Beiträge von friday

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    Wo kein echter Plan, da kein Auszug...


    Kompromisse kann man immer finden, aber hier sollte die Tochter für ihren Wunsch auch einfach in die Gänge kommen. Erkundigungen einziehen, rechnen, echte Pläne schmieden, Ärmel hochkrempeln.

    Also echtes Engagement, um seinen Wunsch zu verwirklichen spüre ich hier nicht.

    Sorry, Tahila , aber so richtig reif wirkt deine Tochter nicht. Ich meine das wirklich nicht böse. Aber auch in dem Alter sind alle ja unterschiedlich weit. Aber ich hätte da auch meine Probleme sie gehen zu lassen.

    Willkommen zurück.

    An deinen Großen erinnere ich mich noch, wie er mit einem Bobbycar den Abhang runtergesaust ist=O8o


    Wie läuft es den mit den Zwillingen?


    Ich erinnere mich auch noch, dass es schon während deiner Schwangerschaft nicht ganz einfach mit dem KV war. Erzähl doch mal, wie geht es dir?

    Raster liegt natürlich auch im Auge des Betrachters. Ich habe einige Freunde, die sagen, dass sie lieber z.B. mollige Frauen mögen. Eine Freundin, immer schick und eher elegant die bevorzugt -Achtung Klischee- eher den "Bauarbeitertyp". Da kommt man manchmal nicht mehr mit.8|8o

    Letztlich denke ich aber, wenn es funzt, dann funzt es...da sind alle Vorstellungen und Wünsche eh auf einmal nicht mehr wichtig. Ich glaube, der Übergang vom verliebt sein, dann Jemanden zu lieben...darin liegt die Kunst.

    Ich persönlich finde Spätze viel hübscher als Tauben. Alles Geschmacksache. Aber ich weiß natürlich, was du meinst.

    Zwei Gedanken dazu: Ich empfand es als leichter Jemanden kennenzulernen als mein Kind noch klein war. Einen Pubi zu haben, das ist nochmal eine andere Hausnummer, da Beziehung herzustellen. Auch wenn ich zeitlich jetzt flexibler bin. Ein Kleinkind ist da ja auch putziger als Jemanden, der gerade nicht weiß, ob er Fisch oder Fleisch ist.


    Den anderen Gedanken, den ich habe ist, dass ich immer mehr zum Spatz mutiere. Ich habe inzwischen es mir so gemütlich und schön eingerichtet in meinem Leben. Ich weiß nicht, ob ich noch Lust hätte meine Eigenheiten und Vorstellungen da noch so in Einklang bringen zu wollen mit einem Partner. Irgendwie genieße ich die Zeit mit mir allein doch sehr. Hach, ich mag schon das Wort Kompromiss nicht so sehr. Ich sehe gerade nicht, ob das all die Mühe wert ist.


    Aber wie gesagt, wenn die Funken sprühen, dann sieht man es eh ganz anders.

    Im Moment (und auch in den letzten Jahren) hat mir da nicht soviel gefehlt.

    Da nervten eher die gutgemeinten Sprüche von außen.

    Ganz beliebt: Dein Deckelchen findet sich schon noch. :rolleyes:

    Der Gedanke, dass man glücklich sein kann ohne Partner ist vielen einfach noch nie gekommen.

    Ich war mal bei friendscout (?) angemeldet. Das war noch vor Tochter und da hatten sich einige, wenige nette Kontakte ergeben. Insgesamt fand ich aber die Treffen immer etwas gestelzt. Bei einem Treffen hatte ich das Gefühl, ich wäre beim Vorstellungsgespräch oder im Kreuzverhör. Bei einem anderen Treffen wurde mein Gegenüber zunehmend betrunkener und maulte darüber, dass ich mich an einem Alster festhielt.

    Ob die Chemie stimmt, das kann ich tatsächlich nicht am Bildschirm erkennen. Das gab schon so manche herbe Enttäuschung. Da verstand man sich online so richtig gut und es gab schöne Telefonate, schöne Worte , tollen Gedankenaustausch und dann stellte ich fest, dass ich im wahrsten Sinne des Wortes den anderen nicht riechen konnte. Ich bin ein echter Geruchsmensch. Keine Ahnung, ob das mit meiner Behinderung zusammenhängt.

    Zudem bin ich in echt zwar nicht schüchtern, aber eben ein eher ruhiger Mensch. Ich brauche immer etwas Zeit, um warm zu werden. Das Wort unnahbar höre ich oft. Bin ich aber eigentlich nicht. Aber wer mir keinen zweiten Blick gönnt, der wird wohl diesen Eindruck beibehalten. Ich kann aber nicht auf Knopfdruck amüsant sein.


    Das schlimmste Date hatte ich allerdings mit meiner Freundin, deren Freund und dessen bester Freund. Das lief nach ein paar Minuten in so eine Angeberschiene. Das war schlimm. Ich kann mit Selbstgefälligkeit nur schlecht umgehen.

    Da ich ihn wohl nicht nach fünf Minuten anebetete, wurde es noch schlimmer.

    Am allerschlimmsten fand ich, dass mich die ganze Zeit beschäftigte, wie meine Freundin denken konnte, dass der zu mir passen würde.=O

    Erlöst von meinem Elend hat mich dann der Freund meiner Freundin. Oh mann, ich bekomme noch heute Schüttelfrost, wenn ich an das elendig lange Abendessen denke.<X


    Heute bin ich auf keinen Portalen mehr. Das ist nix für mich aus mehreren Gründen.

    Einer davon ist, dass mir die Frage nach Kindern immer irgendwie Bauchweh macht. Auch wenn es natürlich in den allermeisten Fällen einfach nur eine harmlose Frage ist.

    Nun ja, man sollte aber auch in Betracht ziehen, dass Vollbio nur eine "Eintrittskarte" war/ist.

    So abwegig finde ich den Gedanken nicht.

    Ich glaube es ist immer schwierig ist, wenn der Trennungsgrund zu einem Lieblingsmenschen des gemeinsamen Kindes mutieren könnte.

    Nur hat es ja eure Tochter nun nicht verbockt. Ich glaube, man tut gut daran weiter dem Kind Sicherheit und Geborgenheit zu geben und die Tochter nicht in einen Konflikt zu bringen. Wenn die Tochter es möchte, dass die Next z.B. zu einem KiTa -Fest begleitet, dann würde ich meinen Groll herunterschlucken.


    Schwierig finde ich es, wenn man anderen ihr Alter zum "Vorwurf" macht. Das ist ja nicht veränderbar. Und wenn ich es richtig sehe, dann ist deine Ex vom Alter her näher an der Next als an dir. Was für dich also okay war bei deiner EX vom Alter z.B. auf den Bezug deiner eigenen Kinder, ist für Next nicht okay.


    Gedanklich kannst du natürlich Next saure Sahne ins Scheibenwischerwasser kippen oder Fisch unauffindbar in der Wohnung verstecken. Die Gedanken sind frei^^...

    Als Elternteil gehört es eben dazu sich auch mal unbeliebt zu machen. Sie ist minderjährig und somit ist die letztendliche Entscheidung darüber deine.

    Und alles was dazwischen liegt kann man verhandeln.

    Möglich wäre es für mich z.B. in der Nähe ein günstiges WG-Zimmer zu suchen. Da habt ihr dann an den Wochenenden alle eure Ruhe. Wenn sie es hier schafft mit Nebenjob und gewohnter Schule alles zu wuppen...dann könnte man weiterdenken.

    Ich finde es ist auch ein Unterschied, ob man einfach selbständig werden will oder ob man der Liebe wegen blauäugig in was reinrennt. Den Plan, den sie hat ist keiner. Sie hat es nicht mal selbstständig geschafft zu erfragen, ob man in Bayern leben kann und in BW zur Schule gehen kann.

    Und auch mit dem Nebenjob: Sie hat durchs Abitur nur kleine Zeitfenster, sie ist minderjährig, da dürfte sich die Jobsuche schon schwierig gestalten.


    Und natürlich ist meine Tür für Kind immer auf. Aber ich habe auch noch ein Leben. Für mich ist klar, wenn das Kind auszieht, dann werde ich mich verkleinern, mein Geld zum Reisen verschleudern und nicht ständig parat stehen.


    Ich bin auch mit knapp achtzehn ausgezogen, in ein Haus gegenüber. Zum Auszug gab es eine Waschmaschine und ich hab den elterlichen Hausschlüssel abgegeben. Klingt vielleicht ein wenig hart, aber meine Eltern waren zwar auch immer für mich da, aber sie haben mir ganz klar gemacht: Mit deinem Auszug, beginnt auch was Neues für uns.

    Ich hab das damals wie heute für richtig befunden.

    Mit sieben hat sich mein Kind noch nicht in einem Radius bewegt, der für sie in 15 Minuten fußläufig erreichbar war ohne Erwachsenen abends um acht. Egal ob Schultag oder nicht.

    Weder hier , noch gar im Urlaub, wo sie sich nicht auskennt. In 15 Minuten kann man eine ziemliche Strecke hinterlegen.

    Okay, wir leben auch in der Stadt, da ist es nochmal anders.

    Noch wichtiger finde ich, wer war für die Kinder zuständig.

    Also eine der Eltern der Kinder sollte schon zumindest halbwegs wissen, wo die Kinder sind.

    Das Kinder mal ausbüxen-geschenkt. Aber jetzt sollte man schon ein paar Regeln erarbeiten.

    Meine war mit 10 das erste Mal im Hallenbad mit Freundin, ein Jahr später allein im Freibad.

    Allerdings kennt dort auch jeder jeden irgendwie, die halbe Klasse ist meist da.

    Das erste Mal habe ich sie noch hingebracht, aber eher um zu schauen, dass das mit den Buchungszeiten klappt. Ziemlich undurchsichtig das Ganze...

    Zum See darf sie ohne Erwachsenen nicht.

    In unserem Kanal geht sie hoffentlich nie schwimmen, aber da kann ich dauerhaft nur an ihrem Verstand appellieren.

    Ich hab auf die Ost-West-Diskussion jetzt zwar nicht so ein Nerv, aber als Tochter von einer nicht-systemtreuen Frau aus der ehemaligen DDR muss ich sagen, dass sich das aus ihrem Mund alles nicht so rosig anhört.

    An einer Ferienfreizeit z.B. hätte sie nie teilnehmen dürfen.

    Aber vielleicht fehlt ihr da auch schlicht der Erinnerungsoptimismus.


    Und wenn das jetzt hier auch alles zögerlich passiert und von mir aus auch in Copy und Paste Manier, trotzdem verändert das meine Kernaussage nicht, dass sich in den letzten Jahren vieles verändert hat. Das das alles etwas langsam und von mir aus auch Wahlkampfgetöse ist, das bestreite ich ja nicht.

    Aber es ist natürlich auch etwas anders zu planen, wenn man Wahlrechte, Wünsche und die Bedürfnisse aller berücksichtigen muss.


    Mit der Steuergerechtigkeit sehe ich aber auch so.

    Die Doppelleistung wird viel zu wenig anerkannt.

    Ich finde auch, dass sich gerade in den letzten 15 Jahren echt viel bewegt hat.

    Elterngeld finde ich eine absolut großartige Errungenschaft.

    Wäre mein Kind ein Jahr früher geboren, dann hätte ich nicht gewusst wie ich das erste Jahr hätte stemmen sollen.


    Berufstätige Alleinerziehende sind als Kriterium, um einen Kita-Platz zu ergattern vor gar nicht so langer Zeit erst hochgerutscht. Heute gibt es da auch mal schnell einen Optionsplatz. Insgesamt hat sich für Familien da sehr viel getan mit dem Rechtsanspruch und Bedarfsabfragen. Auch mit den Elternbeiträgen. Als meine Biene anfing eine KiTa zu besuchen, da habe ich fast geheult als ich die Beiträge ausgerechnet bekam. Da wurde inzwischen einiges angepasst (einiges kam für uns zu spät, aber egal) und das letzte Jahr war dann kostenlos. Über das gesparte Geld habe ich mich echt gefreut.


    Das Recht drei Jahre daheim zu bleiben. Okay, ich habe es nicht genutzt, aber ich hatte eine Wahl.

    Das Recht auf Teilzeit. Klasse, auch eine gute Sache. Ich weiß nicht, wie oft ich meine Arbeitszeit hoch und wieder runtergeschraubt habe. Da hat es mir mein AG leicht gemacht (ja, ich weiß, das ist nicht überall so)



    Also mir fallen wirklich noch viel mehr Dinge ein wie Elternzeit für Väter, Beantragung von gemeinsamen Sorgerecht, Kinderzuschlag, Bildungs -und Teilhabepakete... usw. Es ist halt ein Prozess, vielleicht auch manchmal zäh, aber insgesamt eine gute Richtung.

    Das manchmal zögerlich gehandelt wird, kann ich auch nachvollziehen. Solche Dinge müssen ja auch irgendwie finanziert werden. Aber ich hab schon das Gefühl, dass Familien immer mehr im Fokus stehen.

    Es gibt gar nicht so wenige Eltern, die nicht arbeiten müssten, die das aber möchten. Die Gründe sind vielfältig.

    Grundsätzlich -so mein Gefühl- je verantwortungsvoller, höherwertiger (im Sinne von Gehalt), desto eher wollen ET auch wieder einsteigen. Fast alle Krippenkinder sind bei uns in der 45 -Stundenbetreuung. Gut dreiviertel werden im Anschluss von den Großeltern oder der Nanny abgeholt.

    Ich kann manchmal nicht glauben, wie viele Anfragen wir haben, die noch weit unter einem Jahr sind.


    Insgesamt glaube ich, dass wir in ein paar Jahren ewig lange Öffnungszeiten für alle haben, zu Lasten der Qualität.

    Inzwischen bin ich da echt immer relaxter.

    Ich sag auch heute schon ganz oft: Machen wir nicht, bieten wir nicht an, gibts nicht.

    Man kann nicht über 100 Kinder den ganzen Tag betreuen und noch jedes Laternenfest mitnehmen.

    Wir kürzen Veranstaltungen und dergleichen auf ein Minimum und damit sind wir auch nicht allein.

    Wenn diese Richtung weiter gegangen wird, dann sind wir irgendwann eh reine Verwahrungsanstalten.


    Ich glaube, man hätte erstmal eine ganze Reihe anderer Lecks erstmal reparieren sollen, bevor man neue Ideen produziert.

    z.B. gesicherter Unterricht, Fachkräfteoffensive, Personal für Inklusion usw.

    Also hier war Ganztag bis 17.00 Uhr, nur freitags bis 16.00 Uhr.

    Insgesamt musst man bei Anmeldung einwilligen, dass das Kind bis mind. 14.30 Uhr in der Schule verweilt. War für mich okay. Die müssen ja auch den Ablauf geregelt bekommen.


    Wenn das so wird wie beim Rechtsanspruch ab 1. Jahr...au weia. Na, hoffentlich halten da die Kommunen nicht auch einen Dornröschenschlaf. 8)

    Insgesamt finde ich den Beschluss aber richtig. Vielleicht hat man ja gelernt aus den Fehlern des Rechtsanspruchs ab dem ersten Lebensjahr, das ist immer noch alles anders als rund.

    Okay, ein Fan von diesem Rechtsanspruch war ich eh nie.

    Unsere OGS hat meiner Biene sehr gefallen. Allerdings ist sie auch offen für vieles und (fast jeden). Wir hatten so manch Nachmittag, wo Kind sagte: Du bist zu früh.^^

    Gewuppt wurde das allerdings im Grundstock von ganz wenig Fachpersonal und von unglaublich vielen Honorarkräften auf Mini-Mini-Stundenbasis. Da waren schon echt viele Leute am Werk. Ich hatte da echt keinen Überblick mehr. Aber ich wurde ja auch nicht betreut:P... Aber ich fand es supernervig, dass ich mein Kind fast täglich suchen musste.

    Was ich aber richtig, richtig gelungen fand ist, dass die OGS mit sehr vielen Fremdanbietern kooperiert haben. Mit einer Künstlerin, Fußballclub, einer Tanzschule, einem Judoverein usw. Da gab es oft kostenlos oder für kleines Geld Kurse. Das fand ich richtig toll.

    Und jeder Lehrer in VZ hat ein Angebot pro Woche für die Kinder parat: Schach, Lego-AG usw.

    Das war schon eine tolle Sache.

    Ob das flächendeckend gelingt?

    Und mit etwas mehr Fachpersonal?

    Als Mutter finde ich das gut. Wir waren aber auch im Genuss einer offenen Ganztagsschule und da hatte so gut wie jeder einen Platz für den Nachmittag.

    Als Erzieherin hoffe ich mal, dass da zeitgleich ein gutes Konzept zur Personalgewinnung entsteht.

    Sonst nützen die schönsten Rechtsansprüche nix.

    Mich wundert das nicht.

    Durch die Elternzeit bin ich auch nur einigermaßen durchgekommen, weil ich Rücklagen hatte.

    Trotz Elterngeld und Unterhalt.

    Ein zahlender Bewohner weniger in der Wohnung, dazu ein neue kostenintensive Bewohnerin.8) Wobei Babys ja noch relativ günstig sind zu einem Teenie. Dazu noch 35 Prozent weniger Einkommen.

    Ich habe echt viel rumgerechnet in der Zeit. Gürtel enger...zum Glück waren das nur 14 Monate.

    Drei Jahre, da hätte ich auf jeden Fall umziehen müssen und/ oder andere Möglichkeiten finden müssen, um über die Runden zu kommen.

    Ich habe dann lange TZ gearbeitet, damit meine Biene was von mir hatte und wir auch einigermaßen gut leben konnten.

    Auch da immer wieder Lohneinbußen. Wieder viel gerechnet. Dazu noch die Kinderbetreuungskosten. Puh. Das war schon ein Brett.

    Ich glaube der Weg in die Schulden ist da kurz. Vor allem wenn man Kind und Job gerecht werden muss.

    Ja, Ruhrpott liegt ja auch relativ mittig.

    Also spontan würde mir der Gelsenkirchener Zoom einfallen. Oder Grugapark.

    Besonders schön finde ich den Kettler Hof für Kinder Hier ..Aber der liegt ja ziemlich in der Pampa.