Beiträge von JayCee

    Es gibt da keine gesetzliche Regelung. Da aber Zwischenzeugnisse vom AN genutzt werden, um sich zB auf eine Anzeige bewerben zu können, sind 14 Tage angebracht. Zwei Monate wäre in meinen Augen das Höchste der Gefühle. In Deinem Fall würde ich jetzt die "kurzfristige" Zustellung des Zwischenzeugnisses einfordern.

    Bis Ende des Jahres noch warten, geht gar nicht ...

    Danke dir für die schnelle und hilfreiche Antwort 🤗

    Hallo zusammen,

    wie ich ja schon an anderer Stelle geschrieben habe, hat mein ehemaliger Chef zum 1.8. recht überraschend das Unternehmen verlassen. In diesem Zuge habe ich um ein Zwischenzeugnis gebeten.


    Auf meine Nachfrage Anfang/Mitte November hat meine neue Leitung mich gebeten, mir mein eigenes Zeugnis zu schreiben und - nach viel Feilerei und Hilfe von Dritten - ist es nun vollbracht :).


    Nachdem ja nun doch schon ein paar Tage vergangen sind, seit ich erstmalig darum gebeten habe, und ich außerdem die ganze "Vorarbeit" geleistet habe, ist es angemessen darum zu bitten, dass ich bis Ende des Jahres ein offizielles Zeugnis bekomme? Oder braucht es da einen längeren Vorlauf?


    Danke für Eure Meinungen.

    Die Erfahrung zeigt: die vom Kind vorgeschlagenen Grenzen reichen nie aus. Und wenn man sie ausweitet, werden sie trotzdem immer noch nicht ausreichen. Ich lasse mir erklären, wozu die Extra-Zeit erforderlich ist und gebe dann großzügig Bonus. Störend auch: die Option, den Standort des Kinds zu tracken, jedesmal um Erlaubnis zu fragen, bevor man eine App installiert und anderes. Insofern ja: der Streit wird verlagert. Und wer bei sich Pubertiere hat, der kann sicher ebenfalls ein Lied davon singen, wie es aussieht mit der Verbindlichkeit gemeinsam aufgestellter Regeln. Ob die Ausnahmen überwiegen oder nicht, ist mir nicht immer klar.

    Das kann ich so nicht bestätigen. Nachdem meine Tochter quasi "schon immer" (sprich, seit der 1. Klasse) ein Handy hat und damit "groß geworden" ist, übt sie einen so vernünftigen Umgang damit, dass ich quasi nicht eingreifen muss. Ich kann zwar mit Family Link kontrollieren, was sie tut, muss aber bei den Zeiten nicht eingreifen, und bevor sie neue Apps installiert, fragt sie von sich aus, ob das ok ist. Fotos teilt sie kaum bis gar nicht und wenn, dann keine, auf denen Menschen zu sehen sind, und auf soziale Medien (Facebook, TikToc, Insta etc) verzichtet sie von sich aus. Einzig WhatsApp nutzt sie - aber in durchaus vernünftigen Rahmen. Unbekannte Nummern fragt sie nach, und falls sich kein Bekannter "outet", wird derjenige geblockt.


    Vielleicht ändert sich das mit der "Hochpubertät", aber im Moment kann ich das quasi ohne Regeln laufen lassen.

    Heute früh beim nach Hause fahren durfte ich die Auswirkung des hohen Gaspreises live und in Farbe - und in Geruch - mitbekommen.


    Ich fahre immer durch ein kleines Dorf, das ziemlich idyllisch in einer leichten Senke liegt. Heute Morgen um kurz vor 9.00 Uhr, als ich darauf zugefahren bin, lag es unter einem dichten Dunstschleier, aus dem der Kirchturm sehr malerisch hindurchstach. Bei genauerem Hinsehen erkannte ich, dass die "Wolke" aus den Kaminen des Dorfes gespeist wurde. Offensichtlich hat jeder, der konnte, gerade seinen Holzofen angeschürt und der entstehende Rauch hat sich knapp über Hausdachhöhe gesammelt. Auch geruchstechnisch war klar, dass das kein Nebel, sondern Holzfeuerrauch war.


    Ich mag Öfen und Kamine, und ich bin ein wenig traurig, dass ich in meiner Wohnung keinen nutzen kann. Aber andererseits... wenn schon ein kleines Dörflein, in dem wenn es hoch kommt vielleicht 500 Menschen leben, so eine Dunstglocke fabrizieren kann und das schon jetzt, wo es nachts noch über Null °C "warm" ist, möchte ich nicht wissen, wie das in größeren Ansiedlungen ausschaut, wenn es mal deutlich in die Minusgrade geht. Feinstaubtechnisch und für die Umwelt kann das nicht wirklich gut sein.

    Meine Tochter hat mich grade gefragt, was denn der "Bett Chiller" für eine seltsame Sendung sei, ob es da darum geht, wer am Besten im Bett rumchillen kann. Hm... Irgendwie ja schon, aber doch anders, als sie (Gott sei Dank) denkt.

    Kann man nicht wissen,...vielleicht haben die beiden die Reise kurzfristig zum Hochzeitstag geschenkt bekommen

    An Abend vor der Reise, als unsere Tochter mit beiden gesprochen hat, gehe ich davon aus, dass sie schon wussten, dass sie am nächsten Morgen verreisen werden.

    Mein Exmann schafft es immer wieder, unsere Tochter zu enttäuschen, obwohl sie es ihm eigentlich so leicht macht und ihm seine Aktionen, mit denen er sie immer wieder vor den Kopf stößt, nie lange übel nimmt.


    Nun flog er anlässlich seines zweiten Hochzeittages mit seiner jetzigen Frau in Urlaub. An und für sich ist das ja super, ich und auch die Tochter gönnen den beiden das von Herzen. Was jedoch weder sie noch ich verstehen ist, warum er sie deswegen völlig plump anlügen muss. Gestern, als sie ihn angerufen hat, hat er ihr erzählt, dass er und Next nächste Woche Urlaub haben. Unsere Tochter hat gefragt, ob sie irgendwas geplant hätten, woraufhin er nur lapidar gemeint hat, nix besonderes, ein bisschen ausspannen halt.


    Heute haben er und Next Bilder im Status - sie beide im Flugzeug, im Hotel, am Strand. Was ihnen ja, wie gesagt, gegönnt sei - warum auch nicht. Weder unsere Tochter noch ich verstehen allerdings, warum er ihr nicht, wie jeder normale Mensch, einfach davon erzählt. Und dass er nicht checkt, dass er, wenn er schon so dämlich rumlügt, wenigstens soviel Grips haben sollte, Urlaubsfotos nicht derart zu veröffentlichen, dass unsere Tochter sie ohne Probleme sehen kann. Ich verstehe nicht, was er sich dabei denkt. Ob es ihm einfach egal ist, dass diese Lügerei unsere Tochter einfach nur verletzt? Oder will er sie vielleicht sogar auf eine völlig unbeholfene und verquere Art und Weise beschützen, weil er denkt, sie ist enttäuscht, wenn die beiden ohne sie in Urlaub fahren?


    Fakt ist jedenfalls, dass er unsere Tochter mit solchen Aktionen immer ein kleines Stück weiter von sich wegstößt. Das versteht er aber leider nicht.

    Ich als Bayer bin ja in die Ecke (erst Landkreis Goslar, dann Northeim) gezogen und habe da 6 Jahre lang gelebt. Obwohl ich die Landschaft eigentlich sehr schön finde, hat sie mich irgendwann "erdrückt", weil ich sie, vor allem den Harz, sehr düster empfand. Auch mit den Menschen bin ich in der ganzen Zeit nicht warm geworden. Es ist zwar unglaublich einfach - einfacher als in Bayern - mit Wildfremden an der Kasse einen Plausch anzufangen und sich prima zu unterhalten - aber richtig an irgendwen "dranzukommen" und eine Freundschaft aufzubauen, ist mir nie gelungen. Obwohl ich Jahre dort gelebt habe, habe ich zu niemandem mehr Kontakt. Meine Freunde und Familie haben es übrigens ähnlich empfunden, dass die Leute da zwar wirklich nett sind, aber einfach "anders ticken" als wir.


    Worauf ich hinaus will - aus meiner persönlichen Erfahrung würde ich jedem (Oberbayern) abraten, dort hin zu ziehen. Aber zum Einen sind Menschen ja verschieden, und zum andern kommst du ja von da und kennst das alles.

    Wie es in Hannoversch Münden direkt ist, weiß ich nicht, aber da, wo ich gelebt habe, war kleinkunstmäßig und auch sonst kulturell (sieht man mal von Goslar direkt ab) deutlich weniger geboten als hier im Tölzer Land.

    Wenn schon so viel Mediation - wäre eine Mediation zwischen Vater und Tochter dann nicht sinnvoller? Du und der Vater sprecht da viel über das Kind. Wäre es nicht sinnvoller, wenn Vater und Tochter begleitet sich konstruktiv mit auseinandersetzen? Das wäre in meinen Augen die einzige Möglichkeit, einen buchstäblich zwanglosen Umgang zu erreichen.

    ... Und noch dazu kommt, dass jeder Mensch anders tickt. Was dem Einen gut tut, ist für den Anderen genau das Falsche. Gott sei Dank sind wir ja alle bunt und kein fader Einheitsbrei.

    Im Prinzip ist es egal, wer was kann oder auch nicht, solange man sich auf Augenhöhe begegnet und kein zu krasses Ungleichgewicht zwischen Geben und Nehmen besteht.

    Ich bin nicht perfekt, und das erwarte ich auch nicht von meinem Partner. Ich brauche jemanden, dessen Knall kompatibel mit meinem ist - das ist aber, denke ich, nach meinem langen Singledasein ziemlich schwer und wird auch in Zukunft wohl nicht einfacher. Somit ist es deutlich wahrscheinlicher, dass ich irgendwann als schrullige Katzen- bzw. Hundelady "ende" als an der Seite eines Mannes.

    Ich finde, es sollte ein Unterschied gemacht werden zwischen Leuten, die nicht arbeiten KÖNNEN* und denen, die nicht arbeiten WOLLEN (obwohl ich hier Ja schon gelernt habe, dass es solche ja gar nicht gibt, sondern die nur eine Erfindung des Trash-TV sind).


    *zB eben aus gesundheitlichen Gründen (unabhängig davon, ob und wie lange sie vorher schon gearbeitet haben) oder weil sie Angehörige pflegen, kleine Kinder erziehen...

    Heute war Elternabend. Es war erstaunlich lustig.


    Zuerst gab es eine Infoveranstaltung für alle 8ten Klassen (in die meine Tochter geht) - die werden jetzt digitale Pilotklasse ab dem 2ten Halbjahr \o/

    Der Lehrer, der das Konzept vorgestellt hat, hat das echt unterhaltsam rübergebracht.

    Und durch die Förderung (pro Schüler 300€), die die Schule für das Projekt bekommt, kosten die geforderten I-Pads (9. Generation) jeden 145€ plus Stift und Hülle - 0%-Finanzierung ist möglich. Und bei wem es nötig ist, hilft auch der Förderverein. Wir freuen uns schon drauf.


    Beim Klassenelternabend hatten wir quasi Vertretungsstunde - die Klassenleitung war krank. Dafür kam der bilingual-Geschichtslehrer. Entweder, der war wahnsinnig jung - oder ich bin einfach unglaublich alt. Auf jeden Fall war das der lockerste, lustigste Elternabend, den ich je erlebt habe. Sogar die Elternsprecherwahl war richtig unterhaltsam. Auch die Mathe- und Deutschlehrerinnen, die sich kurz vorgestellt haben, sind sehr jung und sehr motiviert. Ich beneide meine Tochter ein wenig. Solche Lehrer hätte ich auch gerne gehabt.