Ein tiefer Tiefpunkt

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  • das Problem ist wohl, dass es mir nicht gut geht


    Liebe Romi,
    vielleicht schaust du mal weg von deinem Kind. Es läuft nicht immer perffekt und du musst deinem Kind nicht alles "Tolles" dieser welt bieten, damit es glücklich groß wird.


    Schau mal auf dich! Schau mal was DU möchtest für dich! Und schau mal ob Du nicht jemanden für DICH findest (Freundnin/Freund), der DIR gut tut! :knuddel
    Geht es dir gut, geht es deinem Kind gut!
    Und du tust sehr viel als Mutter, dass es so ist....nimm dir mal eine Pause, das schadet deinem Kind nicht.



    Wenn dein sohn keinen Anschluss findet, so ist das erstmal nicht weiter schlimm. Es gibt viele Kinder, die für sich selbst gerne alleine sind.

    Zitat

    Also: Er fühlt sich schon wohl, aber vielleicht ist es nicht gut für ihn?


    Ja er fühlt sich wohl und Punkt!


    So und nun kommst DU dran! :daumen:blume


    Liebe Grüße
    Tinchen

    Liebe Grüße Tinchen

    "Sacrificium Intellectus!"
    :-)
    "Ama et fac quod vis!"

  • Ich kann aber auch nicht sagen, ob es wirklich schlimm für ihn ist, wenn er so viel mit mir zusammen ist. Also: Er fühlt sich schon wohl, aber vielleicht ist es nicht gut für ihn?


    so richtig verstehe ich dich nicht. Dein Kind ist ein Kindergartenkind, also höchstens 6 Jahre alt, warum soll es nicht gut für ihn sein, viel mit seiner Mutter zusammen zu sein? Du gehst von deiner Stimmung aus, du möchtest mehr unter Leute, das solltest du aber nicht auf dein Kind übertragen. Natürlich gibt es Kinder, die anders aufwachsen und viel mehr mit anderen Kindern zusammen sind. Aber genauso gibt es auch Kinder, bei denen das eben nicht so ist, aus welchen Gründen auch immer.


    Wenn du etwas ändern möchtest, dann such du dir Bekanntschaften für dich oder gehe abends weg, wenn du kannst.


    Meine Kinder sind auch nicht die großen "Sich-Verabreder", aber sie sind damit zufrieden und waren eigentlich lieber mit mir zusammen als noch mit anderen in unserer freien Zeit. Ich habe immer gearbeitet und dann war nicht die Zeit, sich immer wieder am Nachmittag zu verabreden, manchmal ja, aber nicht ständig.


    Vielleicht suchst du dir einen Verein für deinen Sohn, wenn du meinst, dass er mehr unter Kinder sollte. (Aber meine Meinung: nach Kindergarten von 9-14 Uhr könnte es auch genug sein, da kann man den restlichen Tag auch ohne andere Kinder verbringen).

  • Ich danke euch erstmal für eure lieben Worte.
    Im Moment denke ich einfach wirklich auch zu negativ. Gestern trauerte ich auch darum, dass mein Sohn keinen Bruder oder Schwester hat. Ich sehe gerade nur, was ihm alles fehlt oder fehlen könnte und verliere den Überblick dabei, was berechtigte Sorge ist oder grundlose Angst ist.


    Danke euch,
    Romi


    Hallo Anne-liese,
    deshalb habe ich den Tagesablauf beschrieben, weil.. vielleicht ist es ja auch o.k. für ihn, wie es ist. (Er ist erst 4 geworden)
    Und es ist eher ein Problem von mir.

  • (Er ist erst 4 geworden)


    Mit grade 4 Jahren waren meine Kinder zwar im Kindergarten, aber dann bei mir. Auch als wir noch reihenhausmässig wohnten, waren sie nicht so viel mit anderen Kindern draußen. Im Garten schon und auch mit den Nachbarn, aber mehr Kinder waren da auch nicht. Und an Spielplatz war da ohne mich auch nicht zu denken.


    Ich kenne dich und dein Kind natürlich nicht, würde aber ganz fest davon ausgehen, dass es für grade 4jährige Kinder vollkommen ausreichend und gut ist, wenn sie nach einem Tag im Kindergarten mit ihrer Mutter die Zeit zu Hause, auf dem Spielplatz, unterwegs beim Einkauf verbringen usw. verbringen.


    Dennoch kann ich deinen Wunsch nach sozialen Kontakten verstehen, aber vielleicht kannst du das doch irgendwie angehen, Sport, Ehrenamt o.ä.

  • Hallo anne liese,


    ich meine ja auch nicht, dass er mit Dutzenden von Kindern spielen soll. Aber er ist Einzelkind, kann also ja nicht mit Geschwistern spielen. Einen Garten gibt es hier nicht. Er spielt also auch nicht mit nur einem Nachbarskind. Ich selbst wohne ja in keinem Reihenhaus. Hier in der Nachbarschaft spielen zwar auch Kinder draußen, aber (alle!) ohne Eltern, auch schon die Kleinen. Da kann und will ich meinen Sohn nicht alleine herunterlassen (es gibt hier eine Straße und ich wohne im 2. OG)
    Wenn mein Kind mit Geschwistern oder mit einem Nachbarskind im Garten spielen könnte, wäre ich glücklich und würde mir überhaupt keine Gedanken machen.


    Liebe Grüße,
    Romi

  • liebe romi,


    klar ist es schön, wenn man spielkamaraden hat. ich würde mir da aber nicht so viele sorgen machen wegen deinem kind. er geht ja jeden tag zur kita-zwar schilderst du, dass er nicht einen besten freund oder eine clique hat,aber dennoch ist er in der kita von menschen/kindern umgeben und ist somit bestandteil einer gruppe folglich sozialisiert er mit anderen (auf seine art). dass er nachmittags oft nur mit dir zeit verbringt, finde ich nicht schlimm. nach der kita hat er schon einen anstrengenden tag hinter sich und ein kind braucht, meiner meinung nach, nicht täglich ein "extra programm". vielleicht ist er ja auch froh nach der kita erst einmal zur ruhe kommen zu können.... und was du schilderst hat er ja auch das schwimmen z.b.


    ich denke eher, du sehnst dich nach mehr bekanntschaften.... aber wie du da handelt kannst, dazu hast du ja schon mehrere tipps bekommen.....


    wünsche dir viel energie!

  • Hallo Romi,


    ich glaube, Du solltest dringend etwas für DICH tun! Damit Du wieder zufriedener bist. Ich glaube nicht, dass Dein Kind leidet oder es schadet, wenn ihr viel zu zweit zusammen seid.


    Meine Maus geht zur TaMu und geht da nicht so wirklich gerne hin (allerdings auch erst seit 4 Monaten). Sie freut sich immer total, wenn Mama nicht zur Arbeit muss. Wir haben zwar jetzt das Glück, dass in unserem Haus auch eine Familie mit Kind wohnt und die beiden sich gut verstehen und ich die Eltern auch nett finde. Endlich mal ein glücklicher Zufall :D und ich hoffe, die bleiben da auch wohnen (da hatten wir bisher öfter Pech). Aber: Meine Maus ist nach so einem TaMu-Vormittag auch liebend gerne mit mir alleine und spielt nur mit Mama. Da bin ich dann eher die, die raus und unter Leute will. Ich versuche da, meinen Bedürfnissen und denen meiner Tochter gerecht zu werden. Ich habe aber z.B. Kinderturnen, Kleinkindschwimmen o.ä. aufgegeben bzw. nicht weiter eingeplant, weil ich weiß, dass es meine Maus mehr stressen würde als dass es ihr Spaß machen würde. Der reicht derzeit der Vormittag unter Kindern und hin und wieder mal am Nachmittag.


    Also: jedes Kind ist anders, das eine braucht mehr "Trubel", das andere ist mit Mama allein zufrieden. Trotzdem kannst Du ja versuchen, eine Kindergartenfreundschaft zu fördern, aber nicht weil Du meinst, dass es Deinem Kind sonst schadet.


    So, und nun überleg mal, was Du für Dich tun kannst, um zufriedener zu werden. Doch eine neue Wohnung suchen? Sport treiben? Mal wieder shoppen gehen?
    Wünsche Dir, dass Du diese Phase bald hinter Dir lassen kannst :blume

  • Romi, alle Beiträge und Themen von Dir zusammengefasst, wage ich mal zu behaupten, dass nicht Dein Kind Probleme mit dieser Situation hat (meine ist 3,5, und das Schönste für sie ist, bei MIR zu sein).
    Irgendwas macht Dich ziemlich unzufrieden und unglücklich, und ich weiß nicht, ob es wirklich nur Eure Wohnsituation oder das soziale Leben Deines Kindes ist.
    Möchtest Du nicht Du für Dich mal in eine Beratungsstelle gehen? Irgendwas liegt da im Argen...


    :knuddel Bri

  • Hallo Romi..


    also.. was soll ich sagen.. ich denke auch, dass du dir da um dein Kind zu viele Gedanken machst. Ich denke wenn er jeden Tag im Kindergarten ist und mit anderen Kindern spielt, dann hat er genügend soziale Kontakte zu anderen Kindern.
    Aber was dich selber betrifft, mach ich mir da Gedanken..Du...musst was tun, damit du mal raus kommst.. dich mit anderen austauschen kannst..
    Ich bin jetzt seit 2008 alleinerziehend. Am Anfang habe ich auch gedacht es ist sowas wie ein "Makel" und die Eltern der anderen Kinder im Kindergarten wollen mit mir nichts zu tun haben. Aber das ist nicht so, wirklich! Ich glaube, man strahlt da selbst was aus, dass die anderen Eltern dann eben auch nicht den ersten Schritt machen..
    Wir haben hier leider auch kaum Kontakte aus dem Kindergarten, die wir ausserhalb der Kitazeit pflegen. Aber das liegt einfach auch daran, dass mein Zwerg in der Woche aufgrund meiner Arbeit von morgens um kurz vor sieben bis nachmittags um 17 Uhr oder 17:30 im Kiga ist.. danach ist kaum Zeit zum spielen. Und auch die anderen Kinder, mit denen mein Sohn in der Kita hauptsächlich spielt sind eher lang im Kiga, so dass auch deren Eltern nach dem Kiga keine KInder mitnehmen.
    Ich selbst habe eine beste Freundin und noch ein paar so lockere.. wir sehen uns auch nur am Wochenende, weil sonst ja keine Zeit ist.. alle meine Freundinnen haben einen Mann/Partner.. MIR ist das manchmal komisch... die anderen finden aber überhaupt nichts dabei, dass ich alleine bin.. also .. nur MUT!


    Geh auf andere Menschen zu und guck was passiert!!

    ReitKUNST kommt von KÖNNEN, käme es von WOLLEN würde es ReitWULST heißen...
    Man sieht nur mit dem Herzen gut... das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!


  • Das einzige Mädchen, das mir einfällt, ist das Kind von der AE-Mutter. Ich müsste mal die Mutter fragen, ob der Opa, bei dem das Kind ja oft ist, Interesse hat, sich zu treffen.


    Das finde ich eine richtig gute Idee. Und vielleicht kann der Opa Dir ja auch etwas über den Ort und die Leute erzählen.


    Und über diese Leute kannst Du vielleicht andere kennen lernen, erfährst von irgendwelchen Gruppen und nach und nach bist Du dabei. :daumen

  • Hast du einen festen Spielplatz??
    Bei uns ist es so, dass wir jeden Tag denselben Spieli ansteuern! Erst habe ich gedacht, puh, wat muss dat langweilig für den Bengel sein aber Pustekuchen! Es kommen immer dieselben Kids mit ihren Müttern. Die Kinder haben sich angefreundet und wir Mütter/Väter quatschen mittlerweile auch über jeden Blödsinn! :D
    Und ganz für mich alleine mache ich auch was! Ich gehe zum Sport!! Ich brauche es wie die Luft zum atmen und mittlerweile mache ich es ohne schlechtes Gewissen. Es ist eine dreiviertel Std und für Shorty ist es OK!

  • Ich kenne das auch. Mein Sohn hats schwer gehabt freunde zu finden im Kindergarten. Im letzten Kindergartenjahr hatte er dann einen Freund und wollte auch immer nur was mit dem machen und wehe der war mal krank dann war das Drama groß. Ich hatte damals auch keinen Anschluss und hab mich verrückt gemacht. Jetzt ist er in der 2. Klasse und kann sich vor Verabredungen nicht mehr retten. Das kam irgendwann von selber. Mit den meisten Müttern hab ich guten Kontakt und die sind auch verheiratet und haben ein Haus aber was solls.


    Gibts bei dir vielleicht Kinderturnen? Das hat mich aus der isolation geholt.
    Das mit dem Opa ist doch eine Gute idee, versuch es mal.
    Aber mach dich nicht so verrückt, er ist erst 4 Jahre alt, das wir alles noch!

  • Aber mach dich nicht so verrückt, er ist erst 4 Jahre alt, das wir alles noch!

    Ja :daumen Und mit Schulbeginn wird alles nochmal ganz anders.

  • Liebe Romi,
    hey kopf hoch! Das wird! Ich kann dich sehr gut verstehen, als AE ist man manchmal scheusslich allein.
    Mach dir mal keinen Kopf wegen deinem Kind, das ist ganz normal, Freunde finden ist nicht so einfach, und er soll das ja auch lernen! Er schafft das!! In dem Alter war mein Kind auch viel bei/mit mir. Kinderturnen? das hat meiner von 2-6 Jahren gemacht, jede Woche, war klasse, auch für mich.


    Kümmer dich um Dich! Was mir in meinem Alleinsein oft geholfen hat/hilft ist ein dickes Buch. Und damit kuschel ich mich ins Bett. Oder ich seh mir die Männer der anderen Mütter an und frag mich: wollte ich mit dem...? Und eigentlich bin ich dann immer froh, dass ich den Ehestress/die 'Paarprobleme', Diskussionen um jeden Mist nicht hab...
    Wo wohnst du denn? Ich kenne dich nicht persönlich, aber deine Postings hier haben mir schon viel gegeben. Danke Dir dafür! Sei ganz fest gedrückt von mir! :troest

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    keks3


    life is a tale told by an idiot, full of sound and fury, signifying nothing (shakespeare)
    'Does anybody remember laughter?' (R.P.)

  • Hallo,


    ich wollte abschließend zum Thema noch schreiben:
    Heute war der Tag einfach und schön. Wir haben uns mit einer anderen Mutter mit Kind (wir kennen uns aus dem Geburtsvorbereigungskurs)
    auf einem Spielplatz getroffen. Die Kinder haben vier Stunden zusammen gespielt, auch mit anderen Kindern, die auf dem Spielplatz waren. Die beiden kamen nur, wenn sie etwas trinken oder essen wollten.
    Das war entspannend. Es kann so einfach sein.
    Noch bevor wir den Spielplatz verließen und uns verabschiedet hatten, sagte mein Kind zu mir: Mama, spielst du mit mir zu Hause? Mama, ich möchte sofort, wenn wir zu Hause sind, mit dir spielen.....


    Zu der Beratungsstelle: Ich gehe zu einer, allerdings nur sporadisch, aus zeitlichen Gründen.


    Liebe Grüße,


    Romi

  • hallo Romi, habs jetzt erst gelesen...mir fehlt die zeit regelmäßig reinzuschauen


    ich kenn dich ja nun schon ein wenig persönlich...kann dich voll und ganz verstehen


    ich überlege des öfteren, nach der Arbeit direkt bei dir vorbeizufahren, hab aber Angst dich zu stören oder so.
    Kann es aber leider nur spontan entscheiden, da ich manchmal nach der Arbeit einfach nur platt bin und dann echt keine Lust mehr habe irgendwohin zu gehen.
    ich muss ja bis 16 Uhr arbeiten und wäre dann gegen 16:30 bei dir, dann könnten die kinder noch 1-2 Stündchen zusammen spielen.


    was das Kontakte knüpfen angeht, geht es mir genauso....es klappt einfach nicht. Ich habe immer noch kein soziales netzwerk.
    Wir telefonieren später noch ok?

  • Ich tu mich auch schwer damit Kontakte zu knüpfen. Habe zwei Freundinnen die ich eher selten sehe und das war es auch schon.
    Meinen Zwerg fällt es leichter Anschluss zu finden und es waren schon 2 Kinder aus seiner KiGa Gruppe zum Spielen hier. Mein Sohn fragt immer mal wieder ob wir nicht xy oder ab zum spielen einladen können.
    Hier in der Nachbarschaft geht es über ein Grüßen meiner Nachbarn nicht hinaus.


    Bleib am Ball. Lade mit deinem Sohn zusammen Kinder aus seiner Gruppe mit denen er sich besonders gut versteht zum Spielen zu euch ein. Daraus erfolgen meist Gegeneinladungen und wenn alles gut geht kommt man auch mit den Eltern in Kontakt.