Vater taucht nach Jahren aus der Versenkung auf

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  • Der nächste Umgang ist rum.

    Natürlich ist es leicht eskaliert, der Vater sieht es so, dass zum Winter hin, der Umgang alleine erfolgen kann, wenn die Frequenz so bleibt.

    Ich habe gesagt, Kind soll entscheiden, ob es sich das zutraut, auch wenn Kind bald 8 Jahre alt wird.

    Auch bei schlechtem Wetter soll Umgang solange draußen erfolgen, bis Kind alleine mit ihm mitgeht. Super, bei alle 4 Wochen 1 1/2 Stunden, wird das auch gehen, nach 3 mal sehen geht kein Kind alleine mit jemanden mit.

    Die Indoor-Spielplätze sind zu 90% zu, da bleibt nur Essen gehen und Kino.

    Wie kann man das so lösen, dass alle mit Leben können?

    Ich habe keinen Bock auf mehr unsinnige Termine beim Jugendamt, hier wird eine Mediation benötigt, um zu klären, wie der Umgang geregelt werden kann. Es gibt null Absprachen, alles läuft über eine Mail alle 4 Wochen, in der Treffpunkt und Uhrzeit abgemacht werden.

  • Also um eine Bindung aufzubauen, ist ein Umgang alle 4 Wochen für 1 1/2 Stunden doch zu wenig. Das solltest du mal mit KV besprechen. Solange KV seine Anstrengungen nicht erhöht um eine Bindung zu Kind aufzubauen, wirst du ihm das Kind nicht alleine mitgeben.

    Erstrebenswert wäre doch eher alle 14 Tage für jeweils einen ganzen Nachmittag. Es gibt auch im Winter viele Sachen die man draussen unternehmen kann. Bei uns sind überall schöne Waldwege, Burgruinen, Erlebnispfade und natürlich Baden gehen.

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Also um eine Bindung aufzubauen, ist ein Umgang alle 4 Wochen für 1 1/2 Stunden doch zu wenig. Das solltest du mal mit KV besprechen. Solange KV seine Anstrengungen nicht erhöht um eine Bindung zu Kind aufzubauen, wirst du ihm das Kind nicht alleine mitgeben.

    Erstrebenswert wäre doch eher alle 14 Tage für jeweils einen ganzen Nachmittag. Es gibt auch im Winter viele Sachen die man draussen unternehmen kann. Bei uns sind überall schöne Waldwege, Burgruinen, Erlebnispfade und natürlich Baden gehen.

    Danke.. Kommunikation läuft nicht- nur Terminabsprachen per Mail. Sprechen können wir nur wenn Kind dabei ist, alleinige Termine werden abgelehnt, da er nicht über unsere Probleme in der Öffentlichkeit sprechen will. Er fragte immerhin nach Kinds Befinden (allgemeine Gesundheit), aber sonst kaum etwas.

    Er macht einen ahnungslosen und unbeholfenen Eindruck.

    Es kann nur besser werden.

  • Der 3te Umgang ist gelaufen. Es ging einigermaßen, Junior hat sich wohlgefühlt. Es ging jetzt auch nur ca. 1 Stunde, da Kind aufs Toi musste und es begann zu regnen. Der Vater war nicht sehr begeistert, musste es dennoch hinnehmen (die öffentlichen Toiletten sind zu und das Restaurant lässt nur Gäste aufs WC.

    Als Alternative für draußen schlug KV einen Minigolf Platz (20km einfache Strecke) und einen Indoor-Spielplatz (ca. 50 km einfache Strecke) vor. Den Indoor-Spielplatz habe ich abgelehnt, das ist mir zu weit. Ich hoffe nur, dass der Minigolf Platz offen hat. Als nächste Alternative wäre halt Umgang bei ihm, Kind hat natürlich ja gesagt, weil er dachte, Mama würde dabei sein.

    Zuhause war Kind dann doch nicht mehr so begeistert, als ich auf Nachfrage meine Anwesenheit verneinte.

    Kind will nicht alleine mitgehen, aber warum habe ich bisher noch nicht herausfinden können.


    Es plätschert alles dahin, einfach ohne Plan. Dennoch werde ich mich zurückhalten, obwohl mir das nicht so sehr schmeckt. Mir persönlich fällt es schwer Dinge ohne Plan und Absprachen durchzuziehen. Ach mann, mich nervt es, so ohne Route zum Ziel zu kommen.

  • Nur so als Frage, wenn KV Umgang hat, wo man Eintritt zahlen muss und Fahrtkosten (Fahrtwege über 20km) entstehen, kann er es irgendwie verlangen?

    Ich meine, irgendwas muss ja als Alternative gemacht werden, wenn es draußen einfach nicht geht- aber wart ihr dabei?

    Kind will ja absolut nicht alleine mit ihm sein.

    Wie macht ihr das mit der Planung dann? Für den betreffenden Zeitraum müssen vorher Tickets gebucht werden und die persönlichen Daten angegeben werden- überlasst ihr dem Vater die Planung, mit der Wahrscheinlichkeit, dass es in die Hose geht?

    Geht es in die Hose, der Vater hat kein Geld für den Eintritt und Essen fürs Kind und hat auch kein Ticket gebucht- haltet ihr euch da raus? Denn bei uns ist das nicht geklärt!

    Und den Vater hier darauf ansprechen, wird von ihm als Bevormundung angesehen. Da muss ich leider zugeben, da ist meine Kommunikation sehr direkt und ungeschönt- damit kann er nicht umgehen.

    Ex hat zur Zeit auch kein Auto, bei dem ich Junior freiwillig mitfahren lassen würde (Rost und mit Folie zugeklebte Seitenfenster), ob er ab Dezember (das aktuelle hat bis 11/20 TÜV) eins hat ist ja auch fraglich.

  • Natürlich ist er für die Tickets verantwortlich.

    Er muss ja nur seine Adresse angeben und euch als Begleitung.

    Auch die Kosten sind seine.
    Meinen Bring Radius würde ich klar definieren.

    Danke- mein Radius wäre eigentlich lediglich 10 km, da es allerdings keine vergleichbare Angebote.


    Hypothetisch gesehen, ich sage mehr wie 10km mache ich nicht, aber den Umgang bei Regen, Wind und <16 C° begleite ich nicht käme ja dann einer Umgangsverweigerung gleich. Ich muss den Umgang ja anbieten/ ermöglichen. Und wenn ich alles verweigere, muss ich ja auch Gegenvorschläge machen. Da gibt es ja nix.

  • Hallo Siri2012,


    so ein „bisschen“ habe ich ja von Eurer Geschichte mitbekomme.

    Mein erster Impuls war:

    „keine Cent und keine Minute würde ich hier in den Vater investieren, aber meinem Kind ermöglichen was ich mit mir vereinbaren kann“.


    ...wenn der Vater damit dann auch wieder nicht umgehen kann, dann ist das sein Problem und kann es auch bleiben.


    LG von overtherainbow

  • Bald steht wieder Umgang an und es kommt kein Ton vom KV, bezüglich einer Räumlichkeit. Das Wetter ist auch zu unbeständig für den Spielplatz. Junior findet es langsam auch öde immer nur das gleiche zu machen, entweder am Spielplatz den vorgegeben Kletterweg und Rutsche zu nutzen, im kalten Sand zu buddeln oder durch den kleinen Park zu laufen.

    Da durch Corona nun leider 90% der Alternativen wegfallen werden, wird das Ganze auf eine harte Probe gestellt.


    Junior will partout nicht mit ihm alleine bleiben oder zu ihm nachhause gehen. Kind hat mittlerweile mitbekommen, dass der KV eine neue Freundin mit Kindern hat.


    Ich bin an einem Punkt angelangt, dass ich keine Umgangsbegleitung mehr machen will - ich weiß nicht, wie ich Kind und KV motivieren kann mehr einander zu vertrauen, zumal ich mich innerlich gegen diese Termine sträube- ich will mit dem Mann nur noch das Nötigste zu tun haben. Die Aussicht, wieder eine oder zwei Stunden mit ihm verbringen zu müssen, nervt und stresst mich. Das wirkt sich bereits auch auf unser Familienleben aus, meine Nerven liegen blank und unser Haussegen hängt schief.


    Eine professionelle Umgangsbegleitung wird vonseiten des Jugendamtes ausgeschlossen, wir hatte ja mehrmals das Vergnügen und eine Finanzierung fällt hier aus und sowieso wegen Corona. Man ging nach dem letzten Gespräch davon aus, dass die beiden zueinander finden, nach 2 oder 3 Treffen im Sommer, damit dann im Herbst/ Winter der Umgang beim KV und seiner Freundin stattfinden kann.


    Natürlich kann ich unserer JA- Dame schreiben, dass ich nicht mehr will, weil es mich mehr belastet als erwartet - nur mit Alternativen kann ich nicht dienen.


    Man kann Kind ja auch einfach ins kalte Wasser werfen und ihn beim KV abladen oder bei den Umgängen verschwinden. Doch dann das Geschrei, was mich danach erwartet, da will ich irgendwie auch nicht durch. Wir haben im Alltag durch diese ganze Umgangsszenerie schon genug Geschrei und Streit.


    Auf jeden Fall, bin ich immer ein wenig erleichtert, wenn ich mir hier meinen Ballast von der Seele schreiben kann. Mit meinen "Leuten" hierüber zu sprechen, lohnt sich nicht; denn sie sind alle der Meinung, dass er dem Kind nicht guttut, man von mir soetwas nicht hätte erwarten sollen und ich mich totstellen sollte um den Kontakt wieder ausschleichen zu lassen.

  • Ex hat den Umgang kurzfristig abgesagt- Auto ist kaputt. Das wird den Umgang wohl in Zukunft erschweren bis unmöglich machen. An seinem Wohnort gibt es keinen Treffpunkt (Spielplatz), das DGH und ähnliche Räumlichkeiten stehen Dank der neuen Verordnung wohl nicht mehr zur Verfügung.

  • spannend, ob dem Ex was einfällt, zumindest eine Karte oder kleines Päckchen/Brief vielleicht.

    Was den Weg angeht: "wer etwas unbedingt will, findet Möglichkeiten, der andere Ausreden".

    Ansonsten sehe ich es auch wie Dein Umfeld, lass zu, was kommt, aber Du musst gar nichts forcieren/leisten oder gar Entgekenkommen zeigen und irgendwas organisieren.

    Investier die Energie lieber in Euch !

  • Letztlich ist es ja nicht deine Aufgabe, die Räumlichkeit zu organisieren. Oder generell den Umgang zu planen. Wenn der KV sein Kind sehen möchte, dann kann er ja sagen, wann und wo das stattfinden soll. Das du dabei bleibst, ist ein großes Entgegenkommen, dass du für dein Kind in Kauf nimmst.

  • spannend, ob dem Ex was einfällt, zumindest eine Karte oder kleines Päckchen/Brief vielleicht.

    Was den Weg angeht: "wer etwas unbedingt will, findet Möglichkeiten, der andere Ausreden".

    Ansonsten sehe ich es auch wie Dein Umfeld, lass zu, was kommt, aber Du musst gar nichts forcieren/leisten oder gar Entgekenkommen zeigen und irgendwas organisieren.

    Investier die Energie lieber in Euch !

    Danke, aber spannend ist das irgendwie nicht.

    Ich nenne das eher ein Trauerspiel.

    Nein, seit der SMS haben wir nichts mehr vom KV gehört. Auch in den Wochen zwischen den Umgängen herrscht Funkstille, dass Junior aber weiterhin Ängste hat, weiß ich dem Vater hier wirklich nicht zu vermitteln.

    Falls etwas zu besprechen ist findet das während des Umgangs statt- per E-Mail hat er in der Vergangenheit oftmals alles falsch verstanden und hat dann ne Welle geschoben.

    Kind will nicht zu ihm, da er Angst davor hat, vom Vater nicht mehr heimgebracht zu werden und bei ihm und seiner Neuen bleiben zu müssen, da sie dann eine richtige Familie wären. Nur woher Kind das hat, kann ich nur vermuten.


    Emma21 was wäre denn die Alternative? Junior vom Vater Zuhause abholen lassen? Betreuten Umgang wird es nicht mehr vom Amt aus geben. Zum Einen, den hatten wir bereits mehrfach diesen und zum Anderen wird er in aktuellen Corona Pandemie schlichtweg entweder nicht angeboten oder nur für Kleinkinder.

    Andere Organisationen sind mehr als 20 km vom Wohnort weg.

  • Ein kleiner Nachtrag:


    Ex ist Skype gegenüber offen, nur Kind nicht. Der will nicht telefonieren.

    Der letzte Umgang hat auch nur 37 Minuten gedauert, dann wollte Kind wieder heim.

    Ex hat als Überraschung so eine Ente zum hinterher ziehen mitgebracht, weil Kind das Spielzeug angeblich toll fand, als es das letzte Mal bei ihm war. Die aktuelle Begeisterung hielt sich sehr in Grenzen.


    Nun will der Vater sich noch einmal beim Jugendamt informieren, was man trotz der Corona Verordnungen machen könnte und wie er Kind mehr für sich begeistern kann.


    Ich war ehrlich zu ihm und war ehrlich, dass ich das nicht mehr lange mitmachen werde. Er hat es gefasst aufgenommen.


    Edith: Ich persönlich habe mir die Grenze bis Weihnachten/ Ende des Jahres gegeben. Das werde ich KV auch so mitteilen. Ich sehe im Moment auch nicht wirklich einen Fortschritt.


    Ich bin mir unsicher, wie es nach meiner Weigerung der Umgangsbegleitung weiter gehen soll. Was kommt danach? Ich sehe zwar die Bemühungen des KVs, aber die sind halt nicht nachhaltig dem Kind gegenüber.