Beiträge von Vollbio

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    Kurzes Update:

    Ich habe grade mit meiner Frau darüber gesprochen. Sie sagt, dass sie nicht glaubt, dass die Tochter geweint habe. Im Gegenteil: Sie nimmt bei meiner Tochter eine ablehnende Haltung wahr, von Anfang an.

    Konkret, nach diesem einen Streit, in dem u. a. auch von Trennung gesprochen wurde, sagte sie zu meiner Frau mehrmals, erst, dass sie solle und dann, wann sie denn nun nach Hause fliege, und dass der Papa dann hier bleibt.

    Später, als sie wieder von dem Heimflug anfing, hat meine Frau ihr gesagt, dass wir uns nicht trennen. Dass wir uns gestritten haben, weil das einfach normal ist, und dass wir uns wieder vertragen haben, weil das zum Streiten dazu gehört.


    Nein, das stimme nicht, hat meine Tochter darauf hin gesagt, denn die KM und der KV ihrer Halbschwester haben sich getrennt, weil sie so oft gestritten haben.

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    Sinngemäß: "... es derzeit nach Aussage der Kinder zu heftigen Streitigkeiten zwischen KV und dessen Frau kommt und eine Trennung im Raum steht. Dies belastet die Kinder sehr. Tochter berichtet dies weinend der KM."


    Dies habe ich heute im Schriftsatz der Gegenseite gelesen.

    (Blöderweise stammt der Schriftsatz von Mitte August, kam aber erst heute bei mir an)


    Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Denn ja, meine Frau und ich, auch wir streiten ab und zu. Heftig? 2 mal wurde es tatsächlich heftig. Einmal war der Auslöser, dass ich zu Beginn der Pandemie auch das 3. Kind der KM mitbetreute, um eine Fremdbetreuung in einer oder mehreren fremden Familien (=Infektionsrisiko) zu verhindern.

    Ansonsten lieben wir uns sehr, sind beide überglücklich miteinander zusammen zu sein, und denken nicht im Leben an eine Trennung.

    Abgesehen davon, dass ich glaube, dass die KM lügt, könnte ja theoretisch trotzdem sein, dass unsere Tochter tatsächlich Ängste hat, dass wir uns trennen könnten.


    Wenn eine Erzieherin der Kita mir genau das gleiche berichtete, würde ich doch sofort alarmiert sein, und ganz klar, zuerst mit der vertrauten Erzieherin sprechen, versuchen zu verstehen, wie das Kind zu einer solch völlig realitätsfremden Sicht kommt, dann dafür sorgen von meiner Tochter selbst zu erfahren, was sich in ihrem Köpfchen abspielt und ihr helfen diese Ängste loszulassen.


    Andererseits, wenn ein AE-Kind aus der Betreuung des anderen ET käme, und berichtete, dass es im dortigen Haushalt zu heftigen Streitigkeiten des Ehepaars käme, und eine Trennung im Raum steht, das würde mich im Sinne des Kindeswohls doch nicht kalt lassen. Zumindest wäre ich beim JA vorstellig geworden und hätte versucht, stabilisierende Hilfe für mein Kind zu organisieren.


    Was soll dieser Post?

    Ich möchte mir klar werden darüber, ob überhaupt vorhanden, und wenn ja, wie ich meiner Tochter die Angst vor unserer Trennung, da vollkommen ireal, nehmen könnte/sollte.

    Ich finde es interessant zu lesen, wie ihr anderen es haltet. Ja, wir haben uns soweit geeinigt, allerdings bis jetzt sind noch keine Ziele an den Wänden.

    Carter du liegst falsch, von wegen dass meine Frau negativ gegenüber meinen Kindern sei. Das ist nicht so. Eher im Gegenteil. Gerade heute Abend, die Geburtstagsvorbereitung für meinen Sohn, da hat sie mit so viel Liebe mitgestaltet, da tust du ihr Unrecht.

    Und mit der KM, naja.

    Wenn du wüsstest, wie viel Leid sie über die Kinder und über uns bringt, da würdest du deine Meinung vielleicht auch noch mal ändern.


    Sonnenschein12

    Ja, das mit dem Büchlein hätte ich auch besser gefunden, aber im Prinzip hatte Monsterkrümel schon recht. Eine ganz unangenehme Vorstellung und deshalb habe ich auch hier nach Hilfe und Lösungen gefragt.


    Tini du hast schon recht, "Es ist ja nichts Verwerfliches sich Ziele zu setzen und diese als Motivation zu visualisieren. Das ist ja eher etwas Positives."

    Ich glaube, dass das auch etwas mit ihrem Selbstwertgefühl zu tun hat. Schlimm wäre es für sie, wenn sie sich ein hohes Ziel steckte, und wenn sie nach gewisser Zeit erkennt, dass es zu hoch, oder der Preis, den sie dafür zahlen muss zu hoch sind, und es aufgibt, und wenn die KM dann auf FB oder in anderen Medien sich lächerlich über meine Frau machte.

    Den Aspekt, dass wir dann Kinder 1. und 2. Klasse im Haus hätten, wäre mir unerträglich, und sicher nicht nur mir allein.


    Zum OT:

    Meine Eltern haben leider nie gekuschelt eher war dauernd das Gegenteil davon bei uns Zuhause an der Tagesordnung.

    Franziska

    Danke für deine geniale Idee!

    Thau stimmt übrigens nicht, sondern Philippinen, und "Feind" ist auch unnötiges Säbelrasseln.

    Aber, dass sie sich in ihrer Muttersprache erinnern lässt, das finde ich, auch motivational viel besser als in einer Fremdsprache und neuro-linguistisch greift das sicher auch viel besser.

    Danke dir

    Insgesamt ist es aber müßig über ihre wahren Beweggründe zu spekulieren. Frag sie doch einfach.:)

    Hab ich gemacht. Und ich bin überrascht, was sie sagte:

    Sie möchte ihre Karriere- und Lebensziele an die Wand schreiben, so dass sie diese morgens schon beim Aufwachen lesen kann und es ihr leichter fällt, sich darauf zu fokussieren. Das finde ich eine gute Sache, vor allem, da sie nicht darauf besteht, wirklich die Wände selbst zu bemalen, sondern dass ihre Ziele auch auf einem Karton oder Poster geschrieben sein dürfen.

    Warum sollen aber meine Kinder diese Ziele nicht lesen/wissen dürfen?

    Einfache und für mich gut nachvollziehbare Antwort: Sie kennt ja meine Tochter mittlerweile, und die ist sehr mitteilsam. Meine Frau möchte einfach sicherstellen, dass ihre privaten, sehr persönlichen Einstellungen zum Leben und zu ihrer eigenen Zukunft nicht beim nächsten Wechsel von meiner Tochter brühwarm der Mama erzählt werden.

    Was soll ich sagen? Ich war verblüfft, etwas beschämt, das nicht von selbst verstanden zu haben, und ja, ich bin so glücklich, dass ich diese Frau gefunden habe, ich finde sie so unglaublich klug und sozialkompetent. Und sie ist eine Spitzen Bonus-Mama, das kann ich jeden Tag nur mit Dankbarkeit sagen, und eine tolle Mama natürlich auch. Also mit ihr habe ich wirklich das berühmte Große Los gezogen. Bevor Amor jetzt noch vollends mit mir durchgeht, lass ichs gut sein.

    Meine Frau kam jetzt wieder mit dem Wunsch auf mich zu, dass wir unsere Schlafzimmertür abschließen sollten. Begründung, weil wir hier einige wertvolle Dinge haben.

    Ich mag den Gedanken überhaupt nicht und ich bin auch nicht sicher, ob der Schutz unserer mehr oder weniger wertvollen Habseligkeiten der wahre Grund ist, weshalb sie das einführen möchte.

    Da wird's noch ein paar Gruppen geben die laut Juhu schreien würden.


    Es fehlt einfach die Kontrolle was gelehrt wird, das mag bei manchen funktionieren aber bestimmt nicht bei allen.

    und es fehlt die Normalität, sich mit Andersdenkenden verbal, mit geistigen Waffen auseinanderzusetzen.

    Ähnlich wie es bei der Bundeswehr zu Zeiten der Wehrpflicht eine vielschichtige Durchmischung der Soldaten gab, sorgt die Allgemeine Schulpflicht dafür, dass - zumindest für den Großteil der Kinder in den staatlichen Schulen - es eine Meinungsvielfalt im Klassenzimmer gibt.

    JayCee

    Ich möchte dir danken für den gestrigen Austausch. Allen Unkenrufen zum Trotz, wie ich sie hier soeben von overtherainbow gelesen (und noch nicht ganz verstanden, geschweige denn verarbeitet) habe, hatte ich letzte Nacht einen Traum, wie ich ihn in seiner Klarheit, Vielschichtigkeit und heute den ganzen Tag nachwirkenden Kraft, seit Jahren nicht mehr hatte.

    Ohne ins Detail zu gehen war das Schlüssel- und Schlussbild mein Sohn, der zu mir sprechen möchte, dem ich aber die Worte aus dem Mund nehme/in den Mund lege, "ich weiß schon was du mir sagen möchtest, du möchtest bei der Mama leben."


    Meine Frau spiegelte mir, als wir über den Traum sprachen, wie sich meine Angst, meine Kinder an die Mutter zu verlieren wie ein Roter Faden bei mir durchzieht. Erst meine Töchter aus erster Ehe, wo sich diese Angst vollständig erfüllte und jetzt, wo ich für meine beiden Kinder, alles tue, es allzu oft an der gebotenen Konsequenz mangeln lasse, nur dass sie mir nicht auch noch verloren gehen.


    Insofern könnte ich hier mit dem Rat von overtherainbow tatsächlich mitgehen, meiner mentalen eigenen Ausrichtung in der Elternschaft mehr Beachtung zu schenken und weniger den Objekten auf die ich meine Aufmerksamkeit richte.

    Nun sei mal ganz ehrlich zu dir selbst... versaut die KM dir aktiv das Leben

    Gut, es kommt auf die Perspektive an.

    Bei uns sind zur Zeit Sommerferien, aber wir haben keine Ferienregelung. Also gilt unsere Wechselregelung. Diese besagt, dass die Mamawoche 6 Tage am Stück sind und die Papawoche zwischen dem 3. und 4. Tag durch einen Mamatag unterbrochen wird.

    Ich habe also zwei 1wöchige Urlaube geplant und die Mutter gebeten, doch die 2 Mamatage zu tauschen. Das hätte dann dazu geführt, dass der Sohn seinen Geburtstag ganz bei ihr verbracht hätte. Aber dazu war sie nicht bereit, also war ich letzte Woche 2 Tage mit den Kindern in der Bahn unterwegs, damit ich sie zum Mamatag aus dem Urlaubsort hin und wieder zurück begleiten konnte.

    Nächste Woche ist die gleiche Situation. Ich habe sie nochmal gebeten, wenigstens diesen einen Zag zu tauschen. Dann hätte der Sohn sein Geburtstagsfrühstück bei Mama und Nachmittag bei Papa gehabt.

    Nein, dazu war sie wieder nicht bereit, außer, sie kann ihn den ganzen Geburtstag haben.

    Mittlerweile hatte ich die Feier schon geplant und deshalb kam das nicht in Frage. Und da wir uns jetzt drauf eingestellt haben, dass wir immer nur 3 oder 4 Tage zusammen verreisen können, fällt der Sie-hat-uns-den-Urlaub-versaut-Faktor kaum mehr ins Gewicht. Also, alles eine Frage der Perspektive.

    JayCee

    Danke, ist angekommen.

    Das hast du ganz gut gemacht, du hast es etwas überzeichnet und aber auch verfremdet. Dadurch konnte ich das Bild an mich rankommen lassen.

    Stimmt, wenn zwischen uns Eltern eine Neutralität oder sogar Sympathie bestünde, ginge das gar nicht. Aber ich hätte meiner Frau bzw. der Mutter vor ihrem Zahnarztbesuch gesagt, dass sie unbedingt auch nach den Ursachen fragen soll, woher das gekommen sein kann. Sich nicht nur damit abspeisen lassen, dass es wahrscheinlich kein Problem ist.

    Also gut, ich nehme es mir zu Herzen und werde versuchen, ihr gegenüber neutral zu sein.

    Das könnte aber zu Mißstimmungen in unserer Ehe führen. Denn meine Frau ist ziemlich sauer auf die KM, dass sie es versteht uns das Leben wo es nur geht, zu versauen. Aber gut, das werde ich schon hinbekommen.

    Franziska, Tini

    Ihr seid beide AE, und für euch wäre es genug zu wissen, dass euer anderer ET so viel über eine Veränderung am Körper eures Kinds verstandenden hat, dass diese nichts Bedrohliches darstellt. Dass diese Veränderung vielleicht auch von alleine verschwinden wird. Da würdet ihr beide nicht den anderen ET fragen, "Hast du nicht gefragt, woher das kommt, was diese Veränderung ausgelöst haben könnte, sollen wir vielleicht die Ernährung umstellen, mehr Kalziumhaltiges, Milchprodukte, o. ä. ?"

    Ok, da seid ihr anders als ich. Mich hat es interessiert, was die Ursache ist bzw. sein könnte.

    Mit der KM hat das nichts zu tun.


    Der Satz:"

    Ich sitze also weiter hier und mache große Fortschritte in Sachen Geduld und Gelassenheit." war ironisch gemeint. Das Gegenteil war der Fall. Aber gut, hier im Netz ist schwierig, eine doppeldeutig gemeinte Aussage, einwandfrei als solche zu verstehen. Nächstes mal schreibe ich es gleich dazu.

    Aywa

    Vielen Dank für deine konstruktive Antwort.

    Ich sitze seit im Wartezimmer des Zahnarztes, der meinen Sohn gestern behandelte. Also habe ich viel Zeit, etwas Sinnvolles zu tun, deine Antwort zu reflektieren.

    (Kurz zum aktuellen Stand:

    Nach Fluffy Rat, dort nicht mit hinzugehen hatte ich ihr direkt geschrieben:

    "I'm scared that you might feel controlled when I join tomorrow and according to the Corona distance rules I prefer not to join. Please inform me later about the dentist's diagnostic findings."

    Nachdem bis Abends keine Information von ihr kam, fragte ich nach:

    "What was the dentist's statement according our son's teeth?"

    Heute früh die Antwort:

    "He said he can't do anything about the discoloration Now because it may disappear on it's own. But generally his teeth are good. And I should bring him again in a month time so he can check again."

    Diese Antwort befriedigte mich nicht (Ich bin nicht neugierig, ich muss nur immer alles wissen [kleiner Scherz].) Ich habe also die Praxis angerufen. Aus Datenschutzgründen wollten sie mir am Telefon nichts sagen. Ich also hierher gefahren. Sitze nun seit ca. 1 Stunde und kam jetzt auf die glänzende Idee, nachdem ich mich legitimiert habe, könnte mich der ZA doch zurückrufen und ich kann meine Zeit sinnvoller nutzen. Schwupps, stand der ZA in der Tür, und bat mich noch kurz zu warten, ....

    Ich sitze also weiter hier und mache große Fortschritte in Sachen Geduld und Gelassenheit.


    So, mit dem ZA gesprochen, es ist also nichts Beunruhigendes. Er meint dass eine Ursache sein könnte, dass während seine bleibenden Zähne noch als Keime unter den Wurzeln der Milchzähne lagen, er mal gestürzt ist, und der Stoß auf die Milchzähne auf die Keime übertragen wurde. Das hätte dann zur Folge gehabt, dass die Zähne an dieser Stelle stärker mineralisierten und sich das als diese Flecken jetzt zeigt. Optisch vielleicht ein kleiner Nachteil, aber von der Härte her, ganz klar ein Vorteil, da der Zahnschmelz hier noch härter ist als ohnehin üblich.


    Ich schreibe dir später, meine Gedanken zu deiner Antwort.

    Echt jetzt?

    Was meinst du mit, „Echt jetzt?“ Halte dir doch bitte die Bedeutung deines Spruchs vor Augen, nämlich vorsichtshalber noch mal nachzufragen, weil du dir angeblich nicht sicher bist, ob mein Beitrag hier ernst gemeint war. Das fühlt sich verletzend an. Denn ich teile hier und suche Rat, ich zeige mich, nehme in Kauf, dass ich mich dadurch verletzbar mache, aber alles was ich hier schreibe, schreibe ich ernsthaft. Ich kam zu diesem Forum, aus Not, ich denke, wie die meisten hier.


    Vor deinem Urlaub hast du Stunden nach dem Termin beim Zahnarzt angerufen, ob das Kind mit der Km dort war.

    Ich habe beim Zahnarzt angerufen, um seinen Befund zu erfahren. Was du schreibst, entstammt deinem negativen Bild über mich und hat nichts mit der Realität zu tun.


    Hat dich während des Termins 0 interessiert, was mit den Zähnen ist.


    Natürlich hat mich interessiert, was mit seinen Zähnen ist, seit er mir die Flecken gezeigt hat. Aber hätte ich denn während seiner Behandlung dort anrufen sollen? Was du schreibst, entstammt deinem negativen Bild über mich und hat nichts mit der Realität zu tun.


    Diesmal musst du unbedingt mit, um auch aus achlicher Sicht zu wissen ,was es ist.


    Ich wollte mit, ganz richtig, auch weil es mich fachlich interessiert, aber hauptsächlich, weil der Patient mein Sohn ist.


    Ganz ehrlich, als Zahntechniker hättest du soviel Grundwissen haben müssen, dass du nicht erst hier hättest nachfragen müssen.


    Das ist Unsinn. In der Ausbildung zum Zahntechniker lernt man nicht, einen zahnärztlichen Befund zu erstellen, sondern Zahnersatz zu produzieren.


    Dich kann man ja gar nicht mehr Ernst nehmen


    Das ist deine Entscheidung: ok, du nimmst mich nicht mehr Ernst. Ich nehme dich weiterhin Ernst, so wie die meisten anderen hier und im realen Leben auch.


    ich bleibe auch dabei, dass es dir einfach nicht wirklich um die Kinder geht bzw.


    Was du schreibst, entstammt deinem negativen Bild über mich und hat nichts mit der Realität zu tun.


    eigentlich darum geht, dass die KM aus dem Leben eurer Kinder gekickt wird.


    Falsch! Im Gegenteil. In meinen Stellungnahmen und Anträgen ging es mir darum, dass wir das Wechselmodell praktizieren, weiter praktizieren bis nach unserer Kur war das meine Position: Die Kinder sollen bei beiden Eltern zuhause sein.


    Es ist die KM, die beantragt hat, das WM abzuschaffen und mich, so weit wie nur möglich aus dem Leben der Kinder zu kicken: Die Kinder sollten fest bei ihr leben und mich alle 2 Wochen von Freitag bis Sonntag jeweils 17 Uhr besuchen dürfen.


    Nach der Kur bekam ich von vielen weiteren Seiten die Empfehlung, das WM in der bisherigen Form nicht weiter zu praktizieren, weil die Kinder hierdurch einfach keine Ruhe finden. Die Lösung, die ich nun verfolge, ist, dass die Kinder zwar im RM bei mir leben, dass sie aber weiter jeden Donnerstag bei ihrer Mutter sind, und dass deshalb das Mamawochende 3 Übernachtungen hat.


    Mir geht es wirklich darum, dass die Kinder weiter ihre ganz realen Eltern erleben. Dass sie keine Fantasien entwickeln sich in keine Wunschträume verirren, sondern dass sie weiterhin in beiden Elternhäusern zuhause sind.

    Wie du sagst: Wenn ein Mitarbeiter sich sein Zwischenzeugnis ausstellen lässt, klingeln beim Vorgesetzten die Alarmglocken. Also der Schuss könnte auch nach hinten losgehen.

    Idealerweise nimmt man die Gelegenheit eines Vorgesetztenwechsels oder einer Versetzung innerhalb des Betriebs als Anlass dafür. Das ist durchaus üblich und nichts Unkeusches.

    Wenn sich seit deiner Einstellung in deiner Tätigkeit aber keine Veränderungen ergeben haben, keine neuen Verantwortungen hinzukamen, und es so "keinen betrieblichen Grund" dafür gibt, solltest du dich darauf gefasst machen, direkt in ein Gespräch verwickelt zu werden. Also am besten übst du vorher mit einer Freundin solch ein Mitarbeitergespräch ein.

    Du solltest dir über alles was du sagen möchtest VORHER klar sein. Und du musst wissen, was du nur denken, aber auf keinen Fall sagen möchtest/darfst.

    "Und wofür willst du dann das Zwischenzeugnis, wenn es dir hier, wie du sagst, so gut gefällt?"

    "Ja, bekommst du, nur im Moment muss ich ... und deshalb gib mir etwas Zeit."

    "Ach, du möchtest uns verlassen?"

    solche und ähnliche Fragen und Vertröstungen werden kommen, und du solltest wissen, wie du freundlich aber bestimmt, deine Position vertrittst.

    Lass dich von einer Freundin so richtig in die Mangel nehmen. Je schlimmer sie dich "grillt", desto besser bist du gewappnet für das Gespräch.

    (Das Wort "grillen" stammt nicht von mir. Dieses "Kompliment" hat ein Republikanischer Kandidat nach seiner Befragung durch Kamala Harris ihr gemacht.)

    Fluffi

    ich glaube dass das ganz normal ist, dass mich als ET es interessiert, was mit ihm ist, zumal, da ich die Ausbildung zum Zahntechniker gemacht habe und es mich auch rein professionell interessiert, was mit den Zähnen meiner Liebsten ist.

    Dass du dem anderen ET Termine nicht mitteilen würdest, weshalb auch immer... ok, das ist deine Sache.

    Ich teile der KM immer alle Termine mit und ich würde mich ehrlich gesagt freuen, wenn sie da das eine oder andere Mal dazu auftauchen würde. (Nicht, weil ich sie so sehr mag, sondern, weil ich glaube, dass es den Kindern ein besseres Gefühl gibt, wenn sie erleben, dass beide Eltern Anteil nehmen.)

    Natürlich habe ich der Mutter gesagt, dass ich dabei sein wollte, als ich sie fragte, ob sie einen Termin ausgemacht hat.

    Das mit den halbjährlichen Kontrollterminen mache ich. So waren wir Ende März wo noch alles ok war. Der Folgetermin ist November. So lange wollte ich nicht warten.


    Ich hab nochmal drüber nachgedacht wegen Corona und vielleicht würde sich die KM kontrolliert fühlen, das will ich ja nicht.

    Also ich hab ihr gerade geschrieben, dass ich deshalb morgen nicht kommen werde.

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    Ich habe es in Excel ausprobiert, und damit die Betreuungszeit des KV nicht völlig untergeht in dieser Berechnung die Nachmittage auf 14 bis 19 Uhr gesetzt. Das wird wahrscheinlich nicht so lange sein, sondern eher nur bis 17 oder 17:30 Uhr. Und dann gehen die Kinder mit dir nach Hause. eben dahin, wo sie ihren Lebensmittelpunkt haben.

    Der KV "betreut" in eurem Modell zeitlich deutlich weniger als du. Also wenn es dir nur um den finanziellen Vorteil geht, könntest du das schon annehmen. Die Frage, die sich mir stellt ist aber, ob ihr den Kindern da wirklich was Gutes tut. Das könnt nur ihr selbst beantworten. Ich würde mich, wenn ich der KV wäre nicht darauf einlassen, vorausgesetzt, es geht in erster Linie nicht um das Geld, sondern um die Beziehung beider Elternteile zu den Kindern. Denn so wie das aussieht könnte man euer Modell auch Residenzmodell nennen, in dem der KV an den Nachmittagen die Kita ersetzt.

    Danke Elin,

    Deinem Rat folgend habe ich die Mutter gefragt. Sie hat den Termin für morgen ausgemacht, also rufe ich morgen früh dort an, frage ob es trotz Corona möglich ist, dass beide Eltern dabei sein können, und hoffe, dass ich morgen um diese Zeit berichten kann.