Beiträge von pflaume

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    Ich würde auf jeden Fall Anzeige erstatten - Luchsie hat das passend begründet!


    Wegen Umgang würde ich die Weigerung der Kinder ernst nehmen - die Situation ist noch sehr frisch und immerhin haben die Kinder miterlebt, wie ihr Vater seine Mutter anscheinend nicht wenig geschlagen hat. Ich würde sie unter diesen Umständen nicht zum nächsten Umgang zwingen. Anzeige machen, abwarten, was mit Polizei passiert, Termin bei Erziehungsberatungsstelle o.ä., mit Kindern reden und ihnen gut zureden, dass ihr Vater dafür wird gerade stehen müssen, aber er daraus lernen wird. Ziel sollte sein, dass nach einer Phase der Beruhigung der Umgang normal fortgesetzt wird. Das als mein "Laien-Tipp".


    Die Erziehungsberatungsstelle kann da sicherlich professionelle Tipps geben.

    Ich bin auch verwundert über die Forderung des Kindergartens :hae: Eigentlich wird heute gesagt, dass der Impuls vom Kind kommen soll, dass es Töpfchen/ Toilette benutzen will. Die Eltern sollen dann motivierend und helfend unterstützen, aber nicht drängen, wenn das Kind noch nicht so weit ist. Möglicherweise hat Dein Kind noch gar nicht die Kontrolle über die betreffenden Muskeln. Ich würde das mal vorsichtig beim Kindergarten nachfragen...


    Auch wenn meine Eltern sagen, dass wir früher viel früher trocken waren, z.B. schon mit knapp 1 Jahr - keine Ahnung, wie die das gemacht haben. Aber soweit ich weiß, sind die Zeiten, zu denen man Kind zu festen Zeiten aufs Töpfchen setzt, heute vorbei. Entspricht wohl dem, was Surenity geschrieben hat.


    Luchsie
    Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es heute in Deutschland noch einen Kindergarten gibt, bei dem als Strafe eingesetzt wird, dass es kein Mittagessen gibt. Sollte man auch meinen, dass die Zeiten vorbei sind. Aber die Erzieherin ist jetzt auch an burnout erkrankt :kopf Besser so für Kinder und Eltern.

    Hallo zusammen,


    ein guter Freund von mir hat eine Tochter (4), die bei ihm lebt. Sie hat alle 2 Wochen für einen halben Tag Umgang mit der KM. Nun ist Tochterkind seit letztem Umgang völlig verstört und hat Angst, dass ihr Papa nicht wiederkommen würde, wenn er weggeht. Tochterkind sagt, KM hätte gesagt, wenn Papa weggeht, würde er nicht wiederkommen. Es gab sonst nichts, was diese Angst begründen könnte, wir haben rauf und runter überlegt.


    Das Verhältnis zwischen meinem Freund und KM ist nicht gut, aber Umgang regelmäßig, wenn auch wenig. KM sagte, sie hätte sowas nicht gesagt.


    Wir wissen, dass man in dem Alter nicht alles für "bare Münze" nehmen darf, was ein Kind so erzählt. Aber sowas? Kind ist total verunsichert und hat große Verlustängste. Haltet Ihr es für möglich, dass sich Kind in dem Alter sowas ausdenkt? Mein Freund meint, da muss etwas gewesen sein.


    Ich würde gerne Eure Meinung oder Erfahrung hören! Ich wusste leider keinen schlauen Rat, möchte meinen Freund aber ungern so hängen lassen. :thanks:


    LG Pflaume

    Ich würde mich auch der Idee von Monsterkrümel anschließen. Und bei den Unternehmungen gemeinsam entscheiden, was Ihr machen wollt und wie teuer die Unternehmung ist. Er weiß ja, dass es bei Dir finanziell knapp ist. Wenn er dann wert darauf legt, etwas mit Dir zu unternehmen, was Du Dir nicht leisten kannst, dann muss er eben zahlen. Du musst lernen, das nicht als "aushalten" anzunehmen. Die Situation ist halt so. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du bald von Hartz IV wegkommst: dann hast Du im Zweifel etwas mehr Geld und ein besseres Gefühl.


    Seid Ihr denn bildungsmäßig ungefähr ein Niveau? Falls nicht, ist meine Erfahrung, dass zu unterschiedliches Bildungsniveau und großer Einkommensunterschied auf Dauer nicht gut sind für eine Beziehung.


    Ihr werdet einen Weg finden :sonne


    LG Pflaume

    Fahrrad mit Bundeswehrrucksack auf dem Rücken und Kind im Kindersitz stelle ich mir sehr schwierig vor. Da sieht das Kind doch gar nichts mehr, oder? Je nachdem, wie Kind drauf ist, wäre vielleicht eine Tandemstange oder ein Nachläufer etwas für Euch? Gibt es für erschwingliches Geld über Kleinanzeigen. Und Du hättest Deinen Gepäckträger frei, um Packtaschen an die Seite zu hängen. Setzt aber voraus, dass Kind auf dem Fahrrad, das anhängt, eine gewisse Zeit durchhält. Du wirst einschätzen können, ob es für Euch in Frage kommt.


    Mit dem Buggy: ich habe auch so ein Exemplar, die mit 4 noch gerne im Buggy sitzt, wenn der Fußweg zu weit ist. Ja, das gibt mitunter blöde Blicke, aber mir ist das egal. Sollen sich an die eigene Nase fassen: wie viele nutzen das Auto, weil sie zu faul sind, zu Fuß zu gehen oder Rad zu fahren :brille

    Tja, zwingen kannst Du ihn wohl nicht, wie schon einige geschrieben haben. Sehr unschön, passt in die Kategorie "Rechte für Väter, aber keine Pflichten bitte". Ist ja auch unbequem, dann Urlaub nehmen zu müssen. Wie es Kind und Mutter dabei geht, ist egal.


    Ich würde nicht weiter fragen, sondern Alternativen suchen. Ich weiß ja nicht, was für eine OP das ist, aber das Heben kannst Du in der Zeit ja arg einschränken: vorher Großeinkauf machen, damit Du in der Zeit keine schweren Sachen in die Wohnung schleppen musst. Oder bei Einkäufen Nachbarn bitten. Wickeln auf dem Boden erspart das Heben auf den Wickeltisch. Kinderwagen/ Buggy: vielleicht klettert Kind in der Zeit mit Hilfe von Dir alleine rein?


    Eine Haushaltshilfe über die Krankenkasse wäre sicherlich gut. Hast Du Familie oder Freunde, die aushelfen können?


    Je nachdem, welche OP ansteht, kannst Du das auch alleine schaffen. Alles Gute! :winken:

    Ich würde Dir auch raten, die Stunden zu reduzieren oder eine Haushaltshilfe zu nehmen.


    Zudem auf jeden Fall: Ansprüche herunterschrauen, insbesondere an den Haushalt. Es soll Leute geben, die regelmäßig Fenster putzen. Das gibt es bei mir 1-2 x im Jahr. Na und? Gibt Dinge, die wichtiger sind.


    Ansonsten kann ich für mich sagen: ich habe oft das schlechte Gewissen, zu wenig Zeit für meine Tochter zu haben. Daran arbeite ich auch noch. Haushaltshilfe ist leider finanziell nicht drin, die würde mir auch Entlastung bringen.


    Kur ist auch eine gute Idee, aber der Alltag kommt danach wieder und bedarf trotzdem der Strucktur. Ich glaube nicht, dass die Chanchen auf eine Kur so schlecht sind. Da könnest Du Dich nochmal näher erkundigen.


    Alles Gute :winken:

    Beruhigend zu lesen, dass es anscheinend mehreren so geht wie mir. Arbeit, Kind, Haushalt - abends bin ich so platt, dass ich froh bin, meine Ruhe zu haben. Meist habe ich noch nicht mal Lust zu telefonieren. Und zumeist steht noch Papierkram oder sowas an, was mit Kind zusammen nicht geht.


    Ich vermisse keine Partnerschaft, bereue die Trennung nicht. Würde mich aber auch einer neuen Partnerschaft nicht verschließen, wenn der richtige kommt. Aber die Gelegenheit, jemanden kennen zu lernen, ist gleich null. Und wenn ich mit meiner Maus unterwegs bin und von anderen gesehen werde, sieht man uns ja nicht an, dass ich alleinerziehend bin - Papa könnnte ja auch arbeiten oder sonstwas sein. Selbst wenn ich suchen wollte, ich wüsste gar nicht wo und wie :hae: Und welcher Mann lässt sich auf eine unflexible alleinerziehende Frau ein, die berufstätig ist und zudem noch regelmäßig Stress mit dem KV hat?


    Also werden die Abende vorerst so bleiben -auch okay, und schön, dass man hier Gleichgesinnte trifft :winken:

    Hallo zusammen,


    ich überlege, für meine Tochter und mich eine Tandemstange fürs Fahrrad anzuschaffen. Sie ist 4 Jahre und kann schon alleine fahren, aber macht recht schnell schlapp. Für den Fall könnte ich sie einfach abschleppen :D


    Hat jemand von Euch Erfahrung damit und wenn ja, mit welcher? Wie fährt sich das im Gespann? Ich stelle es mir etwas wackelig vor, aber mit 15kg-Kind im Kindersitz auf dem Fahrrad ist das Fahrgefühl auch wackelig.


    Freue mich auf Eure Erfahrungen und Tipps!


    LG Pflaume

    Hallo,


    wie die Kinderbetreuung läuft, ist schwer zu sagen: hängt von den Kindern ab, ob die Vorerfahrungen mit Betreuung haben, ob ein guter Draht zu den Erziehern besteht und anderes. Die Erzieher dort sind Profis, die haben alle 3 Wochen einen kompletten Wechsel der betreuten Kinder. Bei uns war es die ersten Tage echt Horror: die gesamte Gruppe von Kindern (meine war 3) am Weinen. O weia, dachte ich...und raus. Ich bin gut damit gefahren, den Erziehern zu erzählen, wie man meiner Maus den Abschied leichter machen kann, man weiß ja, wie sein Kind "tickt". Nach ein paar Tagen war der Spuk vorbei und es klappte gut. Bis dahin muss man da durch. Ich habe kein Kind erlebt, das "einfach so" dageblieben ist. Kein Wunder, ist ja alles neu.


    Wie schnell Du einen Platz kriegst, ist unterschiedlich: es gibt Kliniken, da gibt es einen Vorlauf von über 6 Monaten, anderere haben kurzfristig freie Plätze, weil nicht so beliebt. Das muss aber nicht heißen, dass die schlecht sind.


    Das mit den Keimen ist so eine Sache: viele Kinder, viele Erwachsene von überall her und alle Keime mischen sich. Man kann Glück haben, man kann Pech haben. Wir hatten leider Pech :kotz


    Lass Dich drauf ein, rechne damit, dass nicht alles perfekt läuft. Aber allein die Tatsache, aus dem sozialen Umfeld raus, Abstand vom Alltag, Betreuung für die Kinder, ein wenig Zeit für Dich, der Haushalt wird übernommen, das Essen wird gekocht: Mir hat es, obwohl Kind krank wurde und ich dann keine Anwendungen wahrnehmen konnte, insgesamt gut getan!


    Alles Gute! :winken:

    @ Romi



    Nein, das auf dem Hof spielen war nebenbei, während Nachbarn (Erwachsene) schon am Tisch saßen und quatschten, Mann war schon am Grillen. Kinder kamen dann aus Garten zu uns auf den Hof, bis sie zum Essen gerufen wurden.



    Ja, ich hätte auch lieber eine Zeit vereinbart, aber das war schon in der Vergangenheit immer schwierig. Die Familie lebt ohne feste Zeiten, so wie es halt kommt. Sie sind nett, aber etwas unstrukturiert :crazy

    @ Lucca


    So ein Exemplar von KV habe ich auch... Immerhin zahlt er, nachdem er sich weigerte und ich einen Anwalt eingeschaltet habe. Über Anwälte haben wir uns dann geeinigt. Er meint heute noch, dass er ja freiwillig und großzügig zahlt :crazy



    Ich meine auch, dass das, was über Düsseldorfer Tabelle hinausgeht, nicht einklagbar ist, auch wenn KV mehr verdient und mehr zahlen könnte. Ich habe es jedenfalls noch nie gehört.

    Ich würde das mal durchrechnen lassen - vom Jugendamt oder vom Anwalt. Kindergartenkosten zählen nicht zum normalen Unterhalt, Schwimmkurs schon... Der Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle deckt den Mindestbedarf ab - der ist ganz schnell aufgebraucht, wenn Schwimmkurs, neuer Kindersitz oder ähnliches anfallen. Der Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle steht Deinen Kindern zu - das hat nichts mit "Hemd-ausziehen" zu tun! :wink