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  • [quote='Lysanne10',index.php?page=Thread&postID=1966339#post1966339]
    Und wenn der Direktor und die Lehrerin der Meinung sind,ich soll da hin,was soll ich machen?Ich habe keine Lust,dass ich hier irgendwann das JA auf der Matte stehen habe,weil die denken,ich wäre nicht fähig mein Kind zur Vernunft zu bringen.
    quote]


    Und der Kreislauf beginnt!!
    Du solltest wirklich hinter deinem Kind stehen und es so nehmen wie es ist und dann erst dran arbeiten...



    lg duechesse :strahlen

  • Ich hab da nur ein paar Verständnisfragen:




    -Sag mal, was steht eigentlich genau in eurem Lehrplan? Liegt deine Tochter mit ihren Leistungen im Rahmen oder weit darunter? Liegt die Lehrerin mit ihren Anforderungen im Rahmen oder darüber?
    - Wie viel Zeit ist aus Sicht der Schule für Hausaufgaben vorgesehen? Ich denke nämlich auch, dass der Widerstand gegen das Lernen sinkt, wenn klar ist, dass das 2 mal 15 Minuten ein überschaubarer Zeitraum ist und danach genügend Zeit für Spielen bleibt? (WICHTIG und nicht einfach ein Luxus!) ich finde Strafaktionen (alles nachholen müssen) gerade sehr kontraproduktiv. Das verschärft das Problem.
    - Welcher Generation gehört die Lehrerin eigentlich an? (Das frage ich vielleicht aus einem Vorurteil heraus.)


    Wenn aus dem Lehrplan hervorgeht, dass die Lehrerin zu ehrgeizig ist und das Arbeitspensum zu groß, kannst du dir den Besuch beim Psychologen sparen, denn dann braucht es eine Diagnose für die Lehrerin und nicht für ihre Schüler. Möglicherweise bist du selbst unsicher und vermittelst damit der Lehrerin und dem Direktor das Gefühl, sie könnten ihre Probleme auf dir abwälze und an deinem Erziehungsstil herumerziehen? Wenn du ganz klar die Linie fährst: "Meine Tochter soll ihren kram machen, aber nicht mehr, sie soll gefördert werden, aber nicht überfordert, und ich stehe zu ihr, weil der Fehler nicht bei ihr liegt, sondern bei euch", lassen sie vielleicht von dir ab? Wenn du schon Angst hast vor einem JA, das wie ein Damoklesschwert über dir schwebt, nützt es vielleicht, dir zu denken: DU bist die Erziehungsberechtigte deiner Tochter. Die Schule hat einen Erziehungsauftrag, aber sie hat nicht die Verfügungsgewalt. So banal es ist: Die Schule ist für deine Tochter da, nicht umgekehrt. Und auch das JA ist für deine Tochter da und nicht als vierte Gewalt.


    Das Argument, dass deine Tochter wegen der schwierigen Fälle in der Parallelklasse womöglich unterginge, überzeugt mich nicht ganz. Womöglich blüht sie auch auf, wenn sie merkt: Hoppla, ich bin ja gar nicht das Hauptproblem!

    Einmal editiert, zuletzt von Maunzelberta ()

  • Edit: entschuldige, ich hatte vergessen, die Frage nach dem Maß der Hausaufgaben zu streichen, die du ja beantwortet hattest.



    Wenn du schreibst, sie interessiert sich nicht und darum lässt sie sich ablenken, gibt es Felder, für die sie sich interessiert? Und ist sie dann da in der Lage, sich länger zu konzentrieren? Ich frage das deshalb, weil es ja durchaus Kinder gibt, die alles andere sind als unvermögend sind zu lernen, bei denen Lernen aber nur über Eigeninteresse läuft und auf die sich Langeweile und Disziplinierungsmaßnahmen verheerend auswirken. Dafür würde sprechen, wenn sie durchaus starke eigene Interessen hätte, die an der Schule vorbeilaufen. Offenbar hat sie ja z.B. viel Phantasie (in der Schule ungebraucht). Dann müsste man eine Schulform finden, in der sie mit ihrer eigenen Herangehensweise gut aufgehoben ist.


    Edit: Wenn sie aber so ein Gebiet nicht hat, vielleicht hat sie es nur noch nicht gefunden? Z. B. Bei meinem Neffen läuft es mit der Konzentration i nder Schule wesentlich besser, seitdem er Eishockey spielt, aber es könnte ja so etwas sein wie Instrumentenkarussell oder so. Es dürfte nur auf keinen Fall als zusätzlicher Lerndruck dazu kommen, sondern müsste etwas sein, wo sie sich austoben kann und Erfolgserlebnisse hat.

    Einmal editiert, zuletzt von Maunzelberta ()

  • Sie will einfach nicht lernen,lieber spielen.Das ist der Knackpunkt und ich habe bei der Familienhilfe nun einen Termin,wo wir genau das Kind auseinander nehmen,woran es liegt.
    Wenn ich mit meinem Kind rede,kommen 20 Phantasiegeschichten und nix wahres bei rum.


    Mein Kind will auch nur spielen. ;-) Und es hat richtig viel Fantasie. :-) Ein großartiges Kind.
    Mein Mädchen ist nun fast acht Jahre alt, zweite Klasse.
    Und sie schafft auch sehr sehr oft nicht ihre Aufgaben in der Schule.
    Wenn es sehr arg war, habe ich mit ihr täglich 20 min freigeschaufelt, in denen sie ihre Aufgaben zu Hause nachholen sollte. (Mit Kurzzeit - Wecker!)
    Aber seit gut drei Wochen schaffe ich das nicht mehr, da wir einfach noch das Leben genießen wollen, Eis essen, spazieren gehen, Spielplatz besuchen, den langen hellen Tag nutzen.
    Sie ist wie sie ist, mag gern spielen, Träumen, ihr eigenes Ding machen. Dazu hat sie aber theoretisch nur das Wochenende - das reichte aber nicht, habe ich festgestellt.
    Also gebe ich ihr auch in der Woche die Zeit, die sie braucht.
    Spielzeit, Lebenszeit.
    Zensuren sind nicht alles. Schon gar nicht in der 1.Klasse.

    Wer nie im Leben törigt war,
    Ein Weiser war er nimmer.
    Heinrich Heine

  • Das wird mir schon wieder zu blöd hier.Hobbypsyhologie....
    ADHS hat sie nicht!Ich kenne Kinder mit ADHS und sie ist definitiv nicht so.
    Ich werde hier nix mehr schreiben und mich anmelden. Ich brauch Ratschläge und keine Vorwürfe oder Hobbypsychologie.

  • Hallo Lysanne10,


    ich lege Wert darauf, ich unterstelle Deiner Tochter kein AD(H)S - Ferndiagnosen zu stellen, liegt mir fern.


    Mein Rat war:

    Falls dieser (einzige!) Fachmann die Diagnose AD(H)S und auch alle anderen möglichen Diagnosen ausschließen sollte, kannst Du immer noch an der womöglich noch strengeren Erziehung des Kindes arbeiten.


    Beste Grüße
    FrauRausteiger

    .
    .
    •» Cave quicquam dicas, nisi quod scieris optime. :rauchen «•
    .
    .

  • Ich weiß nicht,wo ich geschrieben haben soll,dass es von 1-4 benotet wird.


    Lysanne, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Meinte das:


    Ich übe mit ihr,bis zum Erbrechen und dann schafft sie auch mal eine 1...aber manchmal auch einfach eine 4.


    Und wenn der Direktor und die Lehrerin der Meinung sind,ich soll da hin,was soll ich machen?Ich habe keine Lust,dass ich hier irgendwann das JA auf der Matte stehen habe,weil die denken,ich wäre nicht fähig mein Kind zur Vernunft zu bringen.


    Muss aber an manchen Tagen zur Strafe alles nachholen,was sie in der Schule mit ABSICHT nicht mitgemacht hat,weil sie keine Lust hatte.


    Lysanne, bei meinem Kind ist es auch so: Trödelt es im Unterricht- und das tut es häufiger- muss es die Aufgaben zu Hause machen. Im letzten Elterngespräch vor ein paar Wochen hat mir die Lehrerin erklärt, dass sie mein Kind ggf. nicht in die Pause gehen lassen wird, wenn es zu sehr trödelt. Sie will ihm, denke ich, damit deutlich machen, dass es wichtig ist die Aufgaben zu bearbeiten.


    Die Kinder sind in der 1. Klasse. Die haben in der 1. Klasse noch die Zeit zu lernen und zu verstehen, dass sie Aufgaben auch schneller erledigen können und müssen.
    Das schaffen sie, wenn die Anforderungen nicht zu hoch sind und sie motiviert sind !: Mit Pausen, wenn es zu viel wird, auch mit Spaß, mit Erfolgserlebnissen, darüber, dass sie fertig geworden sind und etwas dazu gelernt haben, mit Lob und ohne perfektionistischen Anspruch und ohne negative Bewertung. Da geht es nicht um "Vernunft".
    Vielleicht wird die Ergotherapie euch da Hilfestellung zu geben können, auch in der Elternbearatung.
    Sehr schade, auf jeden Fall, dass deine Tochter da an eine Lehrerin geraten ist, die diesen derartigen Druck aufbaut, auch durch die Leistungsbewertungen.


    Was dein Kind beim Psychologen soll, ist mir immer noch schleierhaft.
    Aber vielleicht bringt es euch ja weiter.


    Wünsch´dir und deinem Kind, dass die Belastung durch die Schule zurückgeht.

  • Es ist zappelig und unkonzentriert und das immer,nicht nur in der schule.Sie kann schon still sitzen,lenkt sich aber immer selbst ab...weil es sie nicht interessiert.


    ADHS hat sie nicht!Ich kenne Kinder mit ADHS und sie ist definitiv nicht so.


    Der obere Post zeigt aber, dass durchaus Sympthome dafür da sind. Übrigens: jedes Kind ist einzigartig. Man kann nich alle Kinder unter einen Hut oder in eine Schublade packen. Und wenn eine (psychiatrische) Störung so einfach zu diagnostizieren wäre, dass jeder Laie es könnte, dann wäre das Studium unnötig. Man kann nicht durch Augenschein feststellen ob jemand eine Störung/Syndrom hat oder nicht. Dafür wurden standardisierte Verfahren entwickelt, da ADHS eine Spektrumstörung ist. JEDER von uns hat Symtome dieser Störung, die Frage ist nur ob sie stark genug ausgeprägt sind.
    Dies nur als kleinen Denkanstoß.


    Und wegen

    Ich brauch Ratschläge und keine Vorwürfe oder Hobbypsychologie.


    Ich denke niemand hier wurde es sich anmaßen, einem Kind eine Diagnose zu stellen. Es sind lediglich Ratschläge und Erfahrungen, die hier (weiter) gegeben werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Karamellka ()

  • lysanne: lass dich nicht verunischern. was dein kind braucht ist die konsequenz ihres handelns zu spüren zu bekommen. wenn sie also in der schule alles verweigert, dann muss sie das zu hause nacharbeiten. fertig. dabei ist es unerheblich wie lange das dauert und ob sie keine freizeit mehr hat oder nicht. das hat mein mini mehrere wochen durchgezogen bekommen und dann langsam begriffen, dass die schule dazu da ist um dort zu arbeiten und zuzuhören und nicht um das fenster als ersatztv zu nehmen. in dieser zeit gab es kein fernseh, kein spielen und maximal eine kurze geschichte vor dem schlafen gehen. dann wurden auch die planarbeiten unter der woche besser und weniger kam nach hause. wir als eltern bestehen darauf, dass die kids ihre sachen beenden.


    seitdem läuft es auch einwandfrei. wenn kind so furchtbare verständnisprobleme hat, würde ich nachhilfe ins boot holen. muss ja nicht lange sein, aber ein fremder ist manchmal besser als die eigenen eltern um sachen zum verständnis zu bringen. dein kind muss aber recht zügig lernen, dass sie konsequent erzogen wird und das du meinst was du sagst, dass du mit dem lehrer in kontakt bist und weißt was sie tut. viele kinder brauchen einen kleinen antreiber von hinten, der sie in bewegung versetzt. ich glaub nicht dass du dringend einen schulwechsel benötigst, dein kind muss nur etwas elementares lernen.


    vielleicht hilft es auch, so sie den anschluss bereits soweit verpasst hat - das jahr zu widerholen.

  • was dein kind braucht ist die konsequenz ihres handelns zu spüren zu bekommen. wenn sie also in der schule alles verweigert, dann muss sie das zu hause nacharbeiten. fertig. dabei ist es unerheblich wie lange das dauert und ob sie keine freizeit mehr hat oder nicht.


    Nun, ich würde sagen, dieser pädagogische Ansatz gilt mittlerweile als überholt.


    Das wird mir schon wieder zu blöd hier.Hobbypsyhologie....
    ADHS hat sie nicht!Ich kenne Kinder mit ADHS und sie ist definitiv nicht so.
    Ich werde hier nix mehr schreiben und mich anmelden. Ich brauch Ratschläge und keine Vorwürfe oder Hobbypsychologie.


    Hallo Lysanne,
    keiner von uns kennt deine Tochter, wir tappen alle im Dunkeln, Ich habe aber nicht den Eindruck, dass dir irgend jemand was reinwürgen will, sondern dass sich die meisten wirklich Gedanken machen. Diese Gedanken mögen für dich falsch sein. Wenn mich jemand um Rat fragt und ich antworte nach bestem Wissen und Gewissen, kann ich damit leben, wenn ich damit falsch liege, aber ich fühle ich mich brüskiert, wenn das als "schon wieder zu blöd" abgetan wird. Du brauchst dich hier nicht rechtfertigen, nimm einfach das für dich heraus, womit du etwas anfangen kannst und überlies den Rest. Aber erkenne bitte an, dass sich die Leute hier Mühe geben.

    Einmal editiert, zuletzt von Maunzelberta ()

  • lysanne: lass dich nicht verunischern. was dein kind braucht ist die konsequenz ihres handelns zu spüren zu bekommen. wenn sie also in der schule alles verweigert, dann muss sie das zu hause nacharbeiten. fertig. dabei ist es unerheblich wie lange das dauert und ob sie keine freizeit mehr hat oder nicht. das hat mein mini mehrere wochen durchgezogen bekommen und dann langsam begriffen,


    Begriffen? Aufgegeben trifft es wohl ehr.Mich schauderts echt wenn ich sowas lese.
    Kinder sind keine kleinen Soldaten oder Roboter


    dein kind muss nur etwas elementares lernen.


    Was denn? Das man nur belohnt wird ,ein nettes Leben , wenn man auf Mamas Ansage spring, nur noch fragt wie hoch denn?


    @Lysanne was Du Dir aus den hier gegebenen Antworten/Anregungen rausholst ist allein Deine Sache.
    Die Schreiber/innen von Dingen, die Dir anscheinend missfallen als Hobbypsychologen ab zutun ist unhöflich.



    Liebe Grüße


    Ute

  • Oh, du willst Profi-Meinungen? Hier, bitte:


    Deine Tochter zeigt ein recht normales Verhalten für eine 6-7-jährige, sie will lieber spielen als stundenlang am Schreibtisch zu sitzen.
    Es gibt leistungsstarke, mittlere und leistungsschwache Kinder. Die Grundschule muss für alle Kinder etwas bieten. Deine Tochter gehört mit ihren Leistungen wohl eher zu den Lernschwachen (so lese ich das raus). Das ist nun mal so, nicht jedes Kind kann ein kleiner Einstein sein.
    Mit deinem Verhalten und deinem Druck versaust du ihr gleich das erste Schuljahr. Glückwunsch.


    Statt sie von Arzt zu Arzt zu schleppen und der Ursache auf den Grund zu gehen, akzeptier die Tatsache einfach, dass sie nicht die schnellste und konzentrierteste ist, und überlege lieber mit Profis (hier: Lehrer!), wie man ihr VOR ORT helfen kann.
    Es wurde schon viel genannt. Stoppuhr bei den HA, HA-Hilfe, ein Hobby, das sie auslastet, angepasst Wochenpläne, die sie SCHAFFEN kann und die ERFOLG bedeuten. Und viel viel Kind sein lassen!!
    Nicht jedes Kind muss zum Psychologen oder EEG oder wasweißich, nur weil es zappelt und träumt und nicht jedes Verhalten eines Kindes braucht einen medizinischen Fachausdruck.


    Wenn sich jetzt rausstellt, dass sie den Stoff der 1. nicht packt, dann soll sie halt wiederholen, dann war sie einfach noch nicht schulreif, oder sie ist einfach etwas schwach und langsam.
    20 min. Hausaufgaben und der Rest des Nachmittags gehört "verspielt".

  • Das wird mir schon wieder zu blöd hier.Hobbypsyhologie....
    ADHS hat sie nicht!Ich kenne Kinder mit ADHS und sie ist definitiv nicht so.
    Ich werde hier nix mehr schreiben und mich anmelden. Ich brauch Ratschläge und keine Vorwürfe oder Hobbypsychologie.


    Du wolltest Rat und kannst aber mit anderen Ansichten, Tipps, Erfahrungswerten nichts anfangen? Sorry dann verstehe ich nicht warum du überhaupt was postest!

    Ein Licht das von innen her leuchtet, kann niemand löschen...

  • Das erinnert mich so an mich selbst als Kind. Ich konnte mich einfach nicht konzentrieren und hab dann einfach abgeschaltet. Träumerle, Zappelphillip, später dann Klassenclown; Schule war eine Qual für mich. Ich kann mich noch erinnern, wie ich stundenlang vor irgendwelchen schriftlichen Divisionsaufgaben gesessen habe und mich damit endlos gequält und die Kinder (wir haben Parterre gewohnt) haben bei schönstem Wetter an mein Fenster gepocht und gefragt, ob ich endlich spielen komme.


    Zum Glück hatte ich eine ganz liebe Klassenlehrerin und meine Eltern haben es irgendwann aufgegeben mich zu trietzen. Was soll ich sagen, der Spaß kam dann, als der Druck weg war. Ich habe ein gutes Abitur, ein gutes Ausbildungszeugnis und einen guten Studienabschluss gemacht.


    Spiel mit ihr Schule, mit ihren Puppen, lass sie den Puppenkindern was beibringen. Geht in die Bibliothek und vermittelt Spaß am Lesen. Spaß muss einfach beim Lernen dabei sein, denn wenn der fehlt, blockiert man total.


    Notfalls stell deine Tochter einfach ein Jahr zurück, sieh das nicht als persönliches scheitern. Sie ist vielleicht einfach noch nicht so weit.

  • Hobbypsychologie.


    :daumen
    Perfekt!!
    Besonders lächerlich finde ich dies:

    diese Äußerungen zeigen mir, wie wenig Ahnung Deine Fachleute oder Du von AD(H)S haben.


    Man fühlt sich dabei,als etwas besseres. Als jemand, der meint, AD(H)S Experte in diesem Bereich zu sein.
    Ein Zitat aus einem anderen Thread:
    Immerhin klappern "diese Eltern ja und sofort Pädagogen,Psychologen und Ärzte ab" (174)
    http://www.allein-erziehend.net/forum/beitrag76752-6.html (174)
    Passt genau!!!


    Das erinnert mich so an mich selbst als Kind. Ich konnte mich einfach nicht konzentrieren und hab dann einfach abgeschaltet. Träumerle, Zappelphillip, später dann Klassenclown; Schule war eine Qual für mich. Ich kann mich noch erinnern, wie ich stundenlang vor irgendwelchen schriftlichen Divisionsaufgaben gesessen habe und mich damit endlos gequält und die Kinder (wir haben Parterre gewohnt) haben bei schönstem Wetter an mein Fenster gepocht und gefragt, ob ich endlich spielen komme.


    Zum Glück hatte ich eine ganz liebe Klassenlehrerin und meine Eltern haben es irgendwann aufgegeben mich zu trietzen. Was soll ich sagen, der Spaß kam dann, als der Druck weg war. Ich habe ein gutes Abitur, ein gutes Ausbildungszeugnis und einen guten Studienabschluss gemacht.


    Genau (u.ä.wie :unbewältigte kindliche Traumata und Konflikte,reifungsbedingte Entwicklungsverzögerungen,Erziehungsprobleme.Bindungsschwäche,schulische Unter-und Überforderungen u.v.m.) ) so etwas meine ich in meinen Beiträgen ,aber das passt nicht in die Religion("Weltbild)"ADHS-Sekte hier.Es handelt sich genau genommen um eine Sammeldiagnose,die sehr verschiedene Ätiologien umfasst.Es zeigt sich wie blöd das Ganze ist, da es sich sich nur um eine Symptomenbeschreibung handelt.
    @ Mutti74!
    Sei froh,dass du nicht heute groß geworden bist, sonst würden solche Hobbypsychologen oder selbsternannte ADHS-Experten deinen Eltern empfehlen dich auf ADHS testen zu lassen und (ggf) Medikamentös zu behandeln. Anscheinend (bezüglich deiner Symptombeschreibung) hättest damals an einer sehr schwer ausgeprägten ADHS-Krankheit" gelitten, welche durch eine genetisch bedingten Transmitterstörung aufgrund eines Mangels an Botenstoffen an den Synapsen der Nervenschaltstellen im Gehirn verursacht wird. :D



    Verhemmte Dogma!

    "Aber wer einmal gelernt hat, Bewegungserscheinungen
    auf das Ganze des Seelenlebens zu beziehen, wird....
    immer von neuem über die Fülle der Zugänge zu
    Seelischem staunen, die sich ihm allenthalben
    eröffnen“


    (August Homburger)

  • @ Mutti74!
    Sei froh,dass du nicht heute groß geworden bist, sonst würden solche Hobbypsychologen oder selbsternannte ADHS-Experten deinen Eltern empfehlen dich auf ADHS testen zu lassen und (ggf) Medikamentös zu behandeln. Anscheinend (bezüglich deiner Symptombeschreibung) hättest damals an einer sehr schwer ausgeprägten ADHS-Krankheit" gelitten, welche durch eine genetisch bedingten Transmitterstörung aufgrund eines Mangels an Botenstoffen an den Synapsen der Nervenschaltstellen im Gehirn verursacht wird. :D

    Nun, ich bin zwar nicht Mutti74 , aber ich finde deinen Post echt krass.....Es kommt doch immer darauf an, wie Mütter damit umgehen und dass sie evt denken, sie machen etwas falsch, handeln falsch etc....sehen irgendwelche Krankheiten nicht.....beim Kind.


    Nun in der heutigen zeit, sind viele - sowohl Ärzte als AUCH Lehrer - mit der Diagnose ADS/ADHS SEHR schnell..!!!! DAS habe ich selbst erlebt.!


    Die Lehrerin in der 1. Klasse meines Sohnes fand es schon verwerflich, dass er nach dem 3. Tag in der Schule die Regeln noch nicht wußte...... :hae: - zur 3. Klasse wurde mir dann empfohlen, dass ich ihm, wenn das mit dem Gezappel nicht aufhört, ein Medikament geben solle, weil das einem Cousin auch soooooo gut geholfen hat.
    NEIN DANKE, ich habe immer gesagt, dass das in der Interaktion zwischen uns liegt.....UND so war es auch! ( er wurde nämlich zweimal "enthronisiert" ( auch Pschologie, nein ich bin keine Psychologin, aber ich habe Therapien hinter mir, viel gelesen, mich auseinander gesetzt mit versch. Themen und habe Empathie), und da alleinerz. mit sohn und dann noch Zwillingen, kann man doch schon sehen, wo das Problem dann lag - Zeit mit ihm!


    WARUM haben soviele das Gespür für ihre Kinder verloren und vorallem lassen sich soo verunsichern von Außenstehenden?


    Und was das Hobbypsychologentum angeht.....dann darf man halt so einen Post hier nicht reinschreiben und Frage stellen - dann geht man besser gleich zum Arzt oder besorgt sich Bücher darüber....viele schreiben von ihren Erfahrungen und weißt denn du, ob nicht vielleicht doch eine "wirkliche" Psychologin hier unter uns schreibt?

  • Hallo,


    langsames Lernen und langsames Erledigen der Hausaufgaben ist nicht akzeptabel seitens der 0815-Regelschule.


    Die Theorie ist freilich, dass die Kinder unterschiedliche Lerntempi haben.....nur wehe, Deines gehört zu den Langsamen...


    Dieser Druck, der aus der Schule kommt, was das mit dem Kind macht und mit einem selber....Wahnsinn..
    Da kommt spätestens in der Dritten der Gang zum Psycho....entweder weil das Kind bis dahin am Ende ist und damit Du als Eltern auch oder weil die Schule auf ne Diagnose besteht (indirekt natürlich!).


    Entweder Du bist in der Lage, mit dem Strom (hier: Lehrplan) zu schwimmen oder Du hast verloren.
    Die heutige Schulzeit hat so gar nix mehr mit unserer eigenen Schulzeit gemein.

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

  • Naja, der CP ist eben ein ganz harter Hund :-)


    OT
    Ehrlich gesagt verstehe ich die Blockade gegen jedwede Psychologie nicht (und Nein, ich habe auch noch keinen Psychologen gesehen, wo ich sagen würde: Wow, der hatz drauf).
    Aber man liest bzw. hat selbst im Verwandten/Bekanntenkreis ältere Personen bei denen damals "nicht so'n Riss" gemacht wurde. Und? Fühlen die sich im Erwachsenenalter zwangsläufig besser? Wenn es sich nicht rauswächst, dann wird es schlimmer, richtig schlimm. Das kann existenzbedrohend sein, in Bezug auf Beziehung, Familie, Beruf. Im "günstigsten" Fall bleibt man nur unter seinen Möglichkeiten.
    /OT


    ADHS-Diagnostik ist btw. immer eine Ausschlussprocedere, da man es nicht direkt nachweisen kann. D.h. das Kind wird abgeklopft, ob andere (nachweisbare) Probleme bestehen. Psychisch, Physisch, IQ, hört es richtig, sieht es richtg etc. Es gibt auch die hypoaktive ADS, bei der die Kinder nicht aufdrehen, sondern abschlaffen, aber dieselben Konzentrationsprobleme haben. Darauf wurde mein Sohn getestet, und immerhin kam man seinem Problem wenigstens annähernd auf die Spur. Uns, d.h. dem Lehrer und mir, hat es sehr geholfen, das festgestellt wurde das sein IQ total im Normalen liegt, weil er mal ganz schlaue Dinge gesagt hat und dann die einfachsten Dinge nicht verstehen und v.a. nicht ausführen konnte. Der Verdacht "nicht ganz helle" drängt sich einem nunmal auf. War dann vom Tisch. Das war nicht nur für mich eine Sicherheit, sondern v.a. wurde Herr Lehrer gefordert, das es mit einen Abheften in "D wie Doof" nicht getan ist, sondern er seine pädagogischen Muskeln spielen lassen musste.


    Es liegt eben in der Verantwortung der Eltern zu entscheiden, was das Gebot der Stunde ist, wie man eine Lösung erarbeitet.
    Nennt sich Sorgerecht.


    Btw.: Bei Sohn gab es das Theater im 1. Schuljahr auch. Ich kann nicht sagen, das er der Stern am Bildungshimmel ist, aber gerade die Rechtschreibung (er konnte nicht 2 Sätze korrekt abschreiben! ohne den Faden zu verlieren) ist absolut i.O. und er schreibt 2er, 3er, manchmal auch eine 1 in Deutsch, ohne jemals ein Buch, Comic, Bedienungsanleitung in die Hand zu nehmen. Er liest nicht mal das was auf Verpackungen steht, deshalb finde ich meine TK-Kost regelmäßig im Kühlschrank. Ich schätze das ist über die Jahre diffundiert, "geübt" hat er es nie direkt, wie auch bei einem Kind das eine Allergie gegen Bücher hat?
    Aber schulisch betrachtet: Was will man mehr :frag?


    @tanimami
    Da hast du leider Recht.

    Einmal editiert, zuletzt von butterblum ()

  • Einfach war es für mich sicher nicht. Zumal ich zu DDR-zeit zur Schule ging, da würde von den Kindern viel mehr Gehorsam und Disziplin verlangt als heute. Es gab aber auch viel weniger Elektronikspielzeug und Reizüberflutung. Hätte es eine Ritalin oder die Diagnose adhs gegeben, mit Sicherheit hätte ich beides erhalten. Zu einer Psychologin wurde ich geschickt und zwar von der Schule. Die bestimmte das damals. Sie machte aber lediglich einen IQ Test, nach 3 Sitzungen war das Thema durch.


    Ich wollte der TS einfach nur rüber bringen, dass zu viel Druck oft kontraproduktiv ist. Die hat sich aber -glaub ich- leider verabschiedet.

  • Ich kämpfe hier gerade mit der dritten Klasse - mein Sohn macht auch immer wieder streckenweise nicht mit - aber nicht ruhig, er macht dann stattdessen Blödsinn ..... und inzwischen weiß er wie man die Lehrerin ärgert .....


    Leider bestehen die Gespräche mit der Lehrerin hauptsächlich aus Anweisungen, was ich zu tun hätte, Anmerkungen meinerseits hält sie für für Ausreden einer unfähigen Mutter. Hilfe fürs Kind ist nicht nötig, wenn ich ihn nur genug bestrafen würde , wäre alles gut.


    Und ich müßte ihm das Fußball verbieten, weil das würde ihm ja so Spaß machen ..... ja, aber Kind übt gerade dort, das Verhalten in der Gruppe !


    Zusammenarbeit sieht anders aus, wie das weitergehen soll weiß ich auch nicht. Ich hol mir halt jetzt rundherum Hilfe was geht .....

    Das Leben passiert jetzt :rainbow: