Beiträge von friday

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    Warum sollten Waldorfschüler*innen nicht erfolgreich sein? Und wird Erfolg nur daran gemessen in welcher Position man sich befindet, was man beruflich geschafft hat oder was aus dem Job rausspringt?

    Insgesamt glaube ich, dass die Zeiten der absoluten Inselpädagogik eh vorbei sind, auch in Waldorfschulen. Und einige Elemente der Waldorfpädagogik finde ich richtig gelungen.

    Ich hab mir auch so einige alternative Schulen angeschaut und optisch, atmosphärisch hat mich die Waldorfschule hier echt von den Socken gehauen.

    Die Kinder werden dort in einer Art Blockhütten unterrichtet. Wenn man aus dem Fenster schaut, schaut man auf eine Pferde- und Schafwiese oder in den Garten. Das hat echt was.

    Klar gibt es Dinge/Leitbilder, die auch etwas skurril finde. Das ergeht mir aber auch in den "normalen" Schulen so. Aber wenn es für mein Kind gepasst hätte, wäre das eine gute Alternative gewesen.

    Ich nehme ganz gerne Kolleg*innen, die eine Waldorfschule besucht haben. Und klar sind diese natürlich auch alle unterschiedlich mit ihren Eigenheiten, Fertigkeiten und Charakteren.

    Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass diese Kolleginnen im Gro eine Gemeinsamkeit haben: Sie nehmen sich Zeit, hören zu und haben ein Auge für Details. Unvergessen z.B eine Kollegin, die über Wochen mit den Kindern über Haptik gesprochen/philosophiert hat. Die Kinder waren erstaunlich fokussiert und Gespräche am Frühstückstisch über warmes und kaltes glatt, grobkörnig und feinkörnig usw. waren an der Tagesordnung. Und wie sie dann den Bogen schlug zu Gefühlswelten von Kindern. Großartig.

    Ich könnte viele Beispiele nennen. Klar, könnte Zufall sein, das glaub ich aber nicht.

    Ich hab ja extra gesagt, dass ich Lehrer*innen keinen Vorwurf mache. Ich bekomme ja mit wie die sich abstrampeln und durchbeißen und trotzdem kommt es zu keinem zufriedenstellendem Ergebnis. Ich denke, gesicherter Unterricht wäre für alle Beteiligten schöner. Das ist einfach Stand der Dinge.

    Im Übrigen hab ich wirklich auch aus der Ferne auf dem Schirm, welche Lehrer*innen sich echt bemühen und noch zusätzlich den Kram stemmen müssen für Kollegen, die sich ständig rausziehen oder sich krankmelden.


    Ich weiß, dass die Pubertät da auch reinspielt. Umso wichtiger wären auch außerhalb des Elternhauses feste Struktur, Unterstützung und Zuspruch .

    Ich fürchte mich echt wieder vor Schulschließungen. Mal abgesehen davon, dass ich auch nicht mehr weiß, wie wir das gestemmt bekommt sollen (auch wenn ich noch soviel Resturlaub habe, dass ich ab jetzt bis Weihnachten in Urlaub gehen könnte. Theoretisch, praktisch eher nicht) , geht meiner Tochter auch langsam die Puste aus.

    Auch wenn die Schulleistungen noch völlig im grünen Bereich sind, merke ich dass das größte Problem ihre Arbeitshaltung ist. Alles ist auf so wackeligem Untergrund gebaut, da klemmt es echt an Motivation. Vieles fällt aus, wird vertreten, wird vergessen und nicht zu Ende gebracht usw. Schule/ Lehrer*innen mache ich jetzt keinen Vorwurf, die geben sich wirklich Mühe.

    Aber beim vergangenen Elternsprechtag hatte ich bei einigen Lehrer*innen echt das Gefühl, die konnten mein Kind nicht richtig zuordnen und bis auf die Noten gab es wirklich nix zu sagen.

    Puh....

    Karma richtet es, sagst du doch immer Elin . Stimmt.


    Gut, dass deine Söhne keine Blindfische sind, da hast du ganz viel wohl richtig gemacht.

    Ich denke, den Beiden ist auch sonnenklar, wenn dein Next deine Jungs in eine Burg gesteckt hätte mit Stacheldrahtzaun, Orkbewachung ,einen 200m tiefen Burggraben und ohne Tor: Du hättest alles daran gesetzt deine Jungs zu erreichen.


    Sprich: Eine Next anzugeben ist ziemlich armselig.

    Nochmal: Halte dich da raus.


    Ganz ehrlich: Wenn Kolleginnen in spe es nicht mal schaffen sich allein Infos zu besorgen oder ein Jahr für ein Zeugnis brauchen, dann sind sie nicht geeignet für so einen Job, wo man soviel Verantwortung für kleine Menschen trägt. Ende.

    Wenn du das eintopfst, dann wird sie den Ball an dich abgeben, wenn sie scheitert(und mit so einer Einstellung wird sie das).

    Es ist inzwischen allgemein bekannt, wohin deine "guten Absichten" jeweils führen. Also, lass es einfach.

    Die Ausbildung wird in den Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Zum Teil haben diese nicht mal dieselbe Berufsbezeichnung.

    ( lenchen: Sprichst du von Kinderkrankenpflegerin? Das wäre ja nun nochmal ein anderer Job.)

    Hier in NRW wären es zwei Jahre in Vollschulzeit (inkl.10 Wochen Praktikum). Damit hätte sie zeitgleich die mittlere Reife erworben.

    Eingesetzt werden diese vorwiegend als dritte Kraft in U3- Gruppen. Bedeutet, dass man sehr belastbar sein muss.


    Also: Googeln oder sich im eigenen Bundesland erkundigen.


    Wenn es bei deiner bald Ex-Frau schon daran scheitert, sich selbst Informationen zu beschaffen, dann wird sie es in jeder Ausbildung schwerhaben.


    Für dich: Kümmere dich um deinen eigenen Kram. Das ist nicht deine Baustelle, wie deine baldige Ex ihren Lebensunterhalt bestreiten will oder was sie glücklich machen könnte. Es ist nicht (mehr) deine Aufgabe, unter dem Deckmantel "Unterstützung" in ihr Leben zu pfuschen oder ihr "helfen" zu wollen.

    Frusi : das ist überhaupt nicht blöd angekommen. Ich glaube, es ist auch ein wenig "typisch" deutsch die Denke: "Über Geld spricht man nicht". Habe ich woanders schon deutlich unverklemmter erlebt.


    Insgesamt merke ich aber gerade, dass meine Biene doch relativ viel Taschengeld erhält. Allerdings bezahlt sie auch einiges aus ihrer eigenen Tasche. Ich kaufe z.B.selten Süßkram und noch seltener süße Getränke. Für das Wochenende kann sie sich eine Sache zum Knabbern aussuchen. Alles andere bezahlt sie selbst. Freizeitaktivitäten mit Freunden bezahlt sie selbst. Auch Busfahrten dorthin. Spotify selbstredend. Ihren neuen Schulrucksack hat sie selbst bezahlt. Ich sah da keine Notwendigkeit. Und die Dinge, die zu ihren Hobbies gehören (ausgenommen Gebühren). Wer schonmal Mangastifte gekauft hat, der weiß wie teuer die Sachen sind. Oder hochwertiges Zeichenpapier, Bleistifte und Aquarellfarben. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass wenn sie selbst zahlt, sie einfach besser auf ihren Kram aufpasst. Geburtstagsgeschenke für andere und co. bezahlt sie selbst. Und würde nun gern ihr auch Handhabe geben, um für ihre Anziehsachen zu sorgen, die sie inzwischen auch lieber ohne ihre Mama einkauft. Verabredungen treffen zu dringend benötigten Dingen kann man ja immer noch.


    Siri2012 : Von meinen Eltern her hatte ich auch sehr früh finanzielle Freiheiten. Meine Eltern hatten schlicht keine Zeit für viele Dinge. Ich bin im elterlichen Gastronomiebetrieb großgeworden. Und "Kinderarbeit" war damals einfach normal. Unter vierzehn "durfte" ich unentgeltlich spülen in der Küche, später kellnern, Zimmer richten usw. Und wenn das nicht auf dem Programm stand, dann habe ich auf meinen kleinen Bruder aufgepasst. Wenn ich was brauchte, dann bin ich an die Kasse (mit Erlaubnis) gegangen. Sowas wie regelmäßiges Taschengeld gab es bei uns nicht.

    Frusi: Ich glaube es bringt nicht soviel, wenn ich sage, was ich in die Umschläge stecke, da jeder wohl andere Posten hat.

    Ich hab z.B. kein Auto also sind div. Ausgaben eher klein. Ich tank in unregelmäßigen Abständen mal das Auto von meinem Bruder voll. Das wäre dann Diverses. Ich rauche z.B. auch nicht, da dürfte ein großer Posten bei emsigen Rauchern eh schon anders gelagert sein.

    Mein System ist es, dass ich abzüglich aller Kosten, die vom Konto runtergehen wie Miete und co. eben schaue, was ich über hab. Davon geht eh immer schon ein Teil in meinen "Sparstrumpf" für unvorhergesehene Ausgaben.

    Den Betrag, den ich dann noch über ab teile ich dann eben auf. Wobei unser größter Posten echt Freizeitaktivitäten und nicht Haushalt ist.

    Ich koche höchstens ein - oder zweimal die Woche, außer in den Ferien.

    Beim Einkaufen nehme ich übrigens immer nur einen gewissen Betrag mit. Das verleitet nicht zu irgendwelchen Spontankäufen und ich rechne mit.

    Das mache ich beim Shopping gehen meist auch. Ich bin da manchmal etwas sehr spontan, wenn ich zuviel Geld mithabe.8)


    Ja, ich finde auch, dass es (weg-)flutscht mit Karte.

    In den Hochzeiten habe ich auch mit Karte oft bezahlt und dann über meine Abrechnung gestaunt. 8)

    Das meiste Geld geht fürs Zeichnen und Mangas drauf. Den Rest spart sie, da sie bestimmte Schuhe von on cloud möchte und personalisierte Converse. Die sind beide in einem Preissegment, den ich nicht bezahlen will, neben ihrem Taschengeld.

    Lena_1977: Meinst du 143 Euro? Oder tatsächlich 14, 30 Euro? Wie alt ist dein Kind nochmal?

    Wir haben amazon prime und Netflix, das ich bezahle, da auch Familyaccounts. Würde auch so bleiben.

    Nur bei Spotify sehe ich es nicht ein. Das ist ihr alleiniger Luxus und trägt sie jetzt schon allein.

    Einkäufe trennen würde ich nicht. Aber ich hab schon vor einiger Zeit eine Bremse ins x-te Duschgel, Labello und co. gelegt. Ich finde, so ein Duschgel darf auch mehr als fünf Duschgänge halten. Die Innenstadt vor der Tür macht es auch möglich, dass sie selbst solche Dinge einkaufen kann.


    Und irgendwie komme ich gerade ins Grübeln, ob 20 Euro in der Woche nicht doch ausreichen, um so manches davon selbst zu bezahlen.


    Haushaltsbuch haben wir nicht. Ich verpacke alles immer in vier Umschläge im Monat: Haushaltsgeld, Freizeitaktivitäten ( essen gehen, Cafebesuche und co.) und Anziehsachen/div. Ausgaben wie Bücher. Alles was über bleibt geht in unsere Urlaubskasse.

    Damit fahre ich schon immer sehr gut und ich bezahl halt einfach nicht gern mit Karte.

    Grundsätzlich hab ich einfach gesehen, dass sie besser aufs Geld achtet, wenn es einmal durch ihre Hände geht.

    Bspl.: Letzte Woche war sie mit ihrer Freundin im Kino und dachte, ich würde das schon blechen. Nachdem ich angekündigt habe, das nicht zu tun, haben die Zwei eine Familienvorstellung gebucht für nen Fünfer pro Nase und die Gummitierchen von daheim mitgenommen. Da war die Nachmittagsvorstellung für 8 Euro und das Popcorn-Colapaket für 6 Euro doch nicht mehr so wichtig. Madame wollte sich in derselben Woche ja schließlich noch ein Manga leisten.

    Davor die Woche war es der Ninfly-Park für zwei Stunden mal lässig 21 Euro. Ich: Nö. Hälfte tust du dazu.

    Da wurde es schnell mal ein Zootag für den wir eh eine Jahreskarte haben.

    Sie kann es also schon durchdenken.


    Mit den Markensachen finde ich einen guten Tipp. Standard bezahlen, den Rest von ihr dazulegen. Hier stehen gerade bestimmte Schuhe hoch im Kurs. Die mag ich aber nicht mal eben nebenher bezahlen. Für meine eigenen Schuhe von der Firma habe ich auf anderes verzichtet und eben gespart. Mal abgesehen davon, dass die mir in einem Jahr immer noch passen.

    Ich hatte mich zwar schon durch die alten Threads durch das Thema gewuselt, starte aber trotzdem mal einen neuen Thread. Die Threads sind relativ alt und das Leben hat sich echt verteuert.

    Wie handhabt ihr das? Und wieviel?

    Ich stelle leidlich fest, dass meinem Kind oft die Wertigkeit von Geld nicht so ganz bewusst ist. Ich muss dazu sagen, dass ich wirklich gut mit Geld umgehen/hauswirtschaften kann. Ich wünsche mir sehr, dass mein Kind das auch lernt und in Zukunft kann.

    Was sie ehrlich gut macht sind ihre Wünsche zu Weihnachten und Geburtstag. Das hält sich wirklich in einem Rahmen, den ich für vertretbar halte. Budget gebe ich dafür allerdings auch vor. Aber im Alltag: Hier ein T-Shirt, da eine Buxe, hier zehn Euro, da zwanzig Euro. Ständig irgendwelcher Schnick-Schnack. Zudem benutzt sie inflationär oft meine Dinge. Das nervt. Das Thema würde ich gleich verbinden.

    Ich hab mir überlegt, ihr ein Konto einzurichten und Betrag x zweimal im Monat auf ihr Konto zu überweisen.

    Was für mich damit abgefrühstückt wäre sind: Klamotten, technischer Schnickschnack, Spotify, Handykosten, Taschengeld für Freizeitaktivitäten, Schulsachen, Kosmetikartikel und ähnlichem Kram. Tja, mit der Höhe tue ich mich gerade echt schwer.

    Wie macht ihr das?

    Und was bekommen eure Kids an Taschengeld und was ist damit abgedeckt?

    Bis dato hatte Kind 20 Euro Taschengeld pro Woche. Zudem bekommt sie immer mal einen Fünfer oder Zehner von ihren Großeltern und noch diversen Kleinkram zusätzlich. Meine ist knapp 13 Jahre.

    Mir geht es nicht darum zu knausern, aber so ein wenig Realitätscheck täte meinem Kind mal gut.

    Danke Ihr Lieben.

    Das freut mich sehr.

    Hatte wirklich einen sehr schönen Tag inklusive eines regen Gesprächs mit einem Fünfjährigen, was Rentner sind und einer Anfrage von einer Mutter "wie lange ich denn noch hätte" . Ich Knastschwester antworte auch noch: Oh, ab heute Mittag hab ich mir freigenommen.

    Ne, das war wohl nicht gemeint.8|:rolleyes:

    Also, bitte....:P^^

    Zur Kündigung wurde ja schon einiges gesagt.


    Erstmal finde ich es toll, dass dein Sohn eine "Verbündete" hat. Diesem Mädchen kann man nur gratulieren zu soviel Empathie und die den Blick hat, wann es ratsam ist Erwachsene ins Boot zu holen. Und auch der Mutter, die reagiert und ihre Tochter ernstgenommen hat.

    Mannometer, dass tut einem ja im Herzen weh, wenn man liest, dass deinem Sohn die Tränen gelaufen sind. Ich kann ehrlich verstehen, dass man da Fluchtgedanken bekommt.

    An eurer Stelle würde ich mir aber schon gut überlegen, ob Vermeidung die richtige Strategie ist.

    Wenn es nur so einfach wäre. Wie oft habe ich schon gehört Sohn wäre selbst schuld..

    Aha. War der Rock zu kurz?

    Echt erstaunlich, auch für die Kürze der Zeit, in welche Schublade er gesteckt wird. Hier ducken sich die "Pädagogen" weg.

    Gemeinschaft braucht Regeln, die es zu erarbeiten gilt. Wichtig ist da auch die Haltung von den Betreuern. Null-Toleranz-Grenze gegen Gewalt jeglicher Art. Streit ist richtig und wichtig. Streitkultur muss man erlernen.

    Heißt aber auch für die Betreuer zu erfassen, wann entstehen die Konflikte, wer trägt was bei? Und mit Kindern Alternativen erarbeiten.

    Ich will jetzt auch keine Romane schreiben, aber anstatt zu vermeiden würde ich es als Lernfeld nehmen, damit dein Sohn Strategien entwickeln kann, kein Opfer zu sein oder zu werden.

    Wenn einer Fünftklässlerin es gelingt das Unrecht zu sehen, dann sollte dem päd.Personal das ja wohl auch gelingen.


    Eine große Portion Mut und Kraft wünsche ich euch.

    So, Kind war zur Teeniesprechstunde.


    Auf ihre Bitte hin, habe ich im Wartezimmer gewartet. Ich muss sagen, die Frauenärztin hat sich Zeit genommen.

    Hauptsächlich haben die Zwei sich unterhalten. Ganz detailliert wollte Kind nicht berichten. Ist ja auch okay.

    Die FÄ hat ihr z.B. u.a. erklärt, was die Schmerzen eigentlich auslöst, damit sie sich keine Sorgen macht.

    Und das gerade sehr schlanke und junge Mädchen sich sehr häufig plagen.

    Schmerzmittel sind völlig in Ordnung. Außer Wärme soll ich auch nix anderes geben. Der Weg zur Übelkeit ist da recht kurz:S

    Dann sind sie wohl noch verschiedene Hygieneartikel durchgegangen.

    Pille war überhaupt kein Thema.

    Dann noch ein kleiner Check, wie Größe und Gewicht, Unverträglichkeiten und sowas, was Kind so wusste.

    Einiges technisches Gerät hat sie ihr wohl gezeigt.

    Und den Hinweis, dass Tochter die Tür aufsteht.

    Auch wenn Kind mit etwas rotem Köpfchen reingegangen ist, hat sie das wohl als hilfreich empfunden.


    Ich auch. :)

    Untertiteln ist nicht gleich untertiteln.

    Die Tagesschau z.B. (so war es zumindest damals) fasst einfach zusammen im Untertitel. Ich sehe also den Sprecher reden, bekomme aber nur verkürzte Infos.

    Ganz schlimm wird es, wenn einfach eine Spracherkennungssoftware eingesetzt wird. Da blickt man dann garnicht durch, weil das Programm Gesprochenes nicht richtig erkennt und völlig sinnbefreite Sätze raushaut. Gern bei Talkshows wurde das damals zumindest oft verwendet.

    Gerade die ARD hatte es immer raus, wenn mal was untertitelt war, dass es zeitverzögert gesendet wurde. Mir also sich nicht erschließt, spricht da der Kommissar oder der Verdächtige oder gar die Leiche?8o

    Gerade Netflix setzt immer Autoren ein (okay ist ja auch leichter bereits abgedrehtes zu synchronisieren) , aber die Qualität ist dementsprechend hoch. Zudem geben diese sich Mühe, wenn das Original in einer Fremdsprache gedreht wurde z.B. geflügelte Worte, Sprichwörter o.ä. nicht einfach Wort für Wort zu übersetzen, da sie im Deutschen keinen Sinn ergeben.


    Ist ja löblich, wenn da was im Gang ist. So richtig überzeugt hat mich das immer noch nicht.

    Gebärdensprache beherrsche ich nur ganz punktuell . Das ist nochmal eine ganz andere Liga.

    hm machen eher Werbung und Nachrichten eher zu schaffen. Allein die ganzen Sondersendungen und Meldungen zu diversen Naturkatastrophen (die als Programmänderungen/ Unterbrechungen eingespielt wurden) haben ihm mehr Angst gemacht, als ein Film ab 12.

    Normales Fernsehen haben wir schon vor 10 Jahren eingestampft. Sprich: Wir empfangen weder die Privatsender noch die öffentlichen Sender.

    Das hab ich auch nie bereut. Kind ist somit zumindest durch den Fernseher weitgehend werbefrei aufgewachsen und ohne irgendwelche eingeblendeten Kram abgelenkt worden. Ne, ich bin nicht päpstlicher als der Papst, aber bewusst sich Medien reinzupfeifen war mir halt ein Anliegen.


    Ich muss ehrlich sagen mich regten gerade die Privatsender mehr auf als das ich mich unterhalten fühlte. Ich hasse aber auch diesen ganzen Kram von Castingshows, über reality-Tv und diese Formate: Wie blamiere ich mich und andere am meisten?

    Läuft überhaupt mal was anderes auf diesen Sendern?

    Als wir im Urlaub waren, gab es natürlich nur diese Sender. Da haben wir einen Abend durchgezappt und nach 10 Minuten mein Kind: Boah, was ist das denn für ein Sch*** alles? Wollen wir nicht schwimmen gehen? Da war ich schon stolz.

    Bei den öffentlich-rechtlichen regt mich auf, dass die ihre Sendungen ganz selten mal vernünftig untertitelt bekommen. Die könnten sich von den Streamingportalen echt mal was abgucken.

    Sorry, etwas OT.