Geburtstag feiern

Die Registrierung ist wieder eröffnet! Wir begrüßen euch recht herzlich bei uns im Forum!
  • Aber hier "redest" bzw. schreibst du doch auch mit uns... Dabei wäre es hier doch noch viel einfacher auszuweichen🤷‍♀️.


    Irgendeine Form von Austausch braucht der Mensch vielleicht doch... Vielleicht wird das alles gar nicht so schlimm?!

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Ich glaube, ich kann manches, was du schreibst, sehr gut nachvollziehen. Du hast das Gefühl, dass du nicht so bist und handelst, wie es von Müttern irgendwie erwartet wird, und du bist es leid, dich für dich zu rechtfertigen. Versteh ich das richtig? Du hast nicht gestillt? Deine Geburt war für dich traumatisch? Die Schwangerschaft womöglich auch schon anstrengend? Dein Kind entwickelt sich in seinem Rhythmus und nicht in einem Standardmittelmaß, geschweige denn immer vorneweg?

    Seufz... ich würd dir gern sagen: Sch*** auf die, die meinen, alles zu kennen und zu wissen, wie "man" als Mutter zu sein hat und wie Kinder sich gefälligst entwickeln sollen. Mach dich frei - leichter gesagt als getan, ich kenn das gut. Weich nicht aus, steh zu dir und deinem Leben. V.a. übernimm nicht die Ansprüche anderer Leute als deine eigenen.

  • Schwangerschaft war traumhaft, Kind normal entwickelt, abpumpen mit Kampf und tabletten heute noch. Geburt Scheisse.


    Hier der Austausch ist ok. Hab ich keine Bock mehr melde ich mich ab.



    Zb war ich letzten Sommer im Cafe. Promt von einer Dame angeschossen worden wegen Flasche.ob ich nicht wüsste wie ungesund etc.

    Dann war ich unterwegs Kind im tragetuch.eine Mutter kam auf mich zu. Das wäre ja wohl verwöhnen.kein Wunder das aus heutigen Kindern nichts wird.... andermal zur Osteopathin. Tasche etc dabei und Kiwa. Eine Tragemutter stürzt sich vor kiwa mit Belehrung...

    Auf der Hochzeit meiner Schwester von allen ein hoffentlich stillst du noch....von Oma: was du für ne Arbeit schaffst das das einfach nicht klappt. Irgendwie stimmt was nicht mit dir.

    Der Vater der kleinen hat mich nach der Geburt erstmal angekackt weil wir im Krankenhaus waren. Wenn sie an Corona stirbt würde er mich fertig machen. Regelmäßig erinnern seinerseits an Wichtigkeit vom stillen, Erinnerung was ich bei der Ernährung falsch mache. Aus seiner Sicht. Dabei ist das Schwachsinn.


    Ich mag einfach nicht mehr. Mich rechtfertigen. Ich will meine Ruhe. Mich interessiert auch das von anderen Müttern schlichtweg nicht. Ich hab keine Energie Interesse zu heucheln . Ihr Kind schläft schlecht, mir egal.

  • Man findet aber manchmal auch auf dem Spielplatz, Menschen, die dem Mutter-Ding wenig abgewinnen können... Danach geht's einem besser.


    Ich habe meine beste Freundin vor mehr als 14 Jahren bei Nieselregen und 5 grad auf einem Spielplatz kennengelernt. Ich wüsste gar nicht, was ich gerade in dieser Schice-Zeit damals ohne sie gemacht hätte.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Ah, und nun zum ausführlichen Bericht:


    Ja das nervt total. Ich bin da auch immer direkt in die Offensive mit dem bösen Blick gegangen, dann hatte ich meine Ruh.

    Ich hab evtl. den Vorteil, dass ich Ü40 bin, da werd ich ernster genommen als beim 1. Kind. Ich rate dir: Übe den 'mütterlichen Todesblick', der lässt sie verstummen, die Einmischer an den Kassen und in der Bahn und....;)

    Ich habe dann die Erfahrung gemacht, dass es für andere Leute plötzlich total erleichternd war, wenn da eine NICHT so tut, als folge sie einer Richtung, sondern wenn die einfach so ist wie sie ist. Dann mussten die nämlich auch nicht mehr so tun, als wäre alles tippitoppi und das einzig Wahre.

    Und, wie gesagt: DEIN Weg muss nur für dein Kind und dich der richtige sein, für niemanden sonst.

  • Ach du, diese blöden Sprüche erleben wir doch alle! Meine Ex-Schwiegermutter und deren Mutter wissen auch immer *alles* besser in puncto Kinder (nein, tun die natürlich nicht im Geringsten, eher das Gegenteil, aber Einbildung ist ja auch eine Bildung). Und ich hatte auch schon reichlich solcher Szenarien auf der Straße, wo ich den Mütter-Todes-Blick verwendet und noch einen Kommentar hinterher geschoben habe (z.B. zwei ältere Frauen vorm Café sitzend mit verächtlichem Tonfall und recht laut „Ist das wohl die Mutter oder das Kindermädchen?“… WTF?). Der Punkt ist: Eingebildete Arschlöcher gibt’s überall und solange du nicht mit Kippe und Schnapsflasche vorm Rewe stehst und dabei das Neugeborene in der Trage hast (Ja, auch schon gesehen, es war auch noch ein Trupp Raucher dabei), muss und soll dich das nicht interessieren, was die sagen.


    Der entscheidende Punkt ist aber: Diese Leute sind eine Minderheit. Du brauchst gute Leute in deinem Leben, die dir aus dem Loch, in das du nach deiner traumatischen Erfahrung gefallen bist, wieder heraus helfen. Und die findest du nicht, wenn du dich zu Hause einigelst. Im Gegenteil, so wird das Loch nur tiefer. Es gibt da draußen liebevolle, tolle, verständnisvolle Frauen und Männer, die dich gerne in ihren Freundeskreis aufnehmen und dir ein offenes Ohr und Akzeptanz schenken werden… wenn du ihnen die Chance gibst. Und wenn du mit den Müttern auch außerhalb des Forums redest, wirst du auch dort welche finden, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie du und die dich deshalb auf emotionaler Ebene total verstehen können :)

    "No one can make you feel inferior without your consent" Eleanor Roosevelt

  • Ich denke egal ob total Introvertiert oder aus welchen Gründen auch immer ich für mich entscheide, dass ich keinen Kontakt zu anderen Menschen möchte, wenn ich mir für mein Kind etwas anderes wünsche, muss das dann entweder ein dritter Beteiligter übernehmen oder ich meine Bedürfnisse eben hinten anstellen.


    Gleichzeitig würde ich für mich aber auch mal hinterfragen wollen, wie es kommt das ich jeden Kontakt und jede Bemerkung, als so negativ wahrnehme, das ich Dritte benötige, damit mein Kind nicht in Isolation aufwächst.

    Klar ist ein bisschen dramatisiert, aber bei mir kommt nicht wirklich an, dass es Dir als Mutter gut geht.


    vg von overtherainbow

  • Ich glaub die Mitmenschen können machen was sie wollen, du findest es Scheiße. Du bist bestimmt T-Shirt Trägerin mit Aufschrift "Ich hasse Menschen". :)


    Aber wenn du ehrlich bist, dass was du an allem auszusetzen hast, machst ja umgekehrt in gewisser Art und Weise, auch an Anderen. Du kritisierst, bist genervt. Wahrscheinlich sogar schon wenn die atmen. ^^

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • glaube ist die diskrepanz.duf Arbeit lassen Familien ihre Kinder bei mir. Da beschwert sich keiner. Jeder traut mir zu das ich sein Kind angemessen versorge. Dann bin ich privat unterwegs, egal ob Familie oder fremde und es kommen Lawinen an Kritik. Klar haben Eltern auf Arbeit such Mal andere Meinung oder Forderungen. Aber auf sachlicher Ebene. Manchmal war ich schon so genervt das ich die Nummer vom Jugendamt weiter gegeben habe. Mit der Bitte sich dich dort zu beschweren weil das Kind die falsche marschhose trägt .

    Vielleicht sollte ich wirklich sowas wie Todesblick üben. Dachte ich mach es wie Oma. Die sagte immer schlucken und lächeln und dein Teil denken. Aber ist verdammt schwer


    Glaube mit 3 beteiligter ist gar nicht so blöd. Dann ist alles nicht so zwanghaft. Brauche ja auch dritte zum bestreuen.

    Vielleicht such Tante Nachmittag mit Spielplatz oder so.


    Reden mit fremden ..nicht über die Geheimnisse die selbst die Familie nicht weiß.



    Das Mensch Hass Shirt, ja das wäre genau meins! Bin einfach nicht sozial. Wahrscheinlich macht mir daher Corona und die Regeln nicht so sehr viel aus

  • Also ich bin auch eine, die Smalltalk hasst. Vor allem mit Menschen, die mich Null interessieren, und das sind die meisten. ^^


    ABER: mindestens bis zum Zeitpunkt, wenn dein Kind in der Lage sein wird, sich selbständig überall zu bewegen und zu verabreden, ist es auf DICH angewiesen. Es liegt an DIR, ob dein Kind Freunde haben oder einsam und traurig in der Ecke sitzen wird, weil niemand es zum Spielen oder zu Geburtstagen einlädt. Es liegt eigentlich in deiner Verantwortung, für soziale Kontakte deines Kindes zu sorgen, zumindest bis zur Schule. Danach laufen viele schon alleine rum.


    Deswegen einfach die Zähne zusammenbeißen, ein Lächeln aufsetzen und über den eigenen Schatten springen. Dein Kind wird es dir danken. So habe ich es zumindest gemacht.


    Wenn du jegliche Kontakte zu anderen Eltern ausschließt, bestrafst du damit in erster Linie dein Kind. Hart, ist aber die Realität.

  • Also ich bin auch eine, die Smalltalk hasst. Vor allem mit Menschen, die mich Null interessieren, und das sind die meisten. ^^


    ABER: mindestens bis zum Zeitpunkt, wenn dein Kind in der Lage sein wird, sich selbständig überall zu bewegen und zu verabreden, ist es auf DICH angewiesen. Es liegt an DIR, ob dein Kind Freunde haben oder einsam und traurig in der Ecke sitzen wird, weil niemand es zum Spielen oder zu Geburtstagen einlädt. Es liegt eigentlich in deiner Verantwortung, für soziale Kontakte deines Kindes zu sorgen, zumindest bis zur Schule. Danach laufen viele schon alleine rum.


    Deswegen einfach die Zähne zusammenbeißen, ein Lächeln aufsetzen und über den eigenen Schatten springen. Dein Kind wird es dir danken. So habe ich es zumindest gemacht.


    Wenn du jegliche Kontakte zu anderen Eltern ausschließt, bestrafst du damit in erster Linie dein Kind. Hart, ist aber die Realität.

    Im kiga spielen die doch mit drei auch allein und treffen sich? Kenn das von früher so das man. Ur zum spielen hingefahren wurde. Also so ab 4.


    Papa von ihr ist selten da. Sie geht mit ihm nicht allein spazieren oder auf seinen Arm. Der nutzt uns aktuell nicht.

  • Im kiga spielen die doch mit drei auch allein und treffen sich? Kenn das von früher so das man. Ur zum spielen hingefahren wurde. Also so ab 4.

    Ja, nur sind ja im KiGa grundsätzlich keine Eltern(teile) dabei.


    Es ist halt üblich, dass man seine Kinder meist lieber mit Kindern spielen lässt, deren Elternteile man wenigstens vom "hallo-sagen" oder vom Smalltalk her kennt. Wenn sie Eltern so von anderen abgrenzen, dann wird das oft auf die Kinder übertragen und dieses Kinder werden nicht zum spielen eingeladen (Gegeneinladungen zum spielen sind ja auch üblich)


    Papa von ihr ist selten da. Sie geht mit ihm nicht allein spazieren oder auf seinen Arm. Der nutzt uns aktuell nicht.

    Dann solltet ihr daran arbeiten, dass sie auch alleine mit ihm mitgeht.


    Was wüscht du dir denn für dein Kind? Soll es ein selbstbewusstes Wesen mit Freunschaften und Kontakten sein oder auf die Herkunftsfamilie beschränkt werden?

  • ich kann das mit ihrem Vater kaum ändern. Er hat ca alle 4 wochen Mal 2 bis 4 Stunden Zeit. Solange er nicht öfter kommt glaube ich nicht das es besser wird. Hab jedenfalls keine Ideen. Wie ihn mehr motivieren zu kommen.


    Kiga werde ich eh keine Eltern kennen. Die Zeiten am Vormittag überschneiden sich mit der Arbeitszeit. Sehr wahrscheinlich wird die Oma bringen und abholen. 9 bis 12 schaff ich nicht mit Arbeitszeiten. Evt bringen. Aber 12 zum abholen werde ich keine Pause bekommen.

  • Die KiTa wird schon für einige Anlässe sorgen, wo sich Eltern treffen und kennenlernen.

    Die meisten Eltern möchten auch wissen, wo und vor allem bei wem ihr Kind ist, wenn es verabredet ist. Meine Biene war nirgendwo ,mit deren Eltern ich nicht zumindest mal einen Kaffee getrunken habe. Das wird natürlich weniger, je älter sie wird. Aber bis Ende der Grundschule kannte ich jedes Elternteil mit dessen Kind meine Tochter verbandelt war.
    Diese Kontakte sind gerade wenn man alleinerziehend und berufstätig ist ungemein wertvoll.

    Nicht selten hätte ich sonst echt blöd dagestanden, auch wenn meine Biene kümmernde Großeltern hat.

    Aber die haben ja auch noch ein Leben.


    Ich finde es echt schade, dass du anderen nicht mal eine Chance gibst. Andere Menschen sind nicht alle doof, uninteressant und nervig oder gar eine Bedrohung.

    Und klar hat man auch Begegnungen der dritten Art. Die guten Begegnungen und Kontakte, die sozialen Kontakte fürs Kind überwiegen das aber.

    Ich glaube anstatt die Energie reinzustecken, wie kann ich mich möglichst dünne machen wäre sicher besser aufgehoben zu schauen, wieso bin ich eigentlich so genervt und gehe schon mit soviel Ablehnung an Menschen, die ich überhaupt nicht kenne?

  • Du musst die Frage nicht öffentlich beantworten.

    Warum hast du dich für ein Kind entschieden? Und was ist dieses Kind für dich? Erfüllung eines Wunsches, Selbstzweck, "nichtalleineseinwollen-jetzt oder im alter" oder einfach "ein kleiner Mensch, den ich einigen Jahre ins selsbtbestimmte Leben begleiten darf?


    Bei dir scheinen Verwandte sehr viel Einfluss auf dein Leben zu nehmen und über das Kind zu bestimmen. Vieles möchtest du nicht tun und delegierst es an andere. Auf Dauer wird das weder für dein Kind, noch für dich gut sein.


    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann arbeitest du doch auch beruflich mit Kindern. Kommst du da gut zurecht?

  • ja beruflich ist alles gut. Nur privat versagen ich völlig.erdt bei der Geburt und dann beim stillen. Für mich bin ich eine schlechte Mutter. Hab die Geburt ja schon versaut. Glaube such das die kleine in der heilen Welt der Großeltern glücklich ist. Wir wollten die zusammen aufziehen. Alles was ich ihr präsentiert habe war ein Scherbenhaus. Geschwister wird die nie haben.


    Mit Betreuung in Familie das war schon vor der Schwangerschaft abgesprochen.einfsch wegen Großfamilie. Ich hatte als Kind auch immer Geschwister zum Babysitten. Kenn das gar nicht anders. Ich selbst war such viel bei Großeltern. Wurde viel von ihnen betreut. Ganztags kiga oder Hort gab es nie in der Familie.

    Mir ist da auch klar das ich wünsche zurück stellen muß. Weil einfach jeder mieterzieht. Aber bei manchem wie Geburtstag einfach schwer. Wir haben jetzt den Deal das die feiern und ich sie eine Std nach der Arbeit abhole. Das ok irgendwie.