Mein Kind wurde geohrfeigt. Jezt habe ich Angst sie zu verlieren.

Die Registrierung ist wieder eröffnet! Wir begrüßen euch recht herzlich bei uns im Forum!
  • Die Hälfte aller Eltern haben das eigene Kind schonmal geschlagen.


    Wie kommst Du darauf?


    Sie würde auch hibter ihrer Tochter stehen, wenn sie sich nicht von ihrem Freund trennen würde, sondern sich nur am kinderfreien Wochenende mit ihm treffen würde, oder?


    Nein. Hier werden wir wohl schlicht nicht auf einen Nenner kommen.


    Ich hätte mich in einer solchen Situation auch von meinem Freund getrennt.
    Allerdings nicht nach Aufforderung meines Kindes, sondern wann, wo und wie ich es für richtig gehalten hätte.


    Ich hätte - nach 6 Jahren augenscheinlich guter Beziehung ohne irgendwelche Situationen dieser Art, ohne jede Gewalt - das persönliche Gespräch mit dem Mann gesucht, um die Beziehung zu beenden.


    Dito.


    Zitat von Lilli

    Das ist ja hier nicht der Fall. Die Mutter steht 150%ig hinter ihrem Kind.
    Und genau deshalb finde ich die Reaktion des Mädchens auf ihre Mutter nicht wirklich nachvollziehbar.


    Meine Aussage bezog sich auf Monsterkrümel, nicht auf Zelda...

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Ich kann nur eins dazu beitragen... wir sind alle nur "Memschen" wir haben unsere Erfahrungen/Erlebnisse... und wir sind uns einig... gewisse "Dinge" müssen Erwachsene unter Kontrolle haben.


    Es sind aber alles Einzelfälle... so ist nun mal das Leben... da gibt es "Raster" und dafür ist hier das Gericht nun mal schon zu ständig.






    Liebe Zelda...


    wirklich raten kann dir hier niemand etwas... zieh dir raus was auf euch... dich... Tochter... Ex... KV passt.


    Du findest die Antwort.



    Es wird nur dauern.


    Hab Geduld... mit euch allen.





    Ich habe den Eindruck, dass du das "große Ganze" siehst.




    Du schaffst das!


    Wünsche dir viel Kraft und weiterhin vertrauen in deine Entscheindungen.





    Edit... sein nicht zu böse/streng mit dir.

    Einmal editiert, zuletzt von Marian14 ()

  • Ich sage nicht, daß die Mutter sicj nicht trennen soll. Lille hat es richtig formuliert, die Tochter hat nicht zu bestimmen, ob die Mutter sich trennt.


    Das IST übergriffig. Genauso wie es absolut manipulativ ist, nun das weitere Leben zu bestimmen und den Vorfall als Grund zu nennen.


    Das ist die "Macht" die man einem Kind nicht geben sollte.


    CoCo: über das Schlagen von Kindern gibt es eine in meinen Augen seriöse Studie vom letzten Jahr...es waren irgendwas in den 40%.


    Wobei ein erschreckend großer Teil das als legitime erzieherische Maßnahme sieht.

  • Wobei ein erschreckend großer Teil das als legitime erzieherische Maßnahme sieht.

    Und um da überhaupt keine Diskussion zuzulassen:
    BGB 1631 -


    Zitat

    (2) Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche
    Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen
    sind unzulässig.

  • Hallo,


    leider ist die Frage noch immer nicht beantwortet, warum der Freund da so reagiert hat. Ich finde, das ist wichtig.
    Wurde mit diesem jetzt geredet oder muss man da noch die Tochter fragen, ob man darf?
    Wer weiß, vielleicht macht man das auch besser heimlich, nicht dass Tochter dann gar nicht mehr mit der Mutter redet (war ironisch gemeint).
    Das ist ja furchtbar, was das Kind da macht. Und genauso furchtbar ist, dass Du das mit Dir machen lässt.


    Ich weiss jetzt auch nicht was schlimmer ist: die ursprünglich körperliche Gewalt hier vom Exfreund ausgehend (wurde und wird bereits sanktioniert) oder die seelische Gewalt von der Tochter (Vater) ausgehend im Anschluß an die Sache, obwohl total überflüssig.
    Der "Grund" ist nicht mehr da (Mutter hat sich getrennt).


    Ich würde keinesfalls so ein Verhalten unterstützen. Du hast Dich von deinem langjährigen Partner getrennt, weil die Tochter dich damit erpresst hat.
    Du förderst ihr Verhalten. Mir würde sowas Angst machen.


    Das Mädchen übertreibt gehörig, wenn sie jetzt nichtmal mehr mit ihrer Mutter zur Oma fahren will. Ich frage mich wirklich, was da bei dem Mädchen los ist?


    Mir macht keiner weis, dass es da um die Ohrfeige alleine geht.


    Ich vermute zwar auch, dass letztenendes der Vater mitgemischt hat (was die heftige Reaktion nun der Tochter gegenüber der Mutter betrifft), aber die Tochter ist 13 und hat ja immerhin
    auch irgendwo einen eigenen Kopf mit dem man denken kann.


    TE, wenn Du diese Erpressung seitens Deiner Tochter unkommentiert lässt und das so durchgeht, wünsche ich Dir für die Zukunft ganz gute Nerven.
    Das war dann kein Einzelfall. Deine künftigen Männer tun mir jetzt schon leid.
    Am besten ist, Du bleibst für immer alleine und springst. Oder Kind zieht zum Vater. Wobei sie Dich dann mit Umgangsboykott erpressen kann, wenn Du mal wieder den "falschen" hast.


    Es gibt immer jemanden, der es macht, und jemanden, der es mit sich machen lässt.


    Glaub mir, ich sprech da aus Erfahrung in Bezug auf emotionaler Erpressung. Das darf man nicht durchgehen lassen - auch nicht beim eigenen Kind.

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

  • Kaj würdest du Freunde, die du nicht magst, immer in deiner Wohnung haben wollen??? Ich nicht und das sollte man auch seinem Kind zu gestehen. Man kann sich auch ausserhalb der Kinderzeit treffen.


    Ich bin zwar nicht Kaj, sehe es aber genau so wie sie und deshalb antworte ich hier mal.


    für mich gibt es einen Unterschied zwischen meinen Kindern und mir.
    Wenn ich Freunde meiner Kinder nicht mag, hab ich durchaus das Recht, das zu äußern und auch, die Freunde der Wohnung zu verweisen. Habe ich zwar noch nie gemacht, könnte ich aber machen.
    Wenn meinen Kindern meine Freunde nicht gefallen, können sie das gerne sagen. Sie haben aber weder ein Recht drauf, diese Freunde der Wohnung zu verweisen, noch haben sie einen Anspruch darauf, dass ich das tue.


    Und das ist ganz einfach deshalb so, weil ich die Mutter bin und die Entscheidungen treffe.
    Mir würde auch nicht einfallen, mich mit Freunden, die von meinen Kindern nicht gemocht werden, nur in kinderfreier Zeit zu treffen.


    Ich würde keinesfalls so ein Verhalten unterstützen. Du hast Dich von deinem langjährigen Partner getrennt, weil die Tochter dich damit erpresst hat.


    Das ist ja noch die Frage. Hat Zelda sich von ihm getrennt, weil die Tochter das so wollte?
    Oder wollte sie selbst das so?

    *********************************
    Ihr kennt bestimmt auch diese eine Person, die ihr bei einer Zombie Apokalypse sofort erschießen würdet.
    Egal ob Zombie oder nicht...

  • Ich hab meine Kinder noch nie geschlagen, aber ich bekenne mich schuldig, sie seelisch verletzt zu haben.


    Ich habe meine Kinder schonmal angeschien, ich hab zumindest das Große schonmal ohne Essen ins Bett geschickt und war auch sicherlich mal überfordert und habe Dinge getan, die ich im Nachhinein bereue.


    Ich vermute, das geht den meisten so. Ich bin nicht stolz drauf. Meine Tochter hatte eine Phase...da hat sie gefragt, ob ich sie noch lieb habe. Ich hab derart überschwenglich reagiert, daß dieses zu einer Floskel wurde...ich will mal sagen, wenn sie ihren Willen nicht bekommen hab, oder sie der Meinung war, sie braucht JETZT SOFORT Aufmerksamkeit, obwohl wir den ganzen Tag im Zoo waren und ich gerad mal ne Maschine Wäsche machen wollte...hat sie das "hast Du mich noch lieb??? ( traurig guck ) manipulativ eingesetzt.
    Ich hab dann angefangen zu sagen: Ich hör dich nicht, ich mach gerade Wäsche o.ä.

  • Kaj würdest du Freunde, die du nicht magst, immer in deiner Wohnung haben wollen??? Ich nicht und das sollte man auch seinem Kind zu gestehen. Man kann sich auch ausserhalb der Kinderzeit treffen.


    An welcher Stelle hat jemand von "immer" gesprochen?


    Fakt ist, dass ich es nicht gut finde, wenn Eltern springen, weil Kind piepst. Man ist auch nicht verpflichtet, sein Leben nach Prinz/Prinzessin auszurichten.


    Bei der TE hat es eine Ausnahmesituation gegeben. In so einer Situation reagieren auch Erwachsene nicht nach allgemeingültigen Standards, außer, man hat konkrete Situationen und die eigene Reaktion trainiert.
    Wer hier trainiert im Vorfeld die richtige Reaktion auf das eigene pubertierende Kind? Beim wem hier sind noch nie die Sicherungen durchgebrannt?


    Mich würde auch interessieren, warum die Tochter mit Lebensmitteln wirft. Das scheint ja der Auslöser gewesen zu sein.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Wenn ich mir vorstelle, das mein Bursche Nr2 von einem Menschen,dem ich verrtaue, dem ich mein Kind anvertraue geschlagen wird, dann nun beginnt die Ironie bin ich natürlich sofort refleketiert genug um mich zu fragen, nutz mein Kind diese Situation aus.,war da vorher schon etwas im Argen, wie ist die Rolle des Ex vielleich tbei der ganzen Sache usw


    Ich würde so was von ausrasten und dieser Mensch könnte gar rnicht so schnell gucken wie ich den aus meiner Wohnung und aus meinem Leben rausschmeissen würde.


    Ich weiß nicht wie ich Tage später und nach einem Gespräch mit der Person reagieren würde.



    Das einzige wo ich ganz bei Euch bin, meine Kinder hätten auch nicht zu entscheiden, ob ich mich trenne oder nicht.


    Liebe Grüße


    Ute

  • Na solche “ich chef -du nur kind. Mein Wille geschehe“ ,Erziehung widerspricht ganz meiner Vorstellung und damit würde ich mich auch nicht wohlfühlen. Sehe ich auch zum Glück in unserem Umfeld auch nur vereinzelt.

  • Na solche “ich chef -du nur kind. Mein Wille geschehe“ ,Erziehung widerspricht ganz meiner Vorstellung


    Würdest Du deinem Kind die Verantwortung/die Last aufbürden über eine Trennung zu entscheiden ?
    Im Moment mag das befreiend hilfreich sein, aber auf Dauer, das bezweifele ich.




    Die Seite sollte man sich auch mal angucken.


    Ich würde sicherlich meinem Kind nicht mit einem, ach stell Dich nicht so an der bleibt hier, abspeisen.
    Ich bin mir zeimlich sicher das dieser Mensch in meinem /unserem Leben keine Rolle mehr spielen würde.
    Das wäre aber meine Entschedung und nicht die meines Kindes.


    Ich denke die feine Kunst der Erziehung leigt darin zu erkennen wann Chef sein angesagt ist und wann Zeit für gemeinsame Entscheidungen ist.


    Chef sein bedeutet nicht immer Kinder klein zu halten oder zu unterdrücken.
    Doch der Begriff allein, ist sicher auch für jeden anders besetzt.


    Liebe Grüße


    Ute

  • Ich denke die feine Kunst der Erziehung leigt darin zu erkennen wann Chef sein angesagt ist und wann Zeit für gemeinsame Entscheidungen ist.

    :daumen

  • Na solche “ich chef -du nur kind. Mein Wille geschehe“ ,Erziehung...


    Das kann man natürlich so abfällig ausdrücken und sehen.
    Man kann es auch anders sehen.


    Ich Mutter - du Kind.
    Ich treffe gewisse Entscheidungen alleine, für die ich auch alleine die Verantwortung trage - du bist von gewissen Entscheidungen frei, für die du (noch) nicht die Verantwortung übernehmen kannst.


    Du Kind - ich nur Mutter. Dein Wille geschehe - ist eben auch nicht jedermanns Ding.

    *********************************
    Ihr kennt bestimmt auch diese eine Person, die ihr bei einer Zombie Apokalypse sofort erschießen würdet.
    Egal ob Zombie oder nicht...

  • Richtig Ratte. Eltern sein heißt auch, dem Kind nicht Verantwortungen aufzubürden, die man selber übernehmen muss. Die Entscheidung über meine Partnerschaft und Freundschaften muss ich immer allein übernehmen.


    "Chef" sein heißt eben auch, das Kind zu entlasten, indem man einfach gewisse Dinge bestimmt.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Guten Morgen....


    Mal ne Frage: Gab es in der Vergangenheit schon Spannungen ?


    Ohne den Vorfall zu Entschuldigen:


    In jedem Menschen steckt ein Gewaltpotenzial und dazu gibt es immer einen Auslöser um diese Gewalt hervorzubringen.


    Was ist also vorher passiert ? Ich kann mir nicht vorstellen dass ein lieber und friedlicher Mensch von heute auf morgen ohne einen Auslöser zuschlägt.


    Da war, nach meiner Ansicht, vorher schon einiges im Argen...


    Wie gesagt, es entschuldigt nicht dass es vorgekommen ist, es geht lediglich darum das "Warum" zu verstehen...


    lg Thomas

  • Wenn ich das richtig gelesen habe, war der Jetzt-Ex beruflich stark eingespannt. Außerdem hat er MS, wobei er wohl "fit" ist. Nichtsdestotrotz eine schwerwiegende Krankheit. Unter Umständen war das ein Mitgrund für sein Verhalten.
    Ich muss ganz ehrlich sagen: Wenn ich "Erwachsenenprobleme" habe, sei es in Beruf in der Familie, ist mit mir auch nicht gut Kirschen essen. Soll heißen, es fliegen keine lebende Wesen und tote Gegenstände an die Wand. Aber meine pädagogische Geduld hat einen dünnen Boden, wenn Sohn die provokante Klavitatur der Pubertät rauf und runter klimpert. Dann gibt's auch eine verbale Welle die sich gewaschen hat und ich weiß in dem Moment, das ich anders reagieren würde, hätte ich nicht diese Probleme zu meistern. Mir fehlt dann wortwörtlich der Nerv dazu. Kommt gottseidank nicht häufig vor, vielleicht 2x in 14 Jahren. Da muss Mann durch.
    Das soll keine Entschuldigung sein, sondern eine Erklärung für das Verhalten des Freundes. Und ich finde es ist ganz wichtig, dass der Tochter zu vermitteln (was ich übrigens ggü. Sohn auch mache). Nicht um das Verhältnis zum Ex zu kitten, sondern um die Unberechenbarkeit von Menschen in ungünstiger Gemütslage zu erklären. Wenn ich weiß woher etwas kommt, macht es mir weniger Angst.


    Bzgl. Tochter als Trennungsauslöser. Ich würde versuchen, dass noch irgendwie einzufangen. Soll heißen, zu erklären, dass es deine Entscheidung war und für dich selbstverständlich. Ich will dich nicht verunsichern, aber je nachdem wie sich dein Liebesleben künftig gestaltet, könnte deine Tochter sich eine Mitschuld geben.


    Ehrlich gesagt finde ich außerdem, das du dir in dieser Konstellation die geringste Schuld geben solltest. Der leibliche Vater ist unzuverlässig, dein Ex hat überreagiert. Du hast nichts falsch gemacht, du hattest Dienstreise, dich um eine Betreuung gekümmert etc.. Deshalb ist es für mich nicht ganz so nachvollziehbar, warum deine Tochter dich deswegen so straft. Unter Umständen auch etwas was man (vorwurfsfrei) besprechen sollte.


    Ich bin immer bemüht, Sohn dahingehend zu erziehen, das er eine sozial erfolgreiche und umweltverträgliche Person im späteren Leben wird. Das wird sein Lebensglück entscheidend beeinflussen, meine Meinung und natürlich wollen wir Eltern das es unseren Büscheln später gut geht.
    Klappt eigentlich ganz gut.

    Einmal editiert, zuletzt von butterblum ()

  • Bzgl. Tochter als Trennungsauslöser. Ich würde versuchen, dass noch irgendwie einzufangen. Soll heißen, zu erklären, dass es deine Entscheidung war und für dich selbstverständlich. Ich will dich nicht verunsichern, aber je nachdem wie sich dein Liebesleben künftig gestaltet, könnte deine Tochter sich eine Mitschuld geben.


    Die möglichen Varianten eines vergangenen und künftigen Verhaltens sind da unzählig...


    Tochter gibt neuem LG die Schuld dass Mama kein gutes Verhältnis zu Papa hat, Tochter gibt sich die Schuld für die Trennung, Tochter sieht es als Rache für den Verlust des Vaters, Tochter hat gefallen daran ihre Machtposition auszunutzen usw...
    Dies geht einher mit unterbewußten Faktoren, Verhaltensweisen der Beteiligten, Pubertären Einflüssen usw usf...


    All das setzt sich aus zig kleinen Puzzlesteinen zusammen die letztendlich einen Menschen formen und Konflikte oder Gewalt verursachen...


    Das (positive) Vorbild ist kein Garant dafür dass am Schluss nicht etwas schiefgeht, jeder von uns trägt solche Faktoren in sich, trägt auch Gewalt in sich.


    lg Thomas

  • Update.


    Ich habe mit meinem jetzt Ex-Freund nicht mehr gesprochen. Ich habe momentan auch gar kein Bedürfnis es zu tun, weil ich erstmal mit mir und meinem Kind beschäftigt bin.


    Ihr habt mir einiges zu denken gegeben. Der Wunsch meiner Tochter länger beim Papa zu bleiben kann ich nachvollziehen. Sie gewinnt Abstand. Sie sagte, sie hätte Angst in unsere Wohnung zu kommen. Sie fühlt sich da unwohl. Die Gefahr, dass sie da meinen Ex-Freund trifft ist gering bzw. gar keine.
    Mein Ex wohnt über 100 km entfernt. Das hat den Vorteil: sie kann ihn nicht mal zufällig treffen und in der Wohnung gibt es keine "Spuren" von ihm, weil wir eben getrennte Haushalte hatten.


    Ich gehe davon aus, dass meine Tochter die plötzliche Aufmerksamkeit meinex Ex-Mannes genießt. Egal wie daneben er sich benommen hat, sie hat immer zu ihm gestanden. Ich konnte es oft nicht verstehen. Selbt der Umgang war immer auf Abruf. Er wählt beliebig wann sie zu ihm kann, plant sie niemals in die Urlaubsplanung ein usw.
    Ich weiß aber, dass über mich schlecht geredet wird. Nun ich weiß nicht genau was. Das hat mir meine Tochter nie gesagt, sie wollte nicht, dass ich mich mit dem Papa streite.
    Ich wollte mich nie mit ihm streiten und habe ihn einfach ignoriert. Meine Versuche durch Mediator vernüftigen Umgang zu gestalten, waren früher erfolglos.
    Über mich gibte es nichts zu erzählen. Ich habe mich getrennt weil ich in der Ehe alles allein machen musste was mich zum Burnout gebracht hat. Ich wurde depressiv und habe beschlossen mich zu trennen. Das war der Grund. Mir ging es danach schlagartig besser. Ich hatte gutes Verhältnis zu meinem Ex-Mann, er hat mir sogar beim Umzug geholfen. Bis er neue Frau kennengelernt hat, die es nicht ertragen konnte, dass wir uns verstehen.


    Meine Tochter hat mir imme wieder vorgeworfen, dass ich meine 40 Stunden/Woche arbeite. Wenn ich mehr Zeit mit ihr verbringen wollte, hat sie sich in ihrem Zimmer eingeschlossen und mit Freundin telefoniert. Sie hat kein Interesse daran ...außer es mir vorzuwerfen. Sie hat viele Freiheiten und vielleicht ist es auch der Grund warum sie denkt, sie kann alles von mir fordern.

    Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.

  • Sie sagte, sie hätte Angst in unsere Wohnung zu kommen. Sie fühlt sich da unwohl. Die Gefahr, dass sie da meinen Ex-Freund trifft ist gering bzw. gar keine.
    Mein Ex wohnt über 100 km entfernt. Das hat den Vorteil: sie kann ihn nicht mal zufällig treffen und in der Wohnung gibt es keine "Spuren" von ihm, weil wir eben getrennte Haushalte hatten.


    Du schiesst mit Kanonen auf Spatzen...es wird zu verkraften sein, wenn die Beiden in der Stadt aufeinandertreffen.


    Meine Tochter hat mir imme wieder vorgeworfen, dass ich meine 40 Stunden/Woche arbeite. Wenn ich mehr Zeit mit ihr verbringen wollte, hat sie sich in ihrem Zimmer eingeschlossen und mit Freundin telefoniert. Sie hat kein Interesse daran ...außer es mir vorzuwerfen. Sie hat viele Freiheiten und vielleicht ist es auch der Grund warum sie denkt, sie kann alles von mir fordern.


    Auch hier ist Deine Tochter massiv übergriffig, es geht sie auch nix an, wie viel Du arbeitest. Sie kann Wünsche äußern, daß Du mehr Zeit mit ihr verbringen sollst. aber ob Du weniger arbeitest, vielleicht anders Zeit frei machst oder sagst, daß das leider nicht geht, oder man vielleicht besprecht, daß Du duchaus mehr Zeit hättest, wenn Sie keine Lebensmittel an die Wand schmeisst und sich mehr am Haushalt beteiligt, das sind Dinge, die DU entscheidest, eventuell kann sie bei kleinen Teilen mitentscheiden. Aber ganz sicher steht nicht zur Diskussion, wie viel Du arbeitest.


    So wie es klingt würde ich sie tatsächlich mal zum Papa ziehen lassen! Dann können ja beide mal sehen, wie das so ist im Alltag. Und Du hast mal Zeit zum durchatmen, ich glaub, das vrauchst Du dringend. Und für Dich selbst, hör Dir die Version vom Ex an.

  • Vollste Zustimmung zu monsterkrümel!
    Lass die Tochter ziehen. Dann kann sie lernen, dass auch Papa nicht immer alle Wünsche erfüllt, im Alltag arbeiten muss und sie Pflichten hat.
    Es ist eine große Chance für euer Verhältnis, denn Tochter wird nach einiger Zeit viele Dinge anders betrachten als jetzt.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)