Heute wieder Konflikt auf Offener Bühne?

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Das AE-Team wünscht euch ein schönes neues fröhliches Jahr 2021 und viel Gesundheit :)
  • Kaj

    Besten Dank für das Teilen deiner Sichtweise!

    Wie du schreibst, "man kann ... herauslesen "; je nachdem mit welcher Grundüberzeugung man herangeht, findet man es auch.

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • Ich hätte auch keinen KV dabei haben wollen. Die einzigen Ausnahmen waren Schuleingang, Konfirmation und Abientlassungsfeier.

    Klar. Das kann ich auch nachvollziehen. Aber das Recht stünde ja dann Vollbio auch zu, dass die Mutter es sich kneift in seinen Zeiten auf Veranstaltungen aufzuschlagen.

    Und ich empfinde die Mutter schon an vielen Stellen als übergriffig (auch neben den Backpfeifen) ...

    Vollbio : Mich wundert es schon, dass das JA sich so bedeckt hält. Auch die KiTa/ Schule hätte ja die Möglichkeit einer Gefährdungsbeurteilung, wenn Gewalt in der Familie vorliegt. Was macht da das JA so zögerlich?

    Was sagen diese denn zu diesen Vorfällen?

    In anderen Beratungsstellen kann man auch anonym sich Hilfe holen. Vielleicht einfach noch mal, um einen anderen Input zu bekommen. Wenn das JA nicht hilfreich ist, dann hättest du ja auch sonst nichts zu verlieren.

    Meines Wissens nach kann eine Familienhilfe vom Gericht auch angeordnet werden. Verbessert mich ruhig, wenn ich da falsch liege.

    Mit für dich selbst Hilfe holen meinte ich weniger, Möglichkeiten zu finden der KM "eins auszuwischen", sondern eher mal bei sich selbst zu schauen, was in eurer jetzigen Familie besser laufen könnte, damit die Kinder zumindest einen sicheren Hafen haben. Mein ganz persönliches Gefühl (ja, aus der Ferne) ist, dass die Kinder von beiden Elternteilen ständig überrannt werden, vor vollendeten Tatsachen gestellt werden und inmitten eines Kriegsschauplatzes stehen. Deine Kinder beschäftigen sich schon viel zu sehr mit erwachsenen Problemen. Du wirst die KM nicht ändern können, aber deinen eigenen Umgang damit und etwas Selbstreflektion täte gut.

    Manchmal hilft es auch etwas für einen gefühlt Negatives in etwas Gutes zu verwandeln. Die Ex schmeißt eine riesige Party? Ist doch super für deine Kids. Meine Biene würde sich alle Finger nach so einer Party lecken.:lach Freu dich doch einfach mal für sie und stecke nicht die Energie darein zu überlegen welchen Nachteil du davon hast oder welchen (gefühlten) Vorteil die KM.

  • Zitat von Vollbio

    dass sie aber ihren Papa nicht zu Ihrer Party einladen dürfen

    Du lädst deine Ex aber selbstverständlich zu allen Feiern/Kaffeekränzchen/etc. ein? Zur Taufe des neuen Geschwisterchens ist sie natürlich auch dabei? Ex ist Ex und das aus gutem Grund. Angenommen, es gebe Kontakt zwischen Junior und seinem Vater, dann würde dieser hier auch nicht willkommen sein. Einzige Ausnahmen wären wohl Konfirmation und Schulentlassfeier, würde er erwarten, zu Grillfeiern oder anderen Partys eingeladen zu werden, könnte ich mir das Lachen wohl nur schwer verkneifen.

  • Vollbio: Ui, klingt echt belastend. Aber wenn das JA eh nichts macht, stünde doch jetzt dem Kontakt zum Kinderschutzbund etc nichts mehr im Wege. Wenn die sich ausklinken, sobald du andere Vereine miteinbeziehst (wobei ich bezweifel, dass das JA das einfach so kann, denn das ist doch schließlich ihre Arbeit), dann würde ich es wohl jetzt drauf ankommen lassen. Wirklich was unternehmen tun sie ja jetzt auch nichts.

    Ansonsten finde ich es echt komisch, dass deine Ex sich quer stellt und damit hat sich's. Ich dachte immer dass sich Mitarbeit positiv auf die Entscheidungen des JAs auswirkt und nicht dass das JA nur aktiv wird, wenn der problematische Elternteil Bock drauf hat. :hae: Ich glaube dann würde ich der Ex echt mal auf den Sack gehen und einfach mal bei ihr auftauchen, wenn die Kids in der Kira sind und auf Beleidigungen nicht mehr reagieren bzw mir diese verbitten. Dann würde sie von mir auch eine klare Ansage kriegen und zwar so, dass sie es nicht darauf ankommen lassen wollen würde, nochmal solche Aktionen wie zu Halloween zu starten. Aber wahrscheinlich einfacher gesagt als getan.

  • friday

    Nach dem ersten Polizei Einsatz wurden wir Kunden des Jugendamtes. Diese haben ihr eine Frau aus dem Programm PAT, Parents As Teachers zur Seite gestellt. Nach 2 Jahren hat sie diese abgewimmelt und seither konnte sie wieder machen, wie sie will.

    war darunter auch der , wo Dir eine Kontaktsperre auferlegt wurde, der wegen dem Kinderpornographischen Material von einem Bekannten der Mutter?


    Ein letztes Mal,

    Du beschreibst hier seit Jahren das totale Versagen der KM, berichtest gar über strafrechtlich durchaus relevante Dinge.Das Schlagen von Kindern ist strafbar!

    Seit 2015 hier im Forum, aber der Stress ging meiner Erinnerung nach schon 2013 los.

    Mindestens 4 Jahre wenn nicht gar 6 guckst Du zu.

    Ich bezweifle wirklich ,das ein Therapeut der mitbekommt, das ein Kind geschlagen wird etc die Füsse still hält.


    Noch mal verabschiede Dich von Deiner Opferrolle ,Opfer sind hier alleine die Kinder.

    Verabschiede Dich von Deinem Schwarz Weiß Denken.


    Liebe Grüße


    Ute

  • Früher hätte ich auch immer gesagt, "Gib´ keine Ruhe beim Jugendamt - die müssen doch..." Nachdem ich in der direkten Nachbarschaft mitbekommen habe, wie das so gelaufen ist, mit dem Jugendamt, bin ich da auch etwas desillusioniert. Nach mehreren Anrufen von verschiedenen Nachbarn dort , kam kurzzeitig eine Dame. Vielleicht so eine Familienhilfe. Wenn andere dabei sind, kann die Mutter sich halbwegs zusammenreißen, das merkt man auch, sobald Besuch da ist, im Garten.

    Andernfallls geht es genau so weiter, wie vorher auch. Die Kinder werden ständig angebrüllt; es fallen Dinge "Geh in Dein Zimmer jetzt, Du A....och!" Und der Geräuschkulisse nach, wird sie auch handgreiflich.

    Der Vater, mit dem ich mehrmals gesprochen habe, hat alles versucht; er "bekommt" die Kinder nicht. Es ist vorgekommen, dass sich ein Kind an ihn geklammert hat, beim Zurückbringen nach dem Wochenende, es wolle nicht zurück zur Mama.


    Mir blutet dabei so das Herz; ich hätte so etwas von Seiten des JA und des Gerichts nicht für möglich gehalten.


    Was das "Auftauchen" der Mutter betrifft - sage ich es nochmal - sämtliche Veranstaltungen fallen gefühlt in Deine Betreuungszeit, Vollbio. Ja, dafür kannst Du nichts, bei den Terminen, die von außen festgelegt werden. Trotzdem sind das Dinge, die die Mutter sicherlich auch gerne miterleben möchte.

    Dass sie nicht beim Laternenumzug war, kann Rücksicht gewesen sein. Du wirst es ihr vermutlich eher als Desinteresse auslegen.


    Was die Feier bei ihr angeht, habe ich ähnliche Gedanken wie Kaj. Du erwartest ernsthaft dort eingeladen zu sein? Und weil das nicht so ist, unterstellst Du ihr selbstsüchtige Absichten und dass sie die Feier nicht für die Kinder macht, wenn sie schon bei allen Gelegenheiten eigentlich nicht erwünscht ist?

    Hast Du mal im Vorfeld zu ihr gesagt, dass die Kinder sich bestimmt freuen würden, wenn sie auch zum Laternenumzug kommt? Bevor es immer so eskaliert, dass die Kinder lieber verzichten, als sich dem auszusetzen? Was für ein Armutszeugnis ist das, wenn die Kinder nicht an so einem Umzug teilnehmen wollen, aus Angst vor Euren Reaktionen? Und nicht nur für die Mutter...

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Denke auch - immer nur die Fehler bei der km suchen ist das absolut falscheste - den Kindern ist damit nicht geholfen und alleine um die geht es.
    wenn meiner Tochter jemand was tun würde- würde ich Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit die Kinder Hilfe bekommen.
    und auch ich lade kv nicht ein, warum auch?! Für was?!
    du holst dir ständig neue Themen, aber passieren tut nichts, kümmere dich doch mal wirklich um was OHNE immer anderen die Schuld zu geben!

  • Ich würde die Kinder sicher liebend gerne ganz bei mir wohnen haben, aber das würde die KM eben auch. Und meine Befürchtung ist, dass wenn das WM angetastet wird und man abwägt, wo sollen die Kinder ihren Lebensmittelpunkt haben, dass nicht nur die arme Mama punktet, sondern vor allem die Geschwisterbindung zur mittlerweile anderthalbjährigen Halbschwester.

    Unser Säugling, wenn sie dann die nächsten Tage hier landen wird, mit ihr sind sie doch noch überhaupt nicht zusammengewachsen. Da sehe ich die größte Gefahr, dass ein Gang vors FG mir ein Eigentor einbringen würde.

    Erschreckend, aber da kam mir gleich der Gedanke, dass die neue Frau und das neue Baby dazu dienen, dir auch hier eine bessere Position zu verschaffen... dann habt ihr ja auch die Halbschwester/den Halbbruder und die Bindung, sollte es vor das FG gehen...:rolleyes3:

    Ich bin einfach zu kopflastig, um viele deiner Entscheidungen nachvollziehen zu können, was so Frauen und Kinderproduktion anbelangt...

  • Fluffi


    Ich wollt es nicht schreiben. Aber ich hatte haargenau die gleichen Gedanken.


    Vollbio wirft seiner Ex immer Berechnung in allem vor. Diesbezüglich steht er aber seiner Ex in nichts nach.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Vollbio du siehst wie das hier gesehen wird und vermutlich(!) wird es dir ähnlich gehen wenn du beim Jugendamt vorstellig wirst. Das kann dann gewaltig nach hinten los gehen. Daher lass dich vorher(!) von jemanden beraten der dein Amt und vor allem deine SB auch wirklich kennt.

    Das eine Mutter ihre Kinder schlägt, geschenkt, das juckt weder hier noch bei den meisten Ämtern ernsthaft jemanden.

    Klar "Oh wie schlimm und schrecklich" wird geheuchelt um dann direkt weiter zu gehen und deine Fehler auf zu rechnen.

    Da muss man sich halt drauf einstellen und da mache ich weder hier noch beim Amt jemanden Vorwürfe da es gesellschaftlich einfach so drin ist.


    Deine Ironie weiter oben habe ich verstanden, allerdings dein Schlusssatz, was meinst du damit, ganz ohne Ironie?

    mit (sinngemäß)"der Drops ist mit Geburt von Nummer 2 eh gelutscht" meinte ich das du dann das Jammern einstellen kannst da es dann keine Möglichkeit mehr gibt im Notfall die Kinder zu dir zu nehmen.

    Wer nimmt schon einer Mutter einen Säugling weg? Wirst du nicht finden zumal wir ja gelernt haben das Schläge nicht so schlimm sind und wenns dann noch kulturell bedingt ist...wenn du da ein Fass auf machst musst du aufpassen nicht noch als Nazi da zu stehen.

    Siehe weiter vorn, aufhören zu jammern, zahl pünktlich und freue dich das du dein Kind überhaupt sehen darfst.

    Erziehung ist nicht deine Sache, mach den Spaßonkel und gut ist.

    2 Mal editiert, zuletzt von Agrippa ()

  • Das eine Mutter ihre Kinder schlägt, geschenkt, das juckt weder hier noch bei den meisten Ämtern ernsthaft jemanden.

    Sorry, Agrippa, das möchte ich so nicht stehen lassen. Ich sehe - auch in anderen Threads - deutliche Aufforderungen dahingehend, endlich mal was für die Kinder zu tun, weil es einfach nicht geht, dass Kinder geschlagen werden, weder von einem Elternteil - egal welchem -, noch von Großeltern oder sonst irgendwem. Da ist hier im Forum ganz oft schon die Aufforderung gekommen, dass sich Vollbio ernstlich dahinter klemmen soll, um die Kinder davor zu schützen. Warum wird denn so oft geraten, er soll sich an JA/Anwalt/Caritas/Kinderschutzbund oder sonst wo hin wenden? Doch genau aus diesem Grund. Ein wenig OT möchte ich auch sagen, dass du schlechte Erfahrungen mit Behörden gemacht hast, und so, wie es bei dir gelaufen ist, war ganz großer Mist. Doch daraus zu schließen, dass es immer und überall so läuft, finde ich auch nicht richtig. Tatsächlich ist es z.B. bei uns so (wie ich ja auch schonmal in einem anderen Thread geschrieben habe), dass ein Mädchen ohne viel Federlesens von einem Tag auf den Anderen vom JA zum Vater gegeben wurde, weil die Mutter betrunken durch die Straßen gezogen ist, während die Kleine alleine in der Wohnung war. Und bis heute ist es so, dass die Mutter nicht mal über Nacht Umgang mit der Tochter bekommt. Also nix mit Mamabonus und so.


    Was mir bei Vollbios Threads so wehtut ist, dass ich das Gefühl habe, er WILL was tun und ist zu verkopft um es dann auch wirklich zu TUN. Klar ist es schwer, aus der Entfernung und in Kenntnis nur einer Seite das ganze Drama einzuschätzen. Aber was ich hier lese, empfinde ich als einfach nur schlimm.

    Die Kinder leiden seit Jahren und drücken das auch in Verhaltensauffälligkeiten aus. Die Mutter begeht aktiv strafbare Handlungen (Kinderpornographie, Kindesmisshandlung) und es passiert nichts. Es wird geredet und geredet und geredet und nichts getan. Ich glaube, dass du, Vollbio, das Bestmögliche für deine Kinder willst. Aber aus der Entfernung betrachtet wirkt deine Herangehensweise auf mich oft extrem kopflos. Anstatt die Probleme der Kinder ernsthaft anzugehen, machst du ständig neue Baustellen auf, oft als Schnellschuss. Sei es die spontane Heirat einer Frau, die die Kinder nicht einmal als Partnerin kennen, oder der Hauskauf, oder der Hund, der hätte angeschafft werden sollen (was ja Gott sei Dank wohl nicht passiert ist). Ich verstehe nicht, warum das alles zusätzlich sein muss, wo doch die Kinder allein schon Baustelle genug waren. Anstatt die Kraft zu bündeln und sich auf dieses Problem zu fokussieren, wird Energie und Zeit auf zig verschiedene "Kriegsschauplätze" verteilt. Und darauf, was die Mutter tut bzw nicht tut ( Stichwort Schwarzarbeit usw.). An den wirklich wichtigen Dingen - der körperlichen und geistigen Unversehrtheit der Kinder - wird nur oberflächlich rumgedoktort und viel, viel, viel geredet, anstatt wirklich mal Nägel mit Köpfen zu machen. Mir fehlt das Kämpfen, das bedingungslose Einsetzen für die Kinder. Klar, jeder Kampf beinhaltet auch die Möglichkeit zu verlieren. Aber dadurch darf ich mich als verantwortungsvolles Elternteil nicht lähmen lassen. Agrippa, klar, dein Weg war steinig und beschwerlich. Aber würdest du ihn im Nachhinein betrachtet nicht auf jeden Fall noch einmal genauso gehen, für deinen Sohn? Wenn mein Kind das durchmachen müsste, was Vollbios Kinder grade durchmachen, ich würde alles andere - auch mein persönliches Wohl, wie z.B. eine Partnerschaft - hintanstellen, um meine Kraft und meinen Fokus gebündelt auf dieses Problem zu richten.


    Vielleicht ist es jetzt ein wenig wirr, aber das ist es, was mich an Vollbios Beiträgen oft buchstäblich sprachlos und mit einem unguten Gefühl im Bauch zurücklässt.

    Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer...

  • JayCee, hier schreibt jeder seine Meinung und Ansichten und wenn ich die Masse der Antworten in diesem Beitrag + meine Erfahrung mit Behörden zusammen rechne dann bin ich eben bei meiner ganz persönlichen Meinung angekommen. Tut mir ja auch leid wenn die nicht jedem gefällt.

    Das es ganz anders laufen kann mag sein aber ich persönlich(!) würde damit nicht rechnen.

    Wenn ich eins gelernt habe dann das man immer mit dem schlimmsten rechnen muss und wenns besser läuft kann man sich freuen.

    Damit bin ich am besten gefahren aber bis dahin ist viel kaputt gegangen.


    Mal komplett Klartext:

    Vollbio schreibt hier nicht erst seit gestern und da wir die KM nicht hören/lesen glaube ich ihm halt mal.

    Von daher wäre es für mich das beste wenn die Kinder* in eine liebvolle Pflegefamilie kommen würden die ihnen eine glückliche Kindheit ermöglicht.

    Dazu wird es aber nicht kommen das ist mir bewusst.

    Daher mein Rat an Vollbio das er sich raushalten, Unzulänglichkeiten der KM (die er sich ja eh nur ausdenkt) ignorieren und den Kindern bei seinen Umgängen eine schöne Zeit machen soll.


    *kommt ja bald ein zweites welches die Lage noch massiv verschärft


    Agrippa, klar, dein Weg war steinig und beschwerlich. Aber würdest du ihn im Nachhinein betrachtet nicht auf jeden Fall noch einmal genauso gehen, für deinen Sohn?


    Ganz klar Nein!

    Mein mit Abstand größter Fehler war es in einer Stunde der Schwäche völlig unvorbereitet zum Jugendamt zu gehen und dort ernsthaft Hilfe für mein Kind zu erbitten. Das war selten blöd und bisher der größte Fehler meines Lebens. Mein König sollte auf dem heiligen Altar der politischen Korrektheit verheizt werden das wünsche ich halt niemanden.

    Das ist etwas was ich mir bis heute nicht verziehen habe und weshalb ich mich zu gegebener Zeit bei meinem Kind entschuldigen werde.

    Einmal editiert, zuletzt von Agrippa ()

  • Deine Meinung und Erfahrungen sind genauso wichtig und richtig wie die aller Anderen auch. Ich verwehre mich nur ganz entschieden gegen die Unterstellung, dass es hier keinen juckt, wenn Kinder geschlagen werden.



    Ok, vielleicht würdest du anders an die Sache rangehen. Aber ich gehe davon aus, dass du auf jeden Fall nicht die Hände in den Schoß gelegt und nichts getan hättest, außer deinem Filius einige schöne Stunden während deines Umgangs zu bereiten? Immerhin kommt die Pflegefamilie, von der du schreibst, ja auch nicht einfach so daher, sondern irgendwer muss sich irgendwie irgendwo drum kümmern.

    Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer...

  • Deine Meinung und Erfahrungen sind genauso wichtig und richtig wie die aller Anderen auch. Ich verwehre mich nur ganz entschieden gegen die Unterstellung, dass es hier keinen juckt, wenn Kinder geschlagen werden.



    Ok, vielleicht würdest du anders an die Sache rangehen. Aber ich gehe davon aus, dass du auf jeden Fall nicht die Hände in den Schoß gelegt und nichts getan hättest, außer deinem Filius einige schöne Stunden während deines Umgangs zu bereiten? Immerhin kommt die Pflegefamilie, von der du schreibst, ja auch nicht einfach so daher, sondern irgendwer muss sich irgendwie irgendwo drum kümmern.

    Ich bin halt der Meinung da sich hier einige auf Vollbio eingeschossen haben und sie ihm Lüge unterstellen das die KM die Kinde rgeschlagen hat und selbst wenn ist das aus kulturellen Gründen gar nicht so schlimm. Lese die Beiträge da steht es.

    Jetzt kommst du an eine politische Soldatin die beim Jugendamt arbeitet und der gleiche Mienung ist.....da ist den Kindern schon geholfen wenn er rein kommt ...oder eher nicht.


    Für mich war es jenseits jeder Vorstellungskraft das ich mein Kind nicht bei mir habe und den 14 Tages Spaßonkel mime von daher sind die Voraussetzungen andere.

    Hätte die KM mein Kind vor meinen Augen geschlagen wäre das garantiert ganz ganz anders eskaliert wie bei Vollbio daher bin ich froh das unsere KM kein Freund physischer Gewalt war.


    Die Pflegefamilie ist halt auch wieder (wie bei ALLEN hier) meine ganz persönliche Meinung zu dem was ich bei ihm so raus lese. :frag Das diese Variante in der Praxis nicht umsetzbar ist sollte jedem klar sein.

  • Zum Thema Gewalt gegen Kinder und Hilfe durch: Jugendamt, Kinderschutzbund und ähnliche Institutionen.


    Meine persönlichen Erfahren waren denkbar schlecht.

    Als erste Reaktion und in dem Glauben, dort nimmt man sich des Problems an, habe ich mich bei unserem JA gemeldet.


    Das hätte ich mir sparen können. Vom JA kam überhaupt keine Reaktion. Warum das so war, ist mir bis heute nicht klar. Ich kann nur vermuten, man hat mir nicht geglaubt.


    Aus heutiger Sicht kann ich daher nur raten, sich umgehend an die Polizei zu wenden. Die müssen eine Anzeige aufnehmen und Ermittlungen anstellen. Das Einschalten der Polizei zeigt Wirkung.


    Der Kinderschutzbund hat hier anfänglich auch nicht auf meine Schilderungen und mein Hilfeersuchen reagiert.

    Im Gegenteil, man stellte meine Aussagen in Zweifel.


    Das hat mich ja total sauer gemacht. Weder Hilfe vom JA noch vom Kinderschutzbund.

    Man hätte Karl nur befragen müssen, was mein Vorschlag war. Wollte aber niemand.

    Mir kam es so vor, als wollte man die Wahrheit nicht hören.


    Meine Idee: Jetzt wendest du dich direkt ans FamG. Mal sehen, ob man dich dort auch abwimmelt.


    Und damit an meiner Aussage zur Gewalt der KM gegen Karl erst überhaupt keine Zweifel aufkommen, legst du ein Video vor.

    Also habe ich einen Freund gebeten, die Übergabe, die wir zu Zeiten des WM in Bremen hatten, zu filmen.

    Heimlich natürlich.

    Und das war genau die Übergabe, wo die KM den schreienden und um sich schlagenden Karl aus meinen Armen riss, ihn anbrüllte und mit Gewalt und nur Hilfe ihrer Mutter in ihr Auto verbringen konnte.


    Mit diesem Video bin ich dann beim FamG aufgeschlagen. Ohne Termin und Anmeldung bin ich zur Richterin und sie hat sich das Video angeschaut. Sie meinte zwar, meine Vorgehensweise sei "etwas ungewöhnlich" und nicht ganz korrekt, aber das war mir in meiner Not relativ wurscht.


    Sie bat mich, das Video dem Kinderschutzbund zu zeigen, der ja den Verfahrensbeistand für Karl stellte.

    Die Richterin hat mich sofort dort persönlich angemeldet, verbunden mit der Bitte, sich dieses Video anzusehen und ihr sofort per Fax. eine Stellungnahme zu schicken.


    Danach ging alles blitzartig.

    30 Minuten nach dem Gespräch mit der Richterin war im beim Kinderschutzbund.

    Man schaute sich das Video an und 2 Stunden später ging ein Bericht per Fax. zur Richterin.

    Noch am selben Tag, gegen 15.00 Uhr, bekam ich eine Mail meiner Anwältin, das WM wird mir sofortiger Wirkung eingestellt.


    Damit war die Möglichkeit, Gewalt gegen Karl zu verüben, vorerst beendet.


    (später kam es dann bei 2 Umgängen leider doch wieder zu Gewalt gegen Karl, die die KM auch eingeräumt hat. Das ist noch so ein Problem, wo ich mit mir kämpfe. Ich hätte gerne nur noch begleiteten Umgang hier vor Ort. Aber da spielt das FamG im Moment noch nicht mit. Da es kaum Umgang gibt und es nicht bei jedem Umgang zu Gewalt kommt, sieht man noch keinen Grund für begleiteten Umgang. Es kommt der Wink mit dem Zaunpfahl, ich hätte doch schon viel erreicht. Einen KV, der das ABR für sein Kind erhält, gibt es nicht so häufig....)


    Meine Anwältin war von meiner Vorgehensweise, ein Video zu drehen und es direkt dem FamG zu zeigen, völlig überrascht. Eingeweiht oder zuvor um Zustimmung gebeten hatte ich sie nicht.

    Sie hätte mir davon abgeraten, meinte sie.

    Zu groß das Risiko, dass das FamG sich zu Handlungen gedrängt fühlt bzw. ein ET seine Interessen mit Druck auf das Gericht durchsetzen will.


    Das ahnte ich und genau darum habe ich sie nicht informiert.

    Solche Entscheidungen muss man mit dem Herzen treffen.

    Dann ist einem jedes Risiko wurscht, weil....man kämpft für sein Kind.


    Und das ist bei Gewalt gegen Kinder der entscheidende Punkt:


    Wir dürfen nicht zusehen und tatenlos bleiben.

    Egal, ob es das eigene oder ein fremdes Kind betrifft.

    Die Art der Gewalt darf keine Rolle spielen. "Körperliche Bestrafung, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig" so wörtlich der § 1631 Abs. 2 BGB.


    Das Androhen von Prügel oder Schlägen ist bereits eine seelische Verletzung.


    Der Schutz von Kindern vor oben definierter Gewalt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

    Keinen Schutz hingegen dürfen die Täter erhalten.

    Die Herkunft eines Täters, ev. aus einem anderen Kulturkreis, kann nicht als Rechtfertigung oder Entschuldigung für praktizierte Gewalt gegen ein Kind angeführt werden.


    Von mir auch ein klares NEIN zu der Äußerung, prügelnde Eltern würde ihr Kind dennoch lieben.

    Einen Menschen, den man von Herzen liebt, kann man nicht schlagen.

    Ich behaupte, Eltern, die Ihre Kinder oder ihren Partner schlagen, sind nicht zum Empfinden wahrer Liebe fähig.

    Warum das so ist - häufig haben solche Menschen selbst Gewalterfahrungen machen müssen, wozu ja auch seelische Grausamkeiten gehören - spielt bei der Bewertung ihres Verhaltens keine Rolle.

    Ein Erwachsener kann sich selbst reflektieren und ggf. in Therapie begeben.


    Dir, Vollbio, kann ich nur raten, endlich mit vollem Einsatz das Richtige für deine Kinder zu tun.

    JayCee, Fluffi und Elin haben dir dazu eine Menge ins Stammbuch geschrieben.

  • Dieser "Fehler" ist verzeihlich, Agrippa, und bedarf keiner Entschuldigung.


    Wer ahnt schon, dass die Jugendämter in dieser Weise handeln?

  • bay-of-russel

    Von einem Video würde ich heute auch abraten, ich hab ein nettes Bußgeld wegen verletzung des Persönlichkeitsrecht gezahlt und das Video wurde nicht angesehen...:"Ein weiterer Versuch von Agrippa die KM schlecht zu machen" (Richterin LG)

    Es wird agiert nach dem Motto es-kann-nicht-sein-was-nicht-sein-darf und daran halten sich erschreckend viele Behörden wie du ja auch gemerkt hast.


    Polizei und Anzeige, anders wirds vermutlich nix.

    Aber auch das ist schwer wenn du keine Zeugen hast die dann auch tatsächlich aussagen


    Du liest ja hier das deine und meine Erfahrungen mit Jugendamt und Kinderschutzbund ausnahmen sind und sonst niiiieeeee passieren :kicher


    Zum Thema Gewalt bin ich deiner Meinung das jemand der sein Kind schlägt oder zulässt das es geschlagen wird sein Kind nicht liebt.

    Einmal editiert, zuletzt von Agrippa ()

  • Es gibt trotzdem Jugendämter und Richterinnen die Kinder ihrem Vater zu sprechen.


    Die Ex von meinem Mann hat keinen Stich gesehen vor Gericht.


    Nur mal bemerkt um Vollbio vllt doch animieren zu können, sich durchzubeißen und in den Angriff zu gehen.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Es gibt trotzdem Jugendämter und Richterinnen die Kinder ihrem Vater zu sprechen.


    Die Ex von meinem Mann hat keinen Stich gesehen vor Gericht.


    Nur mal bemerkt um Vollbio vllt doch animieren zu können, sich durchzubeißen und in den Angriff zu gehen.

    und genau deshalb rate ich ihm sich zu aller erst eine Anwältin zu suchen die sich mit den Personen(!) an Gericht und Jugendamt sehr gut auskennt.

    Nicht leicht aber machbar.