Beiträge von MadameFaber

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    Als ich damals Unterhaltsvorschuss beantragt habe, wurde ich zeitgleich aufgefordert, eine Beistandschaft zu beantragen. Hab ich gemacht und eine Bestätigung über die Einrichtung bekommen. Seitdem werde ich alle zwei Jahre informiert, dass der Vater sein Einkommen offenlegen soll. Die Beistandschaft fragt mich immer, ob ich das möchte (eine Neuberechnung kann ja auch finanziell nachteilig sein). Sie hat sich auch um den Titel gekümmert. Da es auf Mindestunterhalt hinauslief und eine Gerichtsverfahren zu teuer für ihn war, hat er freiwillig unterschrieben.


    Wenn der Vater mal nicht zahlt, sag ich der Beistandschaft Bescheid. Bei unserem KV reicht zum Glück ein Schreiben, damit er die Zahlung wieder aufnimmt.


    Weiterhin hab ich durch die Nichtzahlung erst erfahren, dass es ohne Beistandschaft nicht möglich ist, Unterhaltsvorschuss rückwirkend zu beantragen. Ich weiß nicht, warum das so ist, aber es hat mir einmal mehr bewusst gemacht, dass das Thema ein riesen Feld ist, von dem einen durch Jugendamt immer nur ein kleiner Teil gegeben wird. Das kann mitunter frustrierend sein, ist aber immer noch besser, als einen Anwalt bezahlen zu müssen und sich somit selbst mit KV rumschlagen zu müssen.

    Moin


    Wenn du Unterhaltsvorschuss beziehst, dann sind die Zahlungen zwischen Vater und Jugendamt tatsächlich nicht dein Bier. Nur wenn du eine Beistandschaft hast, darfst du Einsicht verlangen.


    Solange du UHV beziehst, erhältst du staatliche Leistungen und das Jugendamt versucht sie sich vom eigentlichen UHpflichtigen zurück zu holen, ob und wie es das tut, liegt aber im Verantwortungsbereich des Jugendamtes. Sollte der Vater Geld an das Jugendamt zahlen, ist es kein laufender Unterhalt, sondern die Rückzahlung der Schulden, die er verursacht hat, weil du UHV beziehen musst.

    Verstehe ich das richtig, dass das Geld nicht ausgezahlt wird, solange die Unterlagen nicht da sind, weil einer auszieht? Bei was für nem Amt seid ihr denn? Bevor irgendwelche Zahlungen auf 0 gestellt werden, muss der Bescheid die Bedarfsgemeinschaft zurückgenommen werden, das ist nichts, was einfach mit einem Anruf passiert. Das ist ein Verwaltungsakt. Es müssen Nachweise erbracht werden, dass einer ausgezogen ist. Gab es echt nur das Telefonat zwischen ihr und dem Amt?

    Das ist schön, dass er sich so um das Kind bemüht, aber wie soll das zukünftig gehen? Spätestens im Schulalter kommen andere Themen und neue Freunde. Wenn Papa da jeden Tag anruft, kann das für die Vater Kind Beziehung schnell nach hinten gehen.


    Hast du schon mal über einen Kompromiss nachgedacht, wie einen Tag extra in der Woche außerhalb der Ferien?


    Bei einer guten Bindung zwischen Vater und Kind sind 3 Wochen Urlaub doch kein Problem. Wir haben hier 3 Wochen Betriebsferien in der Kita und trotzdem freut sich mein Kind auf die Kita und es ist nicht zu erkennen, dass der Urlaub sich negativ auf die Bindung zur Erzieherin auswirkt. Und wir reden hier "nur" von der Erzieherin.


    Eltern fällt es manchmal schwer loszulassen. Dein KV scheint da ein Musterbeispiel zu sein.

    Ist es notwendig, dass man so einer Person hier Raum bietet? Als TE ist es mir auch schon passiert, dass mein Fred (ich glaube es war Jimmy...) so gestört wurde und ich kaum noch über die eigentliche Problematik reden konnte. Dieses Trollen ist extrem nervend, wenn man einfach nur Hilfe sucht.

    Danke für eure Antworten.


    Wir haben jetzt 3 Wochen Urlaub, das heißt noch mal ganz viel Zeit für einander.


    Das mit einer männlichen Bezugsperson wäre natürlich schön. Wir unternehmen oft was, mit einem kinderlosen Freund von mir, der sich gerne kümmert, weil er weiß, dass er das Kind danach wieder abgeben kann 😉 aber in unserem Alltag fehlt das.


    Ich bin Erzieherin und denke mir oft, dass ich das alles doch besser können sollte. Und dann muss ich mir jedes Mal ins Gedächtnis rufen, dass Umgangsproblematiken und ähnliches überhaupt nicht Teil der Ausbildung waren.


    Wie dem auch sei, danke dass ich das alles hier loswerden kann :)

    Hallo an alle!


    Falls jemand sich noch erinnern kann... der Vater meines Kindes hat den Umgang vor Gericht beantragt, einmal im Monat Kind treffen für 3 Stunden. Minifaber hat es gut getan und sich immer auf die Umhänge gefreut. Das ganze ging ein halbes Jahr und Anfang des Jahres ist er nicht mehr aufgetaucht.


    Jetzt stehen wir hier vor dem Problem, dass es das Kind belastet. Es sieht jeden Tag wie andere Kinder von ihren Vätern aus der Kita abgeholt werden. Oft kommen so Aussagen wie "Mein Papa holt mich auch ab." oder "Mein Papa geht mit mir Eis essen und dann fährt er mit mir Auto." Kind ist drei und erzählt alles, was KV mit ihm während der Umgänge gemacht hat. Der letzte fand im Dezember statt.


    Im Gespräch mit der Erzieherin kam das Thema Kinderpsychologe auf, weil Minifaber nach dem Umgangsabbruch auch im Kitaalltag auffällig war, physisch grob bis gewalttätig gegenüber anderen Kindern und den Erziehern. Dank Corona konnten wir das gut angehen, da ich viel mehr Zeit und somit Aufmerksamkeit geben konnte.


    Aber ich bin am Ende mit meinem Wissen über den Rest. Oft sage ich, dass dies oder das nicht geht, weil KV weit weg wohnt. Ich antworte neutral, aber ich habe das Gefühl, dass Minifaber beginnt, sich den Vater schön zu träumen. Es wird geschwärmt was das Zeug hält. Einerseits finde ich gut, dass das Kind mittlerweile wieder eine positive Grundhaltung eingenommen hat (Die Aggressionen haben mit oft an meine Grenzen gebracht), aber auf Dauer müssen wir das verarbeiten. Auch wenn KV wieder aus dem nichts kommt und Umgang einfordert - und ihn dann wieder abbricht - brauchen wir/ich Handlungs- und Verarbeitungsoptionen.


    Habt ihr Tipps? Ich habe demnächst vor, mich an eine Elternberatungsstelle zu wenden, in der Hoffnung, dass wir dort Hilfe kriegen. Ein Kinderpsychologe steht für mich vorerst hinten an, da ich erst einmal niederschwellige Hilfen suche.


    Lieben Dank an euch


    LG

    moin


    Mir geht es ähnlich wie dir. Wir wohnen hier seit 7 Jahren auf zwei Zimmern, seit 3 Jahren sogar zu dritt. Ich zahle 550 Euro in einem Studentenviertel, aus dem ich auch nicht weg ziehen möchte. Aber hier eine erschwingliche 3 Raumwohnung zu finden, als Alleinerziehende mit 2 Kindern und engen Finanzen, ist fast unmöglich. Ich habe jetzt trotzdem den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Bei allen Wohnungsgenossenschaften in unserer Stadt habe ich Wohnungsanträge gestellt. Alle Freunde informiert, dass sie Augen und Ohren offen halten sollen. Ich hab auch zu meinem Vermieter Kontakt aufgenommen und meine Lage erklärt. Und siehe da! Ich brauchte nicht so weit gucken, mein Vermieter hat eine demnächst freie Wohnung für uns um die Ecke und wir sind völlig aus dem Häuschen.


    Was ich damit sagen möchte... Nimm die Wohnungssuche aktiv in die Hand, klopf an viele Türen, manche öffnen sich schneller als du denkst. Der Wohnungsmarkt ist derzeit so sehr umkämpft, dass man um die Ecke denken muss.


    LG

    Wegatmen passt sehr gut. Ich versuche immer neutral zu reagieren. Aber als Erwachsener ist es schwer, weil ich weiß, das das Bild von Vater wichtig und prägend ist. Man will Antworten, und die kann ich nicht geben, außer das Papa weit weg wohnt, seine anderen Beweggründe kenne ich nicht.


    Und zur Beiständin... die war schon immer tüddelich, omimäßig. Das wirkte sich aber positiv auf die Umgänge aus, wie ich fand. Sowas wird er wohl beim nächsten Mal nicht geben.


    Bis dahin bleiben wir aber erstmal in unserem kleinen Mikrokosmos und schauen, dass wir uns darin zurecht finden.

    In dieser ewigen Coronazeit lass ich mal wieder ein Update hier :)


    Nachdem ich immer verworrene Nachrichten von der Verfahrensbeiständin erhalten habe und sie mittlerweile nicht mehr erreichbar ist, gehe ich davon aus, dass sie altersbedingt (78 Jahre) sich aus dem Berufsleben zurückgezogen hat.


    Weder vom Gericht noch vom KV ist irgendwas gekommen. Dafür hat sich der KV überlegt, im Geburtstagsmonat von Minifaber die Unterhaltszahlung einzustellen und kein Geburtstagsgeschenk zu schicken. Das war vor Corona und auch nur für diesen einen Monat. Ich hoffe, die Beistandschaft schafft es das, dass Geld noch einzutreiben.


    Und sonst? Minifaber ist etwas kaputt gegangen. Wunschdenken und Realität werden altersgemäß vermischt. Ich kriege dann oft zu hören "Mein Papa kommt heute" oder "Ich fahr heute mit Papa Auto". Es passiert genau das, was mich frustriert und was ich erahnt habe. Papa kommt in Minifabers Leben und weil er das, was er auch immer erreichen wollte, mit Umgang nicht erreicht, lässt er es wieder sein. Und ich bleibe mit diesem kleinen, verletzten Menschen zurück, für den das alles noch zu viel ist, um es erfassen zu können.


    Hier gibt es gerade den Thread von Siri2012. Da sehe ich mich in ein paar Jahren wieder. Gerade finde ich es gut, dass andere diese Erfahrungen machen und ich mich mit den Informationen emotional auf diese Zeit vorbereiten kann. Es tut gut, dass es so ein Forum gibt.


    Danke an euch :)

    Ist er erste Klasse? Wenn ja, dann hat er das super gemacht! Absolut nichts auszusetzen. Bei uns sieht es nicht anders aus. Die Arbeitsblätter, die die Kinder von der Schule erhalten, sind auf ihre Fähigkeiten zugeschnitten. Da werden wenig Fehler gemacht. Aber so viel zu schreiben, ist was anderes als nur Sachen auf einem AB. Da hat er sich Lob verdient.

    Bisheriges Ergebnis: Vater findet es nicht zumutbar, dass er nicht an den Umgang erinnert wird. Außerdem ist ihm aufgefallen, dass es für ihn anstrengend ist, einmal im Monat hier her zu kommen. Er lehnt jetzt den Umgang ab.


    Aber er will Minifaber im zum Geburtstag und an Weihnachten ein Paket zukommen lassen...


    Schön ist, dass ich Minifaber jetzt ehrlich sagen kann, dass Papa zu weit weg wohnt, um zu kommen. Das macht es leichter, als immer nur "Ich weiß nicht, wann er kommt." zu hören.


    Beschissen ist, und das kennen wahrscheinlich einige... Er kann dieses Spiel jederzeit spielen. Kind einfordern, Kind freut sich, Kind fallen lassen, Kind ist traurig. Wobei meine Hoffnung ist, dass ich im Stande sein werde, mein Kind soweit im Leben zu stärken, dass es solche Rückschläge verkraften kann und dieses Verhalten nicht auf seine eigene Person bezieht.

    hehehe, ich würde einen Stapel Briefe mit exakt dem gleichen Text fertig machen, in dem du bestätigst, dass alle Termine stattfinden und dann die Dinger eine gute Woche jeden Tag per Unterschrift/Einschreiben an Herrn Vollhonk schicken. Mal schauen wie toll er das findet...

    Tatsächlich wäre das ja genau das, was er will. Das sind aber zusätzliche Kosten, die ich mir nicht aufhalsen werde. Er wollte den Beschluss, da hat er schriftlich, wann die Termine stattfinden. Der Horst gibt 1000 Euro für das Schriftstück aus und habe VKH bekommen. Die einzigen Kosten, die ich bereit bin zu tragen, sind die emotionalen. Minifaber aufzufangen, weil Papa nicht zum Abholen gekommen ist, ist Aufwand genug für mich.


    Die Rahmenbedingungen für den Umgang sind geschaffen. Ich sehe es nicht ein, ständig weitere Hürden zu kreieren, die immer neue Konflikte in den Raum stellen. Seine einzige Aufgabe ist es, zum Umgang zu erscheinen. 3 Stunden, einmal im Monat... Aber wie gesagt, warum einfach, wenn man auch immer weiter stänkern kann X/

    Vollhonk find ich auch schön :thumbup::P

    Das wäre sicherlich eine Möglichkeit, bei Menschen, die gewaltfrei kommunizieren können. Das ist hier aber nicht der Fall.


    Nachtrag: dass er auch bei der Verfahrensbeiständin nicht ans Telefon gegangen ist, hatte ich erwähnt?

    Da bin dann mal wieder.


    Ich habe bisher nichts weiter getan und werde auch nicht aktiv werden.


    Den letzten Umgang hat er ebenfalls nicht wahrgenommen. Stattdessen hat er sich bequemt, einen Brief zu schreiben, in dem er erklärt, keine Bestätigung bekommen zu haben, dass die (im gerichtlichen Beschluss festgelegten) Umgangstermine stattfinden und fordert mich nun auf, ihm für jeden Umgangstermin im Vorfeld eine schriftliche Bestätigung zukommen zu lassen, dass die Termine stattfinden. Es ist bisher von meiner Seite aus kein Termin ausgefallen.


    Ich werde nicht auf diesen Brief reagieren. Wie absurd ist denn das? Die Termine stehen fest. Und wenn Minifaber akut krank ist, hilft auch ein Brief nicht mehr. Dass der Mann ohne vernünftige Begründung selbst per Telefon einen Monat nicht erreichbar war und in der Vergangenheit magischerweise keine Briefe empfangen konnte, oder seine gesendeten bei der Bananenpost verloren gegangen sind, spielen sicherlich bei dieser Entscheidung noch mit rein. Ich bin echt froh, dass die Verfahrensbeiständin noch mitmischt und sich mehr mit dem Schwachsinn auseinandersetzt als ich.


    Sollte der nächste Umgang stattfinden, wird Minifaber ihn 3 Monate nicht gesehen haben. Mit 2 Jahren ist das eine verdammt lange Zeit, dass heißt der Umgang wird wieder begleitet stattfinden müssen.


    Da macht sich gerade so eine Frustration breit in mir, weil er sein Spiel immer weiter treibt. Ich möchte aussteigen und meine Ruhe haben. Er soll seinen Umgang machen und mich in Ruhe lassen, aber das wäre ja zu einfach.X(


    LG an alle

    Hallo an alle.


    Nun ist es passiert. Ich muss diesen Thread hochholen.


    Der KV hat den letzten Umgang nicht wahrgenommen. Ich hab kurz vor Schluss einen Anruf von der Kita bekommen, dass Minifaber nicht abgeholt wurde. Das war vor zwei Wochen.


    In der Zeit hat die Verfahrensbeiständin versucht, KV zu erreichen. Aber nix...

    Auch ich hab nichts bekommen.


    Nun meinte sie zu mir, dass ich beantragen soll, den Umgangsbeschluss aufzuheben. Ich frage mich, ob das so einfach und sinnvoll ist. Ihre Begründung ist, dass der Vater im letzten halben Jahr nichts von sich aus gemacht hat. Man musste ihm wegen den Terminen hinterherrennen und dass er den letzten völlig hat fallen lassen, ohne Info vorab oder danach, ist für das Kind nicht tragbar.


    Ich bin mir selber unschlüssig, wie ich weiter verfahre. Ich würde es schlicht einschlafen lassen, keine Vollmacht mehr an die Kita geben und mitteilen, dass Kleinfaber vorerst nicht mehr abgeholt wird vom KV, da auch die Umgangsbegleiterin sich nicht mehr zur Verfügung stellen will. Ich könnte auch einen Ordnungsgeldantrag stellen. Aber ich denke das wäre eskalativ und die Richterin lacht sich ins Fäustchen, dass ich sowas einfordere.


    Wie seht ihr das?


    LG und ein duftes Wochenende an euch :winken:

    Beide Kinder sind unter drei. Da die Beiständin mir öfters versucht den Unterhalt schlecht zu reden (wenn er sich weigert, den Titel zu unterschreiben, müssen Sie die Gerichtskosten tragen! - trotz meiner Versicherung, dass mein Einkommen traurigerweise so gering ist, dass ich VKH bewilligt bekomme - u.v.m.), wollte ich mich nur noch mal absichern. Lieben Dank an euch