Beiträge von JayCee

Die Registrierung ist wieder eröffnet! Wir begrüßen euch recht herzlich bei uns im Forum!
Liebe Forenmitglieder,

das allein-erziehend.net Team wünscht Ihnen / Euch ruhige, besinnliche Feiertage,
ein ruhiges schönes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben (Family & Friends).

Für das neue Jahr wünschen wir allen viel Kraft und Durchhaltevermögen unter der nicht gerade einfachen Zeit für alle.
Seid füreinander da, gebt auf Euch acht, aber allen voran bleibt gesund!

Herzlichst Euer AE-Team

    Mein Kind wurde in der Klasse positiv getestet (der PCR-Test beim Kinderarzt später war aber negativ)


    Sie wurde bei Minusgraden und Sturm vor das Fenster des Sekretariats auf einen Stuhl gesetzt, den sie nicht verlassen durfte, und musste dort warten, bis ich sie abgeholt habe. Zum Glück hatte ich frei, sodass ich innerhalb einer viertel Stunde an der Schule sein konnte. Wäre ich in der Arbeit gewesen, hätte ich mindestens eine Stunde gebraucht (ganz abgesehen davon, dass ich da ja nicht einfach so abhauen kann). Natürlich ist klar, dass positiv getestete Schüler in irgendeiner Weise isoliert werden müssen. Aber ich finde, es geht gar nicht, sie bei diesem Wetter einfach ohne Bewegungsmöglichkeit nach Draußen zu verbannen. Da werden sie ja unter Garantie krank - zwar nicht zwangsläufig Corona, aber es gibt ja noch "normale" Erkältungskrankheiten, die man sich unter solchen Umständen prima einfangen kann.


    Ich habe jetzt der Schule geschrieben und darum gebeten, dass sie zumindest nach Hause laufen darf - auf dem Fahrradweg durch den Wald wird sie keinen Menschenmassen begegnen, und denen, die sie trifft, kann sie gut ausweichen. Ich hoffe, die Schule lässt das zu, denn sonst tu ich mich wirklich schwer, morgens mit einem gutem Gefühl in die Arbeit zu fahren.

    Mein Kind bekommt pro Klassenstufe 1€ pro Woche - zuerst wöchentlich bar, mittlerweile monatlich aufs Konto. Das ist ihr Geld, wofür sie es ausgibt, ist ihre eigene Entscheidung. Normale Kleidung und Schulkram zahle ich.

    Ich habe den Eindruck, dass die dagegen schießen, die nicht profitieren können

    Wenn ich gegen alles schießen würde, von dem ich nicht profitiere, dann käme ich zu nicht viel anderem mehr. Das ist mir tatsächlich total egal. Für mich ist eine Haushaltshilfe einfach mehr ein Luxus (den ich mir übrigens auch schon geleistet habe, fast zwei Jahre lang), während eine funktionierende familienexterne Kinderbetreuung (die z.B. auch das Wahrnehmen von Arztterminen etc. beinhaltet) gerade für AEs das A und O ist, um überhaupt einer Berufstätigkeit nachgehen zu können.

    Der Haushalt ist mir perönlich als AE halt ziemlich wurscht, wenn es hart auf hart kommt. Ob die Wäsche einen Tag länger oder kürzer im Korb liegt, macht nicht viel Unterschied.


    Was aber sehr wohl einen Unterschied macht, ist, wenn das Kind im Kindergarten steht und nicht abgeholt werden kann. Da ist es auch schwierig eine "Putzfee" zu schicken. Das würde vielleicht noch gehen, wenn ich die nette Dame von nebenan als "Putzfrau" statt als Babysitter beschäftige. Natürlich angemeldet (wobei ich da nicht sicher bin - wie wäre es denn da versicherungs- und haftungstechnisch, wenn ihr oder meinem Kind während der Betreuung was passiert? Weil sie ja nun nicht, wie es sich für eine Putzfrau "gehört", in meiner Wohnung das Staubtuch schwingt, sondern - evtl. sogar mit dem Auto - durch die Gegend gurkt).


    Geht es mit dieser App überhaupt, eine "private" Haushaltshilfe anzustellen? Oder gibt es da nur Firmen?


    Wenn ich nämlich eine Firma beschäftige, dann wird das wohl eher schwierig. Wenn ich mir die Jungs ansehe, die hier bei mir 2x im Jahr zum Fenster putzen durch die Wohnung flitzen, dann sind die hocheffizient und sauschnell - Profis halt. Was Reinigungsarbeiten betrifft. Aber im Traum wäre mir nicht eingefallen, einen von denen zu bitten, meine Tochter irgendwo abzuholen oder hinzubringen. Ich hole mir ja auch keinen Maler, der mir dann den Garten richten soll.

    Das Programm adressiert tatsächlich AE mit einem Einkommen über dem Mindestlohn, die mehr arbeiten könnten, wenn sie anderweitig entlastet werden würden (da fallen mir als erstes ganz klassisch Erzieher*innen oder Krankenpfleger *innen ein

    Mir persönlich wäre da mehr mit einem "Babysitter" gedient gewesen als mit einer Haushaltshilfe. Den Haushalt bekomme ich gewuppt, auch mit 40 (oder mehr) Stunden. Deutlich problematischer war immer die Betreuung meiner Tochter, wahrend ich zu unorthodoxen Zeiten zur Arbeit ging. Das wäre ein toller Ansatz, wenn es zu den Kosten für eine private Betreuung auch einen Zuschuss gäbe. Also wenn es nicht auf Haushaltshilfe beschränkt wäre, sondern überhaupt... wie nennt man das... Hauspersonal (Klingt vielleicht ein wenig hochtrabend, aber ihr wisst, was ich meine) bezuschusst würden.

    Und was soll das Vollbio bzw. seiner Tochter bringen?

    und was soll ihm deine Tüpferschei... Wortklauberei in seinem Thread bringen? Was kannst du denn konstruktives beitragen? Oder ist das Konstruktivste, was du zustande bringst, andere darüber zu belehren, was du als sinnstiftend empfindest oder auch nicht?


    Sorry Vollbio fürs OT, ich bin auch schon wieder weg.

    Meine Tochter schreibt morgen eine Matheschulaufgabe und am Donnerstag Deutsch. Also nix mit Rücksicht auf freiwillige Quarantäne und so. Finde ich auch gut, ich bin froh, dass die Kids jetzt ein paar Wochen "normalen" Schulalltag haben.


    Keine Ahnung, ob es in Bayern die Möglichkeit gegeben hätte, sein Kind vom Präsenzunterricht abzumelden, aber das wäre für mich keine Option gewesen.

    Zumal ich auf dem Aufklärungsbogen, bzw. der Einverständniserklärung dafür unterschreibe, dass der andere ET einverstanden ist. Damit belüge ich dann ja auch den KiA und mache wissentlich falsche Angaben.

    Jeder Eingriff in den Körper ist ja eine Körperverletzung und das ist sicherlich nicht förderlich, wenn ich sowas dann eigenmächtig mache.

    Dann kann ich besser die Ablehnung oder nicht-Reaktion des anderen ETs nutzen, um mir vor Gericht den Sorgerechtsbereich der Gesundheitsfürsorge holen, was bei 2 Kindern mit Behinderung eine große Erleichterung wäre. -Nervig ist es trotzdem, wenn sich solche Sachen nicht auf vernünftigem Weg klären lassen.

    Ich hab hier jetzt ne Aussage einer Sprecherin des Gesundheitsministeriums dazu gefunden (weiß aber nicht, ob das nur für Bayern gilt)

    https://www.antenne.de/nachric…sBhAvS2UitMhT0fwMm8AMjvY0

    Das ist rechtlich nur denkbar im ersten ca. halben Jahr nach der Trennung und der noch offenen Klärung über den Aufenthalt des Kindes. Hier im Fall aber lebt das Kind bei der Mutter. Sie hat die Alltagssorge. Damit bestimmt die Mutter, wer und wann das Kind abholen darf.

    Gibt der KiGa trotz Hinweis der Mutter das Kind dem Vater mit, macht der KiGa sich strafbar. Da ist die rechtliche Situation eindeutig, auch wenn das bei einigen KiTas vielleicht nicht durchgedrungen ist.


    "Gemeinsames Sorgerecht" heisst nicht, dass jeder allein und gegen den anderen Entscheidungen treffen darf. Bei getrennt lebenden Eltern hat die Justiz deshalb die "Alltagssorge" eingeführt. Die liegt bei getrennt lebenden Eltern bei dem Elternteil, bei dem das Kind lebt. (Hier im Fall in der Umgangszeit jedoch beim Vater. Ausserhalb der Umgangszeit bei der Mutter. Der Vater darf also ohne Zustimmung der Mutter nicht das Kind vom KiGa abholen. Der KiGa darf das Kind ohne Zustimmung der Mutter nicht mitgeben. Es liegt am Vater, die Zustimmung einzuholen - und sei es, dass er versucht, das bei Gericht einzuklagen.)

    Damals wurde mir von Anwalt, Kindergarten, Jugendamt und Erziehungsberatungsstelle übereinstimmend kommuniziert, dass die Kita ohne diesen Schrieb keine rechtliche Handhabe gehabt hätte, das Kind dem Vater "vorzuenthalten", und ich hatte keine Veranlassung, das nicht zu glauben.


    Gottseidank hat es sich mittlerweile so weit eingependelt, dass eine Intervention von Außen nicht mehr nötig ist, darum habe ich mich auch in den letzten Jahren nicht mehr mit dem Thema beschäftigt. Mag also sein, dass sich da zwischenzeitlich was geändert hat.

    Bei mir hatte damsls auch der Vater angedroht, unsere Tochter einfach zu sich zu holen, da das Kindeswohl bei mir gefährdet sei (schriftlich, d. h., ich hatte was konkretes in der Hand) . Ich bin damals proaktiv zum Jugendamt gegangen und habe um einen Haustermin bei mir gebeten, damit die schauen können, ob der Vater mit den Vorwürfen richtig liegt - was er eindeutig nicht tat. Die Jugendamtsmitarbeiterin hat dann dem Kindergarten einn Schreiben zukommen lassen, dass das Kind dem Vater nicht mitgegeben werden dürfe, da die Gefahr eines Kindesentzugs bestünde. Der Umgang wurde bis zur Sorgerechtsverhandlung bzw. der Festlegung des ABR aus dem selben Grund ausgesetzt.


    Der Kindergarten hätte ohne dieses Schreiben das Kind dem KV genauso mitgeben MÜSSEN wie mir, da wir beide sorgeberechtigt waren (sind).

    Im Schulsport muss ab sofort wieder Maske getragen werden. Ich sehe ja ein, dass die Maske wichtig ist, um Ansteckungen zu vermeiden - aber dann sind einfach auch keine körperlichen Anstrengungen möglich. Ich werde mein Kind jedenfalls keinen praktischen Sportunterricht mit Maske machen lassen - danach hat sie noch stundenlang Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme.







    Ich mag nicht mehr.

    Hallo ihr Lieben,


    gerade kam ein Elternbrief, in dem darauf hingewiesen wird, dass die Schule den Masernschutzimpfstatus überprüfen muss und ich deswegen den Impfausweis im Original der Klassleitung auszuhändigen habe, die ihn dann "schnellstmöglich" wieder zurück gibt. Ich habe kein Problem damit, dass die Schule den Impfstatus überprüft - dazu sind sie nunmal verpflichtet. Aber ich sehe eigentlich nicht ein, dass ich dafür über eine unbestimmte Zeit den gesamten Impfausweis aus der Hand geben muss, wenn es doch reicht, wenn die Lehrerin einen kurzen Blick auf das Klebchen im Ausweis wirft, ein Häkchen in einer Liste macht und gut ist es. Von mir aus besorge ich auch eine Bescheinigung vom Arzt, dass meine Tochter einen aktuellen Masernschutz besitzt, oder ich lege den Ausweis persönlich im Sekretariat vor.

    Aber es widerstrebt mir zutiefst, ein medizinisches Dokument, das der Impfausweis nunmal ist, aus der Hand zu geben. Und darüber hinaus geht es die Schule doch gar nichts an, wann und wogegen meine Tochter ansonsten sonst noch so geimpft ist. Bin ich also wirklich verpflichtet, den Ausweis an die Schule heraus zu geben?

    8ch habe es bei den haltlosen Unterstellungen meines Ex damals so gemacht, dass ich meine Sicht der Dinge und meine Rechtfertigungen, die ich ihm gern geschrieben hätte, stattdessen meiner Anwältin geschrieben habe. Die hat dann die rechtlich relevante Quintessenz rausgefiltert und seinem Anwalt eine knappe, präzise Stellungnahme geschrieben - und gleichzeitig den Background für die Verhandlung im Hinterkopf gehabt. Ich habe mich auf meine Finger gesetzt und auf die Zunge gebissen und ihn in dem ganzen halben Jahr, die der Streit bis zur Verhandlung lief, keines einzigen persönlichen Wortes oder Satzes zu würdigen, um ihm (oder seinem Anwalt) keinen Einblick in meine Denk- oder Handlungsweise zu geben. Damit bin ich sehr gut gefahren, und ich würde es heute wieder genau so machen.


    Klar war es bei mir anders, meine Tochter war erst 2 und durfte - auf Anordnung des Jugendamtes hin - vom Beginn des Streits bis zur Verhandlung keinen Umgang mit dem Vater haben.


    Aber auch heute würde ich mich ihr gegenüber mit den einzelnen Schritten, die ich einleite, und den Argumenten, die ich einbringen, sehr bedeckt halten - um ihr den Loyalitätskonflikt zu ersparen, weil sie Sachen weiß, mit denen ich ihrem Papa schaden könnte und um mir nicht den Überraschungsmoment zu versauen, weil sie meine "Geheimnisse" ausgeplaudert hat. Klar kannst du deine Kinder in ihrem jetzigen Alter nicht aus dem Streit komplett raushalten. Aber versuch, ihnen nicht mehr zu "verraten" als nötig - sowohl zu ihrem, als auch zu deinem Schutz.

    Was für eine Art Mittagsbetreuung ist es denn? Bei uns gibt es die "offene Ganztagsschule". Da kann man sein Kind an mindestens 2, maximal 4 Tagen anmelden. Man ist nicht verpflichtet, sein Kind dort anzumelden, aber wenn man sich angemeldet hat, muss man auch zwingend daran teilnehmen. Diese OGS gilt als "Schule" (ich muss auch nichts dafür zahlen, nur Materialkosten) und fällt dadurch unter die Schulpflicht.


    Wenn ihr so ein Modell habt, dann ist es schwierig, da rauszukommen.


    In der Grundschule war die Mittagsbetreuung dagegen nicht an die Schule angegliedert, sondern ein privater Träger; da war es kein Problem, meine Tochter von einem Tag auf den anderen wieder abzumelden. Nur den Essensversorger mussten wir noch eine Zeitlang weiter zahlen - ich weiß aber nicht mehr, wie lange das war; ich glaube, bis zum Monatsende. Im Hort hätte es eine Kündigungsfrist gegeben, ich weiß aber auch nicht mehr, wie lange das war.


    Sprich, so pauschal ist das schwer zu sagen. Aber ich denke, du wirst um ein Gespräch mit den Betreuern (und ggf. der Leitung) nicht herumkommen.