Ex-Auskotz-Thread!!!

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  • Och Lena, das tut mir leid. Manchmal ist es hilfreich sich selbst aus der Verantwortung zu entlassen. Kind und Vater sind alt genug es allein zu lösen. Sie schaffen es ja auch es alleine zu verbocken. Vielleicht dauert das länger oder passiert gar nicht.

    Ich kenne die Situation, hier hat es in den letzten Sommerferien geknallt... Dann sind ein paar Monate die Fetzen geflogen und nun ist seit über 6 Monaten Funktstille. Ich konnte Pubertät vs. Autorität nicht lösen und bin da selbst ziemlich in die Schusslinie geraten. Das war allerdings so fatal, dass mir die Funktstille gut tut.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Boah, jetzt werde ich mal loskotzen und ungefiltert Dampf ablassen - und zwar im öffentlichen Bereich! :cursing:


    Mein Herr Noch-Ehemann macht so richtig einen auf "dicke Eier". Es scheint bei einem bestimmten Typ Mann eine vollkommen natürliche Reaktion zu sein, jedenfalls ist es jetzt das zweite Mal, dass ich das erleben darf und es macht mich stocksauer (vor allem auf mich selbst).


    Er erklärt jedem, ICH sei daran schuld gewesen, weil er unter maximalem Druck stand und ich ihm so die Energie gezogen habe. Zur Erinnerung: als ich ihn kennenlernte, stand er kurz vor der Kontenpfändung (offiziell), weil er 4 Jahre lang seinen Sohn verleugnet und keinen Unterhalt gezahlt hat. Mir erzählte er, er habe nichts von dem Kind gewusst - ein Vaterschaftstest sei jedoch nicht nötig, er glaube der Frau und das Kind sehe ihm total ähnlich. Jahre später habe ich mehrere Vorladungen zum Vaterschaftstest in seinen Unterlagen gefunden. Ich habe sie damals mit seinem Einverständnis sortiert. Und schlussendlich gab es auch tatsächlich einen Vaterschaftstest. Egal. Die Schweiz hat nach einer gewissen Zeit doch konsequent agiert, sein Nettogehalt geschätzt und so kamen um die 66.000 € Unterhaltsschulden zusammen. Ich habe übrigens nur durch "Zufall" von der Kindsmutter erfahren, dass das Kind bewusst gezeugt wurde (weil er einen Erben brauchte, der seine Gene weiterträgt), dass er bei der Geburt dabei war und sich dann nach 3 Monaten verpisst hat. Daneben gab es dann eine Wohnung in Hannover, seit ??? vermietet, eine Mietzahlung hatte er aber bis dato nur ein- oder zweimal erhalten. Und dann gab es noch die (damals) Bruchbude hier, undichtes Dach und einiges mehr. All das hat er am Anfang verheimlicht, ich habe die Sachen teils erst Jahre später herausbekommen. Er sagte, er habe das alles schlichtweg vergessen, er erinnere sich nicht, und auch später erklärte er mir mehrfach, er habe keinen Sohn.


    Gut, wir lernten uns kennen, er beschönigte seine Situation maximal, ich war damals der Auffassung (die ja auch zutraf), dass es machbar war, ihn aus dieser Scheisse herauszuholen, ich war ganz sicher auch zu naiv. Heute wirft er mir das vor: ich habe Druck gemacht (was stimmt, sonst hätte der Kerl sich nicht bewegt), seine finanziellen, emotionalen und sonstigen Dinge zu klären.


    Aber verdammt noch mal!!! Er ist heute gut aufgestellt, es geht ihm blendend und eben weil er nun diesen Druck nicht mehr hat, kann er wieder regelmößig duschen, sich rasieren und zum Friseur gehen. Was habe ich mich insbesondere letztes Jahr vor ihm teilweise richtig geekelt! Dieses Jahr war nicht mehr viel, im Prinzip habe ich ja seit Mitte / Ende Februar nicht mehr im Haus gewohnt. Im vergangenen halben bis dreiviertel Jahr hat er immer wieder versucht, gewisse Knöpfe zu drücken, die bis Anfang Februar auch immer noch funktionierten. ("Du solltest dich schämen, dass du am 18. Geburtstag deines Sohnes nicht da warst!!!", "Weißt du, mein Freitod letztes Jahr wäre die bessere Alternative für alle gewesen. Jetzt ist es nur noch die Hölle.", "Du hast mich genauso im Stich gelassen wie meine Ex-Frau", "Um mich kümmert sich ja niemand mehr!", "Du hast nie akzeptiert, dass ich einen richtigen Job habe" usw.). Insbesondere nach der Freitod-Nachricht Anfang Juni bin ich noch einmal komplett zusammengebrochen. Allerdings gab es zu dem Zeitpunkt Profis, mit deren Hilfe und Unterstützung ich das "richtig" einsortieren und mich selbst auch wieder fangen konnte. Es hat mich "nur" 2 Tage und Nächte gekostet, immerhin.


    Jetzt also geht es ihm gut, er hat ne dicke Hose - mir aber geht es nach wie vor ziemlich beschissen und ich versuche irgendwie, eben nicht aufzugeben und mich wieder vernünftig aufzustellen. Ich könnte echt kotzen... Viele der "Knöpfe" sind mittlerweile gekappt. Wenn er das merkt, weil ich entsprechend antworte, wird er ausfällig - und dann muss ich verdammt aufpassen, dass ich das nicht so an mich heranlasse, dass ich mich selbst wieder fertigmache. Wenn aus Liebe Verachtung wird... das ist krass. Viel mehr als Verachtung ist da von meiner Seite aus nicht mehr. Und wenn er nicht endlich mal aufpasst, gehe ich in den Kriegsmodus. Wir haben keine gemeinsamen Kinder - so what? Ich habe mehr als genug "gezahlt".


    Ach ja: ich bin aus seiner Sicht auch daran schuld, dass er keinen Kontakt zu seinem Sohn hatte... Okayyyyyy, ich erinnere mich nur, wie mich meine Schwiegermutter jahrelang bekniet hat, ich solle dafür sorgen, dass das Geld, das sie ihm für Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke überwiesen hat, auch tatsächlich bei seinem Sohn (=ihrem Enkelsohn) ankommt. Irgendwann habe ich aufgegeben... und ihr gesagt, dass ich da nichts machen kann. Nun aber, da ich weg bin, kann er auch wieder mit seinem Sohn telefonieren - immerhin! Ein Fortschritt! Super! Und alle sind glücklich. *io*


    Opferlämmer werden geschlachtet. Ich bin in den letzten Jahren so richtig vor die Hunde gegangen.


    Positiv: finanziell werde ich aus der ganzen Geschichte voraussichtlich mit einem blauen Auge herauskommen. Emotional sieht das anders aus. Aber ich habe mir selbst versprochen, nicht aufzugeben.

    Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts.:strahlen

    (frei nach Sören Kieerkegard)

  • Das Schönste war, dass er mir erklärte, es sei insgesamt besser, wenn man Dinge so schnell vergessen könnte bzw. sich nicht mehr erinnern würde...


    Ja, wenn man mich richtig trifft, bin ich nachtragend wie ein Elefant. Aber mir hat mal jemand gesagt, Elefanten vergessen auch nicht, wenn man sie gut behandelt hat. Derjenige hat übrigens eine kleine Elefantenfigur zum Abschied bekommen - und wie ich später erfahren habe, passte das wohl auch total.

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    (frei nach Sören Kieerkegard)

  • Oh, ich habe soeben mit meiner Tochter (die noch 4 Wochen im Haus ist) telefoniert. Die Mieterin wittert auch wieder die Chance, Stress zu machen, nachdem sie die letzten beiden Jahre etwas friedlicher war.


    Die Frau zahlt seit 18 Jahren 400 € Warmmiete ||:cursing: für eine 72m2 3ZKB. Einen Mietvertrag konnte ich in den Unterlagen nie finden - das für meinen Noch-Ehemann übliche Chaos halt. Ich habe vor ca. 3 Jahren nach etlichen Diskussionen mit meinem Noch-Ehemann ein Schreiben aufgesetzt, in dem sie gebeten wurde, meinem Noch-Ehemann eine Kopie des Vertrags auszuhändigen. Diese Bitte hat die Mieterin geflissentlich ignoriert und auch mein Noch-Ehemann war nicht willens, da dran zu bleiben. Mir waren die Hänge gebunden, ich habe zähneknirschend in die Tischkante gebissen.


    Nun bin ich ja ausgezogen und Frau Mieterin ist wieder die "Hausherrin". Sie teilte meiner Tochter heute früh mit, dass sie, solange ich dort gewohnt habe, toleriert hat, dass der Wohnwagen auf "ihrem" Stellplatz steht. Angeblich ist der Stellplatz in den Mietvertrag eingetragen aber wie gesagt, ich habe den Mietvertrag nie gesehen. Nun dürfe ich den Hänger dort nicht mehr abstellen. Dies habe sie auch mit ihrem Anwalt geklärt. Er habe gesagt, sie könne dort auch ein Schild aufstellen. Meine Tochter meinte, der Begriff "Anwalt" sei in dem 5 minütigen Gespräch mindestens 3mal gefallen.


    Heureka (mittlerweile eins meiner Lieblingsworte)!!!


    Jetzt werde ich also wieder alle Unterlagen hinsichtlich der Hauseigentümervereinbarungen durchforsten... Dinge, die der Mensch und die vor allem ICH momentan überhaupt nicht brauche!


    Nichtsdestotrotz werde ich den Wohni auch weiterhin dort abstellen. Von mir aus kann dann mein Noch-Ehemann oder meine Tochter woanders parken. Bis meine ETW verkauft wird, habe auch ich das Recht auf einen Stellplatz und da steht dann eben der Wohnwagen:evil:.


    PS. Interessanterweise hat die Mieterin jetzt wohl auch den anderen Mietern erlaubt, einen Teil des unteren Grundstücks zu einem Gemüsegarten umzufunktionieren. Grundsätzlich finde ich diese Idee gut, dürfen sie von mir aus auch gerne machen. Aber ich weiß sehr genau, dass der Garten definitiv nicht zu der zweiten Mietpartei gehört, weil ich damals den Mietvertrag aufgesetzt habe. Genau das "vergisst" Frau Mieterin aber gerne mal. In Punkto "vergessen" / "verdrängen" haben sie und mein Noch-Ehemann echt was gemeinsam.

    Sie hat es ja auch über einen langen Zeitraum bei anderen Leuten im Ort so dargestellt, dass IHR das Haus gehöre und wir die Mieter seien.... ich habe das ur per Zufall herausgefunden, nachdem ich über Fasnetsaktivitäten aktiv geworden bin und Kontakt zu den Leuten im Ort hatte.


    PSPS: Es wird Zeit, dass ich da auch finanziell rauskomme.<X<X<X


    PSPSPS: Atmen.... 10...9...8....7... usw.

    Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts.:strahlen

    (frei nach Sören Kieerkegard)

  • Die Kinder wurden gestern vom Umgang wiedergebracht. Der Termin für September wäre am 11. Ex teilte mit , dass er den höchstwahrscheinlich nicht wahrnehmen kann. Er weiß ganz genau, dass das mein Frauenwochenende ist (1x/Jahr). Da habe ich aus Erfahrung natürlich schon Plan B und habe, nach außen relaxt, nach einem Ersatztermin gefragt. Meint er den bräuchten wir nicht , da dann auch bald Herbstferien ( am 20.10. 😳 ) wären. Stimmt, das ist ja schon in zwei Monaten 🙄

    Am schlimmsten daran finde ich, dass er nicht mal merkt wie sich die Reaktion der Kinder auf die Absagen verändert. Vor ein paar Jahren hätte die Kleine noch einen Heulkrampf bekommen. Heute sagt sie:“ ok, dann bis in zwei Monaten“

  • Die Kinder wurden gestern vom Umgang wiedergebracht. Der Termin für September wäre am 11. Ex teilte mit , dass er den höchstwahrscheinlich nicht wahrnehmen kann. Er weiß ganz genau, dass das mein Frauenwochenende ist (1x/Jahr). Da habe ich aus Erfahrung natürlich schon Plan B und habe, nach außen relaxt, nach einem Ersatztermin gefragt. Meint er den bräuchten wir nicht , da dann auch bald Herbstferien ( am 20.10. 😳 ) wären. Stimmt, das ist ja schon in zwei Monaten 🙄

    Am schlimmsten daran finde ich, dass er nicht mal merkt wie sich die Reaktion der Kinder auf die Absagen verändert. Vor ein paar Jahren hätte die Kleine noch einen Heulkrampf bekommen. Heute sagt sie:“ ok, dann bis in zwei Monaten“

    Ja, da braucht sich der Vater deiner Kinder wirklich nicht zu wundern, wenn ihre Reaktion auf seine Absagen dann eher gleichgültig ist. Eigentlich traurig, aber so ist es leider wohl oft. Ich kenne das selbst von meinem Vater, als dieser damals oft zu spät kam und man als Kind dann traurig war usw.

    "Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

  • So... ich mach' mal weiter, es raubt mir tatsächlich wieder den Schlaf. Ich schreibe es, damit ich das Ganze irgendwann, wenn ich es geschafft habe, aus meinem derzeitigen "Loch" herauszukommen, nachlesen kann und es vor allem nicht vergesse, sollte ich mir noch einmal unbewusst so einen Typ Mann "aussuchen".


    Er gibt mir den "nett und wirklich lieb gemeinten" Tipp, dass ich lernen müsse, nicht mehr so derartig weit über meine Grenzen zu gehen. Und wer mir einreden würde, dass ich all die Jahre unter "Druck" gestanden hätte. Er habe doch alles getan?!


    Aha... <X<X<X


    Ja, es stimmt, dass ich jahrelang absolut über meine Grenzen gegangen bin. Dass ich ihm die komplette Verantwortung für alles abgenommen habe. Es hat einen Grund, warum ich "da" bin, wo ich immer noch bin.


    Leider wusste mein Noch-Ehemann bereits nach gut 2,5 Jahren Beziehung, welche "Knöpfe" er bei mir drücken muss, damit und wie er mich am geschicktesten manipulieren kann. Umgekehrt habe ich mich natürlich auch von Grund auf manipulieren lassen. Das ist dann mein "Anteil", ich habe ja "mitgespielt", bin eben nicht zeitnah gegangen. In den letzten Monaten habe ich mich immer wieder gefragt, warum dies so war - und ja, ich kenne mittlerweile auch den Grund.


    Früher haben mich Aussagen a la...

    - mir geht's so schlecht, würdest du bitte...???

    - ich kann und mag nicht mehr vertrauen

    - ich hab' doch alles getan, aber meine Ex...

    - und so weiter und so fort...

    ...wenn diese Aussagen regelmäßig und zu oft kamen, in die Flucht getrieben. Es ist nicht so, dass ich mich kümmern kann und will, aber bitte nur zeitweise und quasi als Akut- bzw. Hilfe zur Selbsthilfe.


    Ich muss unbedingt meinen eigenen, inneren Instinkten wieder mehr trauen ;).


    Mir fällt gerade auf: In den letzten Monaten kamen diese Aussagen wie oben genannt auch "oft" von mir... Mannomann=O. Okay, nicht das "Ich mag nicht mehr vertrauen", aber sinngemäß dieses "Hilf mir bitte, ich schaff' das nicht "alleine" ". Ich hab zu schnell vertraut. Auch das muss sich wieder ändern. Wirklich "helfen" kann man sich nur selbst. Mit dem Driss ist jeder überfordert und es wird dann auch tatsächlich "zu viel"...

    Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts.:strahlen

    (frei nach Sören Kieerkegard)

    3 Mal editiert, zuletzt von Maumau ()

  • KV teilte mir gestern mit, das er Sohn nicht mehr nehmen kann, wenn er mit den 2 Kids alleine ist. Anscheinend streiten die beiden nur und er kann das alleine nicht stemmen.

    Tja, da frage ich mich wie es wohl AE mit zwei Kids machen.

    Mal sehen wann er mir den nächsten Umgangstermin mitteilt, weniger als einmal im Monat kann es eigentlich garnicht mehr werden ?(

    Hat Sohn einen KV der sich gerade selbst entsorgt? :/

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Dazu gehört auch das man erkennt wann Hilfe nötig ist und sich dann um die passende Hilfe kümmert. Alles kann man auch nicht alleine stemmen.

    Stimmt. Wenn man merkt, es ist zu viel, muss man sich entsprechend Hilfe suchen (und annehmen).

    Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts.:strahlen

    (frei nach Sören Kieerkegard)

  • Sagt mal, ihr BETs hier... Ihr macht Euch doch bestimmt auch ein schönes Leben mit dem Geld des UETs, Urlaub in der Karibik, Porsche in der Garage, Villa am Stadtrand... kann gar nicht verstehen, was mein Ex hat, ist doch normal... (Ironie off)


    Auch nach 7 Jahren ärgern mich diese Unterstellungen, die dann streckenweise noch als Begründung herhalten, sich nicht an irgendwelchen Zusatzkosten zu beteiligen. Ich trage viele Kosten selbst ohne überhaupt zu fragen. Aber bei der Zahnspange wird er wohl mal was zahlen müssen, tut mir ja sehr leid...