Beiträge von Siri2012

    Hast Du dazu Belege?

    Das Statistische Bundesamt redet ja von einem Rückgang der Fallzahlen von rund 240.000 Fällen auf rund 210.000.

    Konkrete nicht, aber eigene Erfahrung und diverse Presseartikel in den letzten Jahren.


    Wenn sich die Eltern trennen, geht meistens ein Elternteil zum Jugendamt, sei es wegen Unterhalt oder Umgang. Dann sind die Mitarbeiter ja schon in den Familien, wenn nicht, dann ist spätestens bei einem Gerichtsverfahren.


    Und spätestens wenn Du in der Nachbarschaft auffällst (in Anlehnung an den Post von overtherainbow), kann dir jeder Mitmensch (dem deine Familienkonstellation nicht passt) das Jugendamt auf den Hals schicken - auch die eigene Familie (ist so in meinem engeren Bekanntenkreis geschehen. Die junge Mutter hat sich von den eigenen Eltern losgesagt und ist mit dem Partner mehrere Kilometer weggezogen. Deren Eltern haben tatsächlich wegen des Kontaktabbruchs die beiden beim Jugendamt gemeldet).


    Ich bin froh nicht mehr mit dem Jugendamt in Kontakt zu sein, es ist unfassbar anstrengend - auch wenn es nur um Umgang ging.

    Es ist verdammt erschreckend, wie hoch die Zahlen sind. Gab es denn nicht den Grundsatz, frühe Hilfen installieren zu wollen - demnach dürften die Zahlen eigentlich nicht so hoch sein.


    Allerdings ist es mir auch bis zu einem gewissen Maße einleuchtend. Bei AEs ist das JA oftmals sehr früh und durchaus länger an den Familien und schaut vielleicht genauer auf die Situationen vor Ort. Auch werden Kinder und Jugendliche eher aus den Familien genommen, weil man weitere Negativpresse über tote Kinder vermeiden möchte.


    Schnelle ambulante Hilfen können oftmals gar nicht so schnell installiert werden, wie diese benötigt werden.. also wäre eine externe Unterbringung wahrscheinlich eine Alternative, um eine Entspannung in die Situation zu bringen.

    auf dem Land gibt es ja auch viele "Feldstraßen" auf denen man üben könnte ,......

    auf dem Bürgersteig zu fahren ist wahrscheinlich verboten für Erwachsene, stell ich mir auch noch enger vor als auf der Straße,...Fußgänger, Hunde, Kinderwagen, Roller, Straßenlaternen usw.

    Ist allerdings auf 500 Metern die sicherste Alternative (es ist dort eh unklar was es denn für ein Weg ist; reiner Fußweg oder Kombi mit Rad. Das Schild ist vor 2 Jahren umgenietet worden und bisher nicht ersetzt)- auf der Straße werde ich meinen Lebtag auf diesem Weg fahren, ich hänge da zu sehr an meinem Leben + es hält sich dort eh niemand an irgendwas, nicht mal an die 50 über die Brücke. Da nehmen weder PKW, LKW oder gar Busse Rücksicht auf Fußgänger oder Radfahrer, da wird so weit rechts wie möglich gefahren, um den Straßenschäden auszuweichen.

    Und auf den "Feldstraßen" ist auch gut Verkehr :D hier üben die Fahranfänger Auto oder Roller fahren. Was allerdings positiv ist, man nimmt hier interessanterweise Rücksicht aufeinander.

    Hattest du ein E-Bike? Da gibt es ja durchaus große Unterschiede.


    Bei uns ist es mit dem ÖNPV auch eine Katastrophe. Heute habe ich gelesen, dass im Landkreis geplant wird, die Busse Samstags kostenlos fahren zu lassen. Da musste ich lachen. Denn bei uns fahren Samstags nur ganz wenige Busse und wenn dann als Rufbus. Da muss man Glück haben, wenn ein Platz frei ist, der Fahrer Lust hat zu fahren o.ä. und vorallem einen Tag vorher anrufen. Das ist ein Armutszeugnis.

    Ja, das war ein E- Bike- dennoch war es für eine untrainierte Person, wie mich recht anstrengend. Vorallem, der Straßenverkehr an sich. Mir war nicht bewusst, wie eng es so zu geht (trotz Bürgersteig).

    Mittlerweile gewinne ich tatsächlich den Eindruck das Deutschland Ticket, ist fürs Wahlvolk in der Stadt und der angrenzenden Speckgürtel gedacht. Für die Bevölkerung ländlicher Regionen, bleibt da nix über bzw. die bringen eh nicht viel fürs Staatssäckel und sind uninteressant.

    Ich freue mich schon, wenn ich mit meiner Mutter das Ticket beantragen muss. Denn das muss zwingend ein physisches Ticket sein- die hat weder Smartphone noch eine E-Mail Adresse. Deshalb müssen wir in die Stadt und es in einem Ticketzentrum des NVV persönlich beantragen.


    Im übrigen, ich habe mit dem Fahrrad meiner Nachbarin meinen Fahrtweg getestet - nach der Hälfte bin ich wieder zurück, ohne Training wird das nix mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

    Aktuell muss das leider warten, das eingeplante Geld geht für meine Wohnung und Autoreparatur drauf. Der ÖPNV ist aktuell sogar noch weiter eingeschränkt worden - ich darf ersteinmal nen knappen Kilometer in die entgegengesetzte Richtung bis zur nächsten Bushaltestelle laufen. Da ist der Bus für mich tatsächlich raus- auch da die 3 Stück morgens ab dem kommenden Schuljahr reine Schulbusse sein sollen.

    Also, es gibt ein Jobrad- Leasing bis zu 2 Räder könnte ich über meinen AG gleichzeitig leasen.


    Aber wie campusmami schon anmerkte, ich saß seit über 13 Jahren nicht mehr für eine längere Strecke auf dem Rad und vor 5 Jahren saß ich das letzte Mal auf einem Fahrrad.


    Früher oder später muss ich eh aufs Rad umsteigen, die Straße zu meinem Arbeitsplatz wird früher oder später voll gesperrt werden und die alternative Strecke umfasst einen Umweg von fast 15 km.


    Das 49€ Ticket lohnt sich für mich eh nicht, meine Mutter freut sich schon drauf.

    5 Kilometer schaffst du. Du kannst ja erstmal ein paar mal am Wochenende fahren zum Training. Nach ein paar Fahrten ist das kaum noch anstrengend. Das Radfahren macht auch so herrlich den Kopf frei.
    Mein Weg ist leider deutlich weiter. Fahrrad geht nur selten, aber ich möchte es wieder machen und schaffen.

    Wie lange brauchst Du für den Weg? Per Auto benötige ich vielleicht 10 Minuten.


    campusmami Herr Junior fährt kein Rad (weigert sich vehement das zu lernen)- der hat ein GoKart.


    Meine Kollegen sind im übrigen echt empfindlich, was Schweißgeruch angeht.

    Siri2012 : ist der Weg besonders gefährlich, oder bergig? Ich finde 5,5 km schreien gerade zu nach Fahrrad...

    Radweg (größtenteils sehr gut ausgebaut) ist vorhanden, bis auf 2 brandgefährliche Stellen (Brücke und Überquerung der stark befahrenen Straße+ Schulbusverkehr.

    Allerdings: es fehlt an einem Fahrrad - es existiert zwar eins, dennoch bin ich so unsportlich, dass ich auf Dauer das nicht schaffen würde und durchgeschwitzt an der Arbeit ankomme. Meine Kollegen werden sich bedanken.

    Zur Zeit suche ich nach einem neuen Arbeitsplatz und ich merke wie wenig Lust auf pendeln ich habe - mein Wunsch wäre unter 5 km und mit dem Rad erreichbar, Bus wäre auch noch vorstellbar - auch S-Bahn und Auto hätte ich gar keine Lust.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass du etwas findest.

    Seit fast 3 Jahren arbeite ich "heimatnah", also rund 5,5 km von Zuhause entfernt. Aber trotz einer vorhandenen Buslinie, nutze ich diese nicht und werde die wahrscheinlich auch nicht nutzen. Frühs muss man ersteinmal quer durchs Dorf rennen (Bus fährt 6:57 Uhr los + 10 Minuten Laufweg), was bedeutet rund 20 Minuten früher fertig zu sein. Das klappt einfach nicht, ich schaffe es nach kanpp 3 Jahren noch immer nicht pünktlich 7:15 Uhr fertig zu sein.

    Der Bus, der Bus der vor "meiner Haustür" vorbei fährt, der kommt erst kurz nach meinem Arbeitsbeginn an und ist ein Schulbus. Der könnte passen, wenn ich meinen Arbeitsbeginn um 10 Minuten nach hinten verlege. Es ist mittags nämlich egal, wann ich Feierabend mache, den Bus heimwärts erwische ich eh erst 30- 45 Minuten nach Feierabend.

    Theoretisch wäre es ein Versuch wert, aber bei Spritkosten von 50-55€ im Monat (für den Alltag) lohnt es sich tatsächlich nicht auf den ÖPNV umzusteigen.

    Meine Meinung ist, Technik kann durchaus bei der Wissenserschließung helfen, aber am Ende bleibt das Wissen größtenteils im Kopf wenn es selbst begriffen wird ("wer schreibt, der bleibt"). Das kann Technik schlicht nicht.


    Und die sog. Whiteboards sind für mich Arbeitserleichterungen für alle (Präsentationen, Handouts, alte Aufzeichnungen können erneut aufgerufen, ausgedruckt und bearbeitet werden). Während der Ausbildung waren wir eine der ersten Klassen, die so ein Whiteboard nutzen konnte. Es war ganz nett, aber lernen mussten wir schon selbst.


    Auch Spieleverabredungen werden vorerst noch von mir geklärt - da nicht alle ein Handy haben, Termine beachtet werden müssen und Kind eh umhergekarrt werden muss (hier möchte man die Eltern gerne ab und zu doch persönlich sprechen) + es gibt kein WhatsApp.


    Auch hier gehen die Meinungen und Tatsachen Meilen weit auseinander. Wo besteht die Notwendigkeit? Muss es für die Schule sein, zum lernen? Müssen soziale Medien/ Messenger genutzt werden?


    Nach einem interessanten Gespräch mit meinem 10- jährigen wurde der Wunsch nach einem eigenen Handy nur geäußert, weil fast alle Kinder seiner Klasse so ein Ding haben. Nach der Frage wozu er das Ding dauerhaft nutzen möchte, hatte er keine Antwort (hat ja ein Tablet). Er wünscht sich Sicherheit (Erreichbarkeit der Familie), ist aber mit meinem Ersatz- Handy zufrieden.