Der countdown läuft und die Panik wächst

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  • Guten Morgen Ihr lieben und alles liebe zum Muttertag!!!!!


    Miir ist gerade danach einmal meine Ängste und Sorgen los zu werden!!!!


    Ich bin jetzt knapp in der 35. SSW, bis zum Geburtstermin sind es nur noch 44 Tage. Und mit jedem Tag weniger wächst in mir die Angst. Es treten plötzlich Fragen auf, ob ich eine gute Mutter sein werde ob ich allein dieser Herausforderung gewachsen bin.


    Ich hatte bis jetzt ein recht sorgenfreies Leben! Klar, so kleine Probleme hat jeder, aber diese konnte ich gut bewältigen. Mußte mich immer nur um mich kümmern, konnte in den Tag hinein leben und finanziell kam ich immer gut über die Runden.
    Doch jetzt hab ich das Gefühl, ds sich mein komplettes Leben um 180 Grad ändert! Plötzlich habe ich für einen kleinen Zwerg Verantwortung.
    Diese Schwangerschaft war nicht geplant und hat mich sehr überrascht. Doch ich habe sehr schnell Gefallen daran gefunden. Doch nach der Trennung mit dem Vater ist für mich eine Welt zusammen gebrochen. Aber diese habe ich mir nach ein paar Wochen wieder aufgebaut.
    Ich rede mir immer wieder ein, daß ich das schaffen werde, schließlich gibt es genug Frauen in der gleichen Situation und schaffen es auch, aber was wenn nicht??? Diese Angst steigt jeden Tag mehr. Und leider nimmt sie mir jeden Tag etwas mehr von meiner Freude.
    Versteht mich nicht falsch, ich liebe diesen kleinen Stinker in mir jetzt schon so sehr, aber was, wenn ich ihm ne schlechte Mutter bin und ihm nichts bieten kann? Der Gedanke macht mich ganz verrückt.
    Na ja, ich hab wohl keine andere Wahl und muß stark sein für meinen Zwerg!!!
    Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag.
    Lieben Gruß MIMI

  • Hallo mimi,


    Ich glaub diese Angst hat jeder.


    Ich hatte sie auch.


    Aber auch ich habe mir immer gesagt, ich schaffe es. Und ich habe es geschafft.


    BITTE red dir nicht das du vielleicht eine schlechte Mutter sein könntest.


    Jeder wächst in die Mutterrolle rein. DU AUCH!!!!!!


    Klar der Anfang ist schwer, aber auch du wirst es schaffen. Glaub nur daran.


    LG Patricia

  • hi mimi,


    ich bin mir sicher,
    das das Kind weit mehr daran hat eine Mutter zu haben die ihm zeit / Aufmerksamkeit und Liebe schenkt,
    als ganz viel Matteriellen Plunder aber keine Liebe/Zeit/Aufmerksamkeit.


    Das ist doch das wichtigste was das Kind braucht :


    Liebe
    Nähe
    Aufmerksamkeit
    Zeit für das Kind



    Ich denke du wirst eher als gute Mutter laufen -
    materielles wird dein Kind nur brauchen wenn es als Ersatz für Liebe her halten muss. Kinder sind eigentlich so genügsam - wenn man sie nicht in eine andere Richtung drängt.
    Mein Sohn liebt es mit Wäscheklammern zu spielen, dafür läßt er in aller Regel all seine anderen Spielsachen stehen und liegen.


    und ganz sicher auch Ihr 2 werdet wenn du willst/ihr wollt wieder einen Partner finden.
    Ich bin ganz sicher nicht der einzige Mann auf diesem Planeten der alleinerziehend ist und eine Partnerin mit Kind/Kindern (oder auch ne grad schwangere Frau) als "neue" sucht


    wobei ich mit dem "sucht" nicht wirklich das treffe was ich ausdrücken will ...

    Suche nette Menschen um nicht gefangener zu werden

  • Hallo mimi,


    diese Ängste hatte ich in der Schwangerschaft auch. Ich glaube sie sind relativ normal.


    Wenn ich so lese, was du schreibst, bin ich überzeugt davon, dass du eine gute Mutter sein wirst - schon bist. Denn gerade diese Ängste und das zweifeln zeigen, dass du dir Sorgen machst, dass du auch deine Situation und dein Verhalten reflektierst.


    Du wirst sicher nicht immer alles "richtig" machen, wie auch. Das kann keiner. Wichtig ist nur, dass du dein Bestes gibst und es dir immer bewußt ist wieso du etwas tust oder auch nicht tust. Und gerade durch deine Zweifel zeigt sich, dass das schon jetzt der Fall ist.


    Weißt du, ich liege noch heute manchmal im Bett und frage mich, ob ich eine gute Mutter bin (mein Kleiner ist jetzt 6). Ich mache nicht alles "richtig" - sicher nicht, aber dem Kleinen geht es gut und er entwickelt sich so langsam zu einem selbständigen Wesen. Das ist doch das Ziel. Unsere Kinder sollen doch wachsen, selbständig werden und irgendwann auf eigenen Beinen stehen können. Deine Rolle dabei ist, deinem Kind dabei zu helfen und es zu unterstützen auf diesem Weg.


    Das schaffst du durch
    Liebe (die ist doch da)
    Aufmerksamkeit (das bist du auch)
    Wärme (sehe ich in deinen Worten auch)


    und Konsequenz - klare Regeln


    und natürlich viel Zeit...

    "Wo immer ich auch wandere,
    welchen Ort ich auch
    Heimat nenne,
    mein Reichtum liegt in
    meinem Herzen,
    in Allem, was ich erfuhr,
    und im wahren Traum
    meiner Seele."


    R. Blum

  • Hallo!


    Erst einmal :respekt , dass du dich für das Kind entschieden hast. Wie schwer das sein kann weiß ich aus eigener Erfahrung.


    Das du Angst hast ist normal und verständlich. Ja, das Leben ändert sich um 180 Grad aber genau darin liegt auch eine große Chance. Nämlich die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachen und neue Perspektiven jeglicher Art zu entdecken.


    Es wird schwere und gute Tage geben. Mutter zu sein ist oft ein Bungeejumping der Gefühle. Alles liegt manchmal sehr dicht nebeneinander.


    Sei von hier aus versichert: Du bist nicht allein!


    Gibt es Familie/Freunde die dich unterstützen?


    Wer geht mit dir in Klinik?


    (Wird es ein Junge oder ein Mädchen?)


    Fragen über Fragen...


    Von hier aus erstmal ganz viel Kraft. Ich bin sicher du schaffst es. :troest


    Liebe Grüße
    Tine1974

    Früher hatte ich drei Theorien über Kinder. Heute habe ich drei Kinder und keine Theorie.


    Das letzte Kind hat ein Fell.

  • Vielen Dank für die schnellen Antworten!!!
    Es ist schön zu wissen, das wildfremde Menschen an einen glauben!!!
    Meine Familie steht zu mir und hilft mir so gut es geht (da der Vater daran kein Interesse hat).
    Wer mit in die KLinik kommt???? Gute Frage!! Alle meine Freunde müssen arbeiten(wenn es nicht gerade in der NAcht los geht), ich habe also keine Ahnung!!! Aber was solls, das werde ich auch noch allein schaffen.
    Nochmals vielen lieben dank an euch

  • Hallo mimi, ich kann dir sehr gut nach empfinden. Bin in der gleichen Situation wie du. Und mir geht auch tierrisch die Muffe. Ich habe zwar schon ein Kind ( 9 Jahre), aber da sind noch zusätzlich die Sorgen, wie es klappt mit dem Baby und meinem Großen.
    Ich denke, du schaffst es genau so wie die anderen Frauen alle, die auch in der Situation waren und sind. Glaub an dich. :troest

  • mimi & tiffi


    macht euch mal nicht zu viele Sorgen. Ihr seid perfekt für eure Kinder wie ihr seid - sonst wären sie euch nicht geschenkt und anvertraut worden! Wie alles hat auch das seinen Sinn im Leben, vergesst das nicht.


    Kinder haben eigentlich keine großen Ansprüche, solange ihr Bedarf an Liebe, Nähe und Nahrung gestillt ist. Kein Kind braucht ein mit Spielzeug überfülltes KiZi und einen Schrank voller Markenklamotten. Eine liebende Mutter (oder Vater), die sich Zeit nimmt, die mitspielt und ein Buch vorliest, ist viel wichtiger.
    Macht euch ja keinen Kopf wenn ihr es anfangs nicht schafft, Kind zu versorgen und die Wohnung tipp-topp in Ordnung zu halten. Besser: in den Pausen schlafen, allen Schlaf nachholen, der euch nachts verloren geht. Die Waschmaschine wäscht auch ohne dass ihr daneben steht!


    Tiffi


    dein großes Kind ist jetzt schon neun,, damit recht selbständig. Beziehe es mit ein, lass es Strampler aussuchen oder (später) das Fläschchen geben. Wenn du eine Mama-Großes-Kind-Zeit pro Tag einbaust, gibt's auch keine Eifersucht. Mein Großer war damals 4,5, der hat das so gut verkraftet, nicht mehr nur im Mittelpunkt zu stehen.


    Ich habe übrigens beide Kinder ohne Begleitung entbunden. Es war ok, die Hebammen haben sich ganz gut gekümmert. Hingebracht hat mich der Krankentransport (Schein vom Arzt ausstellen lassen!), rückgebracht auch. War absolut kein Thema.
    Vielleicht konnte ich mich auch so besser entspannen und gehen lassen, wenn nötig, weil ich nie daran denken musste, dass ich mich nicht vor irgendwem gehen lassen darf. Die Hebammen und der Arzt waren mir egal, die sehen das jeden Tag.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Hey mimi, :wink


    es ist schon alles gesagt worden. Möchte Dir nur noch versichern, daß Dein Leben sich zwar komplett ändern wird, aber wenn Dein Kind erstmal auf der Welt ist, wirst Du erleben, wie sehr man so einen kleinen Menschen liebt :love und wie egal einem dadurch eine Menge Dinge sind, die man vorher für sich so nie akzeptiert hätte.


    Zitat

    Original von mimi


    Wer mit in die KLinik kommt???? Gute Frage!! Alle meine Freunde müssen arbeiten(wenn es nicht gerade in der NAcht los geht), ich habe also keine Ahnung!!! Aber was solls, das werde ich auch noch allein schaffen.


    Ich war auch alleine bei der Entbindung. Das geht schon. :troest Mir hat es nicht allzuviel ausgemacht. Und wenn ich grad lese, was Kaj schreibt, muß ich zustimmen. Ich habe mich dadurch, daß niemand dabei war, viel besser fallen lassen können.

    Einmal editiert, zuletzt von Leeloo ()

  • Mach dir keine Sorgen, das Leben ändert sich wirklich aber es wird wunderschön werden wenn dein Engel erst mal da ist!!!


    Ich war bei der Geburt zwar nicht alleine, aber davon habe ich gar nichts mitbekommen.
    Ich weiß nicht wie ich das am besten beschreiben kann, aber irgendwie denkst du dann an gar nichts,
    das Zeitgefühl ist auch völlig daneben und nach der Geburt bist du so glücklich und stolz dein Kind in den Armen zu halten!! :schnuller

  • :wink
    Hallo Mimi...


    Ach ich kann dich voll verstehen, mir geht es im Moment genauso wie dir, ich frage mich auch sehr oft, ob ich das schaffen werde, wie ich mit dem kleinen umgehen soll etc ....


    Aber dann denke ich immer Hey, niemand der zum ersten mal Mutter wird ob mit 15, 20 oder 30 weis besser bescheid als wir, denn keiner hatte ja vorher schonmal erfahrungen mit einem EIGENEN Kind gemacht, jeder musste erstmal in die Situation hinein wachsen und sich mit der Aufgabe zurechtfinden!


    Klar wir sind alleine evtl ist es dann etwas schwerer...


    Aber ich denke die wichtigsten Sachen wie LIEBE, GEBORGENHEIT etc können wir den kleinen auch so genug geben , dazu bedarf es keinen Vater...


    Und wir werden bestimmt ganz tolle Mütter werden, da mache ich mir keine Sorgen... Die Kinder werden es sehr, sehr gut bei uns haben ;)


    Wünsche dir noch ne ganz schöne restschwangerschaft und ganz viel Glück für die Geburt!


    :knuddel


    Liebe Grüße Julia

  • die gleichen fragen hatte ich vor der ankunft meiner tochter auch, genauso bedenken, ob ich es mit ihr allein schaffen werde etc...


    und was ist passiert? sie ist mittlerweile 3, wir habe es bis jetzt ganz gut geschafft und es hat sich natürlich auch eine menge geändert.


    früher ging ich viel aus, trug nur edelklamotten und verreiste gerne. das habe ich alles zur genüge gehabt. heute machen wir es uns eher im kleinen kreis gemütlich, ich trage nur noch klamotten die in erster linie komfortabel sind (nur für wichtige termine werfe ich mich noch in schale), ich koche für uns beide zuhause (aber manchmal gehen wir auch essen) und freue mich über meine tochter und deren gedanken, ideen, fortschritte etc...


    meine nächsten ängste sind dann: wie wird das erst, wenn sie in die schule geht? ohje, schaffe ich das, jeden tag so früh aufzustehen, damit sie wirklich pünktlich dort ist? wird sie jemals alleine den schulweg gehen können, ohne sofort gekidnappt zu werden? usw.usf.


    aber ich denke, wenn es dann soweit ist, dann muss man erkennen, dass man sich zu ca. 80 % unnötige sorgen gemacht hat.


    also, mach dir nicht allzu viele gedanken, du schaffst es bestimmt!!! und ich drücke dir die daumen :daumen :daumen