Der ewige kinderwunsch

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  • Das Risiko "Mensch" hättest du beim Co-parentaring ebenfalls... Aus dem Bauch heraus würde ich sagen sagen, dass es in solchen Beziehungskonstellationen noch höher ist. Ich rede explizit nicht von Regenbogenkonstellationen (das ist kein Co-parentaring)... Ich war verwundert, dass das hier überhaupt auftaucht. Deshalb nochmal zur Sicherheit : Co-parents sind biologische Eltern, die aber keine Liebesbeziehung führen.

    Und jetzt mal die soziologische Brille : Liebe ist etwas, das der Soziologie Rätsel aufgibt, denn sie setzt bestimmte Gesetze von Beziehungsgeflechten außer Kraft u. a. Die Reziprozität. Wenn man also ein Beziehungsgeflecht, ohne diesen stabilisierenden Faktor der Liebe denkt, würde die Soziologie mutmaßlich zu dem Schluss kommen, dass das auf Dauer nicht funktionieren kann🤷‍♀️.

    Das es das nicht nur bei Regenbogenfamilien gibt ist mir klar. Aber es gibt da. Kombination 1 ein Schwules und ein lesbisches Paar wünschen sich ein Kind und entscheiden es zusammen zu bekommen. Kombination 2 eine lesbische Frau bekommt ein Kind mit ihrem besten Hetrokumpel . Aber das nur am Rande.


    Es ist schön das du Familien hast und alle mit einbinden kannst. Aber du musst bedenken es kann immer was passieren.


    Und zum Thema Kindesunterhalt. Es ist etwas was dem Kind zu steht und nicht dir.

  • Ich habe letztes Jahr meine Mutter zu uns in die Nähe geholt.
    Sie kam alleine (trotz gutem Freundedskreis) nicht mehr gut zurecht.


    Aber, sie wohnt weit genug weg, dass sie uns nicht "auf die Nerven" fällt und nah genug, dass ich in 10 Minuten im Notfall bei ihr bin. Ich gehe mit ihr einkaufen, fahre sie zu den Arztterminen u.s.w., aber pflegen im klassichens Sinne würde ich sie nicht. Dafür gibt es Profis.
    Es war auch vorher mit meinen Kindern besprochen, dass sie mich auch mal entlasten.


    Die letzten 25 Jahre habe ich mich um die Kinder gekümmert und auf viel vertichtet. Ich will nicht die nächsten 20 Jahre mich um meine Mutter kümern, um dann festzustellen ,dass nun ich zu alt und krank bin, um mein Leben zu leben. Also auch mal spontane Reisen zu machen, das zu tun ,was mir gefällt und keine Rücksicht auf alles mögliche nehmen zu müssen.


    Ich denke man muss einfach sein eigenes Gleichgewicht zwischen den eigenen Lebenplanungen und den Erwartungen anderer finden.


    Jetzt schon zu sagen ,dass man 2 Kinder will ,damit die das später mit der Pflege leichter haben, fände ich sehr schwierig. Meine Kinder sollen sich ihr Leben aufbauen und es so leben, wie sie es möchten und nicht mit dem Wissen im Nacken leben müssen "irgendwann müssen wir mal Mama pflegen".
    Wenn sie es später aus freien Stücken tun, ist es ok, wenn nicht auch. Das habe ich auch immer so kommuniziert.

    Im Notfall halten wir alle über die Generationen zusammen, aber eben ohne die Erwartung "das muss man jezuz aber mal machen".


    Ich liebe meine 3 Kinder. Wenn ich aber gewusst hätte, dass mein erster Mann kurz nach der Geburt unseres Sohnes an einer schnell voranschreitenden Krebserkrankung stirbt, hätte es dieses 3. Kind nicht gegeben. Nicht weil ich ihn nicht genaus so liebe wie seine Schwestern, sondern weil ich vorher schon 2 Jahr AE mit den beiden Mädels war und mir das mit 3 Kindern schlicht und einfach nicht zugetraut hätte. Phasenweise funktionierte das dann eben auch nur, weil ich mich auf Familie und Freunde verlassen konnte.

  • Ich hatte geschrieben das es um die Kosten geht. Leider müssen Kinder für Pflegeheim mit aufkommen.erleben wir Grade. Ich würde nicht wollen das mein Kind mich pflegt. Sollnmich rechtzeitig abschieben und fertig. Mit Glück lebt man gar nicht Go lange um Pflegefall zu werden.

    Meine Mutter war lange Hausfrau oder hat halbtags gearbeitet. Trotzdem muß die für ihre Eltern zahlen...war einfach ein Beispiel. Gibt viele die für Geschwister sprechen.


    Es wird dich so getan als sei das der einzige Grund. Mein hat ja mehr Gründe für Kinder.

  • Das es das nicht nur bei Regenbogenfamilien gibt ist mir klar. Aber es gibt da. Kombination 1 ein Schwules und ein lesbisches Paar wünschen sich ein Kind und entscheiden es zusammen zu bekommen. Kombination 2 eine lesbische Frau bekommt ein Kind mit ihrem besten Hetrokumpel . Aber das nur am Rande.


    Es ist schön das du Familien hast und alle mit einbinden kannst. Aber du musst bedenken es kann immer was passieren.


    Und zum Thema Kindesunterhalt. Es ist etwas was dem Kind zu steht und nicht dir.

    Deshalb überweise ich ihr das Weihnachtsgeld. Das ist in etwa die Summe die sie an Unterhaltsvorschuss bekommen würde.


    Und solange es kein Gesetz gibt das mich zwingt dem Unterhalt einzufordern werde ich das nicht tun. Es wurde vom Jugendamt im Brief nur angeboten zu helfen. Falls ich möchte. Da stand keine Verpflichtung. Entsprechend mache ich mich nicht strafbar.

  • Das es das nicht nur bei Regenbogenfamilien gibt ist mir klar. Aber es gibt da. Kombination 1 ein Schwules und ein lesbisches Paar wünschen sich ein Kind und entscheiden es zusammen zu bekommen. Kombination 2 eine lesbische Frau bekommt ein Kind mit ihrem besten Hetrokumpel . Aber das nur am Rande.

    Natürlich gibt es das und das ist auch gut so... Aber das ist doch ein völlig anderer Sachverhalt. Siehst du den Unterschied nicht? Ganz davon abgesehen, dass da selten beste Kumpels herangezogen werden...

    Hier im Thread geht es um gemeinsame und biologische Elternschaft ohne Liebesbeziehung. Und in Regenbogenfamilie geht es um Kind in Liebesbeziehung, dass - wenn überhaupt nur mit einem Elternteil verwandt ist. Das sind doch 2 völlig verschiedene Modelle🤷‍♀️.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Meine Mutter war lange Hausfrau oder hat halbtags gearbeitet. Trotzdem muß die für ihre Eltern zahlen...

    Das wäre aber nur so, wenn sie über ein bestimmtes Jahreseinkommen kommt. Und die Grenze ist sehr hoch gesetzt.
    Entweder hat sie eine enorme Rente/Unterhalt/Taschengeldanspruch/Vermögen oder da ist etwas gründlich schiefgelaufen.

  • Kinder müssen bei einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro zahlen... Ohne zu heiraten, werde ich da im Leben nicht mehr hinkommen :D. Das man selbst was zahlen möchte, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich würde beispielsweise mit Kusshand einen monatlichen Betrag in den Rentenfonds meiner Schwester zahlen, wenn sie dann unsere Mutter nimmt... Da sind viele Modelle denkbar.

    Meine Oma ist ja im Heim und zahlt ihren Platz selber... Das ist für mich selbst auch die beste Lösung. Im Alter möchte ich so viel Geld zur Verfügung haben, dass ich mir ohne Rücksicht auf andere aussuchen kann, wer mir meinen Popo abwischt🙈. Für diese Idee kann ich aber jetzt keine weitere Auszeit für Kinder oder Pflege nehmen. Es sei denn des gibt irgendwann doch mal eine Pflegeauszeit mit "Elterngeld" und Rentenpunkten.

    LG Campusmami



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    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Das wäre aber nur so, wenn sie über ein bestimmtes Jahreseinkommen kommt. Und die Grenze ist sehr hoch gesetzt.
    Entweder hat sie eine enorme Rente/Unterhalt/Taschengeldanspruch/Vermögen oder da ist etwas gründlich schiefgelaufen.

    Hat die alles nicht. Deshalb helfen such zwei meiner Geschwister beim zahlen vom heim aus. Nie mehr als 20 Std gearbeitet. Rente ist sie noch zu jung. Beide leben von der Rente von meinem Vater.


    Weiß was du meinst. Mit selbst aufkommen.hab extra eine Pflegeversicherung. Aber wer weiß. Wird alles teurer. Glaube nicht daß das reicht.

  • Hat die alles nicht. Deshalb helfen such zwei meiner Geschwister beim zahlen vom heim aus. Nie mehr als 20 Std gearbeitet. Rente ist sie noch zu jung. Beide leben von der Rente von meinem Vater.

    Das kann ich nicht nachvollziehen.
    Hat sie den Heimvertrag unterschrieben oder warum muss sie zahlen?

    Normalerweise ist doch erstmal Rente und Pflege dran und wenn das nicht reicht die Grundsicherung. Und die fragen dann bei den Kinder nach. Aber die haben recht hohe Freibeträge und sie müsen ein recht hohes Jahreseinkommen haben.
    Habt ihr mal prüen lassen, ob das so richtig ist?

  • Das kann ich nicht nachvollziehen.
    Hat sie den Heimvertrag unterschrieben oder warum muss sie zahlen?

    Normalerweise ist doch erstmal Rente und Pflege dran und wenn das nicht reicht die Grundsicherung. Und die fragen dann bei den Kinder nach. Aber die haben recht hohe Freibeträge und sie müsen ein recht hohes Jahreseinkommen haben.
    Habt ihr mal prüen lassen, ob das so richtig ist?

    Das weiß ich so genau nicht. Rente und Pflegegeld oder wie das heißt reicht jedenfalls nicht aus.

  • Das weiß ich so genau nicht. Rente und Pflegegeld oder wie das heißt reicht jedenfalls nicht aus.

    :/ Wenn bei der Überlegung 2. Kind oder nicht, die Möglichkeiten Dich später zu betreuen, zu pflegen oder finanziell für Dich aufkommen zu müssen eine Rolle spielen, wäre das wohl gut genau zu wissen...


    Stand jetzt ist wohl, daß die Allgemeinheit aufkommt, es sei denn die Familie kann es sich eh leisten.

    Mit welcher Qualität und Quantität sei dann mal noch dahin gestellt...


    vg von overtherainbow

    Achtsamkeit. Achtung. Selbstachtung.

  • Verstehe ich nicht. Was hat der Heimplatz und wie das mit Pflegegeld jetzt bei meinen Großeltern ist später mit mir zu tun? Meine Eltern haben nur gesagt Betrag x fehlt und wir haben den als Geschwister aufgeteilt.


    Bei mir später, kann man ja schwer rechnen. Rente dauert noch. Ob 6nd inwieweit das reicht, was bis dahin ein Pflegeheim kostet .

  • Das hat jetzt not dem Post nichts zu tun aber ich finde es unglaublich, was Du/ Ihr schon alles gemeistert habt!