Beiträge von bay-of-russel

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    Keine Angst, trösten & Kommunikation ist nicht das Problem.

    Na, das kann ich nicht bestätigen.


    Hier gab es extreme Probleme genau wg.

    dieser Thematik. Die Mitarbeiter eines mobilen Pflegedienstes mit schlechten Kenntnissen unserer Sprache konnten ärztliche Anweisung teilweise nicht umsetzen, weil sie sie schlicht nicht verstanden haben.

    Das Lesen war z. B. beim Stellen von Tabletten häufig ein Problem.

    Du hast aber schon unter der Grafik gelesen das es nicht am Bett als Ausrüstung liegt sondern an den Menschen die es bedienen können. Es fehlen Pflegekräfte- viele verlassen den Job, haben Überstunden ohne Ende und sind an der Belastungsgrenze- da meldet das Krankenhaus dann betriebsbereite Betten ab.


    Es ist erschreckend wie wenig Bewerbungen auf solche Stellen kommen - quasi 0.

    Bezahl die Leute anständig, dann findest du auch welche.


    Im Beruf Erzieher/innen ist das doch auch ständig Thema. Die Stadtverwaltung Bergheim sucht für mehrere Kindergärten Personal. Mehrere Gruppen sind dicht, weil kein Personal zur Verfügung steht. Im Stadtrat habe ich vorgeschlagen, bessere Löhne anzubieten. Das geht angeblich nicht, mit der Begründung, man könne den anderen Arbeitgebern, Caritas, AWO, usw, nicht das Wasser abgraben.

    Hatte kürzlich ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des FRAPO (Flughafen Frankfurt). Der findet für seine betriebseigenen Kindergärten immer problemlos Personal. Sie bieten einfach kostenlos einen SMART als Firmenwagen an. Kostet in der Leasing keine 50 € im Monat. So einfach löst man solche Probleme. Es gibt immer Lösungen. Man muss nur die Prioritäten anders setzen.

    Ute,


    Du solltest inzwischen registriert haben, dass das Provozieren nicht unbedingt von Erfolg gekrönt ist. Du kannst meine Beiträge nicht in die rechte Ecke stellen, weil sie es nicht sind. Es ist auch nicht besonders klug, den Betreibern dieses Forums zu unterstellen, sie würden rechte Herze tolerieren. Ich bin mir sehr sicher, das würden sie garantiert nicht tun.....und das ist auch gut so!


    Ich informiere mich - anders als Du offensichtlich - umfassend. Ein kritischer Blick in Richtung der ÖR ist dabei hilfreich.


    Es gibt auch Familienrichter mit einer eigenen Meinung zu den Maßnahmen, die unsere Kinder gerade erdulden müssen:


    https://www.achgut.com/artikel…_richter_als_gelber_engel

    OT Seit wann sind in diesem Forum links zu youtube erlaubt? OT Ende

    Falls das so sein sollte, ich hab das nicht gewusst.

    Mein Bestreben ist Aufklärung mittels Fakten. Meine Hoffnung: Da diese Fakten im Video von Fr. Wagenknecht stammen, wird das Video ev. toleriert.

    @Volleybab


    Inzwischen ist es wirklich bedenklich, wie hier in dieser Gruppe einseitig und ohne Skrupel Meinungsmache betrieben und Angst verbreitet wird.

    Das muss ich dir in aller Deutlichkeit einmal sagen.


    Du hast die Chance, wie jeder User hier, umfassende Informationen zum Thema zu erhalten, wenn Du eben nicht nur das liest, was die einseitig berichtenden ÖR verbreiten. Die ÖR Berichte sind schon lange nicht mehr neutral und auf Fakten basierend.


    Das Statistische Bundesamt veröffentlicht für März eine Untersterblichkeit von 11 % = 9.714 Fälle, bezogen auf den Durchschnitt der Jahre 2017 - 2020. In der 13. KW (29.März - 04.April) lag die Sterbefallzahl 6 % = 1.077 Fälle unter dem Vierjahresdurchschnitt für diese Woche.


    Warum hört man in den von Dir gelobten ÖR von solchen Fakten nichts?


    Die Bekanntgabe eines Inzidenzwertes ohne gleichzeitigen Bezug auf die tatsächlich durchgeführten Test ist reine Volksverarschung und dient nur dem Ziel, die Bevölkerung zu verängstigen, damit man angeblich hilfreiche Maßnahmen erklären und durchsetzen kann.


    Wer die Belegung der angeblich überlasteten Intensivstationen anführt, ohne gleichzeitig die Zahl von kürzlich ca. 6.000 abgebauten Intensivbetten zu nennen, belügt die Bevölkerung.

    Außerdem sind in vielen Kreisen, z.B. hier im Rhein-Erft-Kreis, jede Menge Intensivbetten frei.


    Nein, Volleybab, Du lieferst in dieser Diskussion keine neutralen Fakten. Du klammerst aus, was ideologisch nicht zu den von Dir vertretenen Ansichten passt. Tabuthemen gibt es dafür jede Menge.

    @Rosie,

    ernsthaft....Du erwartest doch nicht tatsächlich eine freiwillige Zustimmung des KV zu solchen Plänen? Insbesondere bei diesem sehr speziellen Ex halte ich solche Ideen für absolut ausgeschlossen. Es käme einem Wunder gleich, würde er sich darauf einlassen.


    Und ehrlich gesagt, in diesem Punkt kann ich ihn sogar verstehen.

    richtig..und genau das ist das Problem. Die Schnelltests werden nicht insgesamt gewählt sondern nur die, die zur PCR kommen. Die werden sozusagen aufkonzentriert.

    WEnn du 100 PCRs und 10 davon positiv hast und machst noch 100 Schnelltests, davon sind wieder 10 positiv wird eben nicht gerecjnet 20 aus 200 sondern 20 aus 110. Das ist fast das Doppelte in der Inzidenz obwohl sich der Anteil der Positiven nicht verändert hat.

    Das läuft schon die ganze Zeit so. Interessiert nur niemanden.

    Paragraf 2.1 des aktuellen Bundesmeldegesetzes beschreibt eindeutig, dass die Behörde den Ist-Zustand zu dokumentieren hat.

    InnerfamiliaererStreit ueber den Aufenthalt eines Kindes müssen die Eltern, nicht die Behörde klären.


    Ansonsten sage ich es gern auch noch ein drittes Mal: Wenn der Vater auf Nachfrage den Hut in den Ring wirft, die Kinder im Trennungsfall allein betreuen zu können und wollen, dann ist es ggfls. im gerichtlichen Streit eng. Wirft er aber nicht seinen Hut in den Ring, dann wird er einen Auszug der Mutter mit den Kindern nicht verhindern können.

    Die Aussage, ich will die Trennung nicht oder die Kids sollen nicht wegziehen, reicht nicht.

    Ich bin heute beim Meldegesetz nicht mehr voll im Thema, müsste mir die Akten ziehen und nachlesen. Ich weiß noch, dass das Bundesmeldegesetz alleine nicht zur Anwendung kam. Da waren auch die Verordnungen der einzelnen Bundesländer, die nämlich nicht alle gleich sind, zu beachten.


    Ich habe damals wegen der Ummeldung ohne meine Zustimmung gegen die Meldebehörde geklagt und verloren. Die einzige Klage, die ich in all den Verfahren mit der KM verloren habe!

    Natürlich hätte ich nicht geklagt, wenn die Sachlage so klar gewesen wäre, wie du es darstellst.

    In erster Instanz hat die Meldebehörde verloren.

    In zweiter Instanz bemühte die Behörde einen externen Anwalt und der kam plötzlich mit dem Ermessensspielraum bei häuslicher Gewalt.


    Jahre später erfuhr ich von der KM, wie sich die Angelegenheit tatsächlich zugetragen hat.


    Die Anmeldung von Karl wurde klar ohne meine Unterschrift verweigert. Ihr Vater hatte Beziehungen zur Meldebehörde und dann ging es plötzlich doch. Von häuslicher Gewalt hat die KM gegenüber der Meldebehörde kein Wort gesagt.

    Erst als die Behörde das Verfahren mit eigenen Juristen in erster Instanz verloren hatte, bemühte man einen externen Anwalt. Und dieser Anwalt hat der KM nahegelegt, bei der Ummeldung gegenüber dem Sachbearbeiter von häuslicher Gewalt gesprochen zu haben, was dem Sachbearbeiter den Ermessensspielraum eröffnet hätte.....wenn es die Wahrheit gewesen wäre.


    Es gab aber weder häusliche Gewalt bei uns noch hat die KM davon bei der Ummeldung gesprochen.


    Ich belege meine Aussagen gerne jederzeit mit den entsprechenden Akten, falls jemand daran Interesse hat!


    Etwas Grundsätzliches zu Aussagen, die man hier im Forum macht:


    User fragen hier nach Erfahrungen und bitten um Rat. Dabei handelt es sich häufig um User in schwierigen Situationen.

    Wir alle hier können im Endeffekt nur mit der Summe unserer eigenen Erfahrungen ein wenig Hilfestellung leisten.


    Meine Ex hat bei der Trennung auch Rat gesucht und landete beim Verein "Frauen helfen Frauen".


    Auf diesen Rat hin hat sie den Umzug in der Weise vollzogen, ohne meine Zustimmung, wie er sich hier abgespielt hat.


    Heute sagt sie, dieser Weg war der größte Fehler, den sie je gemacht hat. Sie sagt, sie hätte nie so gehandelt, hätte sie auch nur leise geahnt, welche Konsequenzen daraus erwachsen. Sie meint nicht die Trennung, die ging ja von mir aus.


    Die Konsequenzen waren:

    1. Sie musste schon in der ersten Verhandlung unseren Sohn sofort an mich übergeben und fuhr ohne Sohn zurück nach Hause.

    2. Das eingeführte WM war nach knapp 6 Wochen Geschichte, weil Karl es ablehnte, alle 2 Wochen den Haushalt zu wechseln.

    3. Das Gericht bestellte ein Gutachten und die KM durfte zu jedem Gespräch hier antanzen, über Monate hinweg.

    4. In sämtlichen Verfahren, die zeitgleich liefen, hatte die KM vor Gericht eine denkbar schlechte Ausgangsposition. Das Jugendamt, der Verfahrenspfleger von Karl, alle waren - um es milde auszudrücken - nicht gerade auf Seiten der KM.

    5. Das Gutachten kam und die KM verlor das ABR.

    6. Karl, der ja durch die Aussetzung des WM eh nur noch in meinem Haushalt lebte, blieb also nun endgültig bei mir.

    7. Die Fahrkosten, die durch den geforderten Umgang entstehen, sind von der KM zu tragen.

    8. Der Weg der KM vor das OLG war erfolglos.

    9. Eine neue ABR-Klage der KM, nun wieder vor dem FamG, mit anderer Begründung, ging ebenfalls in die Hose.


    All die Klagen und Verfahren hat die KM finanziell restlos ruiniert. Die Ersparnisse waren futsch, sie konnte die Rechnungen der Anwälte nicht mehr bezahlen, war verschuldet und ging in die Privatinsolvenz.

    Überstanden hat sie diese gesamte Zeit nur mit Hilfe eines Psychologen, der ihr schwere Antidepressiva verschreiben musste.

    Als Folge dieser Medikamente machte sie schwere Fehler am Arbeitsplatz, was sie mehrfach den Job kostete.

    Sie kämpft noch heute mit den Folgen dieser Medikamente und ist immer noch in Behandlung bei dem Psychologen.


    Bei ihrem letzten Besuch über 4 Tage; sie hat hier bei uns gewohnt und wir haben lange und ruhig reden können; habe ich ausführlich geschildert bekommen, wie es ihr in all der Zeit ergangen ist. Wie sie das Zusammenleben mit unserem Sohn vermisst, wie sie abends alleine in ihrer Wohnung sitz und weint.


    Angefangen hat dieses ganze Elend mit der blöden Idee und dem schlechten Rat, ein Umzug mit Kind ist möglich, kann zwar u.U. problematisch werden, aber im Grunde hat der KV die schlechteren Karten.


    Mich hat anfangs niemand gefragt, ob und wie ich Karl betreuen will und kann. Das war erst beim Gutachten Thema.


    Meine Ex würde diesen Fehler nie mehr im Leben machen und Personen, die nicht ausdrücklich vor den Konsequenzen warnen, gerne einen Einblick in ihre Erlebniswelt gestatten, sagt sie.

    Es war sicher nicht meine Absicht, hier ein Drohszenario aufzubauen und möchte die Schilderung meiner Erfahrungen auch so nicht verstanden wissen.


    Zur Anmeldung:


    Als meine Ex Karl an ihrem neuen Wohnort anmelden wollte, wurde ihr gesagt, sie benötigt meine Unterschrift.

    Sie konnte Karl an dem Tag nicht anmelden.

    In dem später geführten Verfahren wg. erfolgter Anmeldung ohne meine Unterschrift wurde das auch zweifelsfrei vom Gericht bestätigt.

    Funktioniert hat die Anmeldung wenige Tage nach dem ersten Versuch, weil:

    a. mein Schwiegervater seine Kontakte ins Spiel brachte

    und

    b. weil meine Ex behauptete, es habe Fälle von häuslicher Gewalt gegeben.


    In diesen Fällen hat die Behörde nämlich einen Ermessensspielraum.


    Auch hier in NRW, das haben damals die Recherchen meiner Anwältin ergeben, wäre eine Anmeldung ohne die Unterschrift beider ET unmöglich gewesen.


    Zum Verhältnis 10 zu 90, was den Verbleib der Kinder bei der KM betrifft:


    Deine Angaben stimmen. Der Grund ist: 90 % der Väter verzichten auf die Kinder. Das ist im Fall der betroffenen Userin nicht so. Daher sollte man gerade mit dieser Angabe vorsichtig sein. Wer sich nämlich wg. dieser Angaben in Sicherheit wiegt, kann eine böse Überraschung erleben.

    Du,

    ehrlich gesagt, hier lief es mit der Betreuung unseres Sohnes auch nicht viel anders.


    Ich war beruflich zwar mit einigen Privilegien versehen, freie Zeiteinteilung war ein großer Pluspunkt, aber 60 Std./Woche waren in meiner Position normal. Hinzu kamen monatliche Dienstreisen in die USA.


    Ganz klar hat meine ex-Frau den Löwenanteil bei der Betreuung geleistet.


    Im Gutachten wurde zu meinen Gunsten positiv bewertet, was ich im Rahmen meiner Möglichkeiten geleistet habe. Der Blick auf die Vergangenheit war aber weder für das Gericht noch für die Gutachterin das entscheidende Moment.

    Es wurde festgestellt, die Bindung von Karl zu beiden Elternteilen besteht. Das ich, beruflich bedingt, weniger Betreuungsleistung erbracht habe, hat nicht zwangsläufig bedeutet, das Karls Bindung zu mir geringer ist, so das Gutachten.


    Ich denke, du solltest dir vor Augen führen, was dich erwarten kann:


    Nehmen wir an, du ziehst mit den Kindern um, gegen den erklärten Willen des KV, ohne Zustimmung des FamG.


    Noch beim Umzug ruft der KV die Polizei. Ohne Zustimmung des KV darfst du die Kinder nicht an einen anderen Wohnort verbringen. Die Polizei wird dir mit Sicherheit sagen, du kannst gerne gehen, aber die Kinder bleiben da.


    Ziehst du heimlich um, wirst du beim Anmelden der Kinder am neuen Wohnort die Unterschrift des KV benötigen. Die du garantiert dann nicht bekommst.

    Jetzt kommt der KV seine Kinder am ihrem neuen Wohnort besuchen, macht mit ihnen einen Ausflug und bringt sie nicht zurück. Sie sind nicht bei dir, sondern beim KV gemeldet. Du kriegst die Kinder nicht zurück, weil die Kinder dort sind, wo sie gemeldet sind.


    Beim FamG hast du dir für alle weiteren Verfahren denkbar schlechte Karten eingehandelt, wenn du die Kinder ohne Gerichtsbeschluss und gegen den erklärten Willen des KV an einen andern Wohnort verbringst. Das wird dir, vom gegnerischen Anwalt, als Entführung ausgelegt.


    Darum: Lass den Blödsinn! Einigt euch auf eine für alle Seiten tragbare Lösung.

    Ich verstehe durchaus, welche Vorteile es für DICH (!) hat, wenn du für die Betreuung der Kinder auf deine Eltern zurückgreifen kannst. Das Argument wird vor Gericht allerdings nicht ziehen.

    Vielen Dank für deine Einschätzung!


    Das finanzielle Risiko steht bei uns zum Glück nicht so im Vordergrund.

    Gerade weil mir das Wohl der Kinder so wichtig ist, würde ich nur mit den Kindern gehen. Leider fällt mir kein anderes Modell bzw. eine andere Praktikable Lösung ein.

    Nun,

    Eltern, die sich nicht einigen können oder wollen, stelle ich die Frage: "Habt ihr wirklich das Wohl der Kinder im Blick?"


    Oder sind es primär eigene Interessen, die im Vordergrund stehen?


    Kinder aus ihrem sozialen Umfeld zu reißen, ist das zum Wohle der Kinder gedacht?

    Ist das Herstellen eine Distanz zum anderen ET von immerhin 90 km zum Wohle der Kinder?


    Ich, KV, habe alle 3 ABR-Verfahren gewonnen, bis hin zum OLG, weil die KM meinte, sie müsse unbedingt zurück zu ihren Eltern ziehen. Mein Sohn Karl, heute 10 Jahre alt, bei der Trennung 4, lebt seither bei mir.

    Alle Richtern haben der KM empfohlen, sich eine Wohnung im Umfeld des Wohnortes unseres Sohnes zu nehmen, dann hätte sie das WM haben können. Sie wollte mit dem Kopf durch die Wand. Das hat sie das ABR gekostet.

    Fakt ist, eure Vorstellungen sind nicht unter einen Hut zu bringen.

    Du willst die Trennung, du willst die Kinder und 90 Km entfernt in deine Heimat ziehen.

    Der KV stimmt nicht zu.

    Ein gemeinsamer Weg, im Sinne der Kinder, wird nicht diskutiert, weil die Eltern sich nicht einigen können.


    In solchen Fällen entscheidet das FamG. Es kann eine vorläufige Regelung treffen und für die endgültige Entscheidung ein Gutachten anfordern. Das kann schon bis zu einem Jahr dauern. Im Gutachten werden die Eltern getrennt und gemeinsam gehört, die Kinder befragt, die Wohnsituation am jeweiligen Wohnort beleuchtet und die Betreuungskonzepte miteinander verglichen. Es wird versucht, herauszufinden, wer in der Vergangenheit die Hauptbezugsperson gewesen ist. Es werden Tests gemacht, welcher Elternteil über mehr Erziehungskompetenz verfügt. Natürlich spielt auch der Wille der Kinder keine unerhebliche Rolle. Gegen den ausdrücklichen Willen der Kinder stimmt ein FamG einem Umzug eher selten zu. Die Tatsache, dass das soziale Umfeld der Kinder am Wohnort (Kindergarten, Schule, Freunde, Nachbarn) eine wesentliche Rolle spielt, darf man nicht unterschätzen.


    Wenn der KV ein halbwegs vernünftiges Betreuungskonzept vorlegt und die Kinder auch noch äußern, sie wollen nicht umziehen und bei einer Trennung lieber beim KV bleiben, hast du - nach meiner persönlichen Erfahrung - keine Chance. Es gibt bei einigen FamG noch den Mütterbonus, aber der ist lange nicht mehr so dominant, wie es früher der Fall war.


    Mein Vorschlag: Findet eine praktikable Lösung. Alleine die Kinder stehen dabei im Vordergrund. Bestehst du weiterhin auf 100 % deiner Vorstellungen, gehst du ein hohes Risiko, auch finanziell gesehen. Gutachterkosten alleine locker 8.000 € + Anwalts- u. Gerichtskosten.