Beiträge von campusmami

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    Im Recht sein, ist aber in diesem Fall nicht wirklich lösungorientiert... Infektionenstechnisch übrigens auch nicht, sitzt klein Friday im Büro ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Corona in die Einrichtung trägt oder friday wegen Quarantäne ausfällt, viel geringer als ginge sie in die Notbetreuung.

    Und Eltern möchten doch nicht, dass Friday total unentspannt und mit schlechtem Gewissen arbeiten geht... Und nach zwei Wochen zusammenklappt und krankheitsbedingt längerfristig ausfällt.


    Das ist übrigens ein Zusammenhang, den auch Führungskräfte noch lernen müssen. Wir machen da gerade ne sehr spannende Untersuchung in unserem "Unternehmen" zu...

    Mein Kind ist ja kurz vorm ersten Lockdown 12 geworden... Und schafft es auch noch immer nicht alleine. Das hilft dir jetzt nicht weiter, aber vielleicht beruhigt dich das.

    Wir haben verschiedenes ausprobiert... Wenn ich nicht da bin macht er nix bis wenig und nach Feierabend noch Homeschooling ist keine Option, die Gesundheit und Nerven dauerhaft aushalten.

    Wenn ich außer Haus arbeiten muss oder Termine habe, die ich nicht unterbrechen kann, muss er Dinge erledigen, die er selbst ohne Fragen machen kann (Vokabeln oder Mathe eigenen sich da gut) . Wir gucken uns also die Aufgaben vorher gemeinsam an, klären Fragen und legen fest, was er bis wann erledigen soll. Er gibt mir dann Zwischenberichte über WhatsApp oder Telefon.

    Möglichkeit zwei sein Freund kommt und sie arbeiten gemeinsam... Die Ergebnisse sind dann deutlich unordentlicher, aber das funktioniert besser als alleine.

    Das muss ja keine 6 Stunden am Stück gehen... Videokonferenzen von je 90 Minuten und mehrere hintereinander, wäre selbst für Erwachsene nicht auszuhalten.

    Ich finde die Größte Herausforderung beim Homeschooling ist es den Überblick zu behalten. Gerade mein Kind ist absolut lesefaul und von langen Mails mit mehreren Terminen oder Aufgaben bzw. Anhängen überfordert. Es ist halt wie im Arbeitsleben... Am besten kann man zusammenarbeiten, wenn ein paar einfache Organisationsregeln eingehalten werden: "one topic only", sinnstifende Betreffzeile möglichst mit Einordnung was mit dem Inhalt der Mail passieren soll...

    Für Aufgaben nur das Aufgabenmodul nutzen und für Videokonferenzen Termineinladungen mit dem link zur Konferenz in der Beschreibung...

    Warum nutzt man diese Organisationstools nicht🤷‍♀️? Es könnte doch so einfach sein...

    Ich habe mich gerade mal in Iserv meiner Kids eingeloggt. Das wird ja spannend. Bisher haben zwei Lehrer*innen erklärt, wie der Unterricht in ihrem Fach abläuft... Die eine schaltet die Aufgaben genau zur Stunde frei, und der Einsendeschluss ist am Ende der Doppeltstunde. Zusätzlich hat sie Termine für die Notenbesprechung im 2 Minuten Takt vergeben :D. Kind ist um 9.56 dran... Ich bin gespannt, ob das funktioniert. Der Mathelehrer hat einen Wochenplan eingestellt und macht eine 45 minütige Videokonferenz. Das gefällt mir besser, weil ich ein großer Fan von Flexibilität bin... Wobei ich nicht weiß, was für die Kids einfacher ist. Eigentlich ist die Idee, dass die Kids genau das Fach machen, dass sie auch in der Schule hätten, gut zu überschauen. Die Terminfunktion, die Iserv bietet, nutzen übrigens beide nicht8). Ich bin mal gespannt, wie mein Chaot, das Terminmangegement hinbekommt. Er meint, er merkt sich das schon🤓😂.

    Das andere Kind ist Abschlussklasse und darf Montag zur Schule gehen 🤷‍♀️...

    Ich sag immer noch: räume zumindest die Ecke hinter dir auf... Und Videokonferenzen finden weder im Bett noch auf dem Sofa hängend oder gar im Bad statt...:D

    Ich kenne ja meine Pappenheimer8).

    Erster Tag Homeschooling und ich bin reif für die Insel 8). Das neben der Arbeit, irgendwie hatte ich es schon verdrängt und muss wohl wieder um 5 Uhr anfangen, das funktioniert parallel nur bedingt.

    Erstaunlich früh kam heute die Nachricht, dass wir auch am 11. Januar mit dem Wechselmodell beginnen bis zum Ende des Halbjahres:/.

    Hier muss man die Kinder bis morgen abmelden und ab Mittwoch anmelden :D. Bis heute morgen hieß es noch Arbeiten werde geschrieben auch die abgemeldeten Kinder müssen kommen. Jetzt ist das gechancelt wobei bei dem einen Kind wird Mathe auf morgen optional vorgezogen, wer nicht kommt schreibt im Januar. Mir ist alles egal, ich habe es meinen Kids freigestellt, ob sie morgen noch gehen oder nicht. Das Eine hat sich dafür das Andere dafür entschieden. Soll mir recht sein.

    Bei uns gibt es Notbetreuung für alle, die möchten. Die Klassen war heute aber schon recht leer einmal 9 von 26 und beim anderen 14 von 31. Das ist aber 7. Und 10. Jahrgang... Bei den Jüngeren sieht es wahrscheinlich anders aus.

    Dann ist Ausschlafkrake in da house... :thumbup:

    Neee:D. Kind 1 (die Spülmaschinenausräumende Aufräumkrake) möchte weiter zur Schule gehen, weil er Donnerstag zur letzten Klausur sowieso hin muss und eine Befreiung infektionologisch deshalb keinen Sinn macht und weil ich strenger bin als die Lehrer*innen. Kluges Kind.

    Kind 2 mag Homeschooling lieber... Mit dem habe ich verhandelt, dass er zumindest bis zur letzten Klausur geht und ich ihn dann ab Mittwoch befreien lassen kann.

    Andersherum wäre es mir zwar lieber, aber wir bekommen das hin.


    Lustig ist auch, die unterschiedlichen Art der Weiterleitung der Mail von den unterschiedlichen Schulleitungen:D. Die eine hat ihrer Genervtheit Ausdruck verliehen, die andere war entweder so genervt, dass da nur stand: anbei der Brief des Kultusministerium zur Kenntnis, oder total professionell das wertfrei hinzunehmen :/.

    Irgenwie suche ich immer noch jene grosse Zahl von Eltern, die ihre Kids derzeit lieber in der Schule sehen als Zuhause im Fernunterricht. Und auch jene Arbeitgeber, die kein Problem damit haben, dass ihre Angestellten mit Kindern Corona in die Betriebe reintragen.


    Irgendwo müssen die doch stecken, die den Ministerpräsident innen im Ohr liegen, die Schulen müssten offen gehalten werden.

    Wahrscheinlich habe ich zuviele Sozialarbeiter*innen im Freundeskreis, und arbeite an der falschen Stelle und deshalb einen anderen Blickwinkel. Für Changengleichheit und auch geschlechtsspezifische Arbeitsteilung sind Schulschließungen schon der Supergau.

    Ich bin da nach wie vor auch sehr ambivalent... Klar ist das machbar, aber schön und gesund ist das, was ich hier zum Lockdown betrieben habe auch nicht.

    Ich habe heute mit meinem Pubi um eine Woche Spülmaschine ausräumen gewettet, dass ich es schaffe seine Vorhölle binnen 10 Minuten in einen wohnliche Raum zu verwandeln.

    Und ich habe gewonnen. Fenster auf, der Effekt war der krasseste, dann ein Sack Pfand, ein Sack Müll, zwei Wäschekörbe Miefklamotten und eine Kiste für Geschirr 😝. Nach 8:30 Minuten war ich durch👌.

    Er saß da mit großen Augen und sagte "Respekt, Aufräumkrake is in da house" :D.

    Eben haben wir unsere Schrittzähler verglichen... Kind: 2348) Aufräumkrake: 17.589:/. Okay, es ist Sonntag, aber wie schafft man das??? Ich brauche für meine tägliche Wege zur Toilette schon die dreifache Menge an Bewegung 8|.

    Ich schreibe jetzt mal etwas aus meiner Erfahrung zu Weihnachten auf unterschiedlichen Kontinenten. Ich habe meine Kinder vor vielen Jahren Weihnachten mit dem Vater in seinem Herkunftsland verbringen lassen. Das hat nicht so geklappt wie geplant, weil das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.... Die Kinder sprechen übrigens noch heute von diesem legendären Weihnachten, dass sie Heiligabend bei McDonalds am Flughafen Hannover und im Hotel mit toller Badewanne und den ersten und zweiten Weihnachtstag in Paris im Hotel verbracht haben 8). Bei den Großeltern sind sie so erst nach Weihnachten angekommen... Dass ich nicht dabei war, hat sie nicht traumatisiert. Wer Familie auf zwei Kontinenten, für den ist es normal, dass man Weihnachten nicht alle Buddys sieht und gerade wenn die Gebiete, in die es geht nicht touristisch erschlossen sind, sind die Flüge lang und teuer. Da fliegt man nicht eben mal für 2 oder 3 Tage hin. Ich würde da nicht so ein Aufriss machen. Wenn beide Eltern es normal finden, dass die Kinder die Mutter Weihnachten nicht sehen, dann sollte es kein Problem geben.

    Erwerbsarbeit ist ja nicht nur Geld verdienen, sondern gesellschaftlich hat das ne ganz andere Wertigkeit als das unbezahlte "Care-Gedöns". Das ist zweifellos auch Arbeit, aber die sieht niemand und keiner wird es dir danken. Deine Kinder schon gar nicht... Ich finde es wichtig, dass man Kindern tatsächlich auch vorlebt, dass arbeiten zu gehen zum Leben dazu gehören.

    Unterschätz nicht, dass es möglicherweise etwas mit dir macht, wenn die Arbeit wegfällt. Das mag zunächst eine Befreiung sein, kann aber auch der Anfang eine weiteren Abwärtsspirale sein.

    Und jetzt noch etwas, dass ich sonst nur meinen Freundinnen sage, die ihren Job schmeißen wollen: die Arge zahlt keine Rentenpunkte. Und was machst du wenn dein Kind mit 16 sagt "Hartz 4 und der Tag gehört dir...", zack hast du keine Argumente dagegen und musst deinem Kind noch erklären, dass es nur 100 Euro verdienen darf, ohne dass es mit seinem Nebenjob die Familie versorgen muss...

    Da will man eigentlich nicht hin. Wenn dich dein Job ankotzt überleg doch diesen zu verändern, aber nicht abzuschaffen.