Beiträge von JayCee

Die Registrierung ist wieder eröffnet! Wir begrüßen euch recht herzlich bei uns im Forum!

    8ch habe es bei den haltlosen Unterstellungen meines Ex damals so gemacht, dass ich meine Sicht der Dinge und meine Rechtfertigungen, die ich ihm gern geschrieben hätte, stattdessen meiner Anwältin geschrieben habe. Die hat dann die rechtlich relevante Quintessenz rausgefiltert und seinem Anwalt eine knappe, präzise Stellungnahme geschrieben - und gleichzeitig den Background für die Verhandlung im Hinterkopf gehabt. Ich habe mich auf meine Finger gesetzt und auf die Zunge gebissen und ihn in dem ganzen halben Jahr, die der Streit bis zur Verhandlung lief, keines einzigen persönlichen Wortes oder Satzes zu würdigen, um ihm (oder seinem Anwalt) keinen Einblick in meine Denk- oder Handlungsweise zu geben. Damit bin ich sehr gut gefahren, und ich würde es heute wieder genau so machen.


    Klar war es bei mir anders, meine Tochter war erst 2 und durfte - auf Anordnung des Jugendamtes hin - vom Beginn des Streits bis zur Verhandlung keinen Umgang mit dem Vater haben.


    Aber auch heute würde ich mich ihr gegenüber mit den einzelnen Schritten, die ich einleite, und den Argumenten, die ich einbringen, sehr bedeckt halten - um ihr den Loyalitätskonflikt zu ersparen, weil sie Sachen weiß, mit denen ich ihrem Papa schaden könnte und um mir nicht den Überraschungsmoment zu versauen, weil sie meine "Geheimnisse" ausgeplaudert hat. Klar kannst du deine Kinder in ihrem jetzigen Alter nicht aus dem Streit komplett raushalten. Aber versuch, ihnen nicht mehr zu "verraten" als nötig - sowohl zu ihrem, als auch zu deinem Schutz.

    Was für eine Art Mittagsbetreuung ist es denn? Bei uns gibt es die "offene Ganztagsschule". Da kann man sein Kind an mindestens 2, maximal 4 Tagen anmelden. Man ist nicht verpflichtet, sein Kind dort anzumelden, aber wenn man sich angemeldet hat, muss man auch zwingend daran teilnehmen. Diese OGS gilt als "Schule" (ich muss auch nichts dafür zahlen, nur Materialkosten) und fällt dadurch unter die Schulpflicht.


    Wenn ihr so ein Modell habt, dann ist es schwierig, da rauszukommen.


    In der Grundschule war die Mittagsbetreuung dagegen nicht an die Schule angegliedert, sondern ein privater Träger; da war es kein Problem, meine Tochter von einem Tag auf den anderen wieder abzumelden. Nur den Essensversorger mussten wir noch eine Zeitlang weiter zahlen - ich weiß aber nicht mehr, wie lange das war; ich glaube, bis zum Monatsende. Im Hort hätte es eine Kündigungsfrist gegeben, ich weiß aber auch nicht mehr, wie lange das war.


    Sprich, so pauschal ist das schwer zu sagen. Aber ich denke, du wirst um ein Gespräch mit den Betreuern (und ggf. der Leitung) nicht herumkommen.

    Ich gehe kaum nach FSK. Ich weiß, dass mein Kind sehr gut mit Fantasy/SciFi umgehen kann, daher durfte sie schon recht früh Harry Potter sehen, und auch Fantastische Tierwesen oder alle Marvel-Filme hat sie schon mit 10 gesehen. Was sie gar nicht abkann, sind Krimis in jeder Art - und wenn es nur Hubert und Staller ist. Der totale Overkill ist Akte X. Der Gedanke, dass das alles "echt" passieren kann, macht ihr total Angst.


    Ich finde auch, das hängt vom Kind ab. Mein Kind hat Gott sei Dank keinerlei Ambitionen, diese Serie zu schauen.

    Ich wäre an deiner Stelle sauer auf die Tocher. Dass sie sich so behandeln lässt und den Mund hält. Aber ich bin auch anders als du und würde nicht die Füsse stillhalten. Da seid ihr beide euch sehr ähnlich. Und damit seid ihr sozial verträglicher als wir. ;)

    Genau, das ist DER Plan, dass ich ihr jetzt auch noch die Hölle heiß mache. Bestimmt hilft das dabei, dass sie sich auch beim nächsten Problem vertrauensvoll an mich wendet.


    Und es hilft ihr auch eine Menge, wenn ich das eh schon fragile Interesse des Vaters zerstöre (und das des Rests der väterlichen Familie) , wenn ich wie ein Elefant im Porzellanladen dort einlaufen und das Zuckerbübchen meiner Schwiegermutter anprangere. Wie gesagt, sobald sie mir signalisiert, dass sie keinen Bock mehr auf ihn hat, werde ich das tun. Dann ist es mir sowas von egal, wenn da Brücken eingerissen werden. Aber noch würde ich meiner Tochter mehr wehtun als jedem anderen mit so einer Aktion. Also lasse ich es.

    Ich verstehe Deinen Ärger, aber was bringt es, Dich darüber aufzuregen? Solange Deine Tochter sich freut, zu ihrem Papa zu gehen, ist doch alles in Ordnung. Wenn sie irgendwann mal an den Punkt kommt, keine Lust dazu mehr zu haben, dann ist das eben so. Ich mische mich, was Umgänge angeht, eigentlich so weit es geht überhaupt nicht mehr ein - sondern ich mache meinen Kindern Mut, dies selbständig mit ihrer Mutter zu regeln. Unsere Aufgabe ist es, die Umgänge der Kinder grundsätzlich möglich zu machen und nicht im Weg zu stehen. Völlig unabhängig davon, was wir selbst vom anderen Elternteil halten, das sollten wir aber dann nach Möglichkeit so für uns behalten, dass unsere Kinder dadurch nicht negativ beeinflusst werden.


    An welche Hebel hast Du eigentlich gedacht? Und was versprichst Du Dir davon?

    Du kannst die Moralkeule wieder einpacken, wie ich ja schrieb, sie fährt gern hin, und so lange sie das tut, ist alles gut. Wo steht mit einem Wort, dass ihr gegenüber den Papa oder den Umgang madig mache oder der Vater-Tochter-Beziehung im Wege stehe? Das ist ganz alleine deine Interpretation, das, was du rauslesen willst. Was deine Kinder mit ihrer KM tun oder auch nicht, ist mir an dieser Stelle sch...egal, weil es eh bei uns eine völlig andere Grundvoraussetzung ist. Deine KM hat Bock auf ihre Kinder, ob in deinen Augen aus den richtigen Motiven oder auch nicht, sei mal dahingestellt. Unser KV interessiert sich im Grunde nicht die Bohne. Und stellt es dann auch noch so hin - vor anderen, in ihrer Gegenwart - als ob sie ihn "versetzt" hat. Wenn du das gut findest, bitteschön, dein Bier. Mich kotzt es trotzdem an und ich nehme mir die Freiheit, das hier, im AUSKOTZ-THREAD auch zum Ausdruck zu bringen.


    Und btw, bei dir und deiner KM war das oft genug auch nicht so, dass du da alle deine Füße und Hände stillgehalten hast, und wertschätzend war das, was du hier geschrieben hast, auch nicht immer.

    Ich muss mich mal selbst zitieren.


    Meine Tochter kam nun von ihrem ersten Umgang seit fast einem Jahr zurück. Es war schön, es hat ihr gefallen, sie hatten eine super Zeit zusammen.


    So weit, so gut.

    Nun hat sie mir heute erzählt, dass er wohl bei seiner Familie, seinen Freunden und allen sonstigen Leuten bei sich zu Hause erzählt hat, dass UNSERE TOCHTER den Umgang von sich aus abgesagt hat. Woraufhin sie natürlich immer wieder darauf angesprochen wurde, warum sie denn nicht zum Papa gewollt hätte. Sie hat es wohl völlig auf ihre Kappe genommen, weil sie ein kleines Harmoniewimmerl ist und nicht will, dass irgendwer sauer auf ihren Papa ist. Und er saß daneben und hat nichts dazu gesagt. Ich finde das so unter aller Sau, ich kann es gar nicht in Worte fassen. Wie kann ein Mann nur so ein schwanz- und eierloser Grottenolm sein. Sorry. Am liebsten würde ich mich ins Auto setzen, zu seiner Family fahren und allen mal reinen Wein einschenken, was ihr Sohn, Bruder und Schwiegersohn für ein "toller" Vater ist. Und ihm verbieten, jemals auch nur noch in die Nähe meiner Tochter zu kommen. Er ist es echt nicht wert, dass sie so an ihm hängt.

    Noch will sie zu ihm, freut sich auf ihre Besuche dort. Aber sie hat schon gesagt, dass sie ihm das nie vergessen oder verzeihen wird, auch wenn sie ihn noch so lieb hat. Und sobald sie auch nur andeutungsweise äußert, dass sie keine Lust mehr hat, zu ihm zu fahren, setze ich alle Hebel in Bewegung, dass sie das auch nicht mehr muss. Dieser Kerl hat moralisch alle Rechte, die er jemals an ihr hatte, aber so was von komplett verwirkt.

    Ich gebe meiner Tochter - bei Bedarf - 400mg Ibu, und das hilft ihr.

    Bis jetzt war das mit der Schule noch nicht so akut, weil es erst im Lockdown angefangen hat bei ihr - da war es nicht so schlimm, wenn mal was daneben ging, und sie konnte sich zwischendrin auch mal eine Wärmflasche holen oder sich kurz hinlegen. Was das neue Schuljahr diesbezüglich bringt - da "schau ma mal", wie der Kaiser sagt. Ich denke aber, ich würde sie krankschreiben, wenn sie mich darum bittet.


    Zum Frauenarzt waren wir noch nicht, der Kinderarzt hat gesagt, das sei nicht zwingend nötig in ihrem zarten Alter (sie war "halb 12", als es bei ihr losging), falls keine gravierenden Probleme bestünden. Die Pille ist für mich in dem Alter keine Option; da fang ich an mit ihr drüber nachzudenken, wenn sie einen Freund hat.

    Ich finde, hier zählt das, was für alle Beteiligten in Ordnung ist, bzw im Falle des Kindes, was gebraucht wird. Bei uns hat sich die "Körperlichkeit" im Laufe der Zeit allmählich verändert. Küsschen - von ihr ausgehend - gibt es eigentlich bei jedem Abschied und bei jeder Begrüßung - mal auf den Mund, mal auf die Wange. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich da auch noch nie ein Problem damit habe. Auch bei uns im Freundeskreis begrüßen und verabschieden wir uns mit Umarmung und Küsschen - ganz unsexuell, einfach, weil wir uns mögen und es ein Zeichen der Zuneigung ist. Wahrscheinlich ist es für uns deshalb eine ganz normale, unverkrampfte Sache.

    Was ich bei ihr abgewiegelt habe, war, als sie angefangen hat, richtiges "Knutschen", wie sie es bei Pärchen gesehen hat, zu imitieren. Da habe ich ihr erklärt, dass das eine Sache zwischen erwachsenen Paaren ist, dass das für uns beide unangebracht ist und ich mich damit auch nicht wohlfühlen würde.


    Das Kuscheln ist für meine Tochter ein ganz essenzieller Teil unserer Beziehung. Sie genießt es z.B. wenn wir am Wochenende morgens aneinangergekuschelt lesen oder Hörbuch hören, wenn wir fernesehen, legt sie gerne den Kopf auf meine Schulter und beim Spazierengehen nimmt sie auch heute noch gerne meine Hand. Allerdings habe ich mir auch da schon sehr früh verbeten, dass sie z.B an meinen Busen fasst - und andersrum achte ich penibel darauf, das auch bei ihr zu vermeiden.


    Trotz allem ist ihr Bedürfnis nach Privatsphäre -wie ich finde - total normal entwickelt. Seit geraumer Zeit zieht sie sich nur bei geschlossener Zimmertüre um, badet oder duscht nur noch bei geschlossener Tür und läuft im Schwimmbad oder am See nicht mehr oben ohne rum. Und sie wirft sich auch nicht jedem "an den Hals", im Gegenteil, sie ist sehr wählerisch damit, wen sie "bekuschelt" - oder wer sie bekuscheln darf.


    Ich finde es wichtig, nichts zu erzwingen und persönliche Grenzen aufzuzeigen und zu respektieren. Dem Kind beizubringen, dass diese Grenzen bei jedem Menschen anders sein können. Dass ein "Nein" - in beide Richtungen - zu respektieren ist. Ganz eingebildet behaupte ich, dass mir das bei meiner Tochter ganz hervorragend gelungen ist.

    Lass sie sich noch ein bisschen besser auskennen und sie weiß, dass sie sich nicht mit einer Wohnung "abspeisen" lassen muss, sondern bereits Eigentümerin (d)eines Hauses ist. Ich bin gespannt, ob sie sich darauf einlässt, diesen Ehevertrag zu ihren Ungunsten, den du von ihr verlangen möchtest, so ohne weiteres zu unterschreiben. Ich glaube, mit dieser Aktion, ihr das Haus zu überschreiben, hast du dir ein ganz schönes Ei gelegt.

    Gerade habe ich mit der Tierklinik telefoniert... Sie konnten die Gerinnungskaskade wieder in Gang bringen, der massive Bluterguss im Brustbereich ist zurück gegangen und Ultraschall und Röntgen haben keine auffälligen Befunde ergeben. Heute Abend dürfen wir unser kleines Fellnäschen wieder nach Hause holen. Vielen Dank für eure Daumen :*

    Aber ich muss auch mal die Mutter angreifen. Ich hatte ja mit dem KV meiner Tochter auch richtig Stress. Aber in akuten Situationen haben wir immer Kontakt gehalten. Ich würde in so einer Situation sofort zum Telefon bzw. per Nachricht informieren.

    Natürlich ist das auch von der KM-Seite aus Mist. Aber die kann er ja leider nicht ändern. Sich schon.

    Ironie an: und das gestern war ja echt nicht sooooo schlimm?, dass man sich danach Sorgen machen müsste.

    Doch, das gestern war so schlimm, dass Du sofort hättest was machen und auf Deine eigenen Befindlichkeiten hättest scheixxxen müssen. Und weil Du vorhin gefragt hast:Nein, ich mache bei Gott nicht alles richtig. Aber ich kann mir wirklich keine Situation vorstellen, in der ich mein Kind so im Stich gelassen hätte. Da blutet mir auf die Entfernung ja das Herz, und das, wo ich deinen Sohn nichtmal kenne.

    Vollbio ich gehe davon aus, dass du mich meinst und nicht Elefantendame.


    Das Problem ist, dass das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - und zwar nicht nur einmal, sondern mehrmals, sodass die Situation bei euch so dermaßen verfahren ist, dass es DEN allheibringenden Tip für das heutige Dilemma einfach nicht geben kann. Mir fällt wirklich nichts mehr ein, was ich da raten könnte. Wie rainbowfish u. a. schon schrieb, wäre professionelle Hilfe dringendst nötig, aber da gibt's ja auch diverse Gründe (Ausreden), warum das nicht möglich ist.

    Du hast dich also aus persönlicher Bequemlichkeit geweigert, den Sohn ins Krankenhaus zu begleiten. Denn nichts anderes ist es, wenn es um einen 20 minütigen Fußmarsch geht. Und nicht mal den hätte es gebraucht - zur Not kann man sich da auch in Jeans und Pulli hinlegen. Und in jedem Krankenhaus gibt es "Notfallpacks" mit Einmalzahnbürste, Zahnpasta usw. Das ist also kein Grund, sondern eine Ausrede.


    Ja, es ist ihre Zeit und ja, eigentlich ihr Job. ABER wenn du schon auf Zuruf hinfährst und dich kümmerst, dann richtig. Dann ist es auch DEINE Verantwortung. Und sorry, wenn Auge und Ohr dick sind, dann lasse ich das SOFORT abklären und nicht irgendwann mal. Klar hätte die KM sich früher kümmern sollen. Aber das ist in dem Fall wurscht. Du schadest nicht ihr mit deiner Aktion, sondern du lässt wieder mal den Sohn hängen, um ihr eine Lektion zu erteilen und machst ihm wieder einmal klar, dass er sich in Notlagen auf keinen verlassen kann - nicht auf die KM UND NICHT AUF DICH. Wenn deine Frau rumzickt so what, SIE ist erwachsen und kann sich um sich selbst kümmern. Dein Sohn nicht. Der ist darauf angewiesen, dass irgendein Erwachsener mal für IHN da ist (und btw gilt das auch für deine Tochter - was ist eigentlich mit der? Es ist immer nur die Rede von dem Sohn. Sie braucht genauso eine VERLÄSSLICHE Bezugsperson, auch wenn sie vielleicht nicht so "laut" rebelliert wie dein Sohn).


    Ich finde die Aktion echt unterirdisch von DIR!!!, nicht Deiner Frau, nicht von der KM, nicht von den Kindern sondern von DIR. Ich verstehe nicht, wie man so kaltschnäuzig sein kann, vor seinem eigenen kranken Kind zu stehen, sich einfach umzudrehen und es im Stich zu lassen. Ganz egal, wie die Vorgeschichte war, das ist einfach nur erbärmlich.

    Mein Kind (11) war heute alleine zu Hause, weil sie krank war und ich arbeiten musste. Momentan experimentiert sie gern in der Küche, also hat sie sich mittags eine selbstkreierte Tomatensuppe gekocht. "Mit Marihuana" hat sie mir ganz stolz am Telefon erzählt. Nach einem Moment der Sprachlosigkeit und total leeren Hirns hat mir dann gedämmert, dass sie eventuell Majoran gemeint haben könnte. Hat sie auch. Ich lag buchstäblich fast vor Lachen auf dem Boden (was etwas peinlich ist, wenn man sich im öffentlichen Raum;ich hatte dann viel Platz an der Ampel, was zu Coronazeiten ja nicht das verkehrteste ist).