Zwei Haushalte zusammenführen....,... wie?

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  • .....nachdem ja meine letzte Beziehung leider dann doch recht schnell vorbei war, mache ich mir Gedanken, wie es weitergehen kann..... . Klar, von heute auf morgen , werde ich niemand ersetzen bzw. austauschen, ...zumal ich als Ü50 auf dem Markt sicher nicht zu den „Top-Deals“ zähle.... . Vielleicht ist es ja auch etwas naiv, dass ich mir jetzt nun über ein Problem Gedanken mache, das in der Zukunft vielleicht doch ein größeres Hemnis darstellt, als ich zunächst dachte... . Zur Ausgangslage: Ich habe ein recht geräumigs EFH, das mir gehört und in das ich in die letzten Jahre sehr viel Geld investiert habe, nicht zuletzt auch wegen den Wünschen der Ex. Alles ist geschmackvoll in einem modernen Stil eingerichtet, kaum IKEA, viele Einbaumöbel, direkt von der Schreinerei auf Maß eingebaut. Sprich, so einfach ist da nicht mit tauschen :engel .
    Mein Problem setzt nun an der Stelle ein.., was ist mit dem möglichen Inventar der Next, wenn diese tatsächlich einziehen möchte.... ? Gut die nächsten 3-4 Jahre wird das wohl nicht passieren, weil vorher die Kinder noch nicht aus der Bude sind. Aber dennoch beschäftigt mich dieser Gedanke..., noch schwieriger (?) wird es wohl, wenn Next selber Wohn-/Hauseigentum hat - es muss also ein tragfähiger Kompromiss her. Natürlich gibt es die Alternative, ich ziehe bei ihr ein.... Außer einem großen Bett und einem Bauernschrank hätte ich nix im Gepäck...oder auch nur meine Klamotten und Bücher...., wie gesagt, hier ist praktisch alles „fest“. Die Abteilung Fernbeziehung habe ich ja nun durch..., auf der einen Seite schön und intensiv , auf der anderen Seite schwierig, weil mal einfach auf einen Kaffe/Essen vorbeikommen....ist zu aufwändig ( waren eben 125 km einfache Strecke...auch wenn alles Autobahn war). Und am WE dann oft nur 24 Stunden gemeinsam zu haben...., ist vielleicht auch zu wenig für eine gute und tragfähige Beziehung.


    Die einfache Lösung ist sicher, jeder behält seine 4 Wände und es läuft eine Art „Wechselmodell“ hinaus ( vorausgesetzt die möglichen Kids der Next sind >14Jahre :schnuller und halten auch ne Nacht ohne Mami aus...) , das setzt aber voraus, dass Next nicht weiter als 30-35min entfernt ist...., also maximal 50 km.


    Mich würde nun einfach mal interessieren, wie habt ihr den Knoten sinnvoll gelöst, bzw. welche Kompromisse seid ihr dabei eingegangen.... ?


    LG Mike

  • Von uns hatte jeder Wohneigentum in das jeder mehr oder weniger lang Zeit, Geld und Liebe investiert hatte und an dem jeder mehr oder weniger stark hing. Nach ca einem halben Jahr Hi und her, unter der Woche hier und am Wochenende dort, heut kann ich nicht, die Handwerker kommen, ich muss unbedingt rasenmähen, und was weiß ich, haben wir beschlossen, ganz oder gar nicht.


    Wir haben beide verkauft und was gemeinsames gekauft. Groß genug, dass sich jeder verwirklichen kann, dass man sich auch mal gut aus dem Weg gehen kann, aber einfach was eigenes, neues. Etwas, das man mit eigenen und neuen Erinnerungen füllt.


    Wir haben vorm Finanzamt eine GbR gegründet und provitieren noch viele Jahre beide davon.

    Finde Dein Licht und finde Deine Schatten. Erst dann wirst Du zu Deiner Mitte finden.

  • wie habt ihr den Knoten sinnvoll gelöst,


    Wir haben uns für das Wechselmodell entschieden, und sind beide sehr sehr glücklich damit :daumen


    aktuell planen wir einen gemeinsamen 3. Wohnsitz als Ferienwohnung im Süden :brille

    Lieber Gruss


    Luchsie


    Dein Denken kann aus der Hölle einen Himmel und aus dem Himmel eine Hölle machen.


    Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. (Epikur)

  • Also bei uns war es so, daß wir aus jeweils einer Wohnung in ein Haus gezogen sind und erstmal sämtlichen Hausstand behalten haben.
    GsD war der Keller so groß, daß man dort alles unterstellen konnten, inklusive Couchgarnitur und zweiter Küche. Meine Küche hab ich allerdings verkauft, aber im Haus war eine Küche und der Mann hat seine mitgenommen.


    Im Haus war es so, daß wir erstmal sehen mussten, wo wir was unterbekommen. Das war teils echt zusammengewürfelt und benötigte harte Verhandlungen. Aber jeder konnte Teile nennen, die unbedingt ins Haus mussten und die wurden dann untergebracht.


    Als wir dann 2 Jahre später ins Eigenheim gezogen sind, haben wir uns von allerlei getrennt. Der Hauskauf wurde so abgewickelt, daß nur einer im Grundbuch steht und bei Trennung klar ist, daß der Andere ausgezahlt wird.


    Beim Einrichten haben wir es so gehalten, daß jeder einen Raum einrichten durfte, also quasi in dem Raum mehr oder weniger freie Hand hatte.


    Wenn mein Partner ein eigenes Haus gehabt hätte, hätte ich vermutlich besprochen, welches Haus am Besten die Bedürfnisse erfüllt und das Andere dann vermietet. Beide Häuser bewohnen wäre eine Verschwendung finde ich.


    Wenns dann doch in die Brüche geht, gibt es ja die Möglichkeit einer Eigenbedarfskündigung, von daher hat man eine Rückzugsmöglichkeit, falls es doch nicht klappt und ist nicht mit einem gemeinsamen Haus aneinander gebunden.

  • Mein Mann ist bei mir eingezogen. Er hatte damals eine feuchte 2ZKB, in der ihm die Kleidung verschimmelt ist - ich lebte in einer DHH mit Garten. Er hatte nicht viele Möbel, wir haben sie gut in meine vorhandenen einbinden können.

  • Gerade wenn es Kinder aus Vorbeziehungen gibt sollte man das
    genau abstimmen. Nicht das die Erben einen dann vor die Tür setzen.
    Ich kenne viele mit erwachsenen Kindern die 2 Wohnsitze haben.
    Das ursprüngliche Familienzuhause und eins mit dem neuen Lebenspartner.

  • was ist mit dem möglichen Inventar der Next, wenn diese tatsächlich einziehen möchte.... ? Gut die nächsten 3-4 Jahre wird das wohl nicht passieren,


    und dann machst Du dir jetzt schon Gedanken darum? :wow


    Wir haben beide verkauft und was gemeinsames gekauft.


    früher, also vor 10 Jahren oderso, war das sicher noch gut möglich. Heutzutage ist nur das Verkaufen leicht und gewinnbringend, aber man finde mal ein neues schönes UND bezahlbares Zuhause in schöner Stadtlage...


    Ich persönlich würde, wenn man nicht allzu weit voneinander weg wohnt, auch das Wechselmodell bevorzugen. Aber ich denke, das ist einfach typabhängig (im zweifachen Sinne ;-)

    _________________________________________________________________________
    keks3


    life is a tale told by an idiot, full of sound and fury, signifying nothing (shakespeare)
    'Does anybody remember laughter?' (R.P.)

  • Gut die nächsten 3-4 Jahre wird das wohl nicht passieren


    Und ich dacht schon ich mach mir viel zu früh über alles mögliche Gedanken ;)


    Ich kann jetzt auch nur theoretisch sprechen, aber: ich hab kein Wohneigentum, bis auf 1 Möbelstück nichts, an dem mein Herz hängt (wohl aber viel, was man gut mitnehmen könnte), von dem her wär ich wohl der ideale Partner für einen Zusammenzug :lach Nur ortsmäßig bin ich - zumindest bis Junior erwachsen ist - ein wenig unflexibel, da wär ich maximal fürs nächste oder übernächste Dorf zu begeistern.


    aktuell planen wir einen gemeinsamen 3. Wohnsitz als Ferienwohnung im Süden :brille


    Das find ich ne tolle Idee :love

  • Mike, mach Dir doch jetzt darüber noch keinen Kopf.
    Verarbeite erstmal die Trennung :troest


    Manchmal ergibt es sich dann ganz einfach.
    Ich hab auch Wohneigentum und dachte, das kann nie was werden.
    Und dachte auch, daß es für mich gar nicht wichtig ist, zusammen zu wohnen, eine Fernbeziehung wäre auch okay ( hat ja auch Vorteile ;-) )


    Und dann war alles ganz easy.


    Mein Partner war viele Jahre im Ausland und hatte kein Wohneigentum, also kein Problem.
    Und da man ja zusammenwächst und auch die Kinder groß werden ( man nicht mehr so gebunden ist) wachsen dann auch gemeinsame, andere Pläne.


    Es steht noch nicht fest, eben aufgrund der momentanen Preise, aber im Plan ist durchaus, dieses Haus zu verkaufen und gemeinsam was " Neues" anzufangen.
    Man entwickelt sich ja auch weiter, man entwickelt evt. andere Träume oder Ziele und dann werden auch andere Dinge wichtig, als genau " dieses Haus", das aus einer anderen Zeit, mit anderen Träumen entstanden ist.

    " Lebensmotto" Alle Sorgen hinaus auf`s Meer schicken und kleine Gluecksmomente sammeln, wie Muscheln am Strand

  • Hallo Mike,


    also mein Schatz hat auch ein Haus und möchte natürlich, dass wir irgendwann zu ihm ziehen. Ich bin da aber ein "gebranntes" Kind und habe nunmehr beschlossen, wenn es denn mal soweit sein sollte, meine Wohnung zu behalten und unter zu vermieten. So eine tolle Wohnung bekomme ich nie wieder und ich hätte Sicherheit, falls es doch "schief geht". Da aber eine Exfrau sehr uneinsichtig ist, was Hausaufteilung angeht, überlegen wir, dann vielleicht doch auf Verkauf des Hauses zu gehen und uns gemeinsam etwas Neues zu kaufen. Aber alles muss reifen, es braucht einfach Zeit.


    ... jetzt brauchst Du ja erst mal eine Frau für Deine Planungen.... :D Ich wünsche Dir viel Glück dabei... :thumbsup:

    Alles, was Ihr also von anderen erwartet, dass tut auch Ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten Mt 7,12

  • Mike, mach Dir doch jetzt darüber noch keinen Kopf.
    Verarbeite erstmal die Trennung


    Vielleicht wird auch andersrum ein Schuh daraus... Also - Trennung verarbeiten - klar...


    Bis vor kurzem hätte ich wahrscheinlich auch gesagt, nu nimm doch dem Universum/Schicksal/Leben/lieben Gott (bitte das für sich passende einsetzen) nicht so viele wunderbare Möglichkeiten, in dem Du Dich selbst jetzt schon so mit Details beschränkst. Ich durfte aber jüngst lernen, dass es, je mehr Erfahrungen man schon gemacht hat, je mehr man also weiß, was man auf keinen Fall mehr will (schöne Umschreibung für "je älter man schon ist"), um so wichtiger ist es, sehr präzise zu sein, mit seinen Wünschen ans Leben; mit dem, was man will...


    Es schadet also gar nichts, lieber Mike, sich jetzt schon mal damit zu befassen, wie Du Dir das denn am schönsten vorstellen kannst. Also - dabei nicht in den Problemen hängen bleiben, die da kommen könnten. Sondern für Dich klar bekommen, was DU wirklich möchtest. In Deinem Haus bleiben? Vielleicht jemanden finden, der ganz nah wohnt, so dass das "Wechselmodell" ganz leicht durchführbar ist? Das kannst nur Du für Dich entscheiden. Klar - wenn Du hier fragst, kommen vielleicht noch Möglichkeiten zu Tage, an die Du noch gar nicht gedacht hast. Deshalb finde ich das total in Ordnung, jetzt schon zu fragen.


    Und wenn Du Dir das alles für Dich klar hast und in den schönsten Farben ausgemalt, darf die Frau kommen, die genau dazu passt...

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Und wenn Du Dir das alles für Dich klar hast und in den schönsten Farben ausgemalt, darf die Frau kommen, die genau dazu passt...


    meiner Erfahrung nach, kommt es dann gaaaaaaaaaaaaanz anders....


    dann kommt "die" Frau- und alles, was man sich vorher so schön zusammengebastelt/gewünscht hat, muss über den Haufen geworfen werden :D


    man nennt das "Leben ist das, was passiert, während wir so schöne Pläne machen" :lach

    Lieber Gruss


    Luchsie


    Dein Denken kann aus der Hölle einen Himmel und aus dem Himmel eine Hölle machen.


    Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. (Epikur)

  • Wir haben nach 2/3 Jahren Beziehung unsere beiden Wohnungen aufgegeben (er seine Single 1,5 Zimmer und ich meine Alleinerziehenden 2 Zimmer) und sind zusammengezogen in 3 Zimmer. Er hat allerdings keine Kinder. Seit knapp 12 Jahren geht das, inklusive zwangsläufiger Umzüge, gut. :)


    Warum auch unbedingt zusammen ziehen? Sollte ich jemals wieder Single sein, werde ich auf jeden Fall meinen eigenen Wohnraum behalten in der nächsten Beziehung. Ich habe gern alleine gewohnt und je älter ich werde, desto schwerer wird es mir fallen mich an jemand Neues zu gewöhnen. Hier ist es allerdings auch utopisch bezahlbaren Wohnraum zu finden. :-(

  • meiner Erfahrung nach, kommt es dann gaaaaaaaaaaaaanz anders....


    dann kommt "die" Frau- und alles, was man sich vorher so schön zusammengebastelt/gewünscht hat, muss über den Haufen geworfen werden


    man nennt das "Leben ist das, was passiert, während wir so schöne Pläne machen"


    Dann warst Du mit der Bestellung nicht präzise genug... :tongue: Aber das macht ja auch nichts - solange es allen Beteiligten damit gut geht... ;)

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • ....ich muss euch allen schon mal einen lieben Dank aussprechen, für die interessanten und netten Antworten :thanks: , bin gespannt, ob sich noch ein paar hier outen wollen. Gefühlt steht bei mir das Wechselmodell on top...., ein Haus in der Lage und mit so schöner Aussicht bekomme ich hier in der Gegend definitiv nicht wieder, zumal die Preise hier in den letzten Jahren horrend gestiegen sind. Es ist alles barrierefrei, das hatte ich bei den Umbauten immer im Blick. Dass ich von hier weggehe wäre eine harte Entscheidung, auch gegenüber meinen Eltern (Ü80) , sie wohnen nur zwei Straßen weiter. Da sehe ich mich moralisch in der Pflicht, wenn da was wäre..., Geschwister habe ich keine.


    LG Mike

  • Wie ich es verstanden habe, gibt es jetzt im MOment keinen Grund eilig etwas entscheiden zu müssen.


    Lass es einfach wachsen :strahlen


    Gut Ding braucht Weile

  • Mit 50 gehörst Du auch noch nicht zum alten Eisen oder auf die Resterampe.


    Naja .... neulich war hier die Rede von "Gammelfleisch" :D



    :tuschel Ich darf das zitieren: Ich bin noch deutlich älter