Beiträge von bay-of-russel

    F4tH3R F16URE


    Ich habe auch keine Reinigungskraft mehr gefunden, nachdem unsere liebe Putzfee uns verlassen hat.

    Auf Karte arbeiten will hier niemand mehr.

    Die Schwarzarbeit boomt im Moment in unserem Land in allen Gewerken.


    Kurzfristig ist hier die Putzfrau aus unserem Büro eingesprungen.

    Die kommt nun auch zu uns privat.

    Aber das ist nur eine Übergangslösung, weil ihr das zu viel wird.

    Ich bin hier auch wieder weg.

    Wir probieren es ernsthaft neu und wieder, der liebe Herr Ex und ich, ganz schön und ganz anders als früher und in unserer höchst individuellen, transkulturellen Melange aus "beste Freunde", "altes Ehepaar", "jung Verliebte" (ziemlich mittelalt-jung...😆); und diesmal vertraut und vertrauend auch die ganz tiefen Verletzlichkeitend und Ängste zeigend und besprechend. Puh, gerade diese schwierigen Konflikt- und Angstthemen ehrlich miteinander zu besprechen und uns gegenseitig zu verstehen und Sorgen nehmen zu können, tut wirklich gut - und ich bin zuversichtlich und vorsichtig optimistisch.


    Und der Rest gehört ja dann auch nicht in diesen Faden.

    Finde ich richtig gut.

    Entgegen der Meinung vieler User finde ich nämlich gar nicht, dass das nicht funktionieren kann.


    Erwachsene Menschen sollten immer in der Lage sein, für Probleme Lösungen zu finden.

    Mit etwas Mut und dem Wissen um die Fehler der Vergangenheit kann eine Beziehung funktionieren.

    F4tH3R F16URE


    Du hattest sehr viel Stress die letzten Monate und hast Unglaubliches leisten müssen.


    In so einer Situation ist es schwer, die ev. gesendeten Signale eines einzelnen Kindes nach mehr Zuwendung und Aufmerksamkeit in Gänze wahrzunehmen.


    Ich könnte mir gut vorstellen, da haben sich gewisse Dinge langsam angekündigt und in dem ganzen Trubel hast du es einfach nicht gemerkt.


    Ihr kriegt das schon wieder auf die Reihe, wenn es insgesamt ruhiger zugeht und du dem Jungen die Lage erklärst.

    Vielleicht hatte auch der Junge falsche Erwartungen an seinen Vater.....der sich aber auch noch um die anderen Geschwister kümmern muss.


    Ich hab's bei solchen Problemen einfacher.

    Karl und ich haben gemeinsame Hobbys.

    Die Jagd, das Fischen, Boote und Motorräder.

    Dafür habe ich bewusst gesorgt.

    Die daraus resultierende Verbindung schweißt zusammen.


    Er macht jetzt neben der Schule gleichzeitig den Führerschein für die 125er, See und Binnen für Boote und den Jagdschein.


    Seine Freundin sieht er nur noch am Telefon.


    Durch die Tätigkeiten in der Natur hat Karl überhaupt nicht so viel Zeit, vor dem Rechner oder der PS 5 zu sitzen.

    Wenn seine Freunde anrufen, ob er über's WE mit an den See fährt, mit Zelt und Liege, sehe ich ihn erst Sonntag Abend wieder, beim Abholen.

    Letztes WE waren sie bei dem Sauwetter am See, bei + 2 ° C. in der Nacht.

    Ich hab bei der Abschlussfahrt jetzt in der 9. Klasse auch gezuckt. 360 Euro für 3 Nächte an der Nordsee, Dienstag hin, Freitag zurück. Beide Reisetage gehen komplett für die Reise drauf, weil es von hier dahin fast 600 km sind. Es wird mit der Bahn gefahren, wo ich ja noch nicht dran glaube, dass das wirklich glatt geht.

    Neben dem Preis stört mich halt auch, dass die Kids von der Reise nicht viel haben. Aber die Lehrerin war begeistert...

    Klassenfahrt mit der Bahn, nach Sylt, hatten wir hier auch.

    War auf Hin- u. Rückfahrt eine Katastrophe.


    Auf der Hinfahrt standen die Kinder über 3 Stunden auf irgendeinem Bahnhof, weil ein Zug Verspätung hatte.

    Rückfahrt ebenso. Geplante Ankunft war gegen 19.00 Uhr. Angekommen sind sie nach 23.00 Uhr.


    Der Spaß hat nebenbei 600,- € gekostet....für 4 Tage. Wobei 2 Tage nur für An- u. Abreise vergeudet wurden.


    Völliger Blödsinn!


    Hier kosten Klassenfahrten immer zwischen 400,- bis 600,- €.

    Die Lehrer laufen oft dem Geld hinterher, weil die Eltern solche Beträge nicht aus dem Ärmel schütteln können.

    Also.....


    als ich 15 Jahre alt war - 1975 - waren meine Eltern beide berufstätig.


    Ich habe nie gewaschene Wäsche in meinen Schrank einräumen müssen.

    Das hat wohl meine Mutter gemacht.

    Auch meine Freunde haben nie ihre saubere Wäsche einräumen müssen.


    Gegessen wurde bei uns grundsätzlich im Esszimmer.

    Weder meine Schwester noch ich wären auf die Idee gekommen, Lebensmittel mit auf unsere Zimmer zu nehmen.

    Ein Apfel ja, aber sicher keine Teller und Besteck.


    In unserem Haushalt bekam jedes Mitglied eine Aufgabe.

    Mein Job war es, die Treppe und den Keller zu putzen.

    Meine Schwester hatte eines der Bäder.


    Nach dieser Methode - ich kenn es nur so und daher dachte ich bisher, das ist überall so - erziehe ich auch Karl.


    Seine Wäsche räume ich sauber in seinen Schrank......noch.

    Wenn er älter wird, macht er das selbst.


    Probleme mit Lebensmitteln in seinem Zimmer gibt's hier nicht.

    Bei uns wird im Esszimmer gegessen.

    Sein Zimmer liegt im ersten Stock, neben meinem Schlafzimmer. Wer gerade im ersten Stock sauber macht, macht die gesamte Etage....also Bad, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Ankleidezimmer und den Flur.


    Das bin manchmal ich, manchmal Karl.....wer gerade Zeit hat.

    Karl muss ich da immer noch ein wenig ermahnen, aber er macht es dann schon.


    Was ich damit sagen will:

    Ich finde, manchmal wird von den Kindern nicht gerade wenig verlangt/erwartet.


    Muss das in dieser Form schon sein?

    Ist das heute aus erzieherischer Sicht notwendig?

    Muss all das ausgerechnet in der Pubertät sein?


    Ich sehe:

    Wenn die Erwartungen von den Kindern nicht erfüllt werden, gibt's Probleme und Ärger.

    Wäre es nicht sinnvoller, mit solchen Aufgaben und Erwartungen an die Kinder heranzutreten, wenn die Kinder ein gewisses Maß an Vernunft und Verständnis besitzen?


    Ich meine, was nutzt es denn, wenn das Resultat solcher Erwartungen derartige Probleme produziert, wie wir sie hier gerade von F4tH3R F16URE geschildert bekommen?


    Kinder haben ihr eigenes Tempo.

    Nicht alle sind mit 15 schon vernünftig und sehen die Notwendigkeit bestimmter Aufgaben ein.

    Und dann bei dieser Vorgeschichte mit dieser Mutter.......puh.


    Ich wäre sicher konsequent bei Maßnahmen im Bezug auf den Medienkonsum.

    Das ist die elterliche Verantwortung.

    Andererseits würde ich aber alles daransetzen, das Verhältnis zu meinem Sohn immer auf einer von Liebe getragenen Basis zu bewahren.

    Der Zugang zu dem Jungen darf nicht verloren gehen.


    F4tH3R F16URE

    Du tust mir gerade echt leid.

    Dein Junge aber auch.

    ICH würde da mit Ämtern und Therapeuten nicht rangehen wollen.

    Das kriegst du nur mit sehr viel Liebe, Nachsicht und Verständnis hin.....und mit viel Nerven.

    Macht was gemeinsam, nur du und er.

    F4tH3R F16URE


    Ich habe hier gerade mit meinem Pubi im Ansatz ähnliche Probleme, wenn auch (noch) lange nicht in dem von dir geschilderten Ausmaß.


    Bezüglich einer Lösung bin ich absolut bei Kaj.

    Es ist die Verantwortung der Eltern, Kinder vor schädlichen Einflüssen zu bewahren.

    Wohin ein außer Kontrolle geratener Medien Konsum führt, siehst du an deinem Sohn....und ich bei Karl.


    Es wird immer schlimmer, je länger du untätig zuschaust.


    Nach vielen fruchtlosen Gesprächen habe ich hier den Stecker gezogen.

    3 Monate kein WLAN und der Herr lief wieder in der Spur.

    In einem mittlerweile rechtskräftig gewordenen und jetzt veröffentlichten Beschluss des Amtsgerichts Rastatt (v. 10.04.2025, Az. 16 F 6/25) wurde der von einer Partei beantragte Trennungsunterhalt abgelehnt. Begründung: Die Trennungsunterhalt fordernde Person habe vor der Trennung eine außereheliche Beziehung gehabt. Damit sei der Anspruch auf Trennungsunterhalt verwirkt.

    Wow!

    Dieser Beschluss ist außergewöhnlich und macht auf die Details und Begründung neugierig.

    Ich kenne aus meinem Scheidungsverfahren auch div. Vorwürfe und Anschuldigungen, die allesamt frei erfunden waren.


    Ich war menschlich von meiner ex-Frau total enttäuscht und hätte ihr solch miese Lügen nicht zugetraut.


    Aber innerlich sagte mir eine Stimme: "Bleib ruhig, lass dich nicht provozieren. Sie wird diesen Quatsch nie beweisen können. Das sind Tricks, um dich aus der Ruhe zu bringen, damit du Fehler machst. So handeln Menschen, die gar keine Chance haben, ein Verfahren auf faire Weise zu gewinnen.

    Für Lügen gibt es keine Beweise."


    Und so war dann schlussendlich ja auch der Ausgang des Verfahrens. Das ABR erhielt nicht die Lügnerin.


    Ich habe zwar nicht alle Lügen mit Fakten und Tatsachen entlarven können, aber sehr viele.

    Das hat völlig gereicht. Die Glaubwürdigkeit meiner ex-Frau war dahin.

    Ein FamGericht mit falschen Verdächtigungen und Lügen zu täuschen, ist einfach keine gute Idee.


    Viele Jahre später, als wir wieder vernünftig miteinander reden konnten, kam das Thema auf den Tisch.

    Ich hab sie gefragt, warum sie sich so dumm selbst in diese Situation gebracht hat.


    Ihr Antwort: "Ich hatte die falschen Ratgeber. In meiner Panik habe ich auf meinen Stiefvater gehört."


    Lügen, falsche Verdächtigungen und Unterstellungen tun weh, ganz klar.

    Insbesondere, wenn sie vom ex-Partner kommen.

    Aber sie sind auch ein Zeichen von Hilflosigkeit.

    Wer die Wahrheit scheut, greift zur Lüge.

    Nur: Mit Lügen gewinnt man kein Verfahren.

    Früher oder später kommt die Wahrheit ans Licht und dann ist die Glaubwürdigkeit futsch. Das mussten schon ne Menge Verfahrensbeteiligte schmerzlich lernen.

    Wir haben eben darüber philosophiert, ob die Leute, die als Erwachsene Kriege anfangen und andere schlimme Dinge tun, als Kinder vielleicht einfach nicht genug gekuschelt wurden. Da meint das zauberhafte kleine Wesen: „Ja, bestimmt! Die müssen vielleicht diese Dinge tun, um sich besonders zu fühlen. Kuscheln macht nämlich, dass man sich besonders fühlt und das haben die ja dann nicht.“

    Logisch und auf den Punkt gebracht.

    Tolles Kind!

    Alex Pretti

    Ich möchte in diesem Thread kein Diskussion anzetteln, weil sie hier nicht hingehört, Volleybap.


    Mir tut jeder Mensch leid, der sinnlos sein Leben verliert, wozu natürlich auch ein Alex Pretti aus den USA gehört.


    Ebenso wie ein Rouven Lauer, ein deutscher Polizist, der in Mannheim durch die Messerattacke eines Islamisten starb.

    Oder die vielen anderen Opfer, die durch migrantische Einwanderer unter dem Deckmantel "Asyl" ums Leben kamen.

    Von den vielen Frauen, die Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurden und in diesem Thread schon deswegen nicht genannt werden, rede ich erst gar nicht.


    Wer öffentlichen zum tragischen Tod des Alex Pretti sein Beileid bekundet.....und zum Tod der von mir genannten Opfer schweigt, setzt ein Zeichen.....und sein Schweigen ist sehr laut.


    Beileidsbekundungen werden zum Ausrufezeichen einer politischen Einstellung.

    Das Schweigen zu anderen Todesfällen erklärt sich dann von selbst.

    Ab Juli geht es wohl mit dem Prozess los und mit den ganzen Details, die zwischenzeitlich herausgekommen sind, glaube ich nicht, dass es bei einer Strafe auf Bewährung bleiben kann.

    Das wird auf die Beweislage ankommen.


    Es sind Personen mit viel Geld im Spiel, folglich werden sehr gute, erfahrene Anwälte die Verteidigung übernehmen.

    Es gibt eine verstorbene Mutter, der man prima die Beauftragung der Entführung in die Schuhe schieben kann.

    Der Anfang der Geschichte ist ja, die Mutter hat das ABR, der Vater ist UET und bringt die Kinder nach dem Umgang nicht zurück.


    Das ist schon ein Hammer und müsste eigentlich sofort zu der Konsequenz führen, die Kinder umgehend zur Mutter zurück zu bringen.


    Nun spielt sich die Story aber im 2 Ländern ab, das macht so eine Rückführung kompliziert.


    Die KM hat den saudummen Fehler gemacht, die Kinder aus Dänemark entführen zu lassen.

    Mit so ner Aktion hat man bei sämtlichen Gerichten und Ämtern verloren.

    Das toleriert niemand, so sehr ich das Handeln der KM menschlich verstehe.


    Ich denke, hätte sie vor einem Gericht in Dänemark Umgang eingeklagt, hätte man ihr den zugestanden.

    Dann hätte sie die Kinder nach dem Umgang nicht mehr an den KV heraus geben können.


    Aber, alles Spekulation.....für die Kinder so oder so ein Drama.

    Kinder sind ja bei (fast) jeder Trennung eh immer die Dummen, die die Entscheidungen der Eltern zu akzeptieren haben.

    Fun-Fact.

    Ich arbeite noch in dem alten Laden und bekomme heute meinen Arbeitszeugnis. Das Austrittsdatum ist einen Monat zu früh und die Beurteilung eine glatte 4.


    Okay, ich verstehe schon, dass man einen Mitarbeiter nicht so viel Respekt entgegenbringt, der nur wenige Wochen für das Unternehmen gearbeitet hat.

    Was ne Schweinerei!


    Und nebenbei arbeitsrechtlich nicht zulässig.


    Rechtliche Schritte lohnen hier wohl kaum.

    Du hast nen neuen Job.