Beiträge von musicafides

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    Carmen musst du definitiv einführen und inhaltlich vorbereiten, sonst haben deine Kinder gar nichts davon.

    ich bezweifle, dass die Handlung für ein Grundschulkind sonderlich interessant ist ... Militär, Stiefkampf - wissen die Kinder überhaupt, was sie bei einer Oper erwartet? Ist es überhaupt eine kindgerechte Aufführung?


    Für ein Kind finde ich (wenn es um Musiktheater geht) ein Musical geeigneter.

    Ich vermute mittlerweile fast, dass er aus seiner Sicht gar nicht lügt sondern seine Wahrnehmung tatsächlich so ist

    Dagegen kannst Du nichts machen (ich kenne das ebenso - manche Menschen haben leider eine Wahrnehmung, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat). Dann kann man nur hoffen, dass sich die anderen Prozessbeteiligten einer solchen verschobenen Wahrnehmung nicht anschließen werden. Relevant ist ja nun eben zum Glück nicht, ob jemand wissentlich Falschaussagen tätigt, um anderen zu schaden (also lügt) oder nicht, sondern was dem Kindeswohl am ehesten entspricht (bzw. was der Richter dafür hält). Viel Erfolg und lass Dich nicht nervös machen!


    Ich befürchte schon wie es wieder ablaufen wird: Er sitzt emotional im Gericht und ich stoisch auf der anderen Seite.

    Ich denke, es ist besser, nüchtern und sachlich zu bleiben, als sich emotional nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Oder wie meinst Du das?

    Doch sie wird replizieren aber nicht im Detail

    auf alle Vorwürfe bzw. Unwahrheiten eingehen wollen. Sie wird es voll umfänglich abweisen aber will es kurz und knapp halten.


    Ich bin mir nur im

    Nachhinein nicht sicher ob das eine gute Strategie ist.

    Ich denke schon, dass das sinnvoll ist, um sich nicht in Details zu verfangen. Es ist ja ein Unterschied, ob man sich in die Rechtfertigungsposition begibt (angesichts von - wie Du schreibst - offensichtlichen Unwahrheiten), oder ob man bei allem Ärger souverän bleibt. Wenn Du Deiner Anwältin vermittelt hast, dass das Schreiben des KV lauter Unwahrheiten enthält, kannst Du vielleicht ergänzend mal den VB fragen, was er vom Schreiben des KV hält, denn das ist ihm ja auch als Beteiligter des Verfahrens zugegangen, und wie das für ihn in das Gesamtbild passt.

    es gibt den Verfahrensbeistand und die Einwände deiner Anwälte und die Anhörung der Kinder

    Der jeweilige Anwalt eines Elternteils vertritt dessen Interessen und nicht das der Kinder (von außen her und objektiv betrachtet). Genau deshalb gibt es ja in Familiensachen üblicherweise einen Verfahrensbeistand, damit nicht Aussage gegen Aussage steht. Anders gesagt: auf beiden Seiten gibt es Einwände des elterlichen Anwalts, das hilft nicht viel. Auch wenn noch so viele, mich eingeschlossen, der TS glauben mögen, dass sie das Wohl der Kinder im Blick hat, hilft das nicht weiter.


    Was aber (hoffentlich) weiterhilft, ist ein kompetenter Verfahrensbeistand, welcher in der Lage ist, zu erspüren, was nun originärer Kindeswille ist und was evtl. von einem Elternteil den Kindern vermittelt wurde und von diesen "nur" wiedergegeben wird. Wenn es da hinreichende Kongruenz gibt zwischen dem, was die Kinder dem VB gegenüber äußern und dem, was die TS vermittelt, dann kann sich das positiv auswirken.


    Ich habe selbst leider schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass trotz eindeutiger Aussagen und Äußerungen des VB an das zuständigen Familiengericht (dazu kam noch ein Gutachten) das Gericht trotzdem anders entschieden hat. (Die Schreiben der KM in meinem Fall waren für diejenigen, welche Kinder und mich kennen, ein gutes Beispiel einer Ansammlung von Falschaussagen, die aber wegen ihrer inneren Schlüssigkeit einem Externen gar nicht aufgefallen sind. Soll man das einem Richter gegenüber, welcher keine Zeit hat, haarklein schriftlich widerlegen oder verzettelt man sich da? Oder kommt dann beim Richter an, dass man sowieso nur schmutzige Wäsche waschen möchte? Schwierig, da einen allgemeinen Rat zu geben außer den, den eigenen Anwalt um Rat zu fragen), Insofern verstehe ich Dich, Rosie, sehr gut, dass Du eine unruhige Nacht hattest. Wenn das Schreiben des KV auf den Richter ebenso schlüssig wirkt wie auf den Juristen, der dieses gelesen hat, dann wäre ich auch unruhig. Das war ich damals auch, aber man darf sich auch nicht verrückt machen lassen. Da hilft nur Vertrauen auf ein gutes Ergebnis und darauf, dass man alles gesagt und gegeben hat, was möglich war.


    Richter schlagen gerne Vergleiche vor. Darauf würde ich mich eher nicht einlassen, es sei denn, dass der Vergleich genau dem entspricht, was für meine Kinder das Beste ist.


    Mir haben in diesen Situationen immer wieder Menschen geholfen, die einfach nur mein Schicksal (und das meiner Kinder) mitgetragen haben, die da waren für mich, wenn es erforderlich war. Das hilft am meisten, um die eigene Mitte wiederzufinden, und das wünsche ich Dir, Rosie, ebenfalls.

    Mein persönliches Fazit: im Großen und Ganzen war das verschwendete Zeit, es gibt eine Menge ziemlich "seltsamer" Leute im Netz.

    Mag sein, ich kann und will das nicht beurteilen. Aber es ist tatsächlich die Frage, ob es für mich wertvolle Lebenszeit ist, im Netz nach potenziellen Partnern zu suchen. Für mich habe ich diese Frage eindeutig beantwortet. Ich habe eindeutig mehr davon, vor Ort in meinem Umfeld mit Menschen zusammenzusein, die mir etwas bedeuten und umgekehrt hoffentlich genauso. Dass da kein möglicher Partner darunter ist, ist für mich okay und macht vieles einfacher.

    Also daher finde ich an der Fragestellung als erstes nichts Abwegiges, im Gegenteil. Es geht beim Dating ja für viele um das Grundbedürfnis nach Liebe, Geborgenheit und Zugehörigkeit.

    Die Fragestellung an sich wurde nach meinem Verständnis auch nicht als abwegig aufgefasst. Nun kann ich natürlich auch dieses Grundbedürfnis auf anderem Wege erfüllt sehen - durch soziales Engagement mit anderen, gleichgesinnten Mitmenschen - und mich bei diesen Menschen geborgen fühlen. Nur bin ich mir selbst (und ich kann nur für mich sprechen) ziemlich sicher, dass ich mir ein Bild meines Gegenübers machen würde, welches dann der Realität (und das ist eben Alltag) nur schwer standhalten könnte. Zweisamkeit erleben geht für mich eben am besten vor Ort, und dann schaue ich mich (wenn überhaupt) dort um, wo mein Lebensmittelpunkt ist. Dann besteht auch eher die Chance auf gemeinsame, umsetzbare Ziele.

    Loggi und AnnLinchen es wirkt etwas komisch, wenn sich 2 neue Personen in einem Forum anmelden um am gleichen Tag einen Dialog zum Online-Dating führen 8).

    Konsequenz? Wenn mir das komisch vorkäme (ich habe darüber nicht wirklich nachgedacht), dann würde ich doch gezielt nachfragen und nicht nur eine solche Aussage treffen. Aber jeder kann das ja so handhaben, wie er möchte.

    Gar nicht mehr. Weil das in der Vergangenheit immer in Fernbeziehungen gemündet hat, bei denen man festgestellt hat, dass es zuwenig Zeit und Zweisamkeit gibt, für beide frustrierend.


    Ich habe den Eindruck, dass diese Online-Dating-Seiten darin münden, sich gegenseitig nach "objektiven" Kriterien abzuchecken, wobei eigentlich doch der subjektive Eindruck zählt. Und dafür muss ich mich mit dem betreffenden Menschen nicht nur im realen Leben getroffen haben, sondern auch ein bisschen miteinander Alltag erlebt haben. Das passt für mich nicht zur Kontaktanbahnung über die Ferne.

    Aber das mietfrei wohnen, all inklusive (Strom, Heizung, Internet, GEZ, ...) muss ich doch als geldwerten Vorteil ansetzen dürfen.

    Sicher eine gute Idee, alle Kosten aufzuschreiben, welche Dir durch die KM entstehen bzw. die regelmäßigen Kosten, die mit dem Kind zusammenhängen und die Du übernimmst. Schließlich handelt es sich dabei nicht um Almosten, sondern um finanzielle Unterstützung.

    Ich werde das hier nicht weiter ausführen, aber nur so viel, ja, es lohnt sich mit Sicherheit.

    Solange sich das lohnt und Ihr beide miteinander um einen guten Weg ringt (und nicht gegeneinander kämpft), kann ich mir gut vorstellen, dass Euch das in besonderer Weise zusammenschweißen kann. Vielleicht gelingt es Euch beiden ja trotz allem, das jeweils Beste im anderen sehen zu können. Viel Erfolg dabei!

    Ich frag nur, weil ich mit sowas gerade "zu kämpfen" habe und mich frage, wann mir Geduld und Lust vergeht.

    Wenn ich mich das fragen würde, wäre das ein ziemlich sicheres Zeichen, dass ich mich entweder tatsächlich schon innerlich verabschiedet habe oder das in Kürze tun sollte. Ich wünsche Dir eine gute Entscheidung am Ende Deines "Kampfes". Kannst Du darüber denn mit der betreffenden Person reden? Das wäre, glaube ich, wichtig.

    Ich bin sicher, dass die Vergangenheit nicht nur aus Baustellen besteht

    ... ergänzend möchte ich hinzufügen: es ist hilfreich, wenn man sich selbst seiner eigenen Baustellen (die es bei jedem gibt) bewusst ist und sich darum kümmert, wenn erforderlich sich dazu passende Hilfe holt. Für mich hat das etwas damit zu tun, eigenverantwortlich leben zu können und zu wollen. Und noch ein anderer Punkt: wenn mein Gegenüber bei mir Baustellen sieht, wo ich gar keine sehen kann, empfinde ich das als schwierig. Liebe heißt für mich, die Sonnen-, aber auch die Schattenseiten meines Partners anzunehmen ohne Wenn und Aber. Wenn ich beginne, für mich zu werten, was ich bei meinem Gegenüber wahrnehme, fällt dieses irgendwann durch, wenn nur genügend Minuspunkte zusammengekommen sind. Das heißt aber schon, dass man sich nicht auf Augenhöhe bewegt.

    Ich bin doch immer wieder erstaunt, daß potientielle Partner scheinbar erwarten,

    das Menschen in meinem Alter ein baustellenfreies Leben führen, bzw. möglichst
    keine Vergangenheit haben.

    Ich bin sicher, dass die Vergangenheit nicht nur aus Baustellen besteht und finde es deshalb schade, wenn der Fokus manchmal auf den Schwierigkeiten und Herausforderungen liegt und die Bereitschaft bisweilen zu fehlen scheint, zusammen an einem gemeinsamen Weg zu arbeiten und diesen zu gestalten. Dir wünsche ich, dass Du die gemeinsame Zeit für Dich gut abschließen kannst und neben den nicht erfüllten Hoffnungen und Wünschen auch Positives für Dich bewahren kannst. Alles Gute Dir!

    Dieser Kerl hat moralisch alle Rechte, die er jemals an ihr hatte, aber so was von komplett verwirkt.

    Ich verstehe Deinen Ärger, aber was bringt es, Dich darüber aufzuregen? Solange Deine Tochter sich freut, zu ihrem Papa zu gehen, ist doch alles in Ordnung. Wenn sie irgendwann mal an den Punkt kommt, keine Lust dazu mehr zu haben, dann ist das eben so. Ich mische mich, was Umgänge angeht, eigentlich so weit es geht überhaupt nicht mehr ein - sondern ich mache meinen Kindern Mut, dies selbständig mit ihrer Mutter zu regeln. Unsere Aufgabe ist es, die Umgänge der Kinder grundsätzlich möglich zu machen und nicht im Weg zu stehen. Völlig unabhängig davon, was wir selbst vom anderen Elternteil halten, das sollten wir aber dann nach Möglichkeit so für uns behalten, dass unsere Kinder dadurch nicht negativ beeinflusst werden.


    An welche Hebel hast Du eigentlich gedacht? Und was versprichst Du Dir davon?

    Lieben Dank! Das erste Gespräch fand nur mit mir statt und dauerte fast 2.5 Stunden. Ich bin jetzt ganz ausgelaugt.

    Magst Du Deine Eindrücke mit uns teilen? Hast Du die Vermutung, es könnte Deinem Sohn und evtl. auch Deiner Tochter helfen? Wie hilft Dir dieses Erstgespräch für das weitere Vorgehen?

    Sympathisch fand ich ihn nie.

    Das musst Du ja auch nicht ... auch wenn es vielleicht das ein oder andere einfacher machen würde. Aber die Herausforderung liegt woanders ... und natürlich verstehe ich, dass Du Deine Tochter in einer guten, nicht-toxischen Partnerschaft sehen möchtest und es gerade ganz anders auf Dich wirkt. Aber vielleicht gehört es für sie jetzt einfach dazu, auf eigenen Beinen zu stehen, mit allen Rechten und Pflichten, und für sich selbst zu sorgen. Das würde ich ihr auch so sagen und sie nicht von dieser Pflicht befreien. Wenn sie sich für diesen Weg entscheidet, dann muss sie ihn selbst gehen mit allen Konsequenzen. Aber die Tür würde ich offen halten für sie (nicht für ihn) - die Initiative muss aber von ihr aus kommen.

    Ich denke, dass es grundsätzlich sinnvoll ist, sein oder seine Kinder darauf vorzubereiten, wer denn da unter Umständen demnächst mal ins Haus kommt, um mit ihnen zu sprechen. Irgendwie muss ja der Verfahrenspfleger (bei uns hieß es Verfahrensbeistand) Kontakt mit Dir aufnehmen, um zu erklären, was er bzw. sie sich vorstellt. Das wäre dann aus meiner Sicht auch der geeignete Ort, um Fragen zum weiteren Vorgehen zu stellen.


    Je authentischer man dann im Gespräch wirkt, desto besser sollte es gelingen, den eigenen Standpunkt zu vermitteln. Das heißt aber auch: man sollte seine Kinder tunlichst nicht so vorbereiten, dass sie dann "vorgefertigte" Antworten liefern, das fällt nämlich einem Verfahrensbeistand mit entsprechender Erfahrung ziemlich schnell auf.


    Könnte es für Deine Kinder hilfreich sein, wenn Du mit ihnen über die "Erfahrungen vor dem Urlaub" sprichst - falls es damit möglich ist, sie zu entlasten?


    Grundsätzlich kannst Du aber davon ausgehen, dass der Verfahrensbeistand dazu da ist, das Kind geeignet zu vertreten. Ich weiß jetzt nicht, ob das irgendwie hilfreich ist, um Dich auch innerlich darauf einlassen zu können - in einem laufenden Verfahren so oder so eine Herausforderung, das weiß ich aus eigenen Erfahrungen. Ich würde es als Chance sehen, was das Ziel angeht: einen kindgerechten Beschluss zu erreichen. Viel Glück dabei!