Menschen mehr oder weniger günstiger Bedingungen haben. Doof ist es halt, wenn mehrere dieser Merkmale auf eine ungünstig Struktur und Kulturen treffen.


    Auf der strukturellen Ebene, ist die Steuergesetztgebung schon eine harte Diskriminierung Alleinerziehender. Besonders deutlich wird dies an der Geschichte eine Kollegin von mir, die plötzlich Witwe wurde. Die ist aus allen Wolken gefallen, dass sie plötzlich nicht nur alleine finanzielle Verantwortung für ihre Kinder übernehmen musste, sondern auch gleich 400 Euro Netto weniger im Monat hatte.


    Was die Kultur angeht, muss ich immer ein bisschen schmunzeln, wenn ich den ein oder anderen Klischeebeitrag lese. Ich glaube die Wahl des Wohnorts und die Diversität im Freundeskreis sind schon entscheidend für das eigene Wohlbefinden. Ich kenne in meinem Umfeld beispielsweise keine dieser Sparkassefamilien. Wobei ich davon ausgehe, dass das zumindest eine unterbewusste Entscheidung ist:rainbow:. Ich würde mich auch nicht als Exotin bezeichnen.


    Ansonsten kommt es sehr auf die Ressourcen an, wenn man ein bisschen Arbeiten externaliesieren kann, macht es das Leben schon einfacher.


    Verlierer der Nation, gemessen an der Arbeit die sie leisten, ist also eher eine bestimmte Gruppe der Alleinerziehenden. Nämlich die, die selbst auf Grund von mangelnder Kinderbetreuung, Arbeitsbedingungen oder Qualifikation nicht auf dem Niveau verdienen, dass es für die Versorgung der Familie und die eigene Rente später reicht. Und das trifft auf Grund der Tatsache, dass es nur wenige Jobs gibt, die entsprechende Arbeitsbedingungen und Entlohnung bieten, viel zu viele Alleinerziehende.

    Liebste Friday,

    Zwar spät aber um so mehr von Herzen:

    Alles erdenklich Liebe und Gute zum Geburtstag :blume! Lass dich mal virtuell drücken :bigkiss und bleib genauso, wie du bist.

    Deine Katrin

    Du sorry, aber bei dem Gemauschele komme ich nicht mit. Dir hier einen Rat zu geben wäre zumindest moralisch verwerflich...

    Du lebst also in einem Haus, das du voll finanzierst, das dir aber nicht gehört, wegen des Baukindergelds und damit du einen Teil deiner Kinder enterben kannst. Und wir sollen dir jetzt ernsthaft einen Rat geben, damit du wieder ein Hintertürchen findest, keinen Unterhalt zahlen zu müssen? Ist das dein Ernst?

    Morgen geht's mit Kind und Kegel los:kicher.

    Kind 1 hat eben unseren größten Koffer aus dem Keller geholt. Auf meinen Einwand, dass wir nur drei Tage weg seien und uns auch keinen klimatischen Extrembedingungen stellen müssten, meinte er irgendwo muss der Rechner nebst Monitor ja rein.... Er könne aber meine Klamotten zum Polstern nehmen, dann müsse ich nix selber tragen oder ziehen :schiel.

    Ich hatte an einen Treckingrucksack, damit wir einfach zum Bahnhof radeln können :frag. Das wird jetzt schwierig... Egal. Dienstag kommt dann noch die Oma hinterher, damit alle betreut und bespaßt sind.

    Und ich komme gerade nicht umhin mich zu fragen, welcher Erwachsener sich das Zimmer mit dem Kind und dem Gaming Rechner teilen möchte :scared. Da ist mein Mütterleinchen wohl das kleinere Übel :p). Hätte mir mal jemand vor 20 Jahren gesagt, dass ich mir sowas passiert, wäre ich wohl schreiend davon gelaufen:lach. Was tut man nicht alles um Beruf und Familie zu vereinbaren :rainbow:.