Beiträge von bay-of-russel

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    Kann ich nicht beurteilen.

    Ich hatte das vorläufige ABR zu dieser Zeit.


    Bei meiner Klage gegen den Landkreis, weil sie ohne meine Zustimmung die Ummeldung vorgenommen haben, hätte eine schriftliche Vereinbarung mit der KM definitiv nicht geholfen.


    Der Landkreis in Meck. - Pom. benötigt zwar die Unterschrift beider ET bei einer Ummeldung, aber es gibt Ausnahmen.

    Wenn ich in der Situation der TE wäre, würde ich dem FamG die Situation schildern und mir die Zustimmung zum Umzug holen.


    Wenn man gescheit argumentiert, sollte das FamG dem Antrag stattgegeben.


    Bei der Gelegenheit wird man auch gleich sein Betreuungskonzept ausarbeiten und vorstellen müssen.


    Wer die Fahrtkosten für die Umgaenge trägt; hier sollte sich die KM bereit erklären; würde ich auch mit in die Waagschale werfen.


    Ev. erspart so ein Antrag ne Menge Zank und Streit.

    Das Problem, das sich bei einer Ummeldung des Kindes durch den UET auf seine Anschrift ergibt, ist:

    Als BET kriegt man das überhaupt nicht mit.

    Man wird über den Vorgang nicht informiert. Das Amt geht davon aus, daß das so zwischen den Eltern besprochen ist.


    Meine Ex kam auch auf die Idee und hat Karl einfach umgemeldet. Ich wusste von nix und hätte damit nie gerechnet.

    Auf dem Papier lebte Karl bei ihr.


    Eines Tages brachte sie ihn nach dem Umgang nicht zurück.

    Es war ein WE.

    Mir blieb nichts anderes übrig, als die Polizei einzuschalten.

    Die Polizei setzte sich aber nicht in Bewegung, was man sonst in solchen Fällen durchaus macht.

    Mit der Begründung, der Junge ist bei seiner Mutter gemeldet und dort ist er auch angetroffen worden.


    Genutzt hat dieser Schachzug der KM natürlich nichts.

    Gleich am Montag hat meine Anwältin das FamG eingeschaltet und binnen einer Woche war Karl wieder hier.

    Ich habe sofort die Ummeldung vorgenommen und inzwischen hat das Einwohnermeldeamt am Wohnort der KM eine Nachricht bekommen, wer das ABR hat.


    Es gab dann noch Zirkus mit dem Kindergeld, weil die KM inzwischen beantragt hatte, es an sie auszuzahlen, da der Junge ja bei ihr gemeldet sei.


    Viel unnötiger Ärger.

    Hohe, unnötige Kosten.

    Du warst/bist aber willens und in der Lage dich um deinen Jungen zu kümmern, das lese ich beim KV nicht.

    So unterschiedlich kann es sein, jeder hier schildert nur seine Erfahrungen. Für mich war das der einzig gangbare weg.

    Natürlich spielten bei den folgenden Verhandlungen viele Dinge eine Rolle, keine Frage.

    Das Betreuungskonzept war wichtig, die Arbeitszeiten der ET, das soziale Umfeld, die Wohnsituation, usw.


    Zur Klärung dieser Fragen ließ das FamG ein Gutachten erstellen.


    So ein Gutachten dauert. Bei uns ca. ein Jahr. All die Zeit war Karl bei mir, abgesehen von wenigen Wochen, wo wir kurz das WM probiert haben.


    Selbst wenn bei der KM ähnlich gute Bedingungen für Karl festgestellt worden wären wie hier:

    Es war schon sehr unwahrscheinlich daß das Gericht beschließt, Karl geht zur KM, wo er nach der Trennung ein gutes Jahr kontinuierlich bei mir gelebt hat.


    Ich fand den Umgang des FamG mit der KM zeitweise grenzwertig.

    Und das lag klar an ihrem Verhalten vor der ersten Verhandlung.

    Die Gutachtern war zwar fair und neutral, aber auch bei ihr hatte die KM kein Stein im Brett.

    Immer wieder kam zur Sprache, warum sie einfach mit dem Jungen umgezogen ist.

    Dadurch geriet sie häufig in die Defensive, musste sich erklären, stand unter enormem Druck.... und machte Fehler bei der Beantwortung von Fragen.


    Mich hat man dagegen mit Samthandschuhen behandelt.

    Wenn beide ET das Sorgerecht haben und es keinen Beschluss gibt, wonach nur du das ABR hast, wäre es sinnvoll, mit dem KV eine schriftliche Vereinbarung zu treffen.


    Er kann nämlich auf die Idee kommen, das Kind auf seine Anschrift umzumelden.

    Das geht - entgegen der auch hier gerne behaupteten Ansicht - auch ohne Unterschrift des anderen ET.


    Ich habe genau den Fall selbst erlebt und sogar die Klage gegen den Landkreis verloren, der die Ummeldung vollzogen hat.

    Die Frage, ob ein ET einfach so mit den Kindern an einen anderen Ort ziehen darf, haben wir hier schon oft diskutiert.


    Die Antwort ist sehr einfach:


    Nein, es ist nicht gestattet.


    Das beruht auf der gesetzlichen Regelung, wonach kein ET den Wohnsitz des/der Kind/er ohne Zustimmung des anderen ET dauerhaft verändern darf.


    Wer es dennoch macht, setzt sich ins Unrecht.

    Macht man es heimlich, kassiert man u. U. eine Anzeige wg. Entführung.

    Was dann pol. Ermittlungen auslöst, die Staatsanwaltschaft wird bemüht.


    Landet so ein Fall vor dem FamG, hat man sich in jedem Fall Probleme geschaffen.

    Und mit Sicherheit gleich zu Anfang einen schlechten Eindruck hinterlassen, was auf alle kommenden Verfahren nicht unerhebliche Auswirkungen haben kann.


    Ich habe es hier schon oft geschildert, wiederhole es aber gerne:


    Meine Ex hat genau das gemacht, was wir hier besprechen.

    Resultat:

    Nach 4 Wochen hatten wir die erste Verhandlung. Noch in der Verhandlung musste sie den Jungen herausgeben.

    Es gab massiven Ärger.

    In der Folge hat sie nicht ein Verfahren vor dem FamG u. dem OLG mehr gewinnen können.

    Ich bekam das ABR und der Junge lebt bis heute bei mir.


    Ich bin mir sicher, hätte sie diesen ersten schweren Fehler nicht gemacht, wären alle weiteren Verfahren anders gelaufen.


    Es ist keine Kleinigkeit, über die wir hier diskutieren. Man kann sich selbst massiv schaden, wenn man den Wohnort des Kindes ohne Zustimmung des anderen ET oder des FamG einfach verändert.

    Die Regeln dazu gibt es nicht ohne Grund.

    Da ich auch im Rhein-Erft-Kreis wohne, genauer gesagt in Bergheim, finde ich die Idee eines Treffens toll.

    Hat hier schon mehrere Anläufe gegeben, aber geklappt hat es nie.

    Hallo NC2006,

    Dein Vorhaben, der Umzug, bedarf unter Berücksichtigung der vorliegen Fakten, hier das gemeinsame Sorgerecht, VOR dem Umzug der gerichtlichen Zustimmung.


    Ohne Zustimmung des anderen Elternteils darfst du den Wohnort der Kinder nicht ändern, auch nicht nur 3 Straßen weiter.


    Stell für den geplanten Umzug zuvor!!! einen Antrag bei Gericht.


    Machst du es ohne Zustimmung des KV oder ohne gerichtlichen Beschluss, hat der KV die besten Karten der Welt, wenn es deswegen zu einem Verfahren kommt.

    Elasias


    Ich kann dir nur DRINGEND !!!! raten, BEVOR du solche Pläne in die Tat umsetzt, dich besser zu informieren.

    Ein Anwalt für Familienrecht wäre jetzt die richtige Anlaufstelle.


    Du spielst dem Vater gerade alle Karten in die Hände, die er braucht, um für eure Tochter das ABR zu erhalten.


    Du gehst mit einer Naivität an so eine Sache heran, da haut es mich echt vom Hocker!

    Hier gab es von der KM weder einen Anruf noch eine Karte und Geschenke per Post schon gar nicht.

    Dass der Umgang zu Weihnachten,;Karl hätte eigentlich die Zeit vom 26.12.19 bis 06.01.20 bei der KM verbracht; sowieso nicht stattfindet, war bereits vor Monaten klar.


    Karl juckt das überhaupt nicht mehr.

    Er ging am 26.12. ein Haus weiter zur Mutter seines Freundes und brachte ihr Geschenke, die er für sie gekauft hatte.

    Für seine Mutter hat er nix.


    Was willste machen? Ich kann es nicht begreifen....aber ich kann es auch nicht ändern.


    Das sich seine Großeltern ebenso wie die KM verhalten, sei nur am Rande erwähnt.

    Ich habe mehr Arbeit, als ich gebrauchen kann und kriege von Weihnachten nix mit. Ich sortiere Akten, lesen und kündige Verträge, schaffe Ordnung in das Chaos, Berge vom Sperrmüll sind entstanden und warten auf einen Abholtermin. Über ebay muss ich versuchen, einen Haufen Dinge zu verkaufen.


    Kater Anton verfolgt mich auf Schritt und Tritt. Karl spielt in seinem Zimmer. Hätte mein Freund und Nachbar nicht seine Weihnachtsgeschenke in meiner Garage versteckt, und eben abgeholt, hätte ich Weihnachten glatt vergessen.


    Wenn mich der Teufel reitet schnapp ich mir morgen Karl und wir machen ein paar Tage Urlaub in Dänemark.

    Ich muss einfach mal raus.

    Hätte ich Esel das Wohnmobil nicht verkauft, wären wir garantiert schon vor den Festtagen entweder Richtung Spanien oder Richtung Dänemark aufgebrochen.

    Eine gute Seele hat uns verlassen. "Onkel Bär", Simon Giesen, verstarb gestern unerwartet und viel zu früh im Alter von nur 67 Jahren.

    Ich hoffe, du hast den Weg ins Licht gefunden,Simon. Vielen Dank für alles!

    Kerl, was musst du Nerven haben.


    Das ist unfassbar.

    Eine Mitgliedschaft im VDK würde sich für dich lohnen.