Beiträge von faith

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    Wohnberechtigungsschein bringt auf jeden Fall etwas. Ich habe so vor einigen Jahren eine 3-Zimmer-Wohnung mit ca. 70qm mit Balkon, komplett neu saniert, das Bad nach meinen Wünschen gefliest bekommen, Warmmiete 445€ (ich hab den Nebenkostenabschlag im Nachhinein etwas höher setzen lassen, damits keine Überraschungen bei der Abrechnung gibt).

    Mich macht das sehr ärgerlich ist aber auch kein gutes Deutsch.


    Mein Sohn hat damit angefangen, als er in der schule Vergangenheitsformen gelernt hat, das hat ihn einfach durcheinander gebracht. Ich hab ihn korrigiert und gut wars. Auf ewiges nachfragen "was hast du?" hätte er mir irgendwann - zu Recht - vermutlich gar nix mehr erzählt.

    Zitat von Volleybap

    Ebenso beziehst du bei Unterhaltsvorschuss das volle Kindergeld (Ex bekommt das also nicht hälftig für den Unterhalt angerechnet)

    hab ich jetzt nen Denkfehler? Bei Unterhalt wird vom DDT Betrag das halbe Kindergeld abgezogen. Bei UVG wird vom DDT Betrag das komplette Kindergeld abgezogen. Mit UVG stehst du rein finanziell gesehen also schlechter da als mit Unterhalt (weils eben eine Ersatzleistung ist). Oder meintest du das ganz anders Volleybap? Das klang, als ob UVG besser wäre als Unterhalt.

    Zitat von Vollbio

    dass sie aber ihren Papa nicht zu Ihrer Party einladen dürfen

    Du lädst deine Ex aber selbstverständlich zu allen Feiern/Kaffeekränzchen/etc. ein? Zur Taufe des neuen Geschwisterchens ist sie natürlich auch dabei? Ex ist Ex und das aus gutem Grund. Angenommen, es gebe Kontakt zwischen Junior und seinem Vater, dann würde dieser hier auch nicht willkommen sein. Einzige Ausnahmen wären wohl Konfirmation und Schulentlassfeier, würde er erwarten, zu Grillfeiern oder anderen Partys eingeladen zu werden, könnte ich mir das Lachen wohl nur schwer verkneifen.

    Bis einschließlich 14 dürfen die Kinder bei Eltern oder Großeltern umsonst mit, danach gibt's die Jugendbahncard (so heißt die glaube ich), ist wie Bahncard 25, kostet aber nur 10€.


    Meiner ist jetzt 11 und fährt so im November auf mein Ticket mit nach Berlin, im Dezember nach Hamburg und vielleicht bekommen wir spontan auch noch Lust auf eine andere Stadt. So wird's wohl auch weitergehen, bis er 15 wird.

    Die Probe-Bahncard lohnt sich nur bei mehreren Fahrten während des Probezeitraums. Bei Nutella und/oder Kinder gibt's ein bis zweimal im Jahr Aktionen, wo man eine Packung kauft und mit dem darinliegenden Code einen 10€ Bahngutschein bekommt. Der Mindestbestellwert der Fahrkarten darf dann glaube ich 29,90€ nicht unterschreiten, aber mit sowas würden die Tickets für dich und den Thronfolger vermutlich auf ca. 30€ kommen, der Kurze fährt ja umsonst.


    Junior und ich machen recht oft solche Sparpreisfahrten und nutzen da beinahe jedes Mal einen solchen Gutschein oder aktuell die Probe-Bahncard.

    Antharia ich hab hier noch Juniors Ranzen aus der Grundschule, der Knilch braucht ihn jetzt nicht mehr. Wenn du einen günstigen Ranzen brauchst, sag Bescheid, dann mach ich dir mal Fotos.


    Ansonsten zum Thema: 1000€ und mehr finde ich für die Einschulung sehr heftig. Juniors Ranzen hat im Set 199€ gekostet, da waren top Buntstifte etc. drin. An Material und Sportsachen hab ich vielleicht 100€ max. ausgegeben. Wirklich allerhöchstens. Fotos zur Einschulung hat ein befreundeter Hobbyfotograf umsonst gemacht (wir waren im Park und haben Junior dort einfach laufen lassen, die Bilder sind wunderbar geworden), Schultüte plus Inhalt waren um die 50€. Wir waren danach mit der engen Familie beim Essen, das hat Juniors Patenonkel bezahlt (sonst hätte jeder selbst bezahlt) und haben danach auf der Kegelbahn der Feuerwehr Kaffee und Kuchen mit der weiteren Familien gemacht. Jeder hat was beigesteuert und Junior war happy. Kosten für mich insgesamt also ca. 350€. Ja, das ist auch viel Geld, aber so eine Einschulung kommt auch nicht plötzlich.

    Warum meinst du, dass das fürs Kind langweilig ist?


    Mein Junior und ich haben viele Städteurlaube gemacht, langweilig ist dabei keinem von uns je geworden. Ich bin dabei allerdings mal 3 Stunden mit dem Bus quer durch Berlin gefahren, weil der 4jährige Knirps auf meinem Schoß eingeschlafen war und ich ihn nicht wecken wollte. Auch im Strandurlaub allein unter Erwachsenen war ihm nicht langweilig, er kann sich von ganz klein an gut mit sich selbst beschäftigen und wirkt dabei immer ziemlich zufrieden.

    Ich möchte nicht wissen, wie viele Geld die Allgemeinheit dafür aufbringen muss

    Einiges, wenn alle so arbeiten, wie Juniors Beistandschaft. Als ich zu Hartz4-Zeiten dort nachgefragt hab, ob es etwas neues gibt und der KV vielleicht zahlen kann, kam von dort die Antwort "Solang Sie Sozialgelder bekommen kann Ihnen doch egal sein, woher Sie Ihr Geld kriegen." :kopf

    Die Lehrer meinen, er steht sich selbst im Weg, ich sollte über Medikamente nachdenken. Klar, macht den Schulalltag für sie ja auch leichter, muss man sich nicht extra kümmern

    Geht dein Sohn in eine Regelschule? Da ist doch eh kaum Zeit und Platz für Kinder "außerhalb der Norm", wie sollen die Lehrer da noch auf so heftige Probleme/Diagnosen wie ADHS adäquat eingehen können? Ich möchte nicht tauschen müssen.


    Bei Junior wurde im Juli nach fast einem Jahr Testung ADHS diagnostiziert. Seit Mitte Oktober nimmt er Methylphenitad, wir feilen gerade noch an der passenden Dosis. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht und ich hader ein wenig mit mir, warum ich ihn nicht schon früher beim KJP vorgestellt hab und ihm damit einiges erspart hätte. Sein Wesen hat sich kaum verändert, in manchen Teilen schon, aber zum positiven. Der Große war zeitweise sehr aggressiv, hatte keinerlei Impulskontrolle. Das ist wie weggeblasen. Im Unterricht kann er sich endlich konzentrieren, strukturiert arbeiten und dem Unterricht ohne Mühe folgen. Seine Lehrerin ist auch der Meinung, dass sich nun mit ihm ganz anders arbeiten lässt und er jetzt wirklich zeigt, was er kann. Vorher ohne das Medikament hatte er gar nicht die Kraft, das rauszulassen, weil er vom angestrengten Zuhören schon völlig erledigt war. Kein Wunder, dass die Abende zuhause die Hölle waren, so kaputt und fertig wie er war. Jetzt hat sich auch unser Alltag merklich entspannt, das merken auch Außenstehende.


    Ich stehe in engem Kontakt zur Lehrerin, ich kann ja schließlich nur sagen, wie mein Kind sich daheim verhält. Alles schulische kann seine Lehrerin am besten beurteilen und da vertrau ich ihr auch voll und ganz. Die KJP und ich telefonieren in regelmäßigen Abständen und sehen uns min. einmal im Monat zum Verlaufsgespräch, bis wir die passende Dosis und das passende Medikament gefunden haben. Zusätzlich bekommt der Große ab Januar Gruppentherapie Marburger Konzentrationstraining, alleiniger Baustein der Therapie darf das Medikament meiner Meinung nach nicht sein.


    Nebenwirkungen gibts bisher keine. Weder Kopf- noch Bauchschmerzen, kein Appetitverlust und ein Wachstumsstopp ist auch noch nicht zu verzeichnen (dafür ists aber auch noch zu früh).

    Sie weckt ihn jede Nacht

    Wo ist da der Hammer? So hab ich das damals mit Junior auch gemacht und wurde mir auch vom Kinderarzt empfohlen. Nach kurzer Zeit hatte sich das erledigt und er hat gemerkt, wenn er nochmal auf die Toilette muss. Auch heute steht er in 5 von 7 Nächten noch einmal gegen 1 Uhr auf um zur Toilette zu gehen.

    wenn er von jetzt an, früher ins Bett geht, also nicht völlig ko ist wenn er schläft

    Was versprichst du dir davon?