Beiträge von friday

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    Ich habe ähnliches erlebt. Sei dir gewiss: Morgen jagen die eine andere Sau durchs Dorf.

    Manche Menschen brauchen das, um sich zu erheben über andere. Armselig, oder?

    Wir begegnen dem Kindsvater meiner Tochter auch ab und an. Einmal ist er vor lauter Panik in den nächsten Laden gesprintet und hat sich den Kopf an der Tür gestoßen. Ich grinse auch heute noch, wenn ich daran denke. Ein anderes Mal hat er sie in einem Karussell angesprochen (ohne zu wissen mit wem er spricht) Das tut natürlich heftig weh. Aber auch nur die ersten Male.

    Ich habe damals nicht kapieren wollen, dass das was mir am Wichtigsten ist für ihn eben eine kleine bis gar keine Rolle spielt. Das Auszuhalten wird schwer, aber das wird mit der Zeit besser bis es kaum bis keine Rolle mehr spielt.

    Letztlich weißt du nicht, wie er sich nach der Geburt verhalten wird.

    Trotzdem würde ich ihm immer die Möglichkeit aufhalten Kontakt aufzunehmen. Das würde ich unterstützen im Sinne eures Kindes.. Das Kind nachtragen würde ich allerdings nicht.

    Alles Gute dir!


    P.S. Hier im Forum kann man jede Menge Frust loslassen. Manchmal hilft es schon, alles mal von der Seele zu schreiben.

    Kein Käsekästchen dabei zu haben oder nicht richtig am online-Unterricht teilnehmen zu können sind für mich schon zwei paar Schuhe.

    Wir wissen ja auch nicht, wie es weitergeht.

    Und bei so einigen Dingen sage ich auch: Nö. Wie die Aufforderung Pergamentpapier zu besorgen. Ich scheuch doch nicht den Postboten hierhin, um drei Blätter abzuliefern.^^ Wir haben Zeichenpapier mit Kaffee eingefärbt. Drops gelutscht.

    Letztlich arbeite ich auch einiges jetzt von zu Hause ab. Das wäre vorher auch nicht mit meinem Equipment möglich gewesen und spart auch Wege zur KiTa.

    Also, schon okay. Ich bin sonst auch nicht so der Fan von skype und co. Leistet uns aber jetzt wirklich gute Dienste. Privat wie beruflich und Schule.

    Bei uns läuft es insgesamt ganz gut, auch wenn ich etwas genervt bin, dass jeder Lehrer seine Aufgaben in einem anderen Dateiformat hochlädt und einen anderen Weg hat, Aufgaben zu sichten. Das ist für mich PC-Dummy echt eine Herausforderung. Auch wenn die Schule Lehrer gestellt hat, die einem online helfen. Und unser Equipment ging ins Geld. Naja, ich nehme es mal als neues Lernfeld auch für mich und gut investiertes Geld.

    Meine Biene findet das alles ganz dufte, war aber auch nicht anders von ihr zu erwarten. Wobei ich viele Aufgaben wirklich schön gestellt finde. Ihre Harry-Potter-Lesemappe wächst und wächst (für Deutsch) , da sitzt sie jeden Tag ganz motiviert dran und liest inzwischen den zweiten Band. Gestern wurde mit zwei anderen Mitschülern und Klassenlehrerin geskypt, um Fragen stellen zu können. Das war schon ein Gaudi. Für die Lehrerin in der Masse wahrscheinlich weniger. Trotzdem wollte ich es mir nicht nehmen lassen gestern an einer Stelle mich für das Engagement der Lehrer und Schule zu bedanken. Ich finde, die machen das wirklich gut.

    Schule schickt auch regelmäßig Infos und anbei ein paar Dinge, die die Kinder in ihrer Freizeit machen können. Ein Lehrer hat z.B. ein Brettspiel zum ausdrucken erstellt mit Fragen rund um ihre Schule.

    Insgesamt-so mein Gefühl- stellt sich die Schule schon darauf ein, dass das alles über die Osterferien hinausgeht. Da wird jeden Tag gebastelt, um das ganze zu optimieren und Umfragen an die Eltern gestellt, wo es gut funktioniert und wo es klemmt.

    Das macht mir insgesamt eher ein ungutes Gefühl. Ich persönlich könnte mir vorstellen, dass das noch über die Osterferien andauert. Zumindest für die Unterstufen. Allerdings glaube ich auch, dass die KiTas starten werden nach den Osterferien. Nicht falsch verstehen: Ich gehe wirklich gern arbeiten und mein Job (auch wenn ich jetzt schon reduziert vor Ort bin) fehlt mir schon.

    Das Schulministerium NRW hat angeordnet dass die Kinder von systemrelevanten Eltern bei Bedarf ab sofort auch an Wochenenden UND den Osterferien vom Lehrpersonal in der Schule zu beaufsichtigen sind

    Betrifft auch die Kindertageseinrichtungen. Da überschlagen sich die Mails.

    Aber es ist gut, wenn alle flexibel und in der Denke sind. Ich muss ehrlich sagen, da sind viele schlüssige und gute Entscheidungen getroffen worden. Zumindest für meinen Bereich. Ausgenommen die Neufassung mit den systemrelevanten Personen.


    Könnte auch einen weiteren Schritt für die weitere Zukunft bedeuten, wenn das Leben mal wieder sich in normalen Bahnen bewegt.


    Ich weiß auch gar nicht, was das alles zuzeit für die Honorarkräfte bedeutet, ob diese da mit eingespannt werden.

    "Homeschooling" wird die erste Wahl bis zum Halbjahrsende bleiben. Oder hat da jemand andere Hoffnungen?

    Ich mag das nicht mal lesen. Mal abgesehen vom Stoff werden da vorallem die Sozialkontakte fehlen. Zumindest weiß ich jetzt schon, dass Homeschooling für meine Trulla nicht das Richtige wäre.

    Ne, beschweren will ich mich auch nicht. Die Schule hat wirklich effizient und unheimlich schnell eine Lösung parat gehabt. Und ich bin ganz froh, dass Kind zumindest was zu tun hat und sie ein wenig Alltag hat und Aufgaben.

    Die Lehrer stehen auch in einem guten Kontakt mit den Kindern. Nachfragen ausdrücklich erwünscht. Auch gibt es viele Infos kindgerecht rund um die Geschehnisse zurzeit mit guten Hinweisen (z.B. Videos und ähnliches)...


    Die Anschaffung ist für mich eher nebensächlich. Das drumehrum mit : Das geht nicht und für jenes bin ich zu doof oder die nächste Hürde...grrr...so überflüssig.

    da fehlen mir meine Eltern wesentlich mehr, was mir sehr zu schaffen macht

    Das geht mir auf jeden Fall auch so. Meiner Biene sowieso.

    Zudem kann niemand so schön Mathe erklären, wie mein Vater.

    Okay, sind wir ja schon zwei Esel..lach.

    Ich glaube, manche Schulen haben nicht so ganz auf dem Schirm, dass nicht jeder Haushalt alles zur Verfügung hat.

    Wir brauchten das bis jetzt einfach nie.


    Ich will mich aber jetzt auch nicht an so einem Mist hochziehen, aber manche Dinge kann ich jetzt schlicht einfach auch nicht besorgen oder ich will auch nicht.

    Z.B. für Aktionen für Kunst. Wobei das wahrscheinlich auch noch nett gemeint war. Aber ich jag jetzt doch nicht den Postboten zu uns für drei bestimmte Blätter Papier.

    Oder für andere gerade an der Grenze. Kunstmatrialien. Die hat doch auch nicht jeder mitgenommen.

    Eigentlich weniger für mich als für meine Trulla, die in solche Sachen immer alles richtig machen will. Ja, vielleicht bin ich gerade echt ein Esel.

    Mit fotografieren geht jetzt auch, nachdem letzte Woche sich einige Eltern "beschwert" haben. Da war es für uns schon zu spät.

    Ich bin wahrscheinlich einfach etwas übereifrig, weil mir in der Grundschule immer wieder serviert wurde, dass Tochter den Anschluß verpasst hätte, weil wir in der Reha waren. Das war von Klasse zwei bis zum Schluß immer wieder Thema. Obwohl Tochter immer gute Leistungen erbracht hat.

    Nja, letztlich sitzen ja alle gerade im gleichen Boot.

    Bei uns flattern jeden Tag neue Aufgaben rein. Ein wenig nerven tun mich tatsächlich die Abgabetermine. Und um voll mitmachen zu können, mussten wir einiges neu anschaffen, So was Fluffiges wie einen Drucker haben wir nicht besessen. Dinge sollen eingescannt werden. Also haben wir auch noch einen mit Scanner gekauft. Boah, Hilfe.

    Dann ging das nicht mit dem Ausdrucken zwischen Drucker und meiner Möhre von Pc nicht. *inohnmachtfall*

    Ich habe die letzten zwei Tage echt einen Föhn bekommen.

    Gestern Bio ausgedruckt, danach war die Patrone leer. Oh mann,

    Gruppenarbeit.. :P. Öhm, lustig...
    Gnaz ehrlich, ich würde eine eigene Kiste Kind gestalten lassen, hinterher zusammenkleben Drops gelutscht. Als hätten wir jetzt nix anderes im Kopf als irgendwelche Kisten durch die Gegend zu karren.
    Und der Ton. Naja, nett ist anders.


    Kind hat eigentlich echt schöne Aufgaben bekommen zum Teil.

    Harry Potter Teil eins lesen, den ersten Teil als Film schauen und Unterschiede aufschreiben. Eine Zusammenfassung schreiben. Fertig ist Deutsch.

    Für Kunst hat sie gleich die Aufgabe bekommen Harry Potter Briefpapier zu gestalten usw. Süß.

    Ich bin ehrlich gesagt eher überrascht gewesen, wie schnell und gut das hier mit Infos funzte. Da war und ist null Anspruchshaltung meinerseits dahinter. Ich hätte damit auch gut leben können, wenn das erst später gelaufen wäre.

    Da werden so einige auch am Wochenende gewerkelt haben.

    Gestern Abend hatte ich eine Mail geschrieben wegen Login Daten und zwanzig Minuten später hatte ich die Antwort vom Lehrer. Da habe ich selbst ein wenig blöd aus der Wäsche geschaut.


    Mich interssiert es nur, wie es andere bewerkstelligen und wie das so gehandhabt wird.

    Und ich persönlich finde es halt gut, wenn ein Stück Alltag bei uns einkehrt und Kind auch was für die Schule zu tun hat. Steht ja alles sonst schon auf dem Kopf. Also: Peace.

    Grüße euch,


    ich lager das Thema mal aus dem Corona-Thread aus, damit es nicht so untergeht.


    Ich bin echt überrascht, wie vorbereitet und strukturiert die Schule meiner Biene reagiert hat. Fast meine ich, dass sie sich schon vorher auf eine Notfallbeschulung eingestellt haben.


    Vier Stunden Unterricht ist angedacht, dafür gibt es online eine Lernplattform. Der jeweilige Tutor stellt seine Materialien online und ist wohl anwesend zu bestimmten Zeiten für Rückfragen.

    Die Plattform macht auf den ersten Blick einen echt guten Eindruck. Ich kann mir vorstellen, dass das natürlich nicht den Unterricht ersetzt, aber schon ein wenig Spaß macht. Kind findet es gut und hat sich schon einen Arbeitsplatz eingerichtet.


    Insgesamt hat die Schule echt schon viel Info zur Verfügung gestellt z.B. Rückerstattung des Verpflegungsgeldes, neue Eltersprechzeiten usw.


    Läuft gut, wenn man in solchen Zeiten davon sprechen kann...


    Und bei euch so?

    Kind hat immer nur ein kleines Frühstück mit, da sie morgens hier ausgiebig frühstückt.

    Oft nur Obst oder Rohkost, Nüsse, Sesamstangen. Oft hat sie noch einen Smoothie dabei. Und Müsliriegel hat sie immer einen in der Schultasche.

    In meinem Bereich ist unser Gesundheitsamt zuständig. Titerwerte ziehen, impfen und nachimpfen alles kein Ding und das während der Dienstzeit und natürlich kostenlos.

    (Früher konnte man sich selbst kostenlos Hepatitis impfen lassen, die beim Hausarzt recht kostenintensiv war. Allerdings bin ich da nicht mehr auf dem Laufendem.)

    Wichtig und richtig in meinen Augen. Wer im Sozial- und Gesundheitswesen arbeitet sollte meiner Meinung nach bis unters Dach durchgeimpft sein.

    Ich bin es ehrlich leid, dass Kollegen immer wieder vom Dienst freigestellt werden z.B. während der Schwangerschaft, weil ihnen irgendeine Impfung fehlt. Und das passiert am laufendem Band und ist einfach nur ätzend.

    Ich persönlich glaube, dass es einfach viele Menschen gibt, die pro Organspende sind, aber schlicht es im Alltag verdaddeln, wie so vieles andere auch.

    Natürlich nicht repräsentativ: Hab vor kurzem ein Stand-up-Comidien gesehen, der so mal in die Runde fragte, wer pro Oragnspende ist: Gut 80 Prozent der Hände gingen hoch. Zweite Frage war: Wer hat einen Organspendeausweis?

    Da waren es nur noch rund die Hälfte, der Pro-Leute.

    Wenn er noch gefragt hätte, wer hat seinen mit, wären es sicher noch weniger gewesen.

    Zum Schluß hatte er noch was mitgebracht. :)

    Und wer da nein ankreuzen mag, der soll es tun können-natürlich ohne Wertung.

    Bap, du bist ein verantwortungsvoller Mensch. Das ist leider nicht allen gegeben mit diesen Freiheiten umzugehen. Und oft sind es die (aus meiner Erfahrung raus), die nicht mit diesen Freiheiten umzugehen wissen, diejenigen sind, die das größte Chaos hinterlassen. Ganz ehrlich, ich bin mir fast schon sicher, dass du für deine Familie gesorgt hast, dass da genug Raum dann wäre, um sich mit wichtigerem zu befassen, als rumzusuchen, was du dir gewünscht hättest. Was du schon längst freiwillig (mutmasslich) getan hast und ich wichtig und richtig finde, fände ich für jeden Hinterbliebenden fair. Ich würde mich nicht entmündigt fühlen, weil ich das schon längst freiwillig auf den Weg gebracht habe. Und klar, müsste es einen Weg der Aktualisierung geben.

    Wie das im Einzelnen aussieht, klar, da kann man das auseinandernehmen. Dafür bin ich nicht vom Fach im Einzelnen. Aber wäre es nicht wünschenswert, wenn sicher jeder mir einer Art Leitfaden auseinandersetzten müsste und nicht nur dürfte?

    Wir müssen uns doch auch in allen möglichen anderen Bereichen des Lebens verpflichten, aufklären lasse, Prüfungen absolvieren.

    Und klar, kann man das anders sehen.

    Ich persönlich würde mir einfach wünschen, dass es für die Hinterbliebenden einfach leichter wäre.

    Ich hätte es gut gefunden, wenn es eine Art Verpflichtung geben würde, dass man sich entscheiden muss. Das sehe ich allerdings in vielen Bereichen des eigenen Ablebens. Ich würde es begrüßen, wenn Menschen verpflichtet würden ihre Angelegheiten zu regeln, bevor Petrus auf den Plan kommt. Was Menschen ihren Hinterbliebenden so alles zumuten. Wie will ich beerdigt werden, wer kümmert sich um Haus und Hof?

    Wer regelt den Nachlaß? In den letzten Jahren habe ich soviele Menschen gesehen, die im Nachgang soviel tun mussten, entscheiden mussten. Ehrlich, da packte mich ehrlich manchmal die Wut auf die Verstorbenen, wie man so ein Chaos hinterlassen kann. Und auf die, die da noch rumfleddern.Ich bin dankbar, dass wir in unserer Familie darüber reden, seit mein Bruder gestorben ist. Wer was spenden will oder auch nicht, Patientenverfügung, Nachlaß, Beerdigung, Kosten für die Beerdigung und meine Eltern sind so aufgeräumt, da müssen wir nicht noch tagelang uns durch ihre Heim suchen und ordnen usw. Wir wisssen selbst, wo deren Kater hinkommt.

    Es kann doch einfach nicht zuviel sein, so ein läppischen Ausweis anzukreuzen, ob mit ja oder nein ist doch erstmal zweitrangig.

    PS. Wenn ich das so lese jetzt, frage ich mich tatsächlich, was mit mir los ist, dass ich mich nicht schon längst "verabschiedet" habe.

    Das frage ich mich ehrlich auch.

    In einem anderen Thread hast du von Mustern gesprochen, in die du zurückfällst und das konnte ich schon kaum lesen.

    Vielleicht ist es auch hilfreicher auf dich zu schauen, was du für dich tun kannst. Machmal hilft auch der Blick, die Situation durch die Augen einer guten Freundin zu sehen. Was würdest du deiner Freundin dann sagen? Ist das wirklich aushaltbar oder Erbsenzählerei? Macht es das besser, weil das "nur" alle paar Monate ausbricht? Was für ein Eierlauf. Das kann nur Streß und Daueranspannung auslösen.

    In deinem Mann schlummert was, dem du (und auch deine Kinder) nicht gewachsen seit. Es mag ruhigere Zeiten geben, aber neben so einer tickenden Bombe wollte ich mein Leben nicht verbringen.So mein Empfinden.

    Neben den Wutausbrüchen und dem absolut ungezügelten Zorn würde mich so ein Stinker auch verrückt machen. Auf sich zu achten hat auch was mit Respekt mit seinem Umfeld zutun. Ich müsste ausflippen, wenn so eine Stinkbombe Bett und Tisch mit mir teilt. Sorryfür die harten Worte, aber das geht auch gar nicht. Bah.