Beiträge von campusmami

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    Wir haben zwar einen Drucker irgendwo im Keller, aber ich habe keine Lust den wieder auszumotten. Ich hatte den ja wegen des Tonerstaubs aus der Wohnung entfernt.

    Ich habe den Kids einfach gezeigt, wie man aus allen unmöglichen Dateien beschreibbare PDFs erstellt. Und ein paar Lehrer sind inzwischen dazu übergegangen digital verwertbare Aufgaben zu erstellen oder tatsächlich mal die zahlreichen Workbooks zu nutzen. Diesen wir "drucken und helfen Wahnsinn" und gleichzeitig die nahezu unbenutzten Arbeitshefte, habe ich noch nie verstanden 8o.

    Die Kinder werden ja nicht nur gefragt, wohin sie lieber möchten, sondern auch nach den Gründen dafür.

    Sowas ist also kein spontanes Bauchgefühl aus dem luftleeren Raum.

    Meine Erfahrung ist ziemlich deckungsgleich mit Volleybabs. Der Vater und ich hatten kein Wechselmodell, aber die Kids waren schon sehr häufig bei ihm, also nicht nur jedes zweite Wochenende sondern auch 2 Nachmittage die Woche. Während der Vater immer wieder auf ein paritatisches Wechselmodell gedrängt hat, hatten die Kinder immer weniger Lust sich überhaupt dem hin und her zu ergeben.

    Sie sind jetzt 12 und 14 und Ende vom Lied: viel zerschlagenes Porzellan und gar kein Umgang mehr.

    Ich denke in der Pubertät sind für die Kids 1000 Dinge wichtiger als die Gleichbahandlung der Eltern. Und wenn die Hormone schon durchdrehen, braucht es vor allem einen ruhigen Hafen und Rückzugsort. Hut ab vor Kindern und Eltern, die diesen Zirkus bis zur Volljährigkeit mitmachen.

    Mir wurde beim Jugendamt gesagt im Falle eines Gerichtsverfahrens würde beide Kinder gehört und deren Wunsch wäre auch ausschlaggebend. Sprich das Kind dürfte auch bevor es 14 ist ein Vetorecht bezüglich des Wechselnmodells haben.

    Als die Verlierer der Nation würde ich alleinerziehende nicht bezeichnen. Alleinerziehend zu sein ist eins unter vielen Merkmalen, die dazu führen, dass Menschen mehr oder weniger günstiger Bedingungen haben. Doof ist es halt, wenn mehrere dieser Merkmale auf eine ungünstig Struktur und Kulturen treffen.


    Auf der strukturellen Ebene, ist die Steuergesetztgebung schon eine harte Diskriminierung Alleinerziehender. Besonders deutlich wird dies an der Geschichte eine Kollegin von mir, die plötzlich Witwe wurde. Die ist aus allen Wolken gefallen, dass sie plötzlich nicht nur alleine finanzielle Verantwortung für ihre Kinder übernehmen musste, sondern auch gleich 400 Euro Netto weniger im Monat hatte.


    Was die Kultur angeht, muss ich immer ein bisschen schmunzeln, wenn ich den ein oder anderen Klischeebeitrag lese. Ich glaube die Wahl des Wohnorts und die Diversität im Freundeskreis sind schon entscheidend für das eigene Wohlbefinden. Ich kenne in meinem Umfeld beispielsweise keine dieser Sparkassefamilien. Wobei ich davon ausgehe, dass das zumindest eine unterbewusste Entscheidung ist:rainbow:. Ich würde mich auch nicht als Exotin bezeichnen.


    Ansonsten kommt es sehr auf die Ressourcen an, wenn man ein bisschen Arbeiten externaliesieren kann, macht es das Leben schon einfacher.


    Verlierer der Nation, gemessen an der Arbeit die sie leisten, ist also eher eine bestimmte Gruppe der Alleinerziehenden. Nämlich die, die selbst auf Grund von mangelnder Kinderbetreuung, Arbeitsbedingungen oder Qualifikation nicht auf dem Niveau verdienen, dass es für die Versorgung der Familie und die eigene Rente später reicht. Und das trifft auf Grund der Tatsache, dass es nur wenige Jobs gibt, die entsprechende Arbeitsbedingungen und Entlohnung bieten, viel zu viele Alleinerziehende.

    Liebste Friday,

    Zwar spät aber um so mehr von Herzen:

    Alles erdenklich Liebe und Gute zum Geburtstag :blume! Lass dich mal virtuell drücken :bigkiss und bleib genauso, wie du bist.

    Deine Katrin

    Du sorry, aber bei dem Gemauschele komme ich nicht mit. Dir hier einen Rat zu geben wäre zumindest moralisch verwerflich...

    Du lebst also in einem Haus, das du voll finanzierst, das dir aber nicht gehört, wegen des Baukindergelds und damit du einen Teil deiner Kinder enterben kannst. Und wir sollen dir jetzt ernsthaft einen Rat geben, damit du wieder ein Hintertürchen findest, keinen Unterhalt zahlen zu müssen? Ist das dein Ernst?

    Morgen geht's mit Kind und Kegel los:kicher.

    Kind 1 hat eben unseren größten Koffer aus dem Keller geholt. Auf meinen Einwand, dass wir nur drei Tage weg seien und uns auch keinen klimatischen Extrembedingungen stellen müssten, meinte er irgendwo muss der Rechner nebst Monitor ja rein.... Er könne aber meine Klamotten zum Polstern nehmen, dann müsse ich nix selber tragen oder ziehen :schiel.

    Ich hatte an einen Treckingrucksack, damit wir einfach zum Bahnhof radeln können :frag. Das wird jetzt schwierig... Egal. Dienstag kommt dann noch die Oma hinterher, damit alle betreut und bespaßt sind.

    Und ich komme gerade nicht umhin mich zu fragen, welcher Erwachsener sich das Zimmer mit dem Kind und dem Gaming Rechner teilen möchte :scared. Da ist mein Mütterleinchen wohl das kleinere Übel :p). Hätte mir mal jemand vor 20 Jahren gesagt, dass ich mir sowas passiert, wäre ich wohl schreiend davon gelaufen:lach. Was tut man nicht alles um Beruf und Familie zu vereinbaren :rainbow:.

    Wahrscheinlich schon zu spät, aber ich finde das fair. Denn wenn du in den kinderwochen krank bist, machst du ja plus:tuschel.

    Ich habe übrigens ein komplett flexibles Arbeitszeitmodell und arbeite gerne nur 4 Tage die Woche :brille. Manchmal eben auch 5...kommt darauf an, was so anliegt. Wenn ich krank bin wird eben 1/5 der wöchentlichen Arbeitszeit gut geschrieben unabhängig ob ich an diesem Tag 9 Stunden oder gar nicht gearbeitet hätte. Ich finde das nicht unfair... Denn es ist eben mal gut und mal schlecht für mich. Und die Möglichkeit dieser Flexibilität sollte man ja auch nicht unterschätzen.

    Mhm, ich kann deine Idee verstehen, aber würde sie in der jetzigen Situation soetwas unterschreiben und was genau wäre diese Vereinbarung im Falle eines Falls wert:frag. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht lässt sich auch nicht einfach mal eben so übertragen.

    Letztendlich kann es immer dazu kommen, dass der andere Elternteil irgendwann auf die Idee kommt, dass das Kind besser bei ihm leben könnte. Bei meinem Ex war das nach 12 Jahren der Fall. Will sagen, davor ist man nie sicher ;-).

    Sprich,wenn irgendwann kein Konsens mehr besteht, muss man halt gucken, wie man eine Entscheidung im Sinne des Kindes trifft. Im Notfall macht das eben ein Gericht. Aber bevor es zu so einer für alle Beteiligten eher unschönen Entscheidungen von außen kommt, würde ich kein Öl in die Flamme giesen und die Situation so leben, wie es eurer mündlichen Vereinbarung entspricht.

    Uhi... Das ist viel auf einmal.

    Erstenmal ganz herzlichen Willkommen.

    Zum Rest kann ich dir akut wenig raten. Bisher sieht es, wenn ich richtig verstanden habe so aus, dass ihr euch darauf verständigt habt, dass das Kind bei dir bleibt. An deiner Stelle würde ich - so gut es geht, dich genau auf diese neue Situation einstellen und dafür zu sorgen, dass ihr euch das so angenehm wie möglich gestaltet. Den Rest klärt nur die Zeit... Aber es wird bestimmt jeden Tag ein bisschen besser. Katastrophen solltest du erst angehen, wenn sie eintreten, oder besteht akut Anlass dazu, dass die Mutter das Kind doch mitnehmen möchte?

    Lange Rede kurzer Sinn, meine Story sollte nur verdeutlichen, dass der Auskotzpartner nicht zwingend ein anderes Kind mit ähnlicher Erfahrung sein muss.

    Der Auskotzpartner meines 14 jährigen ist der Patenonkel (ehemals bester Freund meines Ex, der die ein oder andere Psychose miterlebt hat), mein Jüngerer Sohn wendet sich an die Schwester von Exilein, wenn es schwierig wird.

    Findet der Umgang denn begleitet statt?

    Und kann das Kind irgendwo seine Sorgen oder Ängste loswerden? Ich glaube das wäre erstmal am wichtigsten.

    Mein Kind hat einen Kumpel, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Ich und dessen Mutter haben uns damals beide schwanger in einer Angehörigengruppe kennengelernt. Die beiden (inzwischen Teenies) mögen sich, der Kontakt ist mal mehr mal weniger. Ich bin aber relativ sicher, dass sie sich nicht über die Krankheit ihrer Väter austauschen. Sondern sie allenfalls ein ähnliches Problem haben und stillschweigend um die Situation des anderen wissen - auch das verbindet, keine Frage. Wenn es wirklich schwierig wird sucht mein Kind andere Berater auf.

    Eine Gruppe selbst zu gründen finde ich heikel.... Das wäre mir zuviel Verantwortung bei zu wenig Qualifikation. Und vielleicht die Erfahrung, wie destruktiv Selbsthilfegruppen manchmal sein können.

    Ist es bei euch üblich eine Einschulungsparty bis tief in die Nacht zu feiern. Vereinbaren doch mit der KM, dass du das Kind nach dem Kaffee abholst, um schon mit ihm zu Abend zu essen und ihn dann früh ins Bett zu stecken. Schließlich muss er für den Ernst des Lebens am nächsten Tag fit sein.

    Andere Möglichkeiten, wer sind denn die Gäste? Vielleicht können die ne Brücke bauen? Tante xy bringt das Kind zu einem verabredeten Zeitpunkt zu dir... Oder so ähnlich :frag

    Ich weiß nicht, ob das noch aktuell ist, aber du wirst auch in jeder Trennungsgruppe Kinder mit psychisch kranken Elternteilen antreffen. Das ist dann zwar nicht das Label der Gruppe, aber die sozialpädagogische Leitung wird da unter den Kindern für eine entsprechende Vernetzung sorgen.

    In Angehörigengruppen von psychiatrieerfahrenen finden auch sehr regelmäßig Trennung statt. Im Prinzip ist es also egal, wo du einsteigst. Ich würde mich eher für die erste Option entscheiden, es sei den bei euch ist Coabhängigkeit ein Problem.

    Naja... Spaß ist anders:schwitz.

    Jetzt muss ich das noch meiner Betreuerin schmackhaft machen, die bestimmt darauf besteht, dass ich auch die so wichtigen Abendveranstaltungen wahrnehme, die mich auch ohne wartende Kids im Hotelzimmer immer total begeistern:ohnmacht:.

    Das wird vor allem anstrengend... Aber es ist ja noch ein bisschen Zeit und da lässt sich bestimmt auch irgendwie ein "betreutes" Abendprogramm für die Kinder organisieren :rainbow:.

    Es hat geklappt:anbet.

    Ich war heute morgen persönlich bei der Schulleitung, hatte einen schriftlichen Antrag, die Dienstreise Unterlagen dabei und habe erklärt das die vorgesehene Betreuung in Form des Vaters sehr unerwartet weggebrochen ist.

    Ich glaube der Schulleiterin hat mein Forschungsprojekt sehr gefallen und auch die Tatsache, dass mein Kind 2 Tage in eine fremdsprachige Kinderbetreuung gehen wird. Vielleicht war auch die geplante Rückreise zum Heimatort unmittelbar nach Ende des Dienstgeschäftes ausschlaggebend:frag. Ich bin bestimmt 5 mal darauf hingewiesen worden, dass ein Urlaub (auch nur angehängt) untragbar gewesen wäre.