Eure Erfahrung mit dem Umgang

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  • Hallo an alle.


    Nun ist es passiert. Ich muss diesen Thread hochholen.


    Der KV hat den letzten Umgang nicht wahrgenommen. Ich hab kurz vor Schluss einen Anruf von der Kita bekommen, dass Minifaber nicht abgeholt wurde. Das war vor zwei Wochen.


    In der Zeit hat die Verfahrensbeiständin versucht, KV zu erreichen. Aber nix...

    Auch ich hab nichts bekommen.


    Nun meinte sie zu mir, dass ich beantragen soll, den Umgangsbeschluss aufzuheben. Ich frage mich, ob das so einfach und sinnvoll ist. Ihre Begründung ist, dass der Vater im letzten halben Jahr nichts von sich aus gemacht hat. Man musste ihm wegen den Terminen hinterherrennen und dass er den letzten völlig hat fallen lassen, ohne Info vorab oder danach, ist für das Kind nicht tragbar.


    Ich bin mir selber unschlüssig, wie ich weiter verfahre. Ich würde es schlicht einschlafen lassen, keine Vollmacht mehr an die Kita geben und mitteilen, dass Kleinfaber vorerst nicht mehr abgeholt wird vom KV, da auch die Umgangsbegleiterin sich nicht mehr zur Verfügung stellen will. Ich könnte auch einen Ordnungsgeldantrag stellen. Aber ich denke das wäre eskalativ und die Richterin lacht sich ins Fäustchen, dass ich sowas einfordere.


    Wie seht ihr das?


    LG und ein duftes Wochenende an euch :winken:

  • Es geht ja aktuell um EINEN Umgang.


    Ich würde da erstmal abwarten, ob uns was passiert.


    Könnte ja auch sein, dass der KV einen Unfall hatte oder aus anderen Gründen plötzlich ins Krankenhaus musste und sich gar nicht melden kann.


    Nach einem ausgefallenen Umgang diese Lawine bei Gericht loszutreten dürfte nicht von Erfolg gekrönt sein

  • Wenn der Verfahrensbeistand eine derartige Sichtweise hat, kann er seine bezahlte Aufgabe wahrnehmen und eine entsprechende Information ans Gericht geben.

    Gleiches gilt für die Umgangsbegleiterin. Sie soll ihre Kündigung dem Gericht oder dem JA - wer auch immer der rechtliche Auftraggeber ist - mitteilen.


    Wenn das gemacht ist, dann - erst dann - solltest du einen Antrag bei Gericht stellen (wenn du das wirklich willst) und mit den Statements von Beistand und Begleitung begründen.

    Es ist halt die frage, was du erreichen willst. Da es einen Beschluss gibt, kann der natürlich auch durchgesetzt werden. Aber erzwungener Umgang? Wer will sein Kind dem aussetzen?

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Da bin dann mal wieder.


    Ich habe bisher nichts weiter getan und werde auch nicht aktiv werden.


    Den letzten Umgang hat er ebenfalls nicht wahrgenommen. Stattdessen hat er sich bequemt, einen Brief zu schreiben, in dem er erklärt, keine Bestätigung bekommen zu haben, dass die (im gerichtlichen Beschluss festgelegten) Umgangstermine stattfinden und fordert mich nun auf, ihm für jeden Umgangstermin im Vorfeld eine schriftliche Bestätigung zukommen zu lassen, dass die Termine stattfinden. Es ist bisher von meiner Seite aus kein Termin ausgefallen.


    Ich werde nicht auf diesen Brief reagieren. Wie absurd ist denn das? Die Termine stehen fest. Und wenn Minifaber akut krank ist, hilft auch ein Brief nicht mehr. Dass der Mann ohne vernünftige Begründung selbst per Telefon einen Monat nicht erreichbar war und in der Vergangenheit magischerweise keine Briefe empfangen konnte, oder seine gesendeten bei der Bananenpost verloren gegangen sind, spielen sicherlich bei dieser Entscheidung noch mit rein. Ich bin echt froh, dass die Verfahrensbeiständin noch mitmischt und sich mehr mit dem Schwachsinn auseinandersetzt als ich.


    Sollte der nächste Umgang stattfinden, wird Minifaber ihn 3 Monate nicht gesehen haben. Mit 2 Jahren ist das eine verdammt lange Zeit, dass heißt der Umgang wird wieder begleitet stattfinden müssen.


    Da macht sich gerade so eine Frustration breit in mir, weil er sein Spiel immer weiter treibt. Ich möchte aussteigen und meine Ruhe haben. Er soll seinen Umgang machen und mich in Ruhe lassen, aber das wäre ja zu einfach.X(


    LG an alle

  • Sollte der nächste Umgang stattfinden, wird Minifaber ihn 3 Monate nicht gesehen haben. Mit 2 Jahren ist das eine verdammt lange Zeit, dass heißt der Umgang wird wieder begleitet stattfinden müssen.

    Hä? Wie kommst Du darauf, dass es einen begleitenden Umgang dann braucht?


    Es gibt ja auch Handys. Vielleicht kann man ja vorher kurz antippeln, ob der geplante Umgang morgen um XY Uhr auch stattfindet. Macht man ja mit anderen Dingen auch manchmal so und rückvergewissert sich. Das Briefe-Geschreibe ist natürlich Bullshit.

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

  • Schicke ihm eine Mail ( oder was auch immer ), daß alle Umgänge, wie im Gerichtsbeschluß angeordnet, auch stattfinden. Fertig aus.


    Sehr geehrter Vollhonk ( Name bitte austauschen ),


    wie gewünscht bestätige ich Dir hiermit nochmal, daß alle Umgänge wie vom Gericht beschlossen, auch stattfinden.


    Minifaber freut sich schon sehr.


    MfG


    Faber

    Never argue with an idiot, he will drag you down to his level and beat you with experience!

  • Vollhonk find ich auch schön :thumbup::P

  • hehehe, ich würde einen Stapel Briefe mit exakt dem gleichen Text fertig machen, in dem du bestätigst, dass alle Termine stattfinden und dann die Dinger eine gute Woche jeden Tag per Unterschrift/Einschreiben an Herrn Vollhonk schicken. Mal schauen wie toll er das findet...

  • hehehe, ich würde einen Stapel Briefe mit exakt dem gleichen Text fertig machen, in dem du bestätigst, dass alle Termine stattfinden und dann die Dinger eine gute Woche jeden Tag per Unterschrift/Einschreiben an Herrn Vollhonk schicken. Mal schauen wie toll er das findet...

    Tatsächlich wäre das ja genau das, was er will. Das sind aber zusätzliche Kosten, die ich mir nicht aufhalsen werde. Er wollte den Beschluss, da hat er schriftlich, wann die Termine stattfinden. Der Horst gibt 1000 Euro für das Schriftstück aus und habe VKH bekommen. Die einzigen Kosten, die ich bereit bin zu tragen, sind die emotionalen. Minifaber aufzufangen, weil Papa nicht zum Abholen gekommen ist, ist Aufwand genug für mich.


    Die Rahmenbedingungen für den Umgang sind geschaffen. Ich sehe es nicht ein, ständig weitere Hürden zu kreieren, die immer neue Konflikte in den Raum stellen. Seine einzige Aufgabe ist es, zum Umgang zu erscheinen. 3 Stunden, einmal im Monat... Aber wie gesagt, warum einfach, wenn man auch immer weiter stänkern kann X/