Beiträge von JayCee

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    Bei uns ist das Kontrastprogramm... die stopfen in die Kinderköpfe, was reingeht, ich habe den Eindruck, momentan wird doppelt Stoff gemacht - den, der letztes Jahr verloren gegangen ist und der neue von diesem Jahr. Jede Woche gibt es mindestens eine Schulaufgabe/Kurzarbeit. Dazu muss sie jetzt ein Referat mit Powerpoint vorbereiten ( sich also auch noch in ein ihr unbekanntes Computerprogramm reinfuchsen) - was ja ziemlich sinnvoll ist, so auf die Zukunft betrachtet. Aber meine Tochter ist oft von 8.00 Uhr morgens bis fast 8.00 Uhr abends mit Schule beschäftigt (sie geht bis 16.00 Uhr in die OGS) und geht mittlerweile ziemlich auf dem Zahnfleisch. Auch wenn es urlaubstechnisch eine Katastrophe für viele ist, freuen wir uns auf 2 Tage mehr Ferien.

    Naja, aber dass dein Junior und der Hausaufgabenpate sich nicht grün sind, dafür kann die Schule ja nix. Und irgendwann stößt halt dann auch die Lehrerin an ihre Grenzen - allen 25 (?) Kindern in allen Kleinigkeiten gerecht zu werden, ist halt nicht möglich. Ich hatte eine ähnliche Lage hier, da habe ich mich entweder mit anderen Müttern kurzgeschlossen, oder Kind hat alle wichtigen(!) Blätter und Hefteinträge im Nachhinein kopiert bekommen. Manches Versäumte haben wir geübt, anderes nur eingeklebt, je nach dem, wie gut meine Tochter den Stoff verstanden hat. Das ging aber nur, weil ich mich ordentlich reingekniet und sie massiv unterstützt habe.


    Mittlerweile ist sie mit zwei Schulfreundinnen per WhatsApp ganz gut vernetzt, die schicken sich gegenseitig, wenn was fehlt. Wenn ein Blatt schon ausgefüllt ist, geht sie kurz mit der Bildbearbeitung drüber und löscht die Schrift der Anderen raus, bevor sie es ausdruckt, bearbeitet dann das Blatt und korrigiert sich dann mit dem ausgefüllten Blatt. Auch da musste ich am Anfang noch sehr unterstützen, aber jetzt macht sie das ziemlich selbständig.


    Edit: Stimmt, ich bin auch ab und an in die Schule gefahren und habe Dinge abgeholt, wenn z.B. Schulaufgaben anstanden. Das hatte ich ganz vergessen.

    Yogi , ich zahle alleine den Kassenanteil (also das, was ich später zurückbekomme), weil es mir zu stressig ist, das jetzt auseinander zu rechnen - das differiert ja von Monat zu Monat - und am Ende bei der Rückzahlung dann noch einmal. Wenn er das aber mit zahlen würde, müsste ich ihm auf jeden Fall seinen Anteil zurückzahlen (und den Betrag nachweisen, den er zu bekommen hat)


    Was mein Ex mittragenmuss, sind die privaten Zusatzspäße, die er aber auch mit unterschrieben hat. Nachdem das fast ein Jahr nicht geklappt hat, habe ich das ganz offiziell von der UVG-Stelle in die Wege leiten lassen, musste aber auch alles vorlegen - den von im unterschriebenen Vertrag und meine bisher geleisteten Zahlungen. Wenn ich keine Unterschrift von ihm gehabt hätte, wäre das ganz allein mein Spaß gewesen, er hätte sich zwar aus good will beteiligen können, aber nicht müssen.

    Hallo. Hast du Mal überlegt dass deine Tochter vielleicht doch besser bei ihrer Mutter aufgehoben ist? Ein Kind weiss das ja nicht unbedingt aber es ist m.E. einfach so. Viel Erfolg euch.

    Ich finde "es ist einfach so" auch ein recht dünnes Argument. Klar hat die Mutter an sich einen biologischen Vorteil dadurch, dass sie 9 Monate das Kind in sich trägt und eine ganz spezielle Bindung aufbauen kann. Aber es gibt trotzdem Mütter, die schlecht fürs Kind sind. Oder eben Vater, die elementar wichtig für das Kind sind.


    Es ist einfach traditionell gewachsen, dass die Kindererziehung eher als Frauending angesehen wurde, schon alleine durch die biologischen Voraussetzungen. Bis vor gar nicht allzu langer Zeit war es eben so, dass die Väter arbeiten gingen und mit den Kindern eher wenig zu tun hatten, während die Mütter zu Hause blieben und sich um Haushalt und Kinder kümmerten. Das hat sich aber mit der zunehmenden Gleichberechtigung der Frau geändert. Das Modell Familie kann jetzt viel flexibler gestaltet werden. Und ich frage mich, warum diese Entwicklung bei Trennungskindern einfach abrupt aufhört. Warum ist ein Kind, das jahrelang hauptsächlich vom Vater betreut wurde, bei einer Trennung auf einmal besser bei der Mutter aufgehoben? Weil ein Kind einfach zur Mutter gehört und Punkt? Oder wenn die Eltern sich während ihrer Zeit als Paar gemeinsam um das Kind gekümmert haben, warum soll das dann auf einmal anders sein? Warum ist es dann so dramatisch daran, das in Form eines Wechselmodells weiterzuführen? Und wenn das "klassische" Modell vereinbart wird, dass die Kinder hauptsächlich bei der Mutter leben, warum wird es von ihnen oft so gesehen, dass sie den (sich kümmern wollenden!) Vätern Zeit mit dem Kind "zugestehen"? Dass es ihr guter Wille ist, dass der Vater Zeit mit dem Kind verbringen darf?


    Ich finde das für alle Beteiligten extrem unfair, nicht zuletzt auch für das Kind. Weil der Vater in vielen Fällen eine wichtige Bezugsperson ist. Und indem ich dem Kind den Vater vorenthalte, schade ich ihm. Ich finde es nicht besonders erwachsen, Verletzungen, die die Eltern sich auf der Paarebene zugefügt haben, in die Eltern-Ebene mit hinüber zu ziehen. Ich finde, bei allen Querelen der Erwachsenen, sollte sich für das Kind so wenig wie möglich ändern.

    Ich habe es schon mehrmals unter deine Posts geschrieben, und ich tue es jetzt noch ein (letztes) mal: bleib du bei dir und deinen Kindern. Was die Mutter sagt, fühlt, denkt oder tut kannst du nicht beeinflussen. DU kannst dich nur um DICH und DEINE Belange kümmern und - entschuldige, wenn ich da so direkt bin - ich glaube, da hättest du mehr als genug damit zu tun. Deine Ex hat es nicht nötig, von dir "erzogen" zu werden, sie ist erwachsen. Mit deinen Kindern hättest du echt genug zu tun, und diese sind, im Gegensatz zu ihr, darauf angewiesen dass du das tust. ´


    Du verwendest so unglaublich viel Energie darauf, jedes Wort, jede Handlung der Mutter mit Argusaugen zu beobachten, zu bewerten und (eventuell bei dritten) zu kommentieren. Das steht dir - außer bei der Körperverletzung der Kinder - nicht zu. Wenn du diese unglaubliche Energie, die du darauf verwendest, einfach mal in deine eigene Familie investieren würdest, wäre so viel gewonnen, ich glaube, da könntest du wirklich was bewegen. Aber so machst du tausend Kleinstbaustellen auf, wirst da völlig hyperaktiv (ich sage nur Klassenelternsprecherwahl, Zahnarztbesuch, Schwarzarbeit der Frau, Geburtstagsfeiern...) und verpulverst so viel Kraft, dass dir für die wirklich wichtigen "Kämpfe" keine Ressourcen mehr bleiben. Dazu kommt, dass Dritte, auf die du vielleicht angewiesen wärst, von dem ganzen "nebensächlichen" Gezeter mutmaßlich so angenervt sind, dass du nicht mehr auf sie zählen kannst, wenn du sie wirklich brauchst - wie z.B. um gegen das Schlagen vorzugehen (bestimmt weißt du, dass man, z.B. beim Schwimmen, nur um Hilfe rufen soll, wenn man sie wirklich braucht - sonst hört keiner mehr, wenn man wirklich in Not ist. Ich habe die Befürchtung, dass du bei vielen, mit denen du zu tun hast, schon den Status des ständigen "Hilferufers" erreicht hast).


    .Aus der Ferne betrachtet, ohne dich zu kennen - nur das, was du hier so schreibst - ,rein aus dem Bauch raus, habe ich ganz ehrlich gesagt das Gefühl, dass du nur einen Hauch davon entfernt bist, alles zu verlieren. Deine Kinder - das steht ja schwarz auf weiß in dem Beschluss. Deine (seelische) Gesundheit, weil du dich total aufreibst und überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommst, vor lauter "Kontrollzwang". Und, wenn es ganz blöd läuft, vielleicht sogar deine "neue" Familie, weil deine jetzige Frau ja schon durchklingen hat lassen, dass sie kolossal genervt ist von dem ganzen Thema "EX". Ich kann mir vorstellen, dass die das nicht ewig in dieser Form mitmachen will.


    Was ich sagen will: Kotz dich hier gerne aus, frag auch um Rat, aber bleib in deinen Handlungen bei DIR und DEINER FAMILIE. Das sind die, die wichtig für dich sind. Nicht die Ex, nicht, was sie tut und was sie nicht tut, nicht was sie sagt, nicht, was sie mit ihrem Leben anfängt. Sie geht dich nur etwas an, wenn sie den Kindern schaden zufügt.

    Wir kratzen aktuell an der 100 und haben vorsorglich schon mal eine Anweisung bekommen, wie der Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht laufen soll. Außerdem ist abgeklopft worden, wie es mit der Ausstattung mit technischen Geräten aussieht, wer evtl. ein Leihgerät von der Schule braucht. Um 7.45 Uhr ist "Morgenappell", d.h., die Schüler im Distanzunterricht müssen sich einloggen und werden für eine kurze Begrüßung ins Klassenzimmer (Beamer) geschaltet. Wer fehlt, wird vom Sekretariat angerufen. Dann muss zuhause nach Stundenplan gearbeitet werden, es gibt am Ende jeder Präsenzwoche alle nötigen Materialen und zusätzlich werden diese auch auf den Schulmanager hochgeladen. Für viele Aufgaben wird es fixe Abgabetermine geben. Von dem Konzept bin ich beeindruckt, ich bin gespannt auf die Umsetzung.

    Matschhose an und raus. Z.B. Adventsdeko im Wald sammeln (Moos, Tannenzapfen...) und dann daraus z.B. ein Diorama bauen. Oder im Wald aus Moos und Zweigen Häuser für die Wichtel bauen. Laterne laufen (geht auch allein oder vielleicht mit einem anderen Kind aus der Nachbarschaft). Im Tierheim fragen, ob man ab und zu mit einem Hund Gassi gehen kann. Steine sammeln und bemalen. Auf Bäume klettern. Mit den Story -Cubes Geschichten erfinden. Christbaumanhänger aus Salzteig basteln (mit Plätzchenausstechern ausstechen, Loch für eine Schnur rein machen, backen, bemalen und evtl. beglitzern. Die fertigen Anhänger dann hübsch verpacken und, evtl. schon mit einem hübsch gestalteten Wunschzettel, für das Christkind auf den Balkon stellen, damit es dann zu Weihnachten den Baum damit schmücken kann. Kekse/Kuchen backen. Vorlesen und/oder gemeinsam ein Hörbuch hören (vielleicht in einer Höhle aus Tisch, Stühlen, Decken und Kissen, die ihr zuvor gemeinsam gebaut habt).

    Warum sollte er das gemeinsame Kind nur haben wollen, damit er keinen Unterhalt zahlen muss, wenn er eh nicht leistungsfähig ist? :/

    Mein Ex wollte unsere Tochter auch mit allen Mitteln zu sich holen nachdem sie davor durchgehend 9 Monate bei mir war (also keinen einzigen Tag bei ihm - und zwar, weil er nicht wollte, nicht, weil ich dagegen gewesen wäre). Erst als ich KU wollte, war ich auf einmal Kindeswohl gefährden usw, und er wollte sie zu sich holen. Seit das ABR und der Lebensmittelpunkt eindeutig bei mir liegen, ist das Interesse an ihr wieder eher erloschen; ich unterstelle ihm also mal ganz frech, dass das schon eher ein finanzielles als ein emotionales Interesse seinerseits war. Von daher kann es also (leider) schon sein, dass es sich hier um ein ähnliches "Exemplar" Vater handelt.

    Bei uns in der Klasse wollten die Eltern durchsetzen, dass die Kinder eigene Radiatoren mitbringen dürfen 🤣. Und waren empört, dass das nicht erlaubt wurde. Sie Schulleitung hat darauf hingewiesen, dass es eine Fußboden -, eine Wand- und eine Zentralheizung gibt, die das Zimmer (zusammen mit der Körperwärme von 26 Personen) in kürzester Zeit wieder aufheizen. Und dass die Kinder doch bitte nicht mit kurzer Hose und T-Shirt in die Schule kommen sollen, wenn es draußen kalt ist. Ich fand es witzig - und gleichzeitig ein wenig traurig - dass da extra drauf hingewiesen werden musste, während sich die Eltern ebendieser Kinder am lautesten über die "extreme Kälte" im Klassenzimmer beschwert haben.

    Die Klassenlehrerin meiner Tochter ist in Quarantäne und die Eltern laufen Amok, weil am Freitag Deutschschulaufgabe geschrieben wird und bis dahin nur Vertretungslehrer unterrichten. Ich mein, wenn es Mathe wäre... Aber es soll eine Geschichte frei erzählt werden. Ich denke, das sollte jetzt nicht so das Problem sein, dass man der armen Frau unbedingt die Hölle heiß machen muss. Sie fehlt ja nicht aus Jux und Dollerei.

    Kennst du das Buch Momo von Michael Ende? Darin gibt es einen Straßenkehrer. Den hat es immer fürchterlich Ermüdet und Frustriert, wenn die Straße so endlos lang vor ihm lag, dass er das Gefühl hatte, er würde es niemals schaffen, sie zu kehren. Darum hat er sich angewöhnt, immer nur auf das Stückchen direkt vor seinen Füßen zu schauen. Sich darauf zu konzentrieren, das zu fegen. Dann hat er einen kleinen Schritt gemacht und das nächste Stückchen gefegt. Kleiner Schritt, nächstes Stück. Und auf einmal, ganz ohne dass er es eigentlich gemerkt hat, war die ganze, endlos lange Straße gefegt, ohne dass er es richtig gemerkt hat.


    Versuch, das auch so zu machen. Schau nicht auf den Berg, der vor dir liegt, wie das Kaninchen auf die Schlange. Kümmere dich jeden Tag um das, was JETZT getan werden muss. Und wenn das getan ist, gönn dir eine Pause, in der du dich um dich kümmerst - ein schönes Bad nimmst, spazieren gehst, ein Buch liest, etwas schönes mit deiner Tochter unternimmst, weinst, nachdenkst, schreibst - und wenn nix auf dem Papier steht, ist das halt so. Irgendwann fällt dir was ein. Gibt es Sachen, die du gerne machst - malen, basteln, backen, kochen? Oder ein Hobby, dass du schon immer mal machen wolltest?


    Und, was du ja schon angefangen hast, hol dir Unterstützung. Für dich und deine Seele, aber auch für ganz praktische Dinge - z.B. eine Beratungsstelle (bei uns macht das z.B. die Caritas), die dir sagt, welche Anträge du stellen kannst und solltest und wie du diese Anträge ausfüllst. Wenn dir der Haushalt über den Kopf wächst, und es finanziell möglich ist, wäre vielleicht eine Putzfrau eine Idee. Vielleicht gibt es auch eine Gruppe von Alleinerziehenden bei dir in der Nähe (bei uns gibt es eine von der Kirche und eine von der Caritas), in der du dich mit "Leidensgenossen" austauschen kannst.

    Wie gesagt, das alles muss gar nicht sofort sein. Schau Schrittchen für Schrittchen, was bei dir in der Umgebung möglich ist und was du machen willst.


    Erwarte nicht von dir, dass du morgen oder übermorgen schon wieder glücklich bist. Das kann nicht funktionieren. Aber... es wird besser, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat. Schritt für Schritt. Ich erinnere mich noch, ich bin irgendwann bei uns an der Isar gesessen, alleine mit meinem Hund und habe mich dabei ertappt, dass ich einfach so, ganz spontan, gedacht habe: "Das Leben ist schön".

    Etwa zwei Jahre zuvor hat mich nur der Gedanke daran, dass ich meine Tochter nicht im Stich lassen kann, davon abgehalten, mit Vollgas an den nächsten Baum zu fahren.


    Also, es wird, langsam, schmerzhaft, mühsam... aber es wird. Hab Geduld mit dir selbst. Und fühl dich ganz lieb umarmt. Du schaffst das. Wirklich.

    Danke ich werde es versuchen, es ist nur so schwer und ich hab Angst es nicht zu packen

    Ich weiß, wie gesagt, ich war auch da. Mach kleine Schritte, erwarte nicht zu viel von dir. Und wenn du mal weinen musst, ist das ok, du kannst nicht permanent nur stark sein.