Beiträge von musicafides

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    Wie er die Zeit mit dem Kind verbringt, ist seine Sache. Ihr verabredet eine Zeit und je nachdem, ob Du das Kind holst und / oder bringst, einen Treffpunkt, und um alles andere muss er sich selber kümmern. Zumindest würde ich das so machen. Wie lange möchtest Du das eigentlich noch mitmachen, und - was, denkst Du - wird dem Kind durch Dein Verhalten vermittelt?

    Ich persönlich mag hier auch nicht rumplaudern, warum das gewünscht war.

    Da ich ja ursprünglich gefragt hatte: eine selbst gewünschte Sperrung hatte ich bisher nicht auf dem Schirm, aber man lernt ja täglich hinzu, also warum nicht. Ich persönlich hätte die Begründung "auf eigenen Wunsch" akzeptiert, auch die sonst lesbaren Begründungen können ja alles Mögliche bedeuten. Verstoß gegen die Netiquette kann alles Mögliche sein. Und da kenne ich niemanden, der da gezielt nachgefragt hätte, außer ggf. die davon Betroffenen.

    Der Gedanke ist: Du machst das für das Kind, damit es seinen Vater kennenlernt.

    Ich finde diesen Perspektivenwechsel hilfreich - statt sich über die Verhaltensweisen des anderen Elternteils zu ärgern, konzentriert man sich auf das, was wirklich wichtig ist: eine gute Beziehung des Nachwuchses zum anderen Elternteil und Qualitätszeit - sozusagen wie ein Reservoir an guten Erlebnissen, von denen das Kind zehren kann (und man selbst ja auch).

    Und ich habe eingesehen, für eine Tagebuchfunktion ist ein öffentliches Forum nicht geeignet.

    Es hat ja zwei Seiten. Das eine ist, dass man nicht weiß, wer alles mitliest - würdest Du Dich auf den Marktplatz stellen und öffentlich private Dinge über Dich herumerzählen? Ich nicht. Das andere - mir ist aufgefallen, dass es hier im Forum (um das mal sozialverträglich zu sagen) durchaus unterschiedliche Reaktionen auf Deine Beiträge gab, je nach persönlichem Empfinden. Da gibt es durchaus (auf beiden Seiten) ein unterschiedliches Verständnis von Respekt, Distanz und Anstand (so ganz alte Tugenden, erinnert sich noch jemand daran?). Und aus der eigenen Erfahrung kann ich Dir noch sagen, dass ich irgendwann nach gewissen vorhersagbaren und wiederkehrenden Reaktionen aufgehört habe, hier über Persönliches zu schreiben. Vielleicht findest Du da ja einen guten Mittelweg.

    Ich bin irritiert. Eine Nutzerin ist gesperrt worden und ich nehme an, es handelt sich dabei um eine Sanktion. Wenn dem so ist, ist im entsprechenden Thread leider noch nichts darüber zu lesen.


    Ich gehe davon aus, dass solche Sanktionen nach wie vor öffentlich gemacht werden. Oder habe ich überlesen und das wird inzwischen anders gehandhabt?


    In diesem Fall frage ich mich auch ganz grundsätzlich, warum man die Nutzerin direkt gesperrt hat und nicht zunächst eine Verwarnung ausgesprochen hat.


    Zur weiteren Erläuterung möchte ich dabei noch hinzufügen, dass ich mit dieser Nutzerin weder bekannt noch in irgendwelchem Kontakt stehe und ich mir deshalb grundsätzlich wünsche, nachvollziehen zu können, was da passiert ist.

    Ich halte persönlich nix vom Jugendamt, für den UET gibt es keinerlei Konsequenzen. Alles nur Weichspüler Gelaber, man könne nix machen. ABER im Gegensatz dem BET Angst machen und Konsequenzen androhen, wie eine Familienhilfe/ Erziehungshilfe beim BET installieren, weil der UET nicht mit dem Kind klarkommt. Hier wurde dem Vater jahrelang der Popo gepudert und mir hat man nicht geholfen, nur immer meine Gutmütigkeit ausgereizt.

    An solchen Äußerungen wird mehr als deutlich, dass Du Deinen Fokus viel zu sehr auf dem KV hast, so dass Du zur Zeit gar nicht in der Lage bist, Dein Kind zu unterstützen, einen halbwegs normalen Umgang mit dem KV haben zu können. Du siehst Defizite, Feinde, aber keine Ressourcen für Deinen Sohn. Erklärungen, warum der Umgang nicht funktioniert und die anderen daran schuld sind, allen voran der Kindesvater, lassen sich für Dich natürlich immer finden.

    Der Next traue ich nicht über den Weg, sie steht beim Jugendamt Betreuung und da bin ich halt skeptisch. Ich halte nichts mehr von den Leuten, nach meinen 4 Jahren Erfahrung.

    Vielleicht solltest Du erst einmal daran arbeiten, Deine Ängste und Befürchtungen loszuwerden - und dadurch Eurem gemeinsamen Sohn helfen, die Skepsis abzubauen. Dann wird es auch für ihn einfacher werden - im Moment kann er sich noch gar nicht auf seinen Vater einlassen, weil Du es innerlich nicht zulässt.

    Eine Stunde ist viel zu lang. Womit soll die denn gefüllt werden? Wenn das täglich stattfinden soll, dann würde ich maximal 15 - 20 Minuten machen, sofern es "nur" darum geht, in Verbindung zu bleiben. Und Elternstammtisch - maximal einmal pro Woche für eine halbe Stunde mit der Option, zu verlängern, falls das nötig ist.


    Ich hätte das übrigens erst einmal mit den anderen Eltern besprochen, bevor ich meine eigenen Kinder frage. Wäre für mich so ähnlich wie wenn ich mich bei ihnen jeden Tag erkundige, ob sie denn Lust haben, zur Schule zu gehen.

    Ich befürchte, bei der Schule meiner Tochter wird sich das meiste beschränken auf Arbeitsblätter bereitstellen. Und wenn die Schule auch nach dem 11. Januar zu bleibt? Vermutlich gibt es nicht mehr als ein Konzept. Da vermisse ich das Engagement der Lehrer. Ich find's toll, wenn es anderswo besser funktioniert.

    Mein Sohn ist ab heute in Quarantäne, weil in seinem Hort ein anderes Kind positiv auf Corona getestet wurde. Mit ihm ist noch ein anderes Kind aus seiner Klasse betroffen. Getestet kann er aber nur werden, wenn er Symptome entwickelt. Also müssen wir die 14 Tage abwarten. Mal sehen, vielleicht ruft ja auch das Gesundheitsamt nächste Woche bei uns an. Die letzte Woche fällt für die beiden Jungs also aus ... nun hoffe ich, dass mein Sohn tatsächlich kein Corona hat. Ansonsten bin ich gespannt, was am Sonntag beschlossen werden wird ... wenn es ein "harter" Lockdown wird, dann betrifft das wohl auch die Schulen. Ich könnte gut damit leben, wenn die Schulen bis 10. Januar schließen würden, wie von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfohlen. (Kommentar dazu)

    Ich habe vielfach gehört, dass Kinder so findig sind, dass sie jeden Filter umgehen können. Meine Tochter darf zu gewissen Zeiten mein Smartphone nutzen, so wie sie auch meinen Rechner nutzen darf ... das läuft über Vertrauen, dass sie nur auf solchen Seiten unterwegs ist, die in Ordnung für sie sind. Und bisher geht das auch ganz gut.

    Kind weiß, dass er der Vater ist, will aber nicht alleine mit ihm sein (das ist Kinds Angst).

    Das habe ich verstanden. Nun versetze Dich mal in die Lage des Kindes: wie wird es wohl sein, dauerhaft mit dieser Angst leben zu müssen? Meinst Du, Du kannst Deinem Kind helfen, diese Angst loszuwerden? Oder aber, Dir Hilfe für Dein Kind zu suchen, die es ihm erlaubt, diese Angst loszuwerden?