Änderung der Leistungen des JC, bei Änderung des Betreuungsmodells

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  • Hallo Vollbio,


    Und dieses Thema, mit Umgangwochenende alle 2 Wochen, ja, das steht im Raum. Aber weißt du von wem? Von der KM. Also, keine Sorge, das ist doch überhaupt nicht mehr zeitgemäß.


    ich habe schon viel von dir gelesen, aber nie etwas geschrieben, weil ich meistens sprachlos war und andere schon viel besser als ich geantwortet haben.


    Die Art und Weise wie du probierst die Kinder zu dir zu holen, finde ich nicht okay. Jedoch abgesehen davon wie du und die KM diesen Krieg gegeneinander führt, ist die Abschaffung des WM nicht die schlechteste Idee. Ihr seid hochstrittige Eltern und zerreibt die Kinder zwischen euch. Vielleicht kommt mit der Abschaffung des WM etwas mehr Ruhe für die Kinder rein.

  • Ich wünsche euch, dass ihr eine schöne und friedliche Einschulungsfeier schafft, denn das ist für euren Sohn bestimmt auch Stress, wenn er weiß, ihr trefft aufeinander. Und die letzten Konfrontationen da hat er sicher auch mitbekommen. Eine hoffentlich gute erste Woche für dein Kind und euch in der Schule...

    Ruhe, das bräuchten die Kinder... ich wünsche es ihnen sehr.

    Möchte denn die Mutter das Wechselmodell abschaffen? Dazu, dass die Kinder ganz bei ihr oder bei dir sind? Oder habe ich das ganz falsch verstanden? Und wusste die Mutter, dass der Wohnsitz des Sohnes geändert wird, oder ist das jetzt bei beiden KIndern überraschend für sie?

  • Ich denke, Vollbio ist von der Entscheidung des Amtes, dass beide Kinder den Hauptwohnsitz bei ihm haben, erst einmal überfordert gewesen. Hätte er das geplant hätte er hier nicht gefragt, ob das jetzt mit Nachteilen für die KM verbunden ist. Aber: So eine Anmeldung ist nicht in Stein gemeißelt. Meldet halt die KM jetzt den Hauptwohnsitz wieder bei sich an, er stimmt dem zu, fertig. Wichtig wäre nur, ihr zu vermitteln, dass diese Anmeldung nicht seine Idee und nicht von ihm gewollt ist.

    Im Forum gängige Abkürzungen:
    ABR: Aufenthaltsbestimmungsrecht (kann sich auf das alleinige ABR beziehen) / ASR: Alleiniges Sorgerecht / GSR: Gemeinsames Sorgerecht / SR: Sorgerecht
    BU: Begleiteter Umgang oder Betreuungsunterhalt / KU: Kindesunterhalt / UHV: Unterhaltsvorschuss / WM: Wechselmodell / BET: Betreuungselternteil / UET: Umgangselternteil
    TE bzw. TS: Threadersteller bzw. Themenstarter / JA: Jugendamt
    KV: Kindsvater / KM: Kindsmutter / ET: Elternteil / GE: Großeltern

  • Fluffi

    Der Hauptwohnsitz Wechsel der Tochter kam auch für mich überraschend. Für die KM kommt beides überraschend.

    Die Motivation für den Wechsel für den Sohn hatte ich, nachdem sie meine Anfrage, ihre Überweisung an mich von 97 auf 102 Euro anzupassen, abgelehnt hatte. Statt dessen es mir aber freistellte, dann wieder das FG zu bemühen.

    Geschätzte Kosten wieder ca. 1000 Euro, also absurd.

    Meine Idee war, dass durch den Wohnsitz Wechsel ich der Bezieher des Kindergelds würde, ich den korrekten Betrag einbehalte und ihr, bzw. dem JC für sie ihren Anteil überweise.

    Ich werde die KM einige Tage nach der eigentlichen Einschulung über den Sachverhalt informieren.


    Noch ein Nachtrag.

    Aufgrund der gestrigen kritischen Rückmeldungen habe ich heute beim JC nachgefragt ob und wenn ja, in wiefern der Wechsel für die KM nachteilig sein könnte.

    Die Antwort war, dass dies nur einen überheblichen Unterschied ausmache. Es wurde an der eigentlichen Konstellation, "temporäre BG" ja nichts geändert. Es wurde der FG Beschluss, "5 Tage pro Schuljahr mehr bei KV", offiziell bekannt und dadurch wirkt der Wechsel nur für diese 5 Tage des Sohns Leistungsschmälernd.


    So gesehen hat die überraschende Änderung des Wohnsitzes der Tochter zu mir aber auch für die KM etwas Gutes, denn für diese wird es dieser "5 Tage mehr beim KV/im Schulsprengel" nicht bedürfen, und folglich spare nicht nur ich die ca. 1200 EUR für ein weiteres Verfahren, sondern auch die KM erhält keine Kürzung.

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • Vollbio - nochmal für mein Verständnis - das Ganze hat jetzt stattgefunden, weil die Mutter sich geweigert hat, 5,- Euro mehr an Dich zu überweisen? Für die Du ansonsten ein Verfahren angestrengt hättest, was dann 1200,- Euro gekostet hätte?

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • CoCo

    Nein, sorry wenn ich das mißverständlich ausgedrückt habe.


    Am 8. Oktober 2018 habe ich den Thread begonnen: "Sprengelschule - welche, bei Wechselmodell 50:50?". Darin ist beschrieben, weshalb ich die Einschulung im Sprengel des Kindergartens, in dem zufällig nicht die KM sondern ich wohne, für die kontinuierliche Entwicklung unserer Kinder für besser gefunden habe und was schlussendlich so auch vom FG im Vergleich festgelegt wurde. An Gerichts-, Dolmetscher- und Anwaltskosten hat mich das Ganze etwas mehr als 1200 EUR gekostet.

    (Diese 1200 EUR wären im Falle des Fortbestands Hauptwohnsitz bei KM für die Tochter nächstes Jahr erneut fällig gewesen.


    Dass die KM sich weigert, mir das vom JC festgesetzte Viertel des Kindergelds zu zahlen, sondern dieses sich vom JC zwar als Weitergeleitet anrechnen lässt, tatsächlich aber einbehält, war der Grund, weshalb ich den Hauptwohnsitz des Sohns habe umändern lassen.


    Nur zum besseren Verständnis und nicht um schmutzige Wäsche zu waschen, weshalb ich auf den Plan verfallen bin, dass das Kindergeld mir ausbezahlt werde. Es ist ihr durchgängiges Verhalten, egal welche Kosten die uns beide ELtern angehen, sobald ich die bezahlt habe und von ihr ihren Anteil fordere, mich auflaufen zu lassen, mit "Ich habe kein Geld":

    Die KM zahlt auch nichts zur Einschulung unseres Sohns, obwohl sie vom JC explizit für diesen Bedarf 100 EUR bekommt. Ich habe seine komplette Ausstattung beschafft.

    Die KM zahlt auch nichts zur Brille der Tochter, obwohl diese ärztlich verordnet ist. Auch diese habe ich komplett alleine gezahlt.

    und, und, und...


    Elin

    Ja, es gehört sich und ich werde sie informieren - sobald die EInschulung abgeschlossen ist. Ich möchte ihr keine Chance geben, unserem Sohn durch einen öffentlichen Auftrit mit Handgreiflichkeiten und Geschrei zu verderben.

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • Ich habe das mit dem Schulsprengel verstanden, weil es dem Kindeswohl förderlich ist, wenn die Kids mit den Kindern in die Schule kommen, in die auch ihre Kindergartenkumpels kommen. Stichwort Kontinuität. Da bin ich also ganz bei dir.


    Das mit dem Kindergeld usw. finde ich aber nicht mehr gerechtfertigt. Klar, prinzipiell müsste sie einen höheren Betrag an dich abgeben. Sie müsste die 100€ für Schulbedarf aufwenden. Sie müsste sich an Brille und Co beteiligen. Aber ist es das echt wert, die angespannte Situation, unter der die Kids nachweislich leiden, deswegen noch mehr eskalieren zu lassen? Wäre es nicht im Sinne der Kinder, die paar Kröten zu verschmerzen und einfach mal fünf Grade sein lassen? Ich weiß, wie bitter das schmeckt, bis auf das Kindergeld habe ich hier genau die gleiche Situation. Klar könnte ich Prozesse anstrengen etc, aber wer würde leiden? Richtig, meine Tochter. Drum lass ichs.


    BTW verstehe ich echt nicht, warum du hier jetzt so eine harte Linie fährst, deiner Ex aber andererseits Urlaube, Autos und was weiß ich noch finanzierst.

    Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer...

  • Ok, jetzt habe ich das verstanden - die Mutter zahlt gar nichts vom Kindergeld an Dich. Und die 1200,- Euro sind eine von Dir vermutete Ausgabe in der Zukunft - sollte sich die Mutter bei der Einschulung der Tochter ebenso erstmal querstellen. Was ihr jetzt nichts mehr nutzt, weil der Hauptwohnsitz der Tochter bei Dir ist und Du damit eh die Schule aussuchen kannst...

    LG
    CoCo



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    ~ Khalil Gibran ~





  • Ich hab es so verstanden, dass die KM 97,- des KG abgibt, Vollbio aber auf dem korrekten Betrag besteht, der ein paar Euro mehr zählt, weil das KG ja erhöht wurde.


    Ob man sich, wenn man mal eben ein Haus kaufen kann, um ein paar Euro streiten muss, ist die sich mir stellende Frage.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Ja, zuerst hatte ich das auch so verstanden - aber das jetzt


    Dass die KM sich weigert, mir das vom JC festgesetzte Viertel des Kindergelds zu zahlen, sondern dieses sich vom JC zwar als Weitergeleitet anrechnen lässt, tatsächlich aber einbehält, war der Grund, weshalb ich den Hauptwohnsitz des Sohns habe umändern lassen.


    klingt so, als ob sie gar nichts anteilig an ihn zahlt.

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Das gilt vielleicht nur für die Tochter, die ja bei der KM mit Hauptwohnsitz gemeldet war? :frag

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    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Was ich noch immer nicht verstehe, ist dass das Jobcenter die Weitergabe des Kindergeldes an dich unterstützt hat.

    Im Wechselmodell wird doch eher eine Ausgleichszahlung von dem der mehr Einkommen hat an den anderen ET berechnet.... Und wenn die Einkommen nicht sehr ähnlich sind, wird da bestimmt kein Kindergeld weitergereicht. So eine Einkommensquelle, die die Bedürftigkeit senkt, wird vom Jobcenter doch bestimmt nicht übersehen...

    Ich kann mich dunkel an Zeiten erinnern, wo das Jobcenter mich mal nach Einkommensnachweisen angefragt hat, als Exilein eine temporäre Bedarfsgemeinschaft beantragt hat. Genauso wie Exceltabellen, wann die Kinder beim Vater waren, selbstverständlich minutengenau:rolleyes2:. Das war nicht mal ein Wechselmodell.... Und ich habe mich mit meinem Anwalt dagegen gewehrt, weder ein "Fahrtenbuch" über meine Kinder zu führen noch Auskunft mein Einkommen zu geben. Ich habe lediglich bestätigt, dass ich das Kindergeld komplett alleine verprasse 8).

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Das JC in diesem Fall hat ja sogar, wie Vollbio berichtet, tel. Auskunft darüber gegeben, was sich an der finanziellen Situation der Mutter aendert oder nicht. Datenschutzvorstellungen scheinen da nicht vorhanden zu sein. Und hoffen wir, dass die Mutter die Auskunft gegeben hat, für die Schulerstausstattung 100 Euro bekommen zu haben. Und nicht das JC.


    Brille und andere Utensilien, Sonderausgabe also, werden beim Wechselmodell ueblicherweise nicht geteilt, sondern nach Einkommen gequotelt. Wenn die Mutter am Tropf des JC hängt, hat sie mutmaßlich nicht einen Cent zu leisten, würde eine offizielle Stelle rechnen.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Das JC in diesem Fall hat ja sogar, wie Vollbio berichtet, tel. Auskunft darüber gegeben, was sich an der finanziellen Situation der Mutter aendert oder nicht. Datenschutzvorstellungen scheinen da nicht vorhanden zu sein.

    Ich hatte Gottseidank mit beiden nix zu tun aber: Ist das überhaupt Sache des JA, das zu beurteilen und nicht die des Jobcenters?!?!

  • Vollbio, mein Ex hat für unsere zwei Söhne zusammen 400 Euro gezahlt, sich an keiner Zusatzausgabe beteiligt. Sprich Spangen, Klassenfahrten, Brille, Hobby oder mal ein Paar Schuhe gesponsert.


    Ich hätte ihn verklagen können und hätte bestimmt gewonnen. Da sein Einkommen nicht so gering war.


    Ich hab es nicht gemacht und weißt du warum? Mein Ex liebt seine Kinder heiß und innig und war so immer für sie da. Vor ein paar Wochen, sind wir nachts um 2 Uhr los nach Polen. Weil da unser Großer mit Autopanne lag.


    Wären wir vor Gericht gelandet, hätten unsere Jungs eine beschissene Kindheit gehabt und das wollte ich nicht.


    Klar hab ich ihn oft verflucht, aber dann hab ich mir gesagt, komm du gehst arbeiten, irgendwie schaffst du das und ich hab es geschafft.


    Und das das richtig war weiß ich heute, nachdem beide Söhne unabhängig voneinander sich bedankt haben, dass sie Eltern haben die trotz Trennung, für eine schöne Kindheit gesorgt haben.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Ich bin nach euren Rückmeldungen zum Entschluss gekommen, das Thema Geld von nun an nicht mehr anzugehen.

    Hier muss ich einsehen, dass ich mich verrannt hatte.


    Den geänderten Hauptwohnsitz werde ich nicht zurück ändern lassen.

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • Wie wappnest du dich und vor allem wie schützt du die Kinder, vor dem was jetzt kommt?


    Wenn deine Ex das mit dem Wohnsitz realisiert hat und mit dem Temperament mit dem sie gesegnet ist, wird ein Krieg losbrechen.


    Was ist wenn sie die Kinder instrumentalisiert? Sprich vor ihnen zu weinen anfängt und zb erzählt du hast sie ihr weggenommen und möchtest das sie sie kaum noch sehen dürfen?


    Ehrlich, schau schon mal vorsichtshalber nach einem guten Kinderpsychologen. :(

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.